DE19646754A1 - Allkraftstoffmotor - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Allkraftstoffmotor der periodisch
Wärmeenergie eines rasch verbrennenden oder explodierenden
Gemisches fester, flüssiger oder gasförmiger Kraftstoffe mit
Luft in nutzbare mechanische Energie umwandelt.
Bei herkömmlichen periodisch arbeitenden Explosionsmotoren
werden feste, flüssige und gasförmige Kraftstoffe verwendet um
nutzbare mechanische Energien zu erzeugen, wie bei diversen
Kolbenhubmotorvarianten. Es gibt auch einige
Brennkraftmaschinen-Sonderformen auf die nicht speziell
eingegangen wird, wie z. B. Turbinenluftstrahltriebwerke,
Gasturbinen und Brennkammern für Raketen, die kontinuierlich
arbeiten.
Bei den klassischen Kolbenmotoren Otto und Diesel wird im ge
schlossenen Raum der Kraftstoff gezündet, und dadurch
mechanische Energie erzeugt. Diese Motoren bestehen gewöhnlich
aus den Grundbauteilen, wie Zylinder und Kolben mit Pleuel
stange, Zylinderkopf mit Steuerungsteilen, und Kurbeigehäuse
mit der Kurbeiweile. Diese Verbrennungsmotore arbeiten nach
einen Grundprinzip, wo der Kolben am oberen Totpunkt des
Zylinders durch Drehung der Kurbelwelle den Kolben mit Ver
bindung der Pleuelstange nach dem unteren Totpunkt des
Zylinders befördert. Hierbei wird ein Luft-Kraftstoffgemisch
oder nur Luft über das Einlaßventil in dem Zylinderraum
angesaugt. Bei weiterer Drehung wird das Gemisch oder die
Luft Komprimiert bis der obere Totpunkt wieder erreicht ist.
Dort wird das Gemisch durch Selbstzündung oder Fremdzündung zur
Verbrennung oder Explosion gebracht. Falls nur Luft komprimiert
wurde, wird vor der Verbrennung oder Explosion noch der Kraft
stoff zugeführt, wie z. B. durch Direkteinspritzung. Durch die
Explosion des Kraftstoffgemisches wird nun eine mechanische
Kraft über den Kolben zur Pleuelstange und Kurbelwelle in eine
rotierende Bewegung umgesetzt. Durch Drehung der Kurbeiweile
wird der Kolben im Zylinder immer von oberen zum unteren Tot
punkt oder umgekehrt bewegt, wobei er die Abgase über ein Aus
laßventil ausstößt, und wieder von neuen Kraftstoff ansaugen
kann, und dadurch eine periodische Drehbewegung aufgebaut wird.
Diese Arbeitstakte können in zwei oder Viertakt Motoren
verwendet werden.
Durch die Verbindung des Kolbens mit der Kurbelweile wird der
Wirkungsgrad dieser Motoren stark herabgesetzt, und eine
Einschränkung von Möglichkeiten der mechanischen Drehbewegung
ist hierdurch festgelegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen periodisch
arbeitenden Allkraftstoffmotor zu entwickeln, der die vorge
nannten Nachteile verringert, durch weglassen der Kolben
und Kurbelwelle mit der Pleuelstange, wird die Explosion
direkt eine Druckkraft auf ein flüssiges Medium ausüben,
und durch diese Druckerhöhung im flüssigen Medium kann eine
mechanische Kraft erzeugt werden, oder diese Energie vom flüs
sigen Medium wird gespeichert in einen Druckbehälter, aus dem
dann kurzfristig oder nach längeren Zeitabschnitten eine
Drehbewegung z. B. erzeugt wird, an einer, oder mehrere Steilen,
auch Zeitversetzte Bewegungen währen möglich. Da die Explosions
kräfte direkt in ein flüssiges Medium gespeichert werden, ist
der Wirkungsgrad Höher als bei herkömmlichen Motoren, und es
wird dadurch Kraftstoff eingespart. Das Explosionsgemisch wird
durch Vorverdichtung den verschiedenen Kraftstoffen variabel
angepaßt, mit geringe bis höhere Drücke im Verbrennungsraum
eingebracht. Die Zeitabstände zwischen den Explosionen können
kürzer als bei herkömmlichen Motoren durchgeführt werden,
oder sie können bis auf eine Explosion abgesenkt werden, da
durch wird die Umweitbeiastung geringer. Auch die Materialein
sparung ist Aufgabe der Erfindung, was durch beseitigen von
mechanischen Bewegungselementen erreicht wird, und die Reibung
durch den Wegfall der mechanischen Elemente, wird geringer.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den
kennzeichneten Teilen der zugehörigen Patentansprüche
angegebenen Merkmale gelöst.
