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DE1965145A1 - Automatische Feuerstoesse abgebende Kanone - Google Patents

Automatische Feuerstoesse abgebende Kanone

Info

Publication number
DE1965145A1
DE1965145A1 DE19691965145 DE1965145A DE1965145A1 DE 1965145 A1 DE1965145 A1 DE 1965145A1 DE 19691965145 DE19691965145 DE 19691965145 DE 1965145 A DE1965145 A DE 1965145A DE 1965145 A1 DE1965145 A1 DE 1965145A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
projectile
longitudinal axis
recoil
cam sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691965145
Other languages
English (en)
Inventor
Chiabrandy Robert Ernest
Bloom George Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1965145A1 publication Critical patent/DE1965145A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/24Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
    • F41A9/26Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/39Ramming arrangements
    • F41A9/42Rammers separate from breech-block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/45Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position the cartridge chamber or the barrel as a whole being tiltable or transversely slidable between a loading and a firing position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/49Internally-powered drives, i.e. operated by propellant charge energy, e.g. couplings, clutches, energy accumulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Schnellfeuer-Artilleriegeschütze und
besonders ein schweres Artilleriegeschütz zum Abfeuern von
schnellen Feuerstößen, beispielsweise eine Feuerstöße abgebende Haubitze.
Das bekannte schwere Artilleriegeachütz enthält eine Rohranordnung und einen Verschlußmechanismus, die auf einem Tragmechanismus zur Aufnahme des Rückstoßes befestigt sind. Die Länge des Rückstoßweges ist hauptsächlich eine Funktion des Rückstoßimpulses, der durch die zum Ausstoß des Geschosses aus der Waffe gezündete Pulverladung erzeugt wird. Sie ist auch, unter anderem, eine Funktion des Höhenwinkels der Rohranordnung. Konventionelle Waffen für relativ schnelle Schußfolge verschießen üblicherweise feste Munition, d.h. das Geschoß ist an seinem Pulverbehälter befestigt. Daher
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wird für einen gegebenen Munitionstyp die abgeschossene Pulverladung im wesentlichen gleichmäßig sein und der Rückstoßirapuls wird praktisch gleichförmig sein. Die geringe Schwankung, welche durch Änderungen in de« Höheneinstellwinkel verursacht werden kann, kann dadurch kompensiert werden, daß man die Steifigkeit des Systems für die Dämpfung des Rückstoßes ändert. Daher ist bei Waffen, die feste Munition verfeuern, die Länge des Rückstoßweges praktisch konstant, d.h. sie unterliegt nur einer Schwankung von weniger als 10%. Historisch gesehen, wurde die Munition in die Ladeöffnung eingeführt, nachdem der Verschlußmechanismus seinen Rückholweg nach dem Rückstoß beendet hatte und sich in der am weitesten nach vorn gelegenen Feuerposition befand. Dies erfordert einen Feuerzyklus, bei dem bezüglich des Ladens die für den Rückstoß und das Rückholen des Geschützrohrs verbrauchte Zeit verschwendet ist. Bei dem Versuch, den Feuerzyklus abzukürzen, wurde bei einigen aut:>matisch beladenen Waffen der Beginn des Ladevorgannrs zu dem Zeitpunkt vorgesehen, bei dem die Waffe sich noch in der Vorlaufbewegung befand. Diese Waffen haben jedoch eine feste Länge des Rückstoßweges erfordert; d.h. der Punkt, an dem das Magazin die Geschützpatrone in die Ladevorrichtung schob, war festgelegt. Ein solches System arbeitet recht rrut für relativ leichte Waffen, beispielsweise die 75 mm Luftabwehrkanone und leichtere Waffen, welche eine feste Munition verfeuern.
Die Weglänge ist /jedoch nicht konstant bei einer Waffe, welche halbfeste Munition verfeuert (semi-fixed ammunition). Diese halbfeste Munition gestattet es dem Kanonier, das Geschoß von der Kartusche abzunehmen und die darin enthaltene Pulvermenge zu ändern. Die schwankende Menge des verfeuerten Pulvers liefert einen schwankenden Rückstoßimpuls.
Bei einer 105 mm Haubitze, welche halbfeste Munition verfeuert, kann man eine Schwankung des Rückstoßimpulses von
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5 : 1 antreffen. Wenn diese nicht abgepuffert werden würde, würde sich eine Schwankung des Rückstoßweges von 25 : 1 ergeben. Durch die Verwendung von vorgespannten Feder-hydraulischen Puffern kann dies jedoch auf eine Schwankung des Rückstoßweges von 4 : 1 verringert werden, beispielsweise von 72 zu 17 Zoll. Eine erfahrene Geschützbesatzung kann etwa zu dem Zeitpunkt mit dem Laden beginnen, an dem die Waffe ihren Vorlaufweg beginnt und bevor sie die Feuerstellung erreicht. Konventionelle Ladevorrichtungen konnten dies jedoch nicht erreichen, da sie keinen festen Punkt hatten, an dem sie die Munition aus dem Magazin auf die Ladevorrichtung weitergeben konnten.
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Ein hiermit in Zusammenhang stehendes Problem besteht darin, daß die Zünder und Geschoßringe bei vielen Geschossen sehr empfindlich gegenüber Beschleunigung sind, Es ist erwünscht, die Munition mit einer möglichst geringen Relativgeschwindigkeit zwischen der Munition und der Ladeöffnung in die Ladekammer einzuführen. Aus diesem Grunde ist es auch erwünscht, die Munition an oder etwa in der Nähe des Umkehrpunktes oder des Punktes des maximalen Rückstoßweges in die Kammer einzuführen, an dem die Geschwindigkeit der Ladeöiiming Null sein wird.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Munitionsladesystem zu automatischen schnellen Beladung eines relativ schweren Irtilleriegeschützes mit halbfester Munition zu liefern. Die Munition kann dabei bezüglich ihres Zünders und der Geschoßführungsringe empfindlich gegenüber Beschleunigung sein.
Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Munitionsladesystem zu liefern, welches besonders darauf eingerichtet ist, die einzelnen Geschoßpatronen automatisch etwa im wesentlichen am Umkehrpunkt des Rückstoßweges, wo immer und wann immer dieser Punkt auftritt, einzuführen.
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Eine Eigenschaft der Erfindung ist es, ein Munitionsladesystem zu liefern, bei dem kontinuierlich die Rückstoßgeschwindigkeit des Verschlusses überwacht wird und das einzuführende Geschoß kontinuierlich in der richtigen Richtung und mit einer angemessenen Geschwindigkeit, bezogen auf die Ladeöffnung, weitergeführt wird, so daß das Geschoß am Umkehrpunkt des Huckstοßweges in die Ladeöffnung eingebracht wird.
Diese und weitere Ziele, Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden ersichtlich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Abbildungen.
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht einer repräsentativen Haubitze, welche die Erfindung beinhaltet.
Figur 2 ist eine Seitenansicht der schwenkbaren Teile der Haubitze nach Figur 1. .
Figur 3 .ist eine Draufsicht der schwenkbaren Teile nach Figur 2.,
Figur 4 if?t eine Kückansieht der schwenkbaren Teile nach
Figur 1 , ...
L igur 5 ist eine Vorderansicht der schwenkbaren Teile nach
1· itrur 2, . . .
Figur 6 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Feder-hydraulischen Geschoßeinführungsmechanismus.
Figur 7 ist eine Rückansicht im Schnitt der Figur 6 längs der Ebene 7-7.
Figur 8 ist eine detaillierte Seitenansicht des Mechanismus zur Drehung der Ladeöffnung und
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die Figuren 9 und 10
sind Kurvendarstellungen der Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Verschiebung aus der Feuerstellung, welche den Ladevorgang unter Bedingungen eines hohen bzw. niedrigen Rückstoßes veranschaulichen.
Die Abbildungen zeigen eine Schnellfeuerhaubitze, welche eine Ausfüh rungs form der Erfindung beinhaltet. Im Vergleich mit konventionellen 105 mm Haubitzen ist der offene Lafettenschwanz dieser Waffe länger, die Azimutachse liegt vor den Höhenschwenkzapfen und an der Rohrwiege und oberhalb der Ladeöffnung ist ein Trommelmagazin befestigt. Die Waffe hat einen Zweiladeöffnungs-Dreh-Verschluß (two-chambered indexing breech) und einen variablen Stößelhub.
Der Verschluß mit zwei Ladeöffnungen, welcher vorn und hinten an einer Verschlußhalte rung befestigt ist, erfährt einen Rückstoß, wobei das Geschützrohr in axialer Richtung vor der unteren Verschlußkammer liegt. Diese Teile führen eine Rückstoß- und eine Vorlaufbewegung auf den Laufschienen der Rohrwiege aus. Eine Anordnung aus einem Ladestößel und einer Ladebühne (rammer and tray assembly) ist nicht starr an den am Rückstoß teilnehmenden Teilen befestigt, sondern bewegt sich auf einer mittleren Stange. Ein oberer Tragteil trägt die kippenden Teile der Höhenschwenkzapfen und in der Höhe verstellbare Schrauben mit Kugelspitze (elevating ball screws), das Auflager (load forward firing pedestal) und die Torsionsstab-Radaufhängung (torsion bar wheel suspension).
Das Geschütz hat vier Hauptbestandteile; Die am Rückstoß teilnehmenden Teile, die Rohrwiegenanordnung, den oberen Träger und den unteren Träger.
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A. Anordnung der am Rückstoß teilnehmenden Teile
Diese Anordnung besteht aus einem Verschlußteil 12, einem Rohr 14, einer Trägeranordnung 16 für den Verschlußteil 12, einer Geschoßauswurfvorrichtung 20, einer Hauptkurvenhülse mit zwei diametral im Abstand voneinander angeordneten zykloiden Kurvennuten 23, die vorn und hinten Schnittpunkte mit zwei diametral im Abstand angeordneten, longltudinalen Rückführungsschlitzen 23a aufweisen, einer Rückstoßdämpfung 24 und einer Rückholvorrichtung 26.
Der Verschlußteil 12 (breech) ist ein Teil mit einem im allgemeinen elliptischen Querschnitt. Er besitzt zwei Ladekammern 28 und 29, deren innere Abmessungen und Riefung ähnlich sind wie bei dem konventionellen Geschützrohr 14. Dieser Verschlußteil 12 dreht sich auf der Kurvenhülse 22, welche ihrerseits im Eingriff steht und getragen wird von einem Mittelstab 32. Sowohl der Verschlußteil 12 als auch die Kurvenhülse 22 können sich während des Rückstoßes frei auf dem mittleren Stab 32 verschieben. Zwei diametral entgegengesetzte Laufrollen 34, 36 für die Kurvenhülse 22 sind an der Innenseite des Verschlußteils 12 befestigt, um in Eingriff mit der Kurvennut 23 zu stehen.
Der Verschlußteil 12 wird hauptsächlich durch den vorderen und hinteren Teil der Stützvorrichtung 16 getragen. Am vorderen Ende des Verschlußteils 12, um beide Kammern herum, befinden sich die Gasabdichtungen 38, 4O in Form von Ringdichtungen. Benachbart zu jeder Bohrung am vorderen Ende des Verschlußteils 12 ist jeweils eine feinst-bearbeitete kegelförmige zentrierte Bohrung 42 (eine nicht gezeigt) und ein Stift 45 vorgesehen, um während des Abschusses die genaue Ausrichtung zwischen dem Rohr 14 und dem Verschlußteil 12 zu gewährleisten.
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Das Rohr 14 hftt einen Innendurchmesser von 105 mm und ist vorn Autofrettage-Typ mit einer Rechtsverdrehung (right-hand gain tvist), was ein hohes Verhältnis zwischen Festigkeit und Gewicht ergibt. Das Rohr ist axial vor der unteren Kammer des Verschlußteils angebracht, welche die Feuerkammer ist, und ist am Umfang durch einen Teil des Vorderteils der Anordnung 16 für die Halterung des Verschlußteils gehaltert. Das Rohr 14 ist alt der Verschlußanordnung durch ein ununterbrochenes Schraubgewinde verbunden und durch eine Verriegelung verriegelt, um eine Drehung zu verhindern.
Die rechteckige Vorrichtung 16 zur Halterung des VerschIuüteila 12 trägt diesen vorn und hinten auf den Auflageflächen. Die Seiten dieser Anordnung. 16 ergeben die Laufbahnen 48, die auf den Laufbahnen 52 der Rohrwiege während des Rücklaufs und des Vorlaufs gleiten. Das hintere Ende dieser rechteckigen Struktur geht in die Verschlußklappenanordnung über. Die VerschluBklappe 54 befindet sich unmittelbar am Ende der Verschlußöffnung. Ihr Querschnitt ist genügend groß, um die durch die Feuerstöße verursachten Belastungen auszuhalten. Diese Klappe 54 hält auch die Munition in der Lade-Öffnung, wenn die Waffe sich in der Vorholbewegung befindet. Axial hinter der unteren Ladekammer des Verschlußteils und an der Verschlußklappe 54 durch Scharnier und Riegel befestigt ist der horizontal ausschwenkende Verschlußblock 56,-welcher ein, unterbrochenes Gewinde trägt. (Dieser Verschlußb lock wird nur verwendet, v.«nn ein Fe lil zünder, her au s^enom-■en werden muß). . ; . - -,.
Die Auswurfvorrichtung 20 .besteht· aus zwei einzeln^ durch Scharnier befestigten U-förraigen Platten 6Q, Jede paßt in eine -.jeweilige vertiefte Ausnehmung 64 an der Rückseite des Verschlusses. Jede Platte hat einen Satz von. Armen, welche sich über die jeweilige in der Ladekammer befindliche Munition legen und sich über 180° an den Auswurfplattenrand der
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Munition anlegen, um. während des Auswurfs eine gute tragende Fläche zu gewährleisten.
Die beiden Hauptlturvennuten 23 sind in den Umfang der -.. · Ilauptkurvenhülse 22 eingeschnitten* Der Innendurchmesser der Kurvenhülse 22 enthält einen Hastarsi 68 (ratchet arm) , der in Zähne 70 auf dem Mittelstab 32 nur während des Vorholweges eingreift und während des Rückstoßes über die Zähne weggleitet. Die Form der Kurvennut 23 ist die eintr modifizierten Zykloide bezüglich der Zeit. J)Ie Kurvennute 23 ist so konstruiert, daß sie bei den hohen Feuerbereichen ein Minimum an Belastung, für die Laufrollen ergibt, indem sie die ffinke 1 b^r. dio Linearbeschleuniittro^en des Verschlußteils und dei am l:ücks'toß teilnehmenden Teile verringert.
üas GeselrHi ";O I?cfii::äet sich auf einer Ladebühne 102, wobei der Teil ots Ge^-hns-s^es mit der Auswurf platte gegen einen Stößel '{4 ix-hai ten wird, der hinter ü4iia Pm Rückstoß teilnehmenden Verschlüsse i:l. 12 liegt. Im Falle eines kleinen Feuerbereichs in eiper entsprechenden Haubitze bewegt sich die Ladeöffnung um ni'/a 45 cm (18 Zoll)-, äurück. Das etwa 100 cm (40 Zoll) hinter der Rückseite dem Verschluß angeordnete Geschoß muß sich daher zur Einführung in den Verschlußteil nach vorn bewegen. Auf einen hydraulischen Zylinder 1O6 (Figur-6), eier in der Mittelachse des Versehlußteils 12 angeordnet ist, .iviritt die von der 'hydraulischen Flüssigkeit, welche i,»! den KoIb» π 108 wirkt nnä durch eine Öffnung in -diesem preht, au^r-Tt.übte Kraft, Xn der kleinen Feuerzone (d.h. Iy-i niedri.'ic : j-uckstoßgesclr.vinaigkeit) ist der Druck-" unterseiä.'-'ü über ο tn-sc-m Kolben 'fifä gc-rinrr« Daher ist die auf den Keibeii auKf-eübte Kraft gcrintr,-A2s Verlängerung des Zylinders lug ist Rlne Zahnstange Π?. ausgebildet und nimmt mit diesem an dem jmekstoß teil. Bei der Bewegung nach hinten, kommt sie in Eingriff mit und droht einen Getriebe-' satz 114, der in einem Gehäuse 118 befestigt ist, welches durch eine Feder 11 ti vorgespannt ist; das Gehäuse 118 bildet
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eine Verlängerung des Kolbens 108. Der Ladestößel 74 hat eine Zahnstange 120, welche mit dem Getriebesatz 114 in Eingriff kommt, so daß der Stößel sich um eine entsprechende Entfernung nach vorn bewegt. Das Verhältnis des Rückstoßweges zum Weg des. Stößels 74 wird durch das Getriebeverhältnis eingestellt. Das Einführen des Geschosses in den Verschlußteil wird bestimmt durch das Gleichgewicht zwischen den hydraulischen Parametern, besonders dem Koeffizienten der Öffnung 110 und dem weiter unten erörterten Getriebeverhältnis.
Mit dem Einsetzen der Vorholbewegung geschieht der gegenteilige Effekt. Der verschlußteil 12 nimmt die Zahnstange mit nach vorn und verursacht, daß der Stößel 74 und die Ladebühne 112 sich nach hinten bewegen. Sowie der Verschlußteil 12 in die Feuerstellung zurückkehrt, kehrt der Stößel in seine neutrale Lage zurück. Das Getriebegehäuse 118 wird durch die Wirkung der vorgespannten Feder 116 in seine Neutralste llung zurückgeführt.
Im Falle eines großen Feuerbereichs bewegt sich der Verschlußteil mit höherer Geschwindigkeit zurück. Die hydraulische Flüssigkeit in dem Zylinder .106 erzeugt einen Druck gegen die vordere Fläche des Kolbens 108 und zwingt ihn zu einer Beschleunigung nach hinten. Diese Bewegung wird unmittelbar auf das Gehäuse 118 übertragen, in dem der Getriebesatz 114 durch die Kolbenstange 122 gehalten wird. Diese Rückwärtsbewegung bezüglich der an der Bückstoßbewegun^ teilnehmenden Teile verursacht den Getriebesatz, sich nach hinten gegen die vorgespannte Feder 116 zu verschieben. Die Zahnstange 112, welche mit dem hydraulischen Zylinder 106 verbunden ist, bewegt sich ebenfalls mit der Geschwindigkeit der an der Hückstpßbewegung teilnehmenden Teile nach hinten. Diese Bewegung der Zahnstange neigt dazu, die Zahnräder des Getriebesatzes 114 zu drehen und dadurch eine Vorwärtsbewegung des Stößels 74 zu erzeugen. Das Gesamtergebnis sowohl der Längsbewegung als auch der Drehung des
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Getriebesatzes 114 ist so, daß der Stößel 74 sich nach hinten bewegt und die Ladebühne 102 mit nach hinten nimmt; indem er an einem vorstehenden Teil an der Ladebühne anliegt. Während es sich nach hinten bewegt, wird das Geschoß 30 auf der Ladebühne 102 von den an der Rückstoßbewegung teilnehmenden Teilen überholt und wird mit einer relativ geringen Geschwindigkeit (dem resultierenden Vektor der beiden Geschwindigkeiten) in den Verschlußteil eingeführt. Wenn die am Rückstoß teilnehmenden Teile ihre Vorholbewegung beginnen, wobei sich das Geschoß in der Ladekammer befindet, dann ergeben die Wirkung der vorgespannten Feder 106 und der Bewegung der Zahnstange 112 eine Vorwärtsbewegung des Stößels in seine Neutralstellung. Das Getriebegehäuse 118 wird in seiner neutralen Stellung durch einen Anschlag 124 angehalten, welcher an dem sich nicht bewegenden Mittelstab 32 befestigt ist. Die Ladebühne 102 ist so konstruiert, daß der Stößel 74 sich bei seiner Stößelbewegung durch sie hindurch bewegen kann und ebenso eine ausreichende seitliche Stabilität aus der Ladebühne erhalten kann, welche durch zwei Stützen 126 getragen wird, die in Nuten 128 in dem Mittelstab 32 gleiten. Eine Spitzbogenführung (ogive) (nicht gezeigt) ist schwenkbar an der Ladebühne und dem Geschoßkasten K befestigt, so daß sie sich zusammen mit dem Kasten nach
hinten bewegen und die Trennung des Projektils von der Kartusche bei halbfester Munition verhindern kann.
Zwei feder-hydraulische Rückstoßdämpfer 186, 188 sind am ; vorderen Ende der Trägeranordnung 16 für den Verschlußteil 12 befestigt. Sie sind symmetrisch zum Geschützrohr 14 angeordnet und wirken gegen die Rohrwiegenanordnung 190 (cradle). Der Rückstoßdämpfer 24 (recoil brake) ist ebenso an der Trägeranordnung 16 für den Verschluß befestigt und befindet sich unterhalb des Rohrs 14. Zwei hydraulische Rohrleitungen verbinden ihn mit der Druckrückgewinnung 26 (recuperator). Der Druckrückgewinner 26 hat einen frei verschiebbaren Kolben, welcher eine Drosselung des Rückstoßes ergibt,
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und.ist mit Stickstoff geifüllfc. Diese beiden hydraulischen Teile sind au einem Teil der am Bückstoß teilnehmenden Teile5 gemacht worden, tun den Schwerpunkt niedriger zii legen und das Gewicht zu erhöhen. Die Mittelachse des Rohrs 14 fällt mit dem Schwerpunkt der am Bückstoß teilnehmenden Teile
B. liohrwiegenantirdnung
Die. RohrwiegeRanördnung trägt die Anordnung der am Hückstoß teilnehmenden Teile. Diese Anordnung besteht aus der Kohrw'ierr.o ifO*-., einem Mitte !stab ;-;2, einer Kolbe ns tauge fiir den Rückstoßdämpfer (nicht'. gezft-ijit) f einem mi"tt leren "Stift 45, einem Ziifishrraeehanismus fu> da« Magazin 2?0, den fen 21^ «lid dc r Abschaltet*· nc run"**-''.14.
Die IlGlm.'imi«'* 202 ist eint1 rechU'-kfömiiiie Struktur si it: Rippentcilen längs der üniirrseite zwecks erhöhter Festif..kcii und Starrheit, »ie breiten der H()frwi(?»öJ02 haben Einsät*:·ν aus Stahl, welche als Laui schiene η 52 für die am Iiiiclisioi.'-teilnehmenden Teile dienen. Diese Laufschienen 52 sin:t zur Rohrachse Φ4 des Geschützes ausjserichtet und erstrecken sich über last die -gesamte Länge der Kohrwiege. -Der Mittels tab IMi t welcher durch die Mitte des Verschlusses 12 führt, 1st vorn und hinten starr-äa der Rolirwiegenanordnung befestigt. Teile dieses Stabes 32 besitzen Keilnuten und Hasten 7O aur Betätigung der Hauptaiurvenhülse 22 und des Mechanismus 74 des Stößels und der Ladebühne 102. Die Keilnute in dom Mittelstab 32 ergibt eine nicht—drehende Grundstellung und'einen Haltepunkt'für die Kurvenhülse 22, wenn der Riegel .68 derjäirvenhülse in Eingriff mit den in den Mittelstab 32 einiiiTschnittenen hasten >e steht. Der Stößel 74 ?und die Ladebühne 102 werdenebenfalls durch den Mittel-Stab 3>> geführt. . ;
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™ zu drehen.
