DE19646913A1 - Hydraulische Antriebseinheit einer Presse und eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazität zur Verwendung mit dieser Vorrichtung - Google Patents
Hydraulische Antriebseinheit einer Presse und eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazität zur Verwendung mit dieser VorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Antriebseinheit einer Presse, wie z. B. der
Revolverstanze, die einen Stößel bei einer hohen Geschwindigkeit hin- und herbe
wegt. Darüber hinaus betrifft diese Erfindung eine Taumelscheiben-Axialkolben
pumpe mit variabler Kapazität, bei der der Antrieb zur Regulierung der Ausfluß
menge der Pumpe verbessert ist.
Im allgemeinen wird bei einer hydraulischen Antriebseinheit einer Presse, wie z. B.
einer Revolverstanze, die einen Stößel bei einer hohen Geschwindigkeit hin- und
herbewegt, eine mit einem Elektromagneten gesteuerte Servo-Auswahlvorrichtung
zur Änderung des Druckölstroms verwendet.
Jedoch gibt es eine Reaktionsverzögerung bei der von dem Elektromagneten ge
steuerten Servo-Auswahlvorrichtung. Deshalb muß ein Servoventil zur Beschleuni
gung des Vorgangs verwendet werden, wenn die Verarbeitung mit der Presse bei
einer hohen Frequenz durchgeführt wird, d. h. mit anderen Worten, wenn eine Zy
kluszeitdauer der Presse verkürzt und die Produktivität verbessert werden soll.
Fig. 11 zeigt einen Ölhydraulikkreis einer hydraulischen Antriebseinheit einer Presse
aus dem Stand der Technik, bei dem ein Servoventil verwendet wird. In Fig. 11 ist
das Bezugszeichen 1 ein Hydraulikzylinder, 2 ist ein Servoventil, und 3 ist eine
Hauptpumpe. Eine Ableitungsöffnung der Hauptpumpe 3 ist mit einem P-Anschluß
des Servoventils 2 verbunden, und ein A-Anschluß und ein B-Anschluß des Servo
ventils 2 sind jeweils mit dem Hydraulikzylinder 1 verbunden. Ein Kolben 1a des Hy
draulikzylinders 1 kann durch diese Verbindung auf- und abbewegt werden.
Die Strömungsgeschwindigkeit des Drucköls, das durch das Servoventil 2 wandert,
wird entsprechend den elektrischen oder elektronischen Befehlen von einem Ver
stärker 4 zur Regulierung der Ausflußmenge gesteuert. Das Herauslassen von Ar
beitsfluid aus einem Strom-Proportionalsteuerungs-Entlastungsventil 5, das auf der
Auslaßseite der Hauptpumpe 3 angeordnet ist, in einen Tank 6 wird durch einen
Druck erreicht, der einem Befehl von einem Entlastungsdrucksteuerungsverstärker 7
entspricht. In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 8 eine Pumpe für einen Hilfs
druck des Servoventils 2, ein Bezugszeichen 9 ist ein Entlastungsventil für den Hilfs
druck, und 10 ist der Hauptmotor, der die Hauptpumpe 3 antreibt. Eine Geschwin
digkeitserhöhung wird bei dem System von Fig. 11 durch den Einsatz des Servo
ventils erzielt.
Aber das Servoventil drückt das Arbeitsfluid zusammen, um dessen Strömungsge
schwindigkeit zu regulieren. Deshalb ist der Druckverlust in dem Servoventil groß,
und die Wirksamkeit des Systems wird herabgesetzt. Darüber hinaus bewirkt das
Zurückfließen des Arbeitsfluids von dem Strom-Proportionalsteuerungs-Entlastungs
ventil 5 zu dem Tank 6 den Leistungsverlust bei diesem System. Deshalb muß bei
dem oben genannten System, bei dem ein Servoventil verwendet wurde, eine Ka
pazität eines Hauptmotors 10, der die Hauptpumpe 3 antreibt, vergrößert werden.
Das heißt, bei der hydraulischen Antriebseinheit nach dem Stand der Technik tritt die
Verschlechterung der Wirksamkeit des Systems offensichtlich an diesem unnützen
Teil auf, und deshalb ist es schwierig, das System in geeigneter Weise zusammen
zusetzen.
Deshalb wird versucht, das Ableiten des Arbeitsfluids zu steuern, indem eine Tau
melscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazität zur Verringerung des Lei
stungsverlustes verwendet wird. Wie im Stand der Technik allgemein bekannt ist,
wird eine Ausflußmenge der Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Ka
pazität dadurch reguliert, daß ein Neigungswinkel einer Kurvenscheibe mit Hilfe ei
nes Kolbens geändert wird. Im allgemeinen treibt die Taumelscheiben-Axialkolben
pumpe mit variabler Kapazität den Kolben dadurch an, daß sie den Druck des Ar
beitsfluids, welches sie selber ausstößt, in den Kolben zieht. Das wird als der Druck
regelungskompensationsmechanismus bzw. -kompensator bezeichnet. Deshalb wird
die Zeitdauer, bis der Verdichtungsdruck zustande kommt, als Verzögerung bezeich
net. Wenn sich deshalb ein Stößel bei einer hohen Geschwindigkeit hin- und herbe
wegt, um einen Stanzvorgang und andere Vorgänge durchzuführen, ist es schwierig,
die Ausflußmenge der Pumpe so zu regulieren, daß diese der Bearbeitungsge
schwindigkeit vollständig folgen kann. Auch hier kann der Leistungsverlust nicht
vollständig herabgesetzt werden.
Wenn eine zusätzliche Pumpe, ein Ventil usw., die den Kolben antreiben, um die
Taumelscheibe schräg zu stellen, separat angeordnet werden, und wenn zur Steue
rung des Kolbens immer veranlaßt wird, daß ein Druck auftritt, dann kann eine aus
reichende Reaktionsfähigkeit gewährleistet werden. In diesem Fall wird aber für die
zusätzliche Pumpe, das Ventil usw. immer Energie benötigt. Deshalb ist auch in die
sem Fall die Effizienz noch nicht gegeben.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine hydraulische Antriebsein
heit einer Presse und eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazi
tät für die Verwendung mit dieser Vorrichtung vorzusehen, bei der die Ausflußmenge
der Pumpe bei hohen Geschwindigkeiten variabel reguliert werden kann, die hydrau
lische Richtung ebenfalls bei einer hohen Geschwindigkeit gesteuert werden kann,
und die Richtung des hydraulischen Drucks und die Zeitsteuerung der Ableitung in
Einklang gebracht werden können.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine hydraulische An
triebseinheit einer Presse und eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler
Kapazität zur Verwendung mit dieser Vorrichtung vorzusehen, bei der es kaum pas
siert, daß Arbeitsfluid durch ein Entlastungsventil in einen Tank zurückgeführt wird,
bei der der Leistungsverlust klein ist, und bei der deshalb die Leistungseffizienz ver
bessert wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine hydraulische Antriebseinheit einer
Presse vorgesehen, die folgendes umfaßt: eine hydraulische Pumpe und eine Aus
wahlvorrichtung, wobei die hydraulische Pumpe eine Taumelscheiben-Axialkolben
pumpe mit variabler Kapazität ist und die Auswahlvorrichtung ein Spulenventil ist,
eine Verstelleinrichtung, die ausgelegt ist, den Neigungswinkel der Taumelscheibe
zu halten, um die Ausflußmenge aus der Axialkolbenpumpe zu regulieren, wobei die
Verstelleinrichtung folgendes umfaßt: einen Kolben, der einen Neigungswinkel der
Taumelscheibe fixiert, indem sein eines Ende die Taumelscheibe berührt, eine erste
Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit einem anderen Ende des Kolbens ver
bunden ist, um eine Dreh- oder Schwingungsbewegung des Kolbens in eine lineare
Bewegung umzuwandeln, ein erstes Stellglied zur Drehung oder Schwingung, das
mit der Bewegungsumwandlungseinrichtung verbunden ist, eine Umschaltan
triebseinrichtung für das Spulenventil, wobei die Umschaltantriebseinrichtung eine
zweite Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit einem Ende der Spule des
Spulenventils verbunden ist, um eine Drehbewegung in die lineare Bewegung um
zuwandeln, und ein zweites Stellglied zur Drehung oder Schwingung umfaßt, das mit
der Bewegungsumwandlungseinrichtung verbunden ist, so daß das erste und das
zweite Stellglied eine Betätigung gemeinsam durchführen.
Die hydraulische Antriebseinheit der Presse der vorliegenden Erfindung drückt das
Arbeitsfluid, das die hydraulische Pumpe ausstößt, nicht zusammen. Deshalb kann
die Antriebseinheit dieser Erfindung die Betätigungsgeschwindigkeit des Hydrau
likzylinders und die Richtung des Hydraulikdruckes steuern. Dadurch kommt es bei
der Betätigung der Presse kaum vor, daß Drucköl durch das Entlastungsventil zu
dem Tank zurückgeführt wird. Aus diesem Grund nimmt der Leistungsverlust dra
stisch ab. Die Antriebseinheit der vorliegenden Erfindung kann mit einer Betätigung
bei einer hohen Geschwindigkeit fertig werden, weil das Spulenventil verwendet wird,
dessen Druckverlust kleiner als der des Servoventils ist. Die Antriebseinheit der vor
liegenden Erfindung kann die Leistungseffizienz verbessern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit
variabler Kapazität vorgesehen, die eine Verstelleinrichtung besitzt, die einen Nei
gungswinkel einer Taumelscheibe halten kann, wobei die Verstelleinrichtung folgen
des umfaßt: einen Kolben, der einen Neigungswinkel der Taumelscheibe örtlich
festlegt, indem sein eines Ende die Taumelscheibe berührt, eine Bewegungsum
wandlungseinrichtung, die mit einem anderen Ende des Kolbens verbunden ist, um
eine Rotations- oder Schwingungsbewegung des Kolbens in die lineare Bewegung
umzuwandeln, und ein Stellglied zur Rotation oder Schwingung, das mit der Bewe
gungsumwandlungseinrichtung verbunden ist.
