DE19650695C1 - Netzgerät für eine elektrische Türanlage - Google Patents
Netzgerät für eine elektrische TüranlageInfo
- Publication number
- DE19650695C1 DE19650695C1 DE1996150695 DE19650695A DE19650695C1 DE 19650695 C1 DE19650695 C1 DE 19650695C1 DE 1996150695 DE1996150695 DE 1996150695 DE 19650695 A DE19650695 A DE 19650695A DE 19650695 C1 DE19650695 C1 DE 19650695C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- power supply
- voltage branch
- pass filter
- branch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims abstract description 12
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims abstract description 4
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 16
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 claims description 11
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 3
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 2
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000012217 deletion Methods 0.000 description 1
- 230000037430 deletion Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Control Of Electrical Variables (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Netzgerät für eine elektrische Türanlage, mit einem Trans
formator, mit einem sekundärseitig vorgesehenen Gleichspannungszweig und mit ei
nem sekundärseitig vorgesehenen Wechselspannungszweig, wobei der Gleichspan
nungszweig und der Wechselspannungszweig gemeinsam an eine Sekundärwick
lung des Transformators angeschlossen sind (DE-OS 14 87 833).
Elektrische Türanlagen, die zumeist eine Türöffnereinrichtung und eine Türsprechein
richtung umfassen, sind seit langem bekannt (vgl. die o.g. DE-OS 14 87 833
). Sie werden üblicherweise nicht mit der Netzwechselspannung von 220 V
betrieben, sondern von einem Netzgerät aus versorgt, das ausgangsseitig sowohl eine
Gleichspannung relativ geringer Größe als auch eine Wechselspannung relativ gerin
ger Größe bereitstellt. Üblich sind Gleichspannungen und Wechselspannungen im
Bereich bis ca. 24 V. Bei den bekannten elektrischen Türanlagen dient die Gleich
spannung als Trägerspannung für den Sprechverkehr, während die Wechselspan
nung zur Versorgung der elektrischen Verbraucher, wie etwa Klingeltasten, Türöffner
und Tonsignalgeber dient.
Es sind unterschiedliche Lösungen für ein Netzgerät zum Einsatz in elektrischen Tür
anlagen im Stand der Technik bekannt. Die bekannten Netzgeräte für elektrische
Türanlagen unterscheiden sich im wesentlichen in ihrem Aufbau durch die Verwen
dung von Transformatoren mit einer oder zwei Sekundärspulen, durch die Verwen
dung eines gemeinsamen oder zweier separater Nulleiter, durch die Verwendung ei
nes Einweg- oder Brückengleichrichters und durch die Versorgung der elektrischen
Verbraucher, wie etwa der Klingeltasten, der Türöffner oder der Tonsignalgeber,
durch Gleich- oder Wechselspannung. Dabei sind die bei der Ausgestaltung eines
Netzgerätes für eine elektrische Türanlage bestehenden maßgeblichen Probleme stets
ähnlich. Zunächst soll ein solches Netzgerät selbstverständlich einfach aufgebaut
und kostengünstig herstellbar sein. Darüber hinaus soll es dieses Netzgerät auch er
lauben, die elektrische Türanlage mit einer Leitung mit möglichst wenig Adern zu be
treiben, da zusätzliche Adern immer den Installationsaufwand vergrößern. Weiter ist
grundsätzlich zu vermeiden, daß die elektrischen Verbraucher mit Gleichspannung
versorgt werden, da diese Gleichspannung etwa bei den Klingeltasten zu einem er
höhten Verschleiß durch Korrosion und bei den Türöffnern und Tonsignalgebern zu
höheren Anforderungen bei der technischen Ausführung führt, etwa durch notwen
dige Funkentstörmittel und abbrandsichere Unterbrecherkontakte.