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Am vorderen EmIr-' der Rohrwiegenstruktur ist ebenso e'in Ein-Schuß-ürehmechanlsmus angeordnet. Zur leichteren Bedienung wird der Hebel 226 selbst an der rechten Seite der Waffe hinter dem Verschluß angeordnet.· Dieser Mechanismus ist über eine Kurvenscheibe und Getriebeanordnung 227 so angeordnet, daß zur Drehung e-iner runden Kurvenscheibe 236 einer Klaue238 dient." Die Kurvenscheibe 236 ist gekoppelt mit der Zufuhr rungswelle 2HB1 welche oberhalb des Verschlusses \2 angeordnet ist und mit dem Indexmeehanismüs 210 des Magazins: gekoppelt ist. . s
Der Indexmeehaiiisraus 210 für das Magazin.,- welcher unmittelbar am vorderen Untie des Magazins 240 befestigt ist, enthält zwei Mechanismen und einen Satz Kegelräder. Einer der Mechanismen ist eine Torsionsfeder und eine Kaste, um eine Drehung des Magazins während eines längeren Zeitintervalls zu gestatten» als os rieh aus der. direkten "Drehung durch den Verschluß während n«s Rückstoßes ergibt. Der zweite Mechanismus verwendet eine Rutschkupplung in dem Kegelradsatz. Auf diese .Weise kann ein Stift in eine solche tage gebracht werden, daß er die Anzahl der abzufeuernden Geschosse begrenzt. Roxm die gewünschte Anzahl von Geschossen abgefeuert ist, darm rastet der Stift ein und das Magazin hört auf, sich
Die Munition für den Feuerstoß ist in dem Magazin 240 enthalten. It:* Magazin wird durch vier Verbindungsrippen 254 durch die5 Hohl"»'ic .-το ·:π tragen. Das Ma ^a a in enthält drei jeweils sechs Sahne s .reisende Zahnräder 256, die so angeordnet sind, "daM £?.;£■-' eine Halterung und Führung für die Geschosse ergeben, uns Magazin kann mit bis zu fünf Geschossen durch eine öff η um: iSä an der Rückseite geladen werden. Die Öffnung ist so geiormt, daß sie die Beladung des sechsten Raumes verhindert, da dieser Raum für die Klaue 238 benötigt wird. Vor dem Magazin 240 und oberhalb des Verschlusses
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Ist an der Zuführungswelle 23 9 ein Verbindungsbügel 260 zur Anzeige des Geschosses befestigt; er dient zur Koordinierung der Bewegung des Magazins und der Klaue» Die von der Welle 239 getragene Kurvenscheibe 236 steht im Eingriff mit einem Teil 266 auf dem Verschluß, um die Zuführung des Geschosses mit dem Feuerzyklus zu koordinieren.
Die Neigüngszapfen 212 sind genügend weit nach hinten verlegt, so daß bei beliebigen Sphußbedingungen keine Grube für den Rückstoß (recoil pit) erforderlich ist. Die auf diesen befestigte Steuereinrichtung 214 besteht aus einem Teleskop für direkten Beschüß, das auf der rechten Seite befestigt ist, und aus einem Teleskop für indirekten Beschüß auf der linken Seite.'
G. Oberer Tragteil und Ausgle leiteinrichtung
Der obere Tragteil ist eine Struktur, die eine Halterung für die schwenkbaren Teile ergibt und die obere Trägstruktur 370, den Mechanismus 372 für die Höhen- und Seiteneinstellung und die Ausgleichvorrichtungen 074 enthält.
Die obere Tragstruktur 370 enthält den oberen Stützten 3 für das . Hauptaziimvtläger 378. Aus diesem Lager heraus erheben sich zwei Seitenwände zu den Neigungszapfen und ergeben eine Lagerung für die geschwenkten Teile · Der Mechanismus für die Höheneinstellung ist beiderseits des oberen Trägers und vor dem Magazin "angebracht. Zwei mit Gewinde versehene Kugeln sind an beiden Seiten der Rohrwiege befestigt, während die mit Kugelspitze versehenen Schrauben und die Uui-versalkupplungen mit dem oberen Träger sich bewegen und an diesem befestigt sind. Eine Getriebeuntersetzung der Schraube ist vorgesehen, um eine passende Hohe ne ins te 1 Igeschwin.digkeit pro Umdrehung des Handrades zu erhalten.
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Auf der rechten Seite des Trägers ist ein Handrad für die Höheneinstellung befestigt und kann bequem zusammen mit der Steueranordnung verwendet werden. Die für die Höhenausrichtung der Waffe erforderliche von Hand ausgeübte Kraft ist bei fünf Geschossen im Magazin im Maximum niedrig. Die Kombination einer mit runder Spitze versehenen Schraube und einer kugelförmigen Mutter bei diesem Mechanismus dient als Verriegelungsvorrichtung, als mechanischer Kraftverstärker und als ein Mittel zur Erhöhung der Starrheit der Struktur des oberen Trägers. Der Mechanismus zur Seitenwinkeleinstellung verwendet ein Zahnradsegment, das in einem Winkel von 40° um das Hauptlager herum an dem unteren Tragteil eingeschnitten ist, ein Schneckenrad und eine Universalkupplung. Das Handrad auf der linken Seite des Geschützes ist ebenfalls bequem zusammen mit der Steuerausrüstung zu bedienen. Eine Abstufung des Getriebes in dem Seiteneinstellmechanismus ergibt eine bequeme Einstellgeschwindigkeit pro Umdrehung des Handrades. Die Verriegelung in diesem Mechanismus ergibt sich durch die Verwendung eines Schneckenrades und Zahnrades.
Zwischen dem oberen Trägerteil und der Rohrwiege sind Vorrichtungen zur Gleichgewichtseinstellung (equlibrators) befestigt. Sie sind mit Zugfedern vorgespannt. Diese beiden Vorrichtungen zur Gleichgewichtseinstellung sind symmetrisch an beiden Seiten des oberen Trägers zurück zu den" Seiten der Rohrwiege befestigt.
D. Unterer Tragteil.
Der untere Tragteil besteht aus der unteren Tragstruktur 4:02, den aufgeteilten Lafetten 404, den Endstücken 406 (spades), den Rädern 408 und der Anordnung für die Federung und Halterung (jacking) 410.
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- is - . '■■-'■'
Der untere Trägerteil ergibt ein Auflager'für das HauptaJSimutlager und einen verbindenden Tragteil für die Lafetten und die Radaufhängung. Vorn an dieser Struktur befindet sich ein mit Hippen versehenes Auf lager 412 (pedestal)., auf dem in der Schußposition das Vorderteil der Waffe"aufliegt. Dieser Aufsatz 412 hat ein sphärisches Auflager, um eine leiciitere Plazierung der Waffe zu gestatten, Der untere T rag te!! enthält auch eine■ Befestigüngssteile mit Bolzen für jede der Lafetten, In ähnlicher Weise liefert die Tragst/ruktur auch eine Bolzenbefestigung für jede der Lafetten, Diese offenen Lafetten sind Kastehlafetten. Sie.-verjüngen .sich in ihrer Hohe, Breite und Ma te rial stärk© und zur zusätzlichen. Verfesi igung ..sind- Innenrippen eingesetzt. Die End stück π (spades) haben eine großo Aul"laget lache auf dem Boden.
Die Räder und die liadfed<5rung und die Anordnung 410 sind am vorderen Ende des unteren Tragteils befestigt. Die Radanordnung ist auf zwei drehbaren Bügeln befestigt, '.ve ic he noch StoiMämpier zur verbesserten Bewogun^sfähigkeit ani der Straße beinUalten. Die Federung ergibt sich durch ä'aci Torsionastan^on, die--"jeweils"den ganzen Radabstand überspännen« Das Anheben der Rüder zum Aufsetzen (to emplace) der Waffe auf das Auflager wird durch eine mit rundem Kopf versehene Schraube und K.ui?e!mutter gekoppelt mit einer Handkurbel bewerkstelligt.. D. Ie Räder Ic on neu ^om Boden abgehoben werden, st) daß sie als Ausleger dienen, wenn das Auflager abgelassen wird; dies verhindert, daIi die Waffe umkippt, wenn die Laietten gehoben werden» Hierdurch, werden tile Rade und die Federbügel durch Entspannen der Torsionsfedt rslangen gehoben und die Waffe auf das Auflager abgesenkt. Für den Transport werden die Reifen abgesenkt, um Bodenfreiheit (b;2u erhalten.
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Funktion des Geschützes.
Um die Arbeitsweise des Geschützes zu verstehen, ist eswichtig, den Ablauf der .Ereignisse bei einem Feuerstoß zu kennen. Da alle mechanisierten Ereignisse innerhalb der Zeit des "natürlichen Zyklus", Rückstoßund Vorholen, geschehen müssen, ist dermechanische' Ablauf dadurch;vorgegeben, daß ein Maximum an Zeit für die automatische Abfeuerung innerhalb des "natürlichen Zyklus" zur Verfügung stehen muß und die Kompliziertheit dos Geschützes auf ein Minimum reduziert P werden muß. ■-
- Die Bestimmung des automatischen-Schuföablaufs bestimmt in hohem Maße den Ablauf für Ein-Schuß-Feuerbetrieb und auch die GrundkoriMtruklion des Geschützes. ' .