Die Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazität nach der vorliegen
den Erfindung kann den Neigungswinkel der Taumelscheibe variabel halten, ohne
daß sie den Druck des Arbeitsfluid verwenden muß, das von der Pumpe selber aus
gestoßen wird. Deshalb beeinträchtigt die Verzögerung, bis der Verdichtungsdruck
der Pumpe selber den regulären Druck erreicht, nicht die Lage des Kolbens. Die
Ausflußmenge der Pumpe kann bei einer hohen Geschwindigkeit variabel reguliert
werden, indem ein Stellglied bei hoher Geschwindigkeit betätigt wird. Darüber hinaus
werden an das Stellglied nur reaktive Kräfte angelegt, die der Druckänderung ent
sprechen, selbst wenn der Druck des Arbeitsfluids in einem Augenblick groß wird.
Deshalb kann der Kolben effektiv angetrieben werden.
Diese und weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in Zu
sammenhang mit den beigefügten Zeichnungen und der nachfolgenden genauen
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele besser verstanden und ge
schätzt werden, wobei gleiche Bezugszeichen zur Kennzeichnung gleicher oder ähn
licher Merkmale verwendet werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ölhydraulikkreis des ersten Ausführungsbeispiels einer hydrauli
schen Antriebseinheit einer Presse der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer Axialkolben
pumpe der vorliegenden Erfindung, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht auf diese,
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer anderen Axial
kolbenpumpe der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht noch einer anderen
Axialkolbenpumpe nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 6 eine Schnittansicht einer in Fig. 1 gezeigten Auswahlvorrichtung von
vorne,
Fig. 7 eine Draufsicht auf diese im Schnitt,
Fig. 8 einen Ölhydraulikkreis des zweiten Ausführungsbeispiels einer hydrauli
schen Antriebseinheit einer Presse nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 9 einen Ölhydraulikkreis des dritten Ausführungsbeispiels einer hydrauli
schen Antriebseinheit einer Presse der vorliegenden Erfindung,
Fig. 10 eine Vorderansicht im Schnitt, die eine Auswahlvorrichtung zur Verwen
dung mit der Vorrichtung von Fig. 9 zeigt, und
Fig. 11 die Darstellung eines Ölhydraulikkreises einer hydraulischen Antriebsein
heit einer Presse einer verwandten Form aus dem Stand der Technik, bei
der ein Servoventil benutzt wird.
Einige Ausführungsbeispiele dieser Erfindung werden im folgenden unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Ölhydraulikkreis des ersten Ausführungsbeispiels der hydrauli
schen Antriebseinheit der Presse der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung nach
dem ersten Ausführungsbeispiel sieht eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe 11
mit einer variablen Kapazität als eine Hydraulikpumpe vor. Und die Vorrichtung nach
dem ersten Ausführungsbeispiel sieht eine Auswahlvorrichtung 12 vor, die anstatt
des Servoventils parallel angeordnete Spulenventile vorsieht. Der Ableitungsan
schluß dieser Axialkolbenpumpe 11 ist mit einem P-Anschluß der Auswahlvorrich
tung 12 verbunden. Ein A-Anschluß und der B-Anschluß der Auswahlvorrichtung 12
sind jeweils mit dem Hydraulikzylinder 1 verbunden. Deshalb bewirken zwei Spulen
der Auswahlvorrichtung 12 die Umschaltbetätigung wechselweise, und der Kolben
1a des Hydraulikzylinders 1 wird durch diese Betätigung auf- und abbewegt. Ein
Entlastungsventil 13 ist auf der Auslaßseite der Axialkolbenpumpe 11 vorgesehen.
Ein Entlastungsventil 13 ist ein Sicherheitsventil, das auf den maximal erlaubten
Druck eingestellt ist, um eine Maschine zu schützen, die in dem Kreis enthalten ist.
Deshalb kann kein Arbeitsfluid aus dem Entlastungsventil 13 herausfließen, wenn es
sich nicht um einen unnormalen Zustand handelt. Ein Bezugszeichen 14 in der
Zeichnung zeigt eine numerische Steuerungsvorrichtung. Ein Servomotor zum An
treiben einer Pumpe und eines Nockens der Axialkolbenpumpe 11 sowie ein Ser
vomotor zum Antreiben eines Nockens eines Selektors der Auswahlvorrichtung 12
werden gemeinsam auf der Basis von Befehlen von der numerischen Steuerungs
vorrichtung 14 gesteuert. Deshalb kann die Auslaßmenge der Axialkolbenpumpe 11
und die Strömungsrichtung des Arbeitsfluids zu dem Hydraulikzylinder 1 gemeinsam
gesteuert werden.
Fig. 2 zeigt die teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten
Axialkolbenpumpe der Erfindung, und Fig. 3 ist die teilweise im Schnitt gezeigte
Draufsicht auf diese. Eine Axialkolbenpumpe 11 umfaßt hauptsächlich den Pumpen
körper 21 und die Ausflußmengenreguliervorrichtung 23, die außen am Gehäuse 22
des Pumpenkörpers 21 befestigt ist.
In dem Gehäuse 22 des Pumpenkörpers 21 sind eine Kurvenscheibe 24, ein Zylin
derblock 26 mit einer Vielzahl von Kolben 25, ein Kolben 27 zum Ändern des Nei
gungswinkels der Kurvenscheibe 24, und eine Feder 28 vorgesehen, die die Kurven
scheibe 24 mit dem Kolben 27 hält, um diese so zu drücken, daß sie zurückkehrt.
Eine Antriebswelle 29 ist von einer Seite des Gehäuses 22 her eingeführt und
durchdringt die Kurvenscheibe 24. Diese Antriebswelle 29 ist mit dem Zylinderblock
26 unter Verwendung einer Keilverbindung (nicht gezeigt) usw. verbunden, damit
diese sich zusammen mit dem Zylinderblock 26 drehen kann. Außerdem bezeichnet
ein Bezugszeichen 26a eine Ventilplatte, und ein Bezugszeichen 24a steht in den
Figuren für einen Gleitkörper.
Die Ausflußmengenreguliervorrichtung 23 umfaßt einen Elektromotor 30, Reduzier
getriebe 31 und einen Bewegungswandler 32. Der Bewegungswandler 32 ist eine
Einrichtung, die eine Drehbewegung in eine lineare Bewegung umwandelt. Eine
Drehwelle 33, die von dem Elektromotor 30 durch die Reduziergetriebe 31 gedreht
wird, ist im Innern eines Gehäuses 34 drehbar gelagert. Eine Nockenscheibe 35 ist
auf dieser Drehwelle 33 befestigt. Eine Kurvenrolle 37 ist durch den Bolzen 36 dreh
bar an dem nächstgelegenen Ende des Kolbens 27 installiert. Die Kurvenrolle 37
steht mit der Nockenscheibe 35 in Kontakt. Außer der dargestellten Nockenscheibe
kann jede Art von Nocken verwendet werden. Ein Servomotor kann als ein Mittel
zum Antreiben dieser Umwandlungseinrichtung zum Schwingen oder Drehen ver
wendet werden. Natürlich können auch ein Ölhydraulikmotor, ein Hydraulikmotor
oder ein Schwingungsbetätigungs-Servomotor als Antriebsmittel benutzt werden.
Die Änderung des Neigungswinkels der Kurvenscheibe 24 wird von der Axialkolben
pumpe 11 durch die folgenden Schritte durchgeführt: Drehen der Drehwelle 33 mit
Hilfe des Elektromotors 30 durch die Reduziergetriebe 31, dann Drehen der Nocken
scheibe 35 um einen vorbestimmten Winkel, dann Konkurrieren oder Zusammenar
beiten mit der Druckkraft der Feder 28, und dann Bewegen des Kolbens 27 entlang
seiner eigenen Achse. Der Hub des Kolbens 25 des Zylinderblocks 26 wird bei einer
hohen Geschwindigkeit geändert, indem die Position der Kurvenscheibe 24 durch
Drehen des Elektromotors 30 bei einer hoher Geschwindigkeit festgelegt wird. Des
halb wird der Ausfluß aus der Axialkolbenpumpe 11 so gesteuert, daß dieser bei ei
ner hohen Geschwindigkeit geändert wird.
Fig. 4 zeigt eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer anderen Axial
kolbenpumpe der vorliegenden Erfindung. Bei einer Taumelscheiben-Axialkolben
pumpe 11a mit variabler Kapazität nach diesem Ausführungsbeispiel wird statt eines
Nockenmechanismus eine Schubkurbelkette als Bewegungswandler verwendet. Bei
dieser Pumpe kann der Kolben 27 hin - und herbewegt werden, indem eine Kurbel
welle 38 mit dem nächstgelegenen Ende des Kolbens 27 durch den Bolzen 36 und
die Koppelstange 39 verbunden wird. Da die restliche Konfiguration und Betätigung
gleich der bei der Pumpe nach dem ersten Ausführungsbeispiel sind, werden die
Erläuterungen dazu weggelassen.
Fig. 5 zeigt eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer weiteren Axial
kolbenpumpe der vorliegenden Erfindung. Bei der Taumelscheiben-Axialkolben
pumpe 11 b mit variabler Kapazität nach diesem Ausführungsbeispiel, wird anstelle
des Nockenmechanismus oder der Schubkurbelkette der vorher beschriebenen Aus
führungsbeispiele ein Kugelumlaufspindelmechanismus als Bewegungswandler ver
wendet. Eine Kugelumlaufspindel-Mutter 71 wird an einem nächstgelegenen Ende
des Kolbens 27 durch eine Kugelumlaufspindel-Mutternhülse angebracht. Eine
Kugelumlaufspindel 73 wird in einem Gehäuse 14c des Bewegungswandlers 32b
durch eine Lagereinheit 72 installiert. Eine Kugelumlaufspindel 73 wird von einem
Riemen 77 angetrieben, der zwischen einer Riemenscheibe 74 und einer Riemen
scheibe 76 verläuft. Die Riemenscheibe 74 ist an dem Randteil der Kugelumlauf
spindel 73 montiert, das aus dem Gehäuse 14c herausragt. Die Riemenscheibe 76
ist auf einer Abtriebswelle eines Elektromotors 75 befestigt, der in dem Gehäuse 14c
gehalten wird. Und in der Figur steht das Bezugszeichen 78 für einen Gleitkörper.
