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DE19647680C2 - Befestigungsanordnung für ein herausnehmbares Verdeckfenster - Google Patents

Befestigungsanordnung für ein herausnehmbares Verdeckfenster

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DE19647680C2
DE19647680C2 DE1996147680 DE19647680A DE19647680C2 DE 19647680 C2 DE19647680 C2 DE 19647680C2 DE 1996147680 DE1996147680 DE 1996147680 DE 19647680 A DE19647680 A DE 19647680A DE 19647680 C2 DE19647680 C2 DE 19647680C2
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    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/18Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear
    • B60J1/1807Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear movable for vehicles with convertible top
    • B60J1/1815Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle rear movable for vehicles with convertible top non-adjustably mounted in and moving with the soft-top cover

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Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung für ein herausnehmbares Verdeckfenster für ein Cabriolet oder dgl. mit einem lösbaren Verbindungselement zwischen dem Fenster und einem Verdeckbezug.
Bei den meisten Cabriolets sind, insbesondere bei biegsamen (Kunststoff-)Fenstern, diese mit dem Verdeckbezug des Cabrio­ lets-, Roadster- usw. -Daches z. B. vernäht oder hochfrequenz­ verschweißt und daher nicht im Sinne der Erfindung "heraus­ nehmbar".
Es gibt allerdings schon herausnehmbare Verdeckfenster, z. B. bei gängigen BMW-Cabriolets (vgl. DE-PS 40 31 866). Dort ist das Verdeckfenster mittels eines Reitverschlusses, dessen ei­ ne Hälfte/Seite mit dem Verdeck und dessen andere Hälf­ te/Seite mit dem Fenster umlaufend verbunden ist, mit dem Verdeck verbunden und somit im Prinzip leicht herausnehmbar. Nachteilig bei der bekannten Anordnung ist jedoch, daß ein Reißverschluß nicht wasserdicht ist und nur umständlich und unter Verlust der Möglichkeit des einfachen Öffnens und Schließens wasserdicht gemacht werden kann.
Auch aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 37 09 814 A1 ist ein Verdeckfenster, insbesondere für ein Cabrio­ let, bekannt, welches mit Verbindungsmitteln für eine abgedichtete Verbindung zwischen der Umfangskante des Fensters und der Umlaufkante der Fensteröffnung versehen ist. Die Ver­ bindungsmittel bestehen dabei aus einem Paar komplementärer in wechselseitigen Formschluß miteinander verriegelbarer Pro­ filstränge. Diese weisen allerdings in ihrem Querschnitt eine solchermaßen geschlossene Formgebung auf, daß diese nicht zur Erhöhung der Haltbarkeit weiter fortgesetzt werden kann. Zum einem ist die Haltbarkeit unter erhöhten Anforderungen, z. B. bei Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen zu gering, zum anderen werden bei Zugbelastungen die Profilstränge zumindest ab­ schnittsweise so auseinander gezogen, daß Dichtigkeitsproble­ me auftreten können. Zwar werden in dieser Druckschrift auch Ausführungsformen offenbart, nach denen eine Fortsetzung der Profilquerschnitte auch erhöhte Festigkeitsanforderungen er­ füllbar macht, jedoch treten dabei die selben Dichtigkeits­ probleme auf. Insbesondere aber sind bei den auftretenden Zugkräften die dort gezeigten Profilquerschnitte nicht in der Lage, eine sichere Abdichtung zu gewährleisten.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 295 08 427 U1 ist ein Fenster für ein Faltverdeck insbesondere eines Cabrio­ lets-Fahrzeuges mit einer Dichtanordnung bekannt, deren Fe­ stigkeit von einer getrennt bzw. zusätzlich aufzusetzenden Klammer abhängt. Diese wirkt als Klemmverbindung, welche in Abständen entlang der Dichtung den Zusammenhalt zwischen ei­ nem ersten Verbindungsprofilstrang an Fenster und einem zwei­ ten Verbindungsprofilstrang am Verdeck bewirkt. Nachteilig an dieser Verbindung ist allerdings, daß sie zum einen konstruk­ tiv aufwendig ist, und zum anderen zu ihrer Abdichtung geson­ derte Dichtmittel, z. B. eine selbstklebende Schaumdichtung notwendig sind.
Wie sich aus dem Stand der Technik ergibt, müssen also im Re­ gelfall zusätzliche Maßnahmen zur Abdichtung getroffen werden. Wenn diese Maßnahmen z. B. im direkten Abdichten des Reißverschlusses mit einer Masse bestehen, so ist damit eine Herausnehmbarkeit im herkömmlichen Sinne nicht mehr gewähr­ leistet, da diese Masse zerstört wird und dann jeweils mit verhältnismäßig großem Aufwand erneuert werden muß.
Zusätzliche Abdecklippen, wie sie meist verwandt werden, schaffen aber einen erheblichen Aufwand. Vor allem im unteren Randbereich des Fensters ist eine Dichtheit nur sehr schwer zu gewährleisten.
Es ist aber wünschenswert, das Fenster auch bei einem im übrigen noch intakten Verdeck auswechseln zu können, da das Fenster häufig vorzeitig durch Zerkratzen, Zerbrechen, Blindwerden oder dgl. verschleißt.
Die Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Befestigungsanordnung für ein herausnehm­ bares Verdeckfenster zu schaffen, die im Über­ gangsbereich Fenster/Verdeckstoff gut abdichtet und bei der das Fenster einfach herauszunehmen und zu ersetzen ist.
Dies ist erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale erreicht.
Unter Druckverschlußbändern werden hier solche, an sich wohlbekannte, Bandpaare verstanden, die in ihre Längsrich­ tung einander entsprechende Profilierungen aufweisen, die durch geeignete Formgestaltung beim Ineinanderdrücken der Profilierungen durch Hintergreifen eines Profiles hinter das andere eine formschlüssige, gut haltende Verbindung schaffen, die aber wegen der Verformbarkeit der Profile auch ohne Beschädigung wieder zu lösen ist.
Ein Beispiel für ein solches Bandpaar ist das ASF- Druckverschlußband Typ PO der Firma ASF GmbH in D-90518 Altdorf bei Nürnberg. Diese Bänder sind aus PVC gefertigt, es kommen aber auch andere, vorzugsweise Kunststoff- Materialien in Frage.
Die erfindungsgemäße Lösung hat insbesondere den Vorteil, daß - im Gegensatz z. B. bei der Verwendung eines Reißver­ schlusses - durch das Druckverschlußband die beiden wesent­ lichen Funktionen, nämlich die mechanische Verbindung von Fenster und Verdeckbezug und die Dichtigkeit zwischen Fen­ ster und Verdeckbezug, gleichzeitig verwirklicht sind.
Ein weiterer Vorteil ist z. B., daß die beiden Druckver­ schlußband-Profilhälften eine freie Längsverschieblichkeit gewährleisten. Spannungen durch nicht deckungsgleiches Ein­ setzen der Scheibe, die insbesondere beim Reißverschluß entstehen, werden dadurch aufgehoben.
Bevorzugt ist eine mit einer Fahne versehene Bandhälfte des Bandpaares am Verdeckbezug und eine fahnenlose Bandhälfte des Bandpaares am Verdeckfenster befestigt.
Der Verdeckbezug ist in aller Regel undurchsichtig. Aus diesem Grund kann dort bequem die Fahne zur Befestigung (mit-)verwendet werden. Bevorzugt wird dabei die Fahne am den Fensterausschnitt umgebenden Randbereich befestigt. In den gekrümmten Bereichen des Randbereiches kann die Fahne eingeschnitten werden, während das Profil aufgrund seiner Beschaffenheit (vor allem: Schmalheit) ohne besonderen Auf­ wand der Krümmung folgen kann. Das eigentliche Profil kann entweder am Ausschnittsrand des Verdeckbezuges befestigt werden oder im Ausschnitt liegen.
Die Befestigung des Profiles und/oder der Fahne erfolgt entweder (und bevorzugt) durch Hochfrequenzverschweißen (dies insbesondere bei größeren Stückzahlen durch ein be­ sonderes Werkzeug, auf das unten noch eingegangen wird) oder durch das handwerklich übliche Vernähen, wobei dann die Naht allerdings noch gedichtet werden muß und die Naht auch sichtbar ist.
Die fensterseitige Bandhälfte wird bevorzugt auf der Rand­ fläche der Flachseite des Fensters unmittelbar an der Kante, wiederum vorzugsweise durch Hochfrequenzverschweis­ sen, oder durch geeignete Kleber, befestigt oder vernäht und abgedichtet.
Bevorzugt und zweckmäßig befinden sich das Fenster an der Wageninnenseite und der Verdeckstoff an der Wagenaußensei­ te, d. h. das Profil auf dem Fenster ist in Richtung Wagenaußenseite und das Profil am Verdeckbezug in Richtung Innenseite gerichtet.
Die handelsüblichen Druckverschlußbänder dienen normalerweise dem Verschließen von Einkaufstaschen oder ähnlichen Gebilden. Sie sind nicht besonders auf Flüssigkeitsdichtigkeit ausgelegt, obwohl sich gezeigt hat, daß viele schon eine sehr gute Flüssigkeitsdichtigkeit aufweisen.
Bevorzugt ist in die Profilvertiefungen einer oder beider Bandhälften, besonders bevorzugt in diejenigen der Fenster- Bandhälfte, eine zusätzliche elastische Dichtschnur eingebracht.
Durch geeignete Formgebung der beiden Druckverschlußband- Profilhälften, insbesondere durch eine Verbreiterung der Profilkrallen, wird das Spiel der Profilkrallen untereinander vermindert und der gegenseitige Anpressdruck erhöht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich die Profilkrallenspitze, im Querschnitt annähernd konisch zum freien Ende verjüngt. Dadurch entsteht eine dünne sehr bewegliche Lippe.
Durch das Eindringen der komplementären Profilhälfte wird das dünne Ende der Profillippe gegen die Hohlkehle der ein dringenden Profilkralle gedrückt und schmiegt sich dort an.
Bevorzugt ist die Stoßfuge der Druckverschlußband-Profilhälften oben mittig angeordnet.
Durch die Zerstörung von Fensterprofilhälfte mit Fenster wird gewährleistet, daß die herausgenommene Kunststoffscheibe nicht wieder eingesetzt werden kann.
Dadurch soll verhindert werden, daß Fenster und Verdeckbe­ zug leichtfertig - z. B. durch den Fahrer zum Belüften des Wagens - oder unbemerkt z. B. durch Einbrecher - getrennt und wieder verschlossen werden können. Ferner soll und kann dadurch erreicht werden, daß z. B. nur eine neue oder je­ denfalls mit einer neuen Profilhälfte versehene, Fensterscheibe eingesetzt wird, wenn deren Auswechselung nötig geworden ist.
Zum Verschweißen bzw. Heißverkleben des Druckverschlußban­ des mit dem Verdeckbezug und/oder dem Fenster wird ein spe­ zielles Hochfrequenz-Verschweiß- bzw. Heißverklebungswerk­ zeug, nachfolgend nur noch Verschweißwerkzeug, vorgeschla­ gen.
Dies ist dadurch gekennzeichnet, daß das Hochfrequenz- Schweißwerkzeug einen Schweißstempel aufweist, der als Ge­ genprofil zur zu verschweißenden Profil-Druckverschlußband­ hälfte ausgebildet ist.
Eine solche Ausbildung gewährleistet dadurch, daß der eine Schweißstempel nahe an den rückwertigen Schweißstempel kommt, eine sichere Verschweißung und sichert eine hohe Formtreue des fertig angeschweißten Profils. Ferner wird auch verhindert, daß sich etwa die Seitenwände der Profil­ rinnen miteinander verschweißen.
Bevorzugt hat das Schweißwerkzeug auch in der Längsausdeh­ nung die Form der fertig angeschweißten Profil-Druckver­ schlußband-Hälfte.
Eine solche Ausbildung eignet sich insbesondere für die Herstellung in großen Stückzahlen.
Es läßt sich dadurch auch erreichen, daß die Gesamtformen der Profilhälften, insbesondere die Form in der Längser­ streckung, jeweils optimal aneinander angepaßt sind.
Die Öffnung des Druckverschlußbandes, das heißt die Tren­ nung der Profilhälften durch den oft mitgelieferten Schie­ ber, ist nur bei speziellen Anbringungsweisen des Bandes möglich. Sie ist aber auch nicht unbedingt erforderlich.
Bevorzugt wird die Fenster-Profilhälfte mit der Kunststoff­ scheibe durch ein geeignetes Werkzeug in Richtung Fenster -Mittelpunkt geschnitten und an den somit offenen Enden aus der Verdeckprofilhälfte gezogen.
Nachfolgend wird die Erfindung an bevorzugten Ausführungsbei­ spielen und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, auf die wegen ihrer Klarheit und Übersichtlichkeit hinsicht­ lich der Offenbarung ausdrücklich verwiesen wird, noch näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Cabrioletverdeck mit eingesetzten Fenster;
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1, der in Fig. 2 gestri­ chelt angedeutet ist, mit teilweise entferntem Ver­ deckbezug und Profil, um die Verbindung zwischen Verdeckbezug und Fenster zu zeigen.
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Druckverschlußband mit erfindungsgemäßen zusätzlichen Dichtlippen;
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Druckverschlußband der Fig. 3 mit eingesetztem Gegenprofil, wobei das Druckverschlußband der Fig. 3 am Verdeckbezug und das eingesetzte Gegenprofil am Fenster befestigt ist, und die Kante des Verdeckbezuges durch Umklap­ pen des Verdeckbezugmaterials gebildet ist.
Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche oder entsprechende Teile.
In Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Fenster wie ein üblichen rahmenloses Verdeckfenster von innen eingesetzt ist und die Befestigungselemente, da hinter dem Verdeckbezug verborgen, nicht sichtbar sind.
In Fig. 2 ist, teilweise aufgeschnitten, der Ausschnitt aus Fig. 1 im Einzelnen gezeigt.
Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine, hier beispielhaft an einem Verdeckfenster 4 angebrachte, Druckverschlußband-Profilhälfte 9 mit Profilkrallen 94, 96, und 98. Die Profilkrallen haben als Verlängerung der Krallenspritze jeweils eine sehr dünne bewegliche Lippe 19, 29 und 39, die im Querschnitt annähernd konisch zum freien Ende verjüngend ausgebildet ist.
Fig. 4 zeigt das Profil der Fig. 3 mit eingesetzter anderer Profilhälfte. In dieser Figur sind ein Verdeckbezug 2, das Fenster 4 und ein Druckverschlußband 6 im Querschnitt ge­ zeigt. Das Druckverschlußband weist eine Verdeck-(Druckver­ schlußband/Profil-)Hälfte 8 und ein Fenster-(Druckverschluß­ band/Profil-)Hälfte 9 auf. An der Verdeckhälfte 8 ist die Fahne 82 angebracht bzw. belassen, die zur weiteren Befesti­ gung der Profilhälfte 8 dient. Die Verdeckhälfte 8 weist in bekannter Weise Profilkrallen 84, 86 und 88 auf und entspre­ chende Vertiefungen oder Profilrinnen 85, 87 und 89 zum Ein­ griff der Profilkrallen 94, 96 und 98 der Fenster-Hälfte. Daraus wird die zusätzliche Dichtwirkung der erfindungsgemä­ ßen Profillippe 19, 29, und 39 ersichtlich.
Der Verdeckbezug 2 ist im Randbereich in bekannter Weise um­ geschlagen (gedoppelt) 20 und mit der Profilhälfte 8 vernäht bzw. verschweißt. In entsprechender Weise ist das Fenster 4 mit der Profilhälfte 9 verbunden.

Claims (11)

1. Befestigungsanordnung für ein herausnehmbares Verdeck­ fenster (4) für ein Cabriolet oder dgl., mit einem lös­ baren Verbindungselement zwischen dem Fenster (4) und einem Verdeckbezug (2), wobei das Verbindungselement als Druckverschlußband (6) ausgebildet ist, dessen eine Bandhälfte (8) am Verdeckbezug (2) und dessen andere Bandhälfte (9) am Fenster (4) befestigt ist, wobei die komplementären Bandhälften (8, 9) jeweils in ihrer Längsrichtung verlaufende, durch Verrasten ineinander verhakbare Profilkrallen (84, 86, 88; 94, 96, 98) auf­ weisen, deren Profilkrallenspitzen zumindest bei einem Teil der Profilkrallen (94, 96, 98) verlängert sind und dünne elastische Profillippen (19, 29, 39) bilden, die an den angrenzenden Profilkrallen (84, 86, 88) abdich­ tend anliegen.
2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer Fahne (82) versehene Bandhälfte (8) des Druckverschlußbandes (6) am Verdeckbezug (2), und eine fahnenlose Bandhälfte (9) am Verdeckfenster (4) befe­ stigt ist.
3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Bandhälften (8, 9) an Verdeckbezug (2) bzw. Fenster (4) durch Hochfrequenzschweißen erfolgt ist.
4. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die fensterseitige Bandhälfte (9) auf der Randfläche der Flachseite des Fensters (4) unmittelbar an der Kante (40) befestigt ist.
5. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verdeckseitige Bandhälfte (8) auf der Randfläche un­ mittelbar an der Kante der Fensteröffnung des Verdeckbe­ zuges (2) befestigt ist.
6. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Profilvertiefung (85, 87, 89, 95, 97, 99) einer oder beider Bandhälften (8, 9), besonders bevorzugt in diejenigen der Fenster-Bandhälften (9), eine zusätzliche elastische Dichtungsmasse eingebracht ist.
7. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Profillippe (19, 29, 39) im Querschnitt annähernd konisch, sich zum freien Ende verjüngend aus­ gebildet ist.
8. Befestigungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fenster-Bandhälfte (9) beim Herausschneiden des Fen­ sters (4) zerstört wird.
9. Befestigungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stoßfuge der Bandhälften (8, 9) oben mittig ange­ ordnet ist.
10. Hochfrequenzstempel zum Hochfrequenzschweißen einer Bandhälfte (8, 9), vorzugsweise mit dem Verdeckbezug (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel ein zur Bandhälfte (8, 9) komplementäres Profil aufweist.
11. Hochfrequenzstempel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß er in seiner Längserstreckung dem Profil in seiner ange­ schweißten Form entspricht.
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DE4031866C2 (de) * 1990-10-08 1993-08-05 Bayerische Motoren Werke Ag, 8000 Muenchen, De
DE29508427U1 (de) * 1995-05-20 1996-09-19 Wilhelm Karmann GmbH, 49084 Osnabrück Anordnung zur Befestigung einer Fensterscheibe in einem flexiblen Verdeck o.dgl.

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