DE19649904A1 - System von Eingängen-Ausgängen eines programmierbaren Automaten - Google Patents
System von Eingängen-Ausgängen eines programmierbaren AutomatenInfo
- Publication number
- DE19649904A1 DE19649904A1 DE19649904A DE19649904A DE19649904A1 DE 19649904 A1 DE19649904 A1 DE 19649904A1 DE 19649904 A DE19649904 A DE 19649904A DE 19649904 A DE19649904 A DE 19649904A DE 19649904 A1 DE19649904 A1 DE 19649904A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- memory
- coupler
- inputs
- information
- outputs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 17
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 16
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 6
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 4
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 3
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 238000011282 treatment Methods 0.000 description 11
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 4
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000004364 calculation method Methods 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 1
- 238000010200 validation analysis Methods 0.000 description 1
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/04—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
- G05B19/05—Programmable logic controllers, e.g. simulating logic interconnections of signals according to ladder diagrams or function charts
- G05B19/054—Input/output
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Programmable Controllers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein System von Eingängen-
Ausgängen eines programmierbaren Automaten.
Ein gewöhnlicher programmierbarer Automat besteht,
mit Bezugnahme auf die Fig. 1, aus einer
Zentraleinheit, die mit UC gekennzeichnet ist, und
Kopplern bzw. Schnittstellen von Eingängen/Ausgängen
C1, C2, C3, C4, über welche die Verbindung zwischen der
Zentraleinheit UC und dem operativen Teil (Aufnehmer,
Vorschalter, usw.) hergestellt wird.
Die Zentraleinheit UC umfaßt den/die
Mikroprozessor(en) P, einen ROM-Speicher M1, in dem das
Herstellerprogramm enthalten ist, einen RAM-Speicher
M2, einen Manager der Eingänge/Ausgänge I, deren
Kommunikation untereinander über einen Bus hergestellt
wird. Fakultativ sind die Koppler wie C4 im Innenaufbau
der Zentraleinheit eingebaut. Der RAM-Speicher M2
enthält in einer ersten Zone das Benutzerprogramm und
in einer zweiten Zone die Daten, insbesondere die
Bildschirme der Kopplerzustände und die Konstanten
bezüglich der Benutzerprogramme. Das Benutzerprogramm
ist in einer speziellen Grafiksprache vom Typ LADDER
(Kontaktsprache) oder GRAFCET geschrieben.
Die programmierbaren Automaten, die für die
Behandlung zahlreicher Eingänge/Ausgänge bestimmt sind,
sind basierend auf einem oder mehreren mit einander
verbundenen Einschüben, in denen die Koppler enthalten
sind, modular aufgebaut. In dem mit R gekennzeichneten
Haupteinschub ist das (sind die) Zentraleinheitmodul(n)
UC enthalten.
Der Manager der Eingänge/Ausgänge beinhaltet eine
Bus-Schnittstelle IP, die über den Bus der
Eingänge/Ausgänge die Verbindung zu den Kopplern C1, C2
des Haupteinschubs R und den Kopplern der
Sekundäreinschübe R1, die an letzteren sowie an die in
der Zentraleinheit UC eingebauten Kopplern wie C4
angeschlossen sind, herstellt. Über eine Bus-
Schnittstelle IS wird über einen Feldbus B die
Verbindung zu den verlagerten Kopplern wie Koppler 3
hergestellt.
Der programmierbare Automat, in dem die
Zentraleinheit UC zur Datenverarbeitung enthalten ist,
empfängt über die Koppler elektrische Signale der
Aufnehmer und sendet elektrische Signale zu den
verschiedenen Kopplern. Jeder Koppler steuert somit den
operativen Teil, der von der Zentraleinheit UC
überwacht wird. Zur Steuerung des jeweiligen Status der
Ausgänge führt diese entsprechend dem jeweiligen Status
der Eingänge permanent das Benutzerprogramm aus.
Jeder Koppler wie C1, C2, C3 und C4 ist über
physische Eingangs- bzw. Ausgangskanäle 1, 2 usw. an
den operativen Teil (Aufnehmer, Schalter, usw.)
angeschlossen.
Die Koppler sind in mehrere Kategorien aufgeteilt:
in einfache und intelligente Koppler.
Die einfachen Koppler übertragen an den Prozessor
der Zentraleinheit (oder empfangen von ihm) eine
Information ohne jegliche weitere Behandlung. Dies ist
der Fall bei den Kopplern vom Typ "Alles oder Nichts"
(abgekürzt TOR).
Die intelligenten Koppler führen eine Behandlung
(Filtrierung, Maßstabanpassung) der Signale, die sie
empfangen oder senden und/oder eine Behandlung der von
den Aufnehmern empfangenen Informationen oder den an
den Vorschalter gesandten Informationen aus, bevor
diese an die Zentraleinheit gesendet werden. Der von
einem Temperaturmeßfühler ausgegebene Analogwert muß
z. B. zunächst digitalisiert und danach entsprechend den
Berechnungen, in denen der Typ des Meßfühlers
berücksichtigt wird, linearisiert werden. Die
Behandlung wird als Arbeitsfunktion bezeichnet. Zur
Ausführung dieser Behandlung verfügen die Koppler über
einen eigenen Mikroprozessor und interne Softwares, mit
denen diese Behandlungen unabhängig von der
Zentraleinheit UC ausgeführt werden können. Diese
intelligenten Koppler sind für eine der nachstehenden
Operationen ausgelegt: Kommunikation, Analog,
Achsenpositionierung bzw. -steuerung, Zählfunktion,
spezielle Regelung oder Behandlung (Elektroniknocke,
Wägefunktion, usw.).
Gegenwärtig werden die Funktionsparameter der
Koppler entweder über mechanische Systeme
(Potentiometer, Reiter) oder softwaremäßig eingestellt.
Der Benutzer muß zur Parametrierung je nach Koppler die
Methode wechseln.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, dem
Bediener die Möglichkeit zu geben, die Koppler einfach
und unabhängig von der Topologie des Automaten
(entweder in Form eines einzigen Einschubs oder
verlagerten Einschubs/Einschüben) programmieren oder
parametrieren zu können. Alle Arbeitsfunktionen werden
über eine gemeinsame Syntax und gemeinsamen Befehle
gesteuert.
Das System von Eingängen/Ausgängen eines
programmierbaren Automaten gemäß der Erfindung besteht
aus einer Zentraleinheit, die einen Speicher und
mindestens einen Koppler für Eingänge/Ausgänge enthält,
der mit einem Kopplerspeicher ausgestattet ist und die
Verbindung zwischen den Aufnehmern und Vorschaltern und
der Zentraleinheit herstellt, das durch die Tatsache
gekennzeichnet ist, daß die Datenübertragung zwischen
dem Speicher der Zentraleinheit und dem Speicher eines
jeden Kopplers über logische Kanäle aufgebaut ist, die
eine Arbeitsfunktion ausführen und alle physischen
Kanäle eines Kopplers oder einen Teil davon
zusammenfassen, und dadurch daß der Speicher der
Zentraleinheit die Objekte bezüglich aller logischen
Kanal enthält, die eine Datenstruktur bilden, deren
Inhalt standardisiert ist, wobei diese Objekte über das
Benutzerprogramm mit Hilfe eines Befehlsvorrats mit dem
Kopplerspeicher übertragen werden.
Entsprechend einem Merkmal ist die Datenstruktur
nach den Übertragungstypen aufgebaut, die in
Speicherzonen abgespeichert sind, in denen periodisch
ausgegebene Informationen, periodisch übertragene
Informationen, vom Benutzerprogramm aperiodisch
behandelte Informationen und vom Bediener zum Start der
Arbeitsfunktion definierte Informationen enthalten
sind.
Entsprechend einem anderen Merkmal sind die
verschiedenen Zonen in Speicherunterzonen unterteilt,
die als Objekttypen bezeichnet werden und Bits, Wörter
und Doppelwörter enthalten, die Informationen vom
gleichen Typ entsprechen, wobei jedes Element durch
eine Rangstelle identifiziert wird.
Entsprechend einem Merkmal enthält der Speicher
der Zentraleinheit eine Datenstruktur, die den
einzelnen Kopplern zugeordnet ist.
