[go: up one dir, main page]

DE1965074A1 - Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel - Google Patents

Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel

Info

Publication number
DE1965074A1
DE1965074A1 DE19691965074 DE1965074A DE1965074A1 DE 1965074 A1 DE1965074 A1 DE 1965074A1 DE 19691965074 DE19691965074 DE 19691965074 DE 1965074 A DE1965074 A DE 1965074A DE 1965074 A1 DE1965074 A1 DE 1965074A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wax
aliphatic
acid
polyethylene glycol
carbon atoms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691965074
Other languages
English (en)
Inventor
Endroes Ludwig M
Otto Dipl-Chem Dr Malitschek
Werner Dipl-Chem Strassberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19691965074 priority Critical patent/DE1965074A1/de
Publication of DE1965074A1 publication Critical patent/DE1965074A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/66Non-ionic compounds
    • C11D1/74Carboxylates or sulfonates esters of polyoxyalkylene glycols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/38Cationic compounds
    • C11D1/62Quaternary ammonium compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/26Organic compounds containing nitrogen
    • C11D3/32Amides; Substituted amides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/37Polymers
    • C11D3/3703Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/22Organic compounds, e.g. vitamins
    • C11D9/225Polymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/22Organic compounds, e.g. vitamins
    • C11D9/30Organic compounds, e.g. vitamins containing nitrogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Pulverförmige, in wäserige Anwendungsform überführbare, wachshaltige Reinigungsmittel.
  • Flüssige, bzw. pulverförmige Reinigungsmittel zur Entfernung von Schmutz von Oberflächen aller Art, wie z.B. Steinfliesen, Kacheln, Küchenmöbeln, Türen, Spülsteinen, Fußbodenmaterialien usw. sind in großer Zahl im Handel. Sie sind aus waschaktiven Substanzen und/oder Seifen, Phosphaten und/oder Silikaten, meist noch Carboxymethylcellulosen und gegebenenfalls Elektrolyten wie Natriumchlorid, - Ammoniumchlorid oder Natriumsulfat aufgebaut. Während die flüssigen Reiniger diese Produkte bereits in Wasser gelöst enthalten und damit, gegebenenfalls nach Verdünnen, gebrauchsfertig sind, werden bei den pulverförmigen Reinigern die Reinigungelösungen erst vom Endverbraucher selbst durch Auflösen der Pulvermischung in kaltem oder leicht erwärmtem Wasser bereitet.
  • Reiniger dieser Art wirken sehr autark ldaend, emulgierend oder suspendierend auf hydraphllen und hydrophoben Schmutz.
  • Dabei werden jedoch auch vorher vorhandene hydrophobierende Filme, z.B. solche auf der Basis von Wachsen, die die Oberfläche schützen oder verschönen sollen, entfernt. Die behandelte Oberfläche wird mit der Zeit rauh, grau, stumpf und unansehnlich. Will man dies vermeiden, so muß nach der Reinigung wieder ein Pflegemittel aufgetragen werden. Zweckmässiger erscheint es jedoch, die Reinigungsmittel bereits mit Wachsen zu kombinieren, so daß nach der Reinigungsprozedur auf dem gereinigten Gegenstand ohne weiteres Zutun ein schützender Wachsfilm autzieht.
  • Nun sind aber die bisher bekannten natürlichen Wachse, die teil- oder vollsynthetischen Esterwachse sowie die emulgierbaren Polyäthylenwachse, Fischer-Tropsch-Wachse, mikrokristallinen Wachse und Paraffinwachse, die für diesen Zweck in Frage kommen, im Gegensatz zu den in den Reinigern enthaltenen Rohstoffen, nicht wasserlöslich. Um sie im wässrigen Medium anwenden zu können, müssen sie mit Hilfe ionogener und/oder nichtionogener Emulgatoren in Wasser emulgiert werden. Dies geschieht im allgemeinen in der Weise, daß man Wachs und Emulgator bei 110 - 120°C schmilzt und die Schmelze unter schnellem Rühren mit siedendem Wasser mischt. Die entstandene Emulsion muß dann rasch auf Raumtemperatur abgekühlt werden.
  • Bei Abweichungen von diesen Bedingungen erhält man grobdisperse, klumpige, instabile Emulsionen.
