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DE19649913A1 - Drehlager, insbesondere Scherenlager, für einen Dreh-Beschlag oder einen Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen - Google Patents

Drehlager, insbesondere Scherenlager, für einen Dreh-Beschlag oder einen Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen

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Publication number
DE19649913A1
DE19649913A1 DE1996149913 DE19649913A DE19649913A1 DE 19649913 A1 DE19649913 A1 DE 19649913A1 DE 1996149913 DE1996149913 DE 1996149913 DE 19649913 A DE19649913 A DE 19649913A DE 19649913 A1 DE19649913 A1 DE 19649913A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
bearing
axial
securing
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996149913
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Prinz
Michael Caye
Guido Flege
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Original Assignee
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aug Winkhaus GmbH and Co KG filed Critical Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority to DE1996149913 priority Critical patent/DE19649913A1/de
Publication of DE19649913A1 publication Critical patent/DE19649913A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/10Pins, sockets or sleeves; Removable pins
    • E05D5/12Securing pins in sockets, movably or not
    • E05D5/128Securing pins in sockets, movably or not the pin having a recess or through-hole engaged by a securing member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/08Friction devices between relatively-movable hinge parts
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5205Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis with horizontally-extending checks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Drehlager, insbesondere Scherenlager, für einen Dreh-Beschlag oder einen Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen, umfassend: ein Lagergabelteil mit wenigstens zwei entlang einer Lagerachse im Abstand zueinander angeordneten Gabelschenkeln, welche jeweils eine Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnung aufweisen, ein zwi­ schen die wenigstens zwei Gabelschenkel einsetzbares Lager­ augenteil mit einer zu den Gabelschenkel-Axialdurchgangsöff­ nungen in axiale Ausrichtung bringbaren Lageraugenteil-Axial­ durchgangsöffnung, einen Drehlagerbolzen, welcher durch die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnungen und die Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung hindurchführbar ist zur Drehkopplung des Lagergabelteils mit dem Lageraugenteil, und Drehbrems­ kraft-Erzeugungsmittel zum Erzeugen einer zwischen den Lager­ gabelteil und dem Lageraugenteil wirkenden Drehbremskraft.
Ein derartiges Drehlager ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 296 16 390 bekannt. Bei diesem bekannten Drehlager werden in die Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung von beiden axialen Seiten her Bremsbuchsen eingeschoben, die mit ihren Außenum­ fangsflächen an einer Innenumfangsfläche der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung anliegen und bezüglich dieser in rei­ bungserzeugender Art und Weise bewegbar sind. In ihren über das Lageraugenteil in axialer Richtung hervorstehenden Ab­ schnitten sind die Bremsbuchsen an seitlichen Bereichen abge­ flacht, so daß an jeder Bremsbuchse zwei im wesentlichen parallel gegenüberliegende Halteflächen gebildet sind, die sich zur Lagerachse im wesentlichen parallel erstrecken. Im Lagergabelteil ist in jedem der Gabelschenkel jeweils eine Nut mit gegenüberliegenden parallelen Seitenflächen ausgebildet, die bei Verbindung des Lageraugenteils mit dem Lagergabelteil dann an den abgeflachten Bereichen der Bremsbuchsen anliegen und somit eine Drehsicherung für die Bremsbuchsen bilden. Das heißt, bei diesem bekannten Drehlager sind die Bremsbuchsen bezüglich des Lagergabelteils drehfest gehalten und erzeugen eine Drehreibungsbremskraft am Lageraugenteil. Zum Zusammen­ setzen derartiger Lager, wenn beispielsweise das Lagergabel­ teil bereits an einem Fenster- oder Türrahmen angebracht ist und das Lageraugenteil an einem Fenster- oder Türflügel ange­ bracht ist, müssen dann die Buchsen vermittels eines speziel­ len Werkzeugs in der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung in bestimmte Drehstellungen gebracht werden, so daß sie bei der Montage des Fenster- oder Türflügels an dem zugehörigen Rahmen in die jeweiligen Nuten in den Gabelschenkeln eingeführt wer­ den können. Ist ein bestimmtes Ausmaß an Fehlausrichtung von zumindest einer Buchse gegeben, so ist die Montage des Fen­ ster- oder Türflügels nicht möglich und es muß dann zunächst die falsch ausgerichtete Bremsbuchse mittels des Werkzeugs in die richtige Stellung gebracht werden.
Ferner ist aus der DE 195 21 539 ein Drehlager bekannt. Bei diesem bekannten Drehlager sind das Lagergabelteil und das Lageraugenteil, welche jeweils ein Scherenlager bzw. ein Sche­ renband eines derartigen Lagers bilden, durch den Drehlager­ bolzen derart verbunden, daß sie bezüglich einander frei dreh­ bar sind und zwischen diesen lediglich die bei Lagern inherent vorhandenen Reibungskräfte wirken. Dies führt zu dem Problem, daß vor allem beim Verschwenken schwerer Tür- oder Fenster­ flügel die einmal in Bewegung versetzten Flügel eines erhebli­ chen Kraftaufwands bedürfen, um sie wieder anzuhalten. Ferner besteht die Gefahr, daß bei geöffnetem Fenster oder geöffneter Tür bereits eine geringe Luftzug- oder Windeinwirkung ausrei­ chend ist, um das Fenster oder die Tür in Bewegung zu verset­ zen, so daß das Fenster oder die Tür zumeist unter Auftreten eines lauten Knalls zufällt, was zur Beschädigung von Rahmen­ teilen oder sogar der in dem Fenster oder der Tür enthaltenen Glasscheiben führen kann.
Aus der DE-A-44 43 561 ist eine Drehbremse für einen Dreh-Kipp-Beschlag eines Fensters, einer Tür oder dergleichen be­ kannt. Bei dieser Drehbremse ist an einem unteren Bereich eines Flügelrahmens ein Bremshebel angeordnet, dessen eines Ende mit dem Flügelrahmen gelenkig verbunden ist und dessen anderes Ende in einer Verschiebeführung am Fensterrahmen ver­ drehbar und verschiebbar gelagert ist. Es ist ferner eine Rasteinrichtung vorgesehen, die zwischen dem Bremshebel und dem Fensterrahmen wirkt und in zumindest einer definierten Raststellung einrastet, so daß in dieser Raststellung der Fensterflügel bezüglich des Fensterrahmens im wesentlichen drehfest gehalten ist. Die Rastmittel sind durch federelasti­ sches Zusammenwirken eines Rastbolzens mit einer Rastaufnahme gebildet, so daß bei Ausüben einer vorbestimmten Kraft auf den in Raststellung gehaltenen Fensterflügel die Rastwirkung auf­ gehoben werden kann und somit der Flügel in eine andere Schwenkstellung bewegt werden kann. Diese Drehbremse ist auf­ grund des Vorsehens des Bremshebels und der zugeordneten Rast­ mittel von relativ kompliziertem Aufbau.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Drehlager vorzusehen, welches bei einfachem Aufbau eine zuverlässige Bremswirkung erzeugt und welches eine leichte Montierbarkeit der einzelnen Drehlagerkomponenten ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Drehlager, insbesondere Scherenlager, für einen Dreh-Beschlag oder einen Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen, wel­ ches umfaßt: ein Lagergabelteil mit wenigstens zwei entlang einer Lagerachse im Abstand zueinander angeordneten Gabel­ schenkeln, welche jeweils eine Gabelschenkel-Axialdurchgangs­ öffnung aufweisen, ein zwischen die wenigstens zwei Gabel­ schenkel einsetzbares Lageraugenteil mit einer zu den Gabel­ schenkel-Axialdurchgangsöffnungen in axiale Ausrichtung bring­ baren Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung, einen Drehlager­ bolzen, welcher durch die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöff­ nungen und die Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung hindurch­ führbar ist zur Drehkopplung des Lagergabelteils mit dem La­ geraugenteil.
Bei dem erfindungsgemäßen Drehlager sind ferner Bremskraft-Erzeugungsmittel vorgesehen zum Erzeugen einer zwischen dem Lagergabelteil und dem Lageraugenteil wirkenden Drehbrems­ kraft. Die durch die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel erzeugte Drehbremskraft wird zwischen dem Lagergabelteil und dem Lager­ augenteil über den Drehlagerbolzen übertragen.
Da also bei dem erfindungsgemäßen Drehlager die Bremskraft derart vorgesehen wird, daß das Lagergabelteil direkt bezüg­ lich des Lageraugenteils abgebremst wird, sind keine zusätzli­ chen Komponenten erforderlich, die beispielsweise einen Fen­ sterflügel bezüglich eines Rahmens bremsen oder halten. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Bremskraft, welche zusätzlich zu einer in Drehlagern ohnehin vorhandenen Rei­ bungskraftwirkung zwischen aneinander gelagerten Bauteilen erzeugt wird, im Drehlager selbst erzeugt. Es ist daher eine externe Einwirkung auf die bzw. eine Beeinträchtigung der Bremsfunktion praktisch ausgeschlossen, so daß neben dem ver­ einfachten Aufbau zur Erzeugung der Bremskraft zusätzlich eine erhöhte Sicherheit, insbesondere gegen Zugriff von außen, ge­ währleistet ist.
Da ferner der Drehbremskraft-Wirkungsweg über den Drehlager­ bolzen verläuft, ist die beim Stand der Technik erforderliche Ausrichtung von Bremsbuchsen, welche die Drehbremskraft zwi­ schen dem Lageraugenteil und dem Lagergabelteil direkt und unter Umgehung des Drehlagerbolzens übertragen, nicht erfor­ derlich. Es kann daher das erfindungsgemäße Drehlager ohne die spezielle Ausrichtung irgendwelcher Bremsbuchsen oder derglei­ chen in einfacher Weise zusammengesetzt werden.
Um mittels des erfindungsgemäßen Drehlagers ein Fenster oder eine Tür unabhängig von ihrem Öffnungsgrad bremsen zu können, wird vorgeschlagen, daß die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel eine von einer Relativdrehstellung zwischen dem Lagergabelteil und dem Lageraugenteil im wesentlichen unabhängige Drehbrems­ kraft erzeugen.
Beispielsweise können die erfindungsgemäßen Bremskraft-Erzeu­ gungsmittel dazu ausgebildet sein, eine Drehreibungsbremskraft zwischen einem Bauteil von Lagergabelteil und Lageraugenteil und dem Drehlagerbolzen zu erzeugen, und dazu ausgebildet sein, eine Drehreibungsbremskraft zwischen dem anderen Bauteil von Lagergabelteil und Lageraugenteil und dem Drehlagerbolzen zu erzeugen oder den Drehlagerbolzen bezüglich des anderen Bauteils drehfest zu halten. Es wird dabei die Bremskraft zwi­ schen dem Lagergabelteil und dem Lageraugenteil also durch den Drehlagerbolzen übertragen.
Um das erfindungsgemäße Drehlager bei einer Vielzahl verschie­ dener Fenster oder Türen verwenden zu können, die verschiedene Größen und somit verschiedene Gewichte aufweisen, wird vor­ geschlagen, daß die Bremskraft-Erzeugungsmittel zur Erzeugung einer im wesentlichen stufenlos veränderbaren Drehreibungs­ bremskraft ausgebildet sind. Mit dieser Maßnahme kann sicher­ gestellt werden, daß unabhängig von dem Gewicht eines Fensters oder einer Tür das erfindungsgemäße Drehlager immer eine ge­ eignete Bremskraft vorsieht, die beispielsweise durch einen Benutzer eingestellt werden kann.
Das erfindungsgemäße Drehlager kann beispielsweise derart ausgebildet werden, daß die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel eine zwischen dem Drehlagerbolzen und dem Lageraugenteil wir­ kende Reibvorrichtung umfassen und daß der Drehlagerbolzen durch Drehsicherungsmittel bezüglich des Lagergabelteils dreh­ fest gehalten ist.
Dabei kann in einer besonders einfachen Ausgestaltung vorgese­ hen sein, daß die Reibvorrichtung wenigstens ein an dem Dreh­ lagerbolzen angeordnetes und mit einer Innenumfangswandung der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung in Reibeingriff bring­ bares Reibelement umfaßt.
Zur Anbringung des Reibelements am Drehlagerbolzen kann bei­ spielsweise der Drehlagerbolzen wenigstens ein erstes Bolzen­ teil und ein mit dem ersten Bolzenteil verbindbares zweites Bolzenteil umfassen, wobei im Bereich der Verbindung des er­ sten Bolzenteils mit dem zweiten Bolzenteil durch an jedem der Bolzenteile ausgebildete ringartige Stirnflächen und einen Bolzenabschnitt mit verringertem Durchmesser an wenigstens einem der Bolzenteile eine Umfangsnut gebildet ist, in welcher ein das Reibelement bildendes Reibringelement anordenbar ist.
Um, wie bereits angesprochen, das erfindungsgemäße Drehlager hinsichtlich der in diesem erzeugten Bremskraft in besonders einfacher Weise verstellen zu können, wird vorgeschlagen, daß das wenigstens eine Reibringelement ein elastisch verformba­ res, vorzugsweise aus Elastomermaterial bestehendes Reibring­ element ist und daß das erste Bolzenteil und das zweite Bol­ zenteil relativ zueinander in axialer Richtung bewegbar sind zur Veränderung der axialen Erstreckung der Umfangsnut, um eine dementsprechende axiale und radiale Verformung des wenig­ stens einen Reibringelements zu erzeugen.
Dazu kann vorzugsweise der Bolzenabschnitt mit verringertem Durchmesser an einem von erstem und zweitem Bolzenteil einen Außengewindebereich aufweisen, welcher in eine Innengewinde­ öffnung an einer Stirnseite des anderen Bolzenteils ein­ schraubbar ist, und eine axiale Relativbewegung ist dann zwi­ schen dem ersten und dem zweiten Bolzenteil durch Relativdre­ hung der beiden Bolzenteile zueinander um die Lagerachse er­ zeugbar.
Zur Drehsicherung des Drehlagerbolzens bezüglich dem Lagerga­ belteil kann vorgesehen sein, daß die Drehsicherungsmittel einen bezüglich der Lagerachse vom Drehlagerbolzen im wesent­ lichen quer abstehenden Drehsicherungsabschnitt umfassen, welcher bei in die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnungen eingeführtem Drehlagerbolzen in eine am Lagergabelteil ausge­ bildete komplementäre Drehsicherungsausnehmung eingreift.
Wenn der Drehsicherungsabschnitt durch einen bezüglich der Lagerachse nicht rotationssymmetrisch ausgebildeten Bolzenkopf des Drehlagerbolzens gebildet ist, wobei der Bolzenkopf bei in die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnungen eingeführtem Dreh­ lagerbolzen in einer entsprechend geformten Vertiefung an einer axialen Stirnseite eines Gabelschenkels liegt, dann ist einerseits der Drehsicherungsabschnitt in besonders einfacher Weise und ohne die Verwendung zusätzlicher Bauteile herstell­ bar, und andererseits wird ein sehr sicher wirkender Dreh-Si­ cherungseingriff erzeugt.
Vorzugsweise ist beim erfindungsgemäßen Drehlager vorgesehen, daß der Drehsicherungsabschnitt am ersten Bolzenteil angeord­ net ist und daß am zweiten Bolzenteil ein Werkzeugangriffs­ abschnitt ausgebildet ist zum Angreifen eines Werkzeugs zur Erzeugung der Relativdrehung zwischen dem ersten und dem zwei­ ten Bolzenteil.
Um zu verhindern, daß der Drehlagerbolzen des erfindungsgemä­ ßen Drehlagers sich in unbeabsichtigter Weise aus den ver­ schiedenen Axialdurchgangsöffnungen heraus verschiebt, wird vorgeschlagen, daß ferner Bolzen-Axialsicherungsmittel zum axialen Sichern des Drehlagerbolzens am Lagergabelteil und/oder am Lageraugenteil vorgesehen sind.
Beispielsweise können die Bolzen-Axialsicherungsmittel ein mit dem Drehlagerbolzen in Sicherungseingriff bringbares Siche­ rungselement in wenigstens einem der Gabelschenkel umfassen.
In besonders einfach und sicher wirkender Art und Weise können die Bolzen-Axialsicherungsmittel ausgebildet werden, wenn je­ des Sicherungselement im zugeordneten Gabelschenkel auf den Drehlagerbolzen zu vorgespannt ist, so daß in einer Siche­ rungsstellung des Sicherungselements ein Sicherungsabschnitt desselben in eine Sicherungs-Umfangsnut am Drehlagerbolzen eingreift und daß das Sicherungselement gegen die Vorspannung in eine Freigabestellung bewegbar ist, in welcher der Siche­ rungseingriff des Sicherungsabschnitts mit der Sicherungs-Umfangsnut gelöst ist.
Ist der Drehlagerbolzen aus wenigstens zwei Bolzenteilen auf­ gebaut, dann ist es vorteilhaft, wenn in jedem Gabelschenkel ein Sicherungselement angeordnet ist zur voneinander unabhän­ gigen Axialsicherung des ersten Bolzenteils und des zweiten Bolzenteils, wobei in jedem der Bolzenteile wenigstens eine Sicherungs-Umfangsnut ausgebildet ist.
Um dennoch zu gewährleisten, daß durch eine axiale Relativbe­ wegung zwischen den beiden Bolzenteilen das ringartige Reib­ element in axialer Richtung komprimiert und somit in radialer Richtung erweitert werden kann, wird vorgeschlagen, daß die wenigstens eine Sicherungs-Umfangsnut in einem der Bolzenteile und das in diese eingreifende Sicherungselement derart aufein­ ander abgestimmt sind, daß eine axiale Bewegbarkeit des einen Bolzenteils bezüglich des dieses axial sichernden Sicherungs­ elements in einem vorbestimmten Ausmaß möglich ist.
Dazu kann beispielsweise vorgesehen sein, daß eine axiale Er­ streckung der wenigstens einen Sicherungs-Umfangsnut in dem einen Bolzenteil größer ist als eine axiale Erstreckung des Sicherungsabschnitts desjenigen Sicherungselements, welches das eine Bolzenteil axial sichert.
Wenn dabei weiter vorgesehen ist, daß die wenigstens eine Si­ cherungs-Umfangsnut im anderen Bolzenteil und das in diese eingreifende Sicherungselement derart aufeinander abgestimmt sind, daß eine axiale Verschiebung des anderen Bolzenelements bezüglich des dieses axial sichernden Sicherungselements im wesentlichen nicht möglich ist, dann ist trotz der in einem bestimmten Ausmaß möglichen Axial-Relativbewegung zwischen den Bolzenteilen der Drehlagerbolzen als Ganzes am Lagergabelteil axial unverschiebbar gehalten.
Bei häufigem Schwenkbetrieb könnte in unbeabsichtigter Weise der Fall auftreten, daß die beiden Bolzenteile relativ zuein­ ander verdreht werden und sich sogar voneinander lösen. Um dies zu verhindern, wird vorgeschlagen, daß die wenigstens eine Sicherungs-Umfangsnut in dem einen Bolzenteil an ihrem von einem freien Ende des einen Bolzenteils entfernten axialen Endbereich durch eine zur Lagerachse im wesentlichen orthogo­ nale ringartig ausgebildete Schulterfläche begrenzt ist.
Es wird ferner vorgeschlagen, daß Bolzenteil-Verbindungssiche­ rungsmittel vorgesehen sind, welche eine Relativdrehbewegung der Bolzenteile zueinander erschweren oder verhindern.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen detailliert beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht eines erfin­ dungsgemäßen Drehlagers;
Fig. 2 eine Längsschnittansicht durch ein zusammengesetztes erfindungsgemäßes Drehlager; und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das in Fig. 2 gezeigte Drehlager in Richtung eines Pfeils III in Fig. 2.
In den Figuren ist ein Drehlager allgemein mit 10 bezeichnet. Das Drehlager 10 umfaßt ein Lagergabelteil 12 mit zwei zuein­ ander in Abstand angeordneten, auf einer Grundplatte 18 vor­ gesehenen Gabelschenkeln 14, 16. In jedem der Gabelschenkel 14, 16 ist eine Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnung 20 bzw. 22 ausgebildet.
In der Grundplatte 18 ist eine Mehrzahl von Senkbohrungen 24 ausgebildet, in welche zur Befestigung des Drehlagers 10 bei­ spielsweise an einem Tür- oder Fensterrahmen entsprechend geformte Senkschrauben geschraubt werden können.
Zwischen die Gabelschenkel 14, 16 ist ein allgemein mit 26 bezeichnetes Lageraugenteil bzw. Scherenband einführbar. Ins­ besondere ist der Abstand zwischen den beiden Gabelschenkeln 14, 16 derart ausgebildet, daß er im wesentlichen der Breite des Lageraugenteils 26 entspricht. Im Lageraugenteil 26 ist eine Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung 28 ausgebildet, die bei Einsetzen des Lageraugenteils 26 zwischen die Gabelschen­ kel 14, 16 mit den Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnungen 20, 22 bezüglich einer Lagerachse A in axiale Ausrichtung bringbar ist. Am Lageraugenteil 26 ist wieder eine Mehrzahl von Senk­ bohrungen 30 vorgesehen, durch welche entsprechend geformte Senkschrauben geschraubt werden können und somit das Lager­ augenteil 26 beispielsweise an einem Fenster- oder Türflügel festgeschraubt werden kann.
Zwischen den Gabelschenkeln 14, 16 ist bezüglich der Lager­ achse A an einer Seite ein Wandungsabschnitt 34 ausgebildet, der bei zusammengesetztem Drehlager 10 zu dieser Seite hin einen Abschluß des Drehlagers 10 bildet.
Ein Drehlagerbolzen 32 ist durch die Gabelschenkel-Axialdurch­ gangsöffnungen 20, 22 und die Lageraugenteil-Axialdurchgangs­ öffnung 28 hindurchführbar, so daß das Lagergabelteil 12 mit dem Lageraugenteil 26 drehfest gekoppelt werden kann.
Der Drehlagerbolzen 32 besteht aus einem ersten Bolzenteil 36 und einem zweiten Bolzenteil 38. Das erste Bolzenteil 36 weist einen Bolzenabschnitt 40 mit verringertem Durchmesser auf, welcher an seinem freien Ende einen Außengewindebereich 42 trägt und an seinem anderen Ende durch eine axiale Stirnfläche 44 begrenzt ist. Das zweite Bolzenteil 38 weist in komplemen­ tärer Weise eine Öffnung 46 mit Innengewinde auf, in welche der Bolzenabschnitt 40 mit seinem Außengewindebereich 42 ein­ schraubbar ist. Werden die beiden Bolzenteile 36, 38 derart miteinander verschraubt, so bilden sie im Bereich ihrer Ver­ bindung eine Umfangsnut 48, die an einer ihrer axialen Seiten durch die axiale Stirnfläche 44 am ersten Bolzenteil 36 be­ grenzt ist, an ihrer anderen axialen Seite durch eine entspre­ chende axiale Stirnfläche 50 am zweiten Bolzenteil 38 begrenzt ist und die nach radial innen durch die Außenoberfläche des Bolzenabschnitts 40 mit verringertem Durchmesser begrenzt ist.
In dieser Umfangsnut 48 ist ein Reibring 52 angeordnet. Der Reibring 52 ist elastisch verformbar und besteht vorzugsweise aus Elastomermaterial. Insbesondere ist der Reibring 52 in axialer Richtung zwischen den beiden axialen Stirnflächen 44, 50 am ersten bzw. zweiten Bolzenteil 36, 38 gehalten und liegt mit einer Innenumfangsfläche an der Außenumfangsfläche des Bolzenabschnitts 40 mit verringertem Durchmesser an. Durch Verdrehen der beiden Bolzenteile 36, 38 zueinander um die Lagerachse A wird, aufgrund des Gewindeeingriffs zwischen die­ sen beiden Bolzenteilen 36, 38, auch die axiale Erstreckung der Umfangsnut 48 verändert. Das heißt, durch derartiges Dre­ hen der beiden Bolzenteile 36, 38 zueinander, daß die Umfangs­ nut 48 hinsichtlich ihrer axialen Erstreckung verringert wird, wird der Reibring 52 zwischen den beiden axialen Stirnflächen 44, 50 komprimiert und weicht daher nach radial außen aus. Er kommt dann zur Anlage an einer Innenumfangsfläche 54 der La­ geraugenteil-Axialdurchgangsöffnung 28 und tritt somit in Reibeingriff mit dieser Innenumfangsfläche 54. Dies ist in Fig. 2 derart dargestellt, daß die Ausbauchung des Reibrings 52 übertrieben dargestellt ist und in die Innenumfangsfläche 54 eindringt. Gleichwohl ist jedoch die Innenumfangsfläche 54 der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung 28 ohne eine Ver­ tiefung ausgebildet. Grundsätzlich wäre jedoch auch an das Vorsehen einer derartigen Innenumfangsnut in dieser Innenum­ fangsfläche 54 zu denken, so daß die Fläche, mit welcher der Reibring 52 am Lageraugenteil 26 anliegt, vergrößert werden kann und gleichzeitig eine zusätzliche axiale Fixierung des Lageraugenteils 26 bezüglich des Drehlagerbolzens 32 vorgese­ hen ist.
Der Reibring 52 erzeugt eine Drehreibungsbremskraft zwischen dem Drehlagerbolzen 32 und dem Lageraugenteil 26. Um nun zu verhindern, daß aufgrund der Drehreibungsbremskraft beim Ver­ schwenken des Lageraugenteils 26 bezüglich des Lagergabelteils 12 der Drehlagerbolzen 32 sich ebenfalls dreht und somit keine Bremskraft vorgesehen werden könnte, ist der Drehlagerbolzen 32 am Lagergabelteil 12 drehfest gehalten. Dazu weist der Drehlagerbolzen 32 einen Bolzenkopf 56 auf, der bezüglich der Lagerachse A nicht rotationssymmetrisch ausgebildet ist. Wie insbesondere in den Fig. 1 und 3 zu erkennen ist, ist der Bolzenkopf 56 nicht kreissymmetrisch, sondern weist seitliche, im wesentlichen parallele Flanken 58, 60 auf sowie einen im wesentlichen kreisrunden Abschnitt 62, welcher in seiner Kon­ tur näherungsweise an die Kontur des Gabelschenkels 14 ange­ paßt ist. Der Bolzenkopf 56 liegt bei in die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnungen 20, 22 vollständig eingeschobenem Drehlagerbolzen 32 in einer in einer Stirnfläche 64 des Gabel­ schenkels 20 ausgebildeten Vertiefung 66, die durch zwei Sei­ tenwände 68, 70 begrenzt ist. Die Seitenwände 68, 70 bilden zwischen sich die Vertiefung 66 derart, daß ihre Breite nur geringfügig größer ist als der seitliche Abstand zwischen den Flanken 58, 60 des Bolzenkopfs 56. Die an den Seitenwandungen 68, 70 anliegenden Flanken 58, 60 des Bolzenkopfs 56 bilden somit eine Drehsicherung des Drehlagerbolzens 32 am Lagerga­ belteil 12.
Wird nun das Lageraugenteil 26 bezüglich des Lagergabelteils 12 verschwenkt, so wird der Drehlagerbolzen 32 am Lagergabel­ teil 12 drehfest gehalten und die zwischen dem Reibring 52 und dem Lageraugenteil 26 erzeugte Drehreibungsbremskraft bremst das Lageraugenteil 26 ab bzw. hält dieses in einer bestimmten Drehstellung fest.
Zur Einstellung dieser Drehreibungsbremskraft ist im Bereich eines freien Endes 72 des zweiten Bolzenteils 38 eine Imbus­ öffnung 74 ausgebildet, in die ein Imbuswerkzeug eingeführt werden kann und somit das zweite Bolzenteil 38 bezüglich des ersten Bolzenteils 36, welches am Gabelschenkel 14 drehfest behalten ist, gedreht werden kann und die vorangehend ange­ sprochene Axialverlagerung dieser beiden Teile 36, 38 zuein­ ander erzeugt wird. Da der Reibring 52 an den beiden axialen Stirnflächen 44, 50 der beiden Bolzenteile 36, 38 anliegt und da darüber hinaus beim axialen Komprimieren des Reibrings 52 dieser nach radial innen gegen den Bolzenabschnitt 40 mit verringertem Durchmesser gepreßt wird, ist sichergestellt, daß der Reibring 52 nicht nur in Reibungseingriff mit der Innen­ umfangsfläche 54 der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung 28 steht, sondern ebenso am Drehlagerbolzen 32 unter Reibungs­ kraftwirkung anliegt. Ferner könnte vorgesehen sein, daß der Reibring 52 an seiner Innenumfangsfläche mit Einkerbungen oder dergleichen ausgebildet ist, die dann entsprechende Vorsprünge an der Außenumfangsfläche des Bolzenabschnitts 40 mit verrin­ gertem Durchmesser aufnehmen, so daß der Reibring 52 bezüglich des Drehlagerbolzens 32 vollständig drehfest gehalten ist und daher die Drehreibungsbremskraft an der Innenumfangsfläche 54 des Lageraugenteils 26 erzeugt wird. Da, wie bereits erwähnt, der Reibring 52 in axialer Richtung an den beiden Stirnflächen 54, 50 reibungsmäßig angreift, bildet der Reibring 52 zusätz­ lich eine Drehsicherung für die beiden Bolzenteile 36, 38, so daß eine Relativdrehung zwischen diesen beiden Bolzenteilen 36, 38 erschwert wird und diese Teile sich nicht oder nur schwer in unbeabsichtigter Weise im Betrieb voneinander lösen können.
Das das Ausmaß der radialen Ausbauchung des Reibrings 52 durch dessen axiale Kompression zwischen dem ersten und dem zweiten Bolzenteil 36 bestimmt ist, ist das erfindungsgemäße Drehlager neben der dadurch vorgesehenen Einstellbarkeit der darin er­ zeugten Drehbremskraft sehr einfach zusammenzusetzen. Dabei wird zum Zusammensetzen der Reibring 52 zwischen den Stirn­ flächen 44, 50 derart gehalten, daß er praktisch nicht kom­ primiert ist und seine ursprüngliche Form hat. Wird der Reib­ ring 52 dann derart vorgesehen, daß sein im unkomprimierten Zustand vorliegender Außendurchmesser im Bereich des Innen­ durchmessers der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung 28 liegt, d. h. nur geringfügig kleiner oder größer ist, dann kann der Drehlagerbolzen 32 in diesem Zustand ohne wesentli­ chen Reibungswiderstand in die verschiedenen Axialdurchgangs­ öffnungen 20, 22, 28 eingeführt werden. Ist der Drehlagerbol­ zen 32 dann eingeführt, so wird durch Erzeugung der Relativ­ drehung zwischen dem ersten und dem zweiten Bolzenteil 36, 38 der Reibring 52 axial komprimiert, was zur bereits erwähnten radialen Ausbauchung und Anlage an der Innenumfangsfläche 54 im Lageraugenteil 26 führt.
Wie insbesondere in Fig. 2 zu erkennen ist, ist bei dem Dreh­ lager 10 in jedem der Gabelschenkel 14, 16 eine zur Lagerachse A im wesentlichen orthogonal angeordnete Ausnehmung 76 bzw. 78 vorgesehen. In den Ausnehmungen 76, 78 ist jeweils quer zur Lagerachse A ein Sicherungsschieber 80, 82 verschiebbar an­ geordnet, wobei die Sicherungsschieber 80, 82 unter Vorspan­ nung jeweiliger Federn 84, 86 auf den Drehlagerbolzen 32 zu vorgespannt sind. Zum Halten der Federn 84, 86 in den Ausneh­ mungen 76, 78 können an einem Umfangsrand der Ausnehmungen 76, 78 vorgesehene Abschnitte (in den Figuren nicht dargestellt) nach innen gebogen werden und somit ein Austreten der Feder 84, 86 aus diesen Ausnehmungen 76, 78 verhindern. Da die bei­ den Sicherungsschieber 80, 82 zueinander identisch ausgebildet sind, wird nachfolgend die Funktionsweise derselben mit Bezug auf den Sicherungsschieber 80 beschrieben. Ferner wird hierzu auf die bereits erwähnte deutsche Patentanmeldung 195 21 539 verwiesen, in welcher der Aufbau und die Funktionsweise der­ artiger Schieber detailliert beschrieben ist und deren Inhalt hiermit durch Bezugnahme zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht wird. Es wird daher die Funktionsweise der Sicherungs­ schieber lediglich insoweit beschrieben, als sie für die vor­ liegende Erfindung relevant ist.
Der Sicherungsschieber 80 weist einen im wesentlichen U-förmi­ gen Körperteil 90 auf, der einen Sicherungsabschnitt 92 und sich von diesem in seitlichem Abstand voneinander weg er­ streckende Schenkelabschnitte 94 aufweist, von denen in Fig. 2 nur einer erkennbar ist. Der seitliche Abstand der Schenkel­ abschnitte 94 ist dabei mindestens genauso groß, wie der Durchmesser des Drehlagerbolzens 32. An dem dem Sicherungs­ abschnitt 92 entgegengesetzten Ende der Schenkelabschnitte 94 ist ein Schiebeabschnitt 96 angeordnet, auf welchen von außen eingewirkt werden kann, um den Sicherungsschieber 80 entgegen der Vorspannung durch die Feder 84 aus der in Fig. 2 darge­ stellten Sicherungsstellung in eine Freigabestellung zu ver­ schieben. In Sicherungsstellung greift der Sicherungsabschnitt 92 in eine Sicherungs-Umfangsnut 98 ein, die im Drehlagerbol­ zen 32 ausgebildet ist. Durch die Sicherungsschieber 80, 82 ist daher der Drehlagerbolzen 32 axial an den jeweiligen Ga­ belschenkeln 14, 16 gehalten und gegen ein unbeabsichtigtes Herausfallen gesichert. Insbesondere wird darauf hingewiesen, daß die beiden Gabelschenkel 14, 16 mit ihren jeweils zugeord­ neten Sicherungsschiebern 80, 82 zueinander symmetrisch ausge­ bildet sind, so daß der Drehlagerbolzen 32 von einer beliebi­ gen Seite her eingeschoben werden kann, d. h. entweder zuerst durch den Gabenschenkel 14 geführt werden kann oder zuerst durch den Gabelschenkel 16 geführt werden kann.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Sicherungs-Umfangsnut 98 am ersten Bolzenteil 36 derartig ausgebildet, daß in der Sicherungsstellung des Sicherungsschiebers 80 das erste Bol­ zenteil 36 bezüglich des Gabelschenkels 14 und somit des La­ gergabelteils 12 axial im wesentlichen unbewegbar ist. Um jedoch zur Einstellung der Drehreibungsbremskraft durch axia­ les Komprimieren des Reibrings 52 das zweite Bolzenteil 38 bezüglich des ersten Bolzenteils 36 durch Drehen des zweiten Bolzenteils 38 axial verlagern zu können, ist eine Sicherungs-Umfangsnut 100 im zweiten Bolzenteil 38 derart ausgebildet, daß sie in axialer Richtung eine größere Erstreckung aufweist als der Sicherungsabschnitt 93 des zugeordneten Sicherungs­ schiebers 82. Das zweite Bolzenteil 38 ist somit bezüglich des Gabelschenkels 16 in einem bestimmten Ausmaß in axialer Rich­ tung verlagerbar, ist durch die Sicherungs-Umfangsnut 100 und den in diese eingreifenden Sicherungsabschnitt des Sicherungs­ schiebers 82 dennoch in axialer Richtung gesichert. Das heißt, tritt trotz der zwischen den axialen Stirnflächen 54 und 50 und dem Reibring 52 vorhandenen Reibungskraft in unbeabsich­ tigter Weise eine Relativdrehung zwischen dem ersten Bolzen­ teil 36 und dem zweiten Bolzenteil 38 auf, so daß diese in axialer Richtung voneinander wegbewegt werden, so ist eine derartige, voneinander weggerichtete Bewegung dieser beiden Bolzenteile 36, 38 lediglich so weit möglich, bis eine die Sicherungs-Umfangsnut 100 an ihrem vom freien Ende 72 des zweiten Bolzenteils 38 entfernten Abschnitt begrenzende ring­ artig ausgebildete Schulter 102 zur Anlage am Sicherungsab­ schnitt 93 des Sicherungsschiebers 82 kommt. Da das erste Bolzenteil 36 durch seinen Sicherungsschieber 80 in axialer Richtung nahezu unbeweglich gehalten ist, ist bei einer der­ artigen Anlage dann eine weitere axiale Relativbewegung zwi­ schen den Bolzenteilen 36, 38 nicht mehr möglich, so daß ver­ hindert werden kann, daß die beiden Bolzenteile 36, 38 sich voneinander trennen oder daß gar das zweite Bolzenteil 38 vollständig losgelöst wird und vom Gabelschenkel 16 abfällt.
Um ein größtmögliches Ausmaß an Sicherheit vorzusehen, ist die ringartige Schulter 102 derart ausgebildet, daß sie zur Lager­ achse A näherungsweise orthogonal steht, so daß auch die Er­ zeugung von Kräften, welche den Sicherungsschieber 82 seitlich verschieben könnten, vermieden wird.
Um bei dem erfindungsgemäßen Drehlager 10 das Lagergabelteil 12 vom Lageraugenteil 26 in einfacher Weise trennen zu können, ist die Sicherungs-Umfangsnut 100 am zweiten Bolzenteil 38 in ihrem dem freien Ende 72 des Bolzenteils 38 nahen Endbereich durch eine Schrägfläche 104 begrenzt. Zum Herausschieben des Drehlagerbolzens 32 muß dann lediglich der im Gabelschenkel 14 vorgesehene Schieber 80 über seinen Schiebeabschnitt 96 seit­ lich verschoben werden, so daß er in seine Freigabestellung gebracht wird. Nachfolgend kann beispielsweise vermittels eines Imbusschlüssels, eines Schraubenziehers oder dergleichen von unten her in schiebender Art und Weise auf den Drehlager­ bolzen 32 eingewirkt werden, so daß über die Schrägfläche 104 der Schieber 82 zwangsweise in der Darstellung in der Fig. 2 nach links verschoben wird und den Drehlagerbolzen 32 frei­ gibt. Der Drehlagerbolzen 32 kann dann soweit verschoben wer­ den, bis eine zweite Sicherungs-Umfangsnut 106 im zweiten Bolzenteil 38 im Bereich des Sicherungsschiebers 80 liegt und der Sicherungsschieber 80 dort einrastet. Da die Sicherungs-Umfangsnut 106 an ihrem dem freien Ende 72 des zweiten Bolzen­ teils 38 nahen Endbereich durch eine nahezu orthogonal zur Lagerachse A verlaufende ringartige Schulter 108 begrenzt ist, kann nach dem Eingreifen des Sicherungsabschnitts 92 des Si­ cherungsschiebers 80 in die Sicherungs-Umfangsnut 106 der Drehlagerbolzen 32 nicht weiter herausgezogen werden, wenn nicht durch den Bediener der Sicherungsschieber 80 wieder ent­ gegen der Federvorspannung in seine Freigabestellung bewegt wird. Soll der Drehlagerbolzen 32 nachfolgend wieder nach un­ ten verschoben werden, so ist dies durch einfaches Schieben des Bolzens in der Darstellung der Fig. 2 nach unten möglich, da die Sicherungs-Umfangsnut 106 an ihrem anderen Endbereich durch eine Schrägfläche 110 begrenzt ist, welche den Siche­ rungsschieber 80 wieder entgegen der Federvorspannung in seine Freigabestellung verschiebt.
Obgleich in den Figuren ein Drehlagerbolzen 32 dargestellt ist, der aus zwei Bolzenteilen 36, 38 besteht, in deren Ver­ bindungsbereich dann der Reibring 52 angeordnet ist, ist es selbstverständlich, daß der Drehlagerbolzen 32 aus mehr als zwei Teilen bestehen kann, beispielsweise aus drei Teilen, und dann in jedem der Verbindungsbereiche der verschiedenen Bol­ zenteile ein entsprechender Reibring angeordnet werden kann. Es kann somit die in dem erfindungsgemäßen Drehlager erzeugte Bremswirkung zusätzlich vergrößert werden, was insbesondere bei der Verwendung des Drehlagers 10 bei schweren Fenstern oder Türen vorteilhaft ist. Auch bei einer derartigen Ausge­ staltung können dann durch die Relativdrehung verschiedener Bolzenteile zueinander die zwischen diesen eingeschlossenen Reibringe in axialer Richtung komprimiert und radial erweitert werden, um die Drehreibungsbremskraft in beliebigem Ausmaß einstellen zu können.
Darüber hinaus ist es auch möglich, den Drehlagerbolzen 32 einteilig mit einer, beispielsweise durch Fräsen eingebrach­ ten, Umfangsnut herzustellen und in dieser Umfangsnut ein elastisches Reibringelement anzuordnen, dessen Außendurchmes­ ser bereits größer ist als der Innendurchmesser der Lagerau­ genteil-Axialdurchgangsöffnung. Der Drehlagerbolzen wird dann beim Zusammensetzen des Drehlagers entgegen der durch den Reibring erzeugten Reibungskraft durch die verschiedenen Axi­ aldurchgangsöffnungen hindurch geschoben.
Ferner ist es möglich, daß der Reibring nicht in dem Bereich des Drehlagerbolzens angeordnet ist, der die Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung durchsetzt, sondern in dem Bereich angeordnet ist, der die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöff­ nung(en) durchsetzt und somit jeweils mit Innenumfangsflächen der Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnung(en) zusammenwirkt. In einem derartigen Falle könnte dann der Drehlagerbolzen bezüg­ lich des Lageraugenteils 26 drehfest gehalten sein, so daß im wesentlichen die gleiche Bremskrafterzeugungswirkung, wie sie vorangehend beschrieben worden ist, erzeugt wird. Bei einer derartigen Ausführungsform wäre es vorteilhaft, wenn die axia­ le Erstreckung der Gabelschenkel 14, 16 dann etwas vergrößert ist.
Ferner wäre es denkbar, daß der Drehlagerbolzen bezüglich des Lageraugenteils nicht drehfest gehalten wird, sondern der in der Figur dargestellte Reibring 52 zwischen diesen Bauteilen wirkt, so daß sowohl zwischen dem Drehlagerbolzen und zumin­ dest einem der Gabelschenkel eine Drehreibungsbremskraft-Ver­ bindung besteht als auch zwischen dem Drehlagerbolzen und dem Lageraugenteil eine Drehreibungsbremskraft-Verbindung besteht. Auch dabei kann die, wie vorangehend mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschriebene, Bremskraftwirkung erzeugt werden.
Wird der Drehlagerbolzen bezüglich einem der Bauteile Lagerga­ belteil und Lageraugenteil drehfest gehalten, so ist dies beispielsweise auch auf eine derartige Weise möglich, daß ein radialer Stift durch in dem entsprechenden Bauteil und dem Drehlagerbolzen vorgesehene Radialöffnungen hindurchgeführt wird und somit eine formschlüssige Drehsicherung zwischen dem Drehlagerbolzen und dem entsprechenden Bauteil erzeugt.
Das erfindungsgemäße Drehlagerteil kann sowohl bei herkömmli­ chen Schwenkfenstern oder Türen als auch bei Dreh-Kipp-Fen­ stern oder Türen verwendet werden. Bei Verwendung an herkömm­ lichen Schwenkfenstern oder Türen wird dann, wie bereits er­ wähnt, das Lagergabelteil 12 durch Schrauben an einem fest­ stehenden Fenster- oder Türrahmen angeschraubt, wobei an dem Lagergabelteil 12 vorgesehene Vorsprünge 112, 114 in entspre­ chende Vertiefungen im Rahmen eingreifen und somit eine zu­ sätzliche Fixierung des Lagergabelteils 12 bezüglich des fest­ stehenden Rahmens vorsehen. Das Lageraugenteil wird dann am Fenster- oder Türflügel angeschraubt. Bei Verwendung bei einem Dreh-Kipp-Fenster oder einer Dreh-Kipp-Türe wird das Lager­ augenteil an einem mit dem festen Rahmen zu verbindenden Aus­ stellungsarm bzw. einer Ausstellungsschere eines Dreh-Kipp-Beschlags festgelegt. Ferner ist das erfindungsgemäße Drehla­ ger 10 ohne bauliche Änderung für Rechts- oder Linksanschlag verwendbar.
Da bei dem erfindungsgemäßen Drehlager die zwischen den beiden Lagerteilen wirkende Bremskraft unmittelbar im Drehlager selbst erzeugt wird, sind keine zusätzlichen Bauteile vorhan­ den, die zum Vorsehen einer derartigen Bremskraft dienen. Dies vereinfacht einen derartigen Bremsmechanismus erheblich und sieht zusätzlich eine erhöhte Sicherheit gegen unbeabsichtigte Beeinträchtigung bzw. Beeinflussung des Bremsmechanismus von außen vor.

Claims (21)

1. Drehlager, insbesondere Scherenlager, für einen Dreh-Beschlag oder einen Dreh-Kipp-Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen, umfassend:
  • - ein Lagergabelteil (12) mit wenigstens zwei entlang einer Lagerachse (A) im Abstand zueinander angeordneten Gabelschenkeln (14, 16), welche jeweils eine Gabel­ schenkel-Axialdurchgangsöffnung (20, 22) aufweisen,
  • - ein zwischen die wenigstens zwei Gabelschenkel (14, 16) einsetzbares Lageraugenteil (26) mit einer zu den Ga­ belschenkel-Axialdurchgangsöffnungen (20, 22) in axiale Ausrichtung bringbaren Lageraugenteil-Axialdurchgangs­ öffnung (28),
  • - einen Drehlagerbolzen (32), welcher durch die Gabel­ schenkel-Axialdurchgangsöffnungen (20, 22) und die Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung (28) hindurch­ führbar ist zur Drehkopplung des Lagergabelteils (12) mit dem Lageraugenteil (26), und
  • - Drehbremskraft-Erzeugungsmittel (52) zum Erzeugen einer zwischen dem Lagergabelteil (12) und dem Lageraugenteil (26) wirkenden Drehbremskraft,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die durch die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel (52) erzeugte Drehbremskraft zwischen dem Lagergabelteil (12) und dem Lageraugenteil (26) über den Drehlagerbolzen (32) übertragen wird.
2. Drehlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel (52) eine von einer Relativdrehstellung zwischen dem Lagergabelteil (12) und dem Lageraugenteil (26) im wesentlichen unabhängige Dreh­ bremskraft erzeugen.
3. Drehlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel (52) dazu ausge­ bildet sind, eine Drehreibungsbremskraft zwischen einem Bauteil von Lagergabelteil (12) und Lageraugenteil (26) und dem Drehlagerbolzen (32) zu erzeugen und dazu ausge­ bildet sind, eine Drehreibungsbremskraft zwischen dem anderen Bauteil von Lagergabelteil (12) und Lageraugen­ teil (26) und dem Drehlagerbolzen (32) zu erzeugen oder den Drehlagerbolzen (32) bezüglich des anderen Bauteils drehfest zu halten.
4. Drehlager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskraft-Erzeugungsmittel (52) zur Erzeugung einer im wesentlichen stufenlos veränderbaren Drehreibungsbrems­ kraft ausgebildet sind.
5. Drehlager nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbremskraft-Erzeugungsmittel (52) eine zwi­ schen dem Drehlagerbolzen (32) und dem Lageraugenteil (26) wirkende Reibvorrichtung (52) umfassen und daß der Drehlagerbolzen (32) durch Drehsicherungsmittel (56, 66) bezüglich des Lagergabelteils (12) drehfest gehalten ist.
6. Drehlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibvorrichtung (52) wenigstens ein an dem Drehlager­ bolzen (32) angeordnetes und mit einer Innenumfangswan­ dung (54) der Lageraugenteil-Axialdurchgangsöffnung (28) in Reibeingriff bringbares Reibelement (52) umfaßt.
7. Drehlager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehlagerbolzen (32) wenigstens ein erstes Bolzenteil (36) und ein mit dem ersten Bolzenteil (36) verbindbares zweites Bolzenteil (38) umfaßt, wobei im Bereich der Verbindung des ersten Bolzenteils (36) mit dem zweiten Bolzenteil (38) durch an jedem der Bolzenteile (36, 38) ausgebildete ringartige Stirnflächen (44, 50) und einen Bolzenabschnitt (40) mit verringertem Durchmesser an wenigstens einem (36) der Bolzenteile (36, 38) eine Um­ fangsnut (48) gebildet ist, in welcher ein das Reibele­ ment (52) bildendes Reibringelement (52) anordenbar ist.
8. Drehlager nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Reibringelement (52) ein elastisch verformbares, vorzugsweise aus Elastomermaterial beste­ hendes Reibringelement (52) ist und daß das erste Bolzen­ teil (36) und das zweite Bolzenteil (38) relativ zuein­ ander in axialer Richtung bewegbar sind zur Veränderung der axialen Erstreckung der Umfangsnut (48), um eine dementsprechende axiale und radiale Verformung des wenig­ stens einen Reibringelements (52) zu erzeugen.
9. Drehlager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzenabschnitt (40) mit verringertem Durchmesser an einem (36) von erstem und zweitem Bolzenteil (36, 38) einen Außengewindebereich (42) aufweist, welcher in eine Innengewindeöffnung (46) an einer Stirnseite des anderen Bolzenteils (38) einschraubbar ist, und daß eine axiale Relativbewegung zwischen erstem und zweitem Bolzenteil (36, 38) durch Relativdrehung der beiden Bolzenteile (36, 38) zueinander um die Lagerachse (A) erzeugbar ist.
10. Drehlager nach Anspruch 4 und gewünschtenfalls einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh­ sicherungsmittel (56, 66) einen bezüglich der Lagerachse (A) vom Drehlagerbolzen (32) im wesentlichen quer abste­ henden Drehsicherungsabschnitt (56) umfassen, welcher bei in die Gabelschenkel-Axialdurchgangsöffnungen (20, 22) eingeführtem Drehlagerbolzen (32) in eine am Lagergabel­ teil (12) ausgebildete komplementäre Drehsicherungsaus­ nehmung (66) eingreift.
11. Drehlager nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehsicherungsabschnitt (56, 66) durch einen bezüg­ lich der Lagerachse (A) nicht rotationssymmetrisch ausge­ bildeten Bolzenkopf (56) des Drehlagerbolzens (32) ge­ bildet ist, wobei der Bolzenkopf (56) bei in die Gabel­ schenkel-Axialdurchgangsöffnungen (20, 22) eingeführtem Drehlagerbolzen (32) in einer entsprechend geformten Vertiefung (66) an einer axialen Stirnseite (64) eines Gabelschenkels (14) liegt.
12. Drehlager nach Anspruch 9 und Anspruch 10 oder 11, da­ durch gekennzeichnet, daß der Drehsicherungsabschnitt (56) am ersten Bolzenteil (36) angeordnet ist und daß am zweiten Bolzenteil (38) ein Werkzeugangriffsabschnitt (74) ausgebildet ist zum Angreifen eines Werkzeugs zur Erzeugung der Relativdrehung zwischen dem ersten und dem zweiten Bolzenteil (36, 38).
13. Drehlager nach einem der Ansprüche 1 bis 12, ferner um­ fassend Bolzen-Axialsicherungsmittel (80, 82) zum axialen Sichern des Drehlagerbolzens (32) am Lagergabelteil (12) und/oder am Lageraugenteil (26).
14. Drehlager nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen-Axialsicherungsmittel (80, 82) ein mit dem Drehlagerbolzen (32) in Sicherungseingriff bringbares Sicherungselement (80, 82) in wenigstens einem der Gabel­ schenkel (14, 16) umfassen.
15. Drehlager nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sicherungselement (80, 82) im zugeordneten Gabel­ schenkel (14, 16) auf den Drehlagerbolzen (32) zu vor­ gespannt ist, so daß in einer Sicherungsstellung des Sicherungselements (80, 82) ein Sicherungsabschnitt (92, 93) desselben in eine Sicherungs-Umfangsnut (98, 100) am Drehlagerbolzen (32) eingreift und daß das Sicherungsele­ ment (80, 82) gegen die Vorspannung in eine Freigabe­ stellung bewegbar ist, in welcher der Sicherungseingriff des Sicherungsabschnitts (92, 93) mit der Sicherungs-Umfangsnut (98, 100) gelöst ist.
16. Drehlager nach Anspruch 7 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Gabelschenkel (14, 16) ein Sicherungselement (80, 82) angeordnet ist zur voneinander unabhängigen Axialsicherung des ersten Bolzenteils (36) und des zwei­ ten Bolzenteils (38), wobei in jedem der Bolzenteile (36, 38) wenigstens eine Sicherungs-Umfangsnut (98, 100, 106) ausgebildet ist.
17. Drehlager nach Anspruch 8 und Anspruch 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die wenigstens eine Sicherungs-Umfangs­ nut (100) in einem der Bolzenteile (36, 38) und das in diese eingreifende Sicherungselement (82) derart aufein­ ander abgestimmt sind, daß eine axiale Bewegbarkeit des einen Bolzenteils (38) bezüglich des dieses axial si­ chernden Sicherungselements (82) in einem vorbestimmten Ausmaß möglich ist.
18. Drehlager nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Erstreckung der wenigstens einen Sicherungs-Umfangsnut (100) in dem einen Bolzenteil (38) größer ist als eine axiale Erstreckung des Sicherungsabschnitts (93) desjenigen Sicherungselements (82), welches das eine Bolzenteil (38) axial sichert.
19. Drehlager nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich­ net, daß die wenigstens eine Sicherungs-Umfangsnut (98) im anderen Bolzenteil (36) und das in diese eingreifende Sicherungselement (80) derart aufeinander abgestimmt sind, daß eine axiale Verschiebung des anderen Bolzen­ elements (36) bezüglich des dieses axial sichernden Si­ cherungselements (80) im wesentlichen nicht möglich ist.
20. Drehlager nach Anspruch 17, 18 oder 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die wenigstens eine Sicherungs-Umfangsnut (100) in dem einen Bolzenteil (38) an ihrem von einem freien Ende (72) des einen Bolzenteils (38) entfernten axialen Endbereich durch eine zur Lagerachse (A) im we­ sentlichen orthogonale ringartig ausgebildete Schulter­ fläche (102) begrenzt ist.
21. Drehlager nach Anspruch 9 und gewünschtenfalls einem der Ansprüche 10 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ferner Bolzenteil-Verbindungssicherungsmittel (44, 50, 52) vor­ gesehen sind, welche eine Relativdrehbewegung zwischen den beiden Bolzenteilen (36, 38) erschweren oder verhin­ dern.
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