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DE19644644C1 - Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück

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Publication number
DE19644644C1
DE19644644C1 DE1996144644 DE19644644A DE19644644C1 DE 19644644 C1 DE19644644 C1 DE 19644644C1 DE 1996144644 DE1996144644 DE 1996144644 DE 19644644 A DE19644644 A DE 19644644A DE 19644644 C1 DE19644644 C1 DE 19644644C1
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DE
Germany
Prior art keywords
cannula
cylindrical body
tip
piece
bulge
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Expired - Lifetime
Application number
DE1996144644
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Muschiol
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sarstedt AG and Co KG
Original Assignee
ELTEST GES fur ELEKTROPHORESE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELTEST GES fur ELEKTROPHORESE filed Critical ELTEST GES fur ELEKTROPHORESE
Priority to DE1996144644 priority Critical patent/DE19644644C1/de
Priority to DE1997134332 priority patent/DE19734332C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19644644C1 publication Critical patent/DE19644644C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/0289Apparatus for withdrawing or distributing predetermined quantities of fluid
    • B01L3/0293Apparatus for withdrawing or distributing predetermined quantities of fluid for liquids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entnah­ me einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück, das an zumindest einem Ende eine verbreiterte Querschweißnaht auf­ weist, mit einem mit einer Sacklochöffnung versehenen zy­ lindrischen Körper zur Aufnahme des Schlauchstückes und ei­ ner in Körperlängsachse angeordneten Kanüle, deren Spitze zum offenen Ende des zylindrischen Körpers gerichtet ist und unterhalb davon endet.
Im allgemeinen müssen insbesondere Blutkonserven nach deren Entnahme vom Patienten oder vor der Infusion mehrmals gete­ stet werden, beispielsweise um eine Blutgruppe festzustel­ len oder zu prüfen, ob die Blutkonserve mit AIDS-Erregern infiziert ist. Jeder Blutkonserve sind dabei Proben in Form von mehreren Begleitröhrchen mit mehreren Millilitern Volu­ men beigefügt. Derartige Proben haben jedoch den Nachteil, daß sie nur begrenzte Zeit gelagert werden können, wenn sie einmal geöffnet wurde. Darüber hinaus wird die Probe nach dem Öffnen verunreinigt und dies kann zu falschen Meßergeb­ nissen führen.
Seit einiger Zeit werden die erforderlichen Blutproben in Schlauchsegmente eingeschlossen, um den heutigen Anforde­ rungen an Sicherheit und Hygiene gerecht zu werden. Zu die­ sem Zweck ist an jeden Blutbeutel ein extrudierter Kunst­ stoffschlauch angebracht, der in bestimmten Abständen Quer­ verschweißungen aufweist, die den Schlauch in hermetisch abgeschlossene Segmente unterteilt. Jeder dieser Schlauch­ segmente umfaßt ein bestimmtes Volumen von Blut. Um die Blutkonserve zu testen ist daher ein endseitig angeordneter Schlauchabschnitt des Schlauches abzuschneiden und zu öff­ nen. Hierfür wird in der Regel eine Schere verwendet, wobei es sowohl zum Verspritzen von Blut als auch zur Hämolyse kommen kann.
Aus der DE 295 18 814 U1 ist eine Vorrichtung zum Öffnen einer Blutprobe bekannt, bei der ein durch Querverschwei­ ßung begrenzter Schlauchabschnitt verwendet wird, der eine Blutprobe einschließt. Um die Blutentnahme zu Testzwecken zu ermöglichen, ist ein einseitig offener rohrförmiger Kör­ per vorgesehen, in dem etwa parallel zur Längsmittelachse eine Kanüle angeordnet ist, deren Einstechspitze zur offe­ nen Stirnseite des rohrförmigen Körpers weist und deren Ka­ nal den Boden des rohrförmigen Körpers durchsetzt. Im inne­ ren Hohlraum des rohrförmigen Körpers sind Führungen für den Schlauchabschnitt angebracht, die eine Kollision zwi­ schen der Kanülenspitze und einer Querschweißnaht des Schlauchabschnittes verhindern sollen. Diese Führungen be­ stehen aus zwei sich diametral gegenüberliegenden und sich zur Längsmittelachse des rohrförmigen Körpers erstreckenden Vorsprüngen, die sich von der offenen Stirnseite des rohr­ förmigen Körpers zu dessen Boden hin leicht verjüngen, um den Schlauchabschnitt zu führen und im vollständig einge­ schobenen Zustand festzuklemmen. Ist der Schlauchabschnitt etwa zur Hälfte in den rohrförmigen Körper eingeschoben, soll die Kanülenspitze den Schlauchabschnitt unmittelbar neben der Querverschweißung durchdringen, um die Blutflüs­ sigkeit über die Kanüle in ein entsprechendes Gefäß abzu­ leiten.
Durch die Einführung des Schlauchabschnittes axial zur Längsmittelachse des rohrförmigen Körpers ist zwar häufig gewährleistet, daß die Spitze der Kanüle tatsächlich seit­ lich der Querverschweißung die Hülle des Schlauchabschnit­ tes durchdringt, jedoch ist oftmals die Querverschweißung infolge des Verschweißungsprozesses um ihre Querachse mehr oder weniger abgewinkelt. Dies wiederum führt dazu, daß die Querverschweißung selbst auf die Spitze der Kanüle trifft, auch wenn diese zur Längsmittelachse des rohrförmigen Kör­ pers leicht exzentrisch versetzt ist. Dadurch kann es zur Verstauchung der Kanülenspitze kommen, wodurch diese un­ brauchbar gemacht wird. Wird das Auftreffen der Querver­ schweißung auf die Kanülenspitze durch den handhabenden Be­ nutzer bemerkt, kann der Schlauchabschnitt wieder aus dem rohrförmigen Körper herausgezogen, um etwa 180° um seine Längsachse gedreht und erneut in den rohrförmigen Körper eingeschoben werden. Dies erfordert eine zusätzliche Mani­ pulation, wobei darauf geachtet werden muß, daß beim erneu­ ten Einführen der Querverschweißung des Schlauchabschnittes diese zwischen den sich diametral gegenüberliegenden Längs­ führungen eingeführt wird.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die in den rohrförmigen Körper eingesetzte Kanü­ le im wesentlichen nur durch die Bodenwandung des rohrför­ migen Körpers gehalten wird. Es kann somit leicht zur Ver­ kantung bzw. zum Anlegen der Kanüle an die Innenwand des rohrförmigen Körpers kommen. Die Kanülenspitze kann dann nicht mehr sicher die Wandung des Schlauchabschnittes durchstoßen.
Darüber hinaus benötigt diese Vorrichtung eine relativ gro­ ße Tiefe, einmal bis der Schlauchabschnitt auf die Kanülen­ spitze trifft und weiterhin bis das vordere Ende des Schlauchabschnittes weit genug über die Kanüle gezogen wur­ de. Dies erfordert einen langen Weg, den das mit der Quer­ verschweißung versehene vordere Ende des Schlauchabschnit­ tes zurücklegen muß, wodurch der außerhalb des rohrförmigen Körpers verbleibende Teil des Schlauchabschnittes erheblich verkürzt wird. Dies wiederum führt dazu, daß nur in einem eng begrenzten Bereich ein Druck auf den Schlauchabschnitt ausgeübt werden kann. Dadurch kann die darin befindliche Blutprobe nicht hinreichend sicher und nicht vollständig aus dem Schlauchsegment herausgedrückt werden.
Aus der EP 0 499 764 A1 ist ein Anschlußstück aus im we­ sentlichen Kunststoff bekannt, das ein glockenförmiges Auf­ nahmeteil mit einer darin aufgenommenen Kanüle aufweist. Dieses wird auf eine eine medizinische Flüssigkeit enthal­ tende Flasche aufgesetzt, so daß die Kanülen in einen durchstoßbaren Verschluß der Flasche eindringen kann und die Flüssigkeit beispielsweise in einen am Anschlußstück befestigten Schlauch ableiten kann.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück der ein­ gangs genannten Art zu schaffen, mittels welcher ein zuver­ lässiges Einführen und darüber hinaus hämolysefreies Öffnen des Schlauchabschnittes ermöglicht wird, wobei die Vorrich­ tung kostengünstig herstellbar und leicht handhabbar sein soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
In diese Vorrichtung wird das Schlauchstück nicht lotrecht entlang der Längsmittelachse des zylindrischen Körpers ein­ geführt, sondern in schräger Weise seitlich des zylindri­ schen Körpers, indem der Schlauchabschnitt in die zur Spit­ ze der Kanüle fluchtende Ausbuchtung eingelegt wird, so daß die Querschweißnaht ins Innere des zylindrischen Körpers ragt. Zweckmäßigerweise ist die Form der Ausbuchtung einem Teil des Außenumfanges des Schlauchstückes angepaßt, d. h., daß die Ausbuchtung in ihrer zur Kanülenspitze gerichteten Längsachse gewölbt ist. Da die Ausbuchtung im wesentlichen zur äußersten Spitze der Kanüle fluchtet, gleitet die Quer­ schweißnaht am vorderen Ende des Schlauchstückes ohne Be­ hinderung über die Kanülenspitze hinweg und stößt an die der Ausbuchtung gegenüberliegenden Innenwand des zylindri­ schen Körpers. Damit hintergreift die Querschweißnaht des Schlauchstückes gewissermaßen die Spitze der Kanüle, wo­ durch diese in jedem Fall hinter der Querschweißnaht in das die Flüssigkeitsprobe enthaltende Segment des Schlauchstüc­ kes einsticht. Eine Kollision der Querschweißnaht mit der Spitze der Kanüle wird dadurch ausgeschlossen. Durch an­ schließendes weiteres Hineindrücken des Schlauchstückes wird somit die Kanüle in das Innere des Schlauchstückes ge­ drückt. Ist das Schlauchstück weit genug in das Innere des zylindrischen Körpers hineingeschoben, wird der verbleiben­ de Bereich des Schlauchstückes außerhalb des zylindrischen Körpers zusammengedrückt, so daß die darin enthaltene Flüs­ sigkeitsprobe über die Kanüle in ein geeignetes Behältnis zu Testzwecken überführt werden kann.
Um ein optimales seitliches Einführen des Schlauchstückes und eine manuelle Positionierung der Querschweißnaht hinter der Kanülenspitze zu erreichen, ist die zur Spitze der Ka­ nüle fluchtende Ausbuchtung in einem Winkel α von 20 bis 60° geneigt zur offenen Stirnseite des zylindrischen Körpers ausgebildet. Bevorzugt ist hierbei, daß die Fläche der Aus­ buchtung eine gerade Linie zur Spitze der Kanüle bilden kann.
Zweckmäßigerweise weist die Sacklochöffnung im zylindri­ schen Körper einen Querschnittsbereich auf, der im wesent­ lichen dem des Schlauchstückes und dem der daran angeordne­ ten verbreiterten Querschweißnaht entspricht. Hierbei ist nach einer Weiterbildung der Erfindung der der verbreiter­ ten Querschweißnaht entsprechende Querschnittsbereich der Sacklochöffnung in einem parallelen Abstand zur Körper­ längsachse, entfernt zur Seite der Ausbuchtung in der Um­ fangswand im zylindrischen Körper ausgebildet. Somit er­ folgt immer eine Führung der Querschweißnaht des Schlauch­ stückes in Einführrichtung bis hinter die Kanüle.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die innere Umfangs­ wand des zylindrischen Körpers im Bodenbereich der Sack­ lochöffnung konisch verjüngt ist. Wird hierbei der in den zylindrischen Körper eingeführte Schlauchabschnitt voll­ ständig in den zylindrischen Körper eingeschoben, wird das vordere Ende des Schlauchstückes durch die konische Verjün­ gung leicht festgeklemmt und ein selbsttätiges Lösen des zylindrischen Körpers vom Schlauchstück verhindert.
Damit das Einführen des Schlauchstückes weiter erleichtert, die Reibung vermindert und gegebenenfalls Beschädigungen am Schlauchstück vermieden werden, kann das zur Spitze der Ka­ nüle gerichtete Ende der Ausbuchtung mit einer Abrundung versehen sein.
Üblicherweise ist die Spitze der Kanüle mit einem Facetten­ schliff versehen. Die Spitze der Kanüle kann weiterhin ex­ zentrisch zur Körperlängsachse des zylindrischen Körpers angeordnet sein. Nachdem das Schlauchstück in die Ausbuch­ tung im zylindrischen Körper gemäß der ersten erfindungsge­ mäßen Vorrichtung eingelegt wurde und die vordere Quer­ schweißnaht an der Innenwand des zylindrischen Körpers an­ liegt, wobei die Querschweißnaht hinter der Kanülenspitze positioniert ist, dringt diese beim weiteren Einführen des Schlauchstückes neben der Querschweißnaht in das vordere Ende des Schlauchstückes ein. Beim Einschieben des Schlauchstückes in den zylindrischen Körper gemäß der zwei­ ten erfindungsgemäßen Vorrichtung gleitet die Querschweiß­ naht am vorderen Ende des Schlauchstückes an der äußersten Spitze der Kanüle vorbei, so daß die Kanülenspitze seitlich der Querschweißnaht in das Schlauchstück eindringen kann.
Das an den zylindrischen Körper angeformte Anschlußstück umfaßt vorzugsweise mindestens ein Drittel der Länge der Kanüle des von deren Spitze entfernten Bereiches. Dadurch erfolgt eine hinreichende Lagesicherung der Kanüle, wobei ein Verbiegen oder Anlegen an die Innenumfangswand des zy­ lindrischen Körpers verhindert wird.
Die Verwendung der Entnahmevorrichtung ist nicht auf ein Schlauchstück mit einer Flüssigkeitsprobe beschränkt. Vielmehr kann das Schlauch­ stück auch als aus mehreren Kammern zur Aufnahme von Flüs­ sigkeitsproben bestehender Schlauch ausgebildet sein. Diese Kammern sind jeweils durch eine Querschweißnaht voneinander getrennt. In diesem Fall erfolgt eine Trennung der die Flüssigkeitsproben enthaltenden Kammern entweder durch ei­ nen Scherenschnitt oder durch Brechen einer in der Mitte der Querschweißnaht quer zur Längsrichtung des Schlauch­ stückes verlaufenden Schwächungslinie. Dadurch ist das Schlauchstück zur Aufbewahrung mehrerer Flüssigkeitsproben geeignet.
Es ist vorteilhaft, den zylindrischen Körper und das Anschlußstück der Vorrichtung einstückig auszubilden, wobei zweckmäßig diese Teile aus einem Kunststoff bestehen und als Spritz­ gußteil ausgebildet sind.
In der Folge wird die Vorrichtung anhand eines Ausführungsbeispie­ les, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher beschrie­ ben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrich­ tung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück,
Fig. 2 eine Schnittansicht der Vorrichtung entlang der Li­ nie II-II nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine Schnittansicht der Vorrichtung entlang der Li­ nie III-III nach Fig. 1.
Die Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe besteht im wesentlichen aus einem zylin­ drischen Körper 1, der in seinem Inneren eine Sacklochöff­ nung 2 aufweist. Unterhalb des Bodenbereiches 3 der Sack­ lochöffnung 2 ist am zylindrischen Körper 1 ein Anschluß­ stück 4 angeformt. Durch dieses Anschlußstück 4 erstreckt sich eine Kanüle 5, die in die Sacklochöffnung 2 im zylin­ drischen Körper 1 mündet. Die Kanüle 5 verläuft in der Kör­ perlängsachse 6 des zylindrischen Körpers 1. Die Kanüle 5 weist an ihrem vorderen Ende einen Facettenschliff 7 auf, so daß die äußerste Spitze 8 der Kanüle 8 leicht seitlich beabstandet zur Körperlängsachse 6 des zylindrischen Kör­ pers 1 ausgerichtet ist.
In die innere Umfangswand 9 ist eine Ausbuchtung 10 einge­ formt, die etwa in einem Winkel α von 20° bis 60° zur oben offenen Stirnseite 11 des zylindrischen Körpers 1 geneigt ist. Die Fläche der Ausbuchtung 10 bildet hiermit eine ge­ rade Linie mit der äußersten Spitze 8 der Kanüle 5.
Diese Vorrichtung dient zum Öffnen eines Schlauchstücks 12, welches mit einem Schlauchsegment 13 versehen ist, dessen vorderes Ende durch eine Querschweißnaht 14 verschlossen ist, die dadurch zwangsläufig eine größere Breite aufweist als der Durchmesser des Schlauchstückes 12. Dazu korrespon­ dierend weist die Sacklochöffnung 2 des zylindrischen Kör­ pers 1 einen Querschnittsbereich 15 auf, der im wesentli­ chen der Form der Querschweißnaht 14 des Schlauchstückes 12 entspricht und in parallelem Abstand zur Körperlängsachse 6 des zylindrischen Körpers 1 verläuft. Zweckmäßigerweise ist dieser Querschnittsbereich 15 geringfügig größer, um die Querschweißnaht 14 des Schlauchstückes 12 mit Spiel aufzu­ nehmen.
Gemäß Fig. 3 wird das Schlauchstück 12 derart in die Aus­ buchtung 10 in der Umfangswand 9 eingelegt, daß die Quer­ schweißnaht 14 mit der der Ausbuchtung 10 gegenüberliegen­ den Seite der Sacklochöffnung 2 in Anlage kommt. Damit be­ findet sich die Spitze 8 der Kanüle 5 in Einführrichtung des Schlauchstückes 12 vor der Querschweißnaht 14. Beim weiteren Einschieben des Schlauchstückes 12 durchsticht die Spitze 8 der Kanüle dadurch zwangsläufig das Schlauchstück 12 unmittelbar neben dessen Querschweißnaht 14. Beim weite­ ren Einführen des Schlauchstückes 12 wird dann dessen vor­ deres Ende in Richtung der Körperlängsachse 6 des zylindri­ schen Körpers 1 weitergeführt, bis das vordere Ende des Schlauchstückes 12 durch eine an der Innenwand der Sack­ lochöffnung 2 ausgebildete konische Verjüngung 16 festge­ halten wird. Damit kann die im Schlauchsegment 13 des Schlauchstückes 12 befindliche Flüssigkeitsprobe ungehin­ dert über die Kanüle 5 entnommen werden. Weiterhin ist das zur Spitze 8 der Kanüle 5 gerichtete Ende der Ausbuchtung 10 mit einer Abrundung 17 versehen sein, damit das Einfüh­ ren des Schlauchstückes 12 weiter erleichtert wird.

Claims (12)

1. Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück (12), das an zumindest einem Ende eine verbreiterte Querschweißnaht (14) aufweist, mit einem mit einer Sacklochöffnung (2) versehenen zylin­ drischen Körper (1) zur Aufnahme des Schlauchstückes (12) und einer in Körperlängsachse (6) angeordneten Kanüle (5), deren Spitze (8) zum offenen Ende des zy­ lindrischen Körpers (1) gerichtet ist und unterhalb davon endet, gekennzeichnet durch ein an den zylindri­ schen Körper (1) angeformtes Anschlußstück (4), in das ein von der Spitze (8) entfernter Bereich der Kanüle (5) aufgenommen ist, und zumindest eine am oberen Ende (11) der Umfangswand (9) des zylindrischen Körpers (1) ausgebildete, schräg abwärts im wesentlichen zur Spit­ ze (8) der Kanüle (5) fluchtende Ausbuchtung (10), in die das vordere Ende des Schlauchstückes (12) mit der Querschweißnaht (14) seitlich einsetzbar ist, wobei die Querschweißnaht (14) in seitlicher Einsetzrichtung des Schlauchstückes (12) hinter der Spitze (8) der Ka­ nüle (5) positionierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Ausbuchtung (10) einem Teil des Au­ ßenumfanges des Schlauchstückes (12) angepaßt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die zur Spitze (8) der Kanüle (5) fluchtende Ausbuchtung (10) 20 bis 60° geneigt zur of­ fenen Stirnseite (11) des zylindrischen Körpers (1) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Sacklochöffnung (2) im zylindri­ schen Körper (1) einen Querschnittsbereich (15) auf­ weist, der im wesentlichen dem des Schlauchstückes (12) und der der daran angeordneten verbreiterten Querschweißnaht (14) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der der verbreiterten Querschweißnaht (14) ent­ sprechende Querschnittsbereich (15) der Sacklochöff­ nung (2) in einem parallelen Abstand zur Körperlängs­ achse (6), entfernt zur Seite der Ausbuchtung (10) in der Umfangswand (9) im zylindrischen Körper (1) ausge­ bildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die innere Umfangswand (9) des zy­ lindrischen Körpers (1) im Bodenbereich (3) der Sack­ lochöffnung (2) konisch verjüngt (16) ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das zur Spitze (8) der Kanüle (5) gerichtete Ende der Ausbuchtung (10) mit einer Abrun­ dung (17) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Spitze (8) der Kanüle (5) mit einem Facettenschliff (7) versehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die äußerste Spitze (8) der Kanüle (5) exzentrisch zur Körperlängsachse (6) des zylindri­ schen Körpers (1) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der im Anschlußstück (4) aufgenomme­ ne, von der Spitze (8) entfernte Bereich der Kanüle (5) mindestens einem Drittel der Länge der Kanüle (5) entspricht.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der zylindrische Körper (1) und das Anschlußstück (4) einstückig ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der zylindrische Körper (1) und das Anschlußstück (4) aus Kunststoff bestehen.
DE1996144644 1996-10-26 1996-10-26 Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück Expired - Lifetime DE19644644C1 (de)

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