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DE19654644A1 - Notrufanlage, vorzugsweise für Privathaushalte - Google Patents

Notrufanlage, vorzugsweise für Privathaushalte

Info

Publication number
DE19654644A1
DE19654644A1 DE1996154644 DE19654644A DE19654644A1 DE 19654644 A1 DE19654644 A1 DE 19654644A1 DE 1996154644 DE1996154644 DE 1996154644 DE 19654644 A DE19654644 A DE 19654644A DE 19654644 A1 DE19654644 A1 DE 19654644A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emergency call
emergency
transmitter
call system
dialing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996154644
Other languages
English (en)
Inventor
Falk Schaal
Detlef Keinath
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996154644 priority Critical patent/DE19654644A1/de
Publication of DE19654644A1 publication Critical patent/DE19654644A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/04Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/016Personal emergency signalling and security systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Notrufanlage, vorzugsweise für den Einsatz in privaten Haushalten, unter Verwendung eines ans Telefonnetz angeschlossenen Wählgeräts mit Empfangsteil, Wiedergabegerät und Informationsträger, sowie eines damit in Verbindung stehenden Notrufsenders.
Bisher werden Funk-Nachbarnotruf-Anlagen angeboten, bestehend aus einem Funk- Handsender und einem Empfangsgerät, das im Notfall beim Nachbarn akustisch bzw. optisch Alarm auslöst.
Der Nachteil hierbei besteht aus der geringen Reichweite der Funkpartner. Somit ist man auf die Hilfsbereitschaft der Nachbarn angewiesen. Außerdem besteht durch Abwesenheit des Nachbarn nicht ständige Notbereitschaft. Es ist deshalb nicht gewährleistet, daß insbesonders bei alleinstehenden, kranken oder behinderten Menschen sowie Risikopatienten, im Notfall (Schlaganfall, Herzinfarkt, Sturz etc.) die sofortige, notwendige Hilfe eintritt. Meist ist die betroffene Person dann in einer solchen Situation nicht mehr in der Lage, das Telefon zu erreichen und um Hilfe zu rufen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfach zu bedienende Notrufanlage zu schaffen, die in einem Notfall über das Telefonnetz an mehrere, vom Nutzer frei wählbare Notrufempfänger einen individuell gestaltbaren Notruf zu schicken, um somit zuverlässig und schnelle Hilfe zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, daß insbesonders ältere, kranke, hilfsbedürftige und alleinstehende Menschen im Notfall zuverlässig und schnelle Hilfe von Vertrauenspersonen ihrer Wahl bekommen. Dadurch entsteht ihnen die Möglichkeit, länger und selbständiger in ihrer gewohnten Umgebung (z. B. Wohnung) zu bleiben, wobei sich zusätzlich ein entstehendes Sicherheitsgefühl positiv auf die Psyche auswirkt. Außerdem wird dadurch die Aufenthaltsdauer besonders in Alten- und Pflegeheime verkürzt, wodurch Sozialleistungen eingespart werden.
Durch die ständige Zunahme der älteren Bevölkerung und der Single-Haushalte sind für die Erfindung sehr gute Marktchancen zu erwarten.
Gleichzeitig wird eine einfache Handhabung und eine günstige Herstellung durch einfache Bauelemente gewährleistet.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Im Falle einer Notsituation wird ein Notrufsender NS von der sich in Not befindenden Person durch einfache Entriegelung und Betätigung eines Knopfes aktiviert. Dieser Notrufsender NS kann beispielsweise in einer Armbanduhr oder an einer Halskette untergebracht sein, so daß der Sender ständig am Körper getragen werden kann. Über Funk (aber auch Kabel oder Modulation im Stromnetz o. ä.) wird ein Impuls an das Empfangsteil ET übertragen, das das Wählgerät WG aktiviert. Dieses beginnt die vorgegebenen Telefonnummern in einer festgelegten Reihenfolge anzuwählen. Die angewählten Notruf-Empfänger NE erhalten dann den sich auf dem Informationsträger IT befindenden Notruf (z. B. mit Name, Adresse etc.).
Durch ein verzögertes Einschalten des Wählgerätes WG, besteht bei einer versehentlichen Betätigung des Notrufsenders NS die Möglichkeit, den Notruf zu unterbrechen.
Das Wiedergabegerät WI mit dem Informationsträger IT des Notrufes ist vorzugsweise ein Kassetten-Abspielgerät mit einer besprochenen Kassette. Somit ist sichergestellt, daß der Notruf direkt von einer Person entgegengenommen wird. Außerdem kann somit der Notruf ganz individuell gestaltet werde. Wird das Telefon eines Notrufempfängers NE nicht abgenommen, so wird der, nach festgelegter Reihenfolge, nächste Notrufempfänger NE angewählt.
So kann beispielsweise die zuletzt anzuwählende Notrufnummer die 110 oder das Krankenhaus sein. Diese Nummern werden aber erst dann angewählt, wenn die vorherig festgelegten Empfänger (z. B. Verwandte, Bekannte, Nachbar, Arzt etc.) nicht erreichbar waren.
Das Empfangsteil ET, Wählgerät WG und Wiedergabegerät WI mit einem Informationsträger IT lassen sich beispielsweise in einem flachen Gehäuse unterbringen, das fast unsichtbar unter dem Telefon untergebracht werden kann.
Um für den Notruf-Empfänger NE eine örtliche und zeitliche Unabhängigkeit zu gewährleisten, ist hier alternativ der Einsatz eines mobilen, alphanumerischen Funknachrichten-Empfängers (z. B. Cityruf, Quix, Skyper) möglich. Der Notruf erscheint somit auf dem Display.
Somit ist für hilfsbedürftigen Menschen sowie Risikopatienten ein kompatibles und sicheres Notrufsystem geschaffen.
Einsätze wie z. B. bei Pflegediensten, Rufbereitschaften oder Sozialstationen wären denkbar.

Claims (4)

1. Notrufanlage insbesondere für Privathaushalte, bestehend aus mindestens einem Notrufsender NS, mindestens einem Empfangsteil ET, mindesten einem Wählgerät WG und mindesten einem Informationsträger IT mit Wiedergabegerät WI dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Notrufsender NS mit einem Wählgerät WG in Verbindung stehen, so daß durch manuelle oder automatische Betätigung eines Notrufsenders NS ein Wählgerät WG über das Telefonnetz mindestens eine festgelegte Nummer anwählt und die sich auf einem Notruf-Informationsträger IT befindende Nachricht an den oder die angewählten Notrufempfänger NE übermittelt.
2. Notrufanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Notrufsender NS und Wählgerät WG über Funk erfolgt.
3. Notrufanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Notrufsender NS und Wählgerät WG über ein Kabel erfolgt.
4. Notrufanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Notrufsender NS und Wählgerät WG über Stromnetz, mittels Modulation erfolgt.
DE1996154644 1996-12-28 1996-12-28 Notrufanlage, vorzugsweise für Privathaushalte Withdrawn DE19654644A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5125021A (en) * 1989-08-31 1992-06-23 Lebowitz Mayer M Cellular network data transmission system
DE29612833U1 (de) * 1996-07-24 1996-09-12 Peter Lancier Maschinenbau-Hafenhütte GmbH & Co KG, 48167 Münster Haus-Notrufsystem
DE19523227A1 (de) * 1995-06-27 1997-01-02 Monz Dietmar Alarmanlage

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Non-Patent Citations (2)

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Title
NOT-TEL/DIGEM-60- Alarmorganisation für private Teilnehmer und zentrale Leitstellen der Fa. Zettler GmbH, München, 3/94 *
RUMPF,Karl-Heinz: Elektronik ruft Hilfe. In: Funkschau 24, 1982, S.67 *

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