Diese Anforderungen an ein Netzgerät für eine elektrische Türanlage sind bei einem
aus dem Stand der Technik bekannten Netzgerät dadurch gelöst, daß der Transforma
tor nur eine Sekundärwicklung und einen gemeinsamen ausgangsseitigen Nulleiter
für die Gleichspannung und für die Wechselspannung aufweist (vgl. die
DE 43 40 497 C2). Bei einem derartigen Netzgerät ist der Transformator, da er nur
eine Sekundärwicklung aufweist, besonders preisgünstig. Auch erfordert eine solches
Netzgerät für eine elektrische Türanlage nur die Belegung von drei Adern. Gleichzei
tig ist jedoch gewährleistet, daß die elektrischen Verbraucher vorteilhafterweise mit
Wechselspannung versorgt sind. Auch im übrigen stellt sich das bekannte Netzgerät
als wenig aufwendig dar.
Die Verwendung dieses bekannten Netzgerätes bringt jedoch ein ganz erhebliches
Problem mit sich. Durch den für den Gleichspannungszweig notwendigen Gleichrich
ter und einen in der Regel ebenfalls vorgesehenen Spannungsregler erfährt die Se
kundärwicklung eine nichtlineare Belastung, das heißt, die Belastung variiert, zum
Beispiel aufgrund der nicht vernachlässigbaren Durchlaßspannung einer als Gleich
richter vorgesehenen Diode, abhängig von der an der Sekundärwicklung des Trans
formators vorliegenden Spannung. Eine solche nichtlineare Last führt dazu, daß die
ansonsten sekundärseitig anliegende sinusförmige Wechselspannung deutliche, zum
Teil scharfkantige Verzerrungen erfährt. Derartige Verzerrungen führen in dem Fou
rierspektrum der sekundärseitig anliegenden Wechselspannung zu erheblichen Fre
quenzkomponenten bei hochfrequenten Oberwellen der Grundfrequenz. Diese hoch
frequenten Oberwellen sorgen nun in Verbindung mit der Tatsache, daß die zur Ver
drahtung von elektrischen Türanlagen verwandten Leitungen bzw. die einzelnen
Adern der Leitungen grundsätzlich nicht abgeschirmt sind - die Verwendung von
abgeschirmten Leitungen wird aus Kostengründen und aus Gründen der Lagerhal
tung in der Regel abgelehnt -, für eine zum Teil erhebliche Beeinträchtigung der
Sprechverbindung. Zwar sind die parasitären Kapazitäten zwischen den einzelnen
Adern gering, so daß das Anliegen einer ungestörten 50 Hz Wechselspannung auf die
Sprechverbindung keinen Einfluß hat, jedoch führen die hohen Frequenzen der
durch die Verzerrungen entstehenden Oberwellen zu einer für diese Frequenzen er
höhten Einkopplung, da bekanntlich die kapazitive Reaktanz mit dem Kehrwert der
Frequenz sinkt. Im Ergebnis finden sich also in dem der Sprechverbindung dienenden
Gleichspannungszweig erhebliche Anteile der durch die Verzerrung der Sinusform
des an der Sekundärseite des Transformators anliegenden Wechselspannung im Fre
quenzspektrum dieser Wechselspannung entstehenden Oberwellen wieder und stö
ren die Sprechverbindung je nach Installation bis hin zur Unverständlichkeit.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, das bekannte Netzgerät für eine
elektrische Türanlage derart auszugestalten und weiterzubilden, daß auch bei Ver
wendung einfacher Leitungen mit nicht abgeschirmten Adern eine einwandfreie
Sprechverbindung gewährleistet ist.
Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß in dem Wechselspannungszweig des Netzgerätes ein Tiefpaßfilter und eine Über
brückungsschaltung zur Überbrückung des Tiefpaßfilters beim Einschalten einer Last in den
Wechselspannungszweig vorgesehen sind. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme
ist vorteilhaft gewährleistet, daß in dem unbelasteten Wechselspannungszweig eine
von Oberwellen im wesentlichen freie Sinusspannung mit der Netzfrequenz von bei
spielsweise 50 Hz anliegt, welche die Sprechverbindung nahezu nicht beeinflußt. Er
findungsgemäß ist auch erkannt worden, daß es zur Aufhebung der durch das Vorse
hen des Tiefpaßfilters entstehenden Strombegrenzung notwendig ist, eine Über
brückung des Tiefpaßfilters beim Einschalten einer Last in den Wechselspannungs
zweig vorzusehen. Durch diese Maßnahme wird zwar die Sprechverbindung beim
Einschalten einer Last beeinträchtigt, jedoch geschieht dies nur kurzzeitig und es be
steht darüber hinaus während der Betätigung des Türöffners oder des Tonsignalge
bers in der Regel keine Sprechverbindung, so daß die in diesem Zeitraum vorhandene
Beeinträchtigung nicht bemerkt wird. Insgesamt ist also mit Hilfe einer einfachen
Maßnahme der uneingeschränkte Einsatz eines sehr einfach aufgebauten Netzteils
für eine Türanlage bei hoher Qualität der Sprechverbindung gewährleistet.