Dieser ist in dem Gehäuse 14c angebracht, um die Gleitbewegung der Kugelumlauf
spindel-Mutternhülse 70 zu führen. Da die restliche Konfiguration und Betätigung
gleich denen der Pumpe des ersten Ausführungsbeispiels sind, werden die dazuge
hörigen Erläuterungen weggelassen.
Obwohl sie nicht alle dargestellt sind, können verschiedene allgemein bekannte Be
wegungsumwandlungseinrichtungen als Bewegungswandler verwendet werden.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht im Schnitt der Auswahlvorrichtung 12 von Fig. 1, und
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf diese im Schnitt. Diese Auswahlvorrichtung 12 umfaßt
hauptsächlich einen Ventilkörper 41 und eine Betätigungssteuervorrichtung 43, die
außen an einem Gehäuse 42 des Ventilkörpers 41 befestigt ist.
Ein Paar von Spulen 44a, 44b mit zwei Positionen und vier Anschlüssen sind in dem
Gehäuse 42 auf der Innenseite des Ventilkörpers 41 parallel zueinander angeordnet.
Jedes Ende dieser Spulen 44a, 44b wird mit der Feder 45 in Richtung auf die andere
Endseite gedrückt. Und eine Kurvenrolle 46 ist frei drehbar an dem anderen Ende
jeder Spule 44a, 44b eingesetzt.
Die Betätigungssteuervorrichtung 43 umfaßt einen Elektromotor 47, ein Reduzierge
triebe 48 und einen Bewegungswandler 49. Der Bewegungswandler 49 ist eine Ein
richtung, die eine Drehbewegung in die lineare Bewegung umwandelt. Eine Dreh
welle 50, die durch das Reduziergetriebe 48 mit Hilfe des Elektromotors 49 drehend
angetrieben wird, ist im Innern eines Gehäuses 51 drehbar gelagert. Die Nocken
scheiben 52a, 52b werden auf dieser Drehwelle 50 mit festgelegtem Zwischenraum
angebracht. Die Kurvenrollen 46, 46, die an dem anderen Rand der Spule 44a, 44b
angeordnet sind, stehen jeweils mit diesen Nockenscheiben 52a, 52b in Kontakt.
Natürlich entspricht jeder der Zwischenräume zwischen den Nockenscheiben 52a,
52b dem Zwischenraum zwischen den Spulen 44a, 44b. Die Phasen der Nocken
kurve der Nockenscheiben 52a, 52b weisen Unterschiede von 180° zueinander auf,
wie dargestellt ist. Deshalb führen die Spulen 44, 44 die Umschaltbetätigung ab
wechselnd durch, während sich die Drehwelle 50 einmal dreht. Als der Elektromotor
47 können ein Servomotor und dergleichen verwendet werden. Und die Nocken
scheiben 52a, 52b müssen nicht vollständig voneinander getrennt sein. Die Nocken
scheiben 52a, 52b können einheitlich sein. Ein Nockenscheibe 52a, 52b kann die
Nockenkurve des Paars in 2 Positionen aufweisen, in der es in der Wellenrichtung
der Drehwelle 50 zurückgelassen worden war.
Wie oben erwähnt ist, bewirkt die Auswahlvorrichtung 12, daß der Kolben 1a des
Hydraulikzylinders 1 nach oben und nach unten bewegt wird, indem die Spulen 44a,
44b abwechselnd von den Nockenscheiben 52a, 52b bewegt werden. Jeder An
schluß ist nämlich in dem Zustand von Fig. 1 blockiert. Der Elektromotor 47 dreht die
Drehwelle 50 ausgehend von diesem Zustand nach rechts. Zu diesem Zeitpunkt be
findet er sich in dem Zustand, in dem die Nockenkurve einer Nockenscheibe 52b
ausgehend von dem äußersten Bodenpunkt zu dem Scheitel geht. Deshalb wird die
Spule 44b von der Nockenscheibe 52b gedrückt. Dann wird die Spule 44b nach
rechts bewegt, wobei sie gegen die Druckkraft der Feder 45 geht. Dann werden ein
A-Anschluß und ein P-Anschluß sowie ein B-Anschluß und ein T-Anschluß miteinan
der verbunden, so daß das Arbeitsfluid der unteren Kammer des Hydraulikzylinders
1 zugeführt wird. Dann bewegt sich der Kolben 1a nach oben. Wenn sich der Kolben
1a nach oben bewegt, wird das Arbeitsfluid in der oberen Kammer des Hydraulikzy
linders 1 durch den B-Anschluß wieder zu dem Tank 6 zurückgeführt. Die Nocken
scheibe 52 a wird mit derselben Geschwindigkeit gedreht, mit der auch die Nocken
scheibe 52b gedreht wird. Aber die Verschiebung der Nockenkurve der Nocken
scheibe 52a für das Zeitintervall der oben genannten Betätigung ist gleich Null. Des
halb wird die Spule 44a nicht bewegt, und jeder Anschluß bleibt in dem blockierten
Zustand. Deshalb wird der oberen Kammer des Hydraulikzylinders 1 kein Arbeitsfluid
zugeführt. Somit wird die Betätigung des Kolbens 1a bezüglich der Aufwärtsbewe
gung nicht blockiert.
Wenn sich eine Drehwelle 50 weiter dreht, geht die Verschiebungsrichtung der Noc
kenkurve der Nockenscheibe 52b ausgehend von dem Scheitel zu dem äußersten
Bodenpunkt. Dann wird die Spule 44b durch die niederdrückende Kraft der Feder 45
in den Anschlußblockierzustand zurückgebracht, der in Fig. 1 gezeigt ist. Deshalb
wird die Zufuhr des Arbeitsfluids zu der unteren Kammer des Hydraulikzylinders 1
beendet. Andererseits geht die Verschiebungsrichtung der Nockenkurve der Noc
kenscheibe 52 ausgehend von dem äußersten Bodenpunkt zu dem Scheitel. Dann
wird die Spule 44a von dem Nocken 52a gegen die Druckkraft der Feder 45 nach
rechts bewegt. Dann werden der A-Anschluß und der P-Anschluß sowie der B-An
schluß und der T-Anschluß miteinander verbunden, und das Arbeitsfluid wird der
oberen Kammer des Hydraulikzylinders 1 zugeführt. Dann bewegt sich der Kolben
1a nach unten. Wenn der Kolben 1a herabsinkt, wird das Arbeitsfluid in der unteren
Kammer des Hydraulikzylinders 1 zu dem Tank 6 durch den B-Anschluß zurückge
führt. Die Spule 44b wird nicht bewegt, und sie hält den Anschluß in dem blockierten
Zustand, nachdem sie in den Anschlußblockierzustand zurückgebracht worden ist,
weil die Verschiebung ihrer Nockenkurve bei Null liegt. Deshalb wird der unteren
Kammer des Hydraulikzylinders 1 kein Arbeitsfluid zugeführt, und die Abwärtsbewe
gung des Kolbens 1a wird nicht behindert.
Die oben genannte Betätigung wird bei einer hohen Geschwindigkeit wiederholt, die
durch die Drehung der Rotationswelle 50 bewirkt wird.
Dann werden der Elektromotor 31 der Axialkolbenpumpe 11 und der Elektromotor 47
der Auswahlvorrichtung 12 in Abhängigkeit von den Befehlen der numerischen
Steuerungsvorrichtung 14 gemeinsam gesteuert. Deshalb werden der Ausfluß aus
der Axialkolbenpumpe 11 und die Richtung des Arbeitsfluids zu dem Hydraulikzylin
der gemeinsam gesteuert. Aus diesem Grund kann der Hydraulikzylinder 1 angetrie
ben werden, ohne daß das Arbeitsfluid zusammengedrückt wird, das von der Axial
kolbenpumpe 11 ausgestoßen wird. Es kommt kaum vor, daß Arbeitsfluid durch das
Entlastungsventil 13 zu dem Tank 6 zurückgeleitet wird. Und die Leistungseffizienz
des Systems wird verbessert, weil der Druckverlust der Auswahlvorrichtung 12 klei
ner als bei einem Servoventil ist.
In Fig. 8 ist der Ölhydraulikkreis des zweiten Ausführungsbeispiels der hydraulischen
Antriebseinheit der Presse der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Vorrichtung die
ses Ausführungsbeispiels weist fast die gleiche Konfiguration wie das oben genannte
erste Ausführungsbeispiel auf. Nur der Punkt, daß ein P-Anschluß und ein T-An
schluß in der Auswahlvorrichtung 12 verbunden werden, ist unterschiedlich. Deshalb
wird das Arbeitsfluid, das von der Axialkolbenpumpe 11 ausgestoßen wird, in einem
Zustand, bei dem die Auswahlvorrichtung 12 zu ist, d. h., wenn jede der Spulen 44a,
44b in ihrer Feststellposition ist, ausgehend von dem P-Anschluß durch den T-An
schluß zu dem Tank 6 zurückgeführt. Deshalb steigt der Druck in dem Rohrleitungs
system nicht an. Aus diesem Grund wird der Verdichtungsdruck der Pumpe 11 in
einem Zustand, in dem die Auswahlvorrichtung 12 abgeschaltet ist, selbst dann,
wenn die Ausflußmenge der Axialkolbenpumpe 11 im voraus vergrößert wird, nicht
erhöht. Die Betätigung der Auswahlvorrichtung 12 wird so ausgelegt, daß sie ausge
hend von einem derartigen Zustand gestartet wird. Das bedeutet, daß die Beschleu
nigung zu dem Zeitpunkt, an dem der Kolben 1a des Hydraulikzylinders 1 die Betäti
gung startet, groß sein kann. Deshalb wird eine Betätigungs-Zykluszeitdauer ver
kürzt, wodurch die Produktivität der Presse, bei der die vorliegende Erfindung ange
wendet wird, erhöht wird.
Fig. 9 zeigt einen Ölhydraulikkreis des dritten Ausführungsbeispiels einer Hydraulik-
Antriebseinheit einer Presse der vorliegenden Erfindung. Fig. 10 zeigt eine Schnitt
ansicht von vorn, die eine Auswahlvorrichtung zur Verwendung mit der Vorrichtung
nach Fig. 9 zeigt. Die Vorrichtung dieses Ausführungsbeispiels weist auch eine ähn
liche Konfiguration wie das oben erwähnte erste Ausführungsbeispiel auf. Aber eine
Auswahlvorrichtung weist nur eine Spule mit drei Positionen und vier Anschlüssen
auf, wie in Fig. 10 gezeigt ist.
Die in Fig. 10 gezeigte Auswahlvorrichtung 60 umfaßt einen Ventilkörper 61 und eine
Betätigungssteuervorrichtung 63, die an der Außenseite eines Gehäuses 62 des
Ventilkörpers 61 angebracht ist. Nur eine Spule 64 mit drei Positionen und vier An
schlüssen ist an der Innenseite des Ventilkörpers 61 angeordnet. Der Rand der
Spule 64 ist mit der Kurbelwelle 67 verbunden, die im Innern der Betätigungssteuer
vorrichtung 63 durch einen Bolzen 65 und eine Koppelstange 66 angebracht ist. Eine
Kurbelwelle 67 wird von dem Elektromotor 47, z. B. einem Servomotor, und den Re
duziergetrieben angetrieben (nicht dargestellt; sie ist in der gleichen Art und Weise
wie bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel angeschlossen). Wie auch beim
zweiten Ausführungsbeispiel sind ein P-Anschluß und ein T-Anschluß im Innern der
Auswahlvorrichtung 60 miteinander verbunden. Das heißt, wenn alle Anschlüsse
blockiert sind, steigt der Druck des Rohrleitungssystems nicht an.
Bei diesem Ausführungsbeispiel können der Elektromotor 31 der Axialkolbenpumpe
11 und der Elektromotor 47 der Auswahlvorrichtung 60 auf der Basis des Befehls
von der numerischen Steuerungsvorrichtung 14 gemeinsam gesteuert werden. Des
halb wird die Ausflußmenge der Axialkolbenpumpe 11 und die Richtung des Arbeits
fluids zu dem Hydraulikzylinder 1 gemeinsam gesteuert. Aus diesem Grund kann der
Hydraulikzylinder 1 angetrieben werden, ohne daß das Arbeitsfluid zusammenge
drückt wird, das von der Axialkolbenpumpe 11 ausgestoßen wird. Es kommt kaum
vor, daß Arbeitsfluid durch das Entlastungsventil 13 zu dem Tank 6 zurückgeleitet
wird. Somit ist die Leistungseffizienz des Systems verbessert worden.
Claims (6)
1. Hydraulische Antriebseinheit einer Presse,
gekennzeichnet durch:
eine hydraulische Pumpe und eine Auswahlvorrichtung, wobei die hydraulische Pumpe eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazität ist,
wobei die Auswahlvorrichtung ein Spulenventil ist, eine Verstelleinrichtung, die dazu ausgelegt ist, den Neigungswinkel der Tau melscheibe zu halten, um die Ausflußmenge der Axialkolbenpumpe zu regulie ren,
wobei die Verstelleinrichtung folgendes umfaßt:
einen Kolben, der einen Neigungswinkel der Taumelscheibe fixiert, indem sein eines Ende die Taumelscheibe berührt,
eine erste Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit einem anderen Ende des Kolbens verbunden ist, um eine Dreh- oder Schwingungsbewegung des Kolbens in eine lineare Bewegung umzuwandeln,
ein erstes Stellglied zur Drehung oder Schwingung, das mit der Bewegungs umwandlungseinrichtung verbunden ist,
eine Umschaltantriebseinrichtung für das Spulenventil, wobei die Umschaltantriebseinrichtung folgendes umfaßt: mindestens eine Spule,
eine zweite Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit einem Ende dieser Spule verbunden ist, um eine Drehbewegung in die lineare Bewegung umzu wandeln, und
ein zweites Stellglied zur Drehung oder Schwingung, das mit der Bewegungs umwandlungseinrichtung verbunden ist, so daß das erste und das zweite Stellglied eine Betätigung gemeinsam durch führen.
eine hydraulische Pumpe und eine Auswahlvorrichtung, wobei die hydraulische Pumpe eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit variabler Kapazität ist,
wobei die Auswahlvorrichtung ein Spulenventil ist, eine Verstelleinrichtung, die dazu ausgelegt ist, den Neigungswinkel der Tau melscheibe zu halten, um die Ausflußmenge der Axialkolbenpumpe zu regulie ren,
wobei die Verstelleinrichtung folgendes umfaßt:
einen Kolben, der einen Neigungswinkel der Taumelscheibe fixiert, indem sein eines Ende die Taumelscheibe berührt,
eine erste Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit einem anderen Ende des Kolbens verbunden ist, um eine Dreh- oder Schwingungsbewegung des Kolbens in eine lineare Bewegung umzuwandeln,
ein erstes Stellglied zur Drehung oder Schwingung, das mit der Bewegungs umwandlungseinrichtung verbunden ist,
eine Umschaltantriebseinrichtung für das Spulenventil, wobei die Umschaltantriebseinrichtung folgendes umfaßt: mindestens eine Spule,
eine zweite Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit einem Ende dieser Spule verbunden ist, um eine Drehbewegung in die lineare Bewegung umzu wandeln, und
ein zweites Stellglied zur Drehung oder Schwingung, das mit der Bewegungs umwandlungseinrichtung verbunden ist, so daß das erste und das zweite Stellglied eine Betätigung gemeinsam durch führen.
2. Hydraulische Antriebseinheit einer Presse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spulenventil ein Paar von parallel angeordneten Spulen vorsieht,
wobei die Umschaltantriebseinrichtung des Spulenventils dafür sorgt, daß das
Paar von Spulen die Umschaltbetätigung abwechselnd durchführt,
so daß die Ableitung aus der hydraulischen Druckpumpe und die Ausgaberich
tung des Arbeitsfluids gemeinsam gesteuert werden.
3. Hydraulische Antriebseinheit einer Presse nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Bewegungsumwandlungseinrichtung ein Paar von Nocken vor sieht,
diese Nocken entsprechend dem Paar von Spulen angeordnet sind, jeder dieser Nocken eine Nockenkurve aufweist, die einen Abschnitt, der die Spule bewegt, und einen anderen Abschnitt umfaßt, durch den die Spule nicht bewegt wird,
wobei diese Nocken so angeordnet sind, daß diese Abschnitte einen Phasen unterschied von 180 Grad ausmachen, damit das Paar von Spulen diese Um schaltaktion abwechselnd durchführen.
daß die zweite Bewegungsumwandlungseinrichtung ein Paar von Nocken vor sieht,
diese Nocken entsprechend dem Paar von Spulen angeordnet sind, jeder dieser Nocken eine Nockenkurve aufweist, die einen Abschnitt, der die Spule bewegt, und einen anderen Abschnitt umfaßt, durch den die Spule nicht bewegt wird,
wobei diese Nocken so angeordnet sind, daß diese Abschnitte einen Phasen unterschied von 180 Grad ausmachen, damit das Paar von Spulen diese Um schaltaktion abwechselnd durchführen.
4. Hydraulische Antriebseinheit einer Presse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein P-Anschluß und ein T-Anschluß im Innern des Spulenventils miteinan
der verbunden sind, so daß dann, wenn die Umschaltantriebseinrichtung abge
schaltet ist und sich die Spulenventile in einem Zustand befinden, in dem alle
Anschlüsse blockiert sind, das von der hydraulischen Druckpumpe ausge
stoßene Arbeitsfluid ausgehend von dem P-Anschluß durch den T-Anschluß zu
einer Quelle für die Zuführung von Arbeitsfluid zurückgeführt wird.
5. Hydraulische Antriebseinheit einer Presse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spulenventil nur eine Spule vorsieht,
ein P-Anschluß und ein T-Anschluß im Innern des Spulenventils miteinander
verbunden sind, so daß dann, wenn die Umschaltantriebseinrichtung abge
schaltet ist und sich die Spulenventile in einem Zustand befinden, in dem alle
Anschlüsse blockiert sind, das von der hydraulischen Druckpumpe ausge
stoßene Arbeitsfluid ausgehend von dem P-Anschluß durch den T-Anschluß zu
einer Quelle für die Zuführung von Arbeitsfluid zurückgeleitet wird.
6. Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe mit einer variablen Kapazität,
gekennzeichnet durch:
eine Verstelleinrichtung, die so ausgelegt ist, daß sie einen Neigungswinkel einer Taumelscheibe halten kann, wobei die Verstelleinrichtung folgendes umfaßt:
einen Kolben, der einen Neigungswinkel der Taumelscheibe örtlich festlegt, indem sein eines Ende die Taumelscheibe berührt,
eine Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit dem anderen Ende des Kol bens verbunden ist, um eine Rotations- oder Schwingungsbewegung des Kol bens in eine lineare Bewegung umzuwandeln, und
ein Betätigungselement zur Rotation oder Schwingung, das mit der Bewe gungsumwandlungseinrichtung verbunden ist.
eine Verstelleinrichtung, die so ausgelegt ist, daß sie einen Neigungswinkel einer Taumelscheibe halten kann, wobei die Verstelleinrichtung folgendes umfaßt:
einen Kolben, der einen Neigungswinkel der Taumelscheibe örtlich festlegt, indem sein eines Ende die Taumelscheibe berührt,
eine Bewegungsumwandlungseinrichtung, die mit dem anderen Ende des Kol bens verbunden ist, um eine Rotations- oder Schwingungsbewegung des Kol bens in eine lineare Bewegung umzuwandeln, und
ein Betätigungselement zur Rotation oder Schwingung, das mit der Bewe gungsumwandlungseinrichtung verbunden ist.
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |