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DE19648452C2 - Verfahren zum Herstellen von Verleimprofilen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Verleimprofilen

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Publication number
DE19648452C2
DE19648452C2 DE1996148452 DE19648452A DE19648452C2 DE 19648452 C2 DE19648452 C2 DE 19648452C2 DE 1996148452 DE1996148452 DE 1996148452 DE 19648452 A DE19648452 A DE 19648452A DE 19648452 C2 DE19648452 C2 DE 19648452C2
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DE
Germany
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milling
profile
workpiece
tooth
workpieces
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DE1996148452
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DE19648452A1 (de
Inventor
Gotthard Bresch
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Individual
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/16Making finger joints, i.e. joints having tapers in the opposite direction to those of dovetail joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/002Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected at their ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Fräsanlage nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bekannte Fräsvorrichtungen der gattungsgemäßen Art erreichen die Bildung einer Flächenebenheit bzw Kantenbündigkeit der zusammenzufügenden Werkstücke, indem die Fräswerkzeugmitte exakt auf die jeweilige Werkstückkantenmitte gestellt wird. Dies geschieht z. B. durch zeitaufwendige Exaktverstellung der Werkzeugspindel - wobei zwei gleichstarke Werkstücke punktspiegelverkehrt an die Führung angelegt werden - oder auch durch spezifische Exaktverstellung des Zahnfräsers selbst.
Zur Mechanisierung des ersteren Einstellvorgangs (auf Werkstückkantenmitte) ist etwa eine Vorrichtung bekannt (DE 295 03 733 U1), welche mittels eines spindelgeführten Fühlers die Werkstückstärke erfaßt und eine zweite Spindel mit halber Gewindesteigung von der ersten angetrieben ist, welche die Fräswerkzeugmitte stets auf halber Fühlerhöhe führt. Dies hat jedoch einerseits den Nachteil, daß immer noch für jede einzelne Werkstückstärke ein extra Einstellvorgang zu bewerkstelligen ist, und andererseits daß verbleibende Genauigkeitstoleranzen sich infolge der vorzunehmenden Drehung des einen Werkstücks zum anderen beider Montage verdoppeln.
In der Industrie werden auch Fräsköpfe an der Werkstückkante entlang geführt, vom einen Werkstück zum anderen je um eine halbe Zinkenteilung versetzt (DE-OS 19 21 599). In dieser Offenbarung werden die Werkstücke mit zwei mechanischen Vorschüben gefräst und unmittelbar anschließend in derselben Stellung verleimt.
Derlei Vorrichtungen sind jedoch aufwendig und nicht ganz schlicht in der Handhabung, wenn beliebig starke Werkstückkanten nacheinander gefügt werden sollen. Außerdem braucht eine in einer Werkstatt extra Maschine aufgerüstete um jederzeit bündigprofilieren zu können, viel Platz und ist kostenaufwendig.
Darüberhinaus lassen sich bislang dieselben Fräswerkzeuge kaum zur Fertigung zusammengesetzter ebener Platten und zum kantenbündigen Anfügen von anders dimensionierten Werkstücken auf einen Plattenrand oder einen Lattenrand verwenden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein einfaches Verfahren zum Herstellen von Verleimprofilen anzugeben, deren korrespondierende Profile praktisch keinen seitlichen Versatz aufweisen, was einerseits eine Materialersparnis für die Werkstücke bedeutet, andererseits soll gleichzeitg auch der Aufwand für Einstell­ arbeiten an der Fräsmaschine (Rüsttest) verringert werden.
Die Erfindung und ihre Vorteile
Die erfindungsgemäße Bündigfügefräsanlage mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß unterschiedlich starke Kantenpaare sowie einzeln unterschiedlich breite Kanten mit derselben vorrichtungsgegebenen Führungsverstellung völlig exakt formschlüssig bündiggefügt werden können, sodaß a) auch im Handwerk zeitaufwendige Maschineneinstellzeiten entffallen und b) weniger Schleifaufwand anfällt, indem sich Rest-Ungenauigkeiten minder stark auswirken, c) die Einsatzmöglichkeit die etwa eines herkömmlichen Verleimfräskopfes immens übersteigt.
Einer üblichen Zahnprofilierfräse werden so gehaltene Profilmesser gegeben, daß zwei damit gefräste Werkstück-Profile formschlüssig ineinander passen, und möglichst ein gegeneinander-Positionswechsel um mindestens einen Zahn möglich ist. Für die Führung, die Werkzeug und Werkstück gegen fräserachsiale Gegeneinanderverschiebung sichert, ist ein bestimmter Positionswechsel vorgesehen. Dieser Wechsel - auch von Hand schnell und einfach vollziehbar - bezeichnet eine Parallelverschiebung um genau eine halbe Profilzahnbreite.
Im Arbeitsvorgang werden nun - anders als bei herkömmlichen Paßzahnprofilierern - eben die Werkstückkanten oder -flächen, die nach der Zusammenfügung eine Ebene oder bündige Kante bilden, an die maschinenseitige Führung angelegt, während für diese Führung die festgelegten zweierlei Positionen pro Fügestückpaar gewählt werden. Bei Systemen hingegen, die ohne benannten Positionswechsel arbeiten, müssen für die genannte Bündigkeit sich gegenüberliegende Werkstückebenen an die Führung angelegt werden; dies begründet auch die effektive Summierung von Ungenauigkeiten entsprechender herkömmlicher Anlagen.
Die Zahnungsreihe kann die ganze Messerlänge durchmessen, oder sie kann sich nur über einen Teilbereich der vorgesehenen Fräsung erstrecken, während der Rest des Messers hobelmessergleich eben bleibt. Für den ersteren Fall empfehlen sich kleinere gleichförmige V's als Zahnform, weil dieses Profil - egal an welcher Stelle es von der Werkstück­ außenkante unterbrochen wird - eine saubere Leim- oder Klebefuge zeichnet. Im zweiten Fall empfielt es sich, dem Profilmesser als jeweils äußeren Zahn einen Positivzahn zu geben, so daß im Werkstück eine Aussparung für den Versatz des werkstückseitigen aüßeren Positiv-Konterzahns entsteht.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung hat das Fräswerkzeug einen geringen Flugkreisdurchmesser und die dem Messerflugkreis vorgesehene Aussparung der entsprechenden Führung ist schmal gehalten, so daß auch schmale Werkstücke querprofiliert - z. B. für Eckverbindungen -, oder stirnkantenprofiliert werden können.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die für die Frästiefe verantwortliche Gleitführung neben dem Fräswerkzeug in dessen Achsialrichtung verbreitert, so daß Teilquerprofilierungen von länglichen Werkstücken verschiedenster Formate gefahrlos und exakt per Handvorschub möglich sind.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegt die Fräserachse horizontal, so daß der Fräskopf beidseitig gelagert beliebig lang sein kann und der Führungsanschlag leichter verstellt werden kann.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dient zur Exaktverstellung des Führungsanschlags ein herausschiebbarer Abstandhalter, welcher zwischen Anschlag und Anschlaghalter positionierbar ist und eine lösbare Verbindung darstellt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegt die Messerwelle etwas schräg zur Senkrechten der genannten Fräserachsialführung, so daß eine Profilierung quer zu einer Materialfaserrichtung sauberer geschnitten wird.
Die Effizienz der Maschine für z. B. Schreinereien läßt sich auch erhöhen, wenn die Profilgebung in die ganze Fläche der Werkzeugmesserflanke eingearbeitet wird, so daß das Fräsmesser hobelmessergleich nachschärfbar wird.
Die Verschiebung der Führung läßt sich auch durch Auffüttern des Führungsteils erreichen, womit herkömmliche Fräsmaschinen, ob Stationär- oder Oberfräse, leicht für diese Vorrichtung verwendbar werden.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel ist schematisch in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine skizzierte Anlage mit liegender Fräsmesserwelle (Welle aus Übersichtlichkeitsgründen nicht gezeichnet), der Führungsanschlag in Position 1, und ein so profiliertes Werkstück.
Fig. 2 Dieselbe Anlage, Führungsanschlag in Position 2, mit zwei so profilierten Werkstücken (Gegenprofile passend an Werkstück/Fig. 1) als Anwendungsbeispiele.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
Fig. 1 skizziert eine erfindungsgemäße Anlage mit liegender Fräsmesserwelle, im Grundaufbau einer (kleinen) Abrichthobelmaschine gleich, allerdings mit einem in einer Ebene liegenden Maschinentisch 5, der einseitig verbreitert ist. Zur Bewältigung kleiner Unebenheiten im Werkstück 1, 2, 3 können die Tischabschnitte zueinander höhenverstellbar sein.
Der Führungsanschlag 6 wird durch den Abstandshalter 8 auf Abstand von einer halben Fräszahnbreite zu dessen Halter 7 gehalten. Der Halter 7 ist empfehlenswerterweise unabhängig davon parallel zum Fräsmesser 4 verschieb- und feststellbar. Das Werkstück 1 wurde bei Anschlagposition "+8" profiliert. Die Position des Halters 7 wurde nur grob nach Gutdünken gewählt.
Fig. 2 zeigt dieselbe Anlage mit Führungsanschlagposition 2. Durch Entfernung des Abstandshalters 8 wurde der Anschlag um eine halbe Zahnbreite verschoben. Die Position des Halters 7 wurde unverändert belassen. Die so gefrästen Werkstückbeispiele 2 und 3 weisen nun das exakt passende Gegenprofil zum Werkstück 1 auf. Die beidemale dem Führungsanschlag 6 zugewandten Seiten können nun kantenbündig zueinander gefügt werden, ohne daß eine der Werkstückabmessung gemäße Anlagenfeineinstellung gefunden werden mußte.
Bezugszeichenliste
1
Profiliertes Werkstück
2
Beispiel eines gegenprofilierten Werkstücks
3
Beispiel eines zweiten gegenprofilierten Werkstücks
4
Fräsmesser
5
Maschinentisch
6
Führungsanschlag
7
Anschlagshalter
8
Abstandshalter mit halber Zahnbreite

Claims (5)

1. Verfahren zum Herstellen einer Verbindung zweier Werkstücke durch Verzinken, mit einer Fräsmaschine und mit einem für das Verzinken geeigneten Profil- Messerkopf, wobei die Werkstücke jeweils parallel zur Stirnseite eines Werkstücks mit einer Verzinkung versehen und beim Fräsen ein fest eingestellter Führungsanschlag mit einem Abstandshalter verwendet wird, welcher beim Fräsen des einen Fräsprofils ein um eine halbe Profilzahnbreite parallel versetztes Fräsen des anderen Fräsprofils ermöglicht.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Fräsprofil nur bei einem Teilbereich der vorgesehenen Bearbeitungsfläche vorgesehen ist, während für den Rest der Werkstück-Fügekanten - z. B. nach beiden Außenseiten hin - eine Ebenfräsung vorgesehen ist, wofür dem Profilmesser als jeweils aüßeren Zahn ein Positivzahn gegeben ist, so daß im Werkstück eine Aussparung für den Versatz des werkstückseitigen äußeren Positiv- Konterzahns entsteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Profil-Messerkopf in eine Hobelmaschine eingearbeitet ist, um das Nebeneinander beider Arbeitsgänge zu ermöglichen.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine winkelförmige Verbindung der Werkstücke erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzinkung in Form einer kleinprofilierten Keilverzinkung ausgeführt ist.
DE1996148452 1996-11-22 1996-11-22 Verfahren zum Herstellen von Verleimprofilen Expired - Fee Related DE19648452C2 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1921599A1 (de) * 1969-04-28 1970-11-12 Hombak Maschinenfab Kg Anlage zur Stirnholzverleimung mittels Keilzinken
DE29503933U1 (de) * 1994-03-16 1995-12-07 Telefonaktiebolaget L M Ericsson, Stockholm Gleichförmige Mensch-Maschine-Schnittstelle für zellulare Mobiltelefone

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1921599A1 (de) * 1969-04-28 1970-11-12 Hombak Maschinenfab Kg Anlage zur Stirnholzverleimung mittels Keilzinken
DE29503933U1 (de) * 1994-03-16 1995-12-07 Telefonaktiebolaget L M Ericsson, Stockholm Gleichförmige Mensch-Maschine-Schnittstelle für zellulare Mobiltelefone

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