A^ -Iblauf beim Feuerstoß
"t . Fünf f-;oschossc (atier wen irrer) werden it! das Magazin ge-" laden. ■ .·-.-=
". L' in Gr seh ο ß -'if«1 1?; Oie·· f rt'il icfcm'c '^schoßkammer ein-
!."■osPlzt mi!* <-}'":?■ «■'»■; ricl-iluß .Vfii-d ir.· dif1 !"P erst ellurir" 'Tedrcht, b . ■ . " ■ ■ " ■ ■ ■
"' was gleiQhiv: i t if- ν.·-η Geschoß aim den ,ic:{;; «jeladenen Magazin
in .titie-i·'el luiv. unmittelbar 1υ?>-.ίτ tv.-, ι;' ο! "ί ren Geschoßkammei' briiii-.i ..-■-. ^ ·
^'. Die Sc "h;-i i j. ■■■-.-.: · 'CiriJiiC-n-, uas /. ϊ;>ί.ί.Γ- -.<··. .τ-"-Τιθ-ίΑ wird abgefeuert unj -.V^: -..;: -'t -.iß beginnt. _■ . .-
4. Während df5.« i-urj /-(ufdes wird das OuiinUafä, das. hinter ciei* oberen Geychoi.;ir-rämer angje.ordnet vjar. Sn dt.η _Verschluß einige schoben. = - , . "-..-."
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5. Der Rückstoß endet in einer Entfernung zwischen etwa 50 cm und 170 cm (20 und 68 Zoll) von der Feuerstellung und während die Waffe in die Vorholbewegung eintritt, kommt der Verschluß mit einer festen Kurvenscheibe in Eingriff und beginnt seine Drehung.
6. Wenn der Verschluß an dem Verschlußblock sich vorbeidreht, wird die abgefeuerte Hülse herausgezogen und ausgeworfen.
7.. Die Verschlußanordnüng dreht sich weiter über einen Win kelbereich von 180° auf etwa 50 cm (19 Zoll) und fährt in ihrer Vorwärtsbewegung fort. Wenn sie sich der Feuerstellung ' nähert, wird ein neues Geschoß hinter der oberen Geschoßkammer in seine Stellung gebracht. Der Zentrierstift richtet das Itohr mit der geladenen (unteren)- Geschoßkammer aus.
8. Das Geschoß in der unteren Kammer wird abgeschossen und der Zyklus beginnt von neuem.
Dieser Vorgang kann ,schematisch dargestellt werden, wobei für .jede Phase dea Zyklus die Zeitdauer angezeigt wird. In den Figuren 9 und 10 sind zwei Schußzustände, Feuerbereich (zone) 2 und 7, gezeigt.
Dieser Zyklus ist ähnlich für eine Sequenz mit Ein~8chußbe~ trieb mit der Ausnahme, daß der Verschluß für eine sekundäre Lage zur Beladung von Hand eingestellt wird. Wenn dieser Vorgang einmal durchgeführt ist, ist der'Zyklus der gleiche wie für den Feuerstoß. " ·
Die Funktion' der Waffe wiz'd nachstehend anhand der verschiedenen Elemente analysiert, welche einen Zyklus ausmachen, d.h. Geschoßzuführung, Einführung, Auswerfen.
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- 18 B. Ladung und Geschoßzuführung :
Obwohl das Magazin Zahnräder mit sechs Zähnen hat, kann es nur fünf Geschosse oder weniger aufnehmen. Die Klapptür am Rückteil des Magazins ist so geformt, daß «ie nur fünf Räume freigibt. Der eine für die Klaue zur Geschoßzufuhr erforderliche Raum bleibt leer. Wenn die Geschosse in ihre Lage in den Zahnrädern eingesetzt werden, werden sie in axialer Richtung festgelegt. Dies dient zwei Zwecken;
' 1. werden die Geschosse nicht aus den Zahnrädern heraus nach
hinten fallen, wenn die Waffe während des Ladevorgangs höher gerichtet wird;
2. müssen die Geschosse in axialer Richtung genau in ihre Lage gebracht werden, um das richtige Einführen in die Ladebühne und die Ladevorrichtung zu gewährleisten. Da die Energie für die Durchführung des Zyklus aus dem Rückstoß gewonnen wird, muß anfangs ein Geschoß in die Geschoßkammer eingebracht werden. Dies wird dadurch erreicht, daß der Indexhebel gedreht wird.. Dieser bewirkt über ein Getriebe und Gelenke, daß der kegelförmige Zentrierstift etwa 2,5 cm t (1 Zoll) von dem Verschluß abgezogen wird und der Verschluß
bezogen auf die Blickrichtung nach vorn im Uhrzeigersinn um 90° gedreht wird. Die gleiche Bewegung des Indexhebels schiebt die Zuführungswelle um etwa 20 cm (8 Zoll) nach vorn. Dies bewirkt über eine Kurvenscheibe und Verbindungshebel, daß gleichzeitig zwei Dinge geschehen: Erstens bewegt sich die Zuführungsklaue durch einen Bogen von 60 aus einer Lage hinter dem Verschluß in den im Magazin für sie vorgesehenen Raum; zweitens, drehen sich die Zahnräder des Magazins um 60° und legen ein Geschoß in die Geschoßeinführungsklaue. Diese Geschoßeinführungsklaue hat einen unter FederSpannung stehenden Finger, der es ihr gestattet, das Geschoß am Umfang über etwa 225 zu umfassen. Auf diese Weise wird das Geschoß während, der Geschoßeinführung festgelegt.
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Jetzt kann In die ffeillegende Kämmer ein Geschoß geladen werden und der IndexhebeΪ kann im Gegensinne gedreht werden. Die gleichen Mechanismen wie zuvor veranlassen jetzt, daß der Verschluß ,sich in d.iLe. Feuerstellung dreht, verriegeln den Zentrierstift und veranlassen, daß die Zufiihrungskiaue,. die jetzt ein Geschoß enthält, sich hinter die obere (leere) Geschoßkammer dreht. Das Magazin dreht sich zu diesem Zeitpunkt nicht» Der Vorgang des Beladens und dei; Geschofieiuführung ist jetzt abgeschlossen, Der Federmechanismus, kann, wenn einmal der Zentrierstift in seiner Lage ist, durch Ziehen an der Leine ausgelöst werden. ' \{
Während der Stoßfeuersequenz werden diese Arbp.it sv organ,'.;?" automatisch ausgeführt. Das Auslösen dieses Vox-gangs eriolgt durch den Kurvenscheibenabnehnier, der an der, vorderen ,Seite des Verschlusses an seinem, gröf'.t'-'n Durchmesser befestigt . ist, und durch die auf der Ge-schoi?,<?infühi'ungswel.le beiestirMe Einführungskurvenscheibe , Während dei' ersten,-etwa; ί?ο "cm (& Zoll) des Uücksto.föwe|res wird die .Kurvenscheibe bet Nti i» t und die Rotationsenergie wird in eine Feder in dem Droh Mechanismus ties Magazins gespeiehei't. Diese Energie kann dann zur Weiterdr-ehung des Magazins und der darin enthaltenen Geschosse um ÖPP über eine ι. längeren Zeitraum vviv, endet wei'tlf:«,. In der Tat kann ""währ« :n<i der kleinsten Ζ;Ί{) en Ί zeit dir Y/inl'.flbeschlciunigim.'r eier i;«schosse auf et:?a ·.> r · .geha.lton ΐίΡΓΐ'·>η. Wnlirend des K > π ' xVr, !'an^s^ykl Geschoj1 v;.ns ücia Magaziii/U der- Ladebühne gefühx't v;irdf kann ebenfalls gezeigt werde», d:\V- ύίχ η ich ei'gebeu ;■ m;i, imale Be sch Ic un igung (wiederum für Zone I, den .,".ungün * ip:? - · π Fall) kleiner ist als 5°'s\
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- 20 - ■" '■ ,'■ . C. Zentrierung
Die Zentrierungsvorrichtung gewährleistet, daß die in Feuerstellung befindliche Ladeöffnung und das Rohr auf etwa 0,38 mm (0,015 Zoll) genau aufeinander ausgerichtet sind. Die Rief ung in dem Rohr kann, leicht un te. rschnit ten werden, um die Auswirkung einer möglichen geringen Fehlausrichtung auf. ein Min,inuim zu bringen. , -' -·■.·„ ·, ... ' - '
Wenn sich die an dem Rückstoß teilnehmenden Teile der Feuerstellung nähern, wird die Winkeleinstellung indirekt durch den mittleren Stab aufrechterhalten. Etwa 2,5 cm (1 Zoll) vor der Feuerstellung greift ein Kegelstift auf der Rohrwiege in eine Bohrung im vorderen Ende des Verschlusses ein. Dies erzeugt die notwendige endgültige Ausrichtung. Wenn der Verschluß von Hand für Einzelfeuer-gedreht werden soll, wird der Kegelstift automatisch zurückgezogen.
D. Geschoßeinführung. ·
Die Aufgabe des Geschoßeinführungsmechanismus besteht darin, die auf die Ladebühne eingebrachten Geschosse durch die Einführungsklause in die Geschoß.kammer einzuführen. Dieser Vorgang muß entsprechend der Auslegung des Geschoßzykltis während des Rückstoßes durchgeführt werden. Vor der Schilderung der Arbeitsweise werden zunächst zwei wichtige Überlegungen wiedergegeben. Zunächst ändert sich die Länge des Rückstoßweges in Abhängigkeit von dem Schußbereich und dem Neigungswinkel von einem Minimum von etwa 50 cm (20 Zoll) bis zu einem Maximum von etwa 170 cm (68 Zoll). Zweitens beschränkt die Empfindlichkeit des5 Zünders die GeschVindigkeit der Geschoßeinführung maximal auf#etwa 6 m/s (20 Fuß pro Sekunde). Der Einführungsst.ößel selbst ist durch Schwalbenschwanzführung an dem Mitte1stab geführt und über eine feder-hydraülische Dämpfung mit dem Verschluß verbunden.
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Die erforderliche Bewegung für den Einführungsmechanismus und die Ladebühne für alle Feuerbereiche erhält man durch die Arbeitsweise eines hydraulischen Dämpfers und einer Negatipnsfeder. Das Eingangssignal für dieses System ist d;Le Geschwindigkeit und die Verschiebung der am Rückstoß teilnehmenden Teile. Wenn die Waffe im Schußbereich 2 bei einer Höheneinstellung von minus 5° schießt, beträgt der Rückstoß etwa 50 cm (20 Zoll). Daher muß die Einführungsvorrichtung das Geschoß um 50 cm (20 Zoll) nach vorn bringen (die Rückseite des Magazins ist 100 cm (40 Zoll) von der Rückwand des Verschlusses entfernt), um das Geschoß in die Geschoßkammer einzuführen. Während dieser niedrigen Geschwindigkeit - die maximale Geschwindigkeit ist etwa 17 m/s (55,9 Fuß pro Sekunde) - überwindet die von dem hydraulischen Dämpfer erzeugte If raft die" Federkraft und die Einführungsvorrichtung und das Ges^choß weichen vor dem im Rück-
lauf befindlichen Verschluß zurück. Die Gleichung dieses Vorganges ist . ■ , . . . ·"■ '
xc -
6 (XR - tc)
ic| ) - p-k (XR - Xc) + g
sin 0
dabei bedeutet
Masse der Ladebühne, der Einführungsvor richtung und des Geschosses (2 slugs)
ρ = Vorspannung der Feder etwa 120 kg (250 Ib) etwa 2,7 kg/m2
c . = Dämpfungskoeffizient (0,55.. Ib-sek /ft ) 0' * Höhenwinkel in Grad
k = Federkonstante (spring gradient) etwa 1,5 kg/m (0,001 lb/ft)
0 0 9.0^9 / 1 32 1
. - 22 -
2 g = Gravitationskonstante 9,81 m/s
(32,2 ft/sec2)
• «·
XQ» ^cj Xc = Verschiebung, Geschwindigkeit und Be-
schleunigkeit des Geschosses
XR' XR = Verschiebung, Geschwindigkeit der am Rückstoß beteiligten Masse.
Die dazwischen gelegenen Schußzonen ergeben Hückstoßgeschwindigkeiten zwischen diesen beiden Extremwerten. Im Falle des Feuerbereichs 2 ist die relative Geschoßeinführungsgeschwindigkeit etwa 4,5 m/s (15,04 fps). Für die Zone 7 ergibt sich die relative Geschoßeinführungsgeschwindigkeit zu etwa 2,3 m/s (7,5 fps). Das Geschoß wird während dieses Vorgangs nach
2 rückwärts mit einer Geschwindigkeit von etwa 45 m/s (151 ft/
sec ) beschleunigt. Das Geschoß wird durch die Einführungsklaue gehalten, welche den Laufring umfaßt. Dies geschieht so lange, bis der Verschluß beginnt, den rückwärtigen Teil des Projektils zu überholen. Dabei schiebt er die federgespannte Klaue von den Laufringen weg. Das Geschoß hätte, wenn zu diesem Zeitpunkt die Geschoßeinführungsvorrichtung vollständig anhalten \vürde, eine Geschoßeinführungsgeschwindigkeit von etwa 7,5 m/s (26 fps). Der Mechanismus kann dazu gebracht werden, daß er von dem Zeitpunkt an, in dem der Verschluß eine Trennung der Klaue und des Geschosses verursacht, eine konstante Geschwindigkeit der Einführungsvorrichtung erzeugt. In diesem Falle bewegt sich das Geschoß mit etwa 4,5 m/s (15,0 fps) weiter nach hinten. Das Geschoß wird / an einem Punkt etwa 148 cm (58,5 Zoll) hinter der ,Feuerstellung eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die relative Einführungsgeschwindigkeit nur etwa 2,3 m/s (7,5 fps). Da während dieser Zeitdauer keine Beschleunigung vorliegt, besteht keine Möglichkeit zu einer Trennung zwischen Geschoß und Kartusche.
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Während dieses Vorgangs bewegt-sich die Ladebühne zusammen mit der Einführungsvorrichtung. Wenn die Ladebühne unterhalb des Magazins ist und in ihrer voll ausgestreckten Stellung darauf wartet/ ein Geschoß aufzunehmen, ist ihre Länge etwa 65 cm (26 Zoll). Sowie der Verschluß: und die Einführungs-Vorrichtung zusammenkommen und die Spitze des Geschosses in den Verschluß eintritt, beginnt die Ladebühne sich zusammenzuschieben. Die Ladebühne ist so gestaltet, daß sie es ge- / stattet, daß das Geschoß über sie hinweg und in die Geschoßkammer eingeführt wird, ohne die Laufringe abzustreifen. Wenn das Geschoß voll in, die Geschoßkammer eingebracht ist, haben die Einführungsvorrichtung und die Ladebühne ein,e effektive Länge von etwa 37 cm* (15 Zoll). Dies beseitigt die Notwendigkeit für eine Grube für den Rückstoß beim Feuern in einer großen Feuerzone und bei hohen Rohrneigungen.
E. Arbeitsweise des Verschlusses.
Während des Bückstoßes mächt der Verschluß eine gerädliniKe Bewegung nach hinten und nimmt die Hauptkurvenhülse mit. Der Verschluß dreht sich nicht, da er Über einen sekundären ger*d1inigeή Kurvenscheibenweg mit dem Mittelstab eingerastet ist. Die KurVenscheibenhÜlse hat eine Verriegelungsklinke/ die über die Raster zähne auf dem Mittelstab weggleitet» Di^se Zähne sind vorhanden auf einer Strecke von etwa 50 cm bis 170 cm (20 bi& 68 Zoll) hinter der leuerstellung. Wenn die Waffe in Abhängigkeit von der Neigung des Geschützes und'der-Feuerzone an einem Punkt zwischen etwa 50 cm und 170 c* (20 und 68 Zoll) in ihrer Riickstoßbewegung aufhört lind die Vorhölbewegün& beginnt; dann kommt die Klinke mit dem in dieser Steilant vorhandenen Rastzahn an dem Mittelstab in EingriffV DiegKverriegelt die ,.Kurvenscheibe ,sowohl bezüglich der geradHiÄi^en als auch der.« Drehbewegung mit defe Jfittelstab und.fciadert sie daran, sich zusammen mit der an der Rückstoßbewegung teilnehmenden Masse nach vorn zu bewegen* Zwei Lauf rollen für die Kurvenscheibe (jeweils
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mit einem Durchmesser yon etwa 3,7 cm (1,5 Zoll), die diametral entgegengesetzt am Innendurchmesser des Verschlusses angeordnet sind, kommen in Eingriff mit der Kurvenhülse und werden zur Drehung veranlaßt und drehen damit die gesamte Verschlußanordnung. Die Kurvennute ist eine modifizierte. . Zyfcloide, die so konstruiert ist, daß sie' auf den ersten etwa 47,5 cm (19 Zoll) des'Rückstoßweges dem Verschluß eine Drehung von 180° vermittelt. Da die minimalste Rückstoß* strecke 50 cm (20 Zoll) beträgt» verbleibt hierbei 2,5 cm ' (1 Zoll) zuni Eingriff des Zentrierungsstifteisv nute ist so konstruiert, daß nur 1° Drehung währendxler ; letzten 7,5 cm (3 Zoll) (von 15 Zbll ble J9 Zoll) des Weges erfolgt. Dies läßt genügend Zeit zur Dämpfung der Drehschwingung der Anordnung. Die Kurve ist so konstruiert worden, daß sie die Drehbeschleunigung und die geradlinige Beschleu^- nigung auf ein Minimum bringt und damit die resultierenden Kräfte gering hält. Daher tritt die höchste Drehbeschleunigung auf, wenn der Verschluß gerade mit der Rückhö!bewegung beginnt und die geradlinige Beschleunigung gering, ist. Die Kurvenscheibe gewährleistet,, daß unter, den potentiell· strengsten Bedingungen, Feuerbereich 7, die resultierende. Winkelverschiebung über der Zeit abgetragen eine Zykloide ergibt. Während dieses Drehzyklus findet das Auswerfen . statt. Wenn der Verschluß zum Em^.der ersten 50 cm (20 Zoll) der Rück ho !bewegung kommt, .dann kommen die Lauf räder für die Kurvenscheibe mit einem Riegel an den Klinken in Eingriff und heben, sie aus den Rastzähnen des Mittelstabes heraus. Die Kurvenseheibenhülse wird dann mit dem Verschluß zurückgeführt. Eine Feder schiebt die kurvensöheibenhülse zurück in die Stellung, die sie beim Beginn „des Zyklus ^ genommen hatte. · ' · l v ■-'■
*r
0R(gjnal
.'< -'" ■"■. - . .-" ■ ■ F. Herausnehmen und Auswerfen.
Das Herausnehmen der abgeschossenen.Hülse wird begonnen während.der RückhOlbewegung,-wenn der Verschluß sich um 68° gedreht hat und er dadurch von dem Verschlußblöck freigekommen ist. An diesem Punkt (der Zeitpunkt, zu dem er erreicht wird, ändert sich mit der Feuerzone) wird die Auswerferplatte mit ihren U-förmigen Fingern vor dem Rand der gerade abgeschossenen Hülse durch einen Finger an der Kurvenscheibenhülse angestoßen, welche an diesem Punkt keine Vorwärtsgeschwindigkeält ."hat.
Die Auswerferplatte ist so befestigt, daß sie an einem Ende kippbar ist und die Geschaßhülse aus dem Verschluß herausschiebt, wenn sie durch einen Ansatz an der Wand der Kurvenscheibennülse angestoßen wird. Die Geometrie des Auswerfers ist so beschaffen, daß die der Geschoßhülse vermittelte Geschwindigkeit das Dreifache der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Vorholgeschwindigkeit ist und nach rückwärts gerichtet ist, ;
Das Minimum der Auswerfgeschwindigkeit tritt in der Feuerzone 2 und beträgt etwa 5,4 m/s (18,0 fps). Das Maximum in der Zone 7 beträgt etwa 12,6 m/s (42 fps). Die Drehung des Tersöhlusses während dieser Zeit gibt jeder ausgeworfenen Geschoßhülse eine Tangentialgeschwindigkeit senkrecht zu der nach hinten gerichteten Auswurfrichtung. Diese Tangentialgeschwindigkeit beträgt etwa ein Drittel, der Auswurf geschwindigkeit. Da der Auswurf punk t und die Richtung des Auswurfes für jede Zone bekannt sind, kann an der Kohrwiege ein Führungsteil für den Auswurf angebracht werden, um zu verhindern, daß abgestoßene Hülsen das Geschütz oder die Besatzung treffen. Da die Auswurfvorrichtung positiv ist, d.h. es werden keine Federn oder
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Drucksysteme verwendet, wird gewährleistet, daß die Hülse sogar dann ausgeworfen wird, wenn hohe Verschlußkräfte herrschen.
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Claims (1)

  1. I 1965U5
    - 27 -Patentansprüche
    Automatisches Schnellfeuerartilleriegeschütz, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt: eine Trägervörrichtung (16) mit einer ersten longitudinalen Achse, ein einziges Rohr (14) mit einer zweiten longitudinalen Achse parallel zu dieser ersten longitudinalen Achse, das auf der Trägervorrichtung 16 so befestigt ist, daß es längs der zweiten longitudinalen Achse eine Rückstoß- und Vorholbewegung ausführen kann, eine Verschlußanordnung (12) mit einer Vielzahl von in einem King um eine dritte longitudinal Achse, welche zu der ersten longitudinalen Achse parallel ist, angeordneten Geschoßkammern, die an der Trägervorrichtung (16) hinter dem Rohr (14) zur Bewegung längs der dritten longitudinalen Achse beim Rückstoß und der Vorholbewegung befestigt ist und so drehbar tra die dritte longitudinale Achse befestigt ist, daß nacheinander jede dieser Vielzahl von Geschoßkammern (28, 29) mit dem hinteren Ende des Rohrs (14) auf der ersten longitudinalen Achse ausgerichtet ist, eine Ladevorrichtung (74, 1O2), die auf der Trägervorrichtung befestigt ist und eine Transportvorrichtung zum Transport eines Geschosses in einer von zwei entgegengesetzten Richtungen längs eines Weges parallel zu der dritten longitudinalen Achse von einem anfänglichen festen Platz aus enthält, eine Meßfühlervorrichtung (106, 108, 110, 114, 12O), die mit der Verschlußanordnung (12) gekoppelt ist und»ein Signal entsprechend der Rückstoßgeschwindigkeit der Verschlußanordnung gibt, eine erste Betätigungsvorrichtung, die so »it der Transportvorrichtung und mit der Meßfühlervorrichtung gekoppelt ist, daß sie die Transportvorrichtung entsprechend in einer der beiden entgegengesetzten Richtungen und mit einer passenden variablen Geschwindigkeit zu einen variablen Plats längs des Weges · bewegt, welcher benachbart zu dem rückwärtigen Ende einer der Geschofikamaern am Umkehrpunkt des RückstoOweges der Yerschluftanordnung liegt, wodurch das Geschoß bei geringen
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    - 28 -
    Relativgeschwindigkeiten zwischen der Transportvorrichtung und der Verschlußanordnung in eine ider Kammern (28, 29) eingeführt wird.
    2. Artilleriegeschütz nach Anspruch 1, dadurch . gekennze ichne t , daß die Verschlußanordnung (12) die folgenden Teile enthält: einen Verschluß (12), der die Vielzahl der Kammern (28, 29) enthält, und eine zweite Betätigungsvorrichtung, die während des Rückholweges des Verschlusses betätigbar ist und den Verschluß um eine dritte Längsachse dreht, um die nächstfolgende Geschoßkammef in Ausrichtung mit dem Rohr zu bringen.
    3. Artilleriegeschütz nach Anspruch \f da du r ch
    g e k e η η ζ e lehnet , daß die Verschlußanordnung folgende Teile enthält: einen beide Ladekammern (28, 29) enthaltenden Verschluß (12), die diametral zu beiden Seiten der dritten longitudirialeh Achse einander gegenüber angeordnet sind, eine Auswurfvorrichtung, die während des Rückstoßweges des Verschlusses betätigbar ist, zum Herausnehmen der Hülse des zuletzt abgefeuerten Geschosses (30) aus der zuletzt verwendeten Kammer (28, 29) und eine zweite Betätigungsvorrichtung, die während des Rückholweges betätifbar ist, zur Drehung des Verschlusses, um die zuletzt benützte Kammer (28, Ui)) aus ihrer Ausrichtung mit. dein J ohr (14) herauszuführen und die beladene Kammer in Ausrichtung mit dem UoHr zu drehen.
    4. Artillerieneschütz nach Anspruch 3, dadurch
    g e k e π η ze i c h η e. t», daß .die Tragvorrichtung enthält: eine Iiohrwiege; (202) mit einer Vielzahl von Laufbahnen (52), die sich parallel zu der ersten Längsachse erstrecken, vordere und hintere Platten und ein parallel zu der ersten longitudinalen Achse dazwischen befestigter Hauptmittelstab (32) und" die Verschlußanordnung eine Verschlußtraganordnung (1(5) mit Laufbahnen (48),
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    die mit den Laufbahnen (52) in Eingriff stehen, vordere und hintere Platten, die zwischen sich den Verschluß (12) aufnehmen, enthält, wobei der Verschluß und die vorderen und hinteren Platten jeweilige Längsbohrungen aufweisen, durch die der Hauptmittelstab (32) führt, und der Verschluß so eingerichtet ist, daß er um den Hauptmittelstab drehbar ist.
    5. Artilleriegeschütz nach Anspruch 4, dadurch •geken.nze lehnet, daß die zweite Betätigungsvorrichtung enthält: eine zylindrische Kurvenschei- · benhülse (22) mit einer mittleren Längsbohrung zur Aufnahme des durch sie hindurchführenden Hauptmittelstabes (32) und einer äußeren Fläche mit zwei zykloidenförmig gestalteten Kurvenschlitzen (23) und zwei longitudinalen Rückführungskurvenscheibenschlitzen (23a), die diametral im Abstand angeordnet sind und die Schlitze (23) schneiden, wobei die Kurvenscheibenhülse (22) an dem Hauptmittelstab (32) eingerastet ist und nur eine freie relative Längsbewegung ausführen kann und zusätzliche Verriegelungsvorrichtungen hat, welche eine Vorwärtslängsbewegung der der Kurvenscheibenhülse (22) relativ zu dem Hauptmittelstab (32) ausschließen, wobei der Verschluß (12) drehbar auf der Kurvenscheibenhülse (22) gelagert ist und zwei diametral voneinander angeordnete Kurvenscheibenlaufrollen (34) besitzt, die jeweils in die Kurvenscheibennute (23, 23a) in der Kurvensche ibenhülse (22) eingreifen und so eingerichtet sind, daß sie während der Rückwärtsbewegung relativ zu der Kurvenscheibenhülse den longitudinalen Kurvenscheibennuten (23a),für die Rückwärtsbewegung folgen und während der Vorwärtsbewegung relativ zu der Kurvensche ibenhülse den zykloidenförmig verlaufenden Kurvenscheibennuten (23) folgen, wodurch unmittelbar vor dem Abfeuern eines Geschosses der Verschluß und die
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    -3O-
    Kurvenscheibenhülsen in ihren jeweiligen am äußersten nach vorn gelegenen Lagen sind und die Kurvenscheibenlauf rollen sich in dem vorderen Schnittpunkt der zykloidenförmigen Nuten und der Längsnuten befinden und nach dem Abfeuern der Verschluß sich nach hinten bewegt, wobei die Laufrollen sich in den Rücklaufnuten (23a) bewegen und die Kurvenhülse (22) stationär bleibt, bis die Laufrollen (34) die rückwärtigen Schnittpunkte der zykloidenförraigen und geradlinigen Nuten erreichen und dann die Kur-. veηhülse (22) veranlassen, zusammen mit dem Verschluß (12) sich solange nach rückwärts zu bewegen, bis der Verschluß den Umkehrpunkt seines Rückstoßweges erreicht hat und die zusätzliche Verriegelungsvorrichtung betriebsbereit wird, um die Vorwärtsbewegung der Kurvenhülse zu verhindern, worauf der Verschluß die iiückholbewegung nach vorn antritt und dabei die Kurvenscheibenlaufrollen in den zykloidenförmigen Nuten laufen und bewirken, daß der Verschluß sich gegenüber der stationären Kurvenscheibenhülse um 180° dreht, bis die Laufrollen die vorderen Schnittpunkte der zykloidenförmigen und geradlinigen Nuten erreichen und die zusätzliche Verriegelungsvorrichtung außer Betrieb setzen, um die Vorwärtsbewegung der Kurvenscheibenhülse zu gestatten und zu veranlassen, daß die Kurvenhülse sich solange nach vorn bewegt, bis der Verschluß (12) seine Feuerstellung erreicht.
    β. Artilleriegeschütz nach Anspruch 5, dadurch gekennze ichnet, daß die zusätzliche Verriegelungsvorrichtung umfaßt: zwei diametral im Abstand voneinander angeordnete Längsreihen von nach rückwärts eingeschnittenen Zähnen (70) in dem Hauptmittelstab (32) und zwei nach vorn kippbare Verriegelungsklauen (68), die jeweils in den vorderen Schnittstellen der Nuten (23, in der Kurvenhülse (22) angeordnet sind und sich in
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    - - zentrifugaler Richtung erstrecken, um normalerweise mit den Jeweiligen Zähnen (70) in Eingriff zu stehen und so eingerichtet sind, daß sie von den Laufrollen (34) betätigt werden, wenn diese sich in den vorderen Schnittsteilen befinden, und dadurch von den Rastzähnen (70) abgehoben werden.
    7. Artilleriegeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekenn ze lehne t , daß die Transportvorrichtung eine Ladebühne (1O2) zur Aufnahme und Halterung eines Geschosses (30) besitzt und die erste Betätigungsvorrichtung folgende Teile enthält: einen Ladestößel (74) ■it einer sich in Längsrichtung erstreckenden Zahnstange (120), einen an dem Verschluß (12) befestigten und eine sich in Längsrichtung erstreckende Zahnstange (112) aufweisenden Zylinder (106), einen in dem Zylinder (106) angeordneten Kolben (1O8) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Teil (122), der an einem Get * iebegehäuse (118) befestigt ist, und eine in Längsrichtung verlaufende Öffnung (HO) durch diesen Kolben (108) zwischen den vorderen und hinteren Kolbenflächen, zwei mit einer gemeinsamen Achse in dem Getriebegehäuse (118) befestigten Zahnräder (114), wobei ein Zahnrad (114) im Eingriff mit der Zahnstange (120) des Ladestößels (74) und das andere Zahnrad mit der Zahnstange (112) des Zylinders (löö) in Eingriff steht und diese Fühlervorrichtting eine Federvorrichtung (116) enthält, die normalerweise das Getriebegehäuse (llfi) und den Kolben (108) nach vorwärts in der Rückholrichtung vorspannt und eine hydraulische Flüssigkeit, die in dem Zylinder (106) enthalten und so eingerichtet ist, daß sie zwischen den vorderen und hinteren Seiten des Kolbens (108) durch die Öffnung (11O) strömen kann, wodurch die Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung des Ladestößels (74) bestimmt wird durch die kombinierte Wirkung der Richtung und
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    - .J2 -
    Geschwindigkeit der Zahnstange (112) des Zylinders (106), welcher an dom Verschluß (12) befestigt ist, und durch die? Richtung und Geschwindigkeit des Getriebegehäuses (118), welches aui die üurchfIußgeschwindigkeit. der hydraulischen Flüssigkeit durch die öffnung (110) anspricht.
    009S28 / 1 32 1
    AAD
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