DE19654045A1 - Batteriekapazitätsvorhersageverfahren, Batterieeinheit und Vorrichtung, bei der die Batterieeinheit verwendet wird - Google Patents
Batteriekapazitätsvorhersageverfahren, Batterieeinheit und Vorrichtung, bei der die Batterieeinheit verwendet wirdInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen
Batteriekapazitätsvorhersageverfahren Batterieeinheiten und
Vorrichtungen, bei denen eine Batterieeinheit verwendet
wird, und im besonderen ein Batteriekapazitätsvorhersagever
fahren, das zum Vorhersagen einer verbleibenden Kapazität
einer Batterie geeignet ist, die durch eine übermäßige
Entladung leicht beschädigt wird, eine Batterieeinheit, die
die Verwendung solch eines Batteriekapazitätsvorhersagever
fahrens ermöglicht, und eine Vorrichtung, wie ein tragbares
elektronisches Gerät, bei dem solch eine Batterieeinheit
verwendet wird.
In jüngster Zeit werden in Vorrichtungen, wie z. B. in
tragbaren elektronischen Geräten, die durch Personalcomputer
des Notebook-Typs oder Laptop-Computer verkörpert werden,
Lithium-Ionen-(Li⁺)-Batterien oder dergleichen vorzugsweise
anstelle von Nickel-Cadmium-(NiCd)-Batterien, Nickel-Metall-Wasser
stoff-(NiMH)-Batterien oder dergleichen verwendet. Im
Vergleich zu den NiCd-Batterien, den NiMH-Batterien oder
dergleichen haben die Li⁺-Batterien oder dergleichen ein
leichteres Gewicht und eine größere Kapazität pro Volumen
einheit. Aus diesem Grund sind die Li⁺-Batterien oder der
gleichen zur Verwendung in Vorrichtungen geeignet, die
solchen Anforderungen wie Realisierung eines leichten Ge
wichtes und kontinuierliche Verwendung über einen langen
Zeitraum gerecht werden müssen.
Die Li⁺-Batterien oder dergleichen werden jedoch durch
eine übermäßige Entladung leicht beschädigt. Falls zum
Beispiel der Benutzer die Li⁺-Batterien irrtümlich einer
übermäßigen Entladung aussetzt, erleiden die Li⁺-Batterien
einen irreparablen Schaden. Aus diesem Grund hat eine Batterie
einheit, die eine Li⁺-Batterie oder dergleichen enthält,
eine eingebaute Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen
Entladung, die Abschaltungen des Batterieausganges detek
tiert, wenn die Batteriespannung kleiner als eine vorbe
stimmte Spannung wird, um eine Verschlechterung der Batte
riefunktion auf Grund einer falschen Bedienung durch den
Benutzer zu verhindern.
Andererseits ist es erforderlich, in der Vorrichtung,
bei der die Batterieeinheit mit der eingebauten Schaltung
zum Verhindern einer übermäßigen Entladung verwendet wird,
die Ausgangsspannung der Batterieeinheit zu überwachen und
Maßnahmen zu ergreifen, so daß innerhalb der Vorrichtung
keine Datenzerstörung oder dergleichen auftritt, bevor die
Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung arbei
tet. Besonders in dem Fall des Personalcomputers des Note
book-Typs oder dergleichen gehen alle Daten, die verarbeitet
werden, verloren, falls die Batterie stirbt, und somit
müssen die Daten durch Erkennen der verbleibenden Kapazität
der Batterie in einem nichtflüchtigen Aufzeichnungsmedium,
wie z. B. auf einer Diskette, rechtzeitig gesichert werden.
Um solch eine Datenzerstörung oder dergleichen zu verhin
dern, sind daher einige Personalcomputer des Notebook-Typs
oder dergleichen mit einer Funktion zum Anzeigen der ver
bleibenden Kapazität der Batterie versehen.
Fig. 1 ist ein Schaltungsdiagramm zum Erläutern eines
herkömmlichen Batteriekapazitätsvorhersageverfahrens. In
Fig. 1 ist eine Batterieeinheit 501 mit einer Vorrichtung
502 wie z. B. einem Personalcomputer des Notebook-Typs
verbunden. Die Batterieeinheit 501 hat eine eingebaute
Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung, die
einen Schaltungsabschnitt 510 und einen Schalter 515 ent
hält. Der Schaltungsabschnitt 510 enthält Spannungskompara
toren 511 bis 513 und eine ODER-Schaltung 514. Bei diesem
Beispiel sind drei Batteriezellen E1 bis E3 innerhalb der
Batterieeinheit 501 seriell verbunden. Eine Ausgangsspannung
der Batteriezelle Ei und eine Referenzspannung e1, die eine
Grenzspannung der übermäßigen Entladung der Batteriezelle Ei
bezeichnet, werden dem Spannungskomparator 51i zugeführt,
wobei i = 1, 2 und 3 ist. Der Schalter 515 ist aus einem
Feldeffekttransistor (FET) gebildet.
Die Batteriezellen E1 bis E3 bestehen zum Beispiel aus
Li⁺-Batterien. Das Batteriekapazitätsvorhersageverfahren
kann grob kategorisiert werden in ein Verfahren, welches die
Batteriekapazität durch Subtrahieren der verbrauchten Ener
gie von der Kapazität der Batterie vorhersagt, und ein
Verfahren, welches die Batteriekapazität nach der Ausgangs
spannung der Batterie vorhersagt. Die Li⁺-Batterie hat solch
eine Charakteristik, daß die Ausgangsspannung der Li⁺-Batte
rie ein maximaler Wert ist, wenn sie voll geladen ist, und
daß die Ausgangsspannung mit fortschreitender Entladung
abnimmt. Aus diesem Grund wird bei diesem Beispiel das
letztere verfahren verwendet, um die verbleibende Kapazität
der Batterie vorherzusagen.
Die Spannungskomparatoren 511 bis 513 geben Signale mit
hohem Pegel aus, wenn die Ausgangsspannungen der entspre
chenden Batteriezellen E1 bis E3 kleiner als oder gleich der
Referenzspannung e1 werden. So wird, wenn einer der Span
nungskomparatoren 511 bis 513 ein Signal mit hohem Pegel
ausgibt, der Schalter 515 als Reaktion auf ein Signal mit
hohem Pegel von der ODER-Schaltung 514 ausgeschaltet, um die
Batterieeinheit 501 von der Vorrichtung 502 zu trennen. Als
Resultat wird, wenn die Ausgangsspannung von wenigstens
einer Batteriezelle kleiner als oder gleich der Grenzspan
nung der übermäßigen Entladung wird, der Ausgang der Batte
rieeinheit 501 abgeschaltet, und die übermäßige Entladung
der Batteriezellen E1 bis E3 wird verhindert.
Die Vorrichtung 502 ist mit einer Spannungsteilerschal
tung, die aus den Widerständen R1 und R2 besteht, einer
Spannungsmeßschaltung 520 und dergleichen versehen. Die
Spannungsmeßschaltung 520 mißt die Ausgangsspannung der
Batterieeinheit 501, die durch die Spannungsteilerschaltung
erhalten wird, und sagt die verbleibende Kapazität der
Batterieeinheit 501 durch Vergleichen der gemessenen Aus
gangsspannung und einer vorbestimmten Referenzspannung
vorher. Diese vorbestimmte Referenzspannung ist unter
Berücksichtigung der Inkonsistenzen zwischen den Kapazitäten
der individuellen Batteriezellen E1 bis E3 etwas größer als
auf das Dreifache der Referenzspannung e1 der Batterieein
heit 501 eingestellt. Wenn die Ausgangsspannung der Batte
rieeinheit 501, das heißt, die Gesamtsumme der Ausgangsspan
nungen der Batteriezellen E1 bis E3, kleiner als oder gleich
der vorbestimmten Referenzspannung wird, beurteilt die
Vorrichtung 502, daß die Ausgangsspannung der Batterieein
heit 501 dicht an die Spannung der übermäßigen Entladung
herangekommen ist, und gibt zum Beispiel einen Alarm an den
Benutzer aus.
