DE19647256A1 - Vorrichtung zur Flüssigkeitsrückführung in Gasströmen - Google Patents
Vorrichtung zur Flüssigkeitsrückführung in GasströmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Flüssigkeitsrückführung in Gasströmen.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt aus dem DE GM 84 34 233. Will man solche
Vorrichtungen in ihren Abmessungen verkleinern oder die Flüssigkeitsabscheiderate erhöhen,
so ist daran nachteilig, daß die zum Betrieb notwendige Flüssigkeitssäule, die mit der
Abscheiderate wächst, dem hindernd im Wege steht. Ein anderer Nachteil besteht darin, daß
eine derartige Vorrichtung nur zuverlässig in ihrer dafür vorgesehenen Einbauposition zur
Zufriedenheit arbeitet. Sobald sich die Einbaulage verändert, z. B. bei einem Einsatz im
Gelände oder auf See oder in anderer Weise, so funktioniert die Flüssigkeitsabscheidung nicht
mehr hundertprozentig.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, daß ein sicherer und zuverlässiger Betrieb bei kompakten
Abmessungen der Vorrichtung möglich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung mit einem einen
Einlaß aufweisenden Gehäuse, einem mit dem Einlaß rohgasseitig kommunizierenden
Flüssigkeitabscheideelement und einem einen Flüssigkeitablaß umfassenden
Flüssigkeitauffangelement, einem Flüssigkeitrückführelement und einem einen Luftauslaß
aufweisenden Flüssigkeitabscheideventil versehen ist, wobei das Flüssigkeitabscheideventil
mit dem Flüssigkeitabscheideelement reingasseitig kommuniziert, wobei das
Flüssigkeitauffangelement mittels eines Flüssigkeitauffangelementeinlaß mit dem
Flüssigkeitabscheideelement kommuniziert, wobei das Flüssigkeitauffangelement wenigstens
zwei Flüssigkeitauffangkammern aufweist, wobei eine Flüssigkeitauffangkammer mittels
Flüssigkeitauffangelementeinlaß mit dem Flüssigkeitabscheideelement kommuniziert und
eine andere Flüssigkeitauffangkammer mittels Flüssigkeitablaß mit dem
Flüssigkeitrückführelement kommuniziert.
Der Vorteil besteht, dadurch, daß die Verbindung zwischen Flüssigkeitsauffangelementeinlaß
und Flüssigkeitsablaß gasdicht ausgeführt ist, darin, daß zur Realisierung höherer
Abscheideraten die sonst zur Erzeugung eines höheren Gegendruckes notwendige höhere
Flüssigkeitssäule nicht nötig ist. Somit sind kleinere Abmessungen möglich und der
zuverlässige Betrieb der Vorrichtung ist nicht mehr von der Einbaulage der Vorrichtung
abhängig, was einen sicheren Betrieb garantiert.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Flüssigkeitauffangkammern
drehbar gelagert sind. Somit kann erreicht werden, daß der Vorgang des Flüssigkeitauffangens
und der des Flüssigkeitablassens räumlich voneinander trennbar sind. Rückvermischungen
zwischen Gas und Flüssigkeit sind dann, nachdem die gesammelte Flüssigkeit aus der
Auffangzone weggeführt wurde, nicht mehr möglich.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das
Flüssigkeitauffangelement drei oder mehr Flüssigkeitauffangkammern aufweist. Durch die
Verwendung von z. B. drei Kammern ist zum einen möglich, verschiedene
Flüssigkeitvorratsbehältnisse, wie z. B. ein Vorratsbehältnis im Zylinderkopf einer
Verbrennungskraftmaschine und die Ölwanne der Verbrennungskraftmaschine, direkt und
unabhängig voneinander mit rückfließendem Öl zu versorgen. Ebenfalls kann man bei mehr
als zwei Kammern die Wandstärke zwischen den Kammern deutlich dünnwandiger gestalten,
so daß eine Gewichteinsparung die Folge ist.
Eine zusätzliche vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das
Flüssigkeitauffangelement als gasdichte Schleuse ausgeführt ist und/oder, daß die Verbindung
zwischen den Flüssigkeitauffangkammern gasdicht ausgeführt ist, so daß auf jeden Fall keine
direkte Verbindung zwischen Flüssigkeitauffangelementeinlaß und Flüssigkeitablaß des
Flüssigkeitauffangelements besteht, die Wände der Flüssigkeitauffangkammern sind als
Strömungssperren ausgeführt. Dies hat zur Folge, daß die eigentliche Flüssigkeitabscheidung
differenzdrückunabhängig erfolgt. Die gasdichte Ausführung verhindert ebenfalls das
Auftreten sogenannter Kurzschlußgasströme, die ansonsten, z. B. bei einer
Verbrennungskraftmaschine, mit hoher Ölfracht deren Kurbelgehäuse entweichen würden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Flüssigkeitauffangelement
Kugelform aufweist. Die Kugel weist als geometrische Figur die optimalsten
Voraussetzungen bezüglich des Verhältnisses der äußeren Abmessungen zum Rauminhalt auf,
so daß mit einem als Kugel ausgebildeten Flüssigkeitauffangelement kompakte Abmessungen
und ein geringes Gewicht erreichbar sind. Des weiteren ist die Kugel rotationssymmetrisch, so
daß eine Anordnung der Flüssigkeitauffangkammern um eine der Drehachsen der Kugel ein
einfaches Verschieben der Flüssigkeitauffangkammern mittels einer Drehung um diese Achse
ermöglicht.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das
Flüssigkeitauffangelement Zylinderform aufweist. Der Zylinder weist als geometrische Figur
optimale Voraussetzungen bezüglich des Verhältnisses der äußeren Abmessungen zum
Rauminhalt unter Berücksichtigung einfacher Herstellungsmöglichkeiten auf, so daß mit
einem als Zylinder ausgebildeten Flüssigkeitauffangelement kompakte Abmessungen und ein
geringes Gewicht erreichbar sind, bei gleichzeitig geringen Herstellkosten. Des weiteren ist
der Zylinder rotationssymmetrisch, so daß eine Anordnung der Flüssigkeitauffangkammern
um die Drehachse des Zylinders ein einfaches Verschieben der Flüssigkeitauffangkammern
mittels einer Drehung um diese Achse ermöglicht.
Eine zusätzliche vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das
Flüssigkeitabscheideelement auswechselbar ist. Dadurch wird es möglich, falls das
Flüssigkeitabscheideelement sein Lebensalter erreicht hat dieses durch ein neues zu ersetzen.
Ein weiterer Aspekt ist die Anpassung des Flüssigkeitabscheideelementes an den
Lebensalterzustand der Verbrennungskraftmaschine, in der das Element eingesetzt wird,
insbesondere unter Berücksichtigung des sich durch mögliche Ablagerungen verändernden
Stömungswiderstandes des Flüssigkeitabscheideelementes und dessen Einfluß auf die
Flüssigkeitabscheiderate.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Vorrichtung zur
Flüssigkeitrückführung in einer Verbrennungskraftmaschine zum Entölen der
Kurbelgehäusegase zum Einsatz kommt. Im Vergleich zu bekannten Systemen ist eine
Reduzierung des Restölgehaltes im Kurbelgehäusegas mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei vergleichbaren Abmessungen auf bis zu 10 Prozent des bisher bekannten
Restölgehaltes möglich. Ebenfalls ist der Einsatz der Vorrichtung denkbar, um Gasströme von
Öl-Wasser-Gemischen oder anderen, z. B. als Tröpfchenfracht vorkommenden Flüssigkeiten
zu befreien.
Eine zusätzliche Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Flüssigkeitrückführelement
mittels des Zylinderkopfes oder direkt mit dem Ölvorratsbehälter der
Verbrennungskraftmaschine kommuniziert. Auf diese Weise wird es möglich, dem oder den
Ölvorratsbehältnissen in der Verbrennungskraftmaschine unabhängig voneinander oder
gemeinsam das rückzuführende Öl wieder zuzuführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das den konkreten Anwendungsfall der
Kurbelgehäusegasentölung einer Verbrennungskraftmaschine und ihrer vorteilhaften
Weiterbildungen darstellt, wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen und die Bezugszeichenliste näher beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung mit konischem Ölabscheider
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Vorrichtung mit zylindrischem Ölabscheider
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Vorrichtung mit Anschlag am Ölauffangelement
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das Ölauffangelement aus Fig. 3
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Ölauffangelement aus Fig. 3.
Die Ölrückführungsvorrichtung besteht aus Einlaß 1, der im Gehäuse 2 der Vorrichtung die
Kurbelgehäusegase 11 ins Innere einläßt. Die Kurbelgehäusegase, die auf ihrem Weg zum
Ölabscheideelement 3 das Ölauffangelement 4 umströmen, können als sogenanntes Rohgas
aufgrund der gasdichten Ausführung des Ölauffangelementes 4 nicht auf dem Kurzschlußweg
durch das Element hindurch das Ölabscheideelement 3 umgehen. Auch sind das
Ölabscheideelement 3 und das Ölauffangelement 4 mittels einem gasdichten
Schnappverschluß 30 miteinander verbunden. Die rohgasseitigen Kurbelgehäusegase können
lediglich in die über den Ölablaß 5 Öl abgebende Ölauffangkammer 9 gelangen, die aber
gasdicht von ihrer benachbarten, ölaufnehmenden Kammer 9 getrennt ist. Nachdem das
Kurbelgehäusegas das Ölabscheideelement 3, das mit ölabscheidenden Materialien, wie z. B.
Drahtgeflecht, Kunststoffsieben oder Vlieslagen versehen ist, passiert, muß es an der
Reingasströmungsführung vorbei, die als Strömungsumlenkung fungiert. Zur geeigneten
Ölabscheidung herrscht am Ölabscheideelement 3 eine Druckdifferenz zwischen Rein- und
Rohgasseite. Das Kurbelgehäusereingas entweicht anschließend über das Ölabscheideventil 6
hin zu Luftauslaß 7, von welchem es z. B. zum hier nicht dargestellten Luftansaugtrakt der
hier ebenfalls nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschine strömt. Das aus dem
Kurbelgehäusegas abgeschiedene Öl sucht seinen Weg der Schwerkraft folgend über den
Ölauffangelementeinlaß 8 in die Ölauffangkammer 9 im Ölauffangelement 4, welches
unterhalb des Ölabscheideelements 3 angeordnet ist. Die Ölauffangkammern 9 sind in Fig. 1
als Dreikammertrommel 31 angeordnet. Wenn nun in die zur Aufnahme von Öl angeordnete
Ölauffangkammer 9 Öl aus dem Ölabscheideelement 3 gelangt, so wird ein Drehmoment
erzeugt, welches gegen die zwischen Dreikammertrommel 31 und
Dreikammertrommelgehäuse 32 wirkende Adhäsionskraft wirkt. Wenn das durch das vom Öl
in der Kammer 9 verursachte Moment größer als die Adhäsionkraft ist. So dreht sich die
Dreikammertrommel in der Weise, daß die Öl enthaltende Kammer 9 sich hin zum Ölablaß 5,
um die Drehachse 23 von Ölauffangelement 4 bewegt. Durch diese Drehung erfolgt eine
Funktionsumkehr der Kammern 9. Die Öl enthaltende Kammer gibt ihre Ölfracht über
Ölablaß 5 an das Ölrückführelement 10 an die Verbrennungskraftmaschine zurück. Im Falle
von Fig. 1 entspricht das Ölrückführelement 10 dem Inneren von Kurbelgehäuse 12. Wobei
das rückgeführte Öl entgegen dem Kurbelgehäusegasstrom 11 ins Kurbelgehäuse 12 und
weiter in die hier nicht dargestellte Ölwanne gelangt.
Das über dem Ölabscheideelement 3 angeordnete Ölabscheideventil besteht aus einem
Ölabscheideventildeckel 13, einem Ölabscheideventilmembranteller 14, der darauf befestigten
Ölabscheideventiltmembran 15 und der den Öffnungsdruck des Ventils definierenden
Ölabscheideventil-Feder 16. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist der Ölabscheideventildeckel 13
mittels des Ölabscheideventildeckel-Schnappverschlusses 20 mit dem Ölabscheideelement 3
lösbar aber gasdicht verbunden. In Fig. 1 ist dargestellt, wie das, weil zerlegbar, mehrteilige
Gehäuse der gesamten Vorrichtung im Kurbelgehäuse 12 mittels Gehäusedichtung 17, die den
Kurbelgehäusegasstrom gegen die Umgebung abdichtet, eingesteckt ist. Zur leichteren
Demontage des Gehäuses, insbesondere aber um z. B. das Ölabscheideelement 3
auszuwechseln, ist eine Schnappverbindung 19 zwischen Ölabscheider 3 und dem Gehäuse
vorgesehen.
Der wesentliche Unterschied zwischen der Ausführungsform der Fig. 1 und der in Fig. 2
dargestellten Variante besteht in der zylindrischen Ausgestaltung des Ölabscheideelementes 3.
Dieses zylindrische Ölabscheideelement 3 ist ebenfalls auswechselbar. Es hat den Vorteil, daß
es bei einer Erhöhung des Durchsatzes der Kurbelgehäusegase ohne weiteres in seiner axialen
Erstreckung verlängert werden kann. Zur Vermeidung von Kurzschlußgasen direkt zum
Ölabscheideventil 6 ist das Ölabscheideelement 3 mittels der daran befestigten
Ölabscheideelementdeckeldichtung 29 im Gehäuse dichtend befestigt. Der
Ölabscheideelementdeckel 26 weist einen Ölabscheideelementreingasauslaß 27 auf. Über den
Ölabscheideelementreingasauslaß 27 und die Reingasströmungsführung 28 gelangt der
Reingasstrom der Kurbelgehäusegase zum Ölabscheideventil 6. Das abgeschiedene Öl gelangt
über Ölabscheideelementboden 24 und den darin enthaltenen Ölabscheideelementauslaß 25
zum Ölauffangelementeinlaß 8. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist das
Ölrückführelement unterhalb der Ölablaßöffnung 5 des Ölrückführelements 4 befestigt.
Die in Fig. 3 dargestellt Ausführungsform unterscheidet sich im wesentlichen von der in
Fig. 2 gezeigten Variante im Bereich des Ölauffangelementes 4. Zwischen dem
Ölauffangelement 3 und dem Ölauffangelement 4 ist eine bewegliche Ansaughülse 21
angebracht, deren Aufgabe es ist, das Durchtreten von Kurzschlußgasen zu verhindern. Durch
ihre Beweglichkeit einerseits und den herrschenden Druckgradienten andererseits paßt sich
diese bewegliche Ansaughülse optimal an die zylindrische Form des Ölauffangelementes 4
an. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 weist das Ölauffangelement 4 einen Anschlag 22
aufs der eine dreihundertsechzig Grad Drehung des Ölauffangelementes um die Drehachse 23
des Ölauffangelementes 4 nicht zuläßt und so für ein schnelles Entleeren sorgt, da dies nur in
eine Richtung möglich ist.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Längsschnitt durch das Ölauffangelement 4 aus Fig. 3
befindet sich direkt unterhalb des in dieser Figur nicht dargestellten Ölabscheideelementes 3
die die bewegliche Ansaughülse 21 aufnehmende Hülsenführung 33. Das Gehäuse 2
beherbergt das Ölauffangelement 4, welches über seinen Ölablaß 5 das abgeschiedene Öl
wieder an die Verbrennungskraftmaschine zurückgibt. Das vom Ölabscheideelement 3
abgeschiedene Öl gelangt über den Ölauffangelementeinlaß 8 in die Ölauffangkammer 9,
nachdem sie die bewegliche Ansaughülse 21 passiert hat. Die Drehachse 23 der
Dreikammertrommel 31 ist im Gehäuse 2 so reibungsarm gelagert, daß die
Rotationsbewegung der Dreikammertrommel allein aufgrund des durch das in der
Ölauffangkammer 9 gelangende Öl initiiert wird. Um die differenzdruckunabhängige
Abscheidung zu garantieren, wird um die Dreikammertrommel 31, wie in Fig. 1 und 2
gezeigt, ein Dreikammertrommelgehäuse 32 ausgeführt, so daß auf diese Weise keine
Kurzschlußgase durchtreten können.
Die Draufsicht auf das Ölauffangelement aus Fig. 3, welches in Fig. 5 dargestellt wird,
umfaßt Gehäuse 2, welches das Ölauffangelement 4 umgibt. Das Ölauffangelement 4, das als
Dreikammertrommel 31 ausgeführt ist, ist mittel der Drehachse 23 im Gehäuse 2 gelagert.
Ebenfalls kann man in dieser Darstellung den im Gehäuse 2 integrierten Schnappverschluß 30
sehen. Die Positionierung des Ölauffangelementeinlaß 8 des Ölauffangelementes 4 unter der
Öffnung der beweglichen Hülse 21, die in der Hülsenführung 33 beweglich geführt auf dem
Ölauffangelement 4 aufliegt, wird dargestellt. Diese bewegliche Ansaughülse verhindert das
Durchtreten von Kurzschlußgasen, in dem sie die dichtend auf dem Ölauffangelement 4
aufliegt.
1
Einlaß
2
Gehäuse
3
Ölabscheideelement
4
Ölauffangelement
5
Ölablaß
6
Ölabscheideventil
7
Luftauslaß
8
Ölauffangelementeinlaß
9
Ölauffangkammer
10
Ölrückführelement
11
Kurbelgehäusegasstrom
12
Kurbelgehäuse
13
Ölabscheideventildeckel
14
Ölabscheideventilmembranteller
15
Ölabscheideventilmembran
16
Ölabscheideventil-Feder
17
Gehäusedichtung
19
Schnappverbindung
20
Ölabscheideventildeckel-Schnappverschluß
21
bewegliche Ansaughülse
22
Anschlag
23
Drehachse
24
Ölabscheideelementboden
25
Ölabscheideelementauslaß
26
Ölabscheideelementdeckel
27
Ölabscheideelementreingasauslaß
28
Reingasströmungsführung
29
Ölabscheideelementdeckeldichtung
30
Schnappverschluß
31
Dreikammertrommel
32
Dreikammertrommelgehäuse
33
Hülsenführung
Claims (10)
1. Vorrichtung zur differenzdrückunabhängigen Flüssigkeitrückführung in Gasströmen mit
einem einen Einlaß (1) aufweisenden Gehäuse (2), einem mit dem Einlaß (1) rohgasseitig
kommunizierenden Flüssigkeitabscheideelement (3) und einem einen Flüssigkeitablaß (5)
umfassenden Flüssigkeitauffangelement (4), wenigstens einem
Flüssigkeitrückführelement (10) und einem einen Luftauslaß (7) aufweisenden
Flüssigkeitabscheideventil (6), wobei das Flüssigkeitabscheideventil (6) mit dem
Flüssigkeitabscheideelement (3) reingasseitig kommuniziert, wobei das
Flüssigkeitauffangelement (4) mittels eines Flüssigkeitauffangelementeinlaß (8) mit dem
Flüssigkeitabscheideelement (3) kommuniziert, wobei das Flüssigkeitauffangelement (4)
wenigstens zwei Flüssigkeitauffangkammern (9) aufweist, wobei eine
Flüssigkeitauffangkammer (9) mittels Flüssigkeitauffangelementeinlaß (8) mit dem
Flüssigkeitabscheideelement (3) kommuniziert und eine andere Flüssigkeitauffangkammer
(9) mittels Flüssigkeitablaß (5) mit dem Flüssigkeitrückführelement (10) kommuniziert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flüssigkeitauffangkammern (9) verschiebbar sind.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitauffangelement (4) drei oder mehr
Flüssigkeitauffangkammern (9) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Strömungsquerschnitt der Vorrichtung vom
Flüssigkeitauffangelementeinlaß (8) bis zum Flüssigkeitablaß (5) Strömungssperren
aufweist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitauffangelement (4) Kugelform aufweist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitauffangelement (8) Kegelform aufweist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitauffangelement (8) Zylinderform aufweist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitabscheideelement auswechselbar ist.
9. Verbrennungskraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung nach einem
oder mehreren der vorgenannten Ansprüche zum Entölen der Kurbelgehäusegase zum
Einsatz kommt.
10. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Flüssigkeitrückführelement (10) mittels des Zylinderkopfes oder direkt mit dem
Flüssigkeitvorratsbehälter der Verbrennungskraftmaschine kommuniziert.
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