Die Erfindung geht nach Anspruch 1 von einem periodischen
arbeitenden Allkraftstoffmotor aus, bei dem ein oder mehrere
Zylinder mit Zylinderkopf, durch periodische innere Explosionen
mittels Kraftstoff-Luft oder Sauerstoff-Gemisch eine Druckkraft
auf ein flüssiges Medium ausüben, um nun mit der Energie des
flüssigen Mediums nutzbare mechanische Energie zu erzeugen.
Nach Anspruch 2 werden ein oder mehrere Zylinder mit Zylinder
kopf die Explosionsdruckkraft über ein Rückschlagventil oder
Kolbenventil in ein flüssiges Medium leiten, um dann mit der
Energie des flüssigen Mediums nutzbare mechanische Energie zu
erzeugen, dadurch wird der Motor vielfältiger anwändbar.
Und beim Anspruch 3 sind ein oder mehrere Zylinder mit Zy
linderkopf, die die Explosionsdruckkräfte auf ein gasförmiges
Medium ausüben, um dann mit der Energie des gasförmigen Mediums
nutzbare mechanische Energie zu erzeugen, oder wie bei Anspruch
2 wird die Explosion erst über ein Rückschlagventil oder ein
Kolbenventil geleitet, um nutzbare Energie zu erzeugen, auch
hierdurch kann der Erfindungsgegenstand umfangreicher
angewendet werden.
Anhand der beigefügten Zeichnungen werden Ausführungsformen der
Erfindung beispielsweise näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Allkraftstoffmotor nach Anspruch 1,
Fig. 2 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Allkraftstoffmotor mit Rückschlagventil nach Anspruch 2,
Fig. 3 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Allkraftstoffmotor mit Kolbenventil nach Anspruch 2.
Gemäß Fig. 1 wird in einem geschlossenen Raum 4, für den keine
besondere Form vorgesehen ist, ein flüssiges Medium 7 durch
gleichzeitiges öffnen der Auslaßventile im Zylinderkopf 2 und
im obersten Bereich des geschossenen Raums 4, mit der Ver
bindung des Zylinders 1 und seiner unteren Öffnung zum geschlos
senen Raum 4, der mindestens ein Einlaßventil 5 aufweist, das
die ein Rückschlagventil ein flüssige Medium 7 nur in einer
Richtung leitet, und mit einen Vorratsbehälter mit drucklosen
flüssigen Medium 7 verbunden ist. Das flüssige Medium 7 liegt
am Einlaßventil 5 mit einen Eigendruck an, wobei der Eigendruck
des Mediums 7 durch die Anbauhöhe des Vorratsbehälters sowie
Größe über dem Explosionsmotor bestimmt wird. Das flüssige
Medium 7 wird ohne Luftpolster oder Luftpuffer in den geschlos
senen Raum 4 eingeleitet. In oder am geschlossenen Raum 4 wer
den ein oder mehrere Zylinder 1 mit Zylinderkopf 2 mit ihrer
Öffnung in Richtung zur Schwerkraft, oder Vertikal ausgerichtet,
befestigt, um das Kraftstoffgemisch im oberen Teil des Zylin
ders 1 zu positionieren, oder der geschlossene Raum 4 wird
weggelassen, und durch ein natürliches Gewässer ersetzt.
Das Kraftstoff-Luft-Gemisch wird mittels Gebläsedruck über
flexible Leitungen von der Wandung des geschlossenen Raums 4 zu
den geöffneten Einlaßventilen des Zylinderkopfs 2, in den Zylin
der 1 geleitet, bis das vorbestimmte Explosionsvolumen im Zylin
der 1 erreicht ist, nun werden die Einlaßventile geschlossen,
und gleichzeitig wurde der Teil des Medium 7 aus der unteren
Öffnung des Zylinders 1 gedrückt, der dem Volumen des
Explosionsraumes entsprach, ein Teil des Mediums 7 verbleibt
im unteren Abschnitt des Zylinders 1.
Nun wird das Explosionsgemisch mittels Fremdzündung
oder Eigenzündung gezündet, durch die Explosion wird eine Druck
kraft auf das flüssige Medium 7 ausgeübt, so das es aus dem un
teren Teil des Zylinders 1 gedrückt wird, und dabei das Eingags
ventil 5 schließt, das Medium 7 wird mit einen Teil der Verbren
nungsgase über mindestens ein Auslaßventil 6 das nur in einer
Richtung das Medium 7 leiten kann, aus dem geschlossenem Raum
4, zu mindestens einen Laufrad, oder bei linearer Bewegung auf
mindestens einen Kolben im Zylinder geleitet, wo nutzbare
mechanische Energien erzeugt werden, bevor die Explosionskraft
auf ein Laufrad oder Kolben wirkt, kann das flüssige Medium 7
über einen Druckbehälter geleitet werden, in dem ein Luft
polster vorhanden ist, um die Explosionsstöße zu dämpfen, oder
das flüssige Medium 7 im Druckbehälter zu speichern. Das Medium
7 wird weiter mit einen Teil der Verbrennungsgase zum Vorratsbe
hälter geleitet, und durch wider öffnen der Auslaßventile im
Zylinderkopf 2 und dem geschlossenen Raum 4 schließt sich das Aus
laßventil 6, und es werden alle Verbrennungsgase aus dem Zy
linder 1 und dem geschlossenen Raum 4 zum drucklosen Ausgleich
behälter geleitet, und gleichzeitig kann über das Einlaßventil
5 neues Medium 7 einströmen, und der Kreislauf des flüssigen
Mediums 7, und der erzeugten mechanischen Energie ist vollzogen.
Der Ausgang des Zylinders 1 kann mit einen Rohrbogen in
Richtung zum Auslaßventil 6 und zusätzlich mit einer Düsenform
versehen werden, und im Rohrbogen oder unteren Teil des Zylin
ders 1 können Rückhalteelemente für das Medium 7 angebracht
werden. Hierdurch wird die Explosionskraft zum Medium 7 unge
hindert weitergeleitet, aber das Medium 7 kann nicht so schnell
durch die Schrägsteilung von Blechringen in Richtung des Aus
ganges des Zylinders 1, z. B. 45 Grad, durch Turbulenzbildung,
den Zylinderraum 1 erreichen, was für die Steuerung und den
Ablauf des Explosionsprozeß günstig ist, so das eine Saug
wirkung am Einlaßventil 5 entsteht. Für die Zylinder 1 ist
keine besondere Form vorgeschrieben, es kann auch z. B. die
Kugelform gewählt werden, und auch der geschlossene Raum 4
kann alle Aufgaben oder Abläufe wie voran beschrieben von den
Zylinder 1 mit Zylinderkopf 2 übernehmen. Der Zylinderkopf 2
hat die Funktion wie bei Otto und Dieselmotor Einlaß und Auslaß
ventile, sowie bei Fremdzündung eine Zündeinrichtung oder bei
Selbstzündung eine Glüheinrichtung aufzunehmen. Die Steuerung
der Ventile und Zündzeitpunkt werden durch eine elektronische
Zeitsteuerung vorgenommen. Es ist auch möglich wie bei herköm
mlichen Motoren, eine Nockenweile zu verwenden die mit einen
Elektromotor mit Getriebe eine vorher festgelegte Drehzahl
aufweist, an der Nockenweile werden weiterhin alle notwendigen
Schaltvorgänge w.z. B. für den Zündzeitpunkt befestigt, um ein
Justieren der Steuerung mit Hilfe der voran beschriebenen
elektronischen Zeitsteuerung zu realisieren. Die Luft oder das
Luftgemisch werden mittels Gebläse zu Einlaßventile befördert,
es können Abgase aus, und ein Unterdruck im geschlossenen Raum
4, und Zylinder 1 mittels Sauggebläse über Auslaßventile ver
stärkt werden. Beim Startvorgang können die Gebläse und die
elektronisch Zeitsteuerung mit Batterie betrieben werden, bis
ein Generator diese Aufgabe übernimmt. Die Wärmeentwicklung
durch die Explosion, wird durch das Medium 7 abgeführt, und
kann über eine Kühleinrichtung absorbiert werden. Die zusammen
geführten Abgase aus dem drucklosen Vorratsbehälter werden wie
bei herkömmlichen Motoren über eine Abgaseinrichtung ins Freie
geleitet. Alle Funktionen des Zylinderkopf 2 können auch vom
Zylinder 1 getrennt werden, und an einen entfernten Ort instal
liert werden, von dort aus wird über Leitungen zum Zylinder 1
mittels Einlaßventile oder Auslaßventile und elektrisch oder
elektronisch der Zylinder 1 gesteuert.
Die Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäß ausgebildeten Allkraft
stoffmotor nach Anspruch 2 mit der Änderung gegenüber des An
spruchs 1, das der Zylinder 1 mit Zylinderkopf 2 mit einen Rück
schlagventil 3 am unteren offenen Teil des Zylinders 1 versehen
wird, und dadurch der Zylinder 1 von unten geschlossen wird,
und den Explosionsraum vom flüssigen Medium 7 trennt.
Die Befestigung des Rückschlagventils 3 wird mittels Federkraft
erreicht. Und diese Zylinder 1 werden genauso wie beim Anspruch
1, an oder im geschlossenen Raum 4 befestigt, oder der geschlos
sene Raum 4 wird weggelassen, und durch ein natürliches Gewäs
ser ersetzt, der technische Ablauf des geschlossenen Raums 4
wird auch hier wie bei der Fig. 1 beschrieben angewendet, und
der Zylinderkopf 2 hat auch hier die Funktionen wie bei Fig. 1.
Der Zylinder 1 wird über Einlaßventile mittels Gebläse mit
Kraftstoff-Luft-Gemisch gefüllt, dann werden die Einlaßventile
geschlossen, und das Kraftstoffgemisch wird mittels Eigen oder
Fremdzündung zur Explosion gebracht. Durch die Explosion des
Kraftstoff-Gemischs wird über das Rückschlagventil 3, und dem
flüssigen Medium 7 des geschlossenen Raums 4 und Auslaßventil 6
eine Kraft auf mindestens einen Laufrad oder mindestens einen
Kolben durchgeführt, und gleichzeitig werden Abgase der
Explosion zum Vorratsbehälter geleitet. Nach der Explosion
werden Auslaßventile des Zylinders 1 geöffnet, und diese Abgase
werden durch Sog oder Druckluft zum Vorratsbehälter geleitet,
nach der Schließung der Auslaßventile wird über Einlaßventile
neues Kraftstoff-Luft-Gemisch eingeleitet, und der Kreislauf
ist hergestellt.
Bei dieser Ausführungsvariante können auch die
Zylinder 1 durch Halbkugeln ersetzt werden, wo die Explosions
kräfte zwischen den Halbkugeln entweichen, es ist auch möglich
die Zylinder 1 der Ausführungsvarianten der Fig. 2 und 3 den
geschlossenen Raum 4 von außen durchlaufen zu lassen. Diese
Zylinder 1 werden außerhalb des geschlossenen Raum 4 mit Kraft
stoffgemisch gefüllt und auch die Abgase entfernt, diese Zylin
der 1 werden kontinuierlich im geschossenen Raum 4 positioniert,
und dann gezündet.
Die Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemäß ausgebildeten Allkraft
stoffmotor nach Anspruch 2 mit einer weiteren Änderung gegen
über den Anspruchs 1, in der Form das der Zylinder 1 mit Zylin
derkopf 2 mit einen Kolbenventil 3a im Zylinder 1 versehen wird.
Das Kolbenventil 3a hat die Aufgabe wie auch das Rückschlag
ventil 3, den Explosionsraum vom flüssigen Medium 7 zu trennen.
Die Zylinder 1 werden wie die voran beschriebenen Lösungen an
oder im geschlossenen Raum 4 befestigt, oder der geschlossene
Raum 4 kann auch hier weggelassen werden, und durch ein natür
liches Gewässer ersetzt werden, der Ablauf im geschlossenen
Raum 4 und des Zylinderkopfs 2 wird auch wie voran beschrieben
angewendet. Der Zylinder 1 wird über Einlaßventile mittels Ge
bläse mit Kraftstoff-Luft-Gemisch gefüllt, wobei das Kolbenven
til 3a sich vom Zylinderkopf 2 zur unteren Öffnung des
Zylinders 1 bewegt, bis das vorbestimmte Explosionsvolumen
erreicht ist, dabei wurde gleichzeitig vom Kolbenventil 3a das
flüssige Medium 7 aus der unteren Öffnung des Zylinders 1 um
das Volumen des Explosionsraumes gedrückt. Nun werden die
Einlaßventile geschlossen, und das Kraftstoffgemisch wird ge
zündet. Durch die Explosion wird eine Druckkraft auf das Kolben
ventil 3a ausgeübt, das die Energie zum flüssigen Medium 7 wei
terleitet in der Form das daß flüssige Medium 7 im Zylinder 1
nach unten gedrückt wird, und über Auslaßventil 6 wie beim An
spruch 1 mechanische Energien durch ein Laufrad oder Kolben
erzeugt, danach gelangt das flüssige Medium 7 zum Vorratbehäl
ter. Nach der Explosion werden die Auslaßventile des Zylinders
1 geöffnet, wodurch die Abgase durch Sog und der Aufwärtsbewe
gung des Kolbenventils 3a und das öffnen des Einlaßventils 5
mit dem anliegenden Eigendruck des flüssigen Mediums 7 aus dem
Vorratsbehälter, entfernt. Nach Schließung der Auslaßventile
wird über die geöffneten Einlaßventile neues Kraftstoffgemisch
in den Zylinder 1 geleitet, so das auch bei dieser Ausführung
variante der Kreislauf der Motortätigkeit abgeschlossen ist.
Die Explosion des Kraftstoffgemischs darf bei der voran
beschriebenen Lösung nicht so stark sein, das daß Kolbenventil
3a aus der unteren Zylinder 1 Öffnung geschleudert wird, bei
stärkeren Explosionen, oder ohne geschlossenen Raum 4 wird an
der unteren Öffnung des Zylinders 1 eine Feder befestigt, um
das Kolbenventil 3a vom verlassen des Zylinders 1 zu hindern,
oder über dem Kolbenventil 3a werden Öffnungen in die Zylinder
wandung 1 angebracht, wo das Kolbenventil 3a den untersten Be
reich des Zylinders 1 erreicht, nun kann die Explosionsdruck
kraft über diese Öffnungen in den geschlossenen Raum 4 gelangen,
um von hier aus mechanische Energie zu erzeugen, dann wird mit
den Federdruck und Sog über geöffnete Auslaßventile das Kolben
ventil über diese Öffnungen zum Zylinderkopf 2 bewegt.
Nach Anspruch 3, wird gegenüber den Ausführungsformen der An
sprüche 1 und 2 folgendes geändert, das flüssige Medium 7 wird
mit einen gasförmigen Medium 7 ausgetauscht, oder falls der ge
schlossene Raum 4 von den Ansprüchen 1 und 2 nicht benötigt
wird, kann als natürliches gasförmiges Medium 7 Luft verwendet
werden.
1
Zylinder
2
Zylinderkopf
3
Rückschlagventil
3
a Kolbenventil
4
geschlossener Raum
5
Einlaßventil
6
Auslaßventil
7
Medium
Claims (3)
1. Allkraftstoffmotor der Wärmeenergie periodisch in Zylinder
mit Zylinderkopf durch innere Explosionen eines Kraftstoff-
Luft-Gemisch, zu nutzbare mechanische Energie umwandelt,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein oder mehrere Zylinder 1 mit Zylinderkopf 2, durch periodische
innere Explosionen mittels Kraftstoff-Luft-Gemisch eine Druckkraft
auf ein flüssiges Medium ausüben, um nun mit der Energie des
flüssigen Mediums nutzbare mechanische Energie zu erzeugen.
2. Allkraftstoffmotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein oder mehrere Zylinder 1 mit Zylinderkopf 2 die Explosions
druckkraft über ein Rückschlagventil 3 oder Kolbenventil 3a in
ein flüssiges Medium leiten, um dann mit der Energie des
flüssigen Mediums nutzbare mechanische Energie zu erzeugen.
3. Allkraftstoffmotor nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein oder mehrere Zylinder 1 mit Zylinderkopf 2, die die Explosions
druckkräfte auf ein gasförmiges Medium ausüben, um dann mit der
Energie des gasförmigen Mediums nutzbare mechanische Energie zu
erzeugen, oder wie bei Anspruch 2 wird die Explosion erst über
ein Rückschlagventil 3 oder ein Kolbenventil 3a geleitet, um
nutzbare mechanische Energie zu erzeugen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996146754 DE19646754A1 (de) | 1996-11-04 | 1996-11-04 | Allkraftstoffmotor |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996146754 DE19646754A1 (de) | 1996-11-04 | 1996-11-04 | Allkraftstoffmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19646754A1 true DE19646754A1 (de) | 1998-05-07 |
Family
ID=7811450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996146754 Withdrawn DE19646754A1 (de) | 1996-11-04 | 1996-11-04 | Allkraftstoffmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
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