DE19651163C2 - Hydraulisches Kraftübertragungssystem - Google Patents
Hydraulisches KraftübertragungssystemInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Kraftübertragungssystem, bestehend aus einem Geberzylinder 1 und einem Nehmerzylinder 2, wobei in jedem Zylinder eine mit einem Kolben 4, 7 verbundene Kolbenstange 3, 6 abgedichtet und axial beweglich geführt ist und der Kolben 4, 7 den mit Flüssigkeit gefüllten Zylinderinnenraum in einen kolbenstangenseitigen Arbeitsraum 9, 11 und einen kolbenstangenfernen Arbeitsraum 10, 12 unterteilt, während einerseits die kolbenstangenseitigen Arbeitsräume 9, 11 durch eine erste hydraulische Verbindungsleitung 13 und andererseits die kolbenstangenfernen Arbeitsräume 10, 12 durch eine zweite hydraulische Verbindungsleitung 14 miteinander verbunden sind, wobei wenigstens einer Verbindungsleitung 13 oder 14, vorzugsweise beiden Verbindungsleitungen 13, 14, je ein hydropneumatischer Druck- bzw. Ausgleichsraum 15, 16 zugeordnet ist und jeder Ausgleichsraum 15, 16 eine volumenveränderliche Flüssigkeitsfüllung aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Kraftübertragungssystem entsprechend
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein derartiges, aus einem Geber- und einem Nehmerzylinder bestehendes
Kraftübertragungssystem wirkt dadurch, daß durch Einschieben der Kolbenstange
am Nehmerzylinder infolge Druckerhöhung im System die Kolbenstange des
Geberzylinders ausfährt. Diese Kraftübertragung kann über eine weite und auch
komplizierte Streckenführung erfolgen und arbeitet ohne größere Verluste, da
lediglich die geringfügigen Reibungskräfte, die bei der Bewegung zwischen den
Kolbenstangen und den Kolben in den Zylindern entstehen, zu überwinden sind.
Für solche Kraftübertragungssysteme sind viele Einsatzmöglichkeiten denkbar,
beispielsweise im Kraftfahrzeugbau zur Betätigung von Klappen, Verdeckdeckeln
oder ähnlichen Teilen. Es können sowohl Zug- als auch Druckkräfte übertragen
werden, während beispielsweise mechanische, als Bowdenzüge bekannte,
Kraftübertragungseinrichtungen im wesentlichen nur Zugkräfte übertragen.
Nachteilig bei den bekannten hydraulischen Kraftübertragungssystemen ist, daß
die Ölvolumenänderung durch Temperaturschwankungen und Leckage das
Übertragungsverhalten und auch die Funktionstüchtigkeit negativ beeinflussen.
Weiterhin sind hydraulische Betätigungseinrichtungen bekannt, bei welcher der
Verstellzylinder - über Hydraulikleitungen mit einer Pumpeinrichtung in
Wirkverbindung steht. Diese motorisch angetriebenen, mit einer umschaltbaren
Pumpe versehenen Betätigungseinrichtungen benötigen aus Sicherheitsgründen in
jeder Druckleitung ein Druckbegrenzungsventil und besitzen außerdem einen aus
einer Vielzahl von Bauteilen bestehenden und daher teuren Gesamtaufbau, wobei
beispielsweise die DE 42 36 517 A1 eine solche Konstruktion zeigt.