  • Die Herstellung stabiler Wachsemulsionen erfordert deshalb neben praktischem Geschick auch besondere apparative Einrichtungen. Beide Bedingungen sind in der Putz-, Pflege- und Reinigungemittel herstellenden Industrie wohl zur Genüge erfüllt, nicht dagegen beim Endverbraucher. Es sind daher bei Reinigungsmitteln der oben angegebenen Zusammensetzung, sofern sie an den Endverbraucher flüssig abgegeben werden, schon seit einiger Zeit wachsemulsionshaltige Typen bekannt.
  • Dagegen haben jedoch alle Versuche, dem Endverbraucher auch pulverförmige, Wachse enthaltende Reinigungsmittel zur Vertagung zu stellen, die dieser vor dem Gebrauch selbst emulgiert, aus den vorstehend dargelegten Gründen nicht zum Ziele geführt. Selbst wenn die herkBmmlichen Wachse in den Reiniger-Pulvern in feinst verteilter Form, wie sie durch feines Mahlen oder durch gemeinsames Sprühtrocknen einer Mischung aus Wachsemulsion und Reinigerlösung (also praktisch eines fertigen, flüssigen, wachshaltigen Reinigere) erhalten werden, vorliegen, lassen sie sich in kaltem oder leicht erwärmtem Wasser nur ungenügend emulgieren. Pulverförmige, wachshaltige Reiniger sind daher bisher nicht auf den Markt gekommen.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich pulverförmige, wachshaltige Reiniger, die auch von Ungeübten leicht in wässrige Anwendungsform überführt werden können, leicht herstellen lassen, wenn als Wachskomponente eine ganz bestimmte Art von Wachsen verwendet wird.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher pulverförmige, in wässrige Anwendungsform überführbare Reinigungsmittel, welche 4n bekannter Weise aus waschaktiven Substanzen, Seifen, Phosphaten, Silikaten, sowie gegebenenfalla Carboxymethylcellulose und als Elektrolyten wirkenden Salzen aufgebaut sind, die zusätzlich ein in kaltem oder mäßig erwärmtem Wasser selbstemulgierendes Wachs enthalten, das entweder a) ein Ester geradkettiger, gesättigter Fettsäuren mit 16 bis 36 C-Atomen im Molekül mit einem Polyäthylenglycol vom Molekulargewicht 3000 bis 20000, der eine Säurezahl zwischen 5 und 25 besitzt, oder b) ein Umsetzungsprodukt geradkettiger gesättigter Fettsäuren mit 16 bis 36 C-Atomen im Molekül mit einem Alkanolamin oder einem aliphatischen Diamin, das mit einer aliphatischen oder ar-aliphatischen Mono- oder Dihalogenverbindung quaternisiert worden war, ist.
  • Die der Erfindung zu Grunde liegenden Wachse werden nach bekannten Methoden hergestellt. Als Säurekomponente sind sowohl für die Ester, als auch für die zu quaternisierenden Aminoester bzw. Aminoamide geradkettige, gesättigte Fettsäuren mit 16 bis 36, vorzugsweise jedoch 18 bis 32 C-Atomen im Molekül geeignet, z.B. Palmitin- oder Stearinsäure oder technische Gemische dieser Säuren, Carbonsäuren, die durch Oxydation von geradkettigen Paraffinen, mikrokristallinen Wachsen oder Fischer-Tropsch-Paraffinen erhalten werden können, sowie insbesondere Montaneäuren, wie sie bei der oxydativen Bleichung von entharztem oder nicht entharztem Rohmontanwachs bei spielsweise mittels Chromschwefelaäure anfallen. In manchen Fällen ist es auch mdgllch, oxydierte Polyäthylenwachse mit Molekular gewichten zwischen etwa 1000 und 10000, was einer Kohlenstoffatom-Zahl von ca. 70 bis 700 entspricht, als Ausgangsmaterial einzusetzen. Selbstverständlich können Mischungen der vorstehend aufgezählten Säuren ebenfalls eingesetzt werden, z.B.
  • Oxydate von Montanwachs-Polyolefinwachs-Mischungen.
  • Als Veresterungskomponente dienen die durch Polymerisation von Äthylenoxid herstellbaren Polyäthylenglycole vom Molekulargewicht 3000 bis 20000, vorzugsweise 5000 bis 17000 und insbesondere 7500 bis 15000.
