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DE19653C - Neuerungen an Kummeten - Google Patents

Neuerungen an Kummeten

Info

Publication number
DE19653C
DE19653C DENDAT19653D DE19653DA DE19653C DE 19653 C DE19653 C DE 19653C DE NDAT19653 D DENDAT19653 D DE NDAT19653D DE 19653D A DE19653D A DE 19653DA DE 19653 C DE19653 C DE 19653C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
bolt
hinge
collars
draw hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT19653D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. jesch & comp, in Leipzig
Publication of DE19653C publication Critical patent/DE19653C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same
    • B68B3/06Adjustable collars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE §6: Pferdegeschirr.
R. JESCH & CO. in LEIPZIG. Neuerungen an Kummeten.
Zusatz-Patent zu No. 15962 vom 1. Februar 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1881 ab. Längste Dauer: 31. Januar 1896.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 11 dargestellte Einrichtung zur Verstellung der Halsweite des Kummets besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen:
Die Kummethölzer A sind mit Schlitzen B versehen, in welche die vom Gewinde des Zügelringbolzens gehaltene Mutter D eingelegt ist. Die aus E und / gebildeten Scharnierstellschienen lassen sich über dem Kummetholz verschieben, wenn der Zügelringbolzen gelöst ist und Mutter D frei im Schlitz B auf- und niedergeführt werden kann. Soll die Stellschiene in einer bestimmten Stellung festgehalten werden, so wird der Zughaken mit der Hand fest angezogen, worauf die Mutter D, die sich nicht drehen kann, an die Schiene F geprefst und infolge dessen ein unrückbar fester Stand der Stellschiene erzielt wird. Der Zügelringbolzen ist mit angegossenem, flachem Kopf J versehen und in die Schiene f, vor der Befestigung der letzteren an E, mittelst der Schnittschraube h1 durch das erweiterte Schlitzloch η eingeführt. Die Zahnschiene F liegt auf dem Kummetholz, hat aber nur einen Schlitz von der Zügelringbolzenstärke und ist so eingerichtet, dafs die Zähne nur auf der Breite des Schlitzes B angeordnet sind, infolge dessen die Schiene F mit ihrer äufseren glatten Fläche auf dem Kummetholz aufliegt und die Zähne gänzlich unsichtbar bleiben. Die Schienen E und / sind mittelst Stehbolzens e versteift, welcher in einer Bahn der Mutter liegt und letztere führt.
Da b.ei einem derartigen Kummet mit der Weite des Halses auch diejenige der Zughaken verbunden sein mufs, so ist hier für letzteren Fall folgende Einrichtung getroffen:
Im Kummetholz ist der Schlitz G angebracht, in welchem der Scharnierbolzen H auf- und niedergeschoben werden kann. Letzterer hat einen flächen Kopf J1, welcher an der einen Seite des Kummetholzes liegt. Der Bolzen H wird durch den Schlitz G eingesteckt und um 90° verdreht, worauf das Scharnierstück m das Herausfallen verhindert. Der Zughaken K umgreift scharnieraitig das Stück m und ist um die abgesetzten Zapfen des in m eingeschraubten Stiftbolzens ο drehbar beweglich. Ueber das Zughakenscharnier greift noch der Bügel p, welcher ebenfalls um ο drehbar ist. Um den Zughaken fest und sicher in seiner Stellung zu erhalten, ist Schiene L mit Zähnen ζ versehen, zwischen welche sich das Zughakenscharnier einlegt und dieses um so fester, je mehr am Zughaken angezogen wird, wodurch auch Bolzenkopf J1 fest gegen das Kummetholz geprefst wird. Um das freiwillige Zurückgehen des Zughakens zu vermeiden, ist das Scharnierstück mit dem Loch i versehen, in welches der Stift ί gesteckt wird. Letzterer legt sich hinter die Nase r des Bolzens H und verhindert dadurch jede Rückwärtsbewegung des Zughakens. Nach
Lösen des Stiftes s kann der Zughaken zurückgeklappt und event, verstellt werden. Die Schiene L ist in geeigneter Weise am Kummetholz befestigt, so wie überhaupt die constructive Einrichtung des ganzen Mechanismus von der Verwendung des Kummets abhängt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Einrichtung zum Verstellen der Halsweite und Länge von Kummeten, welche gebildet wird aus den Scharnierschienen E und f in Verbindung mit dem geschlitzten Kummetholz, in dessen Schlitz sich die vom Gewinde des mit Kopf versehenen Zügelringbolzens getragene, durch Bolzen e geführte Mutter befindet, welche mit Hülfe des Zügelringes gegen die gezahnte Schiene F geprefst wird, was eine Feststellung der Schiene JE bewirkt.
    Einrichtung zum Verstellen der Zughaken an Kummeten, bestehend aus den Scharnierbolzen H mit flachem Kopf Jx, der im Schlitz der Zahnschiene L verschiebbar ist und durch Bolzen ο mit dem Zughaken in Verbindung steht, wobei der letztere mit Nase r versehen ist, die sich zwischen die Zähne ζ der Schiene einlegt und ein festes Andrücken des Bolzens H bedingt; ferner ist ein Zughakenscharnier-Sicherheitsstift s angeordnet, der sich hinter Nase r des Bolzens H legt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT19653D Neuerungen an Kummeten Active DE19653C (de)

Publications (1)

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DE19653C true DE19653C (de)

Family

ID=296458

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DENDAT19653D Active DE19653C (de) Neuerungen an Kummeten

Country Status (1)

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DE (1) DE19653C (de)

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