DE19647763A1 - Einrichtung zur Steuerung des Geradlaufes eines endlosen Bandes - Google Patents
Einrichtung zur Steuerung des Geradlaufes eines endlosen BandesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung des Ge
radlaufes eines um mindestens eine mit einer Kraft belastete
Umlenk- und Spannwalze geführten endlosen Bandes, insbesonde
re für einen mit einem perforierten Band ausgerüsteten Trop
fenformer, bei dem Schmelze durch die Bandöffnungen tropfen
förmig nach unten auf ein parallel zum Band laufendes Kühl
band abgegeben wird.
Es ist bekannt (EP 0 134 994 B1) Granulat aus Schmelzen da
durch zu gewinnen, daß man das Untertrum eines endlosen per
forierten Bandes an einem mit Schmelze gefüllten und mit ei
ner Auslauföffnung in Form eines am Untertrum anliegenden
Schlitzes versehenen Behälters vorbeizuführen. Die Schmelze
tritt dabei jedesmal, wenn eine Reihe von Perforierungen in
dem Band mit dem Schlitz in den Behälter korrespondiert, in
Tropfenform nach unten aus und fällt auf ein darunter geführ
tes Kühlband aus Stahl. Die so auf dem Kühlband aufgenommenen
Tropfen erstarren in Tablettenform und können dann in einfa
cher Weise staubfrei weiterverarbeitet werden.
Bei der bekannten Einrichtung kann es vorkommen, daß das per
forierte Band auf den Umlenkwalzen nicht ausreichend gerade
geführt ist, sondern nach der einen oder anderen Seite ver
läuft, so daß dadurch die nach unten fallenden Tropfen nicht
mehr ausgerichtet sind und unter Umständen, bei einer sehr
starken seitlichen Abweichung, die Perforationen auch nicht
mehr mit dem Schlitz des Schmelzenbehälters in Berührung kom
men.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrich
tung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß das End
losband gerade laufend geführt und an einem seitlichen Ablau
fen gehindert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Einrichtung der ein
gangs genannten Art vorgeschlagen, daß mindestens einer Um
lenkwalze mindestens ein an einem Ende ihrer Drehachse an
greifendes Stellglied zugeordnet ist, das eine Zugkraft auf
die Seite der Umlenkwalze ausübt, auf der durch Sensoren ein
seitliches Abdriften des Bandes festgestellt worden ist.
Es hat sich erstaunlicherweise gezeigt, daß auf diese Weise
eine exakte Führung des Bandes möglich ist. Ein seitlich von
der ursprünglichen Richtung abgewichenes Band wird durch die
auf dieser Seite durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung er
reichte höhere Spannung zur anderen Seite hin abgelenkt. Die
Erfindung ermöglicht daher in relativ einfacher Weise eine
exakte Geradsteuerung des perforierten Bandes, zumindest in
einer für die Praxis ausreichend genauen Weise.
In Weiterbildung der Erfindung können die Sensoren in einfa
cher Weise mechanische Abtastfinger sein, die an den Bandrän
dern anliegen und ein Steuerglied zur Beeinflussung des oder
der Stellglieder betätigen. Diese mechanische Lösung hat sich
als unempfindlich und ausreichend genau erwiesen. In vorteil
hafter Weise kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen
sein, daß als Stellglied ein pneumatischer Stellzylinder ver
wendet wird, wobei als Steuerglied dann ein Ventil zur Zufuhr
von Druckmittel zu dem Stellzylinder vorgesehen ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann als Ventil eine von dem
Abtastfinger betätigte Steuerplatte vorgesehen sein, die ei
nen Verschluß zum Durchlaß von Druckluft betätigt. Die Steu
erplatte kann dabei an einer Abdichtmembran anliegen, so daß
eine Abdichtung des Steuermittels erreicht wird. Oberhalb der
Abdichtmembran kann in Weiterbildung der Erfindung ein Ven
tilverschluß in einem druckluftbeaufschlagten Raum vorgesehen
sein, wobei der Ventilverschluß durch die Bewegung der Steu
erplatte zu einer Auslaßleitung hin öffnet.
Der Ventilverschluß kann federbelastet und an einem Kolben
angebracht sein, der auf der von der Steuerplatte abgewandten
Seite der Membran anliegt. Bei einer solchen Ausführungsform
kann der Tastfinger koaxial zum Kolben verlaufen. Es ist aber
auch möglich, ihn senkrecht zu dem Kolben verlaufen zu las
sen. In beiden Fällen kann der Abtastfinger die zur Steuerung
notwendige Kolbenbewegung erzeugen.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Ventilverschluß eine
mit Dichtungsringen versehene Platte sein, die mit einem Sitz
zusammenarbeitet. Der Ventilverschluß kann aber auch aus ei
ner mit einem Dichtring und einem Sitz zusammenwirkenden Ku
gel bestehen, die auf einem an der Membran anliegenden Kol
benstück aufliegt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbei
spielen gezeigt und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines
Bandtropfenformers, der mit einer erfindungsgemäßen
Einrichtung zur Steuerung des Geradlaufes des Bandes
versehen ist,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Steuerkreises der
Einrichtung nach Fig. 1 mit zwei als pneumatische
Ventile ausgebildeten Steuergliedern,
Fig. 3 den Schnitt durch eine erste Variante eines Steuer
gliedes ähnlich der in Fig. 2 gezeigten Art, und
Fig. 4 eine weitere Variante eines pneumatischen Steuer
gliedes.
In der Fig. 1 ist schematisch ein Bandtropfenformer mit einer
Einrichtung nach der Erfindung gezeigt, der ein endlos umlau
fendes Band 1 aufweist, das mit einer Vielzahl von Öffnungen
2 perforiert ist und um Umlenkwalzen 3 geführt ist, von denen
nur eine gezeigt ist. Unterhalb des in Richtung der Pfeile 4
umlaufendes Bandes 1 ist ein in der gleichen Richtung 6 wie
das untere Trum 1b des Bandes 1 laufendes Transportband 5,
beispielsweise in der Form eines Kühlbandes aus Stahl, ange
ordnet, das vorzugsweise auch mit der gleichen Geschwindig
keit läuft wie das Band 1. Auf dem Untertrum 1b sitzt, wie
schematisch und gestrichelt angedeutet ist, ein rohrförmiger
Behälter 7 auf, der an der mit dem Untertrum 1b in Berührung
kommenden Seite mit einem nicht gezeigten, über die Breite
des Bandes 1 durchgehenden Schlitz versehen ist. Der Behälter
wird in der aus der EP 0 134 994 B1 bekannten Weise mit einer
Schmelze versorgt, die beim Vorbeilaufen der Öffnungen 2 an
dem Schlitz des Behälters in Tropfenform im Sinn der Pfeile 8
nach unten auf das Band 5 fällt und dort zu Pastillen 9 er
starrt. Diese Arbeitsweise eines sogenannten Bandtropfenfor
mers ist im Prinzip bekannt. Damit das Band 1 stets ausrei
chend straff geführt ist, wird die Umlenkwalze 3 durch ein
stellbare Zugfedern oder pneumatische Zylinder 10 und 10a be
aufschlagt, die an beiden Seiten der Umlenkwalze 3 an deren
Drehachse 11 angreifen und für die notwendige Bandspannung
sorgen. Beim Ausführungsbeispiel übt die Zugfeder 10a eine
größere Zugkraft als die Zugfeder 10 aus, so daß eine leichte
Schrägstellung der Achse 11 der Umlenkwalze 3 eintritt, die
zunächst ein Ablaufen des Bandes 1 nach links, d. h. zur Seite
der in Fig. 1 nicht gezeigten Zugfeder 10 hin bewirkt.
Beim Ausführungsbeispiel greift an dieser Seite der beidsei
tig von der Umlenkwalze 3 abstehenden Achse 11 zusätzlich ei
ne Kolbenstange 12 eines pneumatisch betätigbaren Zylinders
13 an, mit dessen Hilfe es möglich ist, die Umlenkwalze 3 im
Sinn des Pfeiles 14 zusätzlich zu der Kraft der Feder 10 nach
außen zu ziehen, so daß die Achse 11 eine geringe, entgegen
gesetzt zu der Ausgangsstellung liegende Schrägstellung zu
der Bandlaufrichtung 4 erhält. Der Zylinder 13 steht über ei
ne Drucksteuerleitung 16 mit einem Steuerglied in der Form
eines Steuerventils 18 und über eine weitere Druckleitung 15
mit einem weiteren Steuerventil 17 in Verbindung, denen
Druckluft in eine Steuerkammer im Sinn des Pfeiles 19 zuge
führt wird. Beide Steuerventile sind, wie im einzelnen Fig. 2
zu entnehmen ist, mit Abtastfingern 20 und 21 versehen, die
an ihrem unteren freien Ende mit winkelförmigen Anlageleisten
22 versehen sind, an die sich die Außenkanten 23 des Bandes 1
anlegen können.
Die Abtastfinger 20 und 21 setzen sich jeweils durch den In
nenraum einer hohlen Schraube 26 in das Innere des Gehäuses
der Steuerventile 17 bzw. 18 fort und sind an ihrem inneren
Ende fest mit einer Steuerplatte 24 verbunden. Diese Steuer
platte 24 liegt an einer elastischen Membran 27 an, die den
im Sinn der Pfeile 19 mit Druckmittel beaufschlagten Raum 25
von dem Innenraum der Schraube 26 trennt. Auf der von der
Steuerplatte 24 abgewandten Seite der Membran 27 liegt ein
Kolben 28 mit einem Ventilteller 29 an, der mit einem Dich
tring 30 mit einem Ventilsitz 31 innerhalb der Steuerkammer
25 zusammenwirkt. Der Ventilteller 29 ist durch eine Druckfe
der 32 beaufschlagt, die innerhalb der Steuerkammer 25 durch
einen Deckel 32 gehalten wird, der das Gehäuse der Steuerven
tile 17 bzw. 18 abschließt.
Mit Hilfe der Schraube 26 kann jeweils der Schaltpunkt einge
stellt werden. Die Steuerplatte 24 liegt zu diesem Zweck auf
dem oberen Rand der hohlen Schraube 26 auf.
Die Funktionsweise der neuen Einrichtung ist folgende:
Wenn das Band 1, das möglichst gleichmäßig unter dem Behälter 7 hindurchgeführt werden soll, dazu neigt, von der Umlenkwal ze 3 in der einen oder anderen Richtung seitlich herunterzu laufen, so daß es seine Geradführung verliert, dann läuft es mit seiner jeweiligen Außenkante 23 an die Führungsleiste 22 entweder des Abtastfingers 20 oder des Abtastfingers 21 an.
Wenn das Band 1, das möglichst gleichmäßig unter dem Behälter 7 hindurchgeführt werden soll, dazu neigt, von der Umlenkwal ze 3 in der einen oder anderen Richtung seitlich herunterzu laufen, so daß es seine Geradführung verliert, dann läuft es mit seiner jeweiligen Außenkante 23 an die Führungsleiste 22 entweder des Abtastfingers 20 oder des Abtastfingers 21 an.
Es sei nun angenommen, das Band läuft in der Fig. 1 mit sei
ner linken Kante 23 an der Leiste 22 des Abtastfingers 21 an,
dann wird dieser Abtastfinger im Uhrzeigersinn ausgelenkt und
mit ihm die Steuerplatte 24 ebenfalls im Uhrzeigersinn ver
schwenkt. Die Steuerplatte 24 liegt dann mit ihrer rechten
Seite auf der Oberkante 26a der hohlen Schraube 26 auf und
hebt sich mit ihrer linken Seite von dieser Oberkante ab. Da
bei drückt sie gegen die Membran 27 und gegen den Kolben 28,
der deshalb die Ventilplatte 29 gegen die Wirkung der Rück
stellfeder 33 anhebt, so daß Druckluft aus der Kammer 25 in
die unterhalb des Ventilsitzes 31 liegende Ventilkammer 34
und von dort über die Austrittsöffnung 35 in die Steuerleitung
16 gelangen kann. Über die Steuerleitung 16 wird dann
der Raum 36 oberhalb des Kolbens 37 in dem pneumatischen Zy
linder 13 mit Druck beaufschlagt, so daß über die Kolbenstan
ge 12 eine Zugkraft auf die Achse 11 der Umlenkwalze 3 auf
der in Bandlaufrichtung linken Seite ausgeübt wird. Die Achse
11 wird daher leicht schräg gestellt. Es hat sich gezeigt,
daß eine solche Auslenkung der Umlenkwalze 3 ausreicht, um
das Band 1 wieder zurück zu seiner ursprünglichen Laufmitte
zu führen, so daß ein seitliches Ablaufen über ein gewisses
Maß hinaus sicher verhindert werden kann. Läuft das Band 1
nun an der anderen Seite an, dann wird das Steuerglied 17
über seinen Abtastfinger 20 in der gleichen Weise betätigt,
wie vorher beim Anlaufen des Bandes 1 an der Leiste 22 das
Steuerglied 18. In diesem Fall aber wirkt das Steuerglied 17
nur zur Entlüftung seines Steuerraumes 25 und dadurch zur
Entlüftung auch des Steuergliedes 18 und des von ihm beauf
schlagten Zylinders 13. Auf die Achse 11 wird keine zusätzli
che Zugkraft mehr ausgeübt und die Umlenkrolle 3 wird nunmehr
durch die größere Kraft der Zugfeder 10a in der anderen Rich
tung leicht schräg gestellt. Das Band 1 läuft nach links aus,
bis es wieder gegen die Leiste 22 des Abtastfingers 21 läuft.
Der Steuervorgang wird erneut ausgelöst. Die Erfindung ermög
licht es so, auf relativ einfache Weise den Geradlauf des
Bandes 1 zu steuern. Natürlich wäre es auch möglich, die ge
zeigte Anordnung zu verdoppeln, also auch der mit dem zur
Entlüftung dienenden Steuerglied 17 versehenen Seite ein
druckmittelbeaufschlagtes Stellglied analog zum Stellglied 18
und einen pneumatischen Zylinder analog zum Zylinder 13 zuzu
ordnen, wobei die andere Bandseite dann einen Entlüftungs
zylinder zugeordnet bekäme. Die Zugfedern 10 und 10a könnten
dann gleich ausgebildet sein.
Die Fig. 3 zeigt eine Abwandlung eines Steuerventiles ähnlich
dem Ventil 17. Dort ist allerdings ein Ventil 38 gezeigt, bei
dem der Abtastfinger 39 gleichzeitig auch die Austrittsöff
nung zur Entlüftung im Sinn des Pfeiles 16a bildet. Der Ab
tastfinger 39 ist zu diesem Zweck als ein Rohr ausgebildet,
das in die Kammer 40 mündet, welche der Kammer 34 bei der
Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht. Diese Ventilkammer 40
ist nach außen über eine elastische Membran 41 abgedichtet,
durch die der rohrförmige Abtastfinger 39 hindurchgeführt
ist. Der Abtastfinger 39 liegt mit seinem linken Ende unmit
telbar an der Unterseite des Steuerkolbens 42 an, der, wie
auch bei der vorher schon geschilderten Ausführungsform mit
einer Ventilplatte 43 verbunden ist, die mit einem den Ven
tilsitz bildenden Dichtring 44 zusammenarbeitet. Diese Ven
tilplatte 43 wird durch eine Druckfeder 45 beaufschlagt, die
in der von dem Deckel 47 abgeschlossenen Eingangskammer 46
angeordnet ist. Die Eingangskammer 46 wird im Sinn des Pfei
les 19 mit Druckmittel beaufschlagt.
Wird hier der Abtastfinger 39 im Uhrzeigersinn verschwenkt,
so wird der Kolben 42 angehoben und Druckluft kann in die
Kammer 40 eintreten. Von dort aus kann sie durch das offene
Rohr des Abtastfingers 39 im Sinn des Pfeiles 16a austreten
und zur Entlüftung dienen. Aus Reinigungsgründen kann die
Entlüftung auch im rechten Winkel zu der Achse des Ab
tastfingers 39 erfolgen.
Die Fig. 4 zeigt eine Abwandlung insofern, als hier der Ab
tastfinger 21' in der gleichen Weise wie in Fig. 2 durch eine
hohle Schraube 26' geführt und an seinem Ende mit einer Steu
erplatte 24' versehen ist, die auch hier an einer Membran 27'
anliegt. Unterschiedlich ist hier jedoch, daß die vom Deckel
32' in der Eingangskammer 25' gehaltene Druckfeder 33' auf
eine Kugel 49 wirkt, die mit einem Ventilsitz 50 in der Form
eines Ringes zusammenarbeitet. Die Kugel 49 liegt auf einem
Kolben 51 auf, der wiederum an der Membran 27' anliegt. Die
Funktion dieses Steuerventils 52 ist daher weitgehend ähnlich
zu jenen der Ventile 17 und 18 nach Fig. 2.
Es ist natürlich auch möglich, die Lage der jeweiligen Sei
tenkanten 23 des Bandes 1 auf andere Weise zu überwachen,
beispielsweise durch Lichtschranken oder durch induktiv oder
kapazitiv wirkende Sensoren. Bei dem relativ rauhen Betrieb
eines Bandtropfenformers, der je nach der zu verarbeitenden
Schmelze unter erhöhten Temperaturen arbeiten muß und wegen
der Verarbeitung von aushärtenden Schmelzen auch einer Ver
schmutzung durch Schmelzereste unterliegen kann, die laufend
entfernt werden müssen, haben sich mechanische Abtastfinger,
wie sie in den Figuren gezeigt und vorstehend beschrieben
worden sind, als die geeignetsten Sensoren erwiesen. Sie sind
relativ unanfällig. Ihre Steuergenauigkeit reicht aus, um den
Bandlauf in dem gewünschten Umfang steuern zu können.
Claims (13)
1. Einrichtung zur Steuerung des Geradlaufes eines um
mindestens eine mit einer Kraft belastete Umlenk- und Spann
walze (3) geführten endlosen Bandes (1), insbesondere für ei
nen mit einem perforierten Band ausgerüsteten Tropfenformer,
bei dem Schmelze durch die Bandöffnungen (2) tropfenförmig
nach unten auf ein parallel zum Band (1) laufendes Kühlband
(5) abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenk
walze (3) ein mindestens an einem Ende ihrer Drehachse (11)
angreifendes Stellglied (13a) zugeordnet ist, das eine Zug
kraft auf die Seite der Umlenkwalze (3) ausübt, auf der durch
Sensoren (20, 21, 21', 39) ein seitliches Abdriften des Ban
des festgestellt worden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoren mechanische Abtastfinger (20, 21, 21', 39)
sind, die an den Bandkanten (23) anliegen und mindestens ein
Steuerglied (18, 38, 52) zur Beeinflussung eines Stellgliedes
(13) betätigen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Stellglied ein pneumatischer Stellzylinder (13) vor
gesehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als Steuerglieder Steuerventile (17, 18, 38, 52) zur Zu
fuhr von Druckmittel zu dem Stellzylinder (13) vorgesehen
sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuerventil (17, 18, 52) jeweils eine von dem Ab
tastfinger (20, 21, 21') betätigte Steuerplatte (24, 24')
aufweist, die einen Ventilverschluß (29, 49) zum Durchlaß von
Druckluft (19) betätigt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerplatte (24, 24') an einer Abdichtmembran (27,
27') anliegt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Abdichtmembran (27, 27') ein Kolben (28, 51)
eines Ventilverschlusses (29, 49) anliegt, wobei der Ventil
verschluß (29, 49) in einer Druckkammer (25, 25') angeordnet
ist und durch Bewegung der Steuerplatte (24, 24') eine Öff
nung der Druckkammer (25, 25') zu einem Auslaßraum (34, 34')
hin öffnet.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilverschluß (29, 49) federbelastet ist und von
einem Kolben (28, 51) beaufschlagt ist, der auf der von der
Steuerplatte (24, 24') abgewandten Seite der Abdichtmembran
(27, 27') anliegt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastfinger (20, 21, 21') koaxial zu den Kolben (28,
51) angeordnet und durch eine hohle, zur Einstellung des
Schaltpunktes dienende Schraube (26, 26') geführt wird, auf
deren oberen Rand (26') die Steuerplatte (24, 24') aufliegt.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastfinger (39) senkrecht zu der Achse des Kolbens
(42) verlaufen.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ventilverschluß eine mit einem Dichtring
(30, 44) zusammenwirkende Ventilplatte (29, 43) ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilverschluß aus einer mit einem Dichtring (50)
und einem Sitz zusammenwirkenden Kugel (49) besteht, die auf
einem an der Membran (27') anliegenden Kolbenstück (51) auf
liegt.
13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß an der von dem Stellzylinder (13) abgewand
ten Kante des Bandes (1) ein Abtastfinger (20) eines zweiten
Steuergliedes (17) angeordnet ist, das zur Entlüftung des er
sten Steuergliedes (18) und des von ihm beaufschlagten
Stellzylinders (13) dient.
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