Die Verschlechterung der Batterieeinheit 501 auf Grund
der übermäßigen Entladung tritt auf, wenn die Ausgangsspan
nungen der individuellen Batteriezellen E1 bis E3 kleiner
als oder gleich der Referenzspannung e1 werden. Wenn die
Ausgangsspannungen der Batteriezellen E1 bis E3, die inner
halb der Batterieeinheit 501 seriell verbunden sind, ausge
glichen sind, ist es unnötig, die Ausgangsspannungen der
individuellen Batteriezellen E1 bis E3 zu überwachen. In
diesem Fall reicht es aus, die Gesamtsumme der Ausgangsspan
nungen der Batteriezellen E1 bis E3 zu überwachen, und die
Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung kann
betrieben werden, wenn diese Gesamtsumme kleiner als oder
gleich einer Referenzspannung wird.
In der tatsächlichen Praxis sind jedoch die Kapazitäten
der individuellen Batteriezellen E1 bis E3 inkonsistent, und
es ist nicht ungewöhnlich, daß sich die Kapazitäten der
Batteriezellen E1 bis E3 um etwa 10% unterscheiden. Zusätz
lich werden die Differenzen zwischen den Kapazitäten der
Batteriezellen E1 bis E3 mit zunehmender Anzahl von Lade-
und Entladezyklen der Batterieeinheit 501 sogar größer, da
die Kapazitäten der Batteriezellen E1 bis E3 auch in Abhän
gigkeit von den individuellen Verschlechterungen der Batte
riezellen E1 bis E3 inkonsistent werden. Aus diesem Grund
überwacht die eingebaute Schaltung zum Verhindern einer
übermäßigen Entladung der Batterieeinheit 501 die Ausgangs
spannungen der individuellen Batteriezellen E1 bis E3, und
der Schalter 515 wird AUS geschaltet, wenn die Ausgangsspan
nung von wenigstens einer der Batteriezellen E1 bis E3
kleiner als oder gleich der Referenzspannung e1 wird, um die
Ausgangsspannung der Batterieeinheit 501 durch Trennen der
Batterieeinheit 501 von der Vorrichtung 502 abzuschalten.
Andererseits überwacht die Vorrichtung 502 die Aus
gangsspannung der Batterieeinheit 501, das heißt, die
Gesamtsumme der Ausgangsspannungen der Batteriezellen E1 bis
E3, sagt die verbleibende Kapazität der Batterieeinheit 501
nach dieser Gesamtsumme vorher und detektiert die Operation
der Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung
innerhalb der Batterieeinheit 501, bevor die Schaltung zum
Verhindern der übermäßigen Entladung den Schalter 515 AUS-
schaltet. Aus diesem Grund ist es erforderlich, die vorbe
stimmte Referenzspannung unter Berücksichtigung der Diffe
renzen zwischen den Kapazitäten der individuellen Batterie
zellen E1 bis E3 mit einer ausreichenden Toleranz festzule
gen.
Falls aber die oben beschriebene Toleranz zu groß ist,
wird die Vorrichtung 502 beurteilen, daß das Ende der Entla
dung der Batterieeinheit 501 nahe ist, selbst wenn die
tatsächliche verbleibende Kapazität der Batterieeinheit 501
groß genug ist. Als Resultat bestünde ein Problem darin, daß
die Nutzungseffektivität der Batterieeinheit 501 schlecht
ist. Wenn das Laden und Entladen der Batterieeinheit 501 in
einem Zustand wiederholt werden, wenn die verbleibende
Kapazität der Batterieeinheit 501 groß genug ist, bestünde
zusätzlich ein Problem darin, daß die Nutzlebensdauer der
Batterieeinheit 501 durch übermäßiges Laden verkürzt wird.
Falls andererseits die oben beschriebene Toleranz zu
klein ist, verwendet die Vorrichtung 502 die Batterieeinheit
501 weiter, selbst wenn das Ende der Entladung der Batterie
einheit 501 nahe ist. In diesem Fall bestünde ein Problem
darin, daß die Ausgangsspannung der Batterieeinheit 501
während der Operation der Vorrichtung 502 durch die Schal
tung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung plötzlich
ausgeschaltet wird. Wenn die Ausgangsspannung der Batterie
einheit 501 während der Operation der Vorrichtung 502 plötz
lich ausgeschaltet wird, tritt innerhalb der Vorrichtung 502
eine Datenzerstörung und dergleichen auf, und der Benutzer
kann einem verhängnisvollen Energieausfall gegenüberstehen.
Daher ist es eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein neues und nützliches Batteriekapazitätsvor
hersageverfahren, eine Batterieeinheit und eine Vorrichtung,
bei der eine Batterieeinheit verwendet wird, vorzusehen, bei
denen die oben beschriebenen Probleme eliminiert sind.
Ein anderes und spezifischeres Ziel der vorliegenden
Erfindung ist es, ein Batteriekapazitätsvorhersageverfahren
vorzusehen, welches eine verbleibende Kapazität einer Batte
rieeinheit genau vorhersagen kann, so daß die Nutzungseffek
tivität der Batterieeinheit verbessert wird und die Nutz
lebensdauer der Batterieeinheit verlängert wird, indem ein
übermäßiges Laden verhindert wird, selbst wenn das Laden und
Entladen der Batterieeinheit wiederholt werden. Das Ziel der
vorliegenden Erfindung ist ferner, eine Batterieeinheit
vorzusehen, die solch ein Batteriekapazitätsvorhersagever
fahren ermöglicht, und eine Vorrichtung, bei der solch eine
Batterieeinheit verwendet wird.
Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist
es, ein Batteriekapazitätsvorhersageverfahren vorzusehen,
zum Vorhersagen einer verbleibenden Kapazität einer Batte
rieeinheit, die eine Vielzahl von Batteriezellen enthält,
die seriell verbunden sind, in einer Vorrichtung, bei der
die Batterieeinheit verwendet wird, mit den Schritten: (a)
Vergleichen von Ausgangsspannungen von jeder der Batterie
zellen, und (b) Vorhersagen der verbleibenden Kapazität der
Batterieeinheit auf der Basis von wenigstens einer von einer
minimalen Spannung und einer maximalen Spannung von den
verglichenen Ausgangsspannungen der Batteriezellen. Gemäß
dem Batteriekapazitätsvorhersageverfahren der vorliegenden
Erfindung ist es möglich, die verbleibende Kapazität der
Batterieeinheit genau vorherzusagen, und die Nutzungseffek
tivität der Batterieeinheit wird verbessert.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
eine Batterieeinheit vorzusehen, mit einer Vielzahl von
seriell verbundenen Batteriezellen, und einer Schaltung, die
wenigstens eine von einer minimalen Spannung und einer
maximalen Spannung von Ausgangsspannungen der Batteriezellen
ausgibt. Gemäß der Batterieeinheit der vorliegenden Erfin
dung ist es möglich, die verbleibende Kapazität der Batte
rieeinheit in der Vorrichtung, bei der die Batterieeinheit
verwendet wird, genau vorherzusagen.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
eine Vorrichtung zum Vorhersagen einer verbleibenden Kapazi
tät einer Batterieeinheit vorzusehen, die eine Vielzahl von
seriell verbundenen Batteriezellen hat, mit einem Kopplungs
mittel zum elektrischen Koppeln der Batterieeinheit an die
Vorrichtung und einem Vorhersagemittel zum Vorhersagen der
verbleibenden Kapazität der Batterieeinheit auf der Basis
wenigstens einer von einer minimalen Spannung und einer
maximalen Spannung der Batteriezellen. Gemäß der Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die verbleibende
Kapazität der Batterieeinheit genau vorherzusagen, und so
wird die Nutzungseffektivität der Batterieeinheit verbes
sert.
Andere Ziele und weitere Merkmale der vorliegenden
Erfindung gehen aus der folgenden eingehenden Beschreibung
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen hervor.
Fig. 1 ist ein Schaltungsdiagramm zum Erläutern eines
herkömmlichen Batteriekapazitätsvorhersageverfahrens;
Fig. 2 ist ein Schaltungsdiagramm, das eine erste Aus
führungsform einer Batterieeinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung und einen Abschnitt einer ersten Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 3 ist ein Schaltungsdiagramm, das eine zweite Aus
führungsform der Batterieeinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung und einen Abschnitt einer zweiten Ausführungsform
der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Beziehung einer Ent
ladungsendspannung und einer Ladungsendspannung hinsichtlich
einer Anzahl von Lade- und Entladezyklen für jede Batterie
zelle zeigt;
Fig. 5 ist ein Diagramm, das eine Beziehung einer Bat
teriespannung und einer Entladungszeit von unbenutzten
Batteriezellen zeigt;
Fig. 6 ist ein Diagramm, das eine Beziehung der Batte
riespannung und der Entladungszeit der Batteriezellen zeigt,
die 300 Lade- und Entladezyklen ausgesetzt wurden;
Fig. 7 ist ein Diagramm, das eine Beziehung der Batte
riespannung und der Entladungszeit der Batteriezellen zeigt,
die 500 Lade- und Entladezyklen ausgesetzt wurden;
Fig. 8 ist ein Systemblockdiagramm, das die Konstruk
tion einer Spannungsmeßschaltung zeigt;
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm zum Erläutern einer Ausfüh
rungsform der Operation einer CPU; und
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm zum Erläutern einer ande
ren Ausführungsform der Operation der CPU.
Um die oben beschriebenen Probleme des Standes der
Technik zu eliminieren, ist es denkbar, die Ausgangsspannung
von jeder Batteriezelle innerhalb der Vorrichtung zu überwa
chen, ähnlich dem Überwachen, das innerhalb der Batterieein
heit erfolgt. Jedoch ist es in diesem Fall erforderlich,
Anschlüsse zum Zuführen der Ausgangsspannungen von jeder der
Batteriezellen zu der Vorrichtung vorzusehen. Zusätzlich ist
es erforderlich, eine Schaltung zum Vergleichen der Aus
gangsspannungen von jeder der Batteriezellen mit einer
Referenzspannung innerhalb der Vorrichtung vorzusehen. Als
Resultat werden die Konstruktionen der Batterieeinheit und
der Vorrichtung komplex. Bei dem oben in Verbindung mit Fig.
1 beschriebenen Beispiel hat die Batterieeinheit drei Batte
riezellen, aber die Anzahl von Anschlüssen, die erforderlich
werden, um die Ausgangsspannungen der Batteriezellen der
Vorrichtung zuzuführen, nimmt mit steigender Anzahl von
Batteriezellen, die die Batterieeinheit bilden, zu, und eine
extrem große Anzahl von Anschlüssen würde erforderlich sein,
um die Batterieeinheit und die Vorrichtung zu verbinden,
wenn eine große Anzahl von Batteriezellen innerhalb der
Batterieeinheit vorgesehen ist. Deshalb ist dieses denkbare
Verfahren nicht praktisch.
Daher ist in der vorliegenden Erfindung die Batterie
einheit konstruiert, um wenigstens eine minimale Spannung
von den Ausgangsspannungen von jeder der Batteriezellen, die
die Batterieeinheit bilden, auszugeben. Ferner sagt die
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der die
Batterieeinheit verwendet wird, die verbleibende Kapazität
der Batterieeinheit auf der Basis der minimalen Spannung
vorher, die von der Batterieeinheit erhalten wird.
Aus diesem Grund kann die vorliegende Erfindung eine
verbleibende Kapazität der Batterieeinheit genau vorhersa
gen, so daß die Nutzungseffektivität der Batterieeinheit
verbessert wird und die Nutzlebensdauer der Batterieeinheit
verlängert wird, indem das übermäßige Laden verhindert wird,
selbst wenn das Laden und Entladen der Batterieeinheit
wiederholt werden.
Falls die Batterieeinheit konstruiert ist, um zusätz
lich auch eine maximale Spannung von den Ausgangsspannungen
von jeder der Batteriezellen, die die Batterieeinheit bil
den, auszugeben, kann die Vorrichtung, bei der die Batterie
einheit verwendet wird, auf der Basis der maximalen Span
nung, die von der Batterieeinheit erhalten wird, beurteilen,
ob die Batterie zu laden ist oder nicht.
In diesem Fall ist es möglich, ein übermäßiges Laden
der Batterieeinheit sicher zu verhindern, und die Nutzle
bensdauer der Batterieeinheit kann verlängert werden.
Ferner kann die Batterieeinheit konstruiert sein, um
sowohl eine minimale Spannung als auch eine maximale Span
nung von den Ausgangsspannungen von jeder der Batteriezellen
auszugeben, die die Batterieeinheit bilden. In diesem Fall
ist es möglich, die verbleibende Kapazität der Batterieein
heit auf der Basis wenigstens einer der minimalen und maxi
malen Spannungen vorherzusagen.
Es erfolgt nun eine Beschreibung einer ersten Ausfüh
rungsform des Batteriekapazitätsvorhersageverfahrens gemäß
der vorliegenden Erfindung. Fig. 2 zeigt eine erste Ausfüh
rungsform der Batterieeinheit gemäß der vorliegenden Erfin
dung und einen Abschnitt einer ersten Ausführungsform der
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der die
Batterieeinheit verwendet wird. Bei dieser Vorrichtung wird
die erste Ausführungsform des Batteriekapazitätsvorhersage
verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet.
In Fig. 2 ist eine Batterieeinheit 1 mit einer Vorrich
tung 2 verbunden, wie z. B. mit einem Personalcomputer des
Notebook-Typs. Der Einfachheit halber zeigt Fig. 2 die
Batterieeinheit 1 und die Vorrichtung 2 so, als seien sie
durch Signalleitungen verbunden. Jedoch sind die Batterie
einheit 1 und die Vorrichtung 2 tatsächlich durch eine
Vielzahl von Anschlüssen, die an der Batterieeinheit 1
vorgesehen sind, und eine Vielzahl von entsprechenden An
schlüssen, die an der Vorrichtung 2 vorgesehen sind, unter
Verwendung einer bekannter Technik verbunden. So werden eine
Spannung E1 + E2 + E3 von der Batterieeinheit 1 und eine Span
nung E(min) und/oder eine Spannung E(max), die später be
schrieben werden, der Vorrichtung 2 zugeführt.
Die Batterieeinheit 1 hat eine eingebaute Schaltung zum
Verhindern einer übermäßigen Entladung, die einen Schal
tungsabschnitt 10 und einen Schalter 20 enthält. Der Schal
tungsabschnitt 10 enthält Spannungskomparatoren 11 bis 13,
eine ODER-Schaltung 14, spannungskonvertierende Verstärker
15 bis 17, einen Spannungskomparator 18 und einen Multiple
xer 19. In dieser Ausführungsform sind drei Batteriezellen
E1 bis E3 innerhalb der Batterieeinheit 1 seriell verbunden.
Eine Ausgangsspannung der Batteriezelle E1 und eine Refe
renzspannung e1, die eine Grenzspannung der übermäßigen
Entladung der Batteriezellen E1 bis E3 angibt, werden dem
Spannungskomparator 11 zugeführt. Eine Ausgangsspannung der
Batteriezelle E2 und die Referenzspannung e1 werden dem
Spannungskomparator 12 zugeführt. Ähnlich werden eine Aus
gangsspannung der Batteriezelle E3 und die Referenzspannung
e1 dem Spannungskomparator 13 zugeführt. Der Schalter 20 ist
aus einem Feldeffekttransistor (FET) gebildet.
Die Batteriezellen E1 bis E3 bestehen zum Beispiel aus
Li⁺-Batterien. Das Batteriekapazitätsvorhersageverfahren
kann grob kategorisiert werden in ein Verfahren, das die
Batteriekapazität durch Subtrahieren der verbrauchten Ener
gie von der Kapazität der Batterie vorhersagt, und ein
Verfahren, das die Batteriekapazität nach der Ausgangsspan
nung der Batterie vorhersagt. Die Li⁺-Batterie hat solch
eine Charakteristik, daß die Ausgangsspannung der Li⁺-Batte
rie ein maximaler Wert ist, wenn sie voll geladen ist, und
die Ausgangsspannung mit fortschreitender Entladung abnimmt.
Aus diesem Grund wird in dieser Ausführungsform das letztere
Verfahren verwendet, um die verbleibende Kapazität der
Batterie vorherzusagen.
Die Spannungskomparatoren 11 bis 13 geben Signale mit
hohem Pegel aus, wenn die Ausgangsspannungen der entspre
chenden Batteriezellen E1 bis E3 kleiner als oder gleich der
Referenzspannung e1 werden. Daher wird, wenn einer der
Spannungskomparatoren 11 bis 13 ein Signal mit hohem Pegel
ausgibt, der Schalter 20 als Reaktion auf ein Signal mit
hohem Pegel von der ODER-Schaltung 14 AUSgeschaltet, um die
Batterieeinheit 1 von der Vorrichtung 2 zu trennen. Als
Resultat wird, wenn die Ausgangsspannung von wenigstens
einer Batteriezelle kleiner als oder gleich der Grenzspan
nung der übermäßigen Entladung wird, der Ausgang der Batte
rieeinheit 1 abgeschaltet, und die übermäßige Entladung der
Batteriezellen E1 bis E3 wird verhindert.
Die spannungskonvertierenden Verstärker 15 bis 17 füh
ren die Ausgangsspannungen der entsprechenden Batteriezellen
E1 bis E3 dem Spannungskomparator 18 und dem Multiplexer 19
zu. Der Spannungskomparator 18 vergleicht die Ausgangsspan
nungen der spannungskonvertierenden Verstärker 15 bis 17,
und der Multiplexer 19 gibt wenigstens eine minimale Span
nung E(min) in Abhängigkeit von einem Vergleichsresultat des
Spannungskomparators 18 selektiv aus. In dieser Ausführungs
form vergleicht der Spannungskomparator 18 die Ausgangsspan
nungen der spannungskonvertierenden Verstärker 15 bis 17,
und der Multiplexer 19 gibt auch eine maximale Spannung
E(max) in Abhängigkeit von dem Vergleichsresultat des Span
nungskomparators 18 selektiv aus. Wie später beschrieben
wird, wird die maximale Spannung E(max) verwendet, um das
übermäßige Laden der Batterieeinheit 1 zu verhindern.
Die Vorrichtung 2 ist mit einer Spannungsmeßschaltung
21 und dergleichen versehen. Die Spannungsmeßschaltung 21
mißt die Ausgangsspannung der Batterieeinheit 1, die von dem
Multiplexer 19 erhalten wird, und sagt die verbleibende
Kapazität der Batterieeinheit 1 durch Vergleichen der gemes
senen Ausgangsspannung und einer vorbestimmten Referenzspan
nung vorher. Im besonderen wird die minimale Spannung E(min)
von der Batterieeinheit 1 mit der vorbestimmten Referenz
spannung verglichen, und die Spannungsmeßschaltung 21 beur
teilt, daß die Ausgangsspannung von wenigstens einer der
Batteriezellen E1 bis E3 innerhalb der Batterieeinheit 1
dicht an die Spannung der übermäßigen Entladung herangekom
men ist, wenn die minimale Spannung E(min) kleiner als oder
gleich der vorbestimmten Referenzspannung wird. Zum Beispiel
gibt die Spannungsmeßschaltung 21 einen Alarm an den Nutzer
aus, wenn beurteilt wird, daß die Ausgangsspannung von
wenigstens einer der Batteriezellen E1 bis E3 dicht an die
Spannung der übermäßigen Entladung herangekommen ist. In
diesem Fall braucht die vorbestimmte Referenzspannung nicht
festgelegt zu sein, um unter Berücksichtigung der Inkonsi
stenzen zwischen den Kapazitäten der individuellen Batterie
zellen E1 bis E3 eine Toleranz zu enthalten.
Die Verschlechterung der Batterieeinheit 1 auf Grund
der übermäßigen Entladung tritt ein, wenn die Ausgangsspan
nungen der individuellen Batteriezellen E1 bis E3 kleiner
als oder gleich der Referenzspannung e1 werden. Wenn die
Ausgangsspannungen der Batteriezellen E1 bis E3, die inner
halb der Batterieeinheit 1 seriell verbunden sind, ausgegli
chen sind, ist es unnötig, die Ausgangsspannungen der indi
viduellen Batteriezellen E1 bis E3 zu überwachen. In diesem
Fall reicht es aus, die Gesamtsumme der Ausgangsspannungen
der Batteriezellen E1 bis E3 zu überwachen, und die Schal
tung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung kann betrie
ben werden, wenn diese Gesamtsumme kleiner als oder gleich
einer Referenzspannung wird.
In der tatsächlichen Praxis sind die Kapazitäten der
individuellen Batteriezellen E1 bis E3 jedoch inkonsistent,
und es ist nicht ungewöhnlich, daß sich die Kapazitäten der
Batteriezellen E1 bis E3 um etwa 10% unterscheiden. Zusätz
lich werden die Unterschiede zwischen den Kapazitäten der
Batteriezellen E1 bis E3 mit zunehmender Anzahl von Lade-
und Entladezyklen der Batterieeinheit 1 sogar größer, da die
Kapazitäten der Batteriezellen E1 bis E3 auch in Abhängig
keit von den individuellen Verschlechterungen der Batterie
zellen E1 bis E3 inkonsistent werden. Aus diesem Grund
überwacht die eingebaute Schaltung zum Verhindern einer
übermäßigen Entladung der Batterieeinheit 1 die Ausgangs
spannungen der individuellen Batteriezellen E1 bis E3, und
der Schalter 20 wird AUSgeschaltet, wenn die Ausgangsspan
nung von wenigstens einer der Batteriezellen E1 bis E3
kleiner als oder gleich der Referenzspannung e1 wird, um die
Ausgangsspannung der Batterieeinheit 1 abzuschalten, indem
die Batterieeinheit 1 von der Vorrichtung 2 getrennt wird.
Andererseits überwacht die Vorrichtung 2 die Ausgangs
spannung von einer der Batteriezellen E1 bis E3 innerhalb
der Batterieeinheit 1, die die minimale Spannung E(min) hat,
sagt die verbleibende Kapazität der Batterieeinheit 1 nach
dieser minimalen Spannung E(min) vorher und detektiert die
Operation der Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen
Entladung innerhalb der Batterieeinheit 1, bevor die Schal
tung zum Verhindern einer übermäßigen Entladung den Schalter
20 AUSschaltet. In dieser Ausführungsform ist es unnötig,
die vorbestimmte Referenzspannung unter Berücksichtigung der
Differenzen zwischen den Kapazitäten der individuellen
Batteriezellen E1 bis E3 mit einer ausreichenden Toleranz
festzulegen. Aus diesem Grund kann diese Ausführungsform die
verbleibende Kapazität der Batterieeinheit 1 genau vorhersa
gen, und die Nutzungseffektivität der Batterieeinheit 1 wird
verbessert.
Deshalb ist es gemäß dieser Ausführungsform möglich,
eine Situation zu verhindern, bei der die Vorrichtung 2
fälschlicherweise das bevorstehende Ende der Entladung der
Batterieeinheit 1 annimmt, obwohl die tatsächliche verblei
bende Kapazität der Batterieeinheit 1 groß genug ist, und so
wird die Nutzungseffektivität der Batterieeinheit 1 verbes
sert. Wenn auch die Nutzlebensdauer der Batterieeinheit 1
durch das übermäßige Laden verkürzt würde, falls das Laden
und Entladen der Batterieeinheit 1 in einem Zustand wieder
holt würden, bei dem die verbleibende Kapazität groß genug
ist, wird solch ein Problem zusätzlich in dieser Ausfüh
rungsform nicht auftreten.
Des weiteren kann diese Ausführungsform eine Situation
verhindern, bei der die Vorrichtung 2 die Batterieeinheit 1
weiter verwendet, selbst wenn das Ende des Entladens der
Batterieeinheit 1 tatsächlich nahe ist. Aus diesem Grund
kann diese Ausführungsform verhindern, daß die Ausgangsspan
nung der Batterieeinheit 1 durch die Schaltung zum Verhin
dern einer übermäßigen Entladung während der Operation der
Vorrichtung 2 plötzlich abgeschaltet wird. Mit anderen
Worten, falls die Ausgangsspannung der Batterieeinheit 1
während der Operation der Vorrichtung 2 plötzlich abgeschal
tet würde, würde innerhalb der Vorrichtung 2 eine Datenzer
störung oder dergleichen auftreten, und der Nutzer würde
einem verhängnisvollen Energieausfall gegenüberstehen.
Jedoch wird solch ein Problem in dieser Ausführungsform
nicht auftreten.
In solchen Vorrichtungen wie tragbaren elektronischen
Geräten, die durch Personalcomputer des Notebook-Typs oder
Laptop-Computer verkörpert werden, werden Batterien als
Energiezufuhr für die Vorrichtung verwendet. Unter Berück
sichtigung der laufenden Kosten der Vorrichtung, der Strom
kapazität, die momentan entladen werden kann, und derglei
chen werden NiCd-Batterien, NiMH-Batterien und Li⁺-Batterien
im allgemeinen als Sekundärbatterien verwendet. Zusätzlich
ist die Vorrichtung gewöhnlich mit einer eingebauten Lade
schaltung versehen, so daß die Sekundärbatterien durch
einfaches Verbinden eines Wechselstromadapters oder derglei
chen mit der Vorrichtung geladen werden können. Im Fall der
tragbaren Vorrichtung werden die Sekundärbatterien norma
lerweise als Energiezufuhr für die Vorrichtung verwendet,
aber wenn die Vorrichtung auf einem Tisch verwendet wird,
kann die Vorrichtung durch eine externe Energiezufuhr unter
Verwendung des Wechselstromadapters oder dergleichen betrie
ben werden.
Wenn solch eine Vorrichtung, bei der normalerweise die
Sekundärbatterien verwendet werden, durch die externe Ener
giezufuhr unter Verwendung des Wechselstromadapters oder
dergleichen betrieben wird, wird die Energiezufuhr von den
Sekundärbatterien nicht genutzt. Theoretisch werden daher
die Sekundärbatterien nicht entleert, während die Vorrich
tung durch die externe Energiezufuhr betrieben wird. In der
tatsächlichen Praxis wird jedoch die Energie der Sekundär
batterien durch die Selbstentladung der Sekundärbatterien
abgeleitet. Aus diesem Grund ist es erforderlich, selbst
während die Vorrichtung durch die externe Energiezufuhr
unter Verwendung des Wechselstromadapters oder dergleichen
betrieben wird, die Sekundärbatterien konstant zu laden, um
die Energieableitung, die durch die Selbstentladung der
Sekundärbatterien verursacht wird, wiedergutzumachen. Wenn
die Sekundärbatterie die NiCd-Batterie oder die NiMH-Batte
rie ist, ist es möglich, die Energieableitung der Sekundär
batterie auf Grund der Selbstentladung durch konstantes
Laden der Sekundärbatterie bei einer niedrigen Laderate zu
verhindern, während die Vorrichtung durch die externe Ener
giezufuhr unter Verwendung des Wechselstromadapters oder
dergleichen betrieben wird. Diese Art des Ladens wird oft
als Pufferladen bezeichnet.
Jedoch kann in dem Fall, wenn die Sekundärbatterie die
Li⁺-Batterie ist, die oben beschriebene Pufferladung nicht
angewendet werden, da sich die Li⁺-Batterie auf Grund des
übermäßigen Ladens verschlechtern wird. In dem Fall der
Li⁺-Batterie ist es daher nötig, die Ausgangsspannung der
Li⁺-Batterie zu überwachen und die verbleibende Kapazität der
Li⁺-Batterie vorherzusagen, selbst während die Vorrichtung
durch die externe Energiezufuhr unter Verwendung des Wech
selstromadapters oder dergleichen betrieben wird. Zusätzlich
wird, wenn die überwachte Ausgangsspannung der Li⁺-Batterie
kleiner als oder gleich einer Referenzspannung wird, die
Energieableitung der Li⁺-Batterie auf Grund der Selbstentla
dung durch Starten des Ladens der Li⁺-Batterie wettgemacht,
um die Pufferladung zu realisieren, indem die Li⁺-Batterie
in einem Zustand dicht an dem voll geladenen Zustand gehal
ten wird.
Die Verschlechterung der Batterieeinheit, die die
Li⁺-Batteriezellen enthält, auf Grund des übermäßigen Ladens
tritt ein, wenn die Ausgangsspannungen der individuellen
Batteriezellen größer als die Referenzspannung werden. Wenn
die Ausgangsspannungen der Batteriezellen, die innerhalb der
Batterieeinheit seriell verbunden sind, ausgeglichen sind,
ist es aus diesem Grund unnötig, die Ausgangsspannungen der
individuellen Batteriezellen zu überwachen. In diesem Fall
reicht es aus, die Gesamtsumme der Ausgangsspannungen der
Batteriezellen zu überwachen, und die eingebaute Schaltung
zum Verhindern einer übermäßigen Ladung der Batterieeinheit
kann betrieben werden, wenn diese Gesamtsumme größer als die
Referenzspannung wird.
In der tatsächlichen Praxis sind die Kapazitäten der
individuellen Batteriezellen jedoch inkonsistent, und es ist
nicht ungewöhnlich, daß sich die Kapazitäten der Batterie
zellen um etwa 10% unterscheiden. Zusätzlich werden die
Unterschiede zwischen den Kapazitäten der Batteriezellen mit
steigender Anzahl von Lade- und Entladezyklen der Batterie
einheit sogar größer, da die Kapazitäten der Batteriezellen
auch in Abhängigkeit von den individuellen Verschlechterun
gen der Batteriezellen inkonsistent werden. Aus diesem Grund
überwacht die eingebaute Schaltung zum Verhindern einer
übermäßigen Ladung der Batterieeinheit die Ausgangsspannun
gen der individuellen Batteriezellen, und die Ausgangsspan
nung der Batterieeinheit wird abgeschaltet, indem die Batte
rieeinheit von der Vorrichtung getrennt wird, wenn die
Ausgangsspannung von wenigstens einer der Batteriezellen
größer als die Referenzspannung wird.
Andererseits überwacht die herkömmliche Vorrichtung,
die oben in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben wurde, die
Ausgangsspannung der Batterieeinheit, das heißt, die Gesamt
summe der Ausgangsspannungen der Batteriezellen, und sagt
die verbleibende Kapazität der Batterieeinheit durch Ver
gleichen dieser Gesamtsumme und einer vorbestimmten Refe
renzspannung vorher. Wenn die Operation der Schaltung zum
Verhindern einer übermäßigen Ladung innerhalb der Batterie
einheit detektiert wird, bevor die Schaltung zum Verhindern
einer übermäßigen Ladung tatsächlich arbeitet, beruht daher
diese Detektion auch auf der obigen Vorhersage. Aus diesem
Grund ist es notwendig, die vorbestimmte Referenzspannung
auf der niedrigeren Seite unter Berücksichtigung der Diffe
renzen zwischen den Kapazitäten der individuellen Batterie
zellen mit einer ausreichenden Toleranz festzulegen.
Falls aber die oben beschriebene Toleranz zu groß ist,
wird die Vorrichtung beurteilen, daß das Ende des Ladens der
Batterieeinheit nahe ist, selbst wenn die tatsächliche
verbleibende Kapazität der Batterieeinheit klein genug ist
und das Laden unausreichend ist. Als Resultat ist die Nut
zungseffektivität der Batterieeinheit schlecht.
Falls andererseits die oben beschriebene Toleranz zu
klein ist, lädt die Vorrichtung die Batterieeinheit weiter,
selbst wenn das Ende des Ladens der Batterieeinheit nahe ist
und das Laden ausreichend ist. In diesem Fall verschlechtert
sich die Batterieeinheit, da die Batterieeinheit auf einem
übermäßig geladenen Zustand gehalten wird.
Als nächstes erfolgt eine Beschreibung einer zweiten
Ausführungsform des Batteriekapazitätsvorhersageverfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung, welches auch die oben
beschriebenen Schwierigkeiten bezüglich des Ladens der
Batterieeinheit eliminieren kann.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Batterie
einheit gemäß der vorliegenden Erfindung und einen Abschnitt
einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung, bei der die Batterieeinheit verwen
det wird. Bei dieser Vorrichtung wird die zweite Ausfüh
rungsform des Batteriekapazitätsvorhersageverfahrens gemäß
der vorliegenden Erfindung angewendet. In Fig. 3 sind jene
Teile, die dieselben wie jene entsprechenden Teile in Fig. 2
sind, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und eine
Beschreibung von ihnen wird weggelassen.
In Fig. 3 ist die Batterieeinheit 1 ferner mit einem
Schalter 40 versehen. Zusätzlich ist ein Schaltungsabschnitt
10A ferner mit Spannungskomparatoren 31 bis 33, einer
ODER-Schaltung 34 und Schaltern 35 und 36, die aus FETs gebildet
sind, versehen. Die Vorrichtung 2 ist des weiteren mit einem
Lader 51 versehen. Die Schaltung zum Verhindern einer über
mäßigen Entladung ist durch einen Teil des Schaltungsab
schnittes 10A und den Schalter 20 gebildet. Andererseits ist
eine Schaltung zum Verhindern einer übermäßigen Ladung durch
einen Teil des Schaltungsabschnittes 10A und den Schalter 40
gebildet.
Die Spannungskomparatoren 31 bis 33 geben Signale mit
hohem Pegel aus, wenn die Ausgangsspannungen der entspre
chenden Batteriezellen E1 bis E3 größer als eine Referenz
spannung werden, die sich von der Referenzspannung e1 unter
scheidet. Daher wird, wenn einer der Spannungskomparatoren
31 bis 33 ein Signal mit hohem Pegel ausgibt, der Schalter
40 als Reaktion auf ein Signal mit hohem Pegel von der
ODER-Schaltung 34 AUSgeschaltet, um die Batterieeinheit 1 von der
Vorrichtung 2 zu trennen. Als Resultat wird, wenn die Aus
gangsspannung von wenigstens einer Batteriezelle größer als
die Grenzspannung der übermäßigen Ladung wird, die Batterie
einheit 1 von dem Lader 51 der Vorrichtung 2 abgeschaltet,
und das übermäßige Laden der Batteriezellen E1 bis E3 wird
verhindert.
Der Multiplexer 19 der Batterieeinheit 1 führt die
minimale Spannung E(min) von den Ausgangsspannungen der
Batteriezellen E1 bis E3 der Spannungsmeßschaltung 21 der
Vorrichtung 2 durch den Schalter 35 zu. Daher kann die
Spannungsmeßschaltung 21 die verbleibende Kapazität der
Batterieeinheit 1 auf der Basis dieser minimalen Spannung
E(min) genau vorhersagen und kann an den Nutzer einen Alarm
ausgegeben, falls erforderlich. Zusätzlich führt der Multi
plexer 19 der Batterieeinheit 1 die maximale Spannung E(max)
von den Ausgangsspannungen der Batteriezellen E1 bis E3 der
Spannungsmeßschaltung 21 der Vorrichtung 2 durch den Schal
ter 36 zu. So kann die Spannungsmeßschaltung 21 die verblei
bende Kapazität der Batterieeinheit 1, das heißt, den gela
denen Zustand der Batterieeinheit 1, auf der Basis dieser
maximalen Spannung E(max) genau vorhersagen und kann beur
teilen, ob die Batterieeinheit 1 zu laden ist oder nicht.
Zusätzlich kann die Spannungsmeßschaltung 21 einen Alarm
ausgeben, falls erforderlich, um den Benutzer bezüglich
dessen zu alarmieren, ob die Batterieeinheit 1 zu laden ist
oder nicht.
Deshalb kann diese Ausführungsform die verbleibende
Kapazität der Batterieeinheit 1 genau vorhersagen und das
übermäßige Entladen und das übermäßige Laden der Batterie
einheit auf der Basis dieser Vorhersage verhindern. Als
Resultat wird die Nutzungseffektivität der Batterieeinheit 1
verbessert, und die Nutzlebensdauer der Batterieeinheit 1
wird effektiv verlängert.
Nachdem die Batterieeinheit 1 von der Vorrichtung 2 ab
geschaltet ist, ist es wünschenswert, das Entladen von der
Batterieeinheit 1 soweit wie möglich zu verhindern. Daher
werden in dieser Ausführungsform die Schalter 35 und 36 als
Reaktion auf das Signal mit hohem Pegel von der ODER-Schal
tung 14 AUSgeschaltet, so daß die minimale Spannung E(min)
und die maximale Spannung E(max) jeweilig auf 0 V gesetzt
werden, nachdem die Batterieeinheit 1 von der Vorrichtung 2
abgeschaltet ist. Als Resultat wird die Energie der Batte
rieeinheit 1 durch die Spannungsmeßschaltung 21 und derglei
chen der Vorrichtung 2 nicht abgeleitet, nachdem die Batte
rieeinheit 1 von der Vorrichtung 2 abgeschaltet ist, und das
Entladen der Batterieeinheit 1 wird auf ein Minimum herabge
drückt.
Fig. 4 bis 7 sind jeweils Diagramme zum Erläutern von
Resultaten von Experimenten, die durch die jetzigen Erfinder
ausgeführt wurden, um die Inkonsistenzen der Kapazitäten der
Batteriezellen E1 bis E3 zu studieren.
Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Beziehung einer Ent
ladungsendspannung und einer Ladungsendspannung hinsichtlich
einer Anzahl von Lade- und Entladezyklen für jede der Batte
riezellen E1 bis E3 zeigt. In Fig. 4 ist die Ausgangsspan
nung der Batteriezelle E1 durch dreieckige Zeichen gekenn
zeichnet, ist die Ausgangsspannung der Batteriezelle E2
durch quadratische Zeichen gekennzeichnet, und ist die
Ausgangsspannung der Batteriezelle E3 durch fünfeckige
Zeichen gekennzeichnet. Die Entladungsendspannung wurde
unter den Bedingungen von 1 C (= 2,5 A) und einem konstanten
Strom gemessen (8,5 Vcut), und die Ladungsendspannung wurde
unter Bedingungen von 1 C (= 2,5 A) bis zu 12,3 V und einem
konstanten Strom und einer konstanten Spannung gemessen (40
mA oder 2,5 hcut).
Fig. 5 ist ein Diagramm, das eine Beziehung einer Bat
teriespannung und einer Entladezeit von unbenutzten Batte
riezellen E1 bis E3 zeigt. In Fig. 5 ist die Ausgangsspan
nung der Batteriezelle E1 durch eine feine gestrichelte
Linie gekennzeichnet, ist die Ausgangsspannung der Batterie
zelle E2 durch eine durchgehende Linie gekennzeichnet, und
ist die Ausgangsspannung der Batteriezelle E3 durch eine
grobe gestrichelte Linie gekennzeichnet. Die Entladung wurde
unter Bedingungen von 1 C (= 2,5 A) und einem konstanten
Strom gemessen (Schnitt bei 8,5 V), und die Ladung wurde
unter den Bedingungen von 1 C (= 2,5 A) bis zu 12,3 V und
einem konstanten Strom und einer konstanten Spannung gemes
sen (Schnitt bei 40 mA oder 2,5 h).
Fig. 6 ist ein Diagramm, das eine Beziehung der Batte
riespannung und der Entladungszeit der Batteriezellen E1 bis
E3 zeigt, die 300 Lade- und Entladezyklen unterzogen wurden.
In Fig. 6 ist die Ausgangs Spannung der Batteriezelle E1
durch eine feine gestrichelte Linie gekennzeichnet, ist die
Ausgangsspannung der Batteriezelle E2 durch eine
durchgehende Linie gekennzeichnet, und ist die
Ausgangs Spannung der Batteriezelle E3 durch eine grobe
gestrichelte Linie gekennzeichnet. Das Entladen wurde unter
Bedingungen von 1 C (= 2,5 A) und einem konstanten Strom
gemessen (Schnitt bei 8,5 V), und das Laden wurde unter
Bedingungen von 1 C (= 2,5 A) bis zu 12,3 V und einem
konstanten Strom und einer konstanten Spannung gemessen
(Schnitt bei 40 mA oder 2,5 h).
Fig. 7 ist ein Diagramm, das eine Beziehung der Batte
riespannung und der Entladezeit der Batteriezellen E1 bis E3
zeigt, die 500 Lade- und Entladezyklen unterzogen wurden. In
Fig. 7 ist die Ausgangsspannung der Batteriezelle 1 durch
eine feine gestrichelte Linie gekennzeichnet, ist die Aus
gangsspannung der Batteriezelle E2 durch eine durchgehende
Linie gekennzeichnet, und ist die Ausgangsspannung der
Batteriezelle E3 durch eine grobe gestrichelte Linie
gekennzeichnet. Die Entladung wurde unter Bedingungen von 1
C (= 2,5 A) und einem konstanten Strom gemessen (Schnitt bei
8,5 V), und die Ladung wurde unter Bedingungen von 1 C (=
2,5 A) bis zu 12,3 V und einem konstanten Strom und einer
konstanten Spannung gemessen (Schnitt bei 40 mA oder 2,5
h).
Wie aus Fig. 4 bis 7 ersichtlich ist, sind die Kapazi
täten der individuellen Batteriezellen E1 bis E3 inkonsi
stent, und es hat sich bestätigt, daß es bei den Kapazitäten
der Batteriezellen E1 bis E3 völlig normal ist, um einen
Wert in der Größenordnung von 10% zu differieren. Zusätz
lich wurde auch bestätigt, daß die Differenzen zwischen den
Kapazitäten der individuellen Batteriezellen E1 bis E3 mit
zunehmender Anzahl von Lade- und Entladezyklen der Batterie
einheit 1 auf Grund der Inkonsistenzen der Kapazitäten, die
durch die Verschlechterung der individuellen Batteriezellen
E1 bis E3 verursacht werden, sogar größer werden. Jedoch
wurde gemäß dieser Ausführungsform bestätigt, daß die Vor
richtung 2 die verbleibende Kapazität der Batterieeinheit 1
auf der Basis der minimalen Spannung E(min) und/oder der
maximalen Spannung E(max) genau vorhersagen kann, selbst
wenn solche Inkonsistenzen zwischen den Kapazitäten der
individuellen Batteriezellen E1 bis E3 existieren. Dasselbe
wurde auch hinsichtlich der oben beschriebenen ersten Aus
führungsform bestätigt.
Die Spannungsmeßschaltung 21 innerhalb der Vorrichtung
2 kann zum Beispiel durch eine Kombination aus einer bekann
ten zentralen Verarbeitungseinheit (CPU) und einem Speicher
gebildet sein. Fig. 8 zeigt diese Konstruktion der Span
nungsmeßschaltung 21. In Fig. 8 enthält die Spannungsmeß
schaltung 21 eine CPU 210 und einen Speicher 211, die wie
gezeigt verbunden sind. Der Speicher 211 speichert Daten und
Programme, die durch die CPU 210 ausgeführt werden. Die CPU
210 empfängt die minimale Spannung E(min) und die maximale
Spannung E(max) von der Batterieeinheit 1, die in Fig. 3
gezeigt ist.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm zum Erläutern einer Ausfüh
rungsform der Operation der CPU 210. In Fig. 9 bestimmt ein
Schritt S1, ob die Vorrichtung 2 die Batterieeinheit 1 lädt
oder nicht. Wenn die Vorrichtung 2 die Batterieeinheit 1
lädt, wird der Vorrichtung 2 durch einen bekannten Wechsel
stromadapter (nicht gezeigt) oder dergleichen Energie von
einer externen Energiezuführung (nicht gezeigt) zugeführt.
So kann die CPU 210 auf der Basis eines Detektionssignals
Ex, das angibt, daß der Wechselstromadapter mit der Vorrich
tung 2 verbunden ist, beurteilen, ob die Vorrichtung 2 die
Batterieeinheit 1 lädt oder nicht.
Falls das Bestimmungsresultat bei Schritt S1 NEIN lau
tet, wird bei Schritt S2 die maximale Spannung E(max) und
die minimale Spannung E(min) gemessen, und bei Schritt S3
wird eine Spannungsdifferenz v von v = E(max) - E(min)
berechnet. Bei Schritt S4 wird bestimmt, ob die Spannungs
differenz v kleiner als eine untere Grenzspannung der über
mäßigen Entladung VDCH des Entladens ist oder nicht, und der
Prozeß endet, falls das Bestimmungsresultat bei Schritt S4
JA lautet. Falls das Bestimmungsresultat bei Schritt S4
andererseits NEIN lautet, wird bei Schritt S5 beurteilt, daß
die Nutzlebensdauer der Batterieeinheit 1 beendet ist, und
der Prozeß endet. Wenn bei Schritt S5 beurteilt wird, daß
die Nutzlebensdauer der Batterieeinheit 1 beendet ist, gibt
die CPU 210 einen Alarm an den Benutzer zum Beispiel unter
Anwendung einer bekannten Technik aus.
Falls das Bestimmungsresultat bei Schritt S1 JA lautet,
wird bei Schritt S6 die maximale Spannung E(max) und die
minimale Spannung E(min) gemessen, und bei Schritt S7 wird
eine Spannungsdifferenz v von v = E(max) - E(min) berechnet.
Bei Schritt S8 wird bestimmt, ob diese Spannungsdifferenz v
kleiner als eine obere Grenzspannung der übermäßigen Ladung
VCHG des Ladens ist oder nicht, und der Prozeß endet, falls
das Bestimmungsresultat bei Schritt S8 JA lautet. Falls das
Bestimmungsresultat bei Schritt S8 andererseits NEIN lautet,
wird bei Schritt S5 beurteilt, daß die Nutzlebensdauer der
Batterieeinheit 1 beendet ist, und der Prozeß endet. Wenn
bei Schritt S5 beurteilt wird, daß die Nutzlebensdauer der
Batterieeinheit 1 beendet ist, gibt die CPU 210 einen Alarm
an den Benutzer zum Beispiel unter Anwendung einer bekannten
Technik aus.
Deshalb kann die Vorrichtung 2 die Nutzlebensdauer der
Batterieeinheit 1 während des Entladens und des Ladens auf
der Basis der minimalen Spannung E(min) und der maximalen
Spannung E(max), die von der Batterieeinheit 1 empfangen
werden, genau beurteilen.
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm zum Erläutern einer ande
ren Ausführungsform der Operation der CPU 210. In Fig. 10
wird bei Schritt S11 die minimale Spannung E(min) gemessen,
die von der Batterieeinheit 1 empfangen wird, und eine
Ausgangsspannung E der Batterieeinheit 1 insgesamt erhalten.
In dieser Ausführungsform enthält die Batterieeinheit 1 die
drei Batteriezellen E1 bis E3, und so wird die Ausgangsspan
nung E zum Beispiel aus E = E(min)·3 erhalten. Bei Schritt
S12 wird bestimmt, ob die Ausgangsspannung E größer als oder
gleich einer Batteriespannung V(100) zu der Zeit ist, wenn
die verbleibende Kapazität 100% beträgt. Falls das Bestim
mungsresultat bei Schritt S12 JA lautet, wird bei Schritt
S13 beurteilt, daß die verbleibende Kapazität der Batterie
einheit 1 100% beträgt, und der Prozeß endet. Falls das
Bestimmungsresultat bei Schritt S12 NEIN lautet, wird bei
Schritt S14 bestimmt, ob die Ausgangsspannung E größer als
oder gleich einer Batteriespannung V(90) zu der Zeit ist,
wenn die verbleibende Kapazität 90% beträgt. Falls das
Bestimmungsresultat bei Schritt S14 JA lautet, wird bei
Schritt S15 beurteilt, daß die verbleibende Kapazität der
Batterieeinheit 1 90% beträgt, und der Prozeß endet. Falls
das Bestimmungsresultat bei Schritt S14 NEIN lautet, wird
bei Schritt S16 bestimmt, ob die Ausgangsspannung E größer
als oder gleich einer Batteriespannung V(80) zu der Zeit
ist, wenn die verbleibende Kapazität 80% beträgt. Falls das
Bestimmungsresultat bei Schritt S16 JA lautet, wird bei
Schritt S17 beurteilt, daß die verbleibende Kapazität der
Batterieeinheit 1 80% beträgt, und der Prozeß endet. Ähnli
che Prozesse werden ausgeführt, falls das Bestimmungsresul
tat bei Schritt S16 NEIN lautet. Schließlich wird bei
Schritt S18 bestimmt, ob die Ausgangsspannung E größer als
oder gleich einer Batteriespannung V(10) zu der Zeit ist,
wenn die verbleibende Kapazität 10% beträgt. Falls das
Bestimmungsresultat bei Schritt S18 JA lautet, wird bei
Schritt S19 beurteilt, daß die verbleibende Kapazität der
Batterieeinheit 1 10% beträgt, und der Prozeß endet. Falls
das Bestimmungsresultat bei Schritt S18 NEIN lautet, wird
bei Schritt S20 beurteilt, daß die verbleibende Kapazität
der Batterieeinheit 1 0% beträgt, und der Prozeß endet.
Die Bestimmungsresultate der Schritte S13, S15, S17,
S19, S20 und dergleichen werden von der CPU 210 an den
Nutzer zum Beispiel unter Anwendung bekannter Techniken
ausgegeben. Zusätzlich können die Bestimmungsresultate der
Schritte S19, S20 und dergleichen von der CPU 210 in Form
eines Alarms an den Nutzer zum Beispiel unter Anwendung
bekannter Techniken ausgegeben werden.
In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde der
Einfachheit halber angenommen, daß die Batterieeinheit
Li⁺-Batteriezellen enthält. Jedoch ist die Anwendung der vorlie
genden Erfindung natürlich nicht auf die Li⁺-Batteriezellen
begrenzt, und die vorliegende Erfindung ist zum Beispiel
ähnlich auf NiMH-Batteriezellen anwendbar.
Ferner ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese
Ausführungsformen begrenzt, sondern verschiedene Veränderun
gen und Abwandlungen können vorgenommen werden, ohne den
Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Claims (12)
1. Batteriekapazitätsvorhersageverfahren zum Vorher
sagen einer verbleibenden Kapazität einer Batterieeinheit,
die eine Vielzahl von Batteriezellen enthält, die seriell
verbunden sind, in einer Vorrichtung, bei der die Batterie
einheit verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das
Batteriekapazitätsvorhersageverfahren folgende Schritte
umfaßt:
- (a) Vergleichen von Ausgangsspannungen von jeder der Batteriezellen (E1-E3); und
- (b) Vorhersagen der verbleibenden Kapazität der Batterieeinheit (1) auf der Basis wenigstens einer von einer minimalen Spannung und einer maximalen Spannung von den verglichenen Ausgangsspannungen der Batteriezellen.
2. Batteriekapazitätsvorhersageverfahren nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (b) die
verbleibende Kapazität der Batterieeinheit (1) auf der Basis
der minimalen Spannung während des Entladens der Batterie
einheit vorhersagt.
3. Batteriekapazitätsvorhersageverfahren nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt
(b) die verbleibende Kapazität der Batterieeinheit (1) auf
der Basis der maximalen Spannung während des Ladens der
Batterieeinheit vorhersagt.
4. Batteriekapazitätsvorhersageverfahren nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (b) die
verbleibende Kapazität der Batterieeinheit (1) auf der Basis
einer Differenz zwischen der maximalen Spannung und der
minimalen Spannung vorhersagt.
5. Batterieeinheit mit einer Vielzahl von Batterie
zellen, die seriell verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß vorgesehen ist:
eine Schaltung (10, 10A), die wenigstens eine von
einer minimalen Spannung und einer maximalen Spannung von Ausgangsspannungen der Batteriezellen (E1-E3) ausgibt.
eine Schaltung (10, 10A), die wenigstens eine von
einer minimalen Spannung und einer maximalen Spannung von Ausgangsspannungen der Batteriezellen (E1-E3) ausgibt.
6. Batterieeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß ferner vorgesehen sind:
eine erste Abschaltschaltung (11-14, 20), die die Ausgabe einer Gesamtsummenspannung der Ausgangsspannungen der Batteriezellen (E1-E3) nach außerhalb der Batterieein heit (1) abschaltet, wenn wenigstens eine der Ausgangsspan nungen der Batteriezellen kleiner als oder gleich einer ersten Referenzspannung wird; und
eine zweite Abschaltschaltung (18, 19, 35, 36), die die Ausgabe der minimalen Spannung und der maximalen Spannung nach außerhalb der Batterieeinheit als Reaktion auf die Abschaltoperation der ersten Abschaltschaltung abschal tet.
eine erste Abschaltschaltung (11-14, 20), die die Ausgabe einer Gesamtsummenspannung der Ausgangsspannungen der Batteriezellen (E1-E3) nach außerhalb der Batterieein heit (1) abschaltet, wenn wenigstens eine der Ausgangsspan nungen der Batteriezellen kleiner als oder gleich einer ersten Referenzspannung wird; und
eine zweite Abschaltschaltung (18, 19, 35, 36), die die Ausgabe der minimalen Spannung und der maximalen Spannung nach außerhalb der Batterieeinheit als Reaktion auf die Abschaltoperation der ersten Abschaltschaltung abschal tet.
7. Batterieeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß ferner vorgesehen ist:
eine dritte Abschaltschaltung (31-34, 40), die eine Ausgabe einer Gesamtsummenspannung der Ausgangsspannun gen der Batteriezellen (E1-E3) nach außerhalb der Batterie einheit (1) abschaltet, wenn wenigstens eine der Ausgangs spannungen der Batteriezellen größer als eine Referenzspan nung wird, die sich von der ersten Referenzspannung unter scheidet.
eine dritte Abschaltschaltung (31-34, 40), die eine Ausgabe einer Gesamtsummenspannung der Ausgangsspannun gen der Batteriezellen (E1-E3) nach außerhalb der Batterie einheit (1) abschaltet, wenn wenigstens eine der Ausgangs spannungen der Batteriezellen größer als eine Referenzspan nung wird, die sich von der ersten Referenzspannung unter scheidet.
8. Batterieeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß ferner vorgesehen ist:
eine Abschaltschaltung (31-34, 40), die eine Aus gabe einer Gesamtsummenspannung der Ausgangsspannungen der Batteriezellen (E1-E3) nach außerhalb der Batterieeinheit (1) abschaltet, wenn wenigstens eine der Ausgangsspannungen der Batteriezellen größer als eine Referenzspannung wird.
eine Abschaltschaltung (31-34, 40), die eine Aus gabe einer Gesamtsummenspannung der Ausgangsspannungen der Batteriezellen (E1-E3) nach außerhalb der Batterieeinheit (1) abschaltet, wenn wenigstens eine der Ausgangsspannungen der Batteriezellen größer als eine Referenzspannung wird.
9. Vorrichtung zum Vorhersagen einer verbleibenden
Kapazität einer Batterieeinheit, die eine Vielzahl von
Batteriezellen hat, die seriell verbunden sind, welche
Vorrichtung ein Kopplungsmittel zum elektrischen Koppeln der
Batterieeinheit an die Vorrichtung hat, dadurch gekennzeich
net, daß vorgesehen ist:
ein Vorhersagemittel (21) zum Vorhersagen der ver bleibenden Kapazität der Batterieeinheit auf der Basis von wenigstens einer von einer minimalen Spannung und einer maximalen Spannung der Batteriezellen.
ein Vorhersagemittel (21) zum Vorhersagen der ver bleibenden Kapazität der Batterieeinheit auf der Basis von wenigstens einer von einer minimalen Spannung und einer maximalen Spannung der Batteriezellen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Vorhersagemittel (21) die verbleibende Kapazi
tät der Batterieeinheit auf der Basis der minimalen Spannung
während des Entladens der Batterieeinheit vorhersagt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Vorhersagemittel (21) die verbleibende
Kapazität der Batterieeinheit auf der Basis der maximalen
Spannung während des Ladens der Batterieeinheit vorhersagt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Vorhersagemittel (21) die verbleibende Kapazi
tät der Batterieeinheit auf der Basis einer Differenz zwi
schen der maximalen Spannung und der minimalen Spannung
vorhersagt.
13. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 9 bis
12, bei der das Vorhersagemittel (21) auf der Basis der
vorhergesagten verbleibenden Kapazität der Batterieeinheit
beurteilt, ob die Batterieeinheit zu laden ist oder nicht.
Applications Claiming Priority (2)
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