Eine erste vorteilhafte Ausgestaltung erfährt die erfindungsgemäße Lehre dadurch,
daß die Überbrückungsschaltung einen parallel zu dem Widerstand des als RC-Tief
paßfilter ausgebildeten Tiefpaßfilters geschalteten lastabhängig schaltbaren Triac auf
weist. Die Verwendung eines Triacs ist vorliegend von Vorteil, da dieser, einmal ge
zündet, Schwankungen im Steuerstrom toleriert und erst beim Unterschreiten eines
bestimmten Haltestroms wieder gelöscht wird.
Weist die Überbrückungschaltung eine im Phasenleiter des Wechselspannungszwei
ges angeordnete bidirektionale Diodenkaskade auf und ist der Phasenleiter mit seiner
dem Transformator, von der bidirektionalen Diodenkaskade aus betrachtet, abge
wandten Seite über eine Steuerleitung mit der Zündelektrode des Triacs verbunden,
so ist gewährleistet, daß beim Anliegen einer Last in dem Wechselspannungszweig
über die Diodenkaskade eine zur Zündung des Triacs ausreichende Zündspannung
abfällt.
Vorteilhafterweise weist weiter die Überbrückungsschaltung in der Steuerleitung des
Triacs einen Begrenzungswiderstand auf, welcher eine Begrenzung des Gatestroms
des Triacs gewährleistet.
Da in elektrischen Türanlagen regelmäßig parasitäre Lasten auftreten, ist die vorlie
gende Erfindung besonders vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß parallel zu der bidi
rektionalen Diodenkaskade ein Schwellwiderstand geschaltet ist. Dieser Schwellwi
derstand verhindert das Zünden des Triacs durch parasitäre Lasten. Im übrigen wird
dadurch die durch das Tiefpaßfilter gefilterte Wechselspannung nicht anschließend
über die Diodenkaskade wieder verzerrt.
Weisen der Gleichspannungszweig und der Wechselspannungszweig einen gemein
samen Nulleiter auf, so ist gewährleistet, daß die elektrische Türanlage mit insgesamt
lediglich drei Adern betreibbar ist. Die erfindungsgemäße Lehre ist jedoch nicht auf
eine solche Ausführung beschränkt. Es sind auch Ausführungen mit getrennten Null
leitern des Gleich- und Wechselspannungszweiges denkbar.
Schließlich erfährt das erfindungsgemäße Netzgerät eine weitere Vereinfachung da
durch, daß zur Ableitung der Gleichspannung aus der an der Sekundärwicklung an
liegenden Wechselspannung ein Einweggleichrichter vorgesehen ist. Ein solcher
Einweggleichrichter weist einen einfachen Aufbau auf und ist jedenfalls in Verbin
dung mit einem Spannungsregler ohne weiteres in der Lage, eine für eine Sprechver
bindung hinreichend geglättete Gleichspannung zur Verfügung zu stellen.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, daß erfindungsgemäße
Netzgerät für eine elektrische Türanlage auszugestalten und weiterzubilden. Dazu
wird verwiesen einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Pa
tentansprüche, andererseits auf die Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung.
In der Zeichnung zeigt die einzige Figur den Schaltungsaufbau eines Ausführungs
beispiels eines erfindungsgemäßen Netzgerätes für eine elektrische Türanlage.
In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Netzgerätes für eine elektrische Türanlage dargestellt, welches aufweist einen
Transformator 1, einen sekundärseitig vorgesehen Gleichspannungszweig 2 und
einen sekundärseitig vorgesehen Wechselspannungszweig 3. Der Gleichspannungs
zweig 2 und der Wechselspannungszweig 3 sind gemeinsam an eine Sekundärwick
lung 4 des Transformators 1 angeschlossen. Die Primärwicklung 5 ist, wie bekannt,
mit einer nicht dargestellten Netzwechselspannungsquelle verbunden.
Erfindungsgemäß ist in dem Wechselspannungszweig 3 ein Tiefpaßfilter 6 und eine
Überbrückungsschaltung 7 zur Überbrückung des Tiefpaßfilters 6 beim Einschalten
einer Last in den Wechselspannungszweig 3 vorgesehen. Als Beispiele für eine sol
che Last sind in der einzigen Figur ein Signaltongeber 8 und ein Türöffner 9 darge
stellt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Tiefpaßfilter 6 aus einem
Widerstand 10 und einem Kondensator 11. Zur Überbrückung des Tiefpaßfilters 6
weist die Überbrückungsschaltung 7 einen parallel zu dem Widerstand 10 geschalte
ten, lastabhängig schaltbaren Triac 12 auf.
Die Überbrückungsschaltung 7 des in der einzigen Figur dargestellten Ausführungs
beispiels eines erfindungsgemäßen Netzgerätes weist eine im Phasenleiter 13 des
Wechselspannungszweiges 3 angeordnete bidirektionale Diodenkaskade 14 auf. Zur
Steuerung des Triacs 12 ist der Phasenleiter 13 mit seiner von dem Transformator 1
relativ zu der bidirektionalen Diodenkaskade 14 abgewandten Seite über eine Steuer
leitung 15 mit der Zündelektrode des Triacs 12 verbunden. In der Steuerleitung 15 ist
weiter ein Begrenzungswiderstand 16 zur Begrenzung des Gatestroms des Triacs 12
angeordnet.
Die Überbrückungschaltung 7 weist über die bereits geschilderten Bauteile hinaus
einen parallel zu der bidirektionalen Diodenkaskade 14 geschalteten Schwellwider
stand 17 auf. Dieser Schwellwiderstand 17 sorgt dafür, daß eine im Wechselspan
nungszweig 3 vorhandene parasitäre Last, zum Beispiel ein durch Feuchtigkeit be
dingter Leckstrom in Klingeltasten, nicht zu einer Durchsteuerung der Diodenkas
kade 14 führt.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Netzgerätes weist
einen gemeinsamen Nulleiter 18 für den Gleichspannungszweig 2 und den Wechsel
spannungszweig 3 auf. Dies erspart gegenüber getrennten Nulleitern eine Ader in der
für die Installation einer Türanlage zu installierenden Leitung.
Zur Ableitung der Gleichspannung aus der Sekundärspannung des Transformators 1
ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel für eine Netzgerät ein Einweggleich
richter, und zwar eine Diode 19, vorgesehen. Die Gleichspannung wird anschließend
mit Hilfe eines Kondensators 20 geglättet und mit Hilfe eines Spannungsreglers 21
auf einen konstanten Wert geregelt.
Im folgenden wird die Funktion des in der einzigen Figur dargestellten Ausführungs
beispiels eines erfindungsgemäßen Netzgerätes noch einmal zusammenfassend erläu
tert.
Ist der Gleichspannungszweig 2, insbesondere durch eine bestehende Sprechverbin
dung, belastet, so liegt an dem Verbindungspunkt zwischen der Sekundärwicklung 4
und dem Phasenleiter 13 eine verzerrte, in der einzigen Figur skizzierte Wechselspan
nung an. Für den Fall, daß der Wechselspannungszweig 3 nicht belastet ist, ist der
Triac 12 nicht leitend, so daß in der verzerrten Wechselspannung enthaltene Oberwel
len durch das Tiefpaßfilter 6 abgeleitet werden und über den Widerstand 17 an einem
einer Last 8, 9 zugewandten Ende des Phasenleiters 13 eine sinusförmige Wechsel
spannung anliegt, wie in der einzigen Figur wiederum andeutungsweise dargestellt
ist. Diese Wechselspannung koppelt nun auch auf über lange Entfernungen verlegte,
parallel verlaufende Adern einer Leitung nicht in die Adern des Gleichspannungs
zweiges 2 ein.
Ist aber der Wechselspannungszweig 3 beispielsweise durch den betätigten Signal
tongeber 8 belastet, so steigt die über den Schwellwiderstand 16 abfallende Span
nung über den Wert der aufsummierten Durchlaßspannungen der Dioden der bidirek
tionalen Diodenkaskade 14, so daß diese durchgeschaltet sind, somit den Schwellwi
derstand 17 überbrücken und an ihrem vom Transformator 1 abgewandten Anschluß
eine ausreichende Zündspannung zur Zündung des Triacs 12 zur Verfügung stellen.
Der durchgeschaltete Triac 12 überbrückt nunmehr den Widerstand 10 des Tiefpaßfil
ters 6, so daß belastungsunabhängig von der Sekundärwicklung 4 über den Phasen
leiter 13 bis zur Last 8, 9 nur die Summe der Durchlaßspannungen des Triacs 12 und
der Dioden der bidirektionalen Diodenkaskade 14 abfällt. Entsprechend ist das Trans
formationsverhältnis des Transformators 1 so auszulegen, daß an seinem Ausgang
eine etwas höhere Spannung als die von den Verbrauchern 8, 9 benötigte Spannung
anliegt. Ist schließlich der Wechselspannungszweig 3 nicht mehr belastet, so wird der
Triac 12 nichtleitend. Im Augenblick des Löschens des Triacs 12 nimmt das Tiefpaßfil
ter 6 wieder seine Arbeit auf und sorgt dafür, daß in dem vom Transformator 1 aus ge
sehen hinter der bidirektionalen Diodenkaskade 14 liegenden Teil des Phasenlei
ters 13 eine sinusförmige im wesentlichen von Oberwellen freie Wechselspannung
anliegt.
Claims (7)
1. Netzgerät für eine elektrische Türanlage mit einem Transformator (1), mit einem se
kundärseitig vorgesehenen Gleichspannungszweig (2) und mit einem sekundärseitig
vorgesehenen Wechselspannungszweig (3), wobei der Gleichspannungszweig (2)
und der Wechselspannungszweig (3) gemeinsam an eine Sekundärwicklung (4) des
Transformators (1) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Wech
selspannungszweig (3) ein Tiefpaßfilter (6) und eine Überbrückungsschaltung (7) zur
Überbrückung des Tiefpaßfilters (6) beim Einschalten einer Last (8, 9) in den Wech
selspannungszweig (3) vorgesehen sind.
2. Netzgerät nach Anspruch 1, wobei das Tiefpaßfilter (6) als RC-Tiefpaßfilter mit ei
nem Widerstand (10) und einem Kondensator (11) ausgeführt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Überbrückungsschaltung (7) einen parallel zu dem Widerstand (10)
des Tiefpaßfilters (6) geschalteten, lastabhängig schaltbaren Triac (12) aufweist.
3. Netzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungs
schaltung (7) eine im Phasenleiter (13) des Wechselspannungszweiges (3) angeord
nete bidirektionale Diodenkaskade (14) aufweist und der Phasenleiter (13) mit seiner
dem Transformator (1), von der bidirektionalen Diodenkaskade (14) aus betrachtet,
abgewandten Seite über eine Steuerleitung (15) mit der Zündelektrode des Triacs (12)
verbunden ist.
4. Netzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungs
schaltung (7) in der Steuerleitung (15) des Triacs (12) einen Begrenzungswider
stand (16) aufweist.
5. Netzgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der
bidirektionalen Diodenkaskade (14) ein Schwellwiderstand (17) geschaltet ist.
6. Netzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleichspannungszweig (2) und der Wechselspannungszweig (3) einen gemeinsamen
Nulleiter (18) aufweisen.
7. Netzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Ableitung der Gleichspannung aus der an der Sekundärwicklung (4) des Transforma
tors (1) anliegenden Wechselspannung ein Einweggleichrichter vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996150695 DE19650695C1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Netzgerät für eine elektrische Türanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996150695 DE19650695C1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Netzgerät für eine elektrische Türanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19650695C1 true DE19650695C1 (de) | 1998-04-16 |
Family
ID=7813864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996150695 Expired - Fee Related DE19650695C1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Netzgerät für eine elektrische Türanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19650695C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19909706A1 (de) * | 1999-03-05 | 2000-09-07 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Abbildung der Netzspannung bei rückspeisefähigen Versorgungsgeräten |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1487883A1 (de) * | 1966-04-30 | 1969-02-13 | Siedle & Soehne Telefon U Tele | Sprechanlage fuer Wechsel- oder Gegensprechverkehr mit Rufeinrichtung |
| DE4340497C2 (de) * | 1993-11-27 | 1995-11-02 | Grothe & Soehne Gmbh & Co Kg A | Netzgerät für eine elektrische Türöffneranlage |
-
1996
- 1996-12-06 DE DE1996150695 patent/DE19650695C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1487883A1 (de) * | 1966-04-30 | 1969-02-13 | Siedle & Soehne Telefon U Tele | Sprechanlage fuer Wechsel- oder Gegensprechverkehr mit Rufeinrichtung |
| DE4340497C2 (de) * | 1993-11-27 | 1995-11-02 | Grothe & Soehne Gmbh & Co Kg A | Netzgerät für eine elektrische Türöffneranlage |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19909706A1 (de) * | 1999-03-05 | 2000-09-07 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Abbildung der Netzspannung bei rückspeisefähigen Versorgungsgeräten |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19841864C2 (de) | Vorrichtung zur kapazitiven Einkopplung von Kommunikationssignalen in einen Phasenleiter einer Stromleitung | |
| EP1442308B1 (de) | Impedanzstabilisierungsnetzwerk zur bestimmung der elektromagnetischen störstrahlung eines modems | |
| EP2863553B1 (de) | Koppeleinrichtung zum Ankoppeln eines Powerline-Endgeräts und eines Messgeräts an ein Energieversorgungsnetzwerk sowie Messknoten | |
| EP3598151A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der aufteilung eines gesamt-isolationswiderstands und der aufteilung einer gesamt-netzableitkapazität in einem ungeerdeten stromversorgungssystem | |
| EP1664804B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur spannungsmessung | |
| AT402770B (de) | Verfahren zum überwachen eines drehstromnetzes auf eine abstimmungsänderung der erdschlusslöschspule | |
| DE69203446T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur determination von gruppen. | |
| DE102017110955A1 (de) | Detektion eines Schutzleiterausfalls mittels aktiver Schirmung | |
| DE3049741C2 (de) | Einrichtung zur Versorgung und zur Überwachung des richtigen Arbeitens eines Eisenbahnsignals | |
| DE102008024348B4 (de) | Verfahren zur Reduktion pulsförmiger Erdströme an einem elektrischen Großgerät und Kompensationsschaltung zur Erdstromverlagerung | |
| DE69329326T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Anpassung und Fehlanpassung der Kompensation eines Stromversorgungsnetzes | |
| DE2125403A1 (de) | Signalubertragungsleitung fur auto matische Meßuberwachungssysteme | |
| DE19650695C1 (de) | Netzgerät für eine elektrische Türanlage | |
| DE102011052449A1 (de) | Stromwandler sowie Lasttrenner mit einem solchen | |
| DE102015009426A1 (de) | Verfahren zur Zustandsbestimmung und Fehlerortung an installierten isolierten Ableitungen im äußeren Blitzschutz | |
| DE102019106484A1 (de) | Gleichrichteranordnung | |
| DE2735756A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erdschlussrichtungsbestimmung in kompensierten netzen | |
| DE3844176A1 (de) | Verfahren zur erfassung eines zwischen einem phasen- und einem rueckleiter ueber den menschlichen koerper fliessenden stromes und zum abschalten der netzleiter | |
| DE3511967A1 (de) | Einrichtung zur kontrolle von elektrischen verbrauchern in kraftfahrzeugen | |
| DE102009035399A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Stromlenkung | |
| DE4018748A1 (de) | Frequenzumrichter mit gleichspannungs-zwischenkreis | |
| WO1999020084A1 (de) | Versorgungsschaltung für eine leuchtröhrenanlage | |
| DE19936873B4 (de) | Schaltungsanordnung | |
| DE10162822A1 (de) | Spannungsprüfanordnung für elektrische Spannung führende Anlagen | |
| DE10220708B4 (de) | Speisesystem für einen eigensicheren Feldbus |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HORST SIEDLE GMBH & CO. KG., 78120 FURTWANGEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |