DE19649901C2 - Verfahren zur Trennung eines Gemisches von Restabfällen - Google Patents
Verfahren zur Trennung eines Gemisches von RestabfällenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trennung eines Gemisches von Restabfäl
len.
Gemische von Restabfällen sollen getrennt werden, um eine für die jeweilige Frak
tion passende Entsorgung durchführen zu können. Ziel der anzuwendenden Trenn
verfahren ist die möglichst sortenreine Trennung des Stoffgemisches. Restabfall
gemische stellen in dieser Hinsicht allerdings sehr schwierige Stoffgemische dar.
Die ständig wechselnde Zusammensetzung der Restabfälle erfordert Verfahren, die
es ermöglichen, die Heteroginität des Vielstoffgemisches "Restabfall" zu ordnen,
bevor es getrennt wird. Dabei haben sich Verfahren bewährt, die insbesondere
nach der Stoffdichte unterscheiden, wobei die Transportmedien Gase oder Flüssig
keiten sein können.
Die bisher bekannten Verfahren und Vorrichtungen verteuern sich mit dem gefor
derten Reinheitsgrad der abzutrennenden Stoffkomponenten. Die stoffliche Ver
wertung wird begrenzt durch die stoffliche Reinheit und den im Wettbewerb mit fri
schen Rohstoffen erzielbaren Marktpreis.
Bei der Aufbereitung von kommunalen Restabfällen verbleiben Restfraktionen, die
entweder deponiert oder verbrannt und deponiert werden müssen. Nach zukünftig
geltenden Vorschriften ist für die Deponierung eine Restorganik von weniger als 3
% in Bauschuttdeponiegut und weniger als 5% in Hausmülldeponiegut erforderlich.
Um dies zu erreichen, muß eine sortenreine Selektierung inerter Stoffe und die Ve
raschung brennfähiger Stoffe durchgeführt werden mit den auch hier bestehenden
Emissionsrisiken der Auswaschung.
Die bisher praktizierte biologisch-mechanische Aufbereitung der Restabfälle nach
Abschöpfung der Wertstoffe durch getrennte Einsammlung hat zum Ziel, die orga
nische Substanz in den Restabfällen weitestgehend abzubauen, um sich auf die
sem Weg den geforderten Werten von 3% bzw. 5% Restorganik zu nähern. Hier
durch entstehen allerdings Anlagen mit sehr großem Raumbedarf, da die biologi
sche Zersetzung schwerer abbaubarer organischer Substanz nur sehr langsam
erfolgt (6 bis 8 Monate) und die Restabfälle während dieser ganzen Zeit einer tech
nischen Kontrolle und Steuerung unterliegen. Danach erfolgt teilweise eine stoffli
che Trennung mittels bekannter Klassierverfahren im erdfeuchten Zustand (ca. 35
%).
Aus der Vorveröffentlichung "Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung mit kalter
Rotte-Modifizierung eines amerikanischen Verfahrens für Europa", WLB Wasser,
Luft und Boden 11-12/1995, Seite 60, ist ein Verfahren zur Trennung von Restab
fällen bekannt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren der "kalten Rotte" zur Ver
wertung von Abfällen mit organischen Anteilen. Verfahrenstechnisch ist es als ein
dynamisches Verfahren der mechanisch-biologischen, aeroben Abfallbehandlung
einzuordnen, das mit einer erprobten mehrstufigen Intensivrotte in einer Rotte
trommel arbeitet. In einer Nachrotte wird eine physikalisch-biologische Stabilisie
rung mit dem Ziel der Erzeugung eines lagerfähigen Stabilates durchgeführt. Als
Produkte entstehen entweder ein Sekundärbrennstoff und/oder eine Deponiemasse
mit hoher Eigenbaudichte. Die Vorsortierung ist auf die Auslese von Störstoffen
beschränkt. Auf Zerteilvorgänge wie Shreddern, Mahlen und ähnliches (außer
Holzfraktion) wird verzichtet. In einer Dreikammer-Rottetrommel wird eine Intensi
vrotte durchgeführt. Erst nach dreitägiger Intensivrotte wird eine hygienisierte Wert
stoffselektierung vorgenommen.
Aus der DE 44 34 611 A1 ist ein Verfahren zur biologisch-mechanischen Behand
lung von Abfall bekannt, bei dem der angelieferte Müll gesichtet, zerkleinert und
homogenisiert wird. Anschließend wird er in einer Rotte einem biologischen Abbau
prozeß untergezogen. Das Rotteprodukt wird nach der Rottung in eine organische
und anorganische Fraktion separiert.
Die DE 32 48 494 C2 offenbart ein Verfahren zum Herstellen eines Brennstoffes für
eine Müllverbrennungsanlage bei gleichzeitiger Kompostherstellung aus getrennt
angeliefertem und gegebenenfalls in einem Bunker zwischengelagertem Hausmüll
und Sperrmüll. Der Hausmüll wird nach Durchlauf einer Handlesestation in einer
ersten Siebtrommel in Überlauf und Siebdurchgang aufgeteilt. Der Sperrmüll wird
nach Durchlauf einer Zerkleinerungsstation mit dem Überlauf der ersten Siebtrom
mel zusammengeführt und zugleich mit diesem einer Eisen-Separation in einem
ersten Fe-Selektierer unterzogen. Der durch einen zweiten Fe-Selektierer gelaufe
ne Siebdurchgang der ersten Siebtrommel wird nach dem in einem Bioreaktor er
folgenden Kompostieren in einer zweiten Siebtrommel in eine als Kompost anfal
lende Feinfraktion und in einen im wesentlichen aus unverrottetem in eine der
Brennkammer der Anlage vorgeschaltete Mischstation weiterzuleitendem Material
bestehenden Überlauf getrennt, der zusammen mit dem Gemisch von zerkleiner
tem Sperrmüll sowie Hausmüllüberlauf in die Mischstation geleitet und dort homo
genisiert wird.
Die Vorveröffentlichung "Biologisch-mechanische Behandlung von festen Sied
lungsabfällen als erster Schritt zu einer reaktionsarmen Abfalldeponie" von M. Turk,
P. Spillmann und H.-J. Collins, EP 6/94, S. 18-24, offenbart ein Verfahren zur biolo
gisch-mechanischen Behandlung von festen Siedlungsabfällen, bei dem die biolo
gische Abfallbehandlung mit der thermischen Behandlung kombiniert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs angegebenen Art vorzu
schlagen, mit dem erreicht werden kann, daß in Restabfall enthaltene, nicht brenn
bare Stoffe weder in eine Verbrennungsanlage gelangen noch mit einem höheren
organischen Anteil als 3% bzw. 5% deponiert werden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Das Gemisch wird - gegebenenfalls nach einer vorherigen Zerkleinerung und/oder
Homogenisierung - biologisch behandelt, nämlich unter Zwangsbelüftung kompo
stiert und/oder stabilisiert. Dies geschieht in einem geschlossenen Behälter. An
schließend werden die Komponenten des derart behandelten Gemisches in eine
brennbare Fraktion und in eine unbrennbare Fraktion getrennt.
Die Trennung der Fraktionen erfolgt durch eine Siebung und durch eine Windsich
tung, die nach der Siebung durchgeführt wird. Zusätzlich kann die Trennung der
Fraktionen durch eine Flüssigklassierung erfolgen, die nach der Siebung durchge
führt wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Ge
misch vor der biologischen Behandlung bzw. Zerkleinerung und/oder Homogenisie
rung stofflich verwertet wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Gemisch statt
dessen oder zusätzlich nach der Siebung stofflich verwertet wird. Es findet also
vorzugsweise eine stoffliche Verwertung des Gemisches statt, vorzugsweise nach
der Siebung, ferner vorzugsweise vor der biologischen Behandlung bzw. Zerkleine
rung und/oder Homogenisierung.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird erreicht, daß in Restabfall enthaltene,
nicht brennbare Stoffe (z. B. Steine, Keramikteile, Sand, Glas, Metalle und sonstige
Schwerstoffe) weder in eine Verbrennungsanlage gelangen noch mit einem höhe
ren organischen Anteil als 3% (für Bauschuttdeponie) und 5% (für Hausmülldepo
nie) deponiert werden, und daß in der brennfähigen Fraktion die nicht brennbaren
Stoffe auf weniger als 10 Gewichts-% reduziert werden. Dies wird gewährleistet
durch das höchstmögliche Maß an Trennschärfe, das durch die erfindungsgemä
ßen Lösungen erreicht werden kann, wenn aus dem Restabfall die Feuchte und die
biologisch leicht abbaubare organische Substanz entfernt werden.
Bei der Durchführung der erfindungsgemäßen Verfahren können bekannte Anlagen
mit Verfahren und Vorrichtungen zur Trennung von Restabfällen Verwendung fin
den, insbesondere Siebanlagen, Windsichtanlagen, Schwerkrafttrennanlagen, Wir
belstromtrennanlagen, und/oder Flotationstrennanlagen.
Durch die erfindungsgemäße Lösung können in einer wesentlich kürzeren Zeit als
bisher (ca. eine Woche) nach dem biologischen Abbau der leicht abbaubaren orga
nischen Substanz aus dem getrockneten Restabfall (der Restabfall wird auf unter
15% Restfeuchte getrocknet) durch Kombination von Trockenklassierung und
Flüssigklassierung inerte und organische Fraktionen getrennt werden. Weiterhin
kann erreicht werden, daß die in den Stoffen gebundenen Schadstoffe wasserun
löslich festgelegt sind oder - sofern sie mobil sind - bei dem Spülvorgang entfernt
und nach Trennung durch mechanisch-biologische Maßnahmen aus dem Flüssig
medium separat in aufkonzentrierter Form entsorgt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten
Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigt die
einzige Figur ein Ausführungsbeispiel für ein Verfahren nach dem erfin
dungsgemäßen Vorschlag in einer schematischen Darstel
lung.
Bei dem in der einzigen Figur dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Restab
fall, also das Restabfallgemisch, zerkleinert und homogenisiert. Anschließend fin
det die "biologische Trocknung" statt. Hierbei handelt es sich um eine Kompostie
rung und/oder Stabilisierung in einem geschlossenen Behälter unter Zwangsbelüf
tung. Das dabei entstehende Produkt wird einer Siebung unterworfen. Die Fein
kornfraktion und die Mittelkornfraktion werden einem Windsichter zugeführt. Die
Windsichtung kann für die Feinkornfraktion und die Mittelkornfraktion getrennt er
folgen. Durch die Windsichtung werden eine trockene organische Feinkornfraktion
und eine trockene brennbare Stabilat-Fraktion abgetrennt. Die andere Fraktion wird
einer Flüssigklassierung unterworfen. Der Flüssigklassiervorgang erfolgt also nach
einer Sieb- und Sichtanlage für biologisch getrocknetes Stabilat. Durch die Flüssig
klassierung entsteht eine nasse Inertfraktion. Die Flüssigkeit wird durch eine Was
seraufbereitungsanlage im Kreislauf geführt. Aus der Flüssigklassierung und der
Wasseraufbereitung wird eine nasse Fraktion mit Holz und organischer Substanz
abgetrennt.
Die bei der Siebung abgetrennte Grobkornfraktion wird in eine trockene brennbare
Fraktion (Stabilat) und eine trockene Inertfraktion aufgeteilt. Zur trockenen brennba
ren Fraktion (Stabilat) gehört auch die trockene organische Feinkornfraktion.
Vorzugsweise findet nach der Siebung in der Grobkornfraktion (trockene Inertfrakti
on und trockene brennbare Stabilatfraktion) eine stoffliche Verwertung statt. Auch
vor der Zerkleinerung und Homogenisierung kann eine stoffliche Verwertung statt
finden. Die stoffliche Verwertung erfolgt vorzugsweise durch Wirbelstromscheidung,
Handauslese, Magnetscheidung, optische Trennung oder durch ein anderes geeig
netes Verfahren.
Nur der nach dem biologischen Abbau der leicht abbaubaren organischen Sub
stanz und einer Sieb-Sichtertrennung des Trockenstabilates entstehende Teilstrom
(z. B. ca. 0-40 mm bis 0-60 mm) wird über die Flüssigkeitstrennung geführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Trennung von Restabfällen kann mittels
Sieb-, Sicht-, Schwimm-, Sink- und/oder Flotationsabscheidung durchgeführt wer
den. Die einzelnen Stoffkomponenten annähernd gleicher Dichte können nach der
biologischen Stabilisierung in einer Rottebox in brennbare und nicht brennbare
Fraktionen getrennt werden. Dies kann mit einer Sortenreinheit von mehr als 95%
erfolgen. Durch die Trennung können Inertstoffe mit weniger als 3% organischer
Restsubstanz (für Deponieklasse I) und weniger als 5% organischer Restsubstanz
(für Deponieklasse II) hergestellt werden. Die Fraktion brennbarer Stoffe kann we
niger als 10% mineralische Bestandteile enthalten. Die Schwebefraktion der Flota
tionsflüssigkeit kann nach Abtrennung durch Flüssigsiebung und/oder Schwerkraf
tabscheidung im gereinigten Zustand als Bodenverbesserer und/oder Brennstoff
Verwendung finden. Die Menge der übrigbleibenden, nicht stofflich verwertbaren
Fraktion kann als Trockenstabilat in Ballen verpackt werden. Das Trockenstabilat
kann lose oder in Ballen und/oder Briketts verbrannt werden.
Die Teilkomponenten der hergestellten Stoffe können mit anderen Stoffen gemischt
werden. Die Flüssigklassierung kann nach der biologischen Trocknung der Re
stabfälle erfolgen. Die Flüssigklassierung der Schwerstoffraktion biologischer ge
trockneter Restabfälle kann nach einer Siebung, nach einer Siebung und Wirbel
stromtrennung oder nach einer Siebung, Wirbelstromtrennung und/oder Windsich
tung erfolgen, wobei die durch biologische Trocknung entstehende Hydrophobie die
Abtrennung schwimmfähiger brennbarer Restabfallbestandteile fördert.
Claims (4)
1. Verfahren zur Trennung eines Gemisches von Restabfällen
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gemisch in einem geschlossenen Behälter unter Zwangsbelüftung kompostiert wird, wobei das Gemisch auf unter 15% Restfeuchte getrocknet (stabilisiert) wird,
daß die Komponenten des Gemisches anschließend in eine brennbare Frakti on und in eine unbrennbare Fraktion getrennt werden
und daß die Trennung der Fraktionen durch eine Siebung und durch eine an schließende Windsichtung erfolgt,
wobei die unbrennbare Fraktion weniger als fünf Prozent organische Restsub stanz enthält.
daß das Gemisch in einem geschlossenen Behälter unter Zwangsbelüftung kompostiert wird, wobei das Gemisch auf unter 15% Restfeuchte getrocknet (stabilisiert) wird,
daß die Komponenten des Gemisches anschließend in eine brennbare Frakti on und in eine unbrennbare Fraktion getrennt werden
und daß die Trennung der Fraktionen durch eine Siebung und durch eine an schließende Windsichtung erfolgt,
wobei die unbrennbare Fraktion weniger als fünf Prozent organische Restsub stanz enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der
Fraktionen durch eine Flüssigklassierung erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ge
misch vor der biologischen Behandlung zerkleinert und/oder homogenisiert
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gemisch vor der biologischen Behandlung bzw. Zerkleine
rung und/oder Homogenisierung und/oder nach der Siebung stofflich verwer
tet wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |