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DE19649151A1 - Wäßrige Lösung enthaltend Salze und Puffersubstanzen - Google Patents

Wäßrige Lösung enthaltend Salze und Puffersubstanzen

Info

Publication number
DE19649151A1
DE19649151A1 DE19649151A DE19649151A DE19649151A1 DE 19649151 A1 DE19649151 A1 DE 19649151A1 DE 19649151 A DE19649151 A DE 19649151A DE 19649151 A DE19649151 A DE 19649151A DE 19649151 A1 DE19649151 A1 DE 19649151A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aqueous solution
cresol
indicator
nucleic acids
purple
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19649151A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Dr Schorr
Jie Dr Kang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Qiagen GmbH
Original Assignee
Qiagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Qiagen GmbH filed Critical Qiagen GmbH
Priority to DE19649151A priority Critical patent/DE19649151A1/de
Publication of DE19649151A1 publication Critical patent/DE19649151A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/68Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving nucleic acids
    • C12Q1/6813Hybridisation assays
    • C12Q1/6834Enzymatic or biochemical coupling of nucleic acids to a solid phase
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/22Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators
    • G01N31/221Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators for investigating pH value

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  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Measuring Or Testing Involving Enzymes Or Micro-Organisms (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine wäßrige Lösung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 und deren Verwendung zur Bindung von Nukleinsäuren an mineralischen Träger.
Bei der Präparation von Nukleinsäuren ist die Anwendung von Elektrophoreseschritten oft notwendig. Die Elektrophorese wird bei pH-Werten durchgeführt, die regelmäßig alkalisch sind. Hinzu kommt, daß die Alkalität bei mehrmaliger Anwendung des Elektro­ phorese-Puffers steigt. Werden Nukleinsäuren dann aus dem Elektrophoresegel entfernt, werden nicht unbeträchtliche Mengen an Alkalien in den nächstfolgenden Aufarbeitungsschritt ver­ schleppt. Dies kann dann dazu führen, daß Nukleinsäuren aufgrund der Alkalität des Mediums nicht mehr an Chromatographie-Materia­ lien auf Silikagel-Basis binden. Zwar ist es möglich, durch Zugabe von sauren Pufferlösungen, wie beispielsweise einer 3 M Natriumacetatlösung mit dem pH 5,0, den pH-Wert zu korrigieren, jedoch ist es im einzelnen Fall oft schwierig und aufwendig, den pH-Wert der betreffenden Lösung zu bestimmen.
Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht darin, ein Mittel bereitzustellen, welches es in einfacher Weise erlaubt, einen kritischen pH-Wert, bei dem eine Bindung an mineralischen Träger der Nukleinsäuren nicht mehr erfolgt, erkennbar zu machen.
Überraschenderweise wird das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem in einfacher Weise dadurch gelöst, daß man der wäßrigen Lösung zur Aufgabe der aus der Elektrophorese isolierten Nukleinsäure einen pH-Indikator zugibt. Die so hergestellte Nukleinsäurepräparation kann dann mit mineralischen Träger behandelt werden. Die wäßrigen Lösungen, mit denen die entsprechend präparierten Nukleinsäuren auf chromatographische Säulen gebracht oder mit chromatographischen Materialien in Kontakt gebracht werden, sind wäßrigen Lösungen, die Puffer­ substanzen enthalten. Der pH-Indikator soll erfindungsgemäß im Bereich über pH 1, insbesondere 5 bis 7, mindestens eine pH- abhängige Farbänderung erfahren. Dies hat den Vorteil, daß durch Abgleich mit einer geeichten Farbskala in an sich bekannter Weise der pH-Wert so genau bestimmt werden kann, daß eine Aussage möglich ist, ob in dem Gemisch enthaltende Nukleinsäuren an dem zur Isolierung ausgewählten mineralischen Trägermateria­ lien, insbesondere Silikagel-Materialien, binden.
Als mineralische Träger kommen poröse oder nicht-poröse Materia­ lien auf der Basis von Metalloxiden und Metallmischoxiden in Frage, wie solche aus Silikagel, Materialien, die überwiegend aus Glas bestehen, Aluminiumoxid, Zeolithe, Titanoxid, Zirkon­ dioxid. Die Partikelgröße der mineralischen Trägermaterialien beträgt vorzugsweise 0,1 µm bis 1000 µm. Werden poröse minerali­ sche Träger verwendet, wie beispielsweise poröses Silikagel, poröses Glas, poröses Aluminiumdioxid, Zeolithe, weisen die Poren vorzugsweise eine Porengröße von 2 bis 1000 nm auf. Das Trägermaterial kann beispielsweise in Form loser Schüttungen vorliegen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das mineralische Trägermaterial eine netzartige Membran aus Silikagel-, Glas- oder Quarzfaser, mit einer Porengröße < 0,5 µm, an die die freigesetzte Nukleinsäure adsorbiert werden kann. Eine ebenfalls bevorzugte Ausführungsform stellt eine Vorrichtung dar, bei der das mineralische Trägermaterial ein partikelförmiges anorganisches Polymer, wie Kieselgel oder Quarzgel, mit einer Partikelgröße von 15 bis 25 µm ist.
Der in der erfindungsgemäßen wäßrigen Lösung verwendbare pH- Indikator weist vorzugsweise im neutralen bis schwach alkali­ schen Bereich mindestens eine pH-abhängige Farbänderung auf.
Vorzugsweise beträgt die Menge der Indikatorsubstanz in einer wäßrigen Lösung 1 bis 10 Vol.-%, ausgehend von einer Stammlösung aus einer gesättigten Lösung der betreffenden Indikatorsubstanz.
Als geeignet haben sich insbesondere die Farbstoffe Kresolrot und/oder m-Kresolpurpur erwiesen.
Die genannten Farbstoffe besitzen den Vorteil, daß sie zum einen nicht mit den zu isolierenden Nukleinsäuren interferieren und darüber hinaus eine gute Ablesbarkeit im Bereich zwischen pH 7 und pH 9 gewährleisten. Es haben sich insbesondere 3 bis 5 Vol.-% Kresolrot und/oder m-Kresolpurpur in der wäßrigen Lösung bewährt.
Die Verwendung der erfindungsgemäßen wäßrigen Lösung ist zur Bindung von Nukleinsäuren an Silikagel-Materialien geeignet, obwohl nicht unbeträchtliche Mengen an Indikatorsubstanz vorhan­ den sind.

Claims (4)

1. Wäßrige Lösung enthaltend Salze und/oder Puffersubstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung eine pH-Indikator­ substanz enthält, die im Bereich über pH 1 mindestens eine pH-abhängige Farbänderung erfährt.
2. Wäßrige Lösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Indikatorsubstanz in einer wäßrigen Lösung in einer Konzentration von 1 bis 10 Vol.-% vorliegt, ausgehend von einer Stammlösung aus einer gesättigten Indikatorsubstanz­ lösung.
3. Wäßrige Lösung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß als Indikator Kresolrot und/oder m-Kresol­ purpur verwendet wird.
4. Verwendung einer wäßrigen Lösung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 zur Bindung von Nukleinsäuren an mineralischen Trägern.
DE19649151A 1995-12-07 1996-11-27 Wäßrige Lösung enthaltend Salze und Puffersubstanzen Withdrawn DE19649151A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19916534A1 (de) * 1999-04-13 2000-10-19 Gsf Forschungszentrum Umwelt RNA-Isolierungs-Kit

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DE19916534A1 (de) * 1999-04-13 2000-10-19 Gsf Forschungszentrum Umwelt RNA-Isolierungs-Kit

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