  • Zur Veresterung werden die Komponenten in der Schmelze bei ca. 110 bis 1900C in Gegenwart saurer Katalysatoren unter Abtreiben des gebildeten Reaktionswassers vorteilhaft im Stickstoffstrom miteinander zur Umsetzung gebracht. Da die Endprodukte eine Säurezahl zwischen 5 und 25 aufweisen sollen, setzt man auf 1 Äquivalent Carbonsäure ca. 1,1 Äquivalente Polyglycol ein und bricht die Veresterung ab, sobald die gewünscht Säurezahl erreicht ist.
  • Für die Herstellung der anstelle der Polyglycolester ebenso gut einsetzbaren quaternisierten Amine geht man, wie erwähnt, von denaelben Carbonsäuren aus. Sie werden zunächst mit einem primären, sekundären oder tertiären C2 bis C6-Alkanol-Amin, wie z.B. Monoäthanolamin, Diäthanolamin, Triäthanolamin, N , N-Diäthylaminoäthanol oder N , N-Dimethylaminopropanol, oder auch solchen aliphatischen Diaminen mit 2 bis 3 C-Atomen, die an einem der Stickstoffatome mono- oder disubstituiert sind, z.B. N-Methyl-Äthylendiamin, N-Stearyl-Äthylendiamin, N,N-Pentamethylen(1,5)-Propylen(1,3)Diamin, oder N,N-Diäthylpropylendiamin umgesetzt, wie dies beispielsweise in der Deutschen Patentschrift 1.252.343 beschrieben ist, worauf man die erhaltenen Produkte mit aliphatischen oder araliphatischen Mono- oder Dihalogen-Verbindungen quaternisiert.
  • Als Quaternisierungskomponenten seien beispielsweise genannt: Methylchlorid, Äthylchlorid, Benzylchlorid oder p-Xylylendichlorid.
  • Aue den auf die eine oder andere Art erhaltenen Wachssn lassen sich, sofern sie in Pulverform gebracht worden waren, was beispielsweise durch Mahlung der ziemlich harten Produkte oder durch Versprühen einer Schmelze leicht zu bewerkstelligen bst, ohne zusätzlichen Emulgator durch Einrühren in Wasser von Raumtemperatur oder mäßig erhöhter Temperatur transparente, feindisperse Emulsionen bereiten.
  • In die bereits bekannten, pulverförmigen Reinigungsmittel eingearbeitet, die im allgemeinen aus waschaktiven Substanzen (z.B. Arylalkylsulfonaten, Alkylsulfonaten, Alkylsulfaten, Fettalkoholsulfonaten) und/oder Seifen, Phosphaten und/oder Silikaten und gegebenenfalls Carboxymethylcellulose und als Elektrolyten wirkenden Salzen wie z.B.
  • Natriumchlorid, Ammoniumchlorid oder Natriumsulfat bestehen, bilden sie beim Eintragen in Wasser das gewünschte, wachshaltige Reinigungsmittel.
  • Die erfindungsgemäßen pulverförmigen Reinigungsmittel enthalten in 100 Gew.Teilen im allgemeinen 15 bis 70 Gew.Teile der beschriebenen, selbetemulgierenden Wachse. Die Herstellung der Mischung kann durch einfaches, mechanisches Vermischen der einzelnen Komponenten erfolgen, es ist aber auch möglich, Lösungen der löslichen Komponenten mit der Wachsemulsion zu mischen und das Gemisch dann im Sprühtrockenverfahren in Pulverform zu bringen.
  • Im folgenden sei an Hand von Beispielen die Herstellung einiger der selbetemulgierenden Wachse, sowie deren Einsatz in pulverförmigen Reinigungsmitteln aufgezeigt.
  • Beispiel 1 665,0 g einer durch oxydative Bleichung von entharztem Rohmontanwachs gewonnenen Montansäure mit einer Säurezahl von 127 wurden in Gegenwart von 5 ml 20 siger Schwefelsäure bei 14000 mit 4950,0 g Polyäthylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 7500 so lange verestert, bis die Säurezahl des Reaktionsgemisches unter 15 lag. Danach wurde der Katalysator mit der entsprechenden Menge alkoholischer Kalilauge neutralisiert. Das hieraus erhaltene harte, helle Wachs hatte eine Säurezahl von 14 und einen Fließ-Tropfpunkt nach Ubbelohde von 750.
  • Beispiel 2 In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurden 663,0 g Montansäure mit einer Säurezahl von 127 mit 6000,0 g g Polyglycol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 10 000 verestert. Sobald die Säurezahl des Veresterungegemisches unter 13 lag, wurde die Reaktion durch Neutralisation des Katalysators abgebrochen. Man erhielt ein sehr helles Wachs mit einer Säurezahl von 13 und einem Fließ-Tropfpunkt von 640C.
  • Beispiel 3 Gemäß Beispiel 1 wurden 42,0 g Stearinsäure mit 49500 g Polyglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 7500 verestert. Nachdem die Säurezahl unter 18 gefallen war, wurde die Reaktion abgebrochen. Das erhaltene helle Wachs hatte eine Säurezahl von 17 und einen Fließ-Tropfpunkt von 580C.
  • Beispiel 4 539,0 g einer-durch oxydative Bleichung von entharztem Rohmontanwachs gewonnenen Montansäure mit der Säurezahl von 104 wurden bei 130°C in Gegenwart von 1 ml Schwefelsäure mit 117,0 g N,N-Diäthylaminoäthanol so lange verestert, bis die Säurezahl der Reaktionsmischung unter 30 gefallen war. In diese Mischung wurden anschließend 127,0 g Benzylchlorid eingegeben, sodann wurde bei 1300C 5 Stunden gerührt. Zur Entfernung des evtl. vorhandenen freien Benzylchlorids wurde dann mit Stickstoff ausgeblasen. Man erhielt ein hellbraunes, hartes Wachs mit einer Säurezahl von 58 und einem Fließ-Tropfpunkt von 790C.
  • Beispiel 5 Die in den Beispielen 1 bis 4 beschriebenen Wachse wurden mit einem pulverförmigen Reiniger, der in 100 Gewichtsteilen 1,0 - 5,0 Gew.T. Alkylarylsulfonat 20,0 -30,0 Gew.T. Natriumpyrophosphat oder Natrium-Orthophosphat 20,0 -30,0 Gew.T. N§triumbicarbonat 10,0 -20,0 Gew.T. Natriumcarbonat 2,0 - 5,0 Gew.T. Natriumsulfat (Rest Kristallwasser) enthält, bzw. Handelsprodukten wie R Spic und Span oder R Fairy im Verhältnis 1 Gew.T. Wachs, 2 Gew.T. pulverförmiger Reiniger homogen vermischt, was entweder mechanisch im trockenen Zustand, oder besser durch Vereinigung einer wäßrigen Lösung des Reinigers mit der entsprechenden Menge einer durch Einstreuen des Wachses in kaltes oder leicht erwärmtes Wasser hergestellten 30 Gew.kigen Wachsemulsion und anschliessende Sprülitrocknung dieser Mischung erfolgte.
  • Von der Pulvermischung werden 20-50 g in ctwa 100 g kaltem oder leicht erwärmtem Wasser (59°C) eingestreut. Das Pulver löst sich unter leichtem Umrühren schnell zu einer schwach getrübten Lösung. Die Lösung wird mit einem Schwamm oder einem Lappen auf de zu reinigende Oberfläche aufgetragen.
  • Der gelöste Schmutz wird dabei entfernt. Es hinterbleibt ein schützender Wachsfilm, der nach dem Trocknen leicht auf Glanz poliert werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Pulverförmige, in wäßrige Anwendungsform überführbare Reinigungsmittel, welche in bekannter Weise aus waschaktiven Substanzen, Seifen, Phosphaten, Silikaten sowie gegebenenfalls Carboxymethylcellulose und als Elektrolyten wirkenden Salzen aufgebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein in kaltem oder mäßig erwärmtem Wasser selbstemulgierendes Wachs enthalten, das entweder a-) ein Ester geradkettiger, gesättigter Pettsäuren mit 16 bis 36 C-Atomen im Molekül mit einem Polyäthylenglycol vom Molekulargewicht 3000 bis 20000, der eine Säurezahl zwischen 5 und 25 besitzt, oder b) ein Umsetzungsprodukt geradkettiger, gesättigter Fettsäuren mit 16 bis 36 C-Atomen im Molekül mit einem Alkanolamin oder einem aliphatischen Diamin, das mit einer aliphatischen oder ar-aliphatischen Mono- oder Dihalogenverbindung quaternisiert worden war, ist.
  2. 2. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wachsanteil 13 bis 70 Gew.Teile in 100 Gew.Teilen des Reinigungspulver beträgt.
  3. 3. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das selbatemulgierbare Wachs der Ester eines Polyäthylenglycols vom mittleren Molekulargewicht 7500 bis 15000 mit einer durch oxydative Bleichung von Rohmontanwachs erhaltenen Montansäure ist.
  4. 4. Reinigungsmittel nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsteiaulgierbare Wachs ein mittels Benzylchlorid quaternisiertes Umsetzungsprodukt von Montanwachesäure mit N,N-Diäthylaminoäthanol ist.
  5. 5. Verwendung von Estern geradkettiger, gesättiter Fettsäuren mit 16 bis 36 C-Atomen im Molekül mit einem Polyäthylenglycol vom Molekulargewicht 3000 bis 20000, die eine Säurezahl zwischen 5 und 25 besitzen* oder von Umsetzungsprodukten geradkettiger,gesättigter Fettsäuren mit 16 bis 36 C-Atomen im Molekül mit einem Alkanolamin oder einem aliphatischen Diamin, die mit einer aliphatischen oder ar-aliphatischen Mono- oder Dihalogenverbindung quaternisiert waren, als Wachskomponente in pulverförmigen, in wäßrige Anwandungsform überführbaren Reinigungsmitteln, die in bekannter Weise aus waschaktiven Substanzen und/oder Seifen, Phosphaten und/oder Silikaten, sowie gegebenenfalls Carboxymethylcellulose und als Elektrolyten wirkenden Salzen zusammengesetzt sind.
DE19691965074 1969-12-27 1969-12-27 Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel Pending DE1965074A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691965074 DE1965074A1 (de) 1969-12-27 1969-12-27 Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691965074 DE1965074A1 (de) 1969-12-27 1969-12-27 Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1965074A1 true DE1965074A1 (de) 1971-07-01

Family

ID=5755091

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691965074 Pending DE1965074A1 (de) 1969-12-27 1969-12-27 Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1965074A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE638302C (de) Geformte Wasch- und Reinigungsmittel
DE2056556A1 (de) Remigungsschaumzusammensetzung fur Teppiche
DD251748A5 (de) Verfahren zur herstellung von estern der zitronensaeure
EP1339818B1 (de) Reinigungswirksame, grenzflächenaktive kombination aus nachwachsenden rohstoffen mit hoher fettlösekraft
EP0267551A2 (de) Quartäre Ammoniumverbindungen, deren Herstellung und Verwendung als Textilnachbehandlungsmittel
DE2004784C3 (de) Aerosolspray-Reinigungs- und Poliermasse
DE1126140B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkylenoxydanlagerungsprodukten mit geringem Schaeumvermoegen
DE1628651C3 (de) Verfahren zum maschinellen Spülen von Geschirr
DE1965074A1 (de) Pulverfoermige,in waessrige Anwendungsform ueberfuehrbare,wachshaltige Reinigungsmittel
EP0005829B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Desinfektionsmittel enthaltenden, wässrigen Putzmittelemulsionen und deren Verwendung
DE1519316B2 (de) Poliermittelzubereitung
DE1016228B (de) Verfahren zum Schlichten von Polyamidfaeden oder -garnen
DE2361229A1 (de) Verfahren zum reinigen und glaenzendmachen von pelzen und hierfuer geeignete reinigungsmittel
DE4301297C2 (de) Wasserabweisendes Pflegemittel
DE1944363A1 (de) Reinigungsmittel
DE1669153C3 (de)
DE763729C (de) Verfahren zur Herstellung geformter, seifenartiger Reinigungsmittel
DE365160C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungs- und Emulgierungsmitteln fuer Fettstoffe aller Art, Mineraloele u. dgl.
DE723923C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungserzeugnissen aus ungesaettigten Fettalkoholen
AT138399B (de) Seifenersatzstoff.
DE2223713C3 (de) Entformungsmittel
DE747914C (de) Hautschutzmittel
AT127790B (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen.
AT204187B (de) Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels
CH680368A5 (en) Liq. compsns. for leather treatment - contg. wax, fat, mineral oil, alkaline mixt. and alcohol