DE19650275A1 - Kolbenpumpe - Google Patents
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- B60T8/34—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition
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Description
Die Erfindung betrifft eine von einem Elektromotor
antreibbare Kolbenpumpe, insbesondere Radial- oder
Reihenkolbenpumpe, deren Kolben von einer Motorantriebswelle
angetrieben exzentergesteuert hin- und herbewegbar sind.
Derartige Pumpen sind bekannt. Beispielsweise ist in der DE 44 33 972 A1
eine Radialkolbenpumpe beschrieben, bei der die
Motorantriebswelle den die Kolben antreibenden Exzenter
umfaßt, das heißt die Welle ist in dem entsprechenden
Bereich bezüglich ihrer Umdrehungsachse exzentrisch
ausgebildet. Bei dieser an sich zufriedenstellend
arbeitenden Pumpe ist die Motorwelle an drei Stellen
gelagert, und zwar an ihrem pumpenfernen Ende innerhalb des
Motorgehäuses, im Übergangsbereich zwischen Motorgehäuse und
Pumpengehäuse sowie an ihrem pumpenseitigen Ende innerhalb
des Pumpengehäuses. Durch diese Dreipunktlagerung kann eine
problematische Verbiegung der Motorantriebswelle verhindert
werden. Die Dreipunktlagerung stellt jedoch eine
Überbestimmung dar und bedarf einer aufwendig genauen
Montage und Fertigung der verwendeten Lagerbauteile, um ein
Klemmen oder Schwergängigkeit zu verhindern.
Bei einer aus der DE 41 18 950 A1 bekannten
Radialkolbenpumpe ist die Motorantriebswelle nur an zwei
Stellen gelagert, und die Exzentrizität wird dadurch
erreicht, daß die Motorantriebswelle über ihre gesamte Länge
exzentrisch in den beiden Lagerungen des Gehäuses geführt
ist. Das freie Ende der Motorantriebswelle steht über das
zweite pumpenseitige und einen exzentrischen Innenring
aufweisende Lager aus dem Motorgehäuse hervor und greift in
das Pumpengehäuse ein. In diesem Bereich kommt es aufgrund
der Kolbenkräfte zu Verbiegungen der Motorwelle sowie zu
unrundem Lauf der spielbehafteten Kugellager, wenn die
Motorantriebswelle nicht hinreichend stabil dimensioniert
ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Kolbenpumpe der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß Verbiegungen der Motorantriebswelle und
damit in Zusammenhang stehende nachteilige Erscheinungen
verhindert werden. Außerdem sollen die Kosten für die
Herstellung der Pumpenteile und deren Montage gesenkt
werden.
Diese Aufgabe wird bei einer Kolbenpumpe der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß innerhalb
eines Pumpengehäuses eine Pumpenwelle vorgesehen ist, welche
den auf die Kolben einwirkenden Exzenter umfaßt und an ihrem
einen Ende in dem Pumpengehäuse gelagert ist und mit ihrem
anderen Ende in drehfester Antriebsverbindung mit der
Motorantriebswelle steht.
Es kann also erfindungsgemäß auf ein mit der Antriebswelle
verbundenes exzentrisches Bauteil oder auf eine wie auch
immer geartete exzentrische Ausbildung der
Motorantriebswelle verzichtet werden. Statt dessen ist eine
zusätzliche Pumpenwelle innerhalb des Pumpengehäuses
vorgesehen, welche ihrerseits den Exzenter umfaßt. Diese
Pumpenwelle ist an ihrem einen Ende im Pumpengehäuse
gelagert und steht mit ihrem anderen Ende in drehfester
Antriebsverbindung mit der Motorantriebswelle. Die gegenüber
der Motorantriebswelle üblicherweise sehr viel kürzer
ausgebildete Pumpenwelle nimmt die radial wirkenden
Kolbenkräfte auf und führt diese über ihr Lager an das
Pumpengehäuse ab. Hierdurch wird eine Verspannung oder
Verbiegung der Motorantriebswelle verhindert. Durch die
drehfeste Antriebsverbindung zwischen Pumpenwelle und
Motorantriebswelle kann auf ein weiteres Lager für die
Pumpenwelle verzichtet werden. Es werden also nur drei Lager
benötigt, obschon jede Welle eine Zweipunktabstützung
aufweist. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die
Motorantriebswelle durch zwei Lager gelagert ist, von denen
das pumpenferne Lager ein Loslager und das auf der
Pumpenseite gelegene Lager ein Festlager ist. Das Festlager
ist vorzugsweise im Bereich des pumpenseitigen Endes der
Motorantriebswelle vorgesehen und kann daher von der
Pumpenwelle möglicherweise übertragene restliche Querkräfte
auf ein Gehäusebauteil ableiten, ohne daß es zu Verbiegungen
der Motorantriebswelle kommt. Hierdurch kann diese geringer
dimensioniert werden, was die Herstellungskosten senkt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind
Motorantriebswelle und Pumpenwelle lösbar miteinander
verbunden, so daß ein Elektromotor von dem eigentlichen
Pumpengehäuse getrennt werden kann, was sich im Hinblick auf
Reparatur- oder Wartungsarbeiten als positiv erweisen kann.
In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens ist das
pumpenseitige freie Ende der Motorantriebswelle vorzugsweise
hohl ausgebildet und nimmt das freie Ende der Pumpenwelle
auf. Zur Antriebsverbindung von Pumpenwelle und
Motorantriebswelle wird vorzugsweise ein Formschluß
vorgesehen. Dies kann in vorteilhafter und einfach
herzustellender Weise dadurch erreicht werden, daß die
Motorantriebswelle einen Querstift aufweist und das freie
Ende der Pumpenwelle einen den Querstift übergreifenden oder
aufnehmenden Schlitz in der Stirnseite.
Es hat sich des weiteren als vorteilhaft erwiesen, wenn das
Lager auf der von der Motorantriebswelle entfernten Seite
der Pumpenwelle ein Festlager ist, da dann die
formschlüssige Antriebsverbindung zwischen Pumpenwelle und
Motorantriebswelle nicht ungewollt gelöst werden kann.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken ist zwischen
Pumpenwelle und Motorantriebswelle ein in axialer Richtung
wirkendes Spannelement vorgesehen. Hierdurch werden die
stets spielbehaftet vorgesehenen Innenringe der Lager in
axialer Richtung gegeneinander verspannt, so daß die auf das
Lagerspiel zurückzuführenden Laufgeräusche nicht auftreten.
Hierzu ist jedoch das zweite pumpenferne Lager der
Motorantriebswelle als Loslager auszulegen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen, der
zeichnerischen Darstellung und der nachfolgenden
Beschreibung einer vorteilhaften Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Kolbenpumpe.
In der einzigen Zeichnung ist eine Schnittansicht durch eine
erfindungsgemäße Kolbenpumpe dargestellt.
In der Figur ist mit dem Bezugszeichen 2 ein Gehäuse einer
Radialkolbenpumpe angedeutet. Das Gehäuse 2 besitzt einen
Aufnahmebereich 4 für einen Koppelabschnitt 6 eines
Elektromotorengehäuses. Von dem Elektromotor ist lediglich
eine Motorantriebswelle 8 dargestellt, die sich durch eine
Öffnung 10 in dem Kopplungsbereich 6 hindurch erstreckt und
in eine Öffnung des Pumpengehäuses 2 ragt. Am freien Ende 12
der Motorantriebswelle 8 ist ein als Festlager
ausgebildetes Kugellager 14 vorgesehen, welches in eine
abgestufte Bohrung 16 des Pumpengehäuses 2 eingepreßt ist.
Innerhalb des Pumpengehäuses 2 ist eine mit der
Antriebswelle 8 fluchtende Pumpenwelle 18 vorgesehen, die im
Bereich ihres vom Elektromotor abgewandten Endes 20 von
einem ebenfalls als Festlager ausgebildeten Kugellager 22,
welches ebenfalls in einen Stufenbereich innerhalb des
Pumpengehäuses 2 eingepreßt ist, drehbar gehalten ist. Die
Pumpenwelle 18 weist einen exzentrisch ausgebildeten axialen
Abschnitt 24 auf, der innerhalb eines nadelförmigen
Wälzkörper 26 aufweisenden Lagerelements 28 drehbar
angeordnet ist. Das Lagerelement 28 weist einen
zylindermantelförmigen Umfang 30 auf, gegen den Kolben 32,
34 mit ihren Stirnseiten 36, 38 gleitend anliegen.
Die Pumpenwelle 18 ist mit ihrem elektromotorseitigen freien
Ende 40 drehfest mit der Motorantriebswelle 8 verbunden. Die
Motorantriebswelle 8 ist in diesem Bereich als Hohlwelle
ausgebildet, so daß das freie Ende 40 der Pumpenwelle 18 in
eine Bohrung 41 in der Stirnseite des freien Endes 12 der
Motorantriebswelle 8 eintaucht. Quer zur Längsachse der
Motorantriebswelle 8 verlaufend ist ein Stift 42 vorgesehen,
der sich durch die lichte Querschnittsfläche der Bohrung 41
hindurch erstreckt. Im freien Ende 40 der Pumpenwelle 18 ist
ein entsprechend ausgebildeter Querschlitz 44 vorgesehen, so
daß das freie Ende 40 der Pumpenwelle 18 den quer
verlaufenden Stift 42 übergreifen und dabei eine drehfeste
formschlüssige Kopplung von Pumpenwelle und
Motorantriebswelle bewirken kann.
Um den Einfluß des stets vorhandenen Lagerspiels der beiden
Festlager 22 und 14 ausschließen zu können, ist in der
Sacklochbohrung 41 am freien Ende 12 der Motorantriebswelle
8 ein in axialer Richtung wirkendes Spannelement 45 in Form
einer Schraubenfeder 46 vorgesehen, die sich an einem Ende
gegen den Boden 48 des Sacklochs 41 und am anderen gegen die
Stirnseite des freien Endes 40 der Pumpenwelle 18 abstützt.
Hierdurch werden Pumpenwelle 18 und Motorantriebswelle 8 in
axialer Richtung gegeneinander verspannt und es wird durch
Beseitigung des Lagerspiels ein geräuscharmer Lauf der
Wellen gewährleistet.
Bei rotierendem Antrieb der Motorantriebswelle 8 wird
infolge der drehfesten Kopplung die Pumpenwelle 18
angetrieben, und infolge des exzentrischen Abschnitts 24
werden die Kolben 32 und 34 in radialer Richtung (in der
Zeichnungsebene der Figur) hin- und herbewegt.
Claims (9)
1. Kolbenpumpe, insbesondere von einem Elektromotor
antreibbare Radialkolbenpumpe, deren Kolben (32, 34)
von einer Motorantriebswelle (8) angetrieben
exzentergesteuert hin- und herbewegbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß innerhalb eines Pumpengehäuses (2)
eine Pumpenwelle (18) vorgesehen ist, welche den auf
die Kolben (32, 34) einwirkenden Exzenter (24) umfaßt
und an ihrem einen Ende (20) im Pumpengehäuse (2)
gelagert ist und mit ihrem anderen Ende (40) in
drehfester Antriebsverbindung mit der
Motorantriebswelle (8) steht.
2. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Motorantriebswelle (8) durch zwei Lager (14)
gelagert ist, von denen das pumpenferne Lager ein
Loslager und das auf der Pumpenseite gelegene Lager
(14) ein Festlager ist.
3. Kolbenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß Motorantriebswelle (8) und
Pumpenwelle (18) lösbar miteinander verbunden sind.
4. Kolbenpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das pumpenseitige freie Ende (12) der
Motorantriebswelle (8) hohl ausgebildet ist und das
freie Ende (40) der Pumpenwelle (18) aufnimmt.
5. Kolbenpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die freien Enden (12, 40) von
Motorantriebswelle (8) und Pumpenwelle (18)
formschlüssig miteinander verbunden sind.
6. Kolbenpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Motorantriebswelle (8) einen Querstift (42) und
das freie Ende (40) der Pumpenwelle (18) einen den
Querstift (42) aufnehmenden Schlitz (44) in der
Stirnseite aufweist.
7. Kolbenpumpe nach wenigstens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (22)
auf der von der Motorantriebswelle (8) entfernten Seite
der Pumpenwelle (18) ein Festlager ist.
8. Kolbenpumpe nach 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Pumpenwelle (18) und Motorantriebswelle (8)
ein in axialer Richtung wirkendes Spannelement (46)
vorgesehen ist.
9. Kolbenpumpe nach 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spannelement (46) innerhalb des hohlen freien Endes
(12) der Motorantriebswelle (8) vorgesehen ist und sich
gegen die Stirnseite des freien Endes (40) der
Pumpenwelle (18) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996150275 DE19650275A1 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Kolbenpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996150275 DE19650275A1 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Kolbenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19650275A1 true DE19650275A1 (de) | 1998-06-10 |
Family
ID=7813617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996150275 Withdrawn DE19650275A1 (de) | 1996-12-04 | 1996-12-04 | Kolbenpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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