Die DE-AS 16 25 109 beschreibt ein hydraulisches Kraftübertragungssystem,
bestehend aus einem Geberzylinder und einem Nehmerzylinder, wobei in jedem
Zylinder eine mit einem Kolben verbundene Kolbenstange abgedichtet und axial
beweglich geführt ist und der Kolben den mit Flüssigkeit gefüllten
Zylinderinnenraum in einen kolbenstangenseitigen Arbeitsraum und einen
kolbenstangenfernen Arbeitsraum unterteilt, während einerseits die
kolbenstangenseitigen Arbeitsräume durch eine erste hydraulische
Verbindungsleitung und andererseits die kolbenstangenfernen Arbeitsräume durch
eine zweite hydraulische Verbindungsleitung miteinander verbunden sind, wobei
einer Verbindungsleitung ein hydropneumatischer Druck- bzw. Ausgleichsraum
zugeordnet ist, wobei der Ausgleichsraum eine volumenveränderliche
Flüssigkeitsfüllung aufweist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Kraftübertragungssystem auf
der Basis des hydraulischen Geber- und Nehmerzylinder-Prinzips zu schaffen,
welches auch bei sehr stark schwankenden Einsatztemperaturen und über eine
lange Lebensdauer eine exakte Funktion gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß beiden
Verbindungsleitungen je ein hydropneumatischer Druck- bzw. Ausgleichsraum
zugeordnet ist, wobei jeder Ausgleichsraum eine volumenveränderliche
Flüssigkeitsfüllung aufweist, wobei zwischen den Verbindungsleitungen und den
Ausgleichsräumen ein automatisch betätigbares Schaltventil angeordnet ist, das
durch ein volumenstromabhängig wirkendes Bauteil gebildet ist.
Auf diese Weise wird eine Ölvolumenänderung bei großen
Temperaturschwankungen von den Ausgleichsräumen aufgefangen, so daß keine
oder zumindest keine merkliche Druckänderung in den Arbeitsräumen der Zylinder
entsteht und damit die Kolbenstangendichtungen auch nicht gegen hohe Drücke
arbeiten müssen. Die Ausbildung des hydraulischen Kraftübertragungssystems ist
je nach dem Anwendungsfall weitgehend variabel. Ist beispielsweise nur eine
Druckbeanspruchung gefordert, so kann lediglich die Verbindungsleitung der
kolbenstangenseitigen Arbeitsräume mit einem Ausgleichsraum versehen sein,
wenn nur ein temperaturabhängiger Druckausgleich erforderlich ist und in der
Zugphase der Kolbenstange keine nennenswerten Kräfte zu übertragen sind.
Im Ruhezustand des Kraftübertragungssystems ist das Schaltventil geöffnet, so
daß bei Temperaturänderung der Volumenaustausch zwischen den Arbeitsräumen
und den Ausgleichsräumen erfolgen kann. Bei Betätigung des
Kraftübertragungssystems verschließt das Schaltventil den Ausgleichsraum,
wodurch eine in beiden Bewegungsrichtung wirkende Stabilität zur Druck- und
damit auch zur Verstellwegübertragung sichergestellt ist.
Das volumenstromabhängig wirkende Bauteil wird, entsprechend einem Merkmal
der Erfindung, durch ein federbelastetes Kugelrückschlagventil gebildet. Eine
weitere Möglichkeit zur Begrenzung des Volumenstroms bei Betätigung des
Kraftübertragungssystems wird dadurch erhalten, daß die zum Ausgleichsraum
führende Leitung mit einer Drosseleinrichtung versehen ist, die vorzugsweise aus
einer porösen Scheibe besteht, die selbst bei höheren Drücken nur geringe
Volumenströme durchläßt.
Entsprechend weiteren Merkmalen der Erfindung wird eine besonders vorteilhafte
Ausbildung und Wirkungsweise dadurch erhalten, daß die Verbindungsleitungen
mittels einer absperrbaren Überströmleitung hydraulisch miteinander verbindbar
sind. Dies ist besonders nützlich, wenn sich im Laufe der Zeit durch Leckage an
den Kolbendichtungen oder an den Kolbenstangendichtungen die
Kolbenstangenpositionen zueinander verändert haben. Durch Betätigung des in
der Überströmleitung angeordneten Absperrventils können die Kolbenstangen der
Geber- und Nehmerzylinder in die vorgeschriebene Position gebracht, bzw. in die
richtige Position zurückgeführt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Wirkungen ergeben sich durch die
nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Es zeigt:
Fig. 1 das erfindungsgemäße hydraulische Kraftübertragungssystem in
schematischer Darstellung;
Fig. 2 eine Ausführungsform des Druck- und Ausgleichsraums;
Fig. 3 eine abgewandelte Ausführung des in Fig. 2 gezeigten Druck- und
Ausgleichsraums.
Das hydraulische Kraftübertragungssystem entsprechend Fig. 1 besitzt einen
Geberzylinder 1 und einen Nehmerzylinder 2, wobei im Geberzylinder 1 ein fest
mit einer Kolbenstange 3 verbundener und abdichtend auf der Innenfläche des
Zylinders geführter Kolben 4 den mit Flüssigkeit gefüllten Zylinderinnenraum in
den kolbenstangenseitigen Arbeitsraum 9 und den kolbenstangenfernen
Arbeitsraum 10 unterteilt und die Kolbenstange 3 mittels einer
Kolbenstangendichtung 5 nach außen abgedichtet und geführt ist. Der Aufbau
des Nehmerzylinders 2 ist entsprechend, denn auch bei diesem ist die
Kolbenstange 6 mittels der Kolbenstangendichtung 8 abdichtend axial beweglich
geführt, während der Kolben 7 die flüssigkeitsgefüllten Arbeitsräume 11 und 12
voneinander trennt.
Die kolbenstangenseitigen Arbeitsräume 9 und 11 sind durch eine erste
hydraulische Verbindungsleitung 13 miteinander verbunden, während die zweite
hydraulische Verbindungsleitung 14 in die kolbenstangenfernen Arbeitsräume 10
und 12 mündet. Der ersten hydraulischen Verbindungsleitung 13 ist der
Ausgleichsraum 15 und der zweiten hydraulischen Verbindungsleitung 14 der
Ausgleichsraum 16 zugeordnet, wobei die Ausgleichsräume 15 und 16 über die
Schaltventile 17 und 18 mit den Verbindungsleitungen 13 und 14 hydraulisch
verbunden sind. Weiter ist zwischen den Verbindungsleitungen 13 und 14 eine
vorzugsweise mit einem willkürlich betätigbaren Absperrventil 20 versehene
Überströmleitung 19 angeordnet, wobei das Absperrventil 20 nur bei Bedarf
betätigt wird, z. B. wenn sich die Stellung der beiden Kolbenstangen 3 und 6
zueinander durch Leckage an den Kolben 4 und/oder 7 verändert hat und durch
Öffnen des Absperrventils 20 erneut justiert werden kann.
Wird beispielsweise die Kolbenstange 6 des Nehmerzylinders 2 unter
Kraftaufwendung eingeschoben, so wird durch den in den Zylinder einfahrenden
und mit der Kolbenstange 6 verbundenen Kolben 7 der Druck im
kolbenstangenfernen Arbeitsraum 12 erhöht und die Flüssigkeit durch die
Verbindungsleitung 14 in den Arbeitsraum 10 verdrängt, wodurch die mit dem
Kolben 4 verbundene Kolbenstange 3 aus dem Geberzylinder 1 ausfährt und eine
in etwa der Einschubkraft entsprechende Ausschubkraft auf ein zu verstellendes
Bauteil ausübt. Lediglich die zwischen den axial verschiebbaren Teilen und den
Dichtungen auftretende Reibungskraft wirkt der Ausschubkraft entgegen. Die bei
der Ausfahrbewegung der Kolbenstange 3 im kolbenstangenseitigen Arbeitsraum
9 verdrängte Flüssigkeit strömt durch die Verbindungsleitung 13 in den
kolbenstangenseitigen Arbeitsraum 11 des Nehmerzylinders 2.
Wird eine Zugkraft auf die Kolbenstange 6 ausgeübt des Nehmerzylinders 2
ausgeübt, so erfolgt die Druckerhöhung im Arbeitsraum 11 und dementsprechend
eine Verdrängung der Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum 11 in den Arbeitsraum 9,
wodurch die Kolbenstange 3 in den Geberzylinder 1 einfährt. Gleichzeitig fließt
die aus dem Arbeitsraum 10 verdrängte Flüssigkeit in den Arbeitsraum 12.
Bei den vorbeschriebenen Verstellbewegungen werden infolge der Druckerhöhung
in den Verbindungsleitungen 13 und 14 die den Ausgleichsräumen 15 und 16
zugeordneten Schaltventile 17 und 18 automatisch geschlossen und damit die
Verbindung der Leitungen 13 und 14 zu den Ausgleichsräumen 15 und 16
unterbrochen. Erfolgt dagegen im Ruhezustand des Kraftübertragungssystems
durch Temperaturänderung eine Volumenänderung der im Geber- und
Nehmerzylinder 1 und 2 befindlichen Flüssigkeit, so kann der hierbei entstehende
geringe Volumenstrom ungehindert durch die geöffneten Schaltventile 17 und 18
in die Ausgleichsräume ein- oder ausströmen. Eine merkliche Druckänderung im
System wird auf diese Weise verhindert, so daß auch die
Kolbenstangendichtungen 5 und 8 keinen hohen Drücken ausgesetzt werden.
Im Laufe langer Betriebsdauer kann es zwischen den Kolben 4 und/oder 7 und
der Zylinderinnenwand infolge einer geringfügigen Leckage zu einer Verstimmung
der eingestellten Kolbenstangenstellungen kommen. Eine solche Verstimmung
kann ebenso durch Leckage zwischen den Kolbenstangen 3 und/oder 6 und den
Kolbenstangendichtungen 5 und/oder 8 auftreten. Die neue exakte Positionierung
der Kolbenstangen 3 und 6 kann auf einfache Weise dadurch vorgenommen
werden, daß das Absperrventil 20 in der Überströmleitung geöffnet wird und ein
Flüssigkeitsaustausch zwischen den Leitungen 13 und 14 bei der erneuten
Justage ermöglicht wird und nach erfolgter Einstellung das Absperrventil 20
wieder geschlossen wird. Die einfache Handhabung für eine Justierung der
Kolbenstangen 3 und 6 zueinander stellt eine große Hilfe bei der Erstmontage
dar, da beispielsweise Herstellungstoleranzen der zu verstellenden Bauteile oder
an den Anlenkpunkten des Geber- und Nehmerzylinders auf diese einfache Art
ausgleichbar sind.
Bei einem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel für einen Druck- und
Ausgleichsraum 15 ist in einem zylinderförmigen Behälter eine als Trennkolben
21 ausgebildete Trennwand zwischen der Flüssigkeitsfüllung 22 und der
vorzugsweise aus Stickstoff bestehenden Gasfüllung 23 vorgesehen. Mit dem
Anschlußstutzen 26 ist die Flüssigkeitsfüllung 22 an die in Fig. 1 gezeigte
Verbindungsleitung 13 angeschlossen. Das Schaltventil 17 ist bei diesem
Ausgleichsraum 15 als federbelastetes Kugelrückschlagventil 24 ausgebildet,
welches bei einem größeren Volumenstrom zur Flüssigkeitsfüllung 22 hin die
Verbindungsleitung absperrt.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach Fig. 2 im
wesentlichen dadurch, daß das Schaltventil 17 als poröse Scheibe 25 ausgebildet
ist. Diese poröse Scheibe ist so ausgelegt, daß sie auch bei höheren Drücken, die
während der Betätigung auftreten, nur einen geringen Volumenstrom durchläßt.
Die bei dem vorstehend beschriebenen hydraulischen Kraftübertragungssystem
angewendeten Ausgleichsräume beschränken sich nicht auf solche, die in den
Fig. 2 und 3 gezeigt sind. Es ist hierfür jede Art von im Volumen
veränderbaren Ausgleichsräumen anwendbar, wie beispielsweise solche, die im
wesentlichen aus einer Gummiblase bestehen oder mittels einer Trennmembrane
mit einer Gasfüllung zusammenwirken.
Claims (4)
1. Hydraulisches Kraftübertragungssystem, bestehend aus einem Geberzylinder
und einem Nehmerzylinder, wobei in jedem Zylinder eine mit einem Kolben
verbundene Kolbenstange abgedichtet und axial beweglich geführt ist und der
Kolben den mit Flüssigkeit gefüllten Zylinderinnenraum in einen
kolbenstangenseitigen Arbeitsraum und einen kolbenstangenfernen
Arbeitsraum unterteilt, während einerseits die kolbenstangenseitigen
Arbeitsräume durch eine erste hydraulische Verbindungsleitung und
andererseits die kolbenstangenfernen Arbeitsräume durch eine zweite
hydraulische Verbindungsleitung miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß beiden Verbindungsleitungen (13, 14), je ein
hydropneumatischer Druck- bzw. Ausgleichsraum (15, 16) zugeordnet ist,
wobei jeder Ausgleichsraum (15, 16) eine volumenveränderliche
Flüssigkeitsfüllung (22) aufweist, wobei zwischen den Verbindungsleitungen
(13, 14) und den Ausgleichsräumen (15, 16) ein automatisch betätigbares
Schaltventil (17, 18) angeordnet ist, das durch ein volumenstromabhängig
wirkendes Bauteil gebildet ist, welches bei einem größeren Volumenstrom
sofort absperrt.
2. Hydraulisches Kraftübertragungssystem nach den Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das volumenstromabhängig wirkende Bauteil durch ein
druckabhängig wirkendes Absperrventil, vorzugsweise durch ein
Kugelrückschlagventil (24) gebildet ist.
3. Hydraulisches Kraftübertragungssystem nach den Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das volumenstromabhängig wirkende Bauteil durch eine
Drosseleinrichtung gebildet ist, die vorzugsweise aus einer porösen Scheibe
(25) besteht.
4. Hydraulisches Kraftübertragungssystem nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen (13, 14)
mittels einer absperrbaren Überströmleitung (19) miteinander hydraulisch
verbindbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651163A DE19651163C2 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Hydraulisches Kraftübertragungssystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651163A DE19651163C2 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Hydraulisches Kraftübertragungssystem |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19651163A1 DE19651163A1 (de) | 1998-06-25 |
| DE19651163C2 true DE19651163C2 (de) | 1999-12-02 |
Family
ID=7814152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651163A Expired - Fee Related DE19651163C2 (de) | 1996-12-10 | 1996-12-10 | Hydraulisches Kraftübertragungssystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19651163C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005013813U1 (de) * | 2005-08-31 | 2007-01-11 | BROSE SCHLIEßSYSTEME GMBH & CO. KG | Antriebsanordnung für ein bewegliches Karosserieelement eines Kraftfahrzeugs |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1450769B2 (de) * | 1964-04-23 | 1972-08-24 | Mercier, Jean, New York, N Y (V St A) | Hydraulisches gestaenge |
| DE1625109B2 (de) * | 1966-01-25 | 1978-02-09 | Mercier, Jacques Henri Frederic, Paris; Lequette geb. Mercier, Nicole Celine Pauline, Chambourcy, Yvelines; Mercier, Yannic Pierre Jean, Neuilly-sur-Seine; Mercier, Bernard Jean Claude Yves, Ville d' Avray; Hautsde-Seine; (Frankreich); Mercier, Philippe Are Armand Jean, Mexico-City; Mercier, Patrick | Hydraulisches gestaenge |
| DE4236517A1 (de) * | 1992-05-15 | 1993-11-18 | Hoerbiger Ventilwerke Ag Wien | Hydraulische Betätigungsanordnung für ein Fahrzeugverdeck |
-
1996
- 1996-12-10 DE DE19651163A patent/DE19651163C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19651163A1 (de) | 1998-06-25 |
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