DE19646803A1 - Ölfilter - Google Patents
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- B01D35/306—Filter mounting adapter
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- F01M1/10—Lubricating systems characterised by the provision therein of lubricant venting or purifying means, e.g. of filters
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ölfilter nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Derartige, beispielsweise aus DE-OS 41 31 353 bekannte Öl
filter werden dazu verwendet, Verschmutzungen aus Öl heraus
zufiltern, das z. B. in einem Ölkreislauf eines Pkw zirku
liert. Nach bestimmten Betriebszeiten ist ein im Gehäuse des
Ölfilters angeordneter Filter-Einsatz verbraucht und muß
ausgetauscht werden. Um den Filter-Einsatz beispielsweise
nach einem gewissen Wartungsintervall auszuwechseln, ist das
Deckelteil mit Hilfe eines Gewindes abnehmbar am Sockelteil
befestigt.
Bei den bevorzugten Anwendungen dieser Ölfilter steht das zu
filternde Öl unter Druck, so daß die Gehäuseteile regelmäßig
hohen Belastungen ausgesetzt sind. Dabei muß für die Zu- und
Ableitungen des zu filternden bzw. des gefilterten Öls und
für die Befestigung des Ölfilters, z. B. im Motorraum eines
Pkw, ständig ein sicherer Anschluß gewährleistet werden. Um
diese Anforderungen insbesondere an die Steifigkeit der
Bauteile erfüllen zu können, werden relativ hochwertige,
aufwendig herzustellende und in der Folge teure Druckguß-
Teile verwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ölfilter der
eingangs genannten Art so auszugestalten, daß er bei gleich
bleibender Leistungsfähigkeit einfacher und somit preiswer
ter herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Ölfilter mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Aufgrund der erfin
dungsgemäßen Ausgestaltung ist es möglich, für den zylindri
schen Abschnitt ein übliches, preiswertes Normbauteil, z. B.
ein Rohrstück, zu verwenden. Darüber hinaus können die Bo
denplatte und der zylindrische Abschnitt aus unterschiedli
chen, entsprechend den jeweils auftretenden Belastungen
ausgewählten Materialien hergestellt werden. So kann z. B.
die den größten Belastungen ausgesetzte Bodenplatte aus ei
nem Druckgußteil bestehen, während der im wesentlichen nur
Zugkräften ausgesetzte zylindrische Abschnitt aus einem üb
lichen Eisenwerkstoff bestehen kann. Insgesamt läßt sich der
Ölfilter somit einfacher und unter der Verwendung gün
stigerer Materialien herstellen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann der zylindri
sche Abschnitt eine Hülse aufweisen, an der, vorzugsweise in
deren Innenraum, ein Befestigungsring mit den Befestigungs
mitteln für das Deckelteil, insbesondere in Dreh- und Achs
richtung gesichert, angeordnet ist. Mit Hilfe dieser Merk
male kann auf weitere Normteile zurückgegriffen werden, au
ßerdem können auch für die Hülse und den Befestigungsring
verschiedene, auf die spezifischen Aufgaben und Belastungen
dieser Bauteile abgestimmte Materialien verwendet werden.
Entsprechend anderen besonders vorteilhaften Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Ölfilters kann der Befestigungsring
aus Kunststoff und insbesondere kann die Hülse aus Blech
bestehen, wodurch eine sehr preiswerte Variante erzielt
wird. Dabei kann die Hülse die auf den Befestigungsring wir
kenden Druckkräfte aufnehmen, wozu der Befestigungsring
vorzugsweise im Innenraum der Hülse angeordnet ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform schlägt vor, für die
Verbindung zwischen dem zylindrischen Abschnitt und der Bo
denplatte auf der Außenseite der Bodenplatte ein scheiben
förmiges Blechteil anzuordnen, das mit dem zylindrischen Ab
schnitt in kraftschlüssiger Verbindung steht. Dieses Blech
teil gewährleistet einen gewissen Schutz der Bodenplatte,
außerdem kann es zur Aufnahme von Teilen der Anschlußmittel
der Bodenplatte, beispielsweise einer Dichtung, dienen.
Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, auf besonders ein
fache Art und Weise die Verbindung des zylindrischen Ab
schnittes mit der Bodenplatte herzustellen, insbesondere
können dazu die Ränder des scheinbeförmigen Blechteils und
der in diesem Fall aus Blech bestehenden Hülse im Bereich
des Umfangs der Bodenplatte durch Bördelung miteinander
druckdicht verbunden sein.
Als besonders preiswerte Mittel zur Befestigung des Deckel
teils am zylindrischen Abschnitt des Sockelteils können kor
respondierende Gewinde vorgesehen sein. Desgleichen könnte
auch ein Bajonettverschluß verwendet werden.
Zur besseren Veranschaulichung wird im Folgenden ein Ausfüh
rungsbeispiel des Ölfilters nach der Erfindung anhand einer
Zeichnung beschrieben.
Die Figur zeigt schematisch einen Längsschnitt entlang der
Mittelebene eines im allgemeinen rotationssymmetrischen Öl
filters nach der Erfindung.
Der Ölfilter weist ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse
10 auf, das aus einem Sockelteil 12 und aus einem Deckelteil
14 gebildet ist und in dem ein Filter-Einsatz 48 unterge
bracht ist. Das Sockelteil 12 weist eine quer zur Längsachse
des Gehäuses 10 verlaufende Bodenplatte 16 auf, die mit An
schlußmitteln 18 für den Ölfilter ausgestattet ist.
Diese Anschlußmittel 18 umfassen eine in der Bodenplatte 16
ausgesparte zentrische Öffnung 18a, die mit einem Gewinde
18b versehen ist, mit dem der Ölfilter beispielsweise an
einem Motorbauteil anschraubbar ist. Gleichzeitig dient die
Öffnung 18a als Ablaufleitung für das gefilterte Öl. Deswei
teren umfassen die Anschlußmittel 18 mehrere, in der Boden
platte 16 ausgesparte, unter radialem Abstand zur zentri
schen Öffnung 18a angeordnete Öffnungen 18c, die als Zulauf
leitungen für das zu filternde Öl dienen. Ebenfalls den An
schlußmitteln 18 zuzurechnen ist eine, die Öffnungen 18a und
18c umgebende Dichtung 18d in Form eines Dichtungsringes mit
quadratischem Querschnitt.
Das Sockelteil 12 weist an seiner Bodenplatte 16 umfangsmä
ßig angrenzend einen sich in Achsrichtung, von der Boden
platte 16 weg erstreckenden zylindrischen Abschnitt 20 auf,
der aus einer Hülse 22 und aus einem von der Hülse 22 umfaß
ten Befestigungsring 24 gebildet ist. An der Innenseite des
Befestigungsringes 24 ist ein Innengewinde 26 vorgesehen,
das als Mittel zur Befestigung des Deckelteils 14 dient. Der
Befestigungsring 24 ist zum einen in Achsrichtung gesichert,
in dem er einenends auf der in den Innenraum des Gehäuses 10
weisenden Innenseite der Bodenplatte 16 aufliegt und
anderenends an einem an der Hülse 22 angeordneten Absatz 28
zur Anlage kommt. Dieser Absatz 28 wird am von der
Bodenplatte 16 abgewandten Endabschnitt der Hülse 22 durch
einen radial nach innen ragenden, kreisringförmig umlaufen
den Steg 30 gebildet. An diesem Steg 30 ist ein zylindri
scher Kragen 32 so angeschlossen, daß er die Hülse 22 mit
einem kleineren Querschnitt verlängert. Zum anderen ist der
Befestigungsring 24 in Drehrichtung mittels mehrerer um
fangsmäßig verteilter, am Übergang zwischen Hülse 22 und
Steg 30 angeordneter Abflachungen 34 gesichert, die in ent
sprechende Aussparungen 50 am Befestigungsring 24 form
schlüssig eingreifen. Es sind auch beliebige andere Siche
rungsmöglichkeiten anwendbar, wie z. B. nach innen vorste
hende, in Achsrichtung verlaufende Rippen auf der Innenseite
der Hülse 22, die formschlüssig in entsprechende Vertiefun
gen im Befestigungsring 24 eingreifen.
Das Deckelteil 14 ist an seinem offenen Ende mit einem zum
Innengewinde 26 des Befestigungsringes 24 korrespondierenden
Außengewinde 36 versehen und weist auf seiner Außenseite in
der Nähe des Außengewindes 36 eine ringförmig umlaufende,
radial abstehende Schulter 38 auf. Entsprechend der Figur
ist das Deckelteil 14 soweit in das Sockelteil 12
eingeschraubt, bis die als Anschlag dienende Schulter 38 ge
gen den Kragen 32 der Hülse 22 zur Anlage kommt. Zwischen
dem Außengewinde 36 und der Schulter 38 ist auf der Außen
seite des Deckelteils 14 eine Ringnut 40 ausgespart, in der
eine Dichtung 42, beispielsweise ein O-Ring, eingebracht
ist. Im eingeschraubten Zustand ist diese Dichtung 42 ent
prechend der Figur zwischen dem Nutgrund und der Innenfläche
des Kragens 32 eingeklemmt, so daß das Gehäuse 10 druck- und
öldicht verschlossen ist.
Die im gezeigten Ausführungsbeispiel aus Blech gefertigte
Hülse 22 umfaßt die Bodenplatte 16 an deren Umfang und ist
in diesem Bereich durch Bördelung mit einem auf der Außen
seite der Bodenplatte 16 angeordneten scheibenförmigen
Blechteil 44 dicht und fest verbunden. Dabei ist das Blech
teil 44 im wesentlichen der Außenkontur der Bodenplatte 16
angeglichen, insbesondere ist für die Zulauföffnung 18a der
Bodenplatte 16 eine entsprechende Aussparung vorgesehen. In
ähnlicher Weise sind im Blechteil 44 Aussparungen für die
Zulauföffnungen 18c der Bodenplatte 16 vorgesehen, die um
fangsmäßig in die Zulauföffnungen 18c hineinragen, wodurch
das Blechteil 44 drehgesichert an der Bodenplatte 16 gehal
ten ist. Das Blechteil 44 ist im Ausführungsbeispiel so ge
formt, daß sich an seiner, von der Bodenplatte 16 abgewand
ten Seite eine ringnutförmige Aufnahme 46 ausbildet, in der
die zu den Anschlußmitteln 18 der Bodenplatte 16 gezählte
Dichtung 18d gehalten ist.
An dem Rand der Ablauföffnung 18a ist zum Inneren des Soc
kelteiles 12 hin ein Stutzen 19 dicht angebunden, auf dessen
Außenumfang ein austauschbarer Ringfilter-Einsatz 48 dicht
aufschiebbar ist. Der Stutzen 19 und die Bodenplatte 16 sind
zweckmäßigerweise miteinander verschweißt, wenn die
Materialien dieser beiden Teile dies zulassen. Der Stutzen
19 ist zweckmäßigerweise ein einfach zu formendes Blechteil.
Eine besonders preiswerte Ausführungsform ergibt sich, wenn
die durch die Erfindung gegebene Möglichkeit ausgenutzt
wird, für die verschiedenen Bauteile entsprechend den je
weils an sie gestellten Anforderungen unterschiedliche Ma
terialien zu verwenden. Vorzugsweise besteht dann die Bo
denplatte 16 aus einem Druckgußteil mit hoher Biegesteifig
keit. Der Befestigungsring 24 und vorzugsweise auch das Dec
kelteil 14 werden aus Kunststoff gefertigt, während die
Hülse 22 aus Blech besteht, um die einfach herzustellende,
druck- und öldichte sowie ausreichend feste Bördelverbindung
mit dem Blechteil 44 zu erzeugen.
Das Sockelteil 12 kann auf einfache Weise montiert werden,
in dem zunächst die Hülse 22 soweit vorgeformt wird, daß sie
bereits den Absatz 28 mit Steg 30 und Kragen 32 sowie den
Abflachungen 34 aufweist. In die Hülse 22 wird dann der Be
festigungsring 24 so eingeführt, daß er auf dem Absatz 28
aufliegt, wobei die Abflachungen 34 in die entsprechenden
Aussparungen 50 am Befestigungsring 24 eingreifen. Anschlie
ßend wird die Bodenplatte 16 in der Hülse 22 auf den Befe
stigungsring 24 aufgelegt. Schließlich wird das Blechteil 44
aufgesetzt und sein Rand mit dem Rand der Hülse 22 umgebör
delt, wobei sämtliche Bauteile gegeneinander verspannt wer
den.
Claims (10)
1. Ölfilter mit einem aus einem Deckelteil (14) und einem
Sockelteil (12) bestehenden Gehäuse (10), wobei das Sockel
teil (12) eine Bodenplatte (16) mit Mitteln (18) zum An
schluß des Ölfilters und einen im wesentlichen zylindrischen
Abschnitt (20) aufweist, an dem Mittel (26, 36) zur
Befestigung des Deckelteils (14) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenplatte (16) und der zylindrische Abschnitt (20)
des Sockelteils (12) zwei separat ausgeführte Bauteile sind,
die in Achsrichtung des zylindrischen Abschnitts (20)
kraftübertragend dicht miteinander verbunden sind.
2. Ölfilter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zylindrische Abschnitt (20) eine Hülse (22) auf
weist, an der ein Befestigungsring (24) mit den Befesti
gungsmitteln (18) für das Deckelteil (14) angeordnet ist.
3. Ölfilter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsring (24) in Dreh- und Achsrichtung ge
sichert an der Hülse (22) angeordnet ist.
4. Ölfilter nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsring (24) im Hülseninnenraum angeordnet
ist.
5. Ölfilter nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsring (24) aus Kunststoff besteht.
6. Ölfilter nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (22) aus Blech besteht.
7. Ölfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Verbindung zwischen zylindrischem Abschnitt (20)
und Bodenplatte (16) ein scheibenförmiges Blechteil (44) auf
der Außenseite der Bodenplatte (16) angeordnet ist, das mit
dem zylindrischen Abschnitt (20) kraftverbunden ist.
8. Ölfilter nach den Ansprüchen 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder des scheibenförmigen Blechteils (44) und der
Hülse (22) aus Blech im Bereich des Umfangs der Bodenplatte
(16) durch Bördelung miteinander verbunden sind.
9. Ölfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel für das Deckelteil (14) als Ge
winde (26, 36) ausgebildet sind.
10. Ölfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Randbereich der Ablauföffnung (18a) der Bodenplatte
(16) ein axial in das Innere des Sockelteils (12) ragender
Stutzen (19) für eine dichte Aufnahme eines auf diesen auf
zuschiebenden Ringfiltereinsatzes (48) dicht angebunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996146803 DE19646803B4 (de) | 1996-11-13 | 1996-11-13 | Ölfilter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996146803 DE19646803B4 (de) | 1996-11-13 | 1996-11-13 | Ölfilter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19646803A1 true DE19646803A1 (de) | 1998-05-14 |
| DE19646803B4 DE19646803B4 (de) | 2007-04-12 |
Family
ID=7811482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996146803 Expired - Lifetime DE19646803B4 (de) | 1996-11-13 | 1996-11-13 | Ölfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Also Published As
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| DE19646803B4 (de) | 2007-04-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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Owner name: MAHLE FILTERSYSTEME GMBH, 70376 STUTTGART, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| R071 | Expiry of right |