DE19650491A1 - Steuerung für einen Scheibenwischer - Google Patents
Steuerung für einen ScheibenwischerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für einen
Scheibenwischer, einen Streuscheibenwischer od. dergl., ins
besondere für ein Kraftfahrzeug.
Im besonderen richtet sich die Erfindung auf eine Steu
erung für einen Scheibenwischer od. dergl., zu welchem
ein Elektromotor, dessen Welle antriebsübertragend mit einem
zwischen zwei Umkehr- und/oder Ruhe-Endstellungen hin und
her bewegbaren Wischerarm verbunden ist, eine Speisespan
nungsquelle, eine die Hin- und Herbewegungen des Wischerarms
überwachende Sensoreinrichtung zum Erzeugen von elektrischen
Signalen bei jedem Durchgang des Wischerarms durch eine der
jeweiligen Endstellung vorgelagerte erste Bezugsstellung,
und eine mit dem Elektromotor, der Spannungsquelle und der
Sensoreinrichtung verbundene Steuerschaltung für die Steue
rung des Motors in Abhängigkeit von den von der Sensorein
richtung erzeugten Signalen gehören.
Ein Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer
Steuerung für einen Scheibenwischer od. dergl., mittels wel
cher es möglich ist, die im Betrieb des Scheibenwischers
insbesondere bei der Bewegung des Wischerarms im Bereich der
Umkehr- und/oder Ruhe-Endstellungen auftretenden Geräusche
zu verringern.
Bei einer Steuerung für einen Scheibenwischer od. dergl.
der eingangs genannten Art sind dieses und andere Ziele ge
mäß der Erfindung dadurch erreicht, daß mittels der genann
ten Steuerschaltung bei jeder Hin- und Herbewegung des
Wischerarms und vor dem Durchgang desselben durch die erste
Bezugsstellung eine der Spannung der Spannungsquelle im
wesentlichen entsprechende Spannung, und nach dem Durchgang
des Wischerarms durch die erste Bezugsstellung eine auf
einen vorbestimmten Wert verringerte Spannung an den Motor
anlegbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Steuerung bewirkt die Verrin
gerung der an den Motor gelegten Spannung im jeweils letzten
Abschnitt jeder Hinbewegung und Herbewegung eine entspre
chende Verringerung der Drehzahl des Motors und damit eine
Verlangsamung der Bewegung des Wischerarms, wodurch das
bei der Bewegungsumkehr und/oder beim Anhalten des Wischer
arms aufgrund des unvermeidlichen Spiels in der Antriebs
übertragung entstehende Geräusch erheblich vermindert wird.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Steuerung in einer Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm des Verlaufs der in Abhängigkeit von der
Winkelstellung des Wischerarms an den Scheibenwischer
motor gelegten Spannung,
Fig. 3a-3e die Wirkungsweise einer ersten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Steuerung, dargestellt anhand
mehrerer aufeinanderfolgender Stellungen,
Fig. 4a-4e die Wirkungsweise einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung, wiederum dargestellt anhand mehrerer
aufeinanderfolgender Stellungen,
Fig. 5 ein Fig. 2 entsprechendes Diagramm, bezogen auf eine
zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steue
rung,
Fig. 6a-6g mit bezug auf Fig. 5 die Wirkungsweise dieser
Ausführungsform der Erfindung, wiederum dargestellt
anhand mehrerer aufeinander folgender Stellungen, und
Fig. 7a-7g mit bezug auf Fig. 5 die Wirkungsweise der zwei
ten Ausführungsform der Erfindung, nochmals darge
stellt anhand aufeinanderfolgender Stellungen.
In Fig. 1 erkennt man die Batterie 1 eines Kraftfahr
zeugs, welche über einen von Hand betätigbaren Schalter 2
mit einer Steuerschaltung 3 eines Scheibenwischers 4 verbind
bar ist.
Der Scheibenwischer 4 weist in bekannter Weise einen
umsteuerbaren Elektromotor 5 auf, dessen Welle antriebsüber
tragend mit einem ein Wischerblatt tragenden und zwischen
zwei Umkehr- und/oder Ruhe-Endstellungen hin und her beweg
baren Wischerarm 6 verbunden ist.
In der in Fig. 1 schematisch dargestellten Ausführungs
form trägt die Welle des Motors 5 eine Schnecke 8, welche
mit einem zusammen mit dem Wischerarm 6 auf einer gemein
samen Welle sitzenden Schneckenrad 9 kämmt.
Die Antriebsübertragung vom Elektromotor 5 zum Wischer
arm 6 kann selbstverständlich auch anders gestaltet sein.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ent
hält die Steuerschaltung einen Mikroprozessor 9, welchem ein
Speicher 10, z. B. ein Read Only Memory (ROM) zugeordnet ist.
Ein Ausgang der Mikroprozessoreinheit 9 ist mit einer
Erregerschaltung 13 verbunden, zwischen deren Ausgängen 13a
und 13b der Elektromotor 5 geschaltet ist.
Die Erregerschaltung 13 kann in bekannter Weise ver
schiedenartig ausgeführt sein. Sie enthält insbesondere
einen Umsteuerkreis zum Umschalten der Polarität der an den
Elektromotor 5 gelegten Spannung und zum Kurzschließen des
Motors für das Anhalten desselben.
Dem insgesamt mit 4 bezeichneten Scheibenwischer zuge
ordnete Sensoreinrichtungen dienen der Erzeugung von elek
trischen Signalen bei jedem Durchgang des sich hin und her
bewegenden Wischerarms durch wenigstens eine der jeweiligen
Umkehr- und/oder Ruhe-Endstellungen des Arms vorgelagerte
Bezugsstellung.
Bei einer Erstreckung des Bewegungsbereichs des Wischer
arms 6 zwischen beispielsweise 0° und 180° liegt die erste
Bezugsstellung für die Hinbewegung z. B. bei 170°, und die
erste Bezugsstellung für die Herbewegung dementsprechend
bei 10°.
In der in schematisierter Form in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform gehören zu den genannten Sensoreinrichtungen
zwei am Schneckenrad 9 angebrachte Dauermagneten I und II
sowie zwei Halleffekt-Sensoren A und B, welche in vorbe
stimmten Winkelstellungen entlang der Bewegungsbahn der
Dauermagnete angeordnet sind.
Die Sensoren A und B können in einem die Antriebsüber
tragung zwischen dem Motor 5 und dem Wischerarm 6 umgebenden
Gehäuse befestigt sein und sind mit der Mikroprozessorein
heit 9 verbunden.
Beim Schließen des Schalters 2 legt die Mikroprozessor
einheit 9 ein Startsignal an die Erregerschaltung 13 für die
Speisung des Motors 5 mit einer Spannung V, welche im wesent
lichen der Spannung der Batterie 1 entspricht und somit
beispielsweise zwischen 9 V und 16 V liegt.
Beim daraufhin erfolgenden Anlaufen des Motors 5 be
ginnt die Hinbewegung des Wischerarms 6 aus der Ruhestellung,
welche im folgenden als die 0°-Stellung bezeichnet ist.
Nach der Hinbewegung des Wischerarms 6 über einen
bestimmten Winkelbereich von z. B. 135° erzeugen die den am
Schneckenrad 9 angebrachten Magneten zugeordneten Sensoren
ein Signal, welches der Mikroprozessoreinheit 9 anzeigt, daß
der Wischerarm 6 eine erste Bezugsstellung erreicht hat.
In dem in Fig. 2 gezeigten Diagramm, welches den Ver
lauf der während einer Hinbewegung des Wischerarms an den
Elektromotor 5 gelegten Spannung darstellt, ist diese erste
Bezugsstellung mit α₁ bezeichnet.
Beim Durchgang des Wischerarms durch die erste Bezugs
stellung α₁ legt die Mikroprozessoreinheit 9 ein Steuer
signal an die Erregerschaltung 13, aufgrund dessen diese die
an den Motor 5 gelegte Spannung verringert, beispielsweise
auf einen Wert von 9 V.
Die Speisung des Elektromotors 5 mit der verringerten
Spannung bewirkt vom Durchgang des Wischerarms durch die
Bezugsstellung α₁ an eine Verringerung der Motordrehzahl.
Im weiteren Verlauf der Hinbewegung erreicht der
Wischerarm 6 dann die zur Ausgangsstellung um beispielsweise
um 180° versetzte Endstellung, welche im Diagramm von Fig. 2
mit N bezeichnet ist.
Bei Erreichen der Endstellung α erzeugen dem Scheiben
wischer 4 zugeordnete Sensoren ein Signal, aufgrund dessen
die Mikroprozessoreinheit 9 die Erregerschaltung 13 ansteu
ert, um den Motor 5 stillzusetzen oder ihn umzusteuern.
Die vorstehend beschriebene Verringerung der an den
Motor 5 gelegten Spannung beim Durchgang durch die erste
Bezugsstellung α kann auf verschiedene Weise erfolgen. Vor
zugsweise jedoch ist die zwischen den Stellungen α₁ und α
an den Motor 5 gelegte Spannung in jedem Falle im wesent
lichen konstant (sie beträgt z. B. 9 V), und damit unabhängig
von der Spannung der Spannungsquelle, d. h. der Batterie 1.
Die Verringerung der Spannung kann auf verschiedene Weise
erfolgen. In einer ersten Version enthält die Steuerschal
tung 3 einen Analog/Digitalwandler 11, dessen Eingang mit
einem Leiter 12 an der Ausgangsseite des Schalters 2 verbun
den ist. Im geschlossenen Zustand des Schalters 2 ist dann
die Spannung der Batterie 1 an den Eingang des Wandlers 11
gelegt.
Die Ausgänge des Wandlers 11 sind mit entsprechenden
Eingängen der Mikroprozessoreinheit 9 verbunden.
Die Mikroprozessoreinheit 9 ist so ausgebildet, daß sie
die augenblickliche Spannung der Batterie 1 mit einer vorbe
stimmten Taktfrequenz von z. B. 2 msec über den Wandler 11
abfragt.
Erreicht der Wischerarm bei seiner Hinbewegung die
Bezugsstellung α₁, dann berechnet die Mikroprozessoreinheit
9 die Verringerung der den Motor 5 speisenden Spannung, so
daß die zwischen den Stellungen α₁ und α an den Motor gelegte
Spannung sich auf den vorbestimmten konstanten Wert ein
stellt.
In einer anderen Version kann die Mikroprozessoreinheit
9 so ausgebildet sein, daß sie die vorbestimmten Werte für
die Verringerung der den Motor 5 speisenden Spannung aus dem
Speicher 10 ausliest. Diese Werte sind in Abhängigkeit von
der von der Batterie 1 abgegebenen Spannung beim Durchgang
des Wischerarms 6 durch die Bezugsstellung α₁ im Speicher 10
gespeichert.
Die Erregerschaltung 13 enthält beispielsweise eine
Schaltstufe mit im linearen Bereich ihrer Charakteristik
arbeitenden Transistoren, oder einen nach dem Prinzip der
Impulsbreitenmodulation (PWM) arbeitenden Erregerkreis.
In einer anderen Ausführungsform ist die Verringerung
der den Motor 5 speisenden Spannung im letzten Abschnitt
jeder Hin- oder Herbewegung dadurch erzielbar, daß der
Steuerschaltung 3 eine Spannungsquelle zugeordnet ist, wel
che über ihren Ausgang eine vorbestimmte Spannung abgibt,
deren Wert dem der über den Abschnitt zwischen den Stellun
gen α₁ und α an den Motor 5 zu legenden Spannung entspricht.
In diesem Falle ist die Mikroprozessoreinheit 9 so ausge
bildet, daß sie den Motor 5 auf die erwähnte stabilisierte
Spannungsquelle aufschaltet, sobald die jeweiligen Sensoren
auf den Durchgang des Wischerarms 6 durch die erste Bezugs
stellung α₁ ansprechen.
Vorzugsweise ist die Mikroprozessoreinheit 9 weiterhin
dazu ausgebildet, die den Motor 5 speisende Spannung zu
Beginn jeder Hinbewegung und Herbewegung des Wischerarms 6
so zu steuern, daß sie in vorbestimmter Weise stetig an
steigt, wie durch die gestrichelte Linie Z in Fig. 2 ange
deutet. Mit Hilfe einer der Mikroprozessoreinheit 9 zugeord
neten Zählerschaltung oder eines integrierten Taktgebers
kann der Anstieg der Spannung derart gesteuert werden,
daß er sich innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne voll
zieht. Diese Zeitspanne kann beispielsweise der Bewegung des
Wischerarms über einen Anfangsabschnitt von 20° entsprechen.
Dieser gegebenenfalls vorgesehene Anstieg der Speise
spannung für den Motor 5 kann über die Erregerschaltung 13
bewirkbar sein, gleich ob diese eine Schaltstufe mit im
linearen Bereich ihrer Charakteristik arbeitenden Transisto
ren oder einen nach dem Prinzip der Impulsbreitenmodulation
(PWM) arbeitenden Erregerkreis aufweist.
Damit der Scheibenwischer in der vorstehend beschriebe
nen Weise arbeitet, ist es notwendig, daß die Sensoren A, B
und die zugeordneten Magnete I, II in bestimmter Weise
positioniert sind.
Ein Beispiel für eine derartige Anordnung sei nachste
hend anhand von Fig. 3a-3e erläutert:
Wie in Fig. 3a dargestellt, sind die Sensoren A und B
in einem gegenseitigen Winkelabstand α₁ fest angeordnet, wäh
rend die Magnete I und II in einem gegenseitigen Winkelab
stand α-α₁ angebracht sind.
Um den im Diagramm von Fig. 2 dargestellten numerischen
Werten zu genügen, beträgt der Winkelabstand zwischen den
Sensoren A und B 135°, während der Abstand zwischen den
Magneten I und II 45° beträgt.
Fig. 3a zeigt die Stellung des mit den Magneten bestück
ten Schneckenrads 9 bei in der Ausgangs- oder Ruhestellung
(0°) befindlichem Wischerarm. Dabei steht der Dauermagnet I
dem Sensor A gegenüber, während der Magnet II einen Winkel
abstand von 45° zu diesem Sensor hat. Beim Einschalten des
Scheibenwischers 4 beginnt das Schneckenrad 9, sich aus der
in Fig. 3a gezeigten Ruhestellung z. B. im Uhrzeigersinn fort
zudrehen.
Nach einer Drehung um den Winkel α₁ (135°) befindet sich
das Schneckenrad 9 in der in Fig. 3b gezeigten Position, in
welcher der Magnet T dem Sensor B gegenübersteht. Dabei legt
der Sensor B ein Signal an die Mikroprozessoreinheit 9, wel
ches den Durchgang des Wischerarms 6 durch die erste Bezugs
stellung α₁ anzeigt. Die Einheit 9 bewirkt daraufhin die Ver
ringerung der an den Motor 5 gelegten Spannung in der in
Fig. 2 dargestellten und im Zusammenhang damit erläuterten
Weise.
Die Drehung setzt sich nun mit verringerter Geschwin
digkeit fort, bis das Schneckenrad 9 nach der weiteren
Drehung um den Winkel α die in Fig. 3c gezeigte Stellung
erreicht, in welcher der Magnet II dem Sensor B gegenüber
steht. Dies entspricht der Endstellung der Hinbewegung des
Wischerarms, in welcher der Sensor B ein Signal zum Abschal
ten und/oder Umsteuern des Scheibenwischers an die Mikropro
zessoreinheit 9 legt.
Zum Umsteuern des Scheibenwischers legt die Mikropro
zessoreinheit 9 erneut die der Spannung der Batterie 1 ent
sprechende Spannung, jedoch mit umgekehrter Polarität, an
den Elektromotor 5. Dies bewirkt nun die Drehung des Schnec
kenrads 9 und des fest damit verbundenen Wischerarms 6
in entgegengesetzter Richtung, bis nach einer Drehung um den
Winkel α₁ (135°) die in Fig. 3d gezeigte Stellung erreicht
ist.
In dieser Stellung steht der Magnet II dem Sensor A
gegenüber. Dementsprechend legt der Sensor A ein Signal an
die Mikroprozessoreinheit 9, aufgrund dessen diese die an
dem Motor 5 gelegte Spannung für den letzten Abschnitt der
Her- oder Rückbewegung verringert. Die Drehung des Schnecken
rads 9 und des Wischerarms 6 setzt sich nun mit verringerter
Geschwindigkeit fort, bis der in Fig. 3e gezeigte Zustand
erreicht ist, in welchem der Magnet I wieder dem Sensor A
gegenübersteht. In diesem Zustand legt der Sensor A ein
Signal zum Abschalten bzw. Umsteuern des Wischerantriebs an
die Mikroprozessoreinheit 9. Solange der Scheibenwischer
eingeschaltet bleibt, wiederholen sich die beschriebenen
Vorgänge in steter Reihenfolge.
Die in Fig. 3a-3e dargestellte Anordnung von Sensoren
und Magneten für die Überwachung der Stellungen des Wischer
arms 6 ist besonders vorteilhaft, da sie nur eine geringe
Anzahl von Sensoren und Magneten benötigt.
Grundsätzlich ist auch das gleiche Ergebnis mit einer
Anordnung erzielbar, in welcher die Magnete in festen Posi
tionen angeordnet und die Sensoren am Schneckenrad befestigt
sind.
Die Überwachung der Stellung des Wischerarms 6 kann
selbstverständlich auch auf andere Weise erfolgen, z. B.
unter Verwendung von elektromechanischen, fotoelektrischen
oder noch anderen Sensoren.
Eine andere Anordnung zum Überwachen der Winkelstellung
des Wischerarms 6 ist in Fig. 4a-4e dargestellt. In dieser
Ausführungsform sind wiederum zwei Sensoren A und B vorge
sehen, welche in einem gegenseitigen Winkelabstand α (180°)
fest angeordnet sind. Am Schneckenrad (oder einem diesem
entsprechenden anderen Teil des Antriebs) sind hier dagegen
drei Dauermagnete I, II und III angebracht. Wie man in
Fig. 4a erkennt, sind die Magnete I, II, III in gegenseitigen
Winkelabständen α-α₁ angeordnet.
Die in Fig. 4a gezeigte Stellung des Schneckenrads 9
und der zugeordneten Magnete relativ zu den Sensoren A und B
entspricht wiederum der Ruhestellung (0°) des Wischerarms 6.
In dieser Stellung steht der Dauermagnet II dem Sensor A
gegenüber.
Beim Einschalten des Scheibenwischers wird der Elektro
motor zunächst mit einer der der Batterie 1 entsprechenden
Spannung gespeist. Dementsprechend dreht sich das Schnecken
rad 9 mit dem Wischerarm 6, z. B. im Uhrzeigersinn, aus der
in Fig. 4a gezeigten Ausgangsstellung fort und erreicht nach
einer Drehung um den Winkel α₁ die in Fig. 4b gezeigte Stel
lung, in welcher der Magnet I dem Sensor B gegenübersteht.
Dementsprechend legt der Sensor B ein Signal zum Ver
ringern der den Motor 5 speisenden Spannung an die Mikro
prozessoreinheit 9. Die Drehung setzt sich darauf mit ver
ringerter Geschwindigkeit fort, bis nach einer Drehung um
den Winkeln α₁ bezogen auf die Ausgangsstellung (0°), die in
Fig. 4c gezeigte Stellung erreicht ist, in welcher der Dau
ermagnet II dem Sensor B gegenübersteht. Dieser legt darauf
hin ein Signal zum Abschalten und/oder Umsteuern des Schei
benwischerantriebs an die Mikroprozessoreinheit 9.
Bei der anschließenden Her- oder Rückbewegung wird der
Motor 5 zunächst wiederum mit einer der der Batterie 1 ent
sprechenden Spannung gespeist, bis nach einer Drehung um den
Winkel α₁ der in Fig. 4d gezeigte Zustand erreicht ist,
in welchem der Dauermagnet III dem Sensor A gegenübersteht.
Dieser legt nun ein Signal für die Verringerung der den
Motor 5 speisenden Spannung an die Mikroprozessoreinheit.
Die Drehung setzt sich dann mit verringerter Geschwindigkeit
fort bis in die in Fig. 4e gezeigte, der in Fig. 4a darge
stellten entsprechende Stellung, in welcher wieder der
Dauermagnet II dem Sensor A gegenübersteht, so daß dieser
ein Signal zum Abschalten oder Umsteuern des Scheibenwischer
antriebs an die Einheit 9 legt.
Die vorstehend beschriebene Steuerung für einen Schei
benwischer, einen Streuscheibenwischer od. dergl. ermöglicht
eine beträchtliche Verringerung der beim Umsteuern und/oder
Abschalten des Scheibenwischerantriebs entstehenden Geräusche.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen kann
es zu gewissen Schwierigkeiten hinsichtlich der genauen Posi
tion des Wischerarms beim Umsteuern und/oder Abschalten des
Wischerantriebs kommen.
In der Praxis kommt es nämlich nicht schlagartig zur
Umkehr der Bewegungsrichtung bzw. zum Stillstand des Wischer
arms, sobald die den Motor speisende Spannung umgepolt bzw.
unterbrochen wird. Der Wischerarm bewegt sich vielmehr unter
Trägheitseinflüssen noch um ein kleines Stück weiter, wobei
der Winkel sowie die Geschwindigkeit dieser Restbewegung vom
mehr oder weniger trockenen, feuchten und/oder schmutzigen
Zustand der jeweiligen Scheibe abhängig ist.
Diese Schwierigkeiten hinsichtlich der genauen Position
des Wischerarms beim Umsteuern und/oder Abschalten des
Wischerantriebs lassen sich mit den nachstehend anhand von
Fig. 5 bis 7 erläuterten Ausführungsformen weitgehend ver
ringern oder gänzlich beseitigen.
In den nachstehend zu beschreibenden Ausführungsformen
ist die Steuereinheit 9 wie in den vorstehend erläuterten
Anordnungen dazu ausgebildet, die den Motor 5 speisende
Spannung nach jeder Hin- oder Herbewegung des Wischerarms um
den Winkel α₁ zu verringern, wie in Fig. 5 in Form eines
Diagramms dargestellt.
Zusätzlich zum Durchgang des Wischerarms durch die je
weilige Bezugsstellung α₁ gegen Ende jeder Hin- bzw. Herbe
wegung wird hier der Durchgang des Wischerarms durch eine
zweite, zwischen α₁ und α liegende Bezugsstellung α₂, die
nominelle Endposition, ermittelt.
Mit bezug auf die Bewegung in einer Richtung, z. B.
eine Hinbewegung, kann der Winkelabstand zwischen der zwei
ten Bezugsstellung α₂ und der Ausgangsstellung (0°) z. B.
175° betragen, wie in Fig. 5 angedeutet.
Die dem Scheibenwischer 4 zugeordneten Sensoren sind
hier so ausgebildet und angeordnet, daß sie der Steuerein
heit den Durchgang des Wischerarms 6 zunächst durch die
erste Bezugsstellung α₁ und danach durch die zweite Bezugs
stellung α₂ melden.
Beim Durchgang des Wischerarms durch die zweite Bezugs
stellung α₂ berechnet die Steuereinheit 9 die Zeitspanne
zwischen den Durchgängen des Wischerarms 6 durch die erste
und die zweite Bezugsstellung α₁ bzw. α₂. Diese Zeitspanne
gibt Aufschluß über die Geschwindigkeit des Wischerarms im
letzten Abschnitt der Bewegung in Abhängigkeit vom Zustand
der Oberfläche der Scheibe, über welche das Wischerblatt
hinweggleitet.
Mit einer auf diese Weise festgelegten Verzögerung
gegenüber dem Durchgang des Wischerarms 6 durch die zweite
Bezugsstellung α₂ legt die Mikroprozessoreinheit 9 dann ein
Signal zum Abschalten oder Umsteuern des Motors 5 an die
Erregerschaltung 13.
In dem der Mikroprozessoreinheit 9 zugeordneten Speicher 10
ist, beispielsweise in Form einer Tabelle, eine vorbestimmte
Serie von Werten für die vorstehend erläuterte Verzögerung
bis zum Abschalten oder Umsteuern des Motors 5 gespeichert.
Diese Werte sind in Abhängigkeit von der mittels der Einheit
9 gemessenen Zeitspanne zwischen den Durchgängen durch
die Bezugsstellungen α₁ und α₂ abrufbar. Dabei vergrößern sich
die für die Verzögerung gespeicherten Werte in Abhängigkeit
von der Verlängerung der vorstehend definierten Durchgangs
zeitspanne.
Die Einheit 9 steuert dann über die Erregerschaltung 13
das Abschalten bzw. Umsteuern des Motors 5 mit der aus dem
Speicher 10 ausgelesenen Verzögerung.
Diese Vorgänge wiederholen sich im Laufe der folgenden
Hin- und Herbewegungen des Scheibenwischers solange dieser
eingeschaltet bleibt.
Durch die in Abhängigkeit von der jeweils gemessenen
Durchgangszeitspanne bestimmbare Verzögerung bis zum Umsteu
ern oder Abschalten des Wischerantriebs läßt sich dieser
derart steuern, daß die Bewegungsumkehr bzw. das Anhalten
des Wischerarms jeweils genau in der nominellen Endstellung
(α) erfolgt.
Eine weitere Verbesserung hinsichtlich der genauen
Bestimmung der Umsteuer- oder Abschaltstellung des Wischer
arms ist dadurch erzielbar, daß die Steuereinheit 9 die Ver
zögerung bis zum Umsteuern oder Abschalten des Wischeran
triebs nicht allein anhand der Zeitspanne zwischen den
Durchgängen durch die Bezugsstellungen α₁ und α₂ bestimmt,
sondern zusätzlich auch in Abhängigkeit von der den Motor 5
während jeder Hin- oder Herbewegung des Wischerarms 6 vor
dessen Durchgang durch die erste Bezugsstellung α₁ speisenden
Spannung. Die Größe dieser Spannung ermöglicht die Bestim
mung der Bewegungsgeschwindigkeit des Wischerarms 6 bis zur
ersten Bezugsstellung α₁, und anschließend, aufgrund der
unvermeidbaren Trägheitseinflüsse, bis zum Um- oder Abschalt
punkt. Zu dem genannten Zweck ist die Steuereinheit 9, wie
vorstehend bereits beschrieben, vorzugsweise dazu ausgebil
det, die von der Batterie 1 abgegebene, der an den Motor 5
gelegten Spannung im wesentlichen entsprechende Spannung
bis zum Durchgang des Wischerarms 6 durch die erste Bezugs
stellung periodisch zu bestimmen. In diesem Falle sind im
Speicher 10, vorzugsweise in Tabellenform, eine Vielzahl von
Werten für die Verzögerung bis zum Umsteuern bzw. Abschalten
des Wischerarms gespeichert, welche in Abhängigkeit von der
gemessenen Batteriespanung und von der Zeitspanne zwischen
den Durchgängen des Wischerarms 6 durch die beiden Bezugs
stellungen α₁ und α₂ selektiv abrufbar sind.
Beim Empfang des den Durchgang des Wischerarms 6 durch
die zweite Bezugsstellung α₂ anzeigenden Signals steuert die
Einheit 9 dann die Erregerschaltung 13 zum Umsteuern oder
Abschalten des Motors 5 mit einer von den beiden vorstehend
definierten Parametern abhängigen Verzögerung an.
Zur Verringerung oder Vermeidung von Ungenauigkeiten in
der Stellung des Wischerarms beim Umsteuern oder Abschalten
des Antriebs kommt es somit darauf an, die Durchgänge des
Wischerarms durch die Bezugsstellungen α₁ und α₂ bei jeder
Hin- oder Herbewegung des Wischerarms genau zu bestimmen und
an die Steuereinheit 9 zu übermitteln.
Dies kann in der nachstehend anhand von Fig. 6 und 7
beschriebenen Weise geschehen.
In der in Fig. 6a-6g dargestellten Ausführungsform sind
zwei feststehend angeordnete Sensoren A und B und zwei am
Schneckenrad 9 befestigte Dauermagnete I und II vorgesehen.
Die beiden Sensoren A und B sind in einem gegenseitigen
Winkelabstand α₁-(α-α₂) angeordnet, entsprechend einem Winkel
von 130° in Anlehnung an die numerischen Werte des in Fig. 5
dargestellten Diagramms.
Der gegenseitige Winkelabstand der beiden Magnete I und
II ist gleich α₂-α₁, entsprechend einem Winkel von 40°,
wiederum in Anlehnung an die numerischen Werte des Diagramms
in Fig. 5.
Fig. 6a zeigt die Stellung der Magnete relativ zu den
Sensoren in der Ruhe- oder Ausgangsstellung (0°) des Wischer
arms. Dabei ist der Magnet I um einen Vorlaufwinkel
α-α₂ gegenüber dem Sensor A versetzt ausgerichtet. In An
lehnung an die numerischen Werte des Diagramms in Fig. 5
entspricht dies einem Winkel von 5°.
Nach einer von dieser Stellung ausgehenden Drehung im
Uhrzeigersinn um den Winkel α₁ ist die in Fig. 6b gezeigte
Stellung erreicht, in welcher der Magnet I dem Sensor B
gegenübersteht. Das in dieser Stellung vom Sensor B an die
Steuereinheit 9 gelegte Signal bewirkt die Verringerung der
den Elektromotor 5 speisenden Spannung.
Die weitere Drehung erfolgt dementsprechend mit verrin
gerter Geschwindigkeit bis zum in Fig. 6c dargestellten Zu
stand, entsprechend einer Gesamtdrehung um den Winkel α₂,
bezogen auf die Ausgangsstellung.
In dem in Fig. 6c gezeigten Zustand steht der Magnet II
dem Sensor B gegenüber, welcher deshalb ein entsprechendes
Signal an die Steuereinheit 9 legt.
Die Steuereinheit berechnet die Zeitspanne zwischen den
Durchgängen des Wischerarms durch die Bezugsstellungen α₁ und
α₂ (Fig. 6b bzw. 6c) und bestimmt anhand dieser Zeitspanne,
und gegebenenfalls anhand der zuvor bis zum Erreichen der
ersten Bezugsstellung α₁ ermittelten Batteriespannung, die
Verzögerung bis zum Umsteuern oder Abschalten des Wischer
antriebs. Das Umsteuern oder Abschalten des Wischerantriebs
erfolgt dann kurz darauf in der in Fig. 6d gezeigten Stel
lung, d. h. nach einer der gewünschten nominellen Bewegung
entsprechenden Gesamtbewegung über den Winkel α. In Anleh
nung an die numerischen Werte des Diagramms in Fig. 5 ent
spricht dies einem Winkel von 180°.
Für die gegebenenfalls erfolgende Her- oder Rückbewe
gung bewirkt die Steuereinheit 9 die Speisung des Motors 5
mit einer im wesentlichen derjenigen der Batterie 1 entspre
chenden Spannung, bis nach einer Bewegung über den Winkel α₁
der in Fig. 6e dargestellte Zustand erreicht ist, in welchem
der Magnet II dem Sensor A gegenübersteht und dieser ein
entsprechendes Signal zu Verringerung der den Motor 5 spei
senden Spannung an die Steuereinheit 9 legt.
Die Drehung setzt sich nun über einen weiteren Winkel
α₂-α₁ mit verringerter Geschwindigkeit fort, bis der in
Fig. 6f gezeigte Zustand erreicht ist, in welchem der Magnet
I dem Sensor A gegenübersteht.
Der Sensor A legt ein entsprechendes Signal an die
Steuereinheit 9, aufgrund dessen diese die Zeitspanne zwi
schen den Durchgängen durch die in Fig. 6e und in Fig. 6f
gezeigten Stellungen bestimmt. Anhand des für diese Zeit
spanne ermittelten Werts und gegebenenfalls anhand der wäh
rend der Bewegung von der in Fig. 6d dargestellten bis zu
der in Fig. 6e gezeigten Stellung von der Batterie abgege
benen Speisespannung steuert die Einheit 9 nun das Abschal
ten oder Umsteuern des Wischerantriebs mit einer sich aus
den ermittelten Werten oder Parametern ergebenden Verzöge
rung.
Das Abschalten oder Umsteuern des Wischerantriebs er
folgt somit kurz darauf in der in Fig. 6g gezeigten Stellung,
welche der in Fig. 6a gezeigten Ausgangsstellung entspricht.
Eine andere Version der Überwachung der Hin- und Herbe
wegungen des Wischerarms 6 zur Erzielung des vorstehend
anhand von Fig. 5 erläuterten Betriebsverhaltens ist in den
Fig. 7a bis 7g dargestellt.
Gemäß dieser Version finden erneut zwei feststehend an
geordnete Sensoren A und B Verwendung, wohingegen das
Schneckenrad 9 drei Dauermagnete I, II und III trägt.
Die beiden Sensoren A und B sind in einem gegenseitigen
Winkelabstand α-2 (α-α₂) angeordnet.
Die Dauermagnete I, II und III sind in gleichmäßigen
gegenseitigen Winkelabständen α₂-α₁ angebracht.
In der Ausgangs- oder Ruhestellung (0°) des Wischerarms
ist der mittlere Magnet II um einen Vorlaufwinkel α₂ gegen
über dem Sensor A versetzt ausgerichtet.
Nach dem Einschalten des Wischerantriebs, und nachdem
der Wischerarm eine Hinbewegung über den Winkel α₁ zurück
gelegt hat, ist die in Fig. 7b gezeigte Stellung erreicht,
in welcher der Magnet T dem Sensor B gegenübersteht und die
ser ein Signal zum Verringern der den Elektromotor 5 spei
senden Spannung an die Steuereinheit 9 legt.
Die weitere Drehung über einen Winkel α₂-α₁ erfolgt mit
verringerter Geschwindigkeit bis zum Erreichen des in Fig. 7c
gezeigten Zustands, in welchem der mittlere Magnet II dem
Sensor B gegenübersteht.
Die Steuereinheit 9 bestimmt nun die Zeitspanne zwi
schen den Durchgängen des Wischerarms durch die Bezugsstel
lungen α₁ und α₂, und steuert anschließend das Abschalten
des Motors 5 mit einer anhand dieser Zeitspanne und gegebe
nenfalls anhand der vor dem Erreichen der in Fig. 7b gezeig
ten Stellung an den Motor gelegten Spannung ermittelten Ver
zögerung.
Kurz darauf erreicht der Wischerarm dann die Umkehr-
oder Abschaltstellung α.
Bei einer gegebenenfalls anschließenden Rück- oder Her
bewegung erfolgt über die Einheit 9 die Speisung des Motors
5 mit einer der der Batterie 1 entsprechenden Spannung,
bis nach einer Bewegung des Wischerarms 6 über einen Winkel
ausgehend vom Ausgangspunkt der Rückbewegung, die in
Fig. 7e gezeigte Stellung erreicht ist, in welcher der
Dauermagnet III dem Sensor A gegenübersteht.
Darauf wird über die Steuereinheit 9 die an den Motor
gelegte Spannung verringert, so daß sich die Drehung über
einen weiteren Winkel α₂-α₁ mit verringerter Geschwindigkeit
fortsetzt, bis der in Fig. 7f gezeigte Zustand erreicht ist,
in welchem der Dauermagnet II dem Sensor A gegenübersteht.
Bei Erreichen dieses Zustands bestimmt die Steuerein
heit 9 die Zeitspanne zwischen den Durchgängen des Wischer
arms durch die Bezugsstellungen α₁ und α₂, und errechnet
die Verzögerung für das Abschalten oder Umsteuern des Motors
5, welches anschließend in der in Fig. 7g gezeigten Stellung
erfolgt.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die vor
stehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sie
bezieht vielmehr die verschiedensten Abwandlungen derselben
im Rahmen der Ansprüche mit ein.
Anstelle der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsfor
men können für die Überwachung der Bewegungen des Wischer
arms auch Anordnungen mit einem einzigen Sensor und vier
Dauermagneten, oder mit einem einzigen Magnet und vier Sen
soren verwendet werden.
Claims (9)
1. Steuerung für einen Scheibenwischer, einen Streuschei
benwischer od. dergl., insbesondere für ein Kraftfahrzeug,
mit einem Elektromotor, dessen Welle antriebsübertragend mit
einem zwischen zwei Umkehr- und/oder Ruhe-Endstellungen hin
und her bewegbaren Wischerarm verbunden ist, einer Speise
spannungsquelle, einer die Hin- und Herbewegungen des
Wischerarms überwachenden Sensoranordnung zum Erzeugen von
elektrischen Signalen bei jedem Durchgang des Wischerarms
durch eine der jeweiligen Endstellung vorgelagerte erste
Bezugsstellung, und mit einer mit dem Elektromotor, der
Spannungsquelle und der Sensoranordnung verbundenen Steuer
schaltung für die Steuerung des Motors in Abhängigkeit von
den von der Sensoranordnung erzeugten Signalen,
dadurch gekennzeichnet, daß mittels der genannten Steuer schaltung (3) bei jeder Hin- bzw. Herbewegung des Wischer arms (6) und vor dem Durchgang desselben durch die erste Bezugsstellung (α₁) eine der Spannung der Spannungsquelle (1) im wesentlichen entsprechende Spannung (V) und nach dem Durchgang des Wischerarms (6) durch die erste Bezugsstellung eine auf einen vorbestimmten Wert verringerte Spannung an den Motor (5) anlegbar ist.
dadurch gekennzeichnet, daß mittels der genannten Steuer schaltung (3) bei jeder Hin- bzw. Herbewegung des Wischer arms (6) und vor dem Durchgang desselben durch die erste Bezugsstellung (α₁) eine der Spannung der Spannungsquelle (1) im wesentlichen entsprechende Spannung (V) und nach dem Durchgang des Wischerarms (6) durch die erste Bezugsstellung eine auf einen vorbestimmten Wert verringerte Spannung an den Motor (5) anlegbar ist.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mittels der Steuerschaltung (3) eine vom Beginn einer Hin-
bzw. Herbewegung des Wischerarms (6) über eine vorbestimmte
Zeitspanne (Z) von Null auf einen der von der Spannungs
quelle abgegebenen Spannung im wesentlichen entsprechenden
Wert ansteigende Spannung an den Motor (5) anlegbar ist.
3. Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß sie eine Wandlereinheit (11) zum Anlegen von der im
Betrieb des Motors (5) an diesen angelegten Spannung (V)
entsprechenden Signalen an die Steuerschaltung (3, 9) auf
weist und daß die Steuerschaltung (3) eine während jeder
Hin- bzw. Herbewegung des Wischerarms (6) vor Erreichen der
ersten Bezugsstellung (α₁) mit den von der Wandlereinheit
(11) erzeugten Signalen gespeiste Einrichtung enthält, mit
tels welcher das Maß der Verringerung der nach dem Durchgang
des Wischerarms (6) durch die erste Bezugsstellung (α₁) an
den Motor (5) zu legenden Spannung in Abhängigkeit von den
von der Wandlereinheit (11) erzeugten Signalen bestimmbar
ist.
4. Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Steuerschaltung (3) einen Speisespannungsaus
gang für die Abgabe einer einen unter dem Nennwert der von
der Spannungsquelle (1) abgegebenen Spannung liegenden Wert
aufweisenden, stabilisierten Spannung aufweist, und daß der
Speisespannungsausgang mittels der Steuerschaltung (3) bei
jeder Hin- bzw. Herbewegung des Wischerarms (6) von dessen
Durchgang durch die erste Bezugsstellung (α₁) an auf den
Motor (5) aufschaltbar ist.
5. Steuerung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Sensoranordnung (A, B; I, II, III)
für die Erzeugung von den Durchgang des Wischerarms (6)
durch eine zwischen der ersten Bezugsstellung (α₁) und der
Umkehr- oder Ruhe-Endstellung (α) liegende zweite Bezugs
stellung (α₂) bei jeder Hin- bzw. Herbewegung des Wischer
arms (6) anzeigenden Signalen eingerichtet ist, daß die
Zeitspanne zwischen den Durchgängen des Wischerarms (6)
durch die erste und die zweite Bezugsstellung (α₁, α₂) bei
jeder Hin- bzw. Herbewegung des Wischerarms (6) mittels der
Steuerschaltung (3) meßbar ist, und daß mittels der Steuer
schaltung (3) eine Verzögerung für das Abschalten oder Um
steuern des Motors (5) gegenüber dem Durchgang des Wischer
arms (6) durch die zweite Bezugsstellung (α₂) in einer vor
bestimmten Abhängigkeit von der gemessenen Zeitspanne
bestimmbar ist.
6. Steuerung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerschaltung (3) für die Bestimmung der
Verzögerung in Abhängigkeit von der gemessenen Zeitspanne
und vom Wert der vor dem Durchgang des Wischerarms (6)
durch die erste Bezugsstellung (α₁) an den Motor (5) geleg
ten Spannung (V) eingerichtet ist.
7. Steuerung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Steuerschaltung (3) einen Speicher (10) enthält,
in welchem vorbestimmten Werten für die Verzögerung entspre
chende Daten gespeichert sind, welche in Abhängigkeit von
der Größe der jeweils gemessenen Zeitspanne abrufbar sind.
8. Steuerung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerschaltung (3) einen Speicher (10)
enthält, in welchem vorbestimmten Werten für die Verzögerung
entsprechende Daten gespeichert sind, welche in Abhängigkeit
von der Größe der jeweils gemessenen Zeitspanne und in Ab
hängigkeit von der ermittelten Größe der vor dem Durchgang
des Wischerarms (6) durch die erste Bezugsstellung (α₁) an
den Motor (5) gelegten Spannung (V) abrufbar sind.
9. Steuerung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Sensoranordnung wenigstens
einen Sensor (A, B) und eine Anzahl von dem wenigstens einen
Sensor ertastbarer Elemente (I, II, III) oder wenigstens ein
ertastbares Element (I, II, III) und eine Anzahl von in vorbe
stimmten Winkelabständen angeordneten Sensoren (A, B) auf
weist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT95TO000985A IT1281398B1 (it) | 1995-12-07 | 1995-12-07 | Dispositivo di comando per un tergicristallo, tergilunotto e simili, particolarmente per autoveicoli. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19650491A1 true DE19650491A1 (de) | 1997-06-12 |
Family
ID=11414013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19650491A Ceased DE19650491A1 (de) | 1995-12-07 | 1996-12-05 | Steuerung für einen Scheibenwischer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19650491A1 (de) |
| IT (1) | IT1281398B1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999047395A1 (de) * | 1998-03-19 | 1999-09-23 | Robert Bosch Gmbh | Scheibenwischvorrichtung |
| DE10158176A1 (de) * | 2001-11-28 | 2003-06-18 | Volkswagen Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Wischerseines Kraftfahrzeugs |
| DE102011054953A1 (de) * | 2011-10-31 | 2013-05-02 | Valeo Systèmes d'Essuyage | Verfahren zur Ansteuerung eines Scheibenwischermotors |
| RU208348U1 (ru) * | 2021-02-19 | 2021-12-14 | Федеральное государственное казенное военное образовательное учреждение высшего образования "Военный университет" Министерства обороны Российской Федерации | Устройство защиты бортовой сети транспортного средства при примерзании щеток стеклоочистителя |
-
1995
- 1995-12-07 IT IT95TO000985A patent/IT1281398B1/it active IP Right Grant
-
1996
- 1996-12-05 DE DE19650491A patent/DE19650491A1/de not_active Ceased
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| US9663069B2 (en) | 2011-10-31 | 2017-05-30 | Valeo Systèmes d'Essuyage | Method for the activation of a windscreen wiper motor |
| EP2586667A3 (de) * | 2011-10-31 | 2017-11-22 | Valeo Systèmes d'Essuyage | Verfahren zur Ansteuerung eines Scheibenwischermotors |
| RU208348U1 (ru) * | 2021-02-19 | 2021-12-14 | Федеральное государственное казенное военное образовательное учреждение высшего образования "Военный университет" Министерства обороны Российской Федерации | Устройство защиты бортовой сети транспортного средства при примерзании щеток стеклоочистителя |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITTO950985A1 (it) | 1997-06-07 |
| ITTO950985A0 (de) | 1995-12-07 |
| IT1281398B1 (it) | 1998-02-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GATE S.P.A., TURIN, IT |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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