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DE19649457C1 - Hochtemperatur-Brennstoffzelle und Verfahren zum Herstellen einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle - Google Patents

Hochtemperatur-Brennstoffzelle und Verfahren zum Herstellen einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle

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DE19649457C1
DE19649457C1 DE19649457A DE19649457A DE19649457C1 DE 19649457 C1 DE19649457 C1 DE 19649457C1 DE 19649457 A DE19649457 A DE 19649457A DE 19649457 A DE19649457 A DE 19649457A DE 19649457 C1 DE19649457 C1 DE 19649457C1
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Helmut Dr Ing Asmann
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Siemens Corp
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Siemens AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochtemperatur-Brenn­ stoffzelle und auf ein Verfahren zum Herstellen einer Hoch­ temperatur-Brennstoffzelle.
Die Komponenten einer planar aufgebauten Hochtemperatur- Brennstoffzelle bzw. eines Hochtemperatur-Brennstoffzellen- Stapels werden aus technischen Gründen mittels eines Glas­ lotes zusammengefügt. Die Verwendung eines Glaslotes ergibt sich aus der Forderung nach einer sogenannten "schwimmenden Lagerung". Dabei muß das Glaslot bei Abkühl- und Aufheizvor­ gängen, wie z. B. beim Abkühlen von der Löttemperatur beim Zu­ sammenfügen auf die Betriebstemperatur oder beim Aufheizen beim Einschaltvorgang auf die Betriebstemperatur, eine aus­ reichend niedrige Viskosität aufweisen. Eine niedrige Visko­ sität bedeutet mit anderen Worten eine hohe Fließfähigkeit. Dadurch werden mechanische Spannungen in der Hochtemperatur- Brennstoffzelle vermindert, welche durch unterschiedliche thermische Ausdehnungskoeffizienten der die Hochtemperatur- Brennstoffzelle zusammensetzenden Komponenten bedingt sind. Das Glaslot befindet sich beim Betrieb der Hochtemperatur- Brennstoffzelle somit in einem aufgeweichten Zustand.
Bei dem aus einer Vielzahl von Hochtemperatur-Brennstoffzel­ len sich zusammensetzenden Hochtemperatur-Brennstoffzellen­ stapel, in der Fachliteratur wird ein Brennstoffzellenstapel auch "Stack" genannt, liegen unter einer oberen Verbundlei­ terplatte, welche den Hochtemperatur-Brennstoffzellenstapel abdeckt, der Reihenfolge nach wenigstens eine Schutzschicht, eine Kontaktschicht, eine Elektrolyt-Elektroden-Einheit, eine weitere Kontaktschicht, wenigstens eine weitere Schutz­ schicht, eine weitere Verbundleiterplatte usw. aufeinander.
Die Elektrolyt-Elektroden-Einheit umfaßt dabei zwei Elektro­ den und einen zwischen den beiden Elektroden angeordneten Festelektrolyten. Die Verbundleiterplatten innerhalb des Hochtemperatur-Brennstoffzellenstapels sind als bipolare Platten ausgeführt. Diese sind im Gegensatz zu der jeweils am Ende des Hochtemperatur-Brennstoffzellenstapels angeordneten Verbundleiterplatte auf beiden Seiten mit gasführenden Kanä­ len für die Versorgung der Festelektrolyt-Elektroden-Einheit mit jeweils einem Betriebsmittel, z. B. Wasserstoff und Sau­ erstoff, versehen.
Dabei bilden jeweils ein zwischen den benachbarten Verbund­ leiterplatten liegende Elektrolyt-Elektroden-Einheit mit den beidseitig an der Elektrolyt-Elektroden-Einheit unmittelbar anliegenden Kontaktschichten, und den an den Kontaktschichten anliegenden Seiten jeder der beiden Verbundleiterplatten zu­ sammen eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle. Dieser und wei­ tere Typen von Brennstoffzellen sind beispielsweise aus dem "Fuel Cell Handbook" von A. J. Appleby und F. R. Foulkes, 1989, Seiten 440 bis 454, bekannt.
Zwei wesentliche Anforderungen an das Zusammenfügen der Kom­ ponenten zur Hochtemperatur-Brennstoffzelle sind die ausrei­ chende elektrische Isolierung der Verbundleiterplatten gegen­ einander, und zugleich die Ausbildung einer guten elektri­ schen Kontaktierung zwischen jeweils einer Seite der Elektro­ lyt-Elektroden-Einheit und einer Verbundleiterplatte.
Als problematisch beim Zusammenfügen der Komponenten der Hochtemperatur-Brennstoffzelle erweist sich, daß diese unter­ schiedliche Toleranzen und unterschiedliche thermische Aus­ dehnungskoeffizienten aufweisen. Die unterschiedlichen Tole­ ranzen entstehen beispielsweise durch mechanische Spannungen oder durch Dickeschwankungen. Unterschiedliche thermische Ausdehnungskooffizienten sind durch die für die Komponenten eingesetzten verschiedenen Werkstoffe bereits vorgegeben.
Eine unzureichende Kontaktierung begrenzt die Querleitfähig­ keit der Elektrolyt-Elektroden-Einheit. Dadurch werden die kontaktierten Flächen überlastet und altern bereits frühzei­ tig.
Ein weiteres Problem besteht darin, daß bei einer hohen Be­ triebstemperatur der Hochtemperatur-Brennstoffzelle von bei­ spielsweise 950°C an den Oberflächen der Komponenten Reaktio­ nen mit dem Oxidanten, beispielsweise Sauerstoff oder Luft aus der Umgebung, und dem Brenngas, beispielsweise Wasser­ stoff, Methan oder Erdgas, unvermeidbar sind.
Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Hochtemperatur- Brennstoffzellen werden Geflechte aus Nickel für die elektri­ sche Kontaktierung zwischen der metallischen Verbundleiter­ platte und der Anodenseite der Elektrolyt-Elektroden-Einheit verwendet. Beim Aufheizen auf die Löttemperatur zum Zusam­ menfügen von beispielsweise 1000°C setzt sich bereits bei ei­ ner niedrigeren Temperatur, z. B. bei 850°C, bei entsprechend niedriger Viskosität des Glaslotes die Hochtemperatur-Brenn­ stoffzelle bis zur vollständigen Kontaktierung ab. Das Ge­ flecht wird demzufolge zwischen den Stegen der Verbundleiter­ platte und der Elektrolyt-Elektroden-Einheit eingeklemmt.
Bei der Betriebstemperatur der Hochtemperatur-Brennstoffzelle ist der thermische Ausdehnungskoeffizient des Nickels größer als derjenige der metallischen Verbundleiterplatte, welche beispielsweise aus CrFe5Y2O3 1 besteht, bzw. der Elektrolyt- Elektroden-Einheit. Damit dehnt sich das Geflecht stärker aus als die Verbundleiterplatte bzw. die Elektrolyt-Elektroden- Einheit. Dadurch wird eine Verbiegung des Geflechts aus Nic­ kel verursacht, was zu einer partiellen Trennung der Kontakte zwischen dem Geflecht und der metallischen Verbundleiterplat­ te bzw. der Anodenseite der Elektrolyt-Elektroden-Einheit führt. Die Ausbildung eines Oxidfilmes an der Oberfläche der Verbundleiterplatte führt ebenfalls zu einem erhöhten Serien­ widerstand, was zugleich zu einer Reduzierung der elektrisch­ en Stromdichte führt.
Außerdem ist aus den Schriften DE 42 37 602 A1 und DE 39 22 673 C2 jeweils eine Funktionsschicht bekannt, die zwischen Elektrode und Verbundleiterplatte (hier bipolare Platte) angeordnet ist und den elektrischen Kontakt zwischen den beiden verbessert. In der DE 43 40 153 C1 ist dazu ein elektrisch leitendes, elastisches und gasundurchlässiges Kon­ taktkissen mit einer verformbaren Oberflächenstruktur vorge­ sehen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Hochtem­ peratur-Brennstoffzelle anzugeben, welche eine erhöhte elek­ trische Stromdichte im Vergleich zu den aus dem Stand der Technik bekannten Hochtemperatur-Brennstoffzellen aufweist. Außerdem soll ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Hochtemperatur-Brennstoffzelle angegeben werden.
Die erstgenannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle mit wenigstens ei­ ner metallischen Verbundleiterplatte, die auf einer Oberflä­ che parallel zueinander verlaufende Stege aufweist, auf denen ein Geflecht so angeordnet ist, daß wenigstens ein Flechtfa­ den des Geflechts schräg zu den Kanten der Stege angeordnet ist.
Die zweitgenannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch ein Verfahren zum Herstellen einer Hochtemperatur- Brennstoffzelle mit wenigstens einer metallischen Verbundlei­ terplatte, die auf einer Oberfläche parallel zueinander ver­ laufende Stege aufweist, auf denen ein Geflecht so angeordnet ist, daß wenigstens ein Flechtfaden des Geflechts schräg zu den Kanten der Stege angeordnet ist, wobei das Geflecht durch Schweißen auf der metallischen Verbundleiterplatte befestigt wird.
Bei dieser Hochtemperatur-Brennstoffzelle wird die elektri­ sche Stromdichte um ungefähr 30 bis 50% von 600 bis 800 mA/cm2 auf 1000 bis 1300 mA/cm2 erhöht. Da die Flechtfäden nicht mehr, wie aus dem Stand der Technik bekannt, senkrecht oder parallel zu den Stegen angeordnet sind, werden die un­ terschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Ge­ flechts, der metallischen Verbundleiterplatte und der Elek­ trolyt-Elektroden-Einheit weitgehend durch eine Querverbie­ gung der Flechtfäden kompensiert. Durch diese Verformung wird der Kontakt zwischen der Verbundleiterplatte und der Elektro­ lyt-Elektroden-Einheit nicht beeinträchtigt. Außerdem wird die Anzahl der Knoten des Geflechts für den elektrischen Kon­ takt aufgrund dieser Anordnung gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Hochtemperatur-Brennstoffzellen erhöht, was ebenfalls zu einer Erhöhung der elektrischen Stromdichte beiträgt.
Um die gleiche Ausgangsleistung wie für einen aus dem Stand der Technik bekannten Hochtemperatur-Brennstoffzellenstapel zu erhalten, werden 30 bis 50% weniger Hochtemperatur-Brenn­ stoffzellen benötigt.
Vorzugsweise ist der Winkel β zwischen den Flechtfäden und den Kanten der Stege zwischen 35° und 55° groß. Durch die Wahl dieses Winkelbereiches wird die Anzahl der Knoten maxi­ miert und demzufolge eine hohe Stromdichte erzielt. Außerdem ist eine ausreichende Durchlässigkeit des Geflechts für das Betriebsgas gegeben.
Insbesondere ist der Winkel β ungefähr 45° groß.
In einer weiteren Ausgestaltung ist der Winkel α zwischen den Flechtfäden größer 90°. Durch die Verwendung eines Geflechts, bei dem die Flechtfäden nicht rechtwinklig zueinander ange­ ordnet sind, wird die elektrische Stromdichte ebenfalls er­ höht.
Insbesondere ist der Querschnitt der Flechtfäden kreisförmig. Dadurch wird eine kostengünstige Realisierung des Geflechts erreicht.
In einer weiteren Ausgestaltung ist der Querschnitt der Flechtfäden rechtwinklig. Durch das rechtwinklig gewählte Profil wird die Kontaktfläche zu der metallischen Verbundlei­ terplatte bzw. der Anodenseite der Elektrolyt-Elektroden-Ein­ heit vergrößert.
Vorzugsweise wird das Geflecht durch Elektronenstrahlschwei­ ßen, Laserschweißen oder Diffusionsschweißen befestigt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Ausfüh­ rungsbeispiele der Zeichnung verwiesen. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer Hochtemperatur-Brennstoff­ zelle in perspektivischer Darstellung und
Fig. 2 einen Flechtfaden eines Geflechts in perspektivischer Darstellung.
Gemäß Fig. 1 umfaßt ein Hochtemperatur-Brennstoffzelle 2 über­ einander angeordnet eine metallische Verbundleiterplatte 4, wenigstens eine nicht weiter dargestellte Schutzschicht, ein Geflecht 6 und eine nicht weiter dargestellte Elektrolyt- Elektroden-Einheit, wobei die Anodenseite der Elektrolyt- Elektroden-Einheit auf der dem Geflecht 6 zugewandten Seite angeordnet ist.
Auf einer Oberfläche 8 der metallischen Verbundleiterplatte 4, wobei diese aus einer Chrombasislegierung besteht, sind gasführende Kanäle 10 parallel zueinander angeordnet. Die gasführenden Kanäle 14 führen dabei ein Betriebsmittel, bei­ spielsweise Wasserstoff (H2), für die Versorgung der Anoden­ seite der Elektrolyt-Elektroden-Einheit. Die gasführenden Ka­ näle 10 sind jeweils durch Stege 12 voneinander getrennt.
Werden mehrere Hochtemperatur-Brennstoffzellen 2 zu einem Hochtemperatur-Brennstoffzellenstapel zusammengesetzt, und befindet sich dabei die Hochtemperatur-Brennstoffzelle 2 in­ nerhalb des Hochtemperatur-Brennstoffzellenstapels angeord­ net, so ist die metallische Verbundleiterplatte 4 als bipo­ lare Platte ausgeführt. Dabei ist die nicht näher dargestell­ te Unterseite der metallischen Verbundleiterplatte 4 in gleicher Weise wie die Oberfläche 8 strukturiert.
Über die Stege 12 wird eine elektrisch leitende Verbindung mit der Anode der Elektrolyt-Elektroden-Einheit erreicht.
Das Geflecht 6, welches auf der Oberfläche 9 der Stege 12 der metallischen Verbundleiterplatte 4 zum Herstellen des elek­ trischen Kontaktes zwischen der Verbundleiterplatte 4 und der Anode der Elektrolyt-Elektroden-Einheit angeordnet ist, setzt sich aus den Flechtfäden 14, 16 zusammen. Das Geflecht ist da­ bei zusammenhängend und überbrückt die zwischen den Stegen 12 angeordneten Kanäle 10.
Das Geflecht 6 wird dabei so auf der Verbundleiterplatte 6 angeordnet, daß die Flechtfäden 14, 16 schräg zu den Kanten 20 der Stege 12 verlaufen. Bei den aus dem Stand der Technik be­ kannten Hochtemperatur-Brennstoffzellen verlaufen die Flecht­ fäden 14, 16 parallel oder senkrecht zu den Kanten der Stege. Demgegenüber wird bei der vorliegenden Anordnung des Ge­ flechts 6 auf der Verbundleiterplatte 4 die Anzahl der Knoten 24 auf der Oberfläche 9 der Stege 12 erhöht. Dadurch entste­ hen mehr Kontaktpunkte zwischen der Verbundleiterplatte 4 und der Elektrolyt-Elektroden-Einheit, wodurch eine erhöhte elek­ trische Stromdichte erreicht wird.
Vorzugsweise wird der Winkel β 22 zwischen den Flechtfäden 16 und den Kanten 20 der Stege 12 zwischen 35° und 55° groß ge­ wählt. Dadurch wird die Anzahl der Knoten 24 des Geflechts 6 auf den Stegen 12 weitgehend maximiert und zugleich die Größe der Kontaktfläche der Flechtfäden 14, 16 mit der Oberfläche 9 der Stege 12 optimiert. Vorzugsweise wird der Winkel β 22 un­ gefähr 45° groß gewählt. Bei nicht weiter dargestellten Ge­ flechten, welche aus wenigstens zwei Flechtfäden gewebt sind, verlaufen nicht alle Flechtfäden schräg zu den Kanten 20 der Stege 12.
Der Winkel α 18, der von den Flechtfäden 14 und 16 einge­ schlossen ist, wird dabei größer 90°, bevorzugt zwischen 120° und 150°, gewählt. Durch diese Maßnahme wird die elektrische Stromdichte ebenfalls erhöht.
In Fig. 2 ist ein einzelner Flechtfaden 14, 16 dargestellt. Dieser Flechtfaden 14, 16 weist dabei einen rechtwinkligen Querschnitt 30 auf. Durch den rechtwinkligen Querschnitt 30 wird die Kontaktfläche zwischen den Flechtfäden 14, 16 und der Oberfläche 9 der Stege 12 ebenfalls vergrößert. In nicht wei­ ter dargestellten Ausführungsformen ist der Querschnitt 30 quadratisch oder kreisförmig ausgeführt. Durch diese Ausfüh­ rungsformen werden die Kosten für das Geflecht 6 gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Geflechten verrin­ gert. Außerdem kann die Dicke der Flechtfäden 14, 16 auch un­ terschiedlich ausgeführt sein.
Die Flechtfäden 14, 16 bestehen aus Nickel (Ni) oder aus einer hochwarmfesten Legierung, wobei diese Legierung einen thermi­ schen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der angenähert denen der metallischen Verbundleiterplatte 4 und der Elektrolyt- Elektroden-Einheit ist. Durch diese Maßnahme weisen das Ge­ flecht 6, die metallische Verbundleiterplatte 4 und die Elek­ trolyt-Elektroden-Einheit bei der Betriebstemperatur der Hochtemperatur-Brennstoffzelle 2 ein ähnliches Ausdehnverhal­ ten auf.
Zum Befestigen des Geflechts 6 auf den Stegen 12 werden Schweißverfahren angewendet. Dabei bieten sich bevorzugt das Elektronenschweißen, das Laserschweißen und das Diffusions­ schweißen an.

Claims (15)

1. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) bestehend aus einer Elektroden-Elektrolyt-Einheit und wenigstens einer metalli­ schen Verbundleiterplatte (4), die auf der der Elektrolyt- Elektroden-Einheit zugewandten Oberfläche (8) parallel zuein­ ander verlaufende Stege (12) aufweist, auf denen ein Geflecht (6) so angeordnet ist, daß ein Flechtfaden (14, 16) des Ge­ flechts (6) schräg zu den Kanten (20) der Stege (12) angeord­ net ist.
2. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach Anspruch 1, bei der der Winkel β (22) zwischen den Flechtfäden (16) und den Kanten (20) der Stege (12) zwischen 35° und 55° groß ist.
3. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach Anspruch 1, bei der der Winkel β (22) bevorzugt ungefähr 45° groß ist.
4. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, bei der der Winkel α (18) zwischen den Flechtfäden (14) und den Flechtfäden (16) größer 90° ist.
5. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach Anspruch 4, bei der der Winkel α (18) bevorzugt zwischen 120° und 150° groß ist.
6. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, wobei der Querschnitt (30) der Flechtfä­ den (14, 16) kreisförmig ist.
7. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach einem der Ansprü­ che 1 bis 5, wobei der Querschnitt (30) der Flechtfäden (14, 16) rechtwinklig ist.
8. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach Anspruch 7, wobei der Querschnitt (30) der Flechtfäden (14, 16) quadratisch ist.
9. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, bei der die Dicke der Flechtfäden (14) von der Dicke der Flechtfäden (16) verschieden ist.
10. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, bei der die Flechtfäden (14, 16) aus Nic­ kel (Ni) bestehen.
11. Hochtemperatur-Brennstoffzelle (2) nach einem der Ansprü­ che 1 bis 9, bei der die Flechtfäden (14, 16) aus einer hoch­ warmfesten Legierung bestehen, welche einen thermischen Aus­ dehnungskoeffizienten angenähert dem der metallischen Ver­ bundleiterplatte (4) aufweist.
12. Verfahren zum Herstellen einer Hochtemperatur-Brennstoff­ zelle (2), die aus einer Elektrolyt-Elektroden-Einheit und wenigstens einer metallischen Verbundleiterplatte (4) be­ steht, wobei die Verbundleiterplatte (4) auf der der Elektro­ den-Elektrolyt-Einheit zugewandten Oberfläche (8) parallel zueinander verlaufende Stege (12) aufweist, auf denen ein Ge­ flecht (6) so angeordnet ist, daß wenigstens ein Flechtfaden (14, 16) des Geflechts (6) schräg zu den Kanten (20) der Ste­ ge (12) angeordnet ist, wobei das Geflecht (6) durch Schwei­ ßen auf der metallischen Verbundleiterplatte (4) befestigt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Geflecht (6) durch Elektronenstrahlschweißen befestigt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Geflecht (6) durch Laserschweißen befestigt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Geflecht (6) durch Diffusionsschweißen befestigt wird.
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