DE19651720A1 - Digitalmodulator und Digitaldemodulator - Google Patents
Digitalmodulator und DigitaldemodulatorInfo
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- Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Digitalmodulatoren und
Digitaldemodulatoren mit Quadratur-
Amplitudenmodulationsverfahren (QAM), und betrifft
insbesondere einen digitalen Modulator und einen digitalen
Demodulator, die bei Multiplexkanal-
Funkkommunikationsgeräten, bei Kabelfernsehsystemen und
dergleichen verwendet werden.
In der Praxis wird bei Modulatoren und Demodulatoren mit
Quadratur-Amplitudenmodulationsverfahren (QAM-Verfahren)
inzwischen vorwiegend die Digitalsignalverarbeitungstechnik
eingesetzt. Dies liegt daran, daß die Digtaltechnik, im
Vergleich zur Analogtechnik, eine höhere Genauigkeit zur
Verfügung stellt, und eine einfachere Integration von
QAM-Funktionen in einem LSI-Chip ermöglicht. Mit ansteigender
Anzahl an Datenbits für jedes Symbol wird es allerdings
erforderlich, den Umfang der Digitalschaltungen eines
Modulators oder Demodulators zu erhöhen, um eine erhöhte
Datenmenge zu bearbeiten, was Probleme bezüglich der Kosten
und des Energieverbrauchs derartiger Schaltungen mit sich
bringt. Zur Lösung derartiger Probleme wurde von den
Konstrukteuren verlangt, einige Verfahren zur Verringerung
der Abmessungen von Schaltungen für digitale Modulatoren und
Demodulatoren zu entwickeln. In diesem Zusammenhang stellt
die vorliegende Erfindung Lösungen für diese wachsenden
Anforderungen zur Verfügung.
Die nachstehenden Punkte (i) bis (v) erläutern einige
spezifische Ausbildungen konventioneller QAM-Modulatoren und
-Demodulatoren, zum grundsätzlichen Verständnis des
Hintergrunds der dort auftretenden, potentiellen Probleme.
- i) Fig. 18 zeigt als Blockschaltbild einen konventionellen digitalen Modulator. Zwei Basisbandsignaie eines Kanals in Phase (I-ch) und eines Quadraturkanals (Q-ch) werden ihren jeweiligen Abschwächungsfiltern 101 und 102 zugeführt, um Signale mit einer Frequenz abweichend vom Nominalwert zu unterdrücken, um gegenseitige Störungen der Symbole zu minimalisieren. Wie aus Fig. 19 hervorgeht, weisen die beiden Abschwächungsfilter 101 und 102 einen identischen internen Aufbau auf.
In Fig. 19 sind Flip-Flops 103a, 103b, 103c usw. in Reihe
geschaltet, und tragen jeweils einen Mehrfachbitwert, der
jede Momentanamplitude eines Basisbandsignals repräsentiert.
Bei einer Triggerung in Intervallen von T/4 stellen diese
Flip-Flops hintereinander die eingegebenen Basisbandsignale
mit Verzögerungen von T/4 zur Verfügung, wobei T die
Zyklusperiode eines Trägertaktsignals ist. Die verzögerten
Basisbandsignale werden dann den jeweiligen Multiplizierern
104a, 104b, 104c usw. zugeführt, welche getrennt die Signale
mit vorbestimmten Anzapfungskoeffizienten αn, αn-1, αn-2 usw.
in Intervallen von T/4 multiplizieren. Ein Addierer 105
saldiert dann die sich ergebenden Produkte zur Berechnung
ihrer Summe in jeder Periode von T/4. Die
Anzapfungskoeffizienten sind so gewählt, daß sie eine
gewünschte Impulsantwort ergeben, und die unterschiedlichen
Werte sind symmetrisch entlang dem Multipliziererfeld
angeordnet, wie in Fig. 19 gezeigt ist, mit einem
Koeffizienten α₀ an der zentralen Anzapfung.
Wie wiederum aus Fig. 18 hervorgeht, werden die
Ausgangssignale der Abschwächungsfilter 101 und 102
Multiplizierern 106 und 107 zugeführt, zur gleichzeitigen
Multiplikation mit zwei orthogonalen Trägersignalen, nämlich
cos ωt und sin ωt. Der Multiplizierer 106 multipliziert das
Ausgangssignal des Abschwächungsfilters 101 mit einem
Trägersignal cos ωt Intervallen von T/4, wogegen der andere
Multiplizierer 107 das Ausgangssignal des anderen
Abschwächungsfilters 102 mit einem anderen Trägersignal
sin ωt in denselben Intervallen multipliziert. Ein Addierer
108 berechnet die Summe ihrer Produkte in Intervallen von
T/4, wodurch ein moduliertes Signal in Form einer Sequenz aus
Digitalwerten erhalten wird. Ein Digital-Analogwandler
(D/A-Wandler) 109 wandelt dieses modulierte Signal in ein
Analogsignal um, ebenfalls in Intervallen von T/4. Ein
Tiefpaßfilter 110 schaltet Aliasingkomponenten aus, anders
ausgedrückt ungewünschte harmonische Frequenzen, die in dem
Ausgangssignal des D/A-Wandlers 109 enthalten sind.
Nunmehr wird angenommen, daß die Frequenz f der Trägersignale
cos ωt und sin ωt gleich der Symbolrate ist. Da wie
voranstehend geschildert die Multiplizierer 106 und 107 in
Intervallen von T/4 arbeiten, lassen sich die aktuellen
Signal formen der Trägersignale cos ωt und sin ωt, die dort
angelegt werden, folgendermaßen ausdrücken:
cos ωt = [1, 0,-1, 0, . . . ] . . . . . (1a)
sin ωt = [0, 1, 0, -1, . . . ] . . . . . (1b)
Nunmehr sei die Ausgangssignalsequenz der Abschwächungsfilter
101 gleich [I₁, I₂, I₃, I₄, . . . ], und jene des
Abschwächungsfilters 102 gleich [Q₁, Q₂, Q₃, Q₄, . . . ]. Auf der
Grundlage der Werte der Ausdrücke (1a) und (1b) läßt sich das
in den D/A-Wandler 109 eingegebene, modulierte Signal
ausdrücken als [I₁, Q₂, -I₃, -Q₄, . . . ].
Als Ergebnis der voranstehenden Untersuchung zeigt sich, daß
eine alternative Schaltungsausbildung wie in Fig. 20 gezeigt
möglich ist, bei welcher die Multiplizierer 106 und 107 und
der Addierer 108 in Fig. 18 durch eine Kombination aus
Invertern 115 und 116 und einem Parallel-Seriell-Wandler
(P/S-Wandler) 117 ersetzt sind.
Bei der digitalen Modulatorschaltung von Fig. 20 wird das
I-ch-Basisbandsignal zwei Abschwächungsfiltern 111 und 112
zugeführt, und wird das Q-ch-Basisbandsignal in zwei
Abschwächungsfilter 113 und 114 eingegeben. Diese vier
Abschwächungsfilter 111 bis 114, welche denselben internen
Aufbau aufweisen, wie er in Fig. 19 gezeigt ist, arbeiten
mit einer viermal so hohen Rate wie die Trägerfrequenz (oder,
in diesem Fall, die Symbolrate). Der P/S-Wandler 117 weist
vier Eingangsklemmen A, B, C und D auf. Die Eingänge A und B
sind direkt mit dem Ausgang des Abschwächungsfilters 111 bzw.
113 verbunden. Andererseits empfangen die Eingänge C und D
invertierte Signale der Ausgänge der Abschwächungsfilter 112
und 114 über einen Inverter 115 bzw. 116. Mit einer Rate des
Vierfachen der Trägerfrequenz wählt der P/S-Wandler 117
sequentiell und zyklisch einen dieser Eingänge von A bis D
aus, und führt das ausgewählte Signal dem D/A-Wandler 109 zu.
Eine derartige alternative Schaltungsausbildung, wie sie
in Fig. 20 gezeigt ist, ist beispielsweise in den
japanischen Patentoffenlegungsschriften Nr. 3-265332 (1991)
und Nr. 6-104943 (1994) beschrieben.
- ii) Die bei einem digitalen Modulator verwendete Trägerfrequenz ist normalerweise so gewählt, daß sie ein ganzzahliges Vielfaches seiner Symbolrate ist, also das n-fache der Symbolrate. Wie aus Fig. 18 deutlich wird, wird ein digital moduliertes Signal in ein Analogsignal durch den D/A-Wandler 109 in Intervallen von T/4 umgewandelt. Dieser D/A-Wandlervorgang führt dazu, daß einige Aliasing- Frequenzkomponenten dem Spektrum des sich ergebenden Analogsignals aufgeprägt werden, dessen Zentrumsfrequenzen von der Zykluszeit der D/A-Wandlung abweichen. Die Aliasingbestandteile können unter Verwendung des Tiefpaßfilters 110 ausgefiltert werden. Wird die Trägerfrequenz abgesenkt, sollte auch die Abschneidefrequenz des Tiefpaßfilters 110 verringert werden. Da Tiefpaßfilter mit niedrigen Abschneidefrequenzen im allgemeinen kostenaufwendig sind, ist zur Erzielung einer Kostenverringerung für Modulatorvorrichtungen eine höhere Trägerfrequenz wünschenswert. Wenn das Verhältnis der Trägerfrequenz zur Symbolrate gleich n:1 ist (n ist eine positive ganze Zahl), ist es daher wünschenswert, diesen Faktor n so hoch wie möglich zu wählen.
- iii) Fig. 21 ist ein Blockschaltbild, welches eine Kombination eines konventionellen digitalen Modulators und Demodulators zeigt. Der auf der linken Seite von Fig. 21 dargestellte Modulator weist im wesentlichen denselben Aufbau auf wie jener in Fig. 18, wogegen Fig. 21 einige weitere Einzelheiten enthält. Die folgende Beschreibung konzentriert sich auf die unterschiedlichen Punkte, wobei gemeinsame Elemente mit gleichen oder entsprechenden Bezugszeichen bezeichnet sind.
In Fig. 21 wird von einem Trägerfrequenzoszillator 120 ein
Trägertaktsignal erzeugt, welches eine Frequenz fCLK aufweist
(also das n-fache der Symbolrate). Ein Teiler 121 teilt es
dann auf zwei Pfade auf, und schickt eins unverändert an den
Multiplizierer 106, wogegen das andere an den Multiplizierer
107 mit einer Phasenverschiebung von 90° geschickt wird. Ein
weiterer Oszillator 122 erzeugt ein Signal mit einer Frequenz
gleich der Differenz zwischen einer Funkfrequenz fLO und der
Trägerfrequenz fCLK. Dieses Signal fLO-fCLK wird einem
Frequenzwandler 123 zugeführt, zur Aufwärtswandlung des
Tiefpaßfilterausgangssignals. Während daher der
Frequenzinhalt eines modulierten Signals, welches von dem
Tiefpaßfilter 110 erzeugt wird, um die Trägerfrequenz fCLK
herum zentriert ist, verschiebt der Frequenzwandler 123
diesen Inhalt nach oben zu höheren Funkfrequenzen, unter
Verwendung des Signals fLO-fCLK, wodurch an eine
Übertragungsleitung ein moduliertes Radiosignal ausgegeben
wird, dessen Spektraldichte um die Funkfrequenz fLO herum
zentriert ist.
Andererseits reproduziert ein in der rechten Hälfte von Fig.
21 dargestellter Digitaldemodulator die I-ch- und
Q-ch-Signale aus dem empfangenen Funksignal über einen
Demodulationsvorgang, bei welchem exakt dieselben Operatoren
wie bei dem Modulationsvorgang eingesetzt werden, jedoch in
entgegengesetzter Reihenfolge.
- iv) Fig. 22(A) ist ein Blockschaltbild eines konventionellen digitalen Demodulators, und Fig. 22(B) verdeutlicht den internen Aufbau eines Signalpegeldetektors 132, der ein Teil des Demodulators von Fig. 22(A) ist.
Das Empfangssignal wird zuerst einer AGC-Schaltung 130
(Schaltung mit automatischer Verstärkungsregelung) zugeführt,
um seine Signalstärke auf einen konstanten Pegel entsprechend
einem Steuersignal von dem Signalpegeldetektor 132
einzuregulieren. Ein Analog-Digital-Wandler (A/D-Wandler)
131, der an die AGC-Schaltung 130 angeschlossen ist, führt
eine Signalwandlung von einer Analogspannung in einen
Digitalwert durch, und schickt diesen an einen
Demodulatorabschnitt 133, und ebenfalls an den
Signalpegeldetektor 132. Der Signalpegeldetektor 132 stellt
den mittleren Signalpegel dadurch fest, daß er das von dem
A/D-Wandler 131 geschickte digitale Empfangssignal überwacht.
Stimmt der mittlere Signalpegel nicht mit einem vorbestimmten
Pegel überein, so schickt der Signalpegeldetektor 132 ein
Steuersignal an die AGC-Schaltung 130, wodurch der
Empfangssignalpegel geregelt wird.
Einzelheiten des Signalpegeldetektors 132 sind in Fig. 22(B)
gezeigt. Ein Absolutwertdetektor 135 berechnet einen
Absolutwert des von dem A/D-Wandler 131 zugeführten digitalen
Empfangssignals. Ein Subtrahierer 136 berechnet darüber
hinaus die Differenz zwischen dem Absolutwert und einem
vorprogrammierten Wert. Die Differenzen werden im Zeitbereich
von einem Integrierer integriert, der aus einem Addierer 137
und einem Flip-Flop 138 besteht. Das Ergebnis dieser
zeitlichen Integration wird in ein Analogsignal von einem
D/A-Wandler 139 umgewandelt, zur Verwendung als
Steuerspannung für die AGC-Schaltung 130.
- v) Bei dem in Fig. 18 gezeigten, konventionellen digitalen Modulator verursacht die von dem D/A-Wandler 109 durchgeführte D/A-Wandlung einige Verzerrungen des Frequenzinhalts des umgewandelten Signals. Die Frequenzantwort eines D/A-Wandlers läßt sich allgemein ausdrücken als |sind(ω/2S)|/(ω/2S) . . . . . (2)wobei S eine Abtastrate ist. Diese Gleichung (2) führt dazu, daß das Ausgangssignal eines D/A-Wandlers die Verstärkung im Hochfrequenzbereich verliert, oder eine Abschwächung erster Ordnung erfährt.
Die voranstehenden Erläuterungen gaben einige spezifische
Ausbildungen konventioneller QAM-Modulatoren und
-Demodulatoren an. Der folgende Abschnitt soll nunmehr deren
potentielle Probleme verdeutlichen, unter Rückgriff auf jeden
der voranstehend geschilderten Punkte (i) bis (v).
- i) Bei dem in Fig. 20 gezeigten, konventionellen digitalen Modulator ist es schwierig, die Anzahl an Bits pro Symbol zu erhöhen, da seine Abschwächungsfilter zu große Schaltungsabmessungen aufweisen. Da die Anzahl dort integrierter Multiplizierer und die Datenlänge jedes Multiplizierers besonders kritisch für die Abmessungen von Abschwächungsfiltern sind, ist es erforderlich, die Anzahl an Multiplizierern zu verringern. Weiterhin sollten die Abschwächungsfilter bei diesem konventionellen Modulator bei einer Frequenz arbeiten, die das Vierfache der Trägerfrequenz beträgt. Eine Erhöhung der Trägerfrequenz führt daher zu einem größeren Verbrauch an elektrischer Energie in den Abschwächungsfiltern.
Die Verringerung der Schaltungsabmessungen und des
Energieverbrauchs in Abschwächungsfiltern sind daher die
wesentlichen Anforderungen bezüglich einer weiteren
Vergrößerung des konventionellen, digitalen Modulators gemäß
Fig. 20.
- ii) Es wird wiederum darauf aufmerksam gemacht, daß ein höheres Verhältnis der Trägerfrequenz zur Symbolrate in Bezug auf die Verringerung der Kosten von Modulatorvorrichtungen wünschenswert ist. Dieses Erfordernis einer höheren Trägerfrequenz verursacht allerdings selbstverständlich eine Erhöhung der Schaltungsabmessungen, da derartige digitale Modulatoren viermal so schnell arbeiten müssen wie die höhere Trägerfrequenz.
- iii) Der in Fig. 21 gezeigte, konventionelle digitale Modulator ist mit dem Oszillator 122 versehen, damit ein Frequenzsignal gleich der Differenz zwischen der Funkfrequenz fLO und der Trägerfrequenz fCLK erhalten werden kann. Ein derartiger fLO-fCLK-Oszillator ist auch in einem digitalen Demodulator erforderlich. Allerdings besteht bei derartigen Oszillatoren in der Hinsicht ein Problem, daß ihre Oszillatorfrequenz geändert werden muß, wenn eine unterschiedliche Trägerfrequenz fCLK erforderlich ist. Da die Trägerfrequenz auf ein ganzzahliges Vielfaches (also das n-fache) der Symbolrate eingestellt ist, ist es darüber hinaus erforderlich, den Oszillator 122 und sein Gegenstück in dem Demodulator abzuändern, wenn ein unterschiedliches Multiplikationsverhältnis n erforderlich ist.
- iv) Bei dem in Fig. 22 gezeigten, konventionellen digitalen Demodulator arbeiten der A/D-Wandler 131 und der Signalpegeldetektor 132 auf der Trägerfrequenz. Diese Vorrichtungen müssen daher schneller arbeiten, um ein höheres Verhältnis der Trägerfrequenz zur Symbolrate zu erreichen, was zu einer Erhöhung ihres Kostenaufwandes führt.
- v) In jedem der voranstehend geschilderten digitalen Modulatoren nach dem Stand der Technik verursacht darüber hinaus eine Digital-Analog-Wandlung, die bei einem modulierten Signal von einem D/A-Wandler eingesetzt wird, eine Verringerung der Verstärkung im Hochfrequenzbereich. Berücksichtigt man allerdings, daß gesetzliche Erfordernisse bezüglich der Aussendung von Funksignalen und/oder der Unempfindlichkeit gegen Rauschen erfüllt werden müssen, so ist es gewünscht, eine flache Frequenzantwort beizubehalten.
Unter Berücksichtigung der voranstehenden Überlegungen
besteht ein erstes Ziel der vorliegenden Erfindung in der
Bereitstellung eines digitalen Modulators, welcher eine
Verkleinerung von Abschwächungsfilterschaltungen und eine
Verringerung von deren Energieverbrauch ermöglicht.
Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines digitalen Modulators, dessen
Schaltungsabmessungen nicht zunehmen, selbst wenn ein höherer
Wert für das Verhältnis der Trägerfrequenz zur Symbolrate
ausgewählt wird.
Ein drittes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines digitalen Modulators und eines digitalen
Demodulators, bei welchen ein lokaler Oszillator für die
Frequenzumwandlung verwendet werden kann, ohne
Modifikationen, selbst wenn eine Änderung der Trägerfrequenz
erforderlich ist.
Ein viertes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines digitalen Demodulators, welcher eine
Erhöhung der Kosten in einer AGC-Schaltung verhindert, selbst
wenn ein höheres Verhältnis von Trägerfrequenz zur Symbolrate
ausgewählt wird.
Ein fünftes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines digitalen Modulators, bei welchem das
durch einen D/A-Wandler umgewandelte, modulierte Signal
kompensiert wird, um eine flache Frequenzantwort zu erhalten.
Um die voranstehenden Ziele zu erreichen wird gemäß der
vorliegenden Erfindung ein digitaler Modulator mit einem
Quadratur-Amplitudenmodulationsschema zur Verfügung gestellt.
Der digitale Modulator weist ein erstes und ein zweites
Abschwächungsfilter auf, zur Übertragung eines gewünschten
Frequenzbereichs eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals,
und ein drittes sowie ein viertes Abschwächungsfilter zur
Übertragung eines gewünschten Frequenzbereiches eines
RZ-kodierten Q-Kanal-Basisbandsignals. Der Modulator weist
weiterhin eine erste und zweite Invertervorrichtung auf, zum
Invertieren des Ausgangssignals des zweiten
Abschwächungsfilters bzw. des vierten Abschwächungsfilters.
Die voranstehend aufgeführten sechs Bauteile arbeiten
sämtlich bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz. Der
Modulator weist weiterhin eine Auswahlvorrichtung und eine
D/A-Wandlervorrichtung auf, die bei einer zweiten
vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, die viermal so hoch ist
wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz. Die
Auswahlvorrichtung wählt nacheinander eines unter einem
ersten bis vierten Eingangssignal aus, wobei das erste bis
vierte Eingangssignal das jeweilige Ausgangssignal des ersten
Abschwächungsfilters, des dritten Abschwächungsfilters, der
ersten Invertervorrichtung bzw. der zweiten
Invertervorrichtung sind. Die D/A-Wandlervorrichtung wandelt
das Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal
um.
Um die voranstehend aufgeführten Ziele zu erreichen wird
weiterhin ein digitaler Demodulator zur Verfügung gestellt,
der eine Demodulationsschaltung mit einem Quadratur-
Amplitudenmodulationsschema aufweist. Der digitale
Demodulator weist eine Trägers ignalversorgungsvorrichtung
auf, welche zur Versorgung der Demodulationsschaltung mit
einem Trägersignal dient, welches eine aus einer Symbolrate
abgeleitete Trägerfrequenz aufweist, und ist mit einer
Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines
Funkfrequenzsignals mit einer vorbestimmten Funkfrequenz
versehen. Der Demodulator weist weiterhin eine
Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung und eine
Herunterwandlungsvorrichtung auf. Die
Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt ein
Differenzfrequenzsignal, unter Verwendung des Trägersignals,
welches von der Trägersignalversorgungsvorrichtung erzeugt
wird, und des Funkfrequenzsignals, welches von der
Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird. Das
Differenzfrequenzsignal weist eine Frequenz auf, die gleich
der Differenz zwischen der vorbestimmten Funkfrequenz und der
Trägerfrequenz ist. Die Herunterwandlungsvorrichtung wandelt
die Frequenz eines Funkeingangssignals auf die Trägerfrequenz
herunter, unter Verwendung des Differenzfrequenzsignals,
welches von der Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung
erzeugt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile, Merkmale und Ziele der vorliegenden
Erfindung hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine grundlegende Darstellung der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 eine Darstellung des Unterschieds zwischen dem
RZ-Code und dem NRZ-Code;
Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltbild der ersten
Hälfte einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein detailliertes Blockschaltbild der zweiten
Hälfte der ersten Ausführungsform;
Fig. 5 eine Darstellung von Ausgangssignalen eines
I-ch-Abschwächungsfilters;
Fig. 6 eine Darstellung von Ausgangssignalen eines
Q-ch-Abschwächungsfilters;
Fig. 7 eine Darstellung eines Abschwächungsfilters
gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 8 eine Darstellung eines Abschwächungsfilters
gemäß einer dritten Ausführungsform;
Fig. 9 eine Darstellung des Aufbaus eines digitalen
Modulators gemäß einer vierten Ausführungsform;
Fig. 10 eine Darstellung zur Verdeutlichung des
Betriebsablaufs bei der vierten Ausführungsform,
bei welcher die Trägerfrequenz doppelt so hoch
wie die Symbolrate ist;
Fig. 11 ein Blockschaltbild eines digitalen Modulators
gemäß einer fünften Ausführungsform;
Fig. 12 ein Blockschaltbild eines digitalen Modulators
gemäß einer sechsten Ausführungsform;
Fig. 13 ein Blockschaltbild eines digitalen Modulators
und eines digitalen Demodulators gemäß einer
siebten Ausführungsform;
Fig. 14(A) ein Blockschaltbild eines digitalen Demodulators
gemäß einer achten Ausführungsform;
Fig. 14(B) ein Blockschaltbild des internen Aufbaus eines
in Fig. 14(A) gezeigten Signalpegeldetektors;
Fig. 15 eine Darstellung einiger verschiedener
Abtastzeitpunkte, die durch verschiedene Werte
von i bei der Signalpegelerfassung bestimmt
werden;
Fig. 16 ein Blockschaltbild eines digitalen Modulators
gemäß einer neunten Ausführungsform;
Fig. 17 ein Blockschaltbild eines weiteren Aufbaus eines
digitalen Modulators als Alternative zu jenem,
der in Fig. 16 gezeigt ist;
Fig. 18 eine grundlegende Darstellung des Aufbaus eines
konventionellen digitalen Modulators;
Fig. 19 eine Darstellung des internen Aufbaus eines
konventionellen Abschwächungsfilters;
Fig. 20 eine Darstellung des Aufbaus eines
konventionellen digitalen Modulators, bei
welchem Inverter und ein Parallel-Seriell-
Wandler statt Multiplizierern und einem Addierer
vorgesehen sind;
Fig. 21 ein Blockschaltbild eines konventionellen
digitalen Modulators und eines konventionellen
digitalen Demodulators;
Fig. 22(A) ein Blockschaltbild eines konventionellen
digitalen Demodulators; und
Fig. 22(B) eine Darstellung des internen Aufbaus eines in
Fig. 22(A) dargestellten Signalpegeldetektors.
Nachstehend werden unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen neun Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Zuerst wird unter Bezugnahme auf Fig. 1 das Prinzip einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
Die erste Ausführungsform stellt einen digitalen Modulator
dar, der folgende acht Bauteile aufweist: ein erstes
Abschwächungsfilter 1, ein zweites Abschwächungsfilter 2, ein
drittes Abschwächungsfilter 3, ein viertes
Abschwächungsfilter 4, eine erste Invertervorrichtung 5, eine
zweite Invertervorrichtung 6, eine Auswahlvorrichtung 7, und
eine D/A-Wandlervorrichtung 8.
Das erste und ein zweites Abschwächungsfilter 1 bzw. 2 lassen
gewünschte Frequenzbereiche eines RZ-kodierten I-Kanal-
Basisbandsignals durch. Das dritte und ein viertes
Abschwächungsfilter 3 bzw. 4 lassen einen gewünschten
Frequenzbereich eines RZ- kodierten Q-Kanal-Basisbandsignals
durch. Die erste und zweite Invertervorrichtung 5 und 6
invertieren das Ausgangssignal des zweiten
Abschwächungsfilters 2 bzw. des vierten Abschwächungsfilters
4. Es wird darauf hingewiesen, daß die voranstehend erwähnten
sechs Bauteile sämtlich bei einer ersten vorbestimmten
Taktfrequenz arbeiten. Im Gegensatz hierzu arbeiten die
Auswahlvorrichtung 7 und die D/A-Wandlervorrichtung 8 bei
einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz, die viermal so hoch
ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz. Die
Auswahlvorrichtung 7 wählt hintereinander eines unter einem
ersten bis vierten Eingangssignal aus, wobei das erste bis
vierte Eingangssignal das jeweilige Ausgangssignal des ersten
Abschwächungsfilters 1, des dritten Abschwächungsfilters 3,
der ersten Invertervorrichtung 5 bzw. der zweiten
Invertervorrichtung 6 ist. Die D/A-Wandlervorrichtung 8
wandelt das Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung 7 in ein
Analogsignal um.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der voranstehend
erläuterten baulichen Anordnung, deren wesentliche Merkmale
darin bestehen, daß: (1) der Modulator RZ-kodierte
Basisbandsignale verarbeitet, (2) das erste bis vierte
Abschwächungsfilter 1 bis 4 und die erste und zweite
Invertervorrichtung 5 bzw. 6 genau bei der vorbestimmten
Frequenz arbeiten, während die Auswahlvorrichtung 7 und die
D/A-Wandlervorrichtung 8 bei einer Frequenz arbeiten, die das
Vierfache der vorbestimmten Frequenz beträgt.
Im allgemeinen liegen Basisband-Eingangssignale für einen
digitalen Modulator entweder in Form eines NRZ-Codes (non-
return-to-zero) oder in Form eines RZ-Codes (return-to-zero)
vor. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Codes sind in
dem Zeitablaufdiagramm von Fig. 2 erläutert, welches im
einzelnen eine bipolare Signalverarbeitung zeigt, wie sie bei
Quadratur-Phasenverschiebungstastverfahren (QPSL) verwendet
wird.
In Fig. 2 geben fünf Signale, die durch (A) bis (E)
bezeichnet sind, folgende Information an:
- A) ein Beispiel für einen Eingangsbitstrom,
- B) den Symboltakt,
- C) einen NRZ-Code entsprechend dem Eingangsbitstrom,
- D) einen RZ-Code entsprechend dem Eingangsbitstrom, und
- E) einen Abtasttakt mit einer Frequenz, die das Vierfache des Symboltaktes beträgt.
Wie die Signale (C) und (D) zeigen, hält der NRZ-Code seinen
Signalzustand "1" oder "-1" für vier Abtasttaktintervalle für
jedes Bit vollständig aufrecht, wogegen der RZ-Code einen
Zustand "1" oder "-1" nur für den ersten Abtastzeitraum
einsetzt, und den Zustand auf den Zustand "0" für die
verbleibenden drei Abtasttaktperioden zurücksetzt.
Unter Verwendung dieser Eigenschaft der RZ-Codesignale treibt
der Modulator gemäß der vorliegenden Erfindung die
Abschwächungsfilter mit dem Symboltakt statt mit dem
Abtasttakt, wodurch die Anzahl an Multiplizierern verringert
wird, die in dem ersten bis vierten Abschwächungsfilter 1 bis
4 enthalten sind. Neben der Verringerung der Abmessungen der
Abschwächungsfilterschaltungen ermöglicht die vorliegende
Erfindung eine Verringerung von deren Stromverbrauch, infolge
der verringerten Betriebsfrequenz.
Die Fig. 3 und 4 sind detaillierte Blockschaltbilder,
welche die erste bzw. zweite Hälfte der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, die
grundsätzlich anhand von Fig. 1 erläutert wurde. Die
wechselseitigen Beziehungen zwischen der in Fig. 1
dargestellten, grundlegenden Anordnung und dem in den Fig.
3 und 4 dargestellten, detaillierten Aufbau werden getrennt
erläutert, nachdem die Fig. 3 und 4 erläutert wurden.
In Fig. 3 dient ein Abschwächungsfilter 11 als zwei
Abschwächungsfilter für ein RZ-kodiertes I-ch-
Basisbandsignal, wobei eine einzelne Verzögerungsleitung, die
aus mehreren Flip-Flops besteht, gemeinsam von zwei Gruppen
arithmetischer Operatoren genutzt wird, um Transversalfilter
zu bilden. Entsprechend dient ein anderes Abschwächungsfilter
12 als zwei Abschwächungsfilter für ein RZ-kodiertes Q-ch-
Basisbandsignal, welches ebenso aufgebaut ist wie das
Abschwächungsfilter 11.
In dem Abschwächungsfilter 11 sind Flip-Flops 13a, 13b, 13c
usw. so in Reihe geschaltet, daß die eingegebenen
I-ch-Basisbandsignale aufeinanderfolgende Verzögerungen von T
erfahren, wobei T die Zyklusperiode (der Zykluszeitraum)
eines Trägersignals ist, die in diesem Fall gleich der
Symbolzykluszeit ist. Die verzögerten Basisbandsignale werden
ihren entsprechenden Multiplizierern 14a, 14b, 14c usw.
zugeführt, und darüber hinaus an die anderen Multiplizierer
15a, 15b, 15c usw. geschickt. In jedem Intervall von T
Sekunden multiplizieren die Multiplizierer 14a, 14b, 14c usw.
getrennt die empfangenen Werte mit ihren jeweiligen
Anzapfungskoeffizienten α4(m+1), α4m, α4(m-1) usw., und die sich
ergebenden Produkte werden dann an einen Addierer 16
angelegt, um deren Summe S1 in jedem Intervall T zu erhalten.
Die Multiplizierer 15a, 15b, 15c usw. multiplizieren die
empfangenen Werte mit ihren jeweiligen
Anzapfungskoeffizienten α4m+2, α4m-2, α4m-6, usw. Die sich
ergebenden Produkte werden dann einem Addierer 17 zugeführt,
um ihren Summenwert S2 in jeder Periode T zu erhalten. Fig.
3 zeigt, daß die an die Multiplizierer 14a, 14b, 14c usw.
angelegten Anzapfungskoeffizienten in beidseitig
symmetrischer Reihenfolge ausgerichtet sind, abgesehen von
dem Koeffizienten α4(m+1) am weitesten links, wobei sich der
Koeffizient α₀ an der zentralen Anzapfung befindet.
Andererseits sind die Koeffizienten für die Multiplizierer
15a, 15b, 15c usw. ebenfalls symmetrisch angeordnet, jedoch
um zwei Koeffizienten α₂ und α₂ herum zentriert.
In dem Abschwächungsfilter 5 sind Flip-Flops 18a, 18b, 18c
usw. in Reihe geschaltet, um bei den eingegebenen
Q-ch-Basisbandsignalen aufeinanderfolgende Verzögerungen um T zu
erzeugen. Die verzögerten Basisbandsignale werden dann ihren
entsprechenden Multiplizierern 19a, 19b, 19c usw. zugeführt,
und werden ebenfalls an die anderen Multiplizierer 20a, 20b,
20c usw. geschickt. In jedem Intervall von T Sekunden
multiplizieren die Multiplizierer 19a, 19b, 19c usw. getrennt
die empfangenen Werte mit ihren jeweiligen
Anzapfungskoeffizient α4m+3, α4m-1, α4m-5, usw., und legen die
sich ergebenden Produkte an einen Addierer 21 an, damit der
Summenwert S3 in jedem Zeitraum T erhalten wird. Entsprechend
multiplizieren die Multiplizierer 20a, 20b, 20c usw. die
empfangenen Werte mit ihrem jeweiligen
Anzapfungskoeffizienten α4m+1, α4m-3, α4m-7 usw. Die sich
ergebenden Produkte werden dann an einen Addierer 22
angelegt, damit ihr Summenwert S4 in Intervallen von T
erhalten wird. Fig. 3 zeigt, daß die Anzapfungskoeffizienten
für die Multiplizierer 19a, 19b, 19c usw. in umgekehrter
Reihenfolge angeordnet sind als bei der anderen Gruppe der
Multiplizierer 20a, 20b, 20c usw. Weitere Einzelheiten in
Bezug auf diese Abschwächungsfilter 11 und 12 werden später
als getrennter Punkt geschildert.
In Fig. 4 invertieren zwei Inverter 23 und 24 die
Summenausgangswerte S2 und S4 von den Addierern 17 und 22 in
Fig. 3 bei den Trägerintervallen von T. Ein P/S-Wandler 25
weist vier Eingangsklemmen A bis D auf, um jedes
Summenausgangssignal jedes der Abschwächungsfilter zu
empfangen. Im einzelnen sind die Eingänge A und B direkt an
den Ausgang des Addierers 16 bzw. 21 angeschlossen. Die
Eingänge C und D empfangen invertierte Summensignale von den
Addierern 17 und 22 über den Inverter 23 bzw. 24. In
Intervallen von T/4, mit anderen Worten ebenso schnell wie
die Trägerfrequenz, wählt der P/S-Wandler 25 hintereinander
eines der vier Eingangssignale von A bis D aus, und führt das
ausgewählte Signal einem D/A-Wandler 26 zu. Dieses digital
modulierte Signal wird in ein Analogsignal durch den
D/A-Wandler 26 in jedem Intervall von T/4 umgewandelt. Ein
nachfolgendes Tiefpaßfilter 27 entfernt die
Aliasingkomponenten, die in dem Analogsignal enthalten sind,
welches durch den D/A-Wandlervorgang erzeugt wurde. Da die in
Fig. 4 gezeigte Schaltung auf dieselbe Weise arbeitet wie
die im Zusammenhang mit Fig. 20 erläuterte, konventionelle
Modulatorschaltung, erfolgt hier keine weitere Beschreibung
ihrer Funktion.
Die baulichen Entsprechungen zwischen der in Fig. 1
gezeigten, grundlegenden Anordnung und dem in den Fig. 3
bis 4 gezeigten, detaillierten Aufbau sind folgendermaßen.
Das Abschwächungsfilter 11 in Fig. 3 entspricht dem ersten
und zweiten Abschwächungsfilter 1 und 2 in Fig. 1, und
entsprechend entspricht das Abschwächungsfilter 12 dem
dritten und vierten Abschwächungsfilter 3 bzw. 4. Die
Inverter 23 und 24 in Fig. 4 entsprechen der ersten und
zweiten Invertervorrichtung 5 und 6 in Fig. 1. Der
P/S-Wandler 25 in Fig. 4 entspricht der Auswahlvorrichtung 7 in
Fig. 1, wogegen der D/A-Wandler 26 der D/A-Wandlervorrichtung
8 entspricht.
Als nächstes erfolgt eine detaillierte Beschreibung des
Betriebsablaufs bei den Abschwächungsfiltern 11 und 12.
Es wird angenommen, daß eine I-ch-Signalsequenz gegeben ist
durch [I₁, I₂, I₃, . . . , In, . . . ], als Folge von RZ-kodierten
Basisbandsignalen, die in das Abschwächungsfilter 11 in jedem
Abtasttaktintervall eingegeben werden. Entsprechendes gilt
für die Folge [Q₁, Q₂, Q₃, . . . , Qn, . . . ] für den Q-Kanal,
welche in denselben Intervallen dem Abschwächungsfilter 12
zugeführt wird. Fig. 5 zeigt die Ausgangssignale des I-ch-
Abschwächungsfilters, wobei besonderes Augenmerk darauf
gelegt wird, wie die Faltung in dem Abschnitt in der Nähe des
Zentrums des Filters in dem Moment weitergeht, wenn ein n-tes
Basisbandsignal In mit einem Anzapfungskoeffizienten α₀
multipliziert wird. Ähnlich wie bei dem I-ch-
Abschwächungsfilter 11 zeigt Fig. 6 die Ausgangssignale des
Q-ch-Abschwächungsfilters 12, wobei das Augenmerk darauf
gelegt wird, wie die Faltung in dem Abschnitt in der Nähe des
Zentrums des Filters weitergeht, in dem Moment, wenn ein
n-tes Basisbandsignal Qn durch einen Anzapfungskoeffizienten
α₀ multipliziert wird. Wie voranstehend unter Bezugnahme auf
Fig. 2 erläutert, stellt der RZ-Code einen Zustand "1" oder
"-1" nur in der ersten von jeweils vier Abtasttaktperioden
ein, und setzt ihn für die übrigen drei auf den Zustand "0"
zurück. Die Fig. 5 und 6 zeigen das Ergebnis der
vorliegenden Erfindung, welche diese Eigenschaft des RZ-Codes
nutzt.
Probenausgangssignale A, B, C und D, die auf der rechten
Seite der Fig. 5 und 6 gezeigt sind, zeigen die
Abschwächungsfilterausgangssignale bei jedem Abtasttakt.
Dieselbe Gruppe an Indikatoren A, D wird alle vier Takte
wiederholt, was die Periodizität der
Abschwächungsfilterausgangssignale anzeigt. Der P/S-Wandler
25 wählt seine Eingangssignale A, B, C und daraufhin D
viermal so schnell aus wie die Trägerfrequenz. Daher wird das
Probenausgangssignal A (Fig. 5) von dem Abschwächungsfilter
11 dem Eingang A des Parallel-Seriell-Wandlers 25 zugeführt,
und wird das Probenausgangssignal C (Fig. 5) gleichzeitig
invertiert und in den Eingang C eingegeben. Weiterhin wird
das Probenausgangssignal B (Fig. 6) von dem
Abschwächungsfilter 12 dem Eingang B des Parallel-Seriell-
Wandlers 25 zugeführt, und wird das Probenausgangssignal D
(Fig. 6) gleichzeitig invertiert und in den Eingang D
eingegeben.
Daher können die Probenausgangssignale B und D, die in Fig.
5 gezeigt sind, sowie A und C, die in Fig. 6 gezeigt sind,
ausgeschaltet werden, da sie von den Parallel-Seriell-
Wandlern 25 niemals ausgewählt werden. Weiterhin werden die
Signale von den Addierern 16, 17, 21 und 22 der
Abschwächungsfilter 11 und 12 mit derselben Rate wie der
Trägerfrequenz ausgegeben. Die Abschwächungsfilter in Fig. 3
entstanden aus einer Gesamtwürdigung der voranstehend
geschilderten Umstände. Die Anzahl an Multiplizierern bei der
ersten Ausführungsform ist auf ein Viertel der Anzahl bei dem
konventionellen Modulator von Fig. 18 verringert, oder auf
die Hälfte der Anzahl bei dem anderen konventionellen
Modulator gemäß Fig. 19. Weiterhin wird darauf aufmerksam
gemacht, daß die Multiplizierer, Flip-Flops, und Addierer,
welche die Abschwächungsfilter 11 und 12 bilden, sämtlich mit
derselben Rate arbeiten wie der Trägerfrequenz.
Auf diese Weise werden die Abmessungen der
Abschwächungsfilterschaltungen bei der ersten Ausführungsform
verringert, und können diese Abschwächungsfilterschaltungen
bei niedrigeren Frequenzen arbeiten, was eine Verringerung
ihres Energieverbrauchs ermöglicht. Insbesondere dies
erleichtert die Ausführung der Multiplizierer in
Digitaltechnik, so daß sämtliche Modulatorschaltungen einfach
in einem einzigen LSI-Chip vereinigt werden können.
Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben. Bei der zweiten
Ausführungsform wird angestrebt, eine weitere Verringerung
der Abmessungen von Abschwächungsfilterschaltungen in einem
digitalen Modulator zu erzielen. Die zweite Ausführungsform
weist daher grundsätzlich denselben Aufbau wie die erste
Ausführungsform auf; die nachstehende Beschreibung
konzentriert sich auf die Unterschiede.
Fig. 7 zeigt ein Abschwächungsfilter gemäß der zweiten
Ausführungsform, wobei ein Abschwächungsfilter 31 als das
Abschwächungsfilter 11 bei der ersten Ausführungsform dient.
Das Abschwächungsfilter 31 nimmt I-ch-Basisbandsignale in
RZ-Code-Form an, und stellt zwei gefilterte Ausgangssignale
zur Verfügung. Es enthält tatsächlich zwei
Abschwächungsfilterabschnitte, die sich eine gemeinsame
Verzögerungsleitung teilen, die aus mehreren Flip-Flops
besteht.
Es wird ins Gedächtnis zurückgerufen, daß bei dem
Abschwächungsfilter 11 (Fig. 3) gemäß der ersten
Ausführungsform die Anzapfungskoeffizienten, die an die
Multiplizierer 14a, 14b, 14c usw. angelegt werden,
symmetrisch angeordnet waren, abgesehen von dem Koeffizienten
α4(m+1) am weitesten links, wobei der Koeffizient α₀ an der
zentralen Anzapfung angeordnet ist. Auch die Koeffizienten
für die Multiplizierer 15a, 15b, 15c usw. waren symmetrisch
angeordnet, jedoch um zwei Koeffizienten α₂ und α₂ herum
zentriert. Berücksichtigt man, daß die Abmessungen eines
Multiplizierers einen der wesentlichsten Faktoren bei der
Verringerung der Schaltungsabmessungen darstellen, strebt die
zweite Ausführungsform eine Verringerung der Anzahl an
Multiplizierern um 50% an. Die zweite Ausführungsform ordnet
daher einen einzelnen Multiplizierer zwei Produkttermen zu,
welche dieselben Koeffizientenwerte aufweisen.
Im einzelnen weist das Abschwächungsfilter 31 Flip-Flops 33a,
33b, . . . , 33z auf, die in Reihe geschaltet sind, so daß eine
Verzögerungsleitung ausgebildet wird, welche bei dem
eingegebenen Basisbandsignal für eine Verzögerungszeit T für
jede Anzapfung sorgt, wobei T das Intervall eines
Trägertaktsignals ist. Das eingegebene I-ch-Basisbandsignal
wird zuerst einem Multiplizierer 36a und einem Addierer 35z
zugeführt. Das erste verzögerte Signal von dem Flip-Flop 33a
wird an Addierer 34z und 35y geschickt. Das zweite verzögerte
Signal von dem Flip-Flop 33b wird Addierers 34y und 35x
zugeführt. Auf diese Weise werden die weiter verzögerten
Signale auf ihre jeweiligen Addierer verteilt. In Bezug auf
die zweite Hälfte der Flip-Flops, werden deren
Ausgangssignale jeweils zwei Addierern zugeführt, die sich in
der Nähe befinden. Zuletzt wird das verzögerte Signal von dem
Flip-Flop 33z Addierern 34z und 35z zugeführt. Die
Ausgangssignale der Addierer 34z, 34y, usw. werden an ihre
zugehörigen Multiplizierer 36z, 36y, usw. geliefert, und
entsprechend werden die Ausgangssignale der Addierer 35z,
35y, usw. an ihre zugehörigen Multiplizierer 37z, 37y, 37x
usw. geliefert. Die Addierer 34z, 34y, 34x usw., sowie 35z,
35y, 35x usw. führen eine Summierung in jedem Intervall T
durch. Der Multiplizierer 36a multipliziert das
Eingangssignal mit einem Koeffizienten α4(m+1), und schickt das
sich ergebende Produkt an einen Addierer 38 in jedem
Intervall T. Die Multiplizierer 36z, 36y, 36x usw.
multiplizieren ihre jeweiligen Eingangssignale mit
Koeffizienten α4m, α4(m-1), α4(m-2), usw., und schicken die
Produkte an den Addierer 38. Der Addierer 38 berechnet die
Summe dieser Produkte, und gibt so das Ergebnis S1 in
Intervallen T aus. Weiterhin multiplizieren die
Multiplizierer 37z, 37y, 37x usw. ihre jeweiligen
Eingangssignale mit Koeffizienten α4m+2, α4m-2, α4m-6 usw., und
schicken die Produkte an den Addierer 39. Der Addierer 39
berechnet die Summe dieser Multipliziererausgangssignale, und
gibt so das Ergebnis S2 in Intervallen T aus.
Bei der voranstehend geschilderten baulichen Anordnung stellt
das Abschwächungsfilter 31 exakt dieselben Funktion zur
Verfügung wie das Abschwächungsfilter 31 bei der ersten
Ausführungsform. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die
Anzahl an Multiplizierern, die in dem Abschwächungsfilter 31
vorhanden sind, genau die Hälfte der Anzahl der
Multiplizierer in dem Abschwächungsfilter 11 beträgt. Obwohl
die zweite Ausführungsform zusätzliche Addierer 34z, 34y, 34x
usw. sowie 37z, 37y, 37x usw. benötigt, übersteigt die
Abnahme der Multiplizierer die zusätzliche Anzahl an
Addierern im Hinblick auf die Verringerung der
Schaltungsabmessungen.
Als nächstes wird nachstehend eine dritte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben. Ebenso wie die zweite
Ausführungsform wird bei der dritten Ausführungsform
angestrebt, eine weitere Verringerung der Abmessungen von
Abschwächungsfilterschaltungen für einen digitalen Modulator
zu erreichen. Die zweite Ausführungsform weist daher
denselben grundsätzlichen Aufbau auf wie die erste
Ausführungsform. Die folgende Beschreibung konzentriert sich
daher auf die Unterschiede.
Fig. 8 zeigt ein Abschwächungsfilter gemäß der dritten
Ausführungsform, bei welchem ein Abschwächungsfilter 32 statt
des Abschwächungsfilters 12 bei der ersten Ausführungsform
arbeitet.
Das Abschwächungsfilter 32 nimmt zwei RZ-kodierte
Q-ch-Basisbandsignale an, und stellt zwei gefilterte
Ausgangssignale zur Verfügung. Es enthält tatsächlich zwei
überlagerte Abschwächungsfilter, bei welchen zwei
Abschwächungsleitungen parallel verlaufen, jedoch in
entgegengesetzten Richtungen.
Es wird ins Gedächtnis zurückgerufen, daß bei dem in Fig. 3
gezeigten Abschwächungsfilter 12 gemäß der ersten
Ausführungsform die Anzapfungskoeffizienten, die den
Multiplizierern 19a, 19b, 19c usw. zugeordnet sind, mit jenen
übereinstimmen, die den Multiplizierern 20a, 20b, 20c usw.
zugeordnet sind, wenn letztere in entgegengesetzter
Reihenfolge umgeordnet werden. Auf der Grundlage dieser
Eigenschaft der Anzapfungskoeffizientenanordnung ist bei der
dritten Ausführungsform deren Q-ch-Abschwächungsfilter so
ausgebildet, daß jeder einzelne Multiplizierer gemeinsam von
zwei Produkttermen genutzt wird, welche denselben
Anzapfungskoeffizientenwert aufweisen, um eine Verringerung
von 50% an Multiplizierern zu erreichen.
Im einzelnen schickt das Abschwächungsfilter 32 ein Q-ch-
Basisbandsignal an mehrere Multiplizierer 40a, 40b, 40c,
40z, um dieses Signal zu einem Zeitpunkt mit deren jeweiligen
Anzapfungskoeffizienten α4m+1, α4m-3, α4m-7, . . . , α4m+3 zu
multiplizieren. Diese Multiplikation wird in jedem
Trägerintervall T durchgeführt, welches bei der vorliegenden
Ausführungsform mit dem Symbolintervall übereinstimmt.
Der am weitesten links angeordnete Multiplizierer 40a schickt
sein sich ergebendes Produkt an ein Flip-Flop 41a, und die
übrigen Multiplizierer 40b, 40c, . . . , 40z schicken ihre
Ergebnisse an entsprechende Addierer 42a, 42b, . . . , 42z, und
schicken sie darüber hinaus an eine weitere Gruppe von
Addierern 44z, 44y, . . . , 44a. Der Addierer 42a legt sein
Summenausgangssignal an das Flip-Flop 41b an, und das Flip-
Flop 41b schickt sein Ausgangssignal an den nächsten Addierer
42b. Der Addierer 42b schickt sein Ausgangssignal an das
nächste Flip-Flop 41c, . . . , usw. Am Ende dieses Datenpfades
gibt der Addierer 42z das Signal S3 an den Eingang B der
P/S-Wandler 25 aus. Die Flip-Flops 41a, 41b, , . . , 41z
verzögern ihre jeweiligen Eingangssignale um eine konstante
Verzögerungszeit gleich dem Trägerintervall T. Es wird darauf
hingewiesen, daß alle voranstehend geschilderten
Schaltungsbauteile in denselben Intervallen T arbeiten.
Auch der Multiplizierer 40z, der am weitesten rechts
angeordnet ist, schickt sein Ausgangssignal ebenfalls an ein
Flip-Flop 43a. Das Flip-Flop 43a legt sein Ausgangssignal an
den Addierer 44a an, und der Addierer 44a schickt sein
Summenausgangssignal an das nächste Flip-Flop 43b, und das
Flip-Flop 43b schickt sein Ausgangssignal an den nächsten
Addierer 44b. Am Ende dieses Datenpfades gibt das letzte
Flip-Flop 43z das Signal S4 an den Eingang D der P/S-Wandler
25 über den Inverter 24 aus. Die Flip-Flops 43a, 43b, . . . ,
43z erzeugen bei ihren jeweiligen Eingangssignalen eine
konstante Verzögerungszeit T. Es wird darauf hingewiesen, daß
alle voranstehend erwähnten Addierer und Multiplizierer in
denselben Intervallen T arbeiten.
Mit dem voranstehend geschilderten Aufbau arbeitet das
Abschwächungsfilter 32 auf genau dieselbe Weise wie das
Abschwächungsfilter 12 bei der ersten Ausführungsform.
Allerdings ist die Anzahl an Multiplizierern, die in dem
Abschwächungsfilter 32 enthalten sind, genau die Hälfte der
Anzahl an Multiplizierern in dem Abschwächungsfilter 12. Zwar
benötigt die dritte Ausführungsform zusätzliche Addierer 42a,
42b, . . . , 42z sowie 44a, 44b, . . . , 44z, jedoch übersteigt die
Abnahme der Multiplizierer die Zunahme an Addierern in Bezug
auf die Verringerung der Schaltungsabmessungen.
Für weitere Verbesserungen ist es möglich, sowohl die erste
als auch zweite Ausführungsform gleichzeitig einzusetzen.
Diese Kombination maximiert die Auswirkungen der
Schaltungsverringerungen bei Abschwächungsfiltern.
Als nächstes wird nachstehend eine vierte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben, welche eine Verdoppelung
der Trägerfrequenz gestattet.
Fig. 9 zeigt den Aufbau eines digitalen Modulators gemäß der
vierten Ausführungsform. In Fig. 9 werden RZ-kodierte
I-ch-Basisbandsignale zwei Abschwächungsfiltern 46 und 49
zugeführt, und RZ-kodierte Q-ch-Basisbandsignale zwei
Abschwächungsfiltern 47 und 48. Die Abschwächungsfilter 46
und 48 weisen denselben internen Aufbau auf wie das in Fig.
3 gezeigte Abschwächungsfilter 11 gemäß der ersten
Ausführungsform, oder das Abschwächungsfilter 31 bei der
zweiten Ausführungsform, welches in Fig. 7 gezeigt ist. Die
Abschwächungsfilter 47 und 49 weisen denselben internen
Aufbau auf wie das in Fig. 3 gezeigte Abschwächungsfilter 12
gemäß der ersten Ausführungsform, oder das in Fig. 8
dargestellte Abschwächungsfilter 32 gemäß der dritten
Ausführungsform. Sämtliche Abschwächungsfilter 46 bis 49
arbeiten mit derselben Rate wie der Trägerfrequenz, die in
diesem Fall gleich der Symbolrate ist. Die Ausgangssignale
dieser Abschwächungsfilter sind folgendermaßen bezeichnet:
AI und CI für das Abschwächungsfilter 46, BQ und DQ für das
Abschwächungsfilter 47, AQ und CQ für das Abschwächungsfilter
48, und B₁ und D₁ für das Abschwächungsfilter 49.
Ein Inverter 50 invertiert das Signal B₁ von dem
Abschwächungsfilter 49 in Intervallen von T. Entsprechend
invertiert ein Inverter 51 das Signal BQ von dem
Abschwächungsfilter 47, invertiert ein Inverter 52 das Signal
DI von dem Abschwächungsfilter 49, und invertiert ein
Inverter 53 das Signal DQ von dem Abschwächungsfilter 47 in
jedem Intervall T.
Ein P/S-Wandler 54 weist acht Eingangsklemmen AI, AQ, BI, BQ,
CI, CQ, D₁ und DQ auf, entsprechend den
Abschwächungsfilterausgangssignalen, die wie voranstehend
angegeben bezeichnet werden. Die Eingangsklemmen Ai und CI
empfangen die Signale AI und CI direkt von dem
Abschwächungsfilter 46. Die Eingangsklemmen AQ und CQ
empfangen die Signale AQ und CQ direkt von dem
Abschwächungsfilter 48. Die Eingangsklemmen BI und DI
empfangen invertierte Signale -BI und -DI, die von dem
Abschwächungsfilter 49 herstammen, über den Inverter 50 bzw.
52. Die Eingangsklemmen BQ und DQ empfangen invertierte
Signale -BQ und -DQ, die von dem Abschwächungsfilter 47
herstaiamen, über den Inverter 51 bzw. 53.
In Intervallen von T/8 (anders ausgedrückt mit einer Rate,
die achtmal so hoch ist wie die Trägerfrequenz), wählt der
P/S-Wandler 54 nacheinander eines der acht Eingangssignale
AI, AQ, BI, BQ, CI, CQ, DI und DQ in dieser Reihenfolge aus, und
schickt es an einen D/A-Wandler 55. Das nunmehr dem
D/A-Wandler 55 zugeführte Signal ist ein moduliertes Signal,
obwohl es immer noch eine Folge digitaler Daten ist. In
Intervallen von T/8 wandelt der D/A-Wandler 55 es in ein
Analogsignal um, und weist ein Tiefpaßfilter 56 die
Aliasingfrequenzkomponenten zurück, die in dem Spektrum des
sich ergebenden Analogsignals vorhanden sind.
Nunmehr wird der Betrieb bei der voranstehend geschilderten
vierten Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig. 10
erläutert.
Fig. 10 ist eine Tabelle, welche die vierte Ausführungsform
erläutert, bei welcher die Trägerfrequenz doppelt so hoch wie
die Symbolrate sein kann. Die Tabelle enthält einen Teil 1
und einen Teil 2. Teil 1 zeigt, nur zu Vergleichszwecken,
einen solchen Fall, in welchem die Trägerfrequenz gleich der
Symbolrate ist, wie bei der ersten bis dritten
Ausführungsform.
Teil 2 von Fig. 10 zeigt einen Fall, in welchem die
Trägerfrequenz das Doppelte der Symbolrate beträgt. Die
Trägerwellensignale cos ωt und sin ωt ändern sich daher,
synchron zu jedem Abtasttakt, in der folgenden Sequenz
innerhalb eines Symbolintervalls
cos ωt = [1, 0, -1, 0, 1, 0, -1, 0] . . . . . (3a)
sin ωt = [0, 1, 0, -1, 0, 1, 0, -1] . . . . . (3b)
Daher erscheint das digital modulierte Signal folgendermaßen:
[AI, AQ, -BI, -BQ, CI, CQ, -DI, -DQ] . . . . . (3c)
Die Schaltung in Fig. 9 ist so ausgebildet, daß die
P/S-Wandler 54 das modulierte Signal entsprechend der Sequenz
(3c) ausgeben.
Bei der vierten Ausführungsform kann der Modulator mit einer
verdoppelten Trägerfrequenz einfach dadurch erhalten werden,
daß die Abschwächungsfilter, die bei der ersten bis dritten
Ausführungsform verwendet werden, mit einigen geeigneten
Verbindungen dazwischen kombiniert werden. Im einzelnen
können Signale achtmal so schnell wie die Trägerfrequenz
verarbeitet werden, unter Verwendung relativ langsamer
Abschwächungsfilter, die bei der ursprünglichen
Trägerfrequenz arbeiten. Dieses Merkmal gestattet es, daß die
Abschwächungsfilter dieselbe Größe beibehalten, selbst wenn
ein höheres Verhältnis der Trägerfrequenz zur Symbolrate
erforderlich ist.
Die folgende Beschreibung betrifft einen digitalen Modulator
gemäß einer fünften Ausführungsform, bei welcher die
Trägerfrequenz das Vierfache der Symbolrate beträgt.
Fig. 11 ist ein Blockschaltbild, welches einen digitalen
Modulator gemäß der fünften Ausführungsform zeigt. Da die
fünfte Ausführungsform im wesentlichen denselben Aufbau wie
die vierte Ausführungsform aufweist, konzentriert sich die
folgende Beschreibung auf die unterschiedlichen Aspekte,
wobei gemeinsame Bauteile durch gleiche oder entsprechende
Bezugszeichen bezeichnet sind.
Der digitale Modulator gemäß der fünften Ausführungsform ist
mit zusätzlichen vier Invertern 58 bis 61 versehen. Der
Inverter 58 invertiert das Signal AI von dem
Abschwächungsfilter 46 in Intervallen von T. Entsprechend
invertiert der Inverter 59 das Signal AQ von dem
Abschwächungsfilter 48, invertiert der Inverter 60 das Signal
CI von dem Abschwächungsfilter 46, und invertiert der
Inverter 61 das Signal CQ von dem Abschwächungsfilter 48 in
jedem Intervall T.
Ein P/S-Wandler 62 weist sechzehn Eingangsklemmen auf,
nämlich AI, AQ, AI*, AQ*, BI, BQ, BI*, BQ*, CI, CQ, CI, CQ*, DI,
DQ, D1*, und DQ*. Die Eingangsklemmen AI und CI empfangen die
Signale AI und CI direkt von dem Abschwächungsfilter 46. Die
Eingangsklemmen BQ* und DQ* empfangen die Signale BQ und DQ
direkt von dem Abschwächungsfilter 47. Die Eingangsklemmen AQ
und CQ empfangen die Signale AQ und CQ direkt von dem
Abschwächungsfilter 48. Die Eingangsklemmen BI*und DI*
empfangen die Signale BI und DI direkt von dem
Abschwächungsfilter 49. Andererseits empfangen die
Eingangsklemmen AI* und CI* invertierte Signale -AI und -CI,
die von dem Abschwächungsfilter 46 stammen, über den Inverter
58 bzw. 60. Die Eingangsklemmen BQ und DQ empfangen
invertierte Signale -BQ und -DQ, die von dem
Abschwächungsfilter 47 stammen, über den Inverter 51 bzw. 53.
Die Eingangsklemmen AQ* und CQ* empfangen invertierte Signale
-AQ und -CQ, die von dem Abschwächungsfilter 48 stammen, über
den Inverter 59 bzw. 61. Die Eingangsklemmen BI und DI
empfangen invertierte Signale -BI und -DI, die von dem
Abschwächungsfilter 49 stammen, über den Inverter 50 bzw. 52.
In Intervallen von T/16 (anders ausgedrückt sechzehn mal so
schnell wie die Trägerfrequenz) wählt der P/S-Wandler 62
nacheinander eines der sechzehn Eingangssignale aus, nämlich
AI, AQ, AI*, AQ*, BI, BQ, BI*, BQ*, CI, CQ, CI*, CQ*, DI, DQ, DI*,
und DQ*, in dieser Reihenfolge, und schickt es an einen
D/A-Wandler 63. Das nunmehr dem D/A-Wandler 63 zugeführte Signal
ist ein digital moduliertes Signal. In Intervallen von T/16
wandelt der D/A-Wandler 63 es in ein Analogsignal um, und ein
Tiefpaßfilter 64 entfernt Aliasingfrequenzkomponenten, die in
dem Spektrum des sich ergebenden Analogsignals enthalten
sind.
Bei der fünften Ausführungsform kann ein digitaler Modulator,
der mit dem Vierfachen der Trägerfrequenz arbeitet, einfach
dadurch realisiert werden, daß die Abschwächungsfilter gemäß
der ersten bis dritten Ausführungsform mit einigen geeigneten
Verbindungen dazwischen kombiniert werden. Anders ausgedrückt
können die Signale in Intervallen von T/16 dadurch
verarbeitet werden, daß relativ langsame Abschwächungsfilter
verwendet werden, die in Intervallen von T arbeiten.
Dieses Konzept läßt sich auf n-fach höhere Verhältnisse der
Trägerfrequenz zur Symbolrate ausweiten, wobei n eine Potenz
von 2 ist. Der Modulator verarbeitet daher die Signale n-fach
so schnell wie die Trägerfrequenz beträgt, während übliche
Abschwächungsfilter verwendet werden, die bei der
Trägerfrequenz arbeiten, und der P/S-Wandler 62 und der
D/A-Wandler 63 bei einer n-fach höheren Frequenz arbeiten.
Nachstehend wird eine sechste Ausführungsform vorgestellt,
welche eine Einstellung der Trägerfrequenz auf das n-fache
der Symbolrate gestattet.
Fig. 12 zeigt einen digitalen Modulator gemäß der sechsten
Ausführungsform, der mit Abschwächungsfiltern 11a und 12a
versehen ist, mit Invertern 23a und 24a, einem P/S-Wandler
25a, und einem D/A-Wandler 26a, die jeweils grundsätzlich
dieselben Funktionen zur Verfügung stellen wie bei der ersten
Ausführungsform die Abschwächungsfilter 11 und 12, die
Inverter 23 und 24, die P/S-Wandler 25 und der D/A-Wandler
26. Allerdings arbeiten diese Bauteile beim vorliegenden
Modulator mit einer Rate, die das n-fache der Symbolrate
beträgt, und daher sollten die Anzapfungskoeffizienten in den
Abschwächungsfiltern 11a und 12a für eine n-fache Abtastung
programmiert werden, statt für eine 4-fache Abtastung. Das
Tiefpaßfilter 27 ist dasselbe, welches bei der ersten
Ausführungsform auftaucht.
Beim Versuch, die Trägerfrequenz auf das n-fache der
Symbolrate zu erhöhen, erfordert die sechste Ausführungsform
einen schnelleren Betrieb der Abschwächungsfilter und anderer
Bauteile, während die Schaltungsabmessungen nicht zunehmen.
Darüber hinaus verringert sie die Anzahl an Anzapfungen in
den Abschwächungsfiltern.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 13 eine siebte
Ausführungsform beschrieben, bei welcher eine Gruppe aus
einem digitalen Modulator und einem Demodulator gezeigt ist.
In Fig. 13 weist ein digitaler Modulator zwei
Abschwächungsfilter 66 und 67 auf, zwei Multiplizierer 68 und
69, einen Addierer 70, einen D/A-Wandler 71, und ein
Tiefpaßfilter 72. Weiterhin weist der digitale Modulator
einen Trägeroszillator 73 zur Erzeugung eines Trägersignals
mit einer Frequenz fCLK auf, welche aus der Symbolrate
festgelegt wird. Ein Teiler 74 teilt das Trägersignal auf
zwei Pfade auf, und liefert es einmal an den Multiplizierer
68, liefert es aber auch andererseits an den Multiplizierer
69 mit einer Phasenverschiebung von 90°. Ein weiterer
Oszillator 75 erzeugt eine Funkfrequenz fLO. Die
Trägerfrequenz fCLK und die Funkfrequenz fLO werden durch eine
Mischschaltung 76 gemischt, was dazu führt, daß zwei
getrennte Frequenzen, nämlich die Summenfrequenz fLO+fCLK und
die Differenzfrequenz fLO-fCLK, einem Bandpaßfilter 77
zugeführt werden. Das Bandpaßfilter 77 zieht nur das
Differenzfrequenzsignal fLO-fCLK ab, und führt dies einem
Frequenzwandler 78 zu. Zusätzlich zu diesem
Differenzfrequenzsignal empfängt der Frequenzwandler 78
weiterhin ein moduliertes Signal von dem Tiefpaßfilter 72.
Während die Frequenz dieses modulierten Signals um die
Trägerfrequenz fCLK herum zentriert ist, hebt der
Frequenzwandler 78 diese auf die Funk- oder Radiofrequenz fLO
dadurch an, daß er das Differenzfrequenzsignal fLO-fCLK dort
anlegt. Das erzeugte, modulierte Funksignal, dessen
Spektraldichte um die Funkfrequenz fLO herum verteilt ist,
wird dann an eine Übertragungsleitung ausgesandt.
Obwohl die vorliegende Beschreibung hier nicht in die
Einzelheiten geht, reproduziert ein in der rechten Hälfte von
Fig. 13 dargestellter, digitaler Demodulator die I-ch- und
die Q-ch-Signale aus dem empfangenen, modulierten Funksignal
über einen Demodulationsvorgang, der eine exakte Umkehrung
des Modulationsvorgangs darstellt.
Da der Oszillator 75 nur die Funkfrequenz fLO unabhängig von
der Trägerfrequenz fCLK erzeugt, ist der Modulator frei von
solchen, in der Vergangenheit aufgetretenen Problemen, daß
der Funkfrequenzoszillator oder Radiofrequenzoszillator
geändert werden muß, wenn die Trägerfrequenz fCLK geändert
werden muß. Dieses Merkmal gilt entsprechend auch auf der
Seite des Demodulators.
Die folgende Beschreibung stellt nunmehr eine achte
Ausführungsform vor, weiche einen digitalen Demodulator
betrifft.
Fig. 14(A) ist ein Blockschaltbild eines digitalen
Demodulators gemäß der achten Ausführungsform. Fig. 14(B)
zeigt den inneren Aufbau eines in Fig. 14(A) dargestellten
Signalpegeldetektors 82.
Bei dem in Fig. 14(A) dargestellten, digitalen Demodulator
werden die modulierten Empfangssignale zuerst in eine
automatische Verstärkungsregelungsschaltung (AGC-Schaltung)
80 eingegeben, um einen konstanten Signalpegel dadurch zu
erzielen, daß dieser entsprechend einem Steuersignal von
einem Signalpegeldetektor 82 eingestellt wird, der später
noch genauer erläutert wird. Ein A/D-Wandler 81, der in der
Nähe der AGC-Schaltung 80 angeordnet ist, wandelt die
analogen Empfangssignale in eine Reihe digitaler Signale um,
die von einem Demodulator 83 verarbeitet werden sollen. Der
Signalpegeldetektor 82 empfängt das digitale Empfangssignal
von dem A/D-Wandler 81 und stellt dessen Signalpegel fest.
Weist der festgestellte Pegel eine gewisse Abweichung
(Fehler) gegenüber einem vorbestimmten Wert auf, so schickt
der Signalpegeldetektor 82 Steuersignale an die AGC-Schaltung
80, welche diese zur entsprechenden Einstellung der
Verstärkung veranlassen, so daß ein konstanter
Empfangssignalpegel beibehalten wird.
Hierbei weisen die digitalen Empfangssignale eine
Trägerfrequenzkomponente auf, die gleich dem n×4-fachen der
Symbolrate ist. Andererseits wird eine unterschiedliche
Betriebsfrequenz, nämlich das (n×4)/i-fache der Symbolrate,
an dem Signalpegeldetektor 82 verwendet, wobei der Teiler i
eine ganze Zahl ist, die Primzahl von (n×4) ist. Der Teiler i
kann beispielsweise auf 5 eingestellt werden, wenn (n×4)
gleich 4 ist. Durch Teilen der ursprünglichen Abtastrate
durch die positive ganze Zahl i arbeitet der
Signalpegeldetektor 82 bei einer niedrigeren Frequenz, was
zur Verringerung des Kostenaufwands für den Demodulator
beiträgt. Da der Teiler i Primzahl bezüglich (nx4) ist, wird
der Signalpegeldetektor 82 nie von dem Symboltakt eingeholt,
wodurch verhindert wird, daß die erfaßten Proben einen
systematischen Fehler in Bezug auf bestimmte Phasen der
modulierten Empfangssignale aufweisen. Einige Beispiele
werden später erläutert.
Der Signalpegeldetektor 82 weist einen i:1-Teiler 84 auf, der
in Fig. 14(B) gezeigt ist, zum Herunterteilen des
Betriebstaktes auf das 1/i-fache der ursprünglichen Rate, und
entsprechend diesem heruntergesetzten Takt stellt ein
Absolutwertdetektor 85 den Absolutwert des Eingangssignals
fest. Ein Subtrahierer 86 berechnet die Differenz zwischen
dem festgestellten Absolutwert und einem vorprogrammierten
Wert, und schickt die Differenz an einen Integrierer, der aus
einem Addierer 87 und einem Flip-Flop 88 besteht, damit sie
dort zeitlich integriert wird. Ein D/A-Wandler 89 wandelt das
Ergebnis der Integration in ein analoges Steuersignal zum
Einsatz in der AGC-Schaltung 80 um.
Fig. 15 zeigt Abtastzeitpunkte des Signalpegeldetektors 82,
wenn der Teiler i geändert wird. Gestrichelte Linien und
durchgezogene Linien in Fig. 15 bezeichnen jeden
Signalübergangszeitpunkt, und unten angeordnete, nach oben
gerichtete Pfeile zeigen die Abtastoperationen des
Signalpegeldetektors 82. Hierbei wird angenommen, daß der
Multiplikationsfaktor (n×4) auf 4 eingestellt ist, wie aus
den durchgezogenen Linien hervorgeht. Für i=2 oder i=4 ist es
dem Signalpegeldetektor 82 unmöglich, Proben bei einigen
bestimmten Zeitpunkten zu erlangen, selbst wenn die
Abtastoperationen häufig wiederholt werden. Im Gegensatz
hierzu können i=3 und i=5 sämtliche Übergänge des Signals
abdecken.
Als letztes wird eine neunte Ausführungsform nachstehend
beschrieben, die einen digitalen Modulator betrifft.
Fig. 16 ist ein Blockschaltbild, welches einen digitalen
Modulator bei der neunten Ausführungsform zeigt. Der
Modulator besteht im wesentlichen aus zwei
Abschwächungsfiltern 90 und 91, zwei Multiplizierern 92 und
93, einem Addierer 94, einem D/A-Wandler 95, und einem
Tiefpaßfilter 96. Der Modulator weist weiterhin einen
Entzerrer 97 neben dem D/A-Wandler 95 auf, der zur analogen
Kompensation der Abschwächung erster Ordnung dient, die durch
die D/A-Wandlung hervorgerufen wird. Der Entzerrer 97 besteht
beispielsweise aus einem Verstärker 97a und einem Kondensator
C für eine positive Rückkopplung. Die positive Rückkopplung
betont höhere Frequenzen in dem Ausgangssignal des
D/A-Wandlers 95. Derselbe Effekt kann dadurch erzielt werden, daß
der Entzerrer 97 mit einem negativen Rückkopplungspfad
versehen wird, der eine Induktivität enthält.
Die neunte Ausführungsform verbessert daher das
Frequenzverhalten des Modulators durch Kompensation des
Ausgangssignals des D/A-Wandlers 95, wodurch erreicht wird,
daß das modulierte Signal eine flache Frequenzcharakteristik
aufweist.
Fig. 17 zeigt eine alternative Ausbildung des Entzerrers 98,
bei welcher die Kompensation digital durchgeführt wird, bevor
das Signal durch den D/A-Wandler 95 in ein Analogsignal
umgewandelt wird. Ein Filter mit begrenzter Impulsantwort
(FIR-Filter) kann für diesen Zweck verwendet werden. Fig. 17
zeigt ein FIR-Filter mit einer einzigen Anzapfung, welches
aus einem Flip-Flop 98a, einem Multiplizierer 98b und einem
Addierer 98c besteht, welche ausreichend Leistung zur
Erfüllung der Anforderungen aufweisen.
Nachstehend wird nunmehr die voranstehende Beschreibung der
ersten bis neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zusammengefaßt.
Erstens ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein digitaler
Modulator so aufgebaut, daß er RZ-kodierte Basisbandsignale
verwendet. Vier Abschwächungsfilter und zwei Inverter werden
als Teil des Modulators bei einer vorbestimmten Taktfrequenz
betrieben, wogegen die anderen Bauteile, einschließlich eines
P/S-Wandlers und eines D/A-Wandlers, beim Vierfachen der
vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten sollten. Die verringerte
Betriebsfrequenz ermöglicht es, die Abmessungen der
Abschwächungsfilterschaltungen zu verringern, und auch deren
Stromverbrauch.
Zweitens gestattet die vorliegende Erfindung, daß ein
Modulator eine Trägerfrequenz verwendet, die n-mal so hoch
ist wie die vorbestimmte Taktfrequenz, durch Verwendung von
vier Abschwächungsfiltern und einer geeigneten Schaltung.
Dieses Merkmal erlaubt es, daß die Abschwächungsfilter
dieselben Abmessungen beibehalten, selbst wenn ein hohes
Verhältnis n der Trägerfrequenz zur Symbolrate erforderlich
ist.
Drittens schlägt die vorliegende Erfindung einen digitalen
Modulator und einen digitalen Demodulator vor, die jeweils
einen Trägeroszillator zur Erzeugung einer Trägerfrequenz und
einen weiteren Oszillator zur Erzeugung eines
Differenzfrequenzsignals aufweisen, dessen Frequenz gleich
der Differenz zwischen der Trägerfrequenz und einer
Radiofrequenz oder Funkfrequenz ist. Infolge dieses Merkmals
tritt bei dem Modulator und dem Demodulator jenes Problem
nicht auf, daß Funkfrequenzoszillatoren geändert werden
müssen, wenn die Trägerfrequenz geändert werden muß.
Viertens weist eine AGC-Schaltung für einen digitalen
Demodulator eine Signalpegeldetektor zur Abtastung des Pegels
von Empfangssignalen bei einer Frequenz auf, die dadurch
erhalten wird, daß die Abtastfrequenz durch einen Divisor i
geteilt wird. Hierbei beträgt die Abtastfrequenz das
(n×4)-fache der Symbolrate, und ist der Divisor i eine
positive ganze Zahl, die in Bezug auf den Faktor (n×4) eine
Primzahl ist. Selbst wenn eine höhere Trägerfrequenz
ausgewählt wird, in Bezug auf die Symbolrate, kann ein Teil
der AGC-Schaltung bei einer niedrigeren Rate arbeiten, was
Erhöhungen der Kosten verhindert.
Sechstens kann ein Modulator gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem Entzerrer ausgerüstet werden, der nahe an oder vor
einem D/A-Wandler angeordnet ist, um die höheren Frequenzen
in dem modulierten Signal zu betonen. Die neunte
Ausführungsform verbessert die Frequenzantwort des Modulators
durch Kompensation des Ausgangssignals des D/A-Wandlers,
wodurch erreicht werden kann, daß das modulierte Signal eine
flache Frequenzcharakteristik aufweist.
Die voranstehenden Ausführungen sollen nur die Grundlagen der
vorliegenden Erfindung erläutern. Da zahlreiche Abänderungen
und Modifikationen Fachleuten auf diesem Gebiet sofort
einfallen werden, ist es unerwünscht, die Erfindung auf die
exakte Konstruktion und die Anwendungen zu beschränken, die
hier gezeigt und beschrieben wurden, und daher sollen die
beigefügten Patentansprüche das Wesen und den Umfang der
vorliegenden Erfindung umfassen, die sich aus der Gesamtheit
der vorliegenden Anmeldeunterlagen ergeben.
Claims (11)
1. Digitaler Modulator mit einem Quadratur-
Amplitudenmodulationsschema, welcher aufweist:
ein erstes und ein zweites Abschwächungsfilter, die bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein drittes und ein viertes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten Q-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
eine erste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine zweite Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine Auswahlvorrichtung, die bei einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um nacheinander eines von ersten bis vierten Eingangssignalen auszuwählen, wobei
die zweite vorbestimmte Taktfrequenz viermal so hoch ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz,
das erste Eingangssignal ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters ist,
das zweite Eingangssignal ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters ist,
das dritte Eingangssignal ein Ausgangssignal der ersten Invertervorrichtung ist, und
das vierte Eingangssignal ein Ausgangssignal der zweiten Invertervorrichtung ist; und
eine D/A-Wandlervorrichtung, die bei der zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal umzuwandeln.
ein erstes und ein zweites Abschwächungsfilter, die bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein drittes und ein viertes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten Q-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
eine erste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine zweite Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine Auswahlvorrichtung, die bei einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um nacheinander eines von ersten bis vierten Eingangssignalen auszuwählen, wobei
die zweite vorbestimmte Taktfrequenz viermal so hoch ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz,
das erste Eingangssignal ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters ist,
das zweite Eingangssignal ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters ist,
das dritte Eingangssignal ein Ausgangssignal der ersten Invertervorrichtung ist, und
das vierte Eingangssignal ein Ausgangssignal der zweiten Invertervorrichtung ist; und
eine D/A-Wandlervorrichtung, die bei der zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal umzuwandeln.
2. Digitaler Modulator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
vorbestimmte Taktfrequenz gleich einer Symbolrate ist.
3. Digitaler Modulator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das
erste als auch zweite Abschwächungsfilter zuerst eine
Summe von zwei Signalen entsprechend einem gemeinsamen
Anzapfungskoeffizienten berechnet, und dann die Summe
mit dem gemeinsamen Anzapfungskoeffizienten
multipliziert.
4. Digitaler Modulator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das dritte
und vierte Abschwächungsfilter als Kombination zweier
transponierter Abschwächungsfilter ausgebildet sind, die
zwei Verzögerungsleitungen und ein einziges
Multiplizierer-Array aufweisen, wobei das
Multiplizierer-Array das Q-ch-Basisbandsignal mit
jeweiligen Anzapfungskoeffizienten multipliziert, und
sich ergebende Produkte auf die beiden
Verzögerungsleitungen verteilt.
5. Digitaler Modulator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
vorbestimmte Taktfrequenz ein ganzzahliges Vielfaches
einer Symbolrate ist.
6. Digitaler Modulator mit einem Quadratur-
Amplitudenmodulationsschema, welcher aufweist:
ein erstes und ein zweites Abschwächungsfilter, die bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein drittes und ein viertes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten Q-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein fünftes und ein sechstes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des Q-Kanal- Basisbandsignals durchzulassen;
ein siebtes und ein achtes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
eine erste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine zweite Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine dritte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des siebten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine vierte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des achten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine Auswahlvorrichtung, die bei einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um aufeinanderfolgend eines von ersten bis achten Eingangssignalen auszuwählen, wobei
die zweite vorbestimmte Taktfrequenz achtmal so hoch ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz,
das erste Eingangssignal ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters ist,
das zweite Eingangssignal ein Ausgangssignal des fünften Abschwächungsfilters ist,
das dritte Eingangssignal ein Ausgangssignal der dritten Invertervorrichtung ist,
das vierte Eingangssignal ein Ausgangssignal der ersten Invertervorrichtung ist,
das fünfte Eingangssignal ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters ist,
das sechste Eingangssignal ein Ausgangssignal des sechsten Abschwächungsfilters ist,
das siebte Eingangssignal ein Ausgangssignal der vierten Invertervorrichtung ist, und
das achte Eingangssignal ein Ausgangssignal der zweiten Invertervorrichtung ist; und
eine D/A-Wandlervorrichtung, die bei der zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal umzuwandeln.
ein erstes und ein zweites Abschwächungsfilter, die bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein drittes und ein viertes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten Q-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein fünftes und ein sechstes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des Q-Kanal- Basisbandsignals durchzulassen;
ein siebtes und ein achtes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
eine erste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine zweite Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine dritte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des siebten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine vierte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des achten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine Auswahlvorrichtung, die bei einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um aufeinanderfolgend eines von ersten bis achten Eingangssignalen auszuwählen, wobei
die zweite vorbestimmte Taktfrequenz achtmal so hoch ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz,
das erste Eingangssignal ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters ist,
das zweite Eingangssignal ein Ausgangssignal des fünften Abschwächungsfilters ist,
das dritte Eingangssignal ein Ausgangssignal der dritten Invertervorrichtung ist,
das vierte Eingangssignal ein Ausgangssignal der ersten Invertervorrichtung ist,
das fünfte Eingangssignal ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters ist,
das sechste Eingangssignal ein Ausgangssignal des sechsten Abschwächungsfilters ist,
das siebte Eingangssignal ein Ausgangssignal der vierten Invertervorrichtung ist, und
das achte Eingangssignal ein Ausgangssignal der zweiten Invertervorrichtung ist; und
eine D/A-Wandlervorrichtung, die bei der zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal umzuwandeln.
7. Digitaler Modulator mit einem Quadratur-
Amplitudenmodulationsschema, welcher aufweist:
ein erstes und ein zweites Abschwächungsfilter, die bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein drittes und ein viertes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten Q-Kanal- Basisbandsignals durchzulassen;
ein fünftes und ein sechstes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des Q-Kanal- Basisbandsignals durchzulassen;
ein siebtes und ein achtes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
eine erste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine zweite Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine dritte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des siebten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine vierte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des achten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine fünfte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine sechste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des fünften Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine siebte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine achte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des sechsten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine Auswahlvorrichtung, die bei einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz so arbeitet, daß sie aufeinanderfolgend eines von ersten bis sechzehnten Eingangssignalen auswählt, wobei
die zweite vorbestimmte Taktfrequenz sechzehnmal so hoch ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz,
das erste Eingangssignal ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters ist,
das zweite Eingangssignal ein Ausgangssignal des fünften Abschwächungsfilters ist,
das dritte Eingangssignal ein Ausgangssignal der fünften Invertervorrichtung ist,
das vierte Eingangssignal ein Ausgangssignal der sechsten Invertervorrichtung ist,
das fünfte Eingangssignal ein Ausgangssignal des siebten Abschwächungsfilters ist,
das sechste Eingangssignal ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters ist,
das siebte Eingangssignal ein Ausgangssignal der dritten Invertervorrichtung ist,
das achte Eingangssignal ein Ausgangssignal der ersten Invertervorrichtung ist,
das neunte Eingangssignal ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters ist,
das zehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal des sechsten Abschwächungsfilters ist,
das elfte Eingangssignal ein Ausgangssignal der siebten Invertervorrichtung ist,
das zwölfte Eingangssignal ein Ausgangssignal der achten Invertervorrichtung ist,
das dreizehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal des achten Abschwächungsfilters ist,
das vierzehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters ist,
das fünfzehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal der vierten Invertervorrichtung ist, und
das sechzehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal der zweiten Invertervorrichtung ist; und
eine D/A-Wandlervorrichtung, die bei der zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal umzuwandeln.
ein erstes und ein zweites Abschwächungsfilter, die bei einer ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
ein drittes und ein viertes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich eines RZ-kodierten Q-Kanal- Basisbandsignals durchzulassen;
ein fünftes und ein sechstes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des Q-Kanal- Basisbandsignals durchzulassen;
ein siebtes und ein achtes Abschwächungsfilter, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeiten, um einen gewünschten Frequenzbereich des I-Kanal-Basisbandsignals durchzulassen;
eine erste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine zweite Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine dritte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des siebten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine vierte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des achten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine fünfte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine sechste Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des fünften Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine siebte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine achte Invertervorrichtung, die bei der ersten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal des sechsten Abschwächungsfilters zu invertieren;
eine Auswahlvorrichtung, die bei einer zweiten vorbestimmten Taktfrequenz so arbeitet, daß sie aufeinanderfolgend eines von ersten bis sechzehnten Eingangssignalen auswählt, wobei
die zweite vorbestimmte Taktfrequenz sechzehnmal so hoch ist wie die erste vorbestimmte Taktfrequenz,
das erste Eingangssignal ein Ausgangssignal des ersten Abschwächungsfilters ist,
das zweite Eingangssignal ein Ausgangssignal des fünften Abschwächungsfilters ist,
das dritte Eingangssignal ein Ausgangssignal der fünften Invertervorrichtung ist,
das vierte Eingangssignal ein Ausgangssignal der sechsten Invertervorrichtung ist,
das fünfte Eingangssignal ein Ausgangssignal des siebten Abschwächungsfilters ist,
das sechste Eingangssignal ein Ausgangssignal des dritten Abschwächungsfilters ist,
das siebte Eingangssignal ein Ausgangssignal der dritten Invertervorrichtung ist,
das achte Eingangssignal ein Ausgangssignal der ersten Invertervorrichtung ist,
das neunte Eingangssignal ein Ausgangssignal des zweiten Abschwächungsfilters ist,
das zehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal des sechsten Abschwächungsfilters ist,
das elfte Eingangssignal ein Ausgangssignal der siebten Invertervorrichtung ist,
das zwölfte Eingangssignal ein Ausgangssignal der achten Invertervorrichtung ist,
das dreizehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal des achten Abschwächungsfilters ist,
das vierzehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal des vierten Abschwächungsfilters ist,
das fünfzehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal der vierten Invertervorrichtung ist, und
das sechzehnte Eingangssignal ein Ausgangssignal der zweiten Invertervorrichtung ist; und
eine D/A-Wandlervorrichtung, die bei der zweiten vorbestimmten Taktfrequenz arbeitet, um ein Ausgangssignal der Auswahlvorrichtung in ein Analogsignal umzuwandeln.
8. Digitaler Modulator mit einer Modulationsschaltung mit
einem Quadratur-Amplitudenmodulationsschema, welcher
aufweist:
eine Trägersignalversorgungsvorrichtung zur Versorgung der Modulationsschaltung mit einem Trägersignal, dessen Trägerfrequenz von einer Symbolrate abgeleitet ist;
eine Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Funkfrequenzsignals, welches eine vorbestimmte Funkfrequenz aufweist;
eine Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Differenzfrequenzsignals, welches eine Frequenz gleich der Differenz zwischen der vorbestimmten Funkfrequenz und der Trägerfrequenz aufweist, unter Verwendung des Trägersignals, welches von der Trägersignalversorgungsvorrichtung geliefert wird, und des Funkfrequenzsignals, welches von der Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird; und
eine Aufwärtswandlervorrichtung zur Aufwärtswandlung einer Frequenz eines Ausgangssignals der Modulationsschaltung bis zur vorbestimmten Funkfrequenz, unter Verwendung des Differenzfrequenzsignals, welches von der Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird.
eine Trägersignalversorgungsvorrichtung zur Versorgung der Modulationsschaltung mit einem Trägersignal, dessen Trägerfrequenz von einer Symbolrate abgeleitet ist;
eine Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Funkfrequenzsignals, welches eine vorbestimmte Funkfrequenz aufweist;
eine Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Differenzfrequenzsignals, welches eine Frequenz gleich der Differenz zwischen der vorbestimmten Funkfrequenz und der Trägerfrequenz aufweist, unter Verwendung des Trägersignals, welches von der Trägersignalversorgungsvorrichtung geliefert wird, und des Funkfrequenzsignals, welches von der Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird; und
eine Aufwärtswandlervorrichtung zur Aufwärtswandlung einer Frequenz eines Ausgangssignals der Modulationsschaltung bis zur vorbestimmten Funkfrequenz, unter Verwendung des Differenzfrequenzsignals, welches von der Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird.
9. Digitaler Demodulator mit einer Demodulationsschaltung
mit einem Quadratur-Amplitudenmodulationsschema, welcher
aufweist:
eine Trägersignalversorgungsvorrichtung zum Versorgen der Demodulationsschaltung mit einem Trägersignal, welches eine von einer Symbolrate abgeleitete Trägerfrequenz aufweist;
eine Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Funkfrequenzsignals, welches eine vorbestimmte Funkfrequenz aufweist;
eine Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Differenzfrequenzsignals, welches eine Frequenz gleich der Differenz zwischen der vorbestimmten Funkfrequenz und der Trägerfrequenz aufweist, unter Verwendung des Trägersignals, welches von der Trägersignalversorgungsvorrichtung erzeugt wird, und des Funkfrequenzsignals, welches von der Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird; und
eine Abwärtswandlungsvorrichtung zur Abwärtswandlung einer Frequenz eines Funkeingangssignals herunter zur Trägerfrequenz, unter Verwendung des Differenzfrequenzsignals, welches von der Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird.
eine Trägersignalversorgungsvorrichtung zum Versorgen der Demodulationsschaltung mit einem Trägersignal, welches eine von einer Symbolrate abgeleitete Trägerfrequenz aufweist;
eine Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Funkfrequenzsignals, welches eine vorbestimmte Funkfrequenz aufweist;
eine Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Differenzfrequenzsignals, welches eine Frequenz gleich der Differenz zwischen der vorbestimmten Funkfrequenz und der Trägerfrequenz aufweist, unter Verwendung des Trägersignals, welches von der Trägersignalversorgungsvorrichtung erzeugt wird, und des Funkfrequenzsignals, welches von der Funkfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird; und
eine Abwärtswandlungsvorrichtung zur Abwärtswandlung einer Frequenz eines Funkeingangssignals herunter zur Trägerfrequenz, unter Verwendung des Differenzfrequenzsignals, welches von der Differenzfrequenzerzeugungsvorrichtung erzeugt wird.
10. Digitaler Demodulator mit einem Quadratur-
Amplitudenmodulationsschema zum Demodulieren eines
modulierten Eingangssignals, welches mit einer ersten
Abtastfrequenz moduliert ist, die (n×4)-mal so hoch wie
eine Symbolrate ist, wobei der Faktor n eine positive
ganze Zahl ist, und der digitale Demodulator aufweist:
eine Signalpegelerfassungsvorrichtung zur Abtastung des modulierten Eingangssignals mit einer zweiten Abtastfrequenz und zur Erfassung des Signalpegels des Eingangssignals, wobei die zweite Abtastfrequenz gleich der ersten Abtastfrequenz, geteilt durch eine ganze Zahl i, die Primzahl für den Multiplikator (n×4) ist, ist; und
eine Steuervorrichtung zum Steuern der Amplitude des modulierten Eingangssignals vor der Demodulierung, so daß der von der Signalpegelerfassungsvorrichtung festgestellte Signalpegel konstant ist.
eine Signalpegelerfassungsvorrichtung zur Abtastung des modulierten Eingangssignals mit einer zweiten Abtastfrequenz und zur Erfassung des Signalpegels des Eingangssignals, wobei die zweite Abtastfrequenz gleich der ersten Abtastfrequenz, geteilt durch eine ganze Zahl i, die Primzahl für den Multiplikator (n×4) ist, ist; und
eine Steuervorrichtung zum Steuern der Amplitude des modulierten Eingangssignals vor der Demodulierung, so daß der von der Signalpegelerfassungsvorrichtung festgestellte Signalpegel konstant ist.
11. Digitaler Demodulator mit einem Quadratur-
Amplitudenmodulationsschema, welcher aufweist:
eine Digital-Analog-Wandlervorrichtung zur Umwandlung eines modulierten Signals von der Digitalform in die Analogform; und
eine Hochfrequenzerhöhungsvorrichtung, die neben der Digital-Analog-Wandlervorrichtung angeordnet ist, um die Amplitude hochfrequenter Komponenten zu erhöhen, die in dem modulierten Signal enthalten sind.
eine Digital-Analog-Wandlervorrichtung zur Umwandlung eines modulierten Signals von der Digitalform in die Analogform; und
eine Hochfrequenzerhöhungsvorrichtung, die neben der Digital-Analog-Wandlervorrichtung angeordnet ist, um die Amplitude hochfrequenter Komponenten zu erhöhen, die in dem modulierten Signal enthalten sind.
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