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DE19648790A1 - Werkzeugschleifscheibe - Google Patents

Werkzeugschleifscheibe

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Publication number
DE19648790A1
DE19648790A1 DE19648790A DE19648790A DE19648790A1 DE 19648790 A1 DE19648790 A1 DE 19648790A1 DE 19648790 A DE19648790 A DE 19648790A DE 19648790 A DE19648790 A DE 19648790A DE 19648790 A1 DE19648790 A1 DE 19648790A1
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DE
Germany
Prior art keywords
grinding
tool
machine according
shaft
grinding machine
Prior art date
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Application number
DE19648790A
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English (en)
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DE19648790C2 (de
Inventor
Karl-Heinz Giebmanns
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INT TOOL MACHINES OF FLORIDA I
Original Assignee
INT TOOL MACHINES OF FLORIDA I
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Publication date
Application filed by INT TOOL MACHINES OF FLORIDA I filed Critical INT TOOL MACHINES OF FLORIDA I
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Priority to US08/979,987 priority patent/US5980365A/en
Publication of DE19648790A1 publication Critical patent/DE19648790A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19648790C2 publication Critical patent/DE19648790C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/0076Other grinding machines or devices grinding machines comprising two or more grinding tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Werkzeugschleifmaschine, insbesondere zum Schärfen und Nachschleifen von Bohrern, Fingerfräsern, Reibahlen und dergleichen.
Werkzeugschleifmaschinen zum Schärfen oder Nachschleifen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fingerfräsern mit Kugelschneidkopf sind heute in der Regel CNC-gesteuert. Um sich den verschiedenen Geometrien von Fingerfräsern mit Kugelschneidkopf anpassen zu können, benötigen die Schleifmaschinen mindestens fünf CNC-gesteuerte Achsen. Dies gilt auch für normale Fingerfräser und konische Fingerfräser mit Kugelschneidkopf. Die bekannten Werkzeugschleifmaschinen weisen in der Regel eine Mehrzahl von Schleifscheiben auf, die sich in eine Schleifstellung bewegen lassen, um die erforderliche Flexibilität beim Schleifen verschieden großer Werkzeuge und unterschiedlicher Geometrien zu gewährleisten. Dabei werden unterschiedliche, geeignete Schleifscheiben für die unterschiedlichen Arbeitsgänge vorgesehen, wie z. B. Spiralnutschleifen, Schleifen des Werkzeugendes, Vorschleifen und Fertigschleifen usw. Diese Mehrzahl an Schleifscheiben kann entweder auf einer einzigen Schleifspindel nebeneinander angeordnet sein, wobei die Schleifscheiben so beabstandet sein müssen, daß keine Behinderung beim Schleifen eines Werkzeugs mit der einen oder der anderen Schleifscheibe eintritt. Statt mehrere Schleifscheiben auf einer Spindel anzuordnen, können auch eine Mehrzahl von Spindeln mit jeweils einer oder mehreren Schleifscheiben vorgesehen sein, von denen die jeweils benötigte in die Arbeits- bzw. Schleifstellung bewegt wird.
Bei der Lösung mit mehreren Schleifscheiben auf einer Schleifspindel können nur verhältnismäßig kleine Schleifscheiben mit einem Durchmesser zwischen 50 und 100 mm verwendet werden, um einen zu großen Abstand zwischen den Schleifscheiben und damit einen zu großen Überhang der Schleifscheibe auf der Schleifspindel zu vermeiden. Dies ist notwendig, da die Gefahr der gegenseitigen Behinderung umso größer ist, je größer der Durchmesser der Schleifscheiben ist, wenn davon mehrere auf einer Schleifspindel angeordnet sind, insbesondere wenn Werkzeuge mit Spiralnuten, wie Fingerfräser, bearbeitet werden sollen. Des weiteren sind für bestimmte Schleifbearbeitungsgänge, insbesondere beim Schleifen von Fingerfräsern mit Kugelschneidkopf Schleifscheiben mit kleinem Durchmesser erforderlich, mit denen die Nut im Kugelschneidkopf geschliffen wird, während für andere Bearbeitungsvorgänge am selben Werkzeug größere Schleifscheiben leistungsfähiger sind. Um jedoch gegenseitige Behinderungen beim Schleifen zu vermeiden, müssen die Schleifscheiben auf einer Spindel im wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweisen.
Bei einer bekannten Lösung mit zwei Schleifscheiben auf zwei Schleifspindeln sind die Schleifspindeln koaxial zueinander angeordnet, wobei diese Achse waagerecht verläuft und die Schleifscheiben durch Drehung um eine senkrechte Achse, die etwa mittig zwischen den beiden Schleifspindeln verläuft, in eine Position zum Bearbeiten eines Werkzeugs bewegbar sind. Die Drehachse, um die die Schleifspindeln mit den Schleifscheiben gedreht werden, um sie in die jeweilige Arbeitsstellung zu bringen, ist stets relativ weit von der Schleifscheibe entfernt, wodurch auch bei sehr steifer Bauweise Vibrationen und Ungenauigkeiten beim Indexieren auftreten können. Die Möglichkeit, die Spindeln an einem sehr steifen Träger anzuordnen, ist dazu noch dadurch eingeschränkt, daß unterhalb der Schleifspindel ein freier Raum vorhanden sein muß, um die Bewegung von verhältnismäßig langen Werkzeugen nicht zu behindern. Für das Schleifen mit hoher Leistung und hohem Werkstoffabtrag reicht die Steifigkeit dieser Bauweise daher häufig nicht aus.
Zum Abrichten der Schleifscheiben ist es bei den bekannten Werkzeugschleifmaschinen des weiteren erforderlich, die Schleifscheiben auszubauen und in einer gesonderten Abrichtvorrichtung abzurichten.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Werkzeugschleifmaschine mit mindestens zwei Schleifspindeln zu schaffen, die es erlaubt, die Achsen der Schleifspindeln nahe aneinander zu rücken und in einem steifen Träger anzuordnen, so daß ein Schleifen mit großer Leistung und großem Werkstoffabtrag ohne Gefahr von Vibrationen und mit großer Genauigkeit möglich ist. Des weiteren soll eine Möglichkeit zum Abrichten der Schleifscheiben in der Werkzeugschleifmaschine geschaffen werden.
Ausgehend von dieser Problemstellung wird bei einer Werkzeugschleifmaschine der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, daß sie eine in allen erforderlichen Achsen bewegbare Werkzeugaufnahme und einen um eine senkrechte Achse drehbaren, massiven Träger großer Masse für mindestens zwei antreibbare, senkrechte Schleifspindeln mit Schleifscheiben aufweist. Dadurch daß die senkrechten Schleifspindeln parallel zur senkrechten Achse des drehbaren Trägers angeordnet sind, lassen sie sich nahe an die Drehachse des Trägers heranrücken, gewährleisten jedoch in der Arbeitsstellung genügend freien Raum parallel zur Schleifspindel, um lange Werkzeuge bearbeiten zu können.
Der Überhang der Schleifspindel ist vernachlässigbar und der massive Träger großer Masse gewährleistet eine vibrationsfreie Bearbeitung mit großer Leistung.
Während sich jeweils eine Schleifspindel mit der Schleifscheibe in einer Arbeitsstellung befindet, läßt sich die Schleifscheibe an der anderen Schleifspindel im Bereich einer Abrichtvorrichtung abrichten, ohne daß die Schleifscheibe oder die Schleifspindel mit der Schleifscheibe aus der Werkzeugschleifmaschine ausgebaut werden müssen.
Der Träger kann vorzugsweise aus einer massiven Scheibe mit einer etwa der Länge der Schleifspindel entsprechenden Dicke und einer ebenfalls massiven Welle bestehen, wobei die Welle in einem Lagerkörper eines Maschinengestells drehbar sowie heb- und senkbar geführt sein kann und zwischen dem oberen Ende des Lagerkörpers und der Unterseite der Scheibe Indexiervorsprünge und -vertiefungen angeordnet sein können und die Arretierung durch die Schwerkraft erfolgt.
Wenn im oberen Ende des Lagerkörpers drei gleichmäßig beabstandete Indexierkugeln und in die Unterfläche des Tellers sechs mit jeweils einer Vertiefung versehene Indexiereinsätze mit dem halben Abstand der Indexierkugeln eingelassen sind, ergibt sich in der Arretierstellung eine Dreipunktauflage der Scheibe, während durch die sechs Indexiereinsätze nacheinander sechs Schleifspindeln mit Schleifscheiben in die Arbeitsstellung bringbar sind.
Da das Anheben und Absenken des Trägers sowie das Drehen ausschließlich zum Indexieren der jeweilig benötigten Schleifspindel mit Schleifscheibe erfolgt, ist es möglich, in der massiven Welle für die Scheibe eine Bohrung vorzusehen, in die ein gehäusefester Kolben abgedichtet eingreifen kann, durch den eine Druckmittelleitung geführt ist. An derselben Welle kann ein Indexierantrieb angreifen, so daß das Weiterschalten durch kurzes Anheben des Trägers durch Zufuhr von Druckmittel über die Druckmittelleitung erfolgt und danach das Weiterdrehen mittels des Indexierantriebs durchgeführt wird. Dieser Indexierantrieb braucht nicht hochgenau die jeweilige Arbeitsstellung anzufahren, da das eigentliche Indexieren in der vorgeschriebenen Stellung durch die Arretierung mittels der Indexiervorsprünge und -vertiefungen durch Schwerkraft erfolgt.
Vorzugsweise können unabhängige Antriebe wenigstens für die Schleifspindel in der Arbeitsstellung und für die Schleifspindel in der Abrichtstellung vorgesehen sein, damit beide Vorgänge unabhängig voneinander und gleichzeitig ablaufen können.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Werkzeugschleifmaschine besteht darin, daß sechs oder mehr Schleifspindeln regelmäßig beabstandet in der Scheibe gelagert sind, jede Schleifspindel aus der Unterseite der Scheibe herausragende Riemenscheiben aufweist, ein Treibriemen um wenigstens die Riemenscheibe der Schleifspindel in der Arbeitsstellung und um eine Riemenscheibe eines Antriebsmotors gelegt ist, ohne die Riemenscheibe der Schleifspindel der Abrichtstellung anzutreiben und der Antrieb für die Schleifspindel in der Abrichtstellung in dieser Stellung mit der jeweiligen Schleifspindel kuppelbar ist.
Vorzugsweise kann der Antrieb für die Schleifspindel in der Abrichtstellung aus einem am Lagerkörper höhenverstellbar angeordneten Antriebsmotor mit einer mit der Schleifspindel in der Abrichtstellung axial zum Eingriff bringbaren Kupplung bestehen. Auf diese Weise braucht der Antrieb für die Schleifspindel in der Abrichtstellung nur dann mit der Schleifspindel gekuppelt zu werden, wenn ein Abrichtvorgang erforderlich ist.
Das Abrichtwerkzeug kann vorzugsweise aus einer in senkrechter und waagerechter Richtung bewegbaren, mit einer Schleifscheibe an einer Schleifspindel in der Abrichtstellung in Eingriff bringbaren, angetriebenen Diamantschleifscheibe bestehen.
Wenn die Werkzeugaufnahme gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung um eine waagerechte Achse schwenkbar, in Richtung dieser Achse und radial dazu verschiebbar und drehbar ist und hierzu die Werkzeugaufnahme von einem unverdrehbar und axial verschiebbar in einer präzise gelagerten Hohlwelle geführten Schaft getragen wird, wobei die Hohlwelle in einem an einem Schlitten waagerechten geführten Träggehäuse angeordnet und der Schlitten senkrecht am Maschinengestell geführt ist, läßt sich die Werkzeugaufnahme in allen erforderlichen Achsen bewegen, wobei sich diese Bewegungen in vorteilhafter Weise CNC-gesteuert ausführen lassen.
Die Werkzeugaufnahme kann dabei an einem am Schaft befestigten Träger radial verschiebbar geführt sein, während der Drehantrieb über einen Riementrieb mit fest gelagerten Riemenscheiben und darin verschiebbar geführter Antriebswelle auf die Werkzeugaufnahme wirken kann.
Wenn dann ein Drehgeber auf der Riemenscheibe den Drehantrieb für eine winkelgenaue Drehung der Werkzeugaufnahme steuert, treten keine Ungenauigkeiten in der Drehbewegung des zu schleifenden Werkzeugs auf, auch wenn der Riementrieb nicht schlupffrei arbeitet.
Erfindungswesentlich ist, daß eine Mehrzahl von Schleifspindeln, beispielsweise sechs Schleifspindeln, in einem Träger mit senkrechter Drehachse gelagert sind. Der Träger ist massiv mit großer Masse gestaltet, so daß ein vibrationsfreier Lauf der Schleifscheiben gewährleistet ist. Der Träger ruht in der Arbeitsstellung auf drei Punkten, und durch das Gewicht des Trägers und der Spindeln ist die Arretierung in der jeweiligen Indexierstellung gewährleistet. Jede Schleifspindel ist am der Schleifscheibe entgegengesetzten Ende mit einer Riemenscheibe versehen und diese dient zusätzlich als Kupplungselement. Ein Triebriemen umfaßt fünf der sechs Riemenscheiben an den Schleifspindeln, die somit gleichzeitig von einem Elektromotor angetrieben werden. Durch diese Anordnung ist stets eine Riemenscheibe einer Schleifspindel nicht in Berührung mit dem Treibriemen, und diese Schleifspindel liegt der in der Arbeitsstellung befindlichen Schleifspindel diametral gegenüber. In dieser Stellung läßt sich diese Schleifspindel durch eine unabhängigen Antriebsmotor in Drehung versetzen, indem ein Kupplungselement an einer Welle des Antriebsmotors mit dem Kupplungselement an der Riemenscheibe dieser Schleifspindel gekuppelt wird, so daß sich diese Schleifspindel mit der Schleifscheibe mit einer geeigneten Geschwindigkeit in Drehung versetzen läßt, um die Schleifscheibe abzurichten oder in Form zu bringen, unabhängig vom Schleifzyklus, wobei hierfür einen in zwei Achsen CNC-gesteuerte Abrichtvorrichtung verwendet wird. Aufgrund dieser Anordnung läßt sich jede Schleifscheibe abrichten, ohne daß der Abrichtvorgang Rückwirkungen auf den Schleifvorgang hat. Es ist möglich, wenigstens sechs Schleifscheiben mit unterschiedlichen Formen und Abmessungen für den Schleifvorgang zur Verfügung zu stellen, ohne daß durch die Schleifscheiben eine gegenseitige Behinderung eintritt.
Falls das zu schleifende Werkzeug so gestaltet ist, daß sich die Schleifscheiben gegenseitig nicht im Wege stehen können, können mehr als eine Schleifscheibe beabstandet auf einer Schleifspindel angeordnet sein und zum Schärfen oder Nachschleifen von Bohrern, Fingerfräsern, Reibahlen und dergleichen Verwendung finden. Da die Schleifspindeln in der Nähe der Peripherie des Trägers angeordnet sind, ist parallel zur Schleifspindelachse genügend freier Raum vorhanden, um auch sehr lange Werkzeuge schleifen zu können. Die drei Punkte der Dreipunktlagerung des Trägers lassen sich mit großem Abstand voneinander an der Scheibe des Trägers anordnen, wodurch die Steifigkeit der Verriegelung durch die Schwerkraft und die Genauigkeit der Indexierung verbessert wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht, teilweise im Schnitt einer erfindungsgemäßen Werkzeugschleifmaschine,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Werkzeugschleifmaschine gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Detailansicht, teilweise im Schnitt der Werkzeugaufnahme und ihres Antriebs und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer Abrichtvorrichtung.
An einem Untergestell 1 ist eine Blechwanne 91 befestigt, die zum Auffangen der beim Schleifen verwendeten Kühlflüssigkeit und des Materialabtrags dient. Mit dem Untergestell 1 ist ein Maschinengestell 2 verbunden, das an einem seitlichen Bereich eine Bohrung 3 für eine massive Welle 5 aufweist. Diese massive Welle 5 ist einstückig mit einer Scheibe 4 hergestellt und dienen als Träger für sechs im Bereich der Peripherie der Scheibe 4 angeordnete Schleifspindeln 17.
In der Unterfläche der Scheibe 4 sind sechs Indexiereinsätze 6 mit Vertiefungen für drei in der Oberseite des Lagerkörpers 93 angeordnete Indexierkugeln 7 vorgesehen. Die Scheibe 4 ruht somit über die Indexiereinsätze 6 auf den drei Indexierkugeln 7 mit einer Drei-Punkt-Auflage aufgrund der Schwerkraft und ist dadurch in ihrer jeweiligen Stellung sicher arretiert.
Im Bereich des unteren Endes der Welle 5 ist eine Bohrung 11 angeordnet, die in Verbindung mit einem gehäusefesten Kolben 9, der in der Bohrung 3 abgedichtet geführt ist, eine Hydraulik-Kolben-Zylinder-Einheit bildet. Im Kolben 9 ist eine Hydraulikleitung 10 angeordnet, über die sich Druckmittel in einen Zylinderraum in der Bohrung 11 oberhalb des Kolbens 9 zum Anheben der Scheibe 4 und der Welle 5 einführen läßt. Wird die Scheibe 4 mit der Welle 5 auf diese Weise so weit angehoben, daß die Vertiefungen in den Einsätzen 6 von den Indexierkugeln 7 frei kommen, läßt sich die Scheibe 4 mit der Welle 5 frei um die senkrechte Achse 97 drehen.
Zu diesem Zweck ist am freien Ende der Welle 5 eine Riemenscheibe 13 befestigt, die über einen Treibriemen 14 mit einer Riemenscheibe 15 an einem Antriebsmotor 16 in Verbindung steht. Der Antriebsmotor 16 dreht die Scheibe 4 mit der Scheibe 5 um eine bestimmte Winkelstellung weiter, um eine mittels eines Spindelflanschs 27 an einer Schleifspindel 17 befestigte Schleifscheibe 26 in eine Schleifstellung zu bringen, in der die Schleifscheibe 26 einem zu schleifenden Werkzeug 89 gegenübersteht. Die genaue Indexierung der jeweilig benötigten Schleifscheibe erfolgt durch die bereits erwähnten Indexiereinsätze 6 und die Indexierkugeln 7 durch Schwerkraft, wenn die Scheibe 4 mit der Welle durch Druckentlastung über die Hydraulikleitung 10 wieder angesenkt wird. Die sechs in Fig. 2 ersichtlichen Schleifspindeln 17 sind gleichmäßig beabstandet voneinander und parallelachsig zur Drehachse 97 im Bereich der Peripherie der Scheibe 4 angeordnet, so daß sich die Schleifscheiben oberhalb der Scheibe 4 befinden, während an den Schleifspindeln 17 angeordnete Riemenscheiben 18 über die Unterseite der Scheibe 4 hinausragen.
Die Dicke der Scheibe 4 ist so bemessen, daß die Schleifspindeln 17 im wesentlichen über ihre gesamte Länge in der Scheibe gehalten werden. Dies bewirkt eine sichere, vibrationsarme Lagerung der Schleifspindeln 17, gleichzeitig ergibt sich für die Scheibe mit der Welle 5, die massiv ausgebildet sind, eine große Masse, die ebenfalls zum vibrationsarmen Lauf der Schleifscheiben 26 aufgrund der großen Steifigkeit und Trägheit beiträgt.
Parallelachsig zur Scheibe 4 mit der Welle 5 ist ein Antriebsmotor 21 im Maschinengestell 2 angeordnet, dessen Riemenscheibe 20 fünf der sechs Schleifspindeln 17 über einen Treibriemen 19 antreibt, da der Umschlingungswinkel des Treibriemens 19 so gewählt ist, daß die Riemenscheibe 18 an einer sechsten Schleifspindel 17 nicht angetrieben wird. Diese Schleifspindel 17 läßt sich mittels eines Antriebsmotors 24 unabhängig von den fünf anderen Schleifspindeln 17 in Drehung versetzen. Zu diesem Zweck weist der Antriebsmotor 24 ein konisches Kupplungselement 23 auf, das sich in eine konische Öffnung 22 in der Antriebsriemenscheibe 20 einbringen und auf diese Weise kuppeln läßt. Zu diesem Zweck ist der Antriebsmotor 24 mittels Gleitstücken 25 am Lagerkörper 93 gelagert und läßt sich wahlweise und gesteuert in die eingekuppelte und die ausgekuppelte Stellung fahren.
Während die fünf Schleifspindeln 17 mit den Schleifscheiben 26 über den Treibriemen 19 durch den Antriebsmotor 21 in Drehung versetzt werden und sich eine der Schleifscheiben 26 in der Arbeitsstellung befindet, läßt sich die diametral gegenüberliegende Schleifscheibe 26 abrichten. Zu diesem Zweck ist auf einer Platte 98 auf dem Maschinengestell 2 ein Abrichtwerkzeug in Form einer Diamantscheibe 28 angeordnet. Diese Diamantscheibe 28 wird durch einen Antriebsmotor 29 in Drehung versetzt, wobei dieser Antriebsmotor an einem Schlitten 30 und mittels Führungsschuhen 31 an senkrechten Gleitführungen 32 an einem Ständer 37 gelagert ist. Der Schlitten 30 läßt sich mittels eines Stellmotors 36 senkrecht an den Gleitführungen 32 verschieben, indem der Stellmotor 36 über eine Kupplung 35 mit einer Kugelumlaufspindel 33 in Verbindung steht, die einerseits an einem Ansatz des Schlittens 30 angreift und andererseits mittels eines Lagers 34 am Ständer 37 gelagert ist. Der Ständer 37 ist mittels Führungsschuhen 38 auf waagerechten Führungsschienen 39 gelagert und läßt sich in waagerechter Richtung mittels eines Stellmotors 43 bewegen, der über eine Kupplung 42 mit einer am Ständer 37 angreifenden Kugelumlaufspindel 40 gekuppelt ist. Ein Lager 31 trägt die Kugelumlaufspindel 40 im Bereich der Kupplung 42.
Zum Abrichten der in der Abrichtstellung befindlichen Schleifscheibe 26 wird der Antriebsmotor 24 mittels eines nicht dargestellten Stellantriebs senkrecht nach oben bewegt, bis das konische Kupplungselement 23 in die konische Öffnung 20 der Riemenscheibe 18 kuppelnd eingreift. Nunmehr wird die Schleifscheibe 26 durch den Motor 24 unabhängig von den übrigen Schleifscheiben 26 in Drehung versetzt, während die Diamantscheibe 28 mittels der Stellmotoren 36 und 43 in die Abrichtposition gebracht wird. Die Diamantscheibe 28 kann als Formscheibe ausgebildet sein, um der Schleifscheibe 26 ein bestimmtes Profil zu geben, oder kann dazu dienen, die Schleifscheibe 26 genau zylindrisch abzurichten.
An einer senkrechten Seite des Maschinengestells 2, benachbart zum Lagerkörper 93 sind senkrechte Führungsschienen 48 angeordnet, an der ein Schlitten 46 mittels Führungsschuhen 47 senkrecht auf- und abbeweglich geführt ist. Die senkrechte Bewegung des Schlittens 46 wird durch eine Kugelumlaufspindel 49 bewirkt, die am Maschinengestell 2 in einem Lager 50 gelagert ist und über eine Kupplung 51 mit einem Stellmotor 52 gekuppelt ist. Am Schlitten 46 sind parallele, waagerechte Führungsschienen 53 angeordnet, an denen ein Gehäuse 55 mittels Führungsschuhen 54 in waagerechter Richtung verschiebbar geführt ist. Auch diese Bewegung wird durch eine Kugelumlaufspindel 56 hervorgerufen, die am Traggehäuse 55 in einem Lager 57 gelagert ist und mittels einer Kupplung 58 mit einem Stellmotor 59 gekuppelt ist.
Im Traggehäuse 55 ist eine Hohlwelle 60 mittels Präzisionswälzlagern 61 gelagert. An der Hohlwelle 60 ist ein Schneckenrad 62 angeordnet, in das eine durch einen Stellmotor 64 angetriebene Schnecke 63 eingreift. Mittels dieses Stellmotors 64 läßt sich die Hohlwelle 60 um eine waagerechte Achse 94 drehen.
In der Hohlwelle 60 sind Führungsschienen 67 angeordnet, die Führungsschuhe 66 eines quadratischen Schafts 65 umgreifen. Mit dem Schaft 65 ist koaxial eine Kugelumlaufspindel 68 verbunden, die an der Hohlwelle 60 mittels eines Lagers 69 gelagert ist. Die Kugelumlaufspindel 68 ist mit einem Stellmotor 71 über eine Kupplung 70 gekuppelt und läßt sich mittels dieses Stellmotors 71 koaxial zur Hohlwelle 60 verschieben, kann sich jedoch gegenüber der Hohlwelle 60 nicht verdrehen. Am Schaft 65 ist ein Träger 73 befestigt, der zur Führung eines Gehäuses 85 für eine Werkzeugaufnahme 88 dient. Das Gehäuse 85 ist mittels Gleitschuhen 86 an Führungsschienen 87 des Trägers 73 radial bezüglich der waagerechten Achse 94 verschiebbar gelagert. An der Werkzeugaufnahme 88 ist ein zu schleifendes Werkzeug 89 angeordnet. Die Radialverschiebung des Gehäuses 85 wird durch eine genutete Antriebswelle 83 bewirkt, die sich in einer Riemenscheibe 95 axial verschieben läßt, mit dieser Riemenscheibe 95 jedoch drehfest gekuppelt ist. Die Riemenscheibe 95 ist mittels Wälzlagern 82 in einem Gehäuse 74 gelagert, das am Träger 73 befestigt ist.
Parallelachsig zur Antriebswelle 83 und zur Riemenscheibe 95 ist im Gehäuse 74 eine Riemenscheibe 96 mittels Wälzlagern 77 gelagert. Diese Riemenscheibe 96 wird über eine Kupplung 78 von einem Drehantrieb 79 in Drehung versetzt und überträgt diese Drehung auf die Riemenscheibe 95 und damit die Antriebswelle 83 mittels eines Treibriemens 80. Da der Antrieb mittels eines Treibriemens 80 schlupfbehaftet ist, ist auf einer Welle 81 für die Riemenscheibe 95 ein Drehgeber 90 angeordnet, der die genaue Winkelposition der Riemenscheibe 95 und damit der Antriebswelle 83 aufnimmt und die Drehung des Stellmotors 79 entsprechend steuert, um eine winkelgenaue Drehung des zu schleifenden Werkzeugs 89 zu steuern, wenn z. B. Spiralnuten in das zu schleifende Werkzeug 89 einzuschleifen sind.
Die gesamte Werkzeugschleifmaschine ist durch eine obere Haube 92 abgeschlossen, so daß die beim Schleifen verwendete Kühlflüssigkeit nicht in die Umgebung gelangen kann, sondern in der Wanne 91 aufgefangen und von dort beispielsweise einer Filtereinrichtung zugeführt wird.
Das zu schleifende Werkzeug 89 läßt sich in der beschriebenen Weise in fünf Achsen bewegen, nämlich senkrecht durch die Bewegung des Schlittens 46, waagerecht durch die Bewegung des Traggehäuses 55, in Achsrichtung der Hohlwelle 60 durch die Bewegung des Schafts 65, durch Drehung um die waagerechte Achse 95, durch die radiale Bewegung entlang der Führungen 87 am Träger 73 und durch die Drehung des zu schleifenden Werkzeugs 89 um die eigene Achse.
Auf diese Weise lassen sich CNC-gesteuert in Verbindung mit entsprechend geformten Schleifscheiben 26 an den Schleifspindeln 17, entsprechend der jeweiligen Arbeitsstellung sämtliche Bearbeitungsschritte des zu schleifenden Werkzeugs 89 durchführen, während gleichzeitig eine nicht benutzte Schleifscheibe 26 mittels der Diamantscheibe 28 abgerichtet wird.
Durch die solide Bauweise des Untergestells 1 und des Maschinengestells 2 und die große Masse der Scheibe 4 und der Welle 5, die die Schleifspindeln 17 aufnehmen, ist ein vibrationsarmer Lauf der jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Schleifscheibe 26 gewährleistet, der noch dadurch gefördert wird, daß der Abstand der Schleifspindel 17 von der Drehachse 97 gering ist und sich die Indexiereinsätze 6 und die Indexierkugeln 7 unmittelbar benachbart zu den Schleifspindel 17 befinden. Daher reicht die Arretierung mittels der Indexiereinsätze 6 und der Indexierkugeln 7 durch die Schwerkraft aus, um eine sichere und genaue Indexierung der sich in der Arbeitsstellung befindlichen jeweiligen Schleifscheibe 26 zu gewährleisten.
Aufgrund des Riemenantriebs für die Schleifspindeln und für das Indexieren der Scheibe 4 mit den Schleifspindeln 17 sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich, wenn die Scheibe zum Weiterdrehen um einige Millimeter angehoben wird, da die Riementriebe diese geringfügigen axialen Verschränkungen ohne weiteres verkraften.
Mit der erfindungsgemäßen Werkzeugschleifmaschine ist es auch möglich, mehrere Abrichtwerkzeuge radial zur Scheibe 4 anzuordnen, um auf diese Weise Formschleifscheiben 26 durch unterschiedliche Profildiamantscheiben 28 wieder in Form zu bringen, ohne die Werkzeugschleifmaschine zum Auswechseln von Profildiamantscheiben anzuhalten und öffnen zu müssen.

Claims (15)

1. Werkzeugschleifmaschine, insbesondere zum Schärfen und Nachschleifen von Bohrern, Fingerfräsern, Reibahlen und dergleichen mit
  • - einer in allen erforderlichen Achsen bewegbaren Werkzeugaufnahme (88) und
  • - einem um eine senkrechte Achse (97) drehbaren massiven Träger (4, 5) großer Masse für mindestens zwei antreibbare, senkrechte Schleifspindeln (17) mit Schleifscheiben (26).
2. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4, 5) aus einer massiven Scheibe (4) mit einer etwa der Länge der Schleifspindeln (17) entsprechenden Dicke und einer ebenfalls massiven Welle (5) besteht.
3. Werkzeugschleifmaschinen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (5) in einem Lagerkörper (93) eines Maschinengestells (2) drehbar sowie heb- und senkbar geführt ist und zwischen dem oberen Ende des Lagerkörpers und der Unterseite der Scheibe (40) Indexier-Vorsprünge (7) und -vertiefungen (6) angeordnet sind und die Arretierung durch die Schwerkraft erfolgt.
4. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Ende des Lagerkörpers (93) drei gleichmäßig beabstandete Indexierkugeln (7) und in der Unterfläche der Scheibe (4) sechs mit jeweils einer Vertiefung versehene Indexiereinsätze (6) mit dem halben Abstand der Indexierkugeln (7) eingelassen sind.
5. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Bohrung (11) der Welle (5) ein gehäusefester Kolben (9) abgedichtet eingreift und durch den Kolben (9) eine Druckmittelleitung (10) zur Bohrung (11) geführt ist.
6. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle (5) ein Indexierantrieb (13, 14, 15, 16) angreift.
7. Werkzeugschleifmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Arbeitsstellung einer Schleifspindel (17) im Bereich der Werkzeugaufnahme (88) und wenigstens eine Abrichtstellung einer weiteren Schleifspindel (17) im Bereich wenigstens einer Abrichtvorrichtung (28, 29).
8. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch unabhängige Antriebe (18, 19, 20, 21; 18, 23, 24) wenigstens für die Schleifspindel (17) in der Arbeitsstellung und für die Schleifspindel (17) in der Abrichtstellung.
9. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sechs oder mehr parallelachsige Schleifspindeln (17) regelmäßig beabstandet in der Scheibe (4) gelagert sind, jede Schleifspindel (17) aus der Unterseite der Scheibe (4) herausragende Riemenscheiben (18) aufweist, ein Treibriemen (19) um wenigstens die Riemenscheibe (18) der Schleifspindel (17) in der Arbeitsstellung und um eine Riemenscheibe (20) eines Antriebsmotors (21) gelegt ist, ohne die Riemenscheibe (18) der Schleifspindel (17) in der Abrichtstellung anzutreiben und der Antrieb (18, 23, 24) für die Schleifspindel (17) in der Abrichtstellung in dieser Stellung mit der jeweiligen Schleifspindel (17) kuppelbar ist.
10. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Schleifspindeln (17) in der Abrichtstellung aus einem am Lagerkörper (93) höhenverstellbar angeordneten Antriebsmotor (24) mit einer mit der Schleifspindel (17) in der Abrichtstellung axial zum Eingriff bringbaren Kupplung (18, 22, 23) besteht.
11. Werkzeugschleifmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet durch ein in senkrechter und waagerechter Richtung bewegbares, mit einer Schleifscheibe (26) an einer Schleifspindel (17) in der Abrichtstellung in Eingriff bringbares Abrichtwerkzeug (28).
12. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Abrichtwerkzeug (28) aus einer angetriebenen Diamantschleifscheibe besteht.
13. Werkzeugschleifmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine um eine waagerechte Achse (94) schwenkbare, in Richtung dieser Achse (94) und radial dazu verschiebbare und drehbare Werkzeugaufnahme (88).
14. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugaufnahme (88) von einem unverdrehbar und axial verschiebbar in einer präzise gelagerten Hohlwelle (60) geführten Schaft (65) getragen wird, wobei die Hohlwelle (60) in einem an einem Schlitten (46) waagerecht geführten Traggehäuse (55) angeordnet und der Schlitten (46) senkrecht am Maschinengestell (2) geführt ist.
15. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugaufnahme (88) an einem am Schaft (65) befestigten Träger (73) radial verschiebbar geführt ist, der Drehantrieb (79) über einen Riementrieb (80, 95, 96) mit fest gelagerten Riemenscheiben (95, 96) und darin verschiebbar geführter Antriebswelle (83) auf die Werkzeugaufnahme (88) wirkt und ein Drehgeber (90) auf der Riemenscheibe den Drehantrieb (71) für eine winkelgenaue Drehung der Werkzeugaufnahme (88) steuert.
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