Entsprechend einem Merkmal wird die Syntax für den
Zugriff zu den Datenstrukturinformationen vom
Übertragungstyp, dem Objekttyp und der topologischen
Adresse, die sich aus der Adresse des Kopplers, der mit
der Nummer des logischen Kanals und der Rangstelle
verknüpft ist, gebildet.
Entsprechend einem Merkmal kann ein logischer
Kanal die Behandlung eines Ereignisses aktivieren.
Entsprechend einem Merkmal beinhaltet das System
einen Instanzierungsmechanismus, mit dem der für die
Sprachschnittstelle eines logischen Kanals
erforderliche Speicherplatz reserviert werden kann.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich, in der
das Beispiel eines Ausführungsmodus mit Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, in denen
abgebildet sind:
Fig. 1 Funktionsskizze eines programmierbaren
Automaten mit Darstellung des Technikstands
Fig. 2 Skizze, auf welcher der
Kommunikationsaufbau zwischen der Zentraleinheit und
einem Koppler im Automaten entsprechend der Erfindung
dargestellt ist
Fig. 3 Skizze, auf der die Datenübertragung
zwischen dem Speicher der Zentraleinheit und dem
Kopplerspeicher dargestellt ist
Fig. 4 Skizze, auf der die Datenstrukturen, die
den jeweiligen Kanälen zugeordnet sind, dargestellt
sind
Fig. 5 Schematische Darstellung der
Datenstruktur
Fig. 6 Skizze zur Erläuterung des
Instanzierungsmechanismus
Fig. 7 Funktionsskizze der Ereignisse.
Der mit einem System von Eingängen-Ausgängen
ausgestattete programmierbare Automat ist entsprechend
der Erfindung ein Automat vom Typ, wie er auf Fig. 1
dargestellt ist. Jeder Koppler, einschließlich der TOR-
Koppler besitzt einen Kopplerspeicher Mc.
Der Dialog zwischen den einzelnen Kopplern C1, C2
usw. und der Zentraleinheit UC ist über logische Kanäle
aufgebaut, die erstens durch eine oder mehrere
"Arbeitsfunktionen" gekennzeichnet sind. Für die
Operation "Zählen" beispielsweise kann ein logischer
Kanal eine oder mehrere der folgenden
"Arbeitsfunktionen" ausführen: Vorzählen, Zurückzählen,
Vorzählen/ Zurückzählen, Frequenzmessung,
Positionsmessung. Zweitens ist der logische Kanal durch
die von ihm benutzten physischen Kanäle gekennzeichnet.
Bei einem Zählkoppler mit vier Zählern beispielsweise
sind in einem logischen Kanal die vier physischen
Schnittstellen der Zähltaster wie Näherungsschalter
oder optische Positionscodeumsetzer und die physischen
Betriebseingangskanäle wie die Zählungsvalidierung oder
die Zählervorwahl zusammengefaßt.
Das Benutzerprogramm ist in Tasks unterteilt. Ein
Task ist eine Gruppe von Befehlen, die vom Prozessor P
der Zentraleinheit periodisch ausgeführt werden. Zur
Erfassung der Informationen aus einem logischen Kanal
aktiviert das Herstellerprogramm den Manager der
Eingänge-Ausgänge I, bevor ein Task ausgeführt wird. Am
Ende des Tasks aktiviert das Herstellerprogramm den
Manager der Eingänge-Ausgänge (auf Fig. 1 durch I
gekennzeichnet) zur Sendung der Informationen an den
logischen Kanal.
Jeder logische Kanal eines gegebenen Kopplers
(siehe Fig. 2 bis 4), die als Sprachschnittstellen
bezeichnet werden, ist einer Datenstruktur zugeordnet.
Diese Datenstruktur ist unabhängig vom Koppler und dem
logischen Kanal unveränderlich. Größe und Inhalt dieser
Struktur hängen von der jeweils auszuführenden
Arbeitsfunktion ab. Sie ist in einer
Kopplerspeicherzone Mc abgespeichert. Der (empfangene
oder gesandte) Inhalt dieses Speichers wird an eine
identische Speicherzone im Speicher M2 der
Zentraleinheit übertragen.
Die Datenstruktur ist nach Übertragungstyp
aufgebaut (siehe Fig. 3).
- - Periodische Eingangsübertragung: der Inhalt wird vom Speicher Mc an den Speicher M2 übertragen. In ihr sind im allgemeinen periodisch ausgegebene Informationen wie z. B. der numerische Wert eines Aufnehmers enthalten.
- - Periodische Ausgangsübertragung: der Inhalt wird vom Speicher M2 aus empfangen. In ihr sind im allgemeinen vom Benutzerprogramm periodisch übertragene Informationen enthalten.
- - Übertragung auf Befehl des Benutzerprogramms: diese Zone besteht aus Teilen, deren Inhalt vom Speicher M2 aus empfangen wird, und Teilen, deren Inhalt an den Speicher M2 übertragen wird. In ihr sind vom Benutzerprogramm "aperiodisch" behandelte Informationen enthalten.
- - Konfigurationsübertragung beim Start des Benutzerprogramms: diese Zone wird vom Speicher M2 empfangen. In ihr sind vom Benutzer zum Start der Arbeitsfunktion definierte Informationen enthalten.
Die Zonen sind mit I, Q, M bzw. K codiert.
Das Benutzerprogramm hat zu den im Speicher M2 der
Zentraleinheit UC abgespeicherten Informationen in der
Form der Datenstruktur über die oben angeführte Syntax
Zugriff.
Wenn beispielsweise für einen logischen Kanal 0
bzw. 1 zugrundegelegt wird, beinhaltet die Zone I die
Informationen, die von diesem logischen Kanal generiert
werden.
Die Zone Q beinhaltet die Orders bzw. Befehle der
Zentraleinheit, die für den logischen Kanal bestimmt
sind.
Die Zone M hängt von der Arbeitsfunktion ab und
kann Informationen vom Typ "Status", spezielle
Steuerparameter und Einstellparameter beinhalten. Diese
Informationen werden auf Befehl des Benutzerprogramms
übertragen.
In den Statusparametern sind die Fehler des Kanals
und eventuell der Funktionsstatus des logischen Kanals
enthalten.
Die speziellen Steuerparameter sind Befehle, die
sich lediglich von der Zone Q unterscheiden, da sie auf
Befehl des Benutzerprogramms übertragen werden, wie
beispielsweise ein Befehl zur Bewegung zu einer
bestimmten Position oder einer bestimmten
Geschwindigkeit.
Die Einstellparameter sind Informationen, die zur
Beschreibung der Veränderungsmerkmalen des operativen
Teils an den logischen Kanal übertragen werden. Bei
einem Koppler zur Achsensteuerung beispielsweise ist
einer der Parameter ein Positionsfaktor des Verfahrens.
Die Zone K beinhaltet die Konfigurationsparameter,
d. h. die Parameter der Aufnehmer bzw. Schalter, die mit
dem Koppler arbeiten. Dies sind Invarianten für einen
gegebenen operativen Teil.
Unter Bezugnahme auf die Figur w sind die
unterschiedlichen Zonen I, Q, M und K wiederum in
Speicherunterzonen unterteilt, die als Objekttypen
bezeichnet werden. Diese Unterzonen sind folgende:
- - Unterzone "Bits". Kodierung X oder Standard (wenn als Objekttyp nichts vorgegeben wird): die abgespeicherte Information ist binär wie beispielsweise das Auslösen der Zählung.
- - Unterzone "Wörter". Kodierung W: die abgespeicherte Information ist eine numerische Information und über 16 Bits codiert wie beispielsweise der numerische Wert eines Temperaturmeßfühlers.
- - Unterzone "Doppelwörter". Kodierung D: die abgespeicherte Information ist eine numerische Information und über 32 Bits codiert wie beispielsweise der numerische Wert eines Temperaturmeßfühlers.
Jede Unterzone beinhaltet mehrere Informationen
bzw. Elemente des gleichen Typs. Ein bestimmtes Element
wird durch seine "Rangstelle" identifiziert, deren Wert
gleich der Position des Elements im Verhältnis zum
Beginn der Unterzone ist. Jedes Informationselement
wird daher durch einen Objekttyp und eine Rangstelle
innerhalb einer jeden Zone definiert.
Die Syntax des Sprachschnittstelle hat folgende
Form:
%<Code des Übertragungstyps<<Code des Objekttyps<<topologische Adresse<<Rangstelle<.
%<Code des Übertragungstyps<<Code des Objekttyps<<topologische Adresse<<Rangstelle<.
Die Rangstelle identifiziert die Position des
Elements im Verhältnis zum Beginn der Unterzone. Jedes
Informationselement wird daher durch ein Objekttyp und
eine Rangstelle innerhalb einer jeden Zone definiert.
Die topologische Adresse wird durch die Adresse
des Kopplers definiert, welcher der Nummer des
logischen Kanals zugeordnet ist.
Die Koppler wie C1 bzw. C2, die im Haupteinschub R
eingebaut sind, sind über eine Adresse zugänglich, die
gleich der Nummer des Kopplers auf 1 oder 2 Digits ist.
Die Adresse 1.0 beispielsweise ist der logische Kanal 0
des Kopplers, der sich an der Stelle 1 des
Haupteinschubs R befindet. %ID1.0 ist somit der Wert
des logischen Zählkanals 0 des Zählkopplers, der sich
an der Stelle 1 des Haupteinschubs R befindet.
Unter Bezugnahme der Fig. 3 werden nun vom
Herstellerprogramm die Übertragungen bezüglich I, M und
K implizit übernommen. Über einen Befehlsvorrat des
Benutzerprogramms können die Übertragungen auf der Zone
M zwischen der Zentraleinheit und den logischen Kanälen
gesteuert werden. Die Einstellparameter von M sind im
Speicher der Zentraleinheit über das Benutzerprogramm
im Lesen/Schreiben zugänglich.
Jedem Koppler kann eine Datenstruktur zugeordnet
werden. Diese wird Kopplersprachschnittstelle genannt
und hat die gleiche semantische Struktur wie die, die
dem Kanal zugeordnet ist. Größe und Inhalt dieser
Struktur hängen vom Typ des Kopplers ab. Die Syntax der
Sprachschnittstelle, die dem Koppler zugeordnet ist,
ist folgende:
<Code des Übertragungstyps<<@ Koppler<.MOD.<Rangstelle.
<Code des Übertragungstyps<<@ Koppler<.MOD.<Rangstelle.
Der logische Kanal kann ebenfalls Informationen
zur Zentraleinheit senden, zusätzlich zu den
verschiedenen oben genannten Übertragungstypen. Dieser
Übertragungstyp wird als Ereignisübertragung
bezeichnet. In einem logischen Zählkanal beispielsweise
kann die Überschreitung eines Grenzwerts die
Übertragung des Werts der laufenden Messung
(Zählerwert) an die Zentraleinheit bewirken.
Bei einer Ereignisübertragung sendet der logische
Kanal zur Aktualisierung der gesamten Zone I oder eines
Teils davon Informationen an die Zentraleinheit UC.
Beim Empfang eines Ereignisses aktiviert das
Herstellerprogramm einen Teil des Herstellerprogramms,
das diesem Ereignis zugeordnet ist. Somit ist anhand
der Fig. 7 zu erkennen, daß ein vom logischen Kanal
generiertes Ereignis "Einfangbefehl" eine Behandlung,
die Bestandteil des Herstellerprogramms ist, auslöst.
Diese Behandlung wird mit %EVT5 bezeichnet.
Mit diesen Ereignisbehandlungen kann der Bediener
jedem Ereignis, das über einen logischen Kanal eines
Kopplers zur Zentraleinheit übertragen wird, einen
Programmablauf zuordnen.
Die Befehlsereignisse sind prioritär und können
jedes periodische Task unterbrechen.
Die Konfiguration eines Kopplers wird nun anhand
der Fig. 6 dargestellt.
Es muß als erstes die Kategorie des Kopplers (TOR,
Kommunikation, analog, Achsenpositionierung bzw.
-steuerung, Zählen) und anschließend eine Kopplernummer
(Nummer 1, 2, 3, usw.), die dieser Arbeit zugeordnet
ist, gewählt werden.
Nachdem der Koppler gewählt ist, kann ein
logischer Kanal konfiguriert werden, indem ihm
bestimmte Arbeitsfunktionen auferlegt werden. Wenn z. B.
ein logischer Zählkanal gewählt wurde, wird die
Arbeitsfunktion durch die Wahl einer oder mehrerer
nachstehender Operationen konfiguriert: Vorzählen,
Zurückzählen, Vorzählen/Zurückzählen, Frequenzmessung.
Bei der Zuordnung der Arbeitsfunktion reserviert das
System die Speicherzone der Zentraleinheit, die von der
Sprachschnittstelle benutzt werden wird. Diese
Operation wird als "Instanzierung" bezeichnet.
Nachdem die Arbeitsfunktion gewählt wurde, können
über die Softwarebildschirme die Werte der Zone K und
der Zone M definiert werden.
Es versteht sich, daß innerhalb des Rahmens der
Erfindung Varianten und Detailverbesserungen oder gar
der Einsatz äquivalenter Systeme erwogen werden können.
Claims (7)
1. System von Eingängen-Ausgängen eines
programmierbaren Automaten, der aus einer
Zentraleinheit (UC), der mit einem Speicher (M1, M2,
M3) und mindestens einem Koppler für Eingänge-Ausgänge
C1, C2, C3, C4 ausgestattet ist, der wiederum über
einen Kopplerspeicher (Mc) verfügt, worüber die
Verbindung zwischen den Aufnehmern und Vorschalter und
der Zentraleinheit (UC) hergestellt wird, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Übertragung zwischen dem
Speicher der Zentraleinheit und dem Speicher der
einzelnen Koppler auf logischen Kanälen aufgebaut ist,
die eine Arbeitsfunktion ausführen und alle oder einen
Teil der physischen Kanäle eines Kopplers umfassen, und
dadurch daß der Speicher (M2) der Zentraleinheit (UC)
Objekte bezüglich der einzelnen logischen Kanäle
beinhaltet, die eine Datenstruktur bilden, deren Inhalt
standardisiert ist, wobei diese Objekte vom
Benutzerprogramm mit Hilfe eines Befehlsvorrats mit dem
Kopplerspeicher übertragen werden.
2. System von Eingängen-Ausgängen gemäß
Patentanspruch 1, jedoch dadurch gekennzeichnet, daß
die Datenstruktur nach den Übertragungstypen aufgebaut
sind, die in Speicherzonen abgespeichert sind, in denen
periodisch ausgegebene Informationen (%I), periodisch
übertragene Informationen (%Q), vom Benutzerprogramm
aperiodisch behandelte Informationen (%M) und vom
Bediener zum Start der Arbeitsfunktion definierte
Informationen (%K) enthalten sind.
3. System von Eingängen-Ausgängen gemäß
Patentanspruch 2, jedoch dadurch gekennzeichnet, daß
die verschiedenen Zonen (I, Q, M, K) in
Speicherunterzonen unterteilt sind, die als Objekttypen
bezeichnet werden und Bits, Wörter und Doppelwörter
enthalten, die Informationen vom gleichen Typ
entsprechen, wobei jedes Element durch eine Rangstelle
identifiziert wird.
4. System von Eingängen-Ausgängen gemäß eines
beliebigen der oben genannten Patentansprüche, jedoch
dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher der
Zentraleinheit über eine Datenstruktur verfügt, die den
einzelnen Kopplern zugeordnet ist.
5. System von Eingängen-Ausgängen gemäß einer
beliebigen der oben genannten Patentansprüche, jedoch
dadurch gekennzeichnet, daß die Syntax für den Zugriff
zu den Datenstrukturinformationen vom Übertragungstyp,
dem Objekttyp und der topologischen Adresse gebildet
wird, die sich aus der Adresse des Kopplers
zusammensetzt, welcher der Nummer des logischen Kanals
und der Rangstelle zugeordnet ist.
6. System von Eingängen-Ausgängen gemäß einer
beliebigen der oben genannten Patentansprüche, jedoch
dadurch gekennzeichnet, daß ein logischer Kanal eine
Ereignisbehandlung aktivieren kann.
7. System von Eingängen-Ausgängen gemäß einer
beliebigen der oben genannten Patentansprüche, jedoch
dadurch gekennzeichnet, daß dieses mit einem
Instanzierungsmechanismus ausgestattet ist, mit dem der
für die Sprachschnittstelle eines logischen Kanals
erforderliche Speicherplatz reserviert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9515022A FR2741975B1 (fr) | 1995-11-30 | 1995-11-30 | Systeme d'entrees-sorties d'automate programmable |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19649904A1 true DE19649904A1 (de) | 1997-10-30 |
Family
ID=9485626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19649904A Ceased DE19649904A1 (de) | 1995-11-30 | 1996-12-02 | System von Eingängen-Ausgängen eines programmierbaren Automaten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5923903A (de) |
| DE (1) | DE19649904A1 (de) |
| FR (1) | FR2741975B1 (de) |
| GB (1) | GB2307761B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10503138B2 (en) | 2013-07-09 | 2019-12-10 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Meter unit and control system with meter unit |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7069185B1 (en) * | 1999-08-30 | 2006-06-27 | Wilson Diagnostic Systems, Llc | Computerized machine controller diagnostic system |
| FR2820222B1 (fr) * | 2001-01-26 | 2003-03-21 | Schneider Automation | Procede de programmation d'une application d'automatisme |
| US20030204560A1 (en) * | 2002-04-26 | 2003-10-30 | Chen Thomas C.H. | Programmable Logic Controller with embedded Intelligent Web Server |
| US7203553B2 (en) * | 2002-12-23 | 2007-04-10 | Siemens Energy & Automation, Inc. | Methods and structures for utilizing a memory device for a PLC |
| US7930490B2 (en) * | 2002-12-23 | 2011-04-19 | Siemens Industry, Inc. | Method for utilizing a memory device for a programmable logic controller (PLC) |
| US7645874B2 (en) * | 2004-08-05 | 2010-01-12 | Xylos Corporation | Cellulose oxidation by nitrogen dioxide in a perfluorinated tertiary amine solvent |
| EP1637945B1 (de) * | 2004-09-16 | 2008-08-20 | Siemens Aktiengesellschaft | Automatisierungssystem mit affektiver Steuerung |
| US7272453B2 (en) * | 2004-11-30 | 2007-09-18 | Air Products And Chemicals, Inc. | Method and apparatus for utilizing a sequence interpreter approach to control logic of a programmable logic controller |
| US7860589B2 (en) * | 2006-03-02 | 2010-12-28 | Rockwell Automation Technologies, Inc. | Programmatic access to controller construct and variable names |
Family Cites Families (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4060849A (en) * | 1975-10-28 | 1977-11-29 | Compagnie Internationale Pour L'informatique Cii-Honeywell Bull | Data input and output controller |
| JPS5711634A (en) * | 1980-06-26 | 1982-01-21 | Tokyo Shibaura Electric Co | Apparatus for measuring live body information |
| FR2526615A1 (fr) * | 1982-05-10 | 1983-11-10 | Bodros Christian | Coupleur a haut debit entre un multiplex de voies mic et un commutateur de paquets |
| FR2529041A1 (fr) * | 1982-06-18 | 1983-12-23 | Thomson Csf | Procede d'analyse de donnees diffusees, analyseur de reseau mettant en oeuvre un tel procede et equipement de reception utilisant un tel analyseur |
| US4949299A (en) * | 1987-12-04 | 1990-08-14 | Allen-Bradley Company, Inc. | Industrial control communication network and method |
| FR2631763B1 (fr) * | 1988-05-18 | 1990-08-10 | Telemecanique Electrique | Procede pour la transmission d'informations entre des entites aptes a emettre et/ou a recevoir des informations |
| FR2653579A1 (fr) * | 1989-10-24 | 1991-04-26 | Pesage Gestion Communication S | Systeme de collecte sur un site central de donnees d'une pluralite d'installations. |
| DE59107794D1 (de) * | 1991-07-26 | 1996-06-13 | Siemens Ag | Konfigurierbare Werkzeugmaschinensteuerung |
| FR2686991A1 (fr) * | 1992-02-05 | 1993-07-30 | Sextant Avionique | Procede, systeme et processeur de communication entre une pluralite de sous-ensembles d'un equipement. |
| US5416908A (en) * | 1992-04-28 | 1995-05-16 | Allen-Bradley Company, Inc. | Interface between industrial controller components using common memory |
| US5347476A (en) * | 1992-11-25 | 1994-09-13 | Mcbean Sr Ronald V | Instrumentation system with multiple sensor modules |
| EP0620510A1 (de) * | 1993-04-15 | 1994-10-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektrisches Gerät mit konfigurierbarer Schnittstelle |
| US5490134A (en) * | 1993-06-29 | 1996-02-06 | Southern California Edison Company | Versatile communications controller |
| US5408506A (en) * | 1993-07-09 | 1995-04-18 | Apple Computer, Inc. | Distributed time synchronization system and method |
| US5530643A (en) * | 1993-08-24 | 1996-06-25 | Allen-Bradley Company, Inc. | Method of programming industrial controllers with highly distributed processing |
| US5574944A (en) * | 1993-12-15 | 1996-11-12 | Convex Computer Corporation | System for accessing distributed memory by breaking each accepted access request into series of instructions by using sets of parameters defined as logical channel context |
-
1995
- 1995-11-30 FR FR9515022A patent/FR2741975B1/fr not_active Expired - Fee Related
-
1996
- 1996-11-29 US US08/758,376 patent/US5923903A/en not_active Expired - Fee Related
- 1996-11-29 GB GB9624845A patent/GB2307761B/en not_active Expired - Fee Related
- 1996-12-02 DE DE19649904A patent/DE19649904A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10503138B2 (en) | 2013-07-09 | 2019-12-10 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Meter unit and control system with meter unit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2307761A (en) | 1997-06-04 |
| GB9624845D0 (en) | 1997-01-15 |
| FR2741975A1 (fr) | 1997-06-06 |
| US5923903A (en) | 1999-07-13 |
| GB2307761B (en) | 2000-05-10 |
| FR2741975B1 (fr) | 1998-01-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3854594T2 (de) | Programmierbare Steuerung mit parallelen Prozessoren. | |
| EP0906596B1 (de) | Prozessautomatisierungssystem | |
| DE4135749B4 (de) | Prozessormodul für eine programmierbare Steuerung mit einer intelligenten Funktionsmodulschnittstelle | |
| DE4100198B4 (de) | Kommunikationsmodul zum schnittstellenmäßigen Verbinden einer Vielzahl serieller Kommunikationsverbindungen zum Austausch von Daten zwischen den Verbindungen und einer programmierbaren Steuerung | |
| DE69230599T2 (de) | Numerische Steuereinheit | |
| EP0524344B1 (de) | Konfigurierbare Werkzeugmaschinensteuerung | |
| EP0655682B1 (de) | Recheneinheit mit mehreren ausführbaren Tasks | |
| DE4222043C1 (de) | ||
| DE3686335T2 (de) | Verbindungsanlage fuer eine programmierbare steuerung. | |
| DE69523223T2 (de) | Steuergerät | |
| DE3942639A1 (de) | System und vefahren an fahrzeugen zur nachrichtenuebertragung zwischen datenverarbeitungsstationen | |
| DE4216242C2 (de) | Identifizierung von Sensoren / Aktuatoren in Bussystemen | |
| DE2137822A1 (de) | Numerische Werkzeugmaschinensteue rung | |
| DE19649904A1 (de) | System von Eingängen-Ausgängen eines programmierbaren Automaten | |
| DE68920084T2 (de) | Identifizierungssystem für programmierbare Steuerung. | |
| DE202008017893U1 (de) | Vorrichtung zum Programmieren und/oder Konfigurieren einer Sicherheitssteuerung | |
| DE1191145B (de) | Elektronische Zifferrechenmaschine | |
| DE2935101A1 (de) | Folge-steuereinrichtung | |
| EP0862763B1 (de) | Simulatoreinheit zum simulieren einer peripherieeinheit einer modular aufgebauten speicherprogrammierbaren steuerung | |
| EP1119801B1 (de) | Verfahren zum betrieb eines automatisierungssystems | |
| WO2017182345A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur anpassung einer numerischen steuerung an eine zu steuernde maschine | |
| EP0848843B1 (de) | Verfahren zum erzeugen und abspeichern eines aus befehlen bestehenden anwenderprogramms für eine speicherprogrammierbare steuerung und betriebsverfahren für eine speicherprogrammierbare steuerung | |
| DE2932394A1 (de) | Intelligente, programmierbare prozessteueranordnung | |
| EP0608762B1 (de) | Verfahren zur Einbindung unscharfer Logik in den Funktionsumfang standardisierter Automatisierungssysteme | |
| DE4027349C2 (de) | Numerische Steuervorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |