DE19653312C1 - Vorrichtung zur Bestimmung der Lage des Randes eines laufenden Bandes - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung der Lage des Randes eines laufenden BandesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Verfolgung der Lage
eines laufenden Bandes durch Überwachung der Lage eines
oder beider Ränder dieses Bandes.
Die Erfindung geht aus
von einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1, welche bekannt ist aus US-PS 4 788 441. Bei
dieser bekannten Ausbildung wird von jedem Bandrand ein
Positionsdatum ermittelt, nämlich der Winkel, unter dem
der abtastende Peilstrahl vom Retroreflektor auf das
Bandmaterial übergeht oder vom Bandmaterial auf den Re
troreflektor übergeht. Hieraus ergibt sich im wesentli
chen der Seitenversatz des laufenden Bandes.
Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Seitenversatz
des laufenden Bandes und dem vorstehend genannten Posi
tionsdatum ist jedoch nur gegeben bei gleichbleibender
Höhenlage des Bandrandes bzw. Abstand desselben von der
Abtastvorrichtung. Hiermit ist nicht immer zu rechnen,
insbesondere nicht bei Verwendung eines Drehrahmens zur
Richtungssteuerung des Bandes, da dessen Schwenkbewegun
gen typischerweise entsprechende Querneigungen des Ban
des zur Folge haben. In diesen Fällen ist es für die
Qualität der Bandlaufregelung von Bedeutung, die Raum
lage, d. h. die Seiten- und die Höhenlage des überwachten
Bandrandes zu verfolgen.
US-PS 5 354 992 hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, bei
der die Signale von die Bandränder verfolgenden Detekto
ren, z. B. Kameras, im Falle einer Schrägstellung des
Bandes korrigiert werden, wobei jedoch zur Ermittlung
dieser Schrägstellung eine weitere Meßeinrichtung erfor
derlich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
einer Vorrichtung, die es gestattet, bei verhältnismäßig
einfachem Aufbau und Betrieb sowohl die Seiten- als auch
die Höhenlage, also die räumliche Lage wenigstens eines
Bandrandes zu verfolgen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im Patentanspruch
1 angegeben. Die beiden von einem Bandrand erhaltenen
Positionsdaten sind Winkelkoordinaten zweier von ver
schiedenen Stellen ausgehenden Peilstrahlen, in deren
Schnittpunkt sich der Bandrand befindet und die leicht
bei Bedarf in kartesische Koordinaten oder in ein belie
biges anderes, zur Steuerung des Bandes geeignetes Sy
stem umgesetzt werden können.
An sich ist aus der genannten US-PS 4 788 441 auch die
Bestimmung der räumlichen Lage eines Objekts mittels
zweier von verschiedenen Stellen ausgehender Peilstrah
len bekannt; hier geht es jedoch nicht um die Verfolgung
eines laufenden Bandes, sondern um die Bestimmung von
Lage oder Abmessung des Objekts in einer das Objekt um
gebenden Box, wobei zwei Drehspiegelanordnungen notwen
dig sind. Damit ist diese Ausbildung apparativ und be
züglich der Justierung der Komponenten und der Signal
auswertung recht aufwendig. Dadurch, daß beim Gegenstand
der Erfindung nur ein Drehspiegel zur Erzeugung einer
Mehrzahl von Peilstrahlen Verwendung findet, ist die An
ordnung auch fehlertoleranter gegenüber Schwankungen der
Spiegeldrehzahl.
Die Erfindung weiterbildende Merkmale sind in den Unter
ansprüchen angegeben. Die in Anspruch 2 vorgeschlagene
Auskopplung des retroreflektierten Strahls und Beauf
schlagung des zugehörigen Empfängers mittels eines
Strahlungsteilers ist an sich aus US-PS 4 523 093 be
kannt. Auch hier geht
es jedoch nur um die Gewinnung eindimensionaler Daten,
und zwar beim Lesen von Strichcodes.
Die gemäß Anspruch 4 vorgeschlagene Aufweitung des La
serstrahls zu einem Fächerstrahl mittels einer Zylinder
linse bewirkt eine Mittelung von Inhomogenitäten über
die Breite des Retroreflektors, so daß sich eng begrenzte
lokale Schwankungen der Reflexionseigenschaften nicht
auswirken. Lokale Inhomogenitäten sind z. B. dort gege
ben, wo die Tripelreflektoren zusammenstoßen.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der beigegebenen Zeich
nungen weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Gesamtansicht einer Bandlaufsteuervorrich
tung mit einer Abtastvorrichtung zur Bestim
mung der räumlichen Lage eines Bandrandes;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Abtastvor
richtung in einer ersten Ausbildungsform;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Abtastvor
richtung in einer zweiten Ausbildungsform;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Abtastvor
richtung in einer dritten Ausbildungsform;
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Abtastvor
richtung in einer vierten Ausbildungsform;
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Abtastvor
richtung in einer fünften Ausbildungsform;
Fig. 7 schematisch eine Abtastvorrichtung und die von
ihr erhaltenen Signalimpulse bei einer be
stimmten Auswanderung des überwachten Bandran
des;
Fig. 8 die Darstellung gemäß Fig. 7 bei einer anderen
Auswanderung des Bandrandes;
Fig. 9 die Darstellung gemäß Fig. 7 bei noch einer
anderen Auswanderung des Bandrandes;
Fig. 10 die Darstellung gemäß Fig. 7 bei einem nicht
vollständig undurchsichtigem Bandmaterial;
Fig. 11 schematisch eine Abtastvorrichtung mit einem
Spiegelrad, dessen Spiegelfacetten Abstände
voneinander aufweisen, und die von dieser er
haltenen Signalimpulse;
Fig. 12 die Gesamtansicht einer Bandlaufsteuervorrich
tung gemäß Fig. 1 mit einem Zusatzbauteil zur
Bestimmung der Winkelstellung des steuernden
Drehrahmens.
Ein Band 1 wird von einem Wickel A abgezogen, um in eine
Bearbeitungsstation B, z. B. einem Druckwerk, einer Be
arbeitung oder Behandlung unterworfen zu werden, bevor
es auf einen Wickel C wieder aufgewickelt wird. Zur prä
zisen Regelung der Seitenlage des Bandes ist vor der
Bearbeitungsstation B ein Drehrahmen 2 vorgesehen, der
das Stellglied des Regelkreises darstellt und dessen
Schwenkungen die Laufrichtung steuern. Zur Gewinnung des
Ansteuerungssignals für den Schwenkantrieb des Drehrah
mens wird die räumliche Lage eines der Bandränder und
damit die Abweichung von der Sollage des Bandes durch
eine Abtastvorrichtung 3 erfaßt. In deren Abtastbereich
ist hinter dem laufenden Band ein Retroreflektor 4 an
geordnet.
Die Abtastvorrichtung 3 gemäß Fig. 2 besteht aus einem
Gehäuse 3′ mit einem Fenster 36, durch das die abtasten
den Peilstrahlen das Beobachtungsfeld mit dem Retrore
flektor 4 und dem vor diesem laufenden Bandrand bestrei
chen. Die Laufrichtung des hier nicht gezeigten Bandes
verläuft rechtwinklig zur Zeichenebene, d. h. in diese
hinein oder aus ihr heraus. Im Zentrum ist ein mit kon
stanter Geschwindigkeit drehantreibbares Polygonspiegel
rad 18 mit acht ebenen Spiegelfacetten gelagert.
Eine Laserdiode 5 erzeugt einen Strahl 6, z. B. einen
Lichtstrahl im sichtbaren Bereich, der von einer Zylin
derlinse 7 zu einem Fächerstrahl 8 aufgeweitet wird,
wobei dessen Ebene die Zeichenebene rechtwinklig schnei
det, also die Laufrichtung des -Bandes enthält. Dieser
Fächerstrahl 8 wird von einem Strahlungsteiler 9 (50%-
Spiegel) in zwei Teilstrahlen 10 und 11 aufgespalten.
Der Teilstrahl 11 wird von einem Strahlungsteiler 13
nochmals aufgespalten, wobei ein Teil als Reststrahl 14
für die Funktion entbehrlich ist und von einem Absorber
35 verschluckt wird, und der andere Teil als erster
Peilstrahl 15 über einen Spiegel 16 auf das Spiegelrad
18 fällt. Die Stelle, wo er auf das Spiegelrad auftrifft
und zurückgeworfen wird, ist als Rückwurfstelle R₁ be
zeichnet, welche bei drehendem Spiegel geringfügig längs
des ankommenden Peilstrahls hin und her tanzt.
Beim eingezeichneten Drehsinn des Spiegelrades 18 be
ginnt der reflektierte Strahl beim Übergang der Rück
wurfstelle R₁ von einer Spiegelfacette auf die nachfol
gende eine neue Abtastschwenkung von rechts nach links.
Dabei trifft er, kurz bevor er durch das Fenster 36 nach
außen fällt, einen Abtastanfangdetektor 17.
Sobald der Peilstrahl 15 nach Erreichen des Fensters auf
den Retroreflektor 4 fällt, wird er von diesem als er
ster Retroreflexstrahl 24 in gleicher Richtung zurück
geworfen und fällt angesichts der hohen Lichtgeschwin
digkeit und der demgegenüber vernachlässigbaren Abtast
geschwindigkeit des Spiegelrades 18 über die Rückwurf
stelle R₁ und den Spiegel 16 auf die Unterseite des
Strahlungsteilers 13, durch den ein Teil 25 durchgeht
und keine Bedeutung hat und ein anderer Teil als Reflex
teil 26 über einen Filter 27, der nur die Wellenlänge
der verwendeten Laserstrahlung durchläßt, einen ersten
Empfänger 28 beaufschlagt.
Der Teilstrahl 10 wird von einem Spiegel 12 nach unten
reflektiert und tritt in ähnlicher Weise durch einen
zweiten Strahlungsteiler 19 als zweiter Peilstrahl 21
durch, wobei der hier entstehende Reststrahl 20 von ei
nem Absorber 34 verschluckt wird. Der zweite Peilstrahl
beaufschlagt über einen Spiegel 22 den Drehspiegel 18 an
einer zweiten Rückwurfstelle R₂, die in einem Abstand von
der ersten Rückwurfstelle R₁ liegt, und bestreicht das
Beobachtungsfeld, wobei der bei Beaufschlagung des Re
troreflektors 4 entstehende zweite Retroreflexstrahl 29
praktisch verzögerungsfrei über die Rückwurfstelle R₂,
den Spiegel 22 und den Strahlungsteiler 19 als Reflex
teil 31 durch einen Filter 32 einen zweiten Empfänger 33
beaufschlagt. Der Durchgangsteil 30 hat keine Bedeutung.
In einer zweiten Ausführungsform der Abtastvorrichtung
gemäß Fig. 3 sind zwei gleichartige oder verschiedene
Strahlungsquellen 5, 37 zur Erzeugung der beiden Peil
strahlen 15, 21 vorgesehen, wobei der zweite Peilstrahl
21 von einer eigenen Zylinderlinse 39 zu einem Fächer
strahl 40 aufgeweitet wird. Im übrigen unterscheidet
sich diese Ausbildung nur noch durch die räumliche An
ordnung der Bauteile, während die Funktion und die Wir
kungsweise die gleiche ist und gleiche Bauteile gleiche
Bezugszeichen wie in Fig. 2 haben. Bei dieser zweiten
Ausbildungsform können höhere Strahlungsintensitäten
verwirklicht werden und es werden verschiedene Spiegel
und Strahlungsteiler eingespart. Außerdem besteht die
Möglichkeit, durch die Wahl verschiedener Wellenlängen
der beiden Laserquellen die von den beiden Peilstrahlen
erzeugten Impulse eindeutig zu trennen.
Die in Fig. 4 gezeigte dritte Ausführungsform unter
scheidet sich von der gemäß Fig. 2 dadurch, daß sie nur
einen Empfänger 28 mit vorgeschaltetem Filter 27 auf
weist. An sich ist es möglich, die Geometrie der Anord
nung, insbesondere die Winkel, unter denen der Drehspie
gel von den Peilstrahlen 15, 21 getroffen wird, so zu
gestalten, daß die Retroreflexstrahlen 24 und 29 zeit
lich aufeinanderfolgend und dadurch trennbar den Band
rand abtasten. Wenn dies jedoch schwierig ist, so können
im Strahlengang Lichtmodulatoren 41, 42 vorgesehen wer
den, welche steuerbare LCD-Elemente darstellen, die bei
Anlegen einer Steuerspannung lichtdurchlässig werden.
Diese werden abwechselnd angesteuert, so daß eindeutig
festgelegt ist, ob die Signale des Empfängers 28 vom
ersten oder vom zweiten Peilstrahl stammen.
Die in Fig. 5 gezeigte vierte Ausbildungsform unter
scheidet sich von der gemäß Fig. 4 dadurch, daß auch
noch die Lichtmodulatoren fehlen und dafür der Drehspie
gel 18′ mit ebenen Spiegelfacetten besetzt ist, zwischen
welchen nichtreflektierende Abstände verbleiben. Die
fett gezeichneten Facetten sollen diejenigen sein, die
verspiegelt sind, während die anderen nicht reflektie
ren. Auch auf diese Weise entstehen zeitliche Lücken
zwischen den Abtastbestreichungen des Beobachtungsfeldes
durch einen Peilstrahl und die Abtastungen der beiden
Peilstrahlen erfolgen zeitlich versetzt intermittierend.
Eine weitere, zeichnerisch nicht dargestellte Möglich
keit ist es, bei einer zwei Laserstrahlungsquellen auf
weisenden Vorrichtung diese wechselweise auszutasten,
so daß auf diese Weise die Signalimpulse eindeutig ge
trennt und zugeordnet werden können.
Die nachfolgend anhand von Fig. 7 bis 11 im einzelnen
beschriebenen, von den Empfängern erzeugten Signalim
pulsfolgen sind idealisiert mit senkrechter Vorder- und
Rückflanke sowie mit konstantem Pegel dargestellt. Sind
solche Verhältnisse nicht in ausreichendem Maße gegeben,
so können bekannte Techniken zur Aufbereitung der Signa
le verwendet werden, bis hin zur Speicherung von aus
Testläufen ohne Band gewonnenen Vergleichsimpulsfolgen,
mit denen dann die im Betrieb auftretenden Impulsfolgen
verglichen werden, wobei sich die Zeitpunkte des Auftre
tens der Flanken aus dem Vergleich ergeben.
Wenn die letztere Technik angewendet wird, muß für den
Vergleich der Impulsfolgen über eine vollständige Dreh
spiegelumdrehung die jeweils aktive Spiegelfacette, d. h.
die Winkellage des Drehspiegels identifizierbar sein.
Hierzu kann die Ausbildung gemäß Fig. 6 dienen, bei der
ein mit drei Spiegelfacetten besetztes Spiegelrad 18
zwei gleichgroße größere nichtreflektierende Abstände
und einen kleineren nichtreflektierenden Abstand auf
weist. Die für diesen Abstand charakteristische kurze
Unterbrechung der Peilstrahlen tritt nur einmal pro Um
drehung auf und kennzeichnet die Drehlage des Drehspie
gels, so daß sie als Synchronisiersignal für den Impuls
folgenvergleich dienen kann.
Fig. 7 bis 11 sollen nun illustrieren, wie sich ver
schiedene Lagen des Bandrandes auf die erhaltenen Im
pulssignale auswirken, so daß aus diesen über geeignete
Rechenoperationen oder look-up-Tabellen die räumliche
Lage des Bandrandes verfolgt werden kann. Dabei ist in
der Abtastvorrichtung 3 zur Vereinfachung die Strah
lungsquelle(n) weggelassen und sind nur noch die Verläu
fe der Peil- bzw. Retroreflexstrahlen gezeigt.
In Fig. 7 ist ein strahlungsundurchlässiges Band 1 in
zwei Positionen Pos. a und Pos. b gezeigt.
Der erste Peilstrahl 15 bewirkt beim jedesmaligen Über
queren des Abtastanfangdetektors 17 (bezeichnet sind die
Zeitpunkte t₀ und t₁) die Erzeugung von Signalen S₁₇, die
als Bezugsimpulse für die Zeitintervallmessungen des
Abtastvorgangs dienen. Die Periode zwischen den Abtast
vorgängen hat also die Zeitdauer t₀ → t₁, jedoch sind die
übrigen Signalverläufe nur für einen Vorgang eingezeich
net, um die Figur nicht zu überladen.
Wenn der erste Peilstrahl in die eng punktiert gezeich
nete Lage 43 kommt, tritt er aus dem Gehäusefenster aus
und fällt auf den Retroreflektor. Dies geschieht im
Zeitpunkt t₃ und sein Retroreflexstrahl beaufschlagt den
ersten Empfänger 28 und dieser erzeugt das Signal S₂₈. Im
Zeitpunkt t₄ erreicht der erste Peilstrahl die als
Strich-Zweipunkt-Linie gezeichnete Lage 47, in der er
den Rand des Bandes 1 erreicht, und zwar sowohl in des
sen Position a als auch in der Position b. Dadurch er
reicht der erste Peilstrahl den Retroreflektor nicht
mehr und das Signal S₂₈ verschwindet im Zeitpunkt t₄.
Wenn das Band 1 nicht vorhanden wäre, so würde der erste
Peilstrahl bis zum Erreichen des linken Fensterrandes in
der eng punktierten Lage 44 im Zeitpunkt t₈ retroreflek
tiert und das Signal S₂₈ würde bis zu diesem Zeitpunkt
andauern, was in den Diagrammen gestrichelt angedeutet
ist.
Der zweite Peilstrahl 21 fällt erstmals in der weit
punktierten Lage 45 zum Zeitpunkt t₅ aus dem Gehäusefen
ster und erreicht den Rand des Bandes 1 in dessen Posi
tion a zum Zeitpunkt t₆. Sein Retroreflexstrahl 29 er
zeugt somit das Signal S₃₃ Pos. a. Wäre das Band nicht
vorhanden, so würde das Signal bis zum Zeitpunkt t₉ er
zeugt, in welchem der zweite Peilstrahl in der weit
punktiert gezeichneten Lage 46 den linken Fensterrand
erreicht.
Wenn sich das Band 1 in der Position b befindet, so
schattet es den Retroreflektor 4 erst vom zweiten Peil
strahl in dessen strichpunktiert gezeichneter Lage 49
ab, die im Zeitpunkt t₇ erreicht wird. In diesem Fall
dauert das Signal S₃₃ also bis zu diesem Zeitpunkt an.
Es ist zu sehen, daß bei einer Abtastung nur durch den
ersten Peilstrahl die Positionen a und b des Bandrandes
nicht zu unterscheiden wären, daß jedoch unter Hinzunah
me des zweiten Peilstrahls nicht nur die Unterscheidung
gelingt, sondern auch die Bestimmung der räumlichen Lage
des Bandrandes, und zwar aus den Kreuzungspunkten der
Strahllagen 47 und 48 für die Position a und der Strahl
lagen 47 und 49 für die Position b. Es ist weiter zu
sehen, daß das Beobachtungsfeld der Vorrichtung zwischen
den Strahllagen 43 und 46 liegt, da nur dieser Bereich
von beiden Peilstrahlen überstrichen wird.
In Fig. 8 ist gezeigt, wie sich zwei verschiedene Band
randlagen auf die Impulsfolgen auswirken, wenn das Band
1 mit seinem Rand bei gleichbleibender Höhe (Abstand vom
Retroreflektor 4) mehr (Pos. b) oder weniger (Pos. a) in
das Beobachtungsfeld der Abtastvorrichtung ragt. Die
Vorderflanken der Signale S₂₈ bzw. S₃₃ treten dabei wieder
zu den gleichen Zeitpunkten t₃ bzw. t₅ auf. In der Posi
tion a des Bandrandes wird dieser vom ersten Peilstrahl
in dessen Lage 47 im Zeitpunkt t₄ und vom zweiten Peil
strahl in dessen Lage 48 im Zeitpunkt t₆ erreicht, wobei
der Kreuzungspunkt dieser Lagen die Raumlage des Band
randes definiert, und die Raumlage des Bandrandes in
dessen Position b ist definiert durch die Winkellagen 50
bzw. 51 des ersten bzw. zweiten Peilstrahls, die ihrer
seits aus den Zeitpunkten t₁₀ und t₁₁ eindeutig folgen.
Die gleichen Überlegungen können bezüglich Fig. 9 ange
stellt werden, wo die beiden Randpositionen a und b sich
sowohl in verschiedener Höhe als auch in verschiedener
seitlicher Eintauchtiefe in das Beobachtungsfeld befin
den. Die Raumlage des Randes in der Position b ist defi
niert durch die Strahlenlagen 52 und 53, die sich ihrer
seits eindeutig ergeben aus den Zeitpunkten t₁₂ und t₁₃.
Fig. 10 zeigt noch die Signalverläufe, die sich ergeben,
wenn die Bandränder sich in den in Fig. 7 gezeigten Po
sitionen befinden und das Bandmaterial nicht völlig un
durchsichtig ist. Der Übergang der Peilstrahlen auf die
Bandoberfläche führt dann nicht zu einem völligen Weg
fall des Retroreflexstrahls und Absinken des Signalpe
gels auf Null, sondern nur zu einer Abdunkelung des Re
troreflexstrahls und einem Absinken des Signals auf ei
nen entsprechenden Abdunkelungswert. In einem solchen
Falle empfiehlt sich die Einstellung der Ansprechschwel
le der an die Empfänger 28, 33 angeschlossenen Auswerte
schaltung auf einen mittigen Wert zwischen dem vollen
Signalhub und dem Abdunklungspegel, was mittels bekann
ter Techniken automatisch geschehen kann.
Wenn der Unterschied zwischen vollem Signalpegel und Ab
dunklungspegel nur noch gering ist, also bei recht
durchscheinendem Bandmaterial, so können die z. B. tempe
raturbedingten Schwankungen der Leistung der Strahlungs
quelle 5, 37 oder durch Verschmutzung verursachte Ände
rungen der empfangenen Strahlungsleistung die Erken
nungssicherheit beeinträchtigen und müssen kompensiert
werden. Eine Möglichkeit ist es, anstelle der Absorber
34, 35 (Fig. 2) Kontrollempfänger anzuordnen und deren
Signal zur Anpassung des Ansprechschwellenwertes heran
zuziehen.
Fig. 11 zeigt die Signalverläufe bei der Ausbildung der
Abtastvorrichtung gemäß Fig. 5, also mit beabstandeten
Spiegelfacetten des Spiegelrades 18′, welche wegen der
zeitlichen Trennung der ersten und der zweiten Retrore
flexstrahlen mit nur einem Empfänger 28 auskommt. Es ist
zu sehen, wie der eine Empfänger 28 die das erste Posi
tionsdatum liefernden Signale des ersten Retrore
flexstrahls t₃ → t₄ (Strahllagen 43 → 47) und die das
zweite Positionsdatum der Bandrandposition a liefernden
Signale des zweiten Retroreflexstrahls t₅ → t₆ (entspre
chend den in der gezeigten Drehspiegelstellung ausge
blendeten, in Fig. 7 jedoch ersichtlichen Strahllagen 45 → 48)
bzw. die das zweite Positionsdatum der Bandrandpo
sition b liefernden Signale t₅ → t₇ (Strahllagen 45 → 49
in Fig. 7) zeitlich aufeinanderfolgend erzeugt, so daß
die eindeutige Zuordnung bei der Weiterverarbeitung mög
lich ist.
In allen Fällen gilt, daß die Zeitspannen zwischen dem
als Referenzimpuls dienenden Abtastanfangsimpuls t₀ und
den Vorderflanken der Retroreflexstrahlen in den Zeit
punkten t₃ und t₅ eine Gerätekonstante sind und die Posi
tionsdaten gewonnen werden aus den Zeitspannen to → t₄
sowie t₀ → t₆ (Pos. a) bzw. t₀ → t₇ (Pos. b).
Es ist noch hinzuweisen auf die Möglichkeit, als Refe
renzsignal für den Beginn der Abtastung die Vorderflanke
z. B. des ersten Retrorefleximpulses im Zeitpunkt t₃ zu
nehmen, so daß ein Abtastanfangdetektor 17 entbehrlich
wird. Eine andere Möglichkeit ist dann gegeben, wenn die
Geometrie der Abtastvorrichtung so beschaffen ist, daß
die Abtastschwenkung des ersten Peilstrahls 15 so weit
rechts beginnt, daß schon der Spiegel 16 getroffen wird,
d. h. in einer Drehstellung des Drehspiegels 18 der an
der Rückwurfstelle R₁ ankommende Peilstrahl 15 auf eine
rechtwinklig zu ihm befindliche Spiegelfacette trifft,
so daß er in sich zurückgeworfen wird und einen Markie
rungsimpuls des ersten Empfängers 28 erzeugt. Auch die
ser kann dann als Referenzimpuls für den Abtastanfang
genommen werden und macht einen speziellen Detektor 17
entbehrlich.
Fig. 12 zeigt eine Ausbildung, bei der zusätzlich zur
Anordnung gemäß Fig. 1 noch ein mit dem Drehrahmen 2
über einen Ausleger 54 starr verbundener, in Abtastrich
tung kurzer Drehrahmen-Retroreflektor 55 vor dem Band 1
vorhanden ist, und zwar an einer Stelle, an der mit Si
cherheit immer das Band 1 laufen wird und die zu keinem
Zeitpunkt von einem Bandrand erreicht werden kann, die
jedoch noch im Beobachtungsbereich der Abtastvorrichtung
3 liegt. Dann wird vom Drehrahmen-Retroreflektor 55 noch
ein Retrorefleximpuls erhalten, der die Drehstellung des
Drehrahmens 2 definiert. Der Drehrahmen ist das Stell
glied des Regelkreises der Bandlaufregelung und ein sol
cher Drehstellungsimpuls kann zur Ausrichtung des Dreh
rahmens in seiner Zentrierstellung benutzt werden, in
der seine Walzen parallel zu den übrigen Walzen der Sta
tion und den Wickeln A und B orientiert sind.
Es versteht sich, daß bei entsprechender Auslegung der
Abtastvorrichtung diese nicht nur einen Rand des laufen
den Bandes, sondern beide Ränder desselben verfolgen
kann und so eine laufende Überwachung von Bandbreite und
Verwerfungen desselben möglich wird. Der in Abtast-Schwenk
richtung der Peilstrahlen vordere Bandrand ist
dabei, wie beschrieben, gekennzeichnet durch die rück
wärtigen Flanken der Impulse, während der andere Band
rand definiert wird durch die Vorderflanken von Zweit-Retro
refleximpulsen, die erzeugt werden, wenn der Peil
strahl gegen Ende seiner Abtastschwenkung wieder vom
Band auf den dahinter liegenden Retroreflektor trifft.
Abschließend sei noch auf eine Möglichkeit hingewiesen,
eine konstante Abtastgeschwindigkeit des Peilstrahls
über den Retroreflektor 4 bzw. das Band 1 im Bereich des
Beobachtungsfeldes zu erzielen. Bei Verwendung eines
Drehspiegels mit ebenen Spiegelfacetten ergibt sich eine
konstante Winkelgeschwindigkeit des abtastenden Peil
strahls und damit eine Wanderungsgeschwindigkeit der
Beaufschlagungsstelle, die in der Mitte des Beobach
tungsfeldes am geringsten ist, weil hier der Abstand am
kleinsten und der Auftreffwinkel ein rechter ist. Zu
beiden Seiten, d. h. am Anfang und am Ende des Abtastvor
gangs ist die Wanderungsgeschwindigkeit wegen der größe
ren Entfernung und des dort spitzeren Auftreffwinkels am
größten. Wenn dies nicht erwünscht ist, besteht die Mög
lichkeit, die Spiegelfacetten derart zu profilieren, daß
sie diesen Effekt kompensieren und eine konstante Fort
schrittsgeschwindigkeit der Abtaststelle bewirken.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Lage des Randes eines
Bandes (1), welches zwischen einem Retroreflektor (4)
und einer Abtastvorrichtung (3) läuft,
wobei die Abtastvorrichtung (3) einen Drehspiegel (18) aufweist, welcher einen Peilstrahl (15) einer Strah lungsquelle (5) quer zur Laufrichtung des Bandes (1) ablenkt und ein Beobachtungsfeld bestreicht, wobei der von einer ersten Beaufschlagungsstelle (R₁) des Peil strahls (15) auf dem Drehspiegel (18) ausgehende, auf dem Retroreflektor zurückgeworfene Retroreflexstrahl (24) von einem Empfänger (28) erfaßt wird, an den eine Auswerteschaltung zur Bestimmung eines Positionsdatums des Bandrandes angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Peilstrahl (21) auf den Drehspiegel (18) an einer zweiten Beaufschla gungsstelle (R₂) auftrifft, die von der ersten Beauf schlagungsstelle (R₁) des ersten Peilstrahls (15) beab standet ist,
wobei der von der Beaufschlagungsstelle des zweiten Peilstrahls (21) auf dem Retroreflektor (4) zurückgewor fene zweite Retroreflexstrahl (29) von einem zweiten Empfänger (33) oder vom gleichen Empfänger (28) zeitlich getrennt vom Empfang des ersten Retroreflexstrahls er faßt wird, und die Signale des zweiten Retroreflex strahls (29) in der Auswerteschaltung zur Bestimmung eines zweiten Positionsdatums des Bandrandes und zusam men mit dem ersten Positionsdatum zur Bestimmung der räumlichen Lage desselben dienen.
wobei die Abtastvorrichtung (3) einen Drehspiegel (18) aufweist, welcher einen Peilstrahl (15) einer Strah lungsquelle (5) quer zur Laufrichtung des Bandes (1) ablenkt und ein Beobachtungsfeld bestreicht, wobei der von einer ersten Beaufschlagungsstelle (R₁) des Peil strahls (15) auf dem Drehspiegel (18) ausgehende, auf dem Retroreflektor zurückgeworfene Retroreflexstrahl (24) von einem Empfänger (28) erfaßt wird, an den eine Auswerteschaltung zur Bestimmung eines Positionsdatums des Bandrandes angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Peilstrahl (21) auf den Drehspiegel (18) an einer zweiten Beaufschla gungsstelle (R₂) auftrifft, die von der ersten Beauf schlagungsstelle (R₁) des ersten Peilstrahls (15) beab standet ist,
wobei der von der Beaufschlagungsstelle des zweiten Peilstrahls (21) auf dem Retroreflektor (4) zurückgewor fene zweite Retroreflexstrahl (29) von einem zweiten Empfänger (33) oder vom gleichen Empfänger (28) zeitlich getrennt vom Empfang des ersten Retroreflexstrahls er faßt wird, und die Signale des zweiten Retroreflex strahls (29) in der Auswerteschaltung zur Bestimmung eines zweiten Positionsdatums des Bandrandes und zusam men mit dem ersten Positionsdatum zur Bestimmung der räumlichen Lage desselben dienen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Peilstrahlen (15, 21) durch je einen Strahlungs
teiler (13, 19) auf den Drehspiegel (18) geworfen werden
und die retroreflektierten Strahlen (24, 29) vom jewei
ligen Strahlungsteiler (13, 19) zum jeweiligen Empfänger
(28, 33) reflektiert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Drehspiegel (18) ein Polygonspiegel
mit ebenen Spiegelfacetten ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Peil
strahlen (15, 21) von einer Laserstrahlungsquelle (5,
37), vorzugsweise einer Laserdiode erzeugt werden und auf
ihrem Weg zum Drehspiegel (18) durch eine Zylinderlinse
(7, 39) zu einem Strahlungsfächer (8, 40) aufgeweitet
werden, in dessen Ebene der Laufrichtungsvektor des Ban
des liegt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Strahlungsquel
len (5, 37), deren jede einen der Peilstrahlen (15, 21)
erzeugt.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, gekennzeichnet durch eine Strahlungsquelle (5),
deren Strahl (6) nach Aufweitung durch eine Zylinderlin
se (7) als Fächerstrahl (8) von einem Strahlungsteiler
(9) in zwei Teilstrahlen (10, 11) aufgeteilt wird, wel
che nach Durchgang durch ihnen zugeordnete Strahlungs
teiler (13, 19) als Peilstrahlen (15, 21) über den Dreh
spiegel (18) das Beobachtungsfeld bestreichen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, gekennzeichnet durch ein die Vorrich
tungselemente aufnehmendes Gehäuse (3) mit einem zum
Beobachtungsfeld gerichteten Fenster (36), wobei nahe
des einen Fensterrandes ein Abtastanfangdetektor (17)
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Durchgang
des Peilstrahls durch den zugehörigen Strahlungsteiler
(13, 19) entstehende Teilstrahl (14, 20) auf einen Ab
sorber (34, 35) fällt.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Durchgang
des Peilstrahls durch den zugehörigen Strahlungsteiler
(13, 19) entstehende Teilstrahl (14, 20) auf einen Kon
trollempfänger fällt, dessen Signal zur Anpassung der
Empfänger-Ansprechschwellen an Schwankungen der Strah
lungsleistung und der Empfängerempfindlichkeit dient.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Polygonspiegel
(18′) ebene Spiegelfacetten aufweist, zwischen denen
nichtreflektierende Abschnitte liegen.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 9, gekennzeichnet durch zwei wechselweise ansteuer
bare Lichtmodulatoren (41, 42) im Weg der beiden Peil
strahlen.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band
(1) über einen Drehrahmen (2) geführt und ein drehrah
menfester Retroreflektor (55) für die Abtastvorrichtung
(3) vor dem laufenden Band (1) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996153312 DE19653312C1 (de) | 1996-12-20 | 1996-12-20 | Vorrichtung zur Bestimmung der Lage des Randes eines laufenden Bandes |
| EP97120897A EP0849608A3 (de) | 1996-12-20 | 1997-11-28 | Vorrichtung zur Bestimmung der Lage des Randes eines laufenden Bandes |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996153312 DE19653312C1 (de) | 1996-12-20 | 1996-12-20 | Vorrichtung zur Bestimmung der Lage des Randes eines laufenden Bandes |
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|---|---|
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| US4788441A (en) * | 1985-12-16 | 1988-11-29 | Acme-Cleveland Corporation | Range finder wherein distance between target and source is determined by measuring scan time across a retroreflective target |
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1996
- 1996-12-20 DE DE1996153312 patent/DE19653312C1/de not_active Expired - Fee Related
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1997
- 1997-11-28 EP EP97120897A patent/EP0849608A3/de not_active Withdrawn
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| US11353560B2 (en) | 2017-11-21 | 2022-06-07 | Sick Ag | Polygon scanner and method of detecting objects in a monitored zone |
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|---|---|
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