DE19653906C2 - Vorrichtung zum Verbinden von zwei rohrfömigen Leitungsteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von zwei rohrfömigen LeitungsteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei
rohrförmigen Leitungsteilen nach der im Oberbegriff von
Anspruch 1 näher definierten Art.
Leitungsverbindungen dieser Art dienen unter anderem dazu, eine
Abgasanlage eines Kraftfahrzeugmotores von den motorangeregten
Schwingungen abzukoppeln.
Aus der DE-GM 68 12 335 ist eine Vorrichtung zur Verbindung von
zwei rohrförmigen Leitungen bekannt, bei der einem ersten
Leitungsende ein Gehäuse zugeordnet ist, in dem ein quer zur
Leitungslängsachse verschieblicher Riegel in einer ersten
Position eine kreisförmige Öffnung des Gehäuses freigibt, in
die die zweite Leitung einschiebbar ist. Eine Sicherung der
relativen Lage der beiden Leitungsenden erfolgt durch eine
Verschiebung des Riegels derart, daß dieser formschlüssig in
eine Nut der zweiten Leitung eingreift. Mittels einer Krümmung
des Riegel im Bereich der Anlagefläche desselben an der Nut
kann eine eingeschränkt federelastische Verbindung der
Leitungen erfolgen. Die Montage und Demontage des Riegels ist
aufwendig bzw. unmöglich, da der Riegel unlösbar mit dem
Gehäuse verbunden ist.
Aus der FR-PS 2 360 028 ist eine Vorrichtung der eingangs
erwähnten Art bekannt, wobei zwischen die beiden Anschlußstücke
eine Spiralfeder gespannt ist, die die beiden Leitungsteile in
axialer Richtung auseinanderdrückt. Die bekannte Leitungs
verbindung hat jedoch den Nachteil, daß sie Motorschwingungen
nur unzureichend abkoppelt.
Weitere Verbindungsarten sind z. B. verschraubte
Flanschverbindungen oder Steckverbindungen, bei denen die
Abgasrohre ineinandergesteckt und dann mit einer Schelle
verbunden werden. Zur Schwingungsabkopplung müssen dann
spezielle Abkoppelelemente verwendet werden, die zusätzlich in
die Anlage eingeschweißt oder auf andere Weise mit dieser
befestigt werden müssen.
Die DE 44 44 550 A1 zeigt eine Vorrichtung zur Verbindung von
zwei rohrförmigen Leitungsteilen, wobei die Anschlußstücke
durch Federmittel mit einer Vorspannkraft zusammengehalten
sind. Die Federmittel weisen eine sich an einem Anschlußstück
abstützende Scheibenfeder und eine weitere mit dem jeweils
anderen Anschlußstück in Wirkverbindung stehende Scheibenfeder
auf, wobei die beiden Scheibenfedern durch Klammern
gegeneinander vorgespannt sind. Diese Ausgestaltung ist jedoch
relativ aufwendig im Aufbau und benötigt darüber hinaus relativ
viel zusätzlichen Bauraum.
In dem Fachbuch Feinmechanische Bauelemente, Hildebrand S.,
Carl-Hanser-Verlag München 1972, Seiten 278 bis 281, sind
mittelbare Spreizverbindungen als Rohrverbindungen beschrieben,
welche eine axiale Verschieblichkeit von zwei zu verbindenden
Rohrstücken verhindern sollen.
Nachteilig dabei ist jedoch, daß bei diesen Lösungen eine hohe
Fertigungsgenauigkeit notwendig ist, da mit den vorgestellten
konstruktiven Ausgestaltungen Fertigungstoleranzen nur bedingt
ausgeglichen werden können.
Zum allgemeinen Stand der Technik wird auf die DE-AS 11 03 697
verwiesen, welche eine Schnellkupplung für Rohre oder
dergleichen vorstellt. Die Schnellkupplung weist ein
Kugelteil, ein dieses umfassende Becherteil und ein das
Kugelteil im Becherteil in der Betriebslage haltenden Sperrring
auf.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit
der eine Abkopplung von Schwingungen auf einfache und
kostengünstige Weise erreicht wird, wobei die Vorrichtung
kompakt und einfach montierbar und demontierbar ausgebildet
sein soll und möglichst wenig Bauraum benötigen soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kenn
zeichnenden Teil von Anspruch 1 genannten Merkmale ge
löst.
Die erfindungsgemäße Leitungsverbindung besitzt ge
genüber bekannten Lösungen den Vorteil, daß sie einfacher
herstellbar und damit kostengünstiger ist. Darüber hinaus ist
sie sehr kompakt und benötigt weniger Bauraum. Gleichzei
tig ist sie auch einfacher zu montieren, denn erfindungsge
mäß wird die Federeinrichtung lediglich von außen her in
die Schlitze eingeführt. Ihre Wirkung entfaltet sie in dem
Zwischenraum zwischen den beiden Anschlußstücken. Dies
bedeutet, daß außenseitig nur ein sehr geringer Platz benö
tigt wird. Durch die Federvorspannung der beiden Leitungs
teile sind die beiden Rohre zwar von einer Weiterleitung von
Schwingungen abgekoppelt, gleichzeitig sind jedoch ge
ringe Relativbewegungen zueinander möglich.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus
den nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig da be
stellten Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verbin
dungsvorrichtung;
Fig. 2 die Federeinrichtung in Seitenansicht;
Fig. 3 eine Ansicht der Verbindungsvorrichtung von
vorne in Prinzipdarstellung;
Fig. 4 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Verbin
dungsvorrichtung;
Fig. 5 einen Schnitt durch die Verbindungsvorrichtung
mit einer Montagehilfe;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Verbindungsvorrichtung mit
einer drehsicheren Lagerung der Federeinrichtung;
Fig. 7 und Fig. 8 vergrößerte Schnittdarstellungen des
Dichtungsbereiches der Verbindungsvorrichtung; und
Fig. 9 eine Seitenansicht der Verbindungsvorrichtung,
wobei sich die beiden Federäste gegeneinander abstützen.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung dient nicht nur
zum Verbinden von zwei Rohren, z. B. von Abgasrohren ei
nes Kraftfahrzeuges, sondern auch zur Verbindung eines
Abgasrohres mit einem Anschlußstutzen eines Abgasturbo
laders als ein Leitungsteil.
Die Vorrichtung weist ein erstes Rohr 1 mit einem Endab
schnitt 1a und einem Bund 2 auf. Der Bund 2 befindet sich
an dem Endabschnitt 1a des Rohres 1 und stellt ein An
schlußstück dar. Ein Rohr 3 mit einem Endabschnitt 3a soll
mit dem Rohr 1 eine Leitungsverbindung herstellen, wobei
der Endabschnitt 3a des Rohres 3 kugelförmig ausgebildet
ist.
Das Anschlußstück bzw. der Endabschnitt 3a des Rohres
3 ist mit zwei sich gegenüberliegenden Schlitzen 4 in der
Umfangswand versehen. In die beiden Schlitze 4 wird eine
Federeinrichtung 5 eingeschoben. Die Federeinrichtung 5
ist im wesentlichen in U-Form aufgebaut, mit einem Basis
teil 6 und daran sich rechtwinklig anschließenden Federä
sten 7 (siehe Fig. 3). Wie z. B. aus Fig. 1 und Fig. 2 ersicht
lich, ist jeder Federast 7 durch zwei Federastteile 7a und 7b
gebildet, die im Prinzip wie Blattfedern wirken. Die auf bei
den Seiten angeordneten Federastteile 7b stützen sich an
dem Bund 2 des Rohres 1 ab, während sich die beiden Fe
derastteile 7a an der Wand des Schlitzes 4 abstützen, die zu
dem Rohr 1 gerichtet ist.
Damit die Verbindung gasdicht ist, muß zwischen den
beiden Rohren 1 und 3 eine Dichteinrichtung vorgesehen
sein. Die Dichteinrichtung kann z. B. als Dichtring 8 ausge
bildet sein, der zwischen dem Bund 2 und dem kugelförmi
gen Teil des Endabschnittes 3a eingelegt ist. Selbstverständ
lich kann für eine erforderliche Abdichtung auch der Endab
schnitt 1a des Rohres 1 in einer der Kugelform des Endab
schnittes 3a entsprechenden Form gebildet sein. Wie er
sichtlich, liegen damit auf einer Seite des Bundes 2 die Fe
derastteile 7b und auf der anderen Seite der Dichtring 8 an.
In Fig. 2 ist die Lage des Federastteiles 7a im Ausgangs
zustand gestrichelt dargestellt. Wie ersichtlich ergibt sich
gegenüber dem eingebauten Zustand damit ein Federweg 9.
Die Höhe der Vorspannkraft der Verbindung ist vom Feder
weg 9 der Federeinrichtung 5 zwischen dem Ausgangszu
stand und dem Einbauzustand nach der Montage abhängig.
Über den Federweg 9 können auch die Fertigungstoleranzen
der Einzelteile ausgeglichen werden.
Damit die Federeinrichtung 5 einwandfrei in dem Schlitz
4 liegt und damit auch eine für die Abkoppelwirkung der
beiden Rohre 1 und 3 voneinander wichtige Rotationsbewe
gung möglich ist, muß die Federeinrichtung 5 im Bereich
der Federastteile 7a und 7b zylindrisch ausgeformt sein.
Durch die Ausgestaltung des Endabschnittes 3a mit der Ku
gelform liegt ein Kugelmittelpunkt 10 für Rotationsbewe
gungen vor. Durch den Kugelmittelpunkt 10 muß gleichzei
tig auch die Längsmittelachse 11 der Federeinrichtung 5 ge
hen. Die beiden Federastteile 7a und 7b stützen sich im Be
reich des größten Abstandes voneinander jeweils an der
Wand des Schlitzes 4 bzw. dem Bund 2 ab. Durch die vorste
hend beschriebene Ausgestaltung ist siehe gestellt, daß die
Federeinrichtung 5 bei Bewegungen des Rohres 3 um den
Kugelmittelpunkt 10 diese Bewegungen mitvollziehen
kann. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß die Drehachse
der Federeinrichtung 5 mit der Drehachse des Endabschnit
tes 3a, nämlich der Drehachse, die senkrecht zur Zeichen
ebene durch den Kugelmittelpunkt 10 geht, identisch sein
muß.
Die Ausführungsform nach der Fig. 4 entspricht im we
sentlichen der Rohrverbindung nach der Fig. 1. Der einzige
Unterschied besteht lediglich darin, daß anstelle eines Bun
des 2 auf dem Rohr 1 das Rohr selbst durch eine Falzung ei
nen Wulst 12 aufweist.
In der Fig. 5 ist eine Montagehilfe dargestellt. Damit die
beiden Rohre 1 und 3 bei der Montage im Fahrzeug nicht ge
knickt werden, werden hierzu zwei zylindrische Halbscha
len 13, vorzugsweise aus Kunststoff, zwischen das Rohr 1
und den Endabschnitt 3a des Rohres 3 eingeschoben. Durch
die bei der Montage eingeschobenen Halbschalen 13 läßt
sich die Verbindungsvorrichtung leichter und genauer mon
tieren. Nach der Montage werden die beiden Halbschalen 13
an Laschen 14 herausgezogen und können wiederverwendet
werden. Durch diese einfache Montagehilfe kann auf wei
tere Stütz- oder Hilfsteile verzichtet werden.
Will man eine Verdrehsicherung in radialer Richtung der
Federeinrichtung 5 erreichen, so muß für eine Lagefixierung
der Federeinrichtung 5 gesorgt werden. Dies ist in der Fig. 6
dargestellt. Wie ersichtlich ist der Bund 2 bzw. der Wulst 12
in axialer Richtung im Bereich der Längsachse des Rohres 1
bzw. 3 mit einer axialen Einbuchtung 15 versehen. Gleiches
gilt für die Wand des Schlitzes 4, an der der Federastteil 7a
anliegt. Hier ist ebenfalls die Schlitzwand im Bereich der
Mittellängsachse der beiden Rohre 1 und 3 mit einer Ein
buchtung 16 versehen bzw. weist eine Einziehung oder
Schrägstellung gegenüber einem Vertikalschnitt auf. Auf
diese Weise liegen die beiden Federastteile 7a und 7b je
weils in dem Bereich, in welchem sie den größten Abstand
voneinander haben, in den Einbuchtungen 15 bzw. 16.
Durch diese Maßnahme ist eine exakte radiale Ausrichtung
gegeben.
Die dargestellte Federeinrichtung 5 ist aus einem einlagi
gen Federstahl hergestellt. Wenn man die Federeinrichtung
5 aus einem mehrlagigen Federstahl herstellt, hat man die
Möglichkeit, die Eigenschaften der Federeinrichtung 5 bes
ser zu variieren und damit auch unterschiedliche Vorspann
kräfte zu erzeugen. Darüber hinaus kann man die Federein
richtung 5 auch aus Bimetall herstellen. Auf diese Weise
werden die Eigenschaften der federbelasteten Rohrverbin
dung temperaturabhängig und man kann die Schwingungs
abkopplung auf mehrere Bereiche optimieren.
Für eine weitere Erleichterung bei der Montage kann die
Federeinrichtung 5 an ihrem Basisteil 6 auch mit einem
rechtwinklig von dem Basisteil 6 abgehenden Lappen oder
einer Zunge 17 versehen sein. Auf die Zunge 17 kann die
benötigte Montagekraft zum Einschieben der Federeinrich
tung 5 aufgebracht werden. Um eine eventuell erforderliche
Demontage zu erleichtern, kann die Federeinrichtung 5 im
Bereich des Basisteiles 6 mit einer oder mehreren Öffnun
gen oder Aussparungen 18 oder 19 versehen sein. Wie aus
der Fig. 3 ersichtlich ist, befindet sich die Aussparung 18 im
zentralen Bereich der Federeinrichtung 5. Setzt man einen
Schraubendreher in die Aussparung 18, so kann die Feder
einrichtung 5 auf diese Weise aus den Schlitzen 4 herausge
hebelt werden. Anstelle einer zentralen Aussparung 18 kön
nen auch zwei seitliche Aussparungen 19 vorgesehen wer
den. In die beiden seitlichen Aussparungen 19 kann ein ent
sprechend hakenförmiges Werkzeug eingehakt werden, wo
mit die Federeinrichtung 5 ebenfalls aus den Schlitzen 4 her
ausgezogen werden kann. Selbstverständlich ist auch eine
Ausführungsform der Federeinrichtung 5 denkbar, welche
sowohl die zentrale Aussparung 18 als auch die seitlichen
Aussparungen 19 aufweist.
Soll vorgesehen werden, daß auch axiale Bewegungen
der beiden Rohre 1 und 3 ausgeglichen werden, so kann
hierfür eine tellerfederartige Einrichtung bzw. Tellerfeder 20
vorgesehen werden. Diese Ausgestaltung ist in den Fig. 7
und Fig. 8 dargestellt. Wie ersichtlich ist die Tellerfeder 20
zwischen dem Dichtring 8 und dem Bund 2 bzw. dem Wulst
12 des Rohres 1 angeordnet.
In der Fig. 7 ist die Normallage der Tellerfeder darge
stellt, wobei mit "21" der Axialweg der Tellerfeder 20 bei ei
nem Auftreten von Druckkräften dargestellt ist. In der Nor
mallage ist die Tellerfeder 20 leicht vorgespannt. Durch die
Tellerfeder 20 kann sich der Dichtring 8 je nach Belastung
(Zug- oder Druckbelastung) auf den Bund 2 des Rohres 1 zu
bewegen oder von ihm weg bewegen (Fig. 8). Dabei ändert
auch die Tellerfeder 20 ihre Lage. Dies wird im Vergleich
der beiden Fig. 7 und 8 ersichtlich. Mit "22" ist in der Fig. 8
der Axialweg der Tellerfeder 20 bei einem Auftreten von
Zugkräften dargestellt.
In jedem Fall ist jedoch die Dichtheit der Verbindung ge
währleistet, da die Tellerfeder 20 eine Linienberührung mit
dem Dichtring 8 und ebenso mit dem Bund 2 des Rohres 1
hat. Auf diese Weise kann Abgas aus dem sich unterhalb der
Tellerfeder 20 bildenden Raum nicht entweichen. Die Ab
gasmenge, die in diesen Raum gelangt, ist darüber hinaus
auch sehr gering, da zwischen dem Dichtring 8 und dem
Rohr 1 nur ein kleiner, fertigungsbedingter Spalt vorhanden
ist.
Zur besseren Darstellung ist in den Fig. 7 und Fig. 8 die
Rohrverbindung vergrößert und ohne die Federeinrichtung 5
dargestellt. Außerdem sind die möglichen Axialwege des
Dichtringes 8 überdimensioniert dargestellt, denn die tat
sächlichen Bewegungen liegen nur in einem Bereich von ca.
1 bis 2 mm.
Die Fig. 9 zeigt eine Ausgestaltung der Verbindungsvor
richtung, wobei sich die beiden Federäste 7a und 7b der Fe
dereinrichtung 5 an ihren oberen Enden bzw. auf der dem U-
Schenkel gegenüberliegenden Seite gegeneinander abstüt
zen. Die Abstützstelle ist mit dem Bezugszeichen "23" ver
sehen. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die beiden
oberen Hälften der Federarme 7a und 7b zum Erreichen ei
ner gewünschten Federkraft beitragen. Auf diese Weise
kann bei unveränderter Geometrie die erreichbare Feder
kraft verdoppelt werden.
Die beiden Federarme können an der Abstützstelle 23
entweder fest miteinander verbunden werden, z. B. durch
Schweißen, Nieten, Klammern, Schrauben, Spannen und
dergleichen, oder auch lose aneinander gleiten. Wenn die
beiden Arme der Federn lose aneinandergleiten, könnte dies
zu Knarr- oder Quietschgeräuschen führen. Um dies zu ver
hindern, kann eine nichtmetallische Gleitschicht auf einen
der beiden Federarme 7a bzw. 7b aufgebracht werden.
Ebenso kann man auch eine entsprechend gleitfähige Zwi
schenlage zwischen die beiden Federarme an der Abstütz
stelle 23 einlegen.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Verbinden von zwei rohrförmigen
Leitungsteilen, insbesondere von Leitungsteilen in der
Abgasanlage eines Kraftfahrzeuges, die Endabschnitte bzw.
Anschlußstücke aufweisen, wobei der Endabschnitt des einen
Leitungsteiles den Endabschnitt des anderen Leitungsteiles
mit einem radialen Abstand derart umgibt, daß eine
Federeinrichtung in axialer Richtung zwischen die beiden
Endabschnitte gespannt ist, und mit einer
Dichtungseinrichtung zwischen den Endabschnitten,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Endabschnitt (3a) des einen Rohres (3) mit wenigstens
zwei Schlitzen (4) versehen ist, in die die
Federeinrichtung (5) von außen eingeführt ist, wobei die
in die wenigstens zwei Schlitze (4) eingeführten Teile der
Federeinrichtung (5) jeweils wenigstens zwei Federäste (7)
aufweisen, die beiden Federäste (7) jeweils wenigstens
zwei in axialer Richtung hintereinanderliegende
Federastteile (7a, 7b) aufweisen, und sich jeder
Federastteil (7a, 7b) an einem Anschlag eines
Endabschnittes (1a, 3a) abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Federeinrichtung (5) wenigstens annähernd eine
U-Form aufweist, deren Schenkel als Federäste (7)
in die sich gegenüberliegenden Schlitze (4) ragen,
wobei sich jeweils ein Federastteil (7a) an einer
Schlitzwand des Schlitzes (4) und der jeweils an
dere Federastteil (7b) an einem Bund (2) des inne
ren Endabschnittes (1a) abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Bund (2) aufgesetzt ist oder durch einen ange
formten Wulst (12) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der von der Federeinrichtung (5) abgewandten
Seite des Bundes (2) ein Dichtring (8) als Dicht
einrichtung angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dichtring (8) eine kugelförmige Dichtfläche zu
dem äußeren Endabschnitt (3a) aufweist, und daß
zwischen dem Bund (2) und dem Dichtring (8) eine
tellerfederartige Einrichtung (20) gespannt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur radialen Ausrichtung der Federeinrichtung (5)
wenigstens einer der beiden Federäste (7) mit we
nigstens einem Teilbereich in einer axialen Ein
buchtung (15, 16) in einem der Endabschnitte (1a,
3a) anliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die eine axiale Einbuchtung (15) durch eine Ver
tiefung in dem Bund (2) gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die andere axiale Einbuchtung (16) durch eine Ein
kerbung oder einen Teilschrägschnitt in einer Wand
des Schlitzes (4) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Federeinrichtung (5) im oberen Bereich mit
einer in Längsrichtung der Leitungsteile gerichte
ten Zunge (17) versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Federeinrichtung (5) in ihrem oberen Bereich
mit wenigstens einer Aussparung (18, 19) versehen
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich die beiden Federäste (7a, 7b) an ihren vom U-
Bereich abgewandten freien Enden gegeneinander ab
stützen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Montage der Federeinrichtung (5) zwischen die
beiden Endabschnitte (1a, 3a) zwei zylindrische
Halbschalen (13) einschiebbar sind.
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Owner name: SCHNEIDER, HORST, 73108 GAMMELSHAUSEN, DE |
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