DE19649371C1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Überwachung, Steuerung und Regelung einer großen Anzahl von Glüh- oder Halogenlampen in Feuern - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Überwachung, Steuerung und Regelung einer großen Anzahl von Glüh- oder Halogenlampen in FeuernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur zentra
len Überwachung, Steuerung und Regelung für Lampen in Feuern, insbeson
dere in Flugplatz-, Autostraßen- und Flughindernisbefeuerungsanlagen.
Seit einigen Jahrzehnten ist die Serienkreissteuerung weltweit bekannt und in
der Praxis der Befeuerung von Flugplätzen eingeführt. Mangels aktiver und
intelligenter Bauelemente war dieses Verfahren bis heute die einzig bekannte
Lösung, um eine erhebliche Lampenanzahl (Kette, (KE)) über große Strecken
mit kleinem Spannungsfall und damit ohne jeden Unterschied in der Beleuch
tungsstärke mit elektrischer Energie zu versorgen. Die in Serie hinter einem
Zentraltransformator (ZT) geschalteten Lampentransformatoren (LPT) wandeln
die Betriebsspannung auf eine Kleinspannung um und stellen für den LA-Kreis
einen konstanten Strom. Die LPT verhindern, daß bei Ausfall einer Lampe der
Gesamtstromkreis unterbrochen wird. Alle Fortentwicklungen zu dieser Auf
gabenstellung basieren auf dem grundsätzlichen Serienkreis und seinen LPT
sowie dem ZT. Somit wird automatisch ein hoher Anteil von eindeutigen Nach
teilen dieses Verfahrens in die Steuerung von Feuern bei der Straßen
verkehrslenkung vor Tunneleinfahrten oder bei der Befeuerung von Luftfahrt
hindernissen zwangsweise mit übernommen. Da die Aufgabenstellung in vor
genannten Einsatzfällen erheblich abweicht, tritt der große Vorteil der Serien
kreissteuerung, mit relativ geringen Verlusten große Ströme auf langen Lei
tung mit hohem Wirkungsgrad zu steuern, in den Hintergrund. Zunächst sol
len die Nachteile der ursprünglichen Serienkreisversorgung, auf dem die be
kannten Fortentwicklungsverfahren aufbauen, angeführt werden:
- 1. Ausfall des ZT
- - Ausfall aller Lampen einer Kette
- 2. Bruch des Serienkreiskabels
- - Ausfall aller Lampen einer Kette
- 3. Kurzschluß im ZT
- - Ausfall aller Lampen einer Kette
- 4. Hohe Versorgungsspannung der Primärseite des LPT
(Isolationsaufwand) - 5. Isolationsfehler im Serienkreiskabel oder ZT
- - unkontrollierter Beleuchtungsstärkeverlust aller LA
- - Ausfall aller Lampen einer Kette
- 6. Kurzschluß der Primärseite des LPT
- - Ausfallgefahr für die Leuchtmittel
- 7. Offener Stromkreis der Sekundärseite des LPT
- - Ansteigen der KE-Spannung
- 8. Keine Selektivität der einzelnen LA zur KE
- 9. Aufwendige Planung
- 10. Aus Sicherheitsgründen kostenintensive Installation, mindestens zwei, in der Regel drei Serienkreise für eine KE
- 11. Keine Erweiterungsmöglichkeit für ergänzende LE in einer KE ohne Änderung an der zentralen Technik
- 12. Keine Einzelschaltung der LA möglich
- 13. Eine LA kann nicht zu zwei oder diversen KE gehören
- 14. Keine Gruppenbildung mit einzelnen LA möglich
- 15. Keine Beleuchtungsstärkeänderung der Einzel-LA
- 16. Keine Einzelüberwachung der LA mit Ortskennung
- 17. Großes Volumen der LPT
- 18. Hohes Gewicht der LPT
- 19. Scheinleistungsbezug trotz ohmscher Last
Die basierend auf diesem Verfahren weiterentwickelten Technologien der letz
ten Jahre können prinzipiell in drei verschiedene Fortentwicklungsstufen un
terteilt werden:
I. Die ebenfalls zentral eingesetzte Steuerung und/oder nur Überwachung
mittels aktiver Komponenten am ZT.
II. Die unter 1. beschriebenen Verfahren, ergänzt um einzelne Meldungen der
LE mit zusätzlichen Steuer- bzw. Meldeleitungen.
III. Die unter I. beschriebenen Verfahren, jedoch ergänzt um aktive Bauele
mente/Baugruppen zur seriellen- oder Frequenzübertragung der einzelnen
LE-Zustände mit bedingter Steuerung.
zu 1. Wesentlich sind die Komponenten der primärseitigen zentralen Stromregelung
am ZT über einen Thyristorregler zum Ausgleich der Fehlerquellen 5, 6, 7, mit
tels Messung von Strom und Spannung im Sekundärkreis des ZT. Aus der
vorgenannten Messung läßt sich außerdem, bei begrenzt geplanter LA-An
zahl in einer KE, die Anzahl der ausgefallenen LE oder LA, nicht jedoch der
Ort ermitteln (DE 28 29 135 C2).
zu II. Die zusätzlichen Meldeleitungen haben sich bis heute wegen des weiteren
Planungs- und Installationsaufwandes nicht durchsetzen können (DE 34 31 099
A1 und EP 0 448 358 A2).
zu III. Die neueste Anmeldung (WO 95 24 820 A1) beschreibt zur Lösung der Pro
bleme 12, 13, 14 und 16 die serielle und bidirektionale Übertragung von Daten
der LE zur Zentrale. Auch diese Lösung basiert immer auf der korrekten Funk
tion des Serienkreises und aller zentralen Komponenten. Fallen diese Teile
oder der LPT aus, bricht die Energie zur Abarbeitung der korrekten differen
zierten LA-Meldung innerhalb des Systemes zusammen. Ein Kabelbruch setzt
auch das in Serie (Einzelader) geschaltete Kommunikationsmedium außer
Betrieb, ohne die sicherheitsrelevanten Einzelmeldungen als Erstauslöser zur
Störungserkennung und Behebung zu gewährleisten.
Die Anforderungen an eine Befeuerungsanlage auf Flugplätzen unterschei
den sich von denen im Bereich der Straßenverkehrslenkung oder der Befeue
rung von Flughindernissen erheblich. In dem hier erfindungsgemäß im folgen
den beschriebenen Verfahren über differenzierte Meldungen von Betriebs- und
Störzuständen, die Einzel-Schaltung und -Regelung von Leuchten, sowie de
ren Zuordnung in Ketten oder Gruppen tritt der optimale Übertragungs
wirkungsgrad bei Lampen im Bereich bis zu 100 Watt und erheblich kleineren
Entfernungen gegenüber Flugplätzen in den Hintergrund. Nicht nur die
sicherheitsrelevanten Faktoren, sondern ergänzend auch die Wirtschaftlich
keit einer Gesamtanlage bei der Planung, Erstellung und besonders bei dem
Betrieb ist von größtem allgemeinen und öffentlichen Interesse. Das Serien
kreissteuerungsverfahren ist hier kaum geeignet.
Die bekannte o.a. Befeuerungstechnik (LA und LE) wird heute u. a. zuneh
mend zur Verkehrslenkung und -Dynamisierung des Straßenverkehrs auf Au
tobahnen eingesetzt. Die automatische Organisation des Verkehrsflusses, z. B.
vor mehrspurigen Tunneleinfahrten, gerade bei Sperrungen von Einzelröhren
oder Fahrbahnen, setzt die Einzel-Steuerung/Regelung und Überwachung der
LA, sowie die freie GU- und KE-Bildung, voraus. Der betonierte Unterbau des
Fahrbahnverschleißbelages läßt außerdem nur einen erheblich reduzierten
Unterbau der LE zu, damit wird die Einbringung des LPT unter der LE kon
struktiv oft nicht möglich.
Die bisher bekannten Verfahren können bis heute nicht die wesentlichen Nach
teile, die aus der Serienkreisversorgung von Feuern entstehen, beseitigen.
Die zu lösende Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine
Überwachungs- und Steuerungseinrichtung vorzuschlagen, mit der eine gro
ße Anzahl von Lampen in Feuern in besonders günstiger Weise, aber den
noch zentral unter Verzicht auf zusätzliche Leitungen gesteuert, überwacht
und geregelt werden kann, wobei ein hoher Anspruch an die sicherheits
relevante Übertragungstechnik und die hardwaremäßige Baugleichheit der
dezentral eingesetzten Komponenten gestellt wird. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß durch die in den Ansprüchen 1 und 15 beschriebenen Merk
male gelöst. Weiter fortführende Merkmale sind in den Unteransprüchen an
gegeben.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Alle wesentlichen erfindungsgemäßen Merkmale und Vorteile werden auch
anhand von drei Zeichnungen aufgezeigt.
Es zeigen,
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer kompletten Anlage,
Fig. 2 ein Blockschaltbild des speziellen Unterflurmoduls (UM)
mit angeschalteter Leuchte (LE) und Lampe (LA),
Fig. 3 die räumliche Anordnung der LA und der Ketten (KE)
mit der mehrfach verschalteten Lampe (H).
Zur übersichtlichen Darstellung des Verfahrens wird die erfindungsgemäße
Steuerungs- und Überwachungsanlage wie folgt gegliedert:
I. Datenkommunikation im Local Operating Network (LON)
II. Steuerung und Überwachung durch die Zentrale (PC)
III. Funktion des Unterflurmoduls (UM)
Die Datenkommunikation zwischen Unterflurmodul (UM) und Zentrale (PC)
wird gemäß Fig. 1 mit einem Local Operating Network (LON) realisiert.
Alle 7 ISO/OSI Protokoll-Layer werden erfüllt, da sie in den eingesetzten Mi
kroprozessoren hard- und softwaremäßig implementiert sind.
Es können verschiedene, mischbare Kommunikationsmedien gewählt werden.
Funk, Lichtwellenleiter, verdrillte Zweidrahtleitungen (TWP) und das Versor
gungsnetz (C) sind einige Möglichkeiten.
Dem Übertragungsverfahren liegt ein differentieller Manchester-Code mit ei
ner Bitsynchronisation, die auf das Übertragungsmedium anpaßbar ist, zu
grunde. Ein CSMA-Verfahren mit Zugriffsprioritäten realisiert die Kollisions
vermeidung. Für wichtige Meldungen können Prioritäten vergeben werden.
Router (RO) realisieren den Übergang zwischen den Übertragungsmedien.
Während die Datenkommunikation innerhalb von Betriebsgebäuden bevorzugt
über TWP erfolgt, da eine hohe Übertragungsrate benötigt wird, sind in den
Niederspannungshauptverteilungen RO installiert, die das Datenprotokoll in
ein oder verschiedene Versorgungs-Netze einkoppeln. Somit kann bei räum
lich weitläufig angeordneten Niederspannungsnetzen mit evtl. zwischen
geschalteten Mittelspannungstransformatoren eine sternförmige Einspeisung
in die Verteilerebene erfolgen.
Die Übertrager (6) zur Versorgungsleitung (C) der Unterflurmodule (UM) so
wie die Router (RO) über die Zweidrahtleitungen (TWP) zum LON (C) arbeiten
im für Europa zugelassenen C-Band nach CENELEC.
Erfindungsgemäß übernimmt der PC die zentrale Konfiguration, Steuerung,
Regelung und Überwachung der Leuchten über die Unterflurmodule UM. Meh
rere PCs können ohne Hierarchie an verschiedenen Orten in das LON inte
griert werden und redundant arbeiten sowie sich gegenseitig überwachen.
Ein Fernzugriff über Modemverbindungen oder ISDN ist möglich.
Nach der wahllosen Installation der UM wird mit dem PC jedes UM bezüglich
Ketten KE und Gruppen-Zugehörigkeit GU, wie in Fig. 3 dargestellt, konfigu
riert und die entsprechenden Daten in die UM geladen, hier werden sie unver
lierbar gespeichert.
Eine grafische Oberfläche übernimmt die Darstellung der UM, verschiedene
Farben der UM-Symbole signalisieren die unterschiedlichen Betriebs- und
Fehlerzustände der UM mit ihren angeschlossenen Lampen LA.
Eine Historienfunktion ermöglicht die Erfassung der Einschaltdauer aller UM
und der LA und gibt automatisch Wartungshinweise zum Tausch von
Leuchtmitteln. Hierbei wird die Lampenarbeit zugrunde gelegt, da sich bei
Betrieb unterhalb der Nenndaten eine Lebensdauerverlängerung ergibt. Alle
Historien- und Wartungsdaten werden in einer aus dem System ausgebbaren
Datei abgelegt. Betriebszeiten, Stör- und Ausfallmeldungen der UM lassen
sich mit einem PC frei in Gruppen und nach Prioritäten geordnet zusammen
fassen, diese können über Datenverkehr mit anderen Leitwartenrechnern wei
terverarbeitet und den Wartungsbetrieben automatisch zugeleitet werden.
Mit einem PC kann von jedem UM Montagedatum der Lampe und die aufge
laufene Gesamtbetriebszeit nach der Arbeitshistorie ermittelt werden.
Zum Austausch von defekten UM steht eine "Service-Terminal" -Funktion zur
Verfügung, mit der dem neuen UM an einem PC die Daten des defekten UM
zugewiesen werden, so daß die Arbeit im Feld sich ausschließlich auf das
Wechseln des UM beschränkt.
Alle UM lassen sich durch den PC zu Testzwecken mit variablen Beleuch
tungsstärken einzeln ansteuern.
Ein (Verkehrs-) Leitrechner kann an einem PC frei programmierbare Szenari
en bezüglich der Ansteuerung von KE abrufen, der PC kann jedoch gleichzei
tig Leitrechner sein. Die Rechnerkopplung zu Fremdsystemen wird durch eine
RS232-Schnittstelle o. ä. realisiert.
Die Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Steuerungs- und
Überwachungseinrichtung der einzelnen LE bzw. LA in den beschriebenen
Befeuerungsanlagen.
Die Trennschaltung 1 des Serienlampenkreises 1 bis 4 mit der Lampe LA stellt
bei unzulässigen Strömen die schnelle Trennung des Kreises 2 bis 4 und der
nachgeschalteten Lampe des Feuers sicher. Die Schaltung prüft nach der Tren
nung den nachgeschalteten Kreis auf unzulässige Ströme und Spannungen
und schaltet nach der Störungsbehebung (Lampentausch) den Kreis wieder
zu. Die Trennung wird hierbei über die Messchaltung 4 von der Controller
schaltung 7 erfaßt, da eine unzulässige Abweichung des Istwertes über Ver
bindung d vom Sollwert im Controller vorliegt und über den Übertrager 6 im
Netz C, also im LON, zur Verfügung stellt. Die gleiche Funktion gilt für die
Rückkehr des Kreises aus der Störung.
Die Versorgungsschaltung 2 paßt die Lampenspannung beim Einsatz von
Niedervolthalogenlampen an die Versorgungsspannung an. In diesem Kreis
kann dann eine Potentialtrennung vorgesehen werden.
Die Stellerschaltung 3 ermöglicht den Einfluß auf die Höhe des am Ausgang
anliegenden Stromes bei Abschluß des Kreises durch die Lampe LA. Die Schal
tung 3 erhält ihre Stellgröße über die Verbindung c von der Schaltung 7, in der
ein ständiger Vergleich des anstehenden Sollwertes mit dem Lampen-Istwert
durchgeführt wird. Nach diesem Verfahren wird nicht nur der rückgeführte Lam
pen-Istwert kontrolliert, sondern auch der wahre Funktionszustand der Lampe
über den Übertrager 6 in das Netz C gemeldet.
Die Controllerschaltung 7 enthält darüber hinaus die unverlierbar abgelegte
Identifikationsnummer, so wird der Lampenfunktionszustand mit einer Adresse
versehen, um eine Identifikation in der Zentrale PC zu ermöglichen.
Die von dem Serienkreis 1 bis 4 getrennt arbeitende Versorgung 5 der Schal
tungen 6 und 7 stellt sicher, daß bei Fehlern im Lampenkreis, also auch bei
Trennung, eine differenzierte Meldung an das LON abgesetzt wird.
Der Funktionsbetriebszustand, den die Controllerschaltung 7 von der Über
tragerschaltung 6 aus dem Versorgungsnetz C bzw. LON als Anweisung er
hält, hat die Controllerschaltung 7 über die Verbindung g zu quittieren, auszu
führen und den wahren Zustand der Funktionsdaten dann über Leitung g und
Schaltung 6 in das LON mit Adresse zu melden.
Claims (15)
1. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung für Lampen, insbesondere von
Flugplatz-, Autostraßen- und Flughindernisbefeuerungsanlagen, bei der die
Lampen (LA) in einer Leuchte (LE) über ein separates elektronisches Unter
flurmodul (UM) gespeist werden, deren Einspeisungen (A) parallel an einem
Versorgungssystem (C) angeschlossen sind und an deren Ausgängen (B) eine
Lampe (LA) angeschaltet ist, wobei jeder Lampe (LA) in Serie eine Trenn
schaltung (1), eine Versorgungsschaltung (2), eine Stellerschaltung (3) sowie
eine Meßschaltung (4) zur Feststellung der Lampenfunktion und dieser über
die Leitung (d) eine Controllerschaltung (7) zugeordnet ist, die den Lampen
funktionssollwert über eine Leitung (f) seriell erhält und der Stellerschaltung
(3) über die Leitung (c) als Stellwert übergibt, wobei die Controllerschaltung
(7) einen oder mehrere Mikroprozessoren enthält, der die Lampenfunktions
daten über den Netzübertrager (6) in die Versorgungsleitung (C) zur Auswer
tung in einer Zentrale (PC) einspeist.
2. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Übertragung der Lampenbetriebsdaten durch die
Controllerschaltung (7) erfolgt.
3. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Kommunikation bidirektional erfolgt.
4. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das der Kommunikation zugrunde
liegende Übertragungsprotokoll alle sieben Schichten des Referenzmodells
nach ISO/OSI erfüllt.
5. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommunikation auf der
Versorgungsleitung (C) im für Europa zugelassenen C-Band nach CENELEC
erfolgt.
6. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer wahlfreien Montage
mehrerer Module (UM) eine Zugehörigkeit der Lampe (LA, H) zu einer Kette
(KE) oder Kettengruppen (GU) über die Versorgungsleitung (C) festgelegt wird.
7. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikation eines Moduls
(UM) nur über die Versorgungsleitung (C) anhand einer in der
Controllerschaltung (7) unverlierbar abgelegten Identifikationsnummer mög
lich ist.
8. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Lampenfunktionen in einer
Messchaltung (4) ermittelt werden und von der Controllerschaltung (7) mit den
Lampensollwerten verglichen werden.
9. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenstrom von der
Controllerschaltung (7) beeinflußt wird.
10. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Serien-Lampenstromkreis
(A-1-2-3-4-B-LA) unabhängig von der vollen Funktion der Schaltungen(S), (6)
und (7), gestört sein kann.
11. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung (1) eine Lam
pe (LA) und ihren Serienkreis bei Störung selektiv abtrennen kann.
12. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschaltung (1) nach
Störungsbehebung automatisch rückstellt.
13. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (5) als separate
Stromversorgung nur für den Übertrager (6) und die Controllerschaltung (7)
arbeitet.
14. Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der vorangehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verwendung der Router (RO)
den potentialgetrennten Zugang zum Übertragungsmedium (C) trotz unter
schiedlicher Energieversorgung ermöglicht.
15. Verfahren zur Überwachungs- und Steuerungseinrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zentrale (PC)
auf alle nach Orten identifizierbaren Lampen und ihrer Daten zugreifen kann
bzw. diese mit einem CSMA (Carner-Sense-Multiple-Access)-Verfahren
Event -gesteuert an eine Zentrale (PC) senden.
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