DE19644644C1 - Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück - Google Patents
Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem SchlauchstückInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entnah
me einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück, das an
zumindest einem Ende eine verbreiterte Querschweißnaht auf
weist, mit einem mit einer Sacklochöffnung versehenen zy
lindrischen Körper zur Aufnahme des Schlauchstückes und ei
ner in Körperlängsachse angeordneten Kanüle, deren Spitze
zum offenen Ende des zylindrischen Körpers gerichtet ist
und unterhalb davon endet.
Im allgemeinen müssen insbesondere Blutkonserven nach deren
Entnahme vom Patienten oder vor der Infusion mehrmals gete
stet werden, beispielsweise um eine Blutgruppe festzustel
len oder zu prüfen, ob die Blutkonserve mit AIDS-Erregern
infiziert ist. Jeder Blutkonserve sind dabei Proben in Form
von mehreren Begleitröhrchen mit mehreren Millilitern Volu
men beigefügt. Derartige Proben haben jedoch den Nachteil,
daß sie nur begrenzte Zeit gelagert werden können, wenn sie
einmal geöffnet wurde. Darüber hinaus wird die Probe nach
dem Öffnen verunreinigt und dies kann zu falschen Meßergeb
nissen führen.
Seit einiger Zeit werden die erforderlichen Blutproben in
Schlauchsegmente eingeschlossen, um den heutigen Anforde
rungen an Sicherheit und Hygiene gerecht zu werden. Zu die
sem Zweck ist an jeden Blutbeutel ein extrudierter Kunst
stoffschlauch angebracht, der in bestimmten Abständen Quer
verschweißungen aufweist, die den Schlauch in hermetisch
abgeschlossene Segmente unterteilt. Jeder dieser Schlauch
segmente umfaßt ein bestimmtes Volumen von Blut. Um die
Blutkonserve zu testen ist daher ein endseitig angeordneter
Schlauchabschnitt des Schlauches abzuschneiden und zu öff
nen. Hierfür wird in der Regel eine Schere verwendet, wobei
es sowohl zum Verspritzen von Blut als auch zur Hämolyse
kommen kann.
Aus der DE 295 18 814 U1 ist eine Vorrichtung zum Öffnen
einer Blutprobe bekannt, bei der ein durch Querverschwei
ßung begrenzter Schlauchabschnitt verwendet wird, der eine
Blutprobe einschließt. Um die Blutentnahme zu Testzwecken
zu ermöglichen, ist ein einseitig offener rohrförmiger Kör
per vorgesehen, in dem etwa parallel zur Längsmittelachse
eine Kanüle angeordnet ist, deren Einstechspitze zur offe
nen Stirnseite des rohrförmigen Körpers weist und deren Ka
nal den Boden des rohrförmigen Körpers durchsetzt. Im inne
ren Hohlraum des rohrförmigen Körpers sind Führungen für
den Schlauchabschnitt angebracht, die eine Kollision zwi
schen der Kanülenspitze und einer Querschweißnaht des
Schlauchabschnittes verhindern sollen. Diese Führungen be
stehen aus zwei sich diametral gegenüberliegenden und sich
zur Längsmittelachse des rohrförmigen Körpers erstreckenden
Vorsprüngen, die sich von der offenen Stirnseite des rohr
förmigen Körpers zu dessen Boden hin leicht verjüngen, um
den Schlauchabschnitt zu führen und im vollständig einge
schobenen Zustand festzuklemmen. Ist der Schlauchabschnitt
etwa zur Hälfte in den rohrförmigen Körper eingeschoben,
soll die Kanülenspitze den Schlauchabschnitt unmittelbar
neben der Querverschweißung durchdringen, um die Blutflüs
sigkeit über die Kanüle in ein entsprechendes Gefäß abzu
leiten.
Durch die Einführung des Schlauchabschnittes axial zur
Längsmittelachse des rohrförmigen Körpers ist zwar häufig
gewährleistet, daß die Spitze der Kanüle tatsächlich seit
lich der Querverschweißung die Hülle des Schlauchabschnit
tes durchdringt, jedoch ist oftmals die Querverschweißung
infolge des Verschweißungsprozesses um ihre Querachse mehr
oder weniger abgewinkelt. Dies wiederum führt dazu, daß die
Querverschweißung selbst auf die Spitze der Kanüle trifft,
auch wenn diese zur Längsmittelachse des rohrförmigen Kör
pers leicht exzentrisch versetzt ist. Dadurch kann es zur
Verstauchung der Kanülenspitze kommen, wodurch diese un
brauchbar gemacht wird. Wird das Auftreffen der Querver
schweißung auf die Kanülenspitze durch den handhabenden Be
nutzer bemerkt, kann der Schlauchabschnitt wieder aus dem
rohrförmigen Körper herausgezogen, um etwa 180° um seine
Längsachse gedreht und erneut in den rohrförmigen Körper
eingeschoben werden. Dies erfordert eine zusätzliche Mani
pulation, wobei darauf geachtet werden muß, daß beim erneu
ten Einführen der Querverschweißung des Schlauchabschnittes
diese zwischen den sich diametral gegenüberliegenden Längs
führungen eingeführt wird.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht
darin, daß die in den rohrförmigen Körper eingesetzte Kanü
le im wesentlichen nur durch die Bodenwandung des rohrför
migen Körpers gehalten wird. Es kann somit leicht zur Ver
kantung bzw. zum Anlegen der Kanüle an die Innenwand des
rohrförmigen Körpers kommen. Die Kanülenspitze kann dann
nicht mehr sicher die Wandung des Schlauchabschnittes
durchstoßen.
Darüber hinaus benötigt diese Vorrichtung eine relativ gro
ße Tiefe, einmal bis der Schlauchabschnitt auf die Kanülen
spitze trifft und weiterhin bis das vordere Ende des
Schlauchabschnittes weit genug über die Kanüle gezogen wur
de. Dies erfordert einen langen Weg, den das mit der Quer
verschweißung versehene vordere Ende des Schlauchabschnit
tes zurücklegen muß, wodurch der außerhalb des rohrförmigen
Körpers verbleibende Teil des Schlauchabschnittes erheblich
verkürzt wird. Dies wiederum führt dazu, daß nur in einem
eng begrenzten Bereich ein Druck auf den Schlauchabschnitt
ausgeübt werden kann. Dadurch kann die darin befindliche
Blutprobe nicht hinreichend sicher und nicht vollständig
aus dem Schlauchsegment herausgedrückt werden.
Aus der EP 0 499 764 A1 ist ein Anschlußstück aus im we
sentlichen Kunststoff bekannt, das ein glockenförmiges Auf
nahmeteil mit einer darin aufgenommenen Kanüle aufweist.
Dieses wird auf eine eine medizinische Flüssigkeit enthal
tende Flasche aufgesetzt, so daß die Kanülen in einen
durchstoßbaren Verschluß der Flasche eindringen kann und
die Flüssigkeit beispielsweise in einen am Anschlußstück
befestigten Schlauch ableiten kann.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Entnahme
einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück der ein
gangs genannten Art zu schaffen, mittels welcher ein zuver
lässiges Einführen und darüber hinaus hämolysefreies Öffnen
des Schlauchabschnittes ermöglicht wird, wobei die Vorrich
tung kostengünstig herstellbar und leicht handhabbar sein
soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine
Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
In diese Vorrichtung wird das Schlauchstück nicht lotrecht
entlang der Längsmittelachse des zylindrischen Körpers ein
geführt, sondern in schräger Weise seitlich des zylindri
schen Körpers, indem der Schlauchabschnitt in die zur Spit
ze der Kanüle fluchtende Ausbuchtung eingelegt wird, so daß
die Querschweißnaht ins Innere des zylindrischen Körpers
ragt. Zweckmäßigerweise ist die Form der Ausbuchtung einem
Teil des Außenumfanges des Schlauchstückes angepaßt, d. h.,
daß die Ausbuchtung in ihrer zur Kanülenspitze gerichteten
Längsachse gewölbt ist. Da die Ausbuchtung im wesentlichen
zur äußersten Spitze der Kanüle fluchtet, gleitet die Quer
schweißnaht am vorderen Ende des Schlauchstückes ohne Be
hinderung über die Kanülenspitze hinweg und stößt an die
der Ausbuchtung gegenüberliegenden Innenwand des zylindri
schen Körpers. Damit hintergreift die Querschweißnaht des
Schlauchstückes gewissermaßen die Spitze der Kanüle, wo
durch diese in jedem Fall hinter der Querschweißnaht in das
die Flüssigkeitsprobe enthaltende Segment des Schlauchstüc
kes einsticht. Eine Kollision der Querschweißnaht mit der
Spitze der Kanüle wird dadurch ausgeschlossen. Durch an
schließendes weiteres Hineindrücken des Schlauchstückes
wird somit die Kanüle in das Innere des Schlauchstückes ge
drückt. Ist das Schlauchstück weit genug in das Innere des
zylindrischen Körpers hineingeschoben, wird der verbleiben
de Bereich des Schlauchstückes außerhalb des zylindrischen
Körpers zusammengedrückt, so daß die darin enthaltene Flüs
sigkeitsprobe über die Kanüle in ein geeignetes Behältnis
zu Testzwecken überführt werden kann.
Um ein optimales seitliches Einführen des Schlauchstückes
und eine manuelle Positionierung der Querschweißnaht hinter
der Kanülenspitze zu erreichen, ist die zur Spitze der Ka
nüle fluchtende Ausbuchtung in einem Winkel α von 20 bis 60°
geneigt zur offenen Stirnseite des zylindrischen Körpers
ausgebildet. Bevorzugt ist hierbei, daß die Fläche der Aus
buchtung eine gerade Linie zur Spitze der Kanüle bilden
kann.
Zweckmäßigerweise weist die Sacklochöffnung im zylindri
schen Körper einen Querschnittsbereich auf, der im wesent
lichen dem des Schlauchstückes und dem der daran angeordne
ten verbreiterten Querschweißnaht entspricht. Hierbei ist
nach einer Weiterbildung der Erfindung der der verbreiter
ten Querschweißnaht entsprechende Querschnittsbereich der
Sacklochöffnung in einem parallelen Abstand zur Körper
längsachse, entfernt zur Seite der Ausbuchtung in der Um
fangswand im zylindrischen Körper ausgebildet. Somit er
folgt immer eine Führung der Querschweißnaht des Schlauch
stückes in Einführrichtung bis hinter die Kanüle.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die innere Umfangs
wand des zylindrischen Körpers im Bodenbereich der Sack
lochöffnung konisch verjüngt ist. Wird hierbei der in den
zylindrischen Körper eingeführte Schlauchabschnitt voll
ständig in den zylindrischen Körper eingeschoben, wird das
vordere Ende des Schlauchstückes durch die konische Verjün
gung leicht festgeklemmt und ein selbsttätiges Lösen des
zylindrischen Körpers vom Schlauchstück verhindert.
Damit das Einführen des Schlauchstückes weiter erleichtert,
die Reibung vermindert und gegebenenfalls Beschädigungen am
Schlauchstück vermieden werden, kann das zur Spitze der Ka
nüle gerichtete Ende der Ausbuchtung mit einer Abrundung
versehen sein.
Üblicherweise ist die Spitze der Kanüle mit einem Facetten
schliff versehen. Die Spitze der Kanüle kann weiterhin ex
zentrisch zur Körperlängsachse des zylindrischen Körpers
angeordnet sein. Nachdem das Schlauchstück in die Ausbuch
tung im zylindrischen Körper gemäß der ersten erfindungsge
mäßen Vorrichtung eingelegt wurde und die vordere Quer
schweißnaht an der Innenwand des zylindrischen Körpers an
liegt, wobei die Querschweißnaht hinter der Kanülenspitze
positioniert ist, dringt diese beim weiteren Einführen des
Schlauchstückes neben der Querschweißnaht in das vordere
Ende des Schlauchstückes ein. Beim Einschieben des
Schlauchstückes in den zylindrischen Körper gemäß der zwei
ten erfindungsgemäßen Vorrichtung gleitet die Querschweiß
naht am vorderen Ende des Schlauchstückes an der äußersten
Spitze der Kanüle vorbei, so daß die Kanülenspitze seitlich
der Querschweißnaht in das Schlauchstück eindringen kann.
Das an den zylindrischen Körper angeformte Anschlußstück
umfaßt vorzugsweise mindestens ein Drittel der Länge der
Kanüle des von deren Spitze entfernten Bereiches. Dadurch
erfolgt eine hinreichende Lagesicherung der Kanüle, wobei
ein Verbiegen oder Anlegen an die Innenumfangswand des zy
lindrischen Körpers verhindert wird.
Die Verwendung der Entnahmevorrichtung ist nicht auf ein Schlauchstück mit einer
Flüssigkeitsprobe beschränkt. Vielmehr kann das Schlauch
stück auch als aus mehreren Kammern zur Aufnahme von Flüs
sigkeitsproben bestehender Schlauch ausgebildet sein. Diese
Kammern sind jeweils durch eine Querschweißnaht voneinander
getrennt. In diesem Fall erfolgt eine Trennung der die
Flüssigkeitsproben enthaltenden Kammern entweder durch ei
nen Scherenschnitt oder durch Brechen einer in der Mitte
der Querschweißnaht quer zur Längsrichtung des Schlauch
stückes verlaufenden Schwächungslinie. Dadurch ist das
Schlauchstück zur Aufbewahrung mehrerer Flüssigkeitsproben
geeignet.
Es ist vorteilhaft, den zylindrischen Körper und
das Anschlußstück der Vorrichtung einstückig auszubilden, wobei zweckmäßig
diese Teile aus einem Kunststoff bestehen und als Spritz
gußteil ausgebildet sind.
In der Folge wird die Vorrichtung anhand eines Ausführungsbeispie
les, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher beschrie
ben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrich
tung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem
Schlauchstück,
Fig. 2 eine Schnittansicht der Vorrichtung entlang der Li
nie II-II nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine Schnittansicht der Vorrichtung entlang der Li
nie III-III nach Fig. 1.
Die Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe
besteht im wesentlichen aus einem zylin
drischen Körper 1, der in seinem Inneren eine Sacklochöff
nung 2 aufweist. Unterhalb des Bodenbereiches 3 der Sack
lochöffnung 2 ist am zylindrischen Körper 1 ein Anschluß
stück 4 angeformt. Durch dieses Anschlußstück 4 erstreckt
sich eine Kanüle 5, die in die Sacklochöffnung 2 im zylin
drischen Körper 1 mündet. Die Kanüle 5 verläuft in der Kör
perlängsachse 6 des zylindrischen Körpers 1. Die Kanüle 5
weist an ihrem vorderen Ende einen Facettenschliff 7 auf,
so daß die äußerste Spitze 8 der Kanüle 8 leicht seitlich
beabstandet zur Körperlängsachse 6 des zylindrischen Kör
pers 1 ausgerichtet ist.
In die innere Umfangswand 9 ist eine Ausbuchtung 10 einge
formt, die etwa in einem Winkel α von 20° bis 60° zur oben
offenen Stirnseite 11 des zylindrischen Körpers 1 geneigt
ist. Die Fläche der Ausbuchtung 10 bildet hiermit eine ge
rade Linie mit der äußersten Spitze 8 der Kanüle 5.
Diese Vorrichtung dient zum Öffnen eines Schlauchstücks 12,
welches mit einem Schlauchsegment 13 versehen ist, dessen
vorderes Ende durch eine Querschweißnaht 14 verschlossen
ist, die dadurch zwangsläufig eine größere Breite aufweist
als der Durchmesser des Schlauchstückes 12. Dazu korrespon
dierend weist die Sacklochöffnung 2 des zylindrischen Kör
pers 1 einen Querschnittsbereich 15 auf, der im wesentli
chen der Form der Querschweißnaht 14 des Schlauchstückes 12
entspricht und in parallelem Abstand zur Körperlängsachse 6
des zylindrischen Körpers 1 verläuft. Zweckmäßigerweise ist
dieser Querschnittsbereich 15 geringfügig größer, um die
Querschweißnaht 14 des Schlauchstückes 12 mit Spiel aufzu
nehmen.
Gemäß Fig. 3 wird das Schlauchstück 12 derart in die Aus
buchtung 10 in der Umfangswand 9 eingelegt, daß die Quer
schweißnaht 14 mit der der Ausbuchtung 10 gegenüberliegen
den Seite der Sacklochöffnung 2 in Anlage kommt. Damit be
findet sich die Spitze 8 der Kanüle 5 in Einführrichtung
des Schlauchstückes 12 vor der Querschweißnaht 14. Beim
weiteren Einschieben des Schlauchstückes 12 durchsticht die
Spitze 8 der Kanüle dadurch zwangsläufig das Schlauchstück
12 unmittelbar neben dessen Querschweißnaht 14. Beim weite
ren Einführen des Schlauchstückes 12 wird dann dessen vor
deres Ende in Richtung der Körperlängsachse 6 des zylindri
schen Körpers 1 weitergeführt, bis das vordere Ende des
Schlauchstückes 12 durch eine an der Innenwand der Sack
lochöffnung 2 ausgebildete konische Verjüngung 16 festge
halten wird. Damit kann die im Schlauchsegment 13 des
Schlauchstückes 12 befindliche Flüssigkeitsprobe ungehin
dert über die Kanüle 5 entnommen werden. Weiterhin ist das
zur Spitze 8 der Kanüle 5 gerichtete Ende der Ausbuchtung
10 mit einer Abrundung 17 versehen sein, damit das Einfüh
ren des Schlauchstückes 12 weiter erleichtert wird.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus
einem Schlauchstück (12), das an zumindest einem Ende
eine verbreiterte Querschweißnaht (14) aufweist, mit
einem mit einer Sacklochöffnung (2) versehenen zylin
drischen Körper (1) zur Aufnahme des Schlauchstückes
(12) und einer in Körperlängsachse (6) angeordneten
Kanüle (5), deren Spitze (8) zum offenen Ende des zy
lindrischen Körpers (1) gerichtet ist und unterhalb
davon endet, gekennzeichnet durch ein an den zylindri
schen Körper (1) angeformtes Anschlußstück (4), in das
ein von der Spitze (8) entfernter Bereich der Kanüle
(5) aufgenommen ist, und zumindest eine am oberen Ende
(11) der Umfangswand (9) des zylindrischen Körpers (1)
ausgebildete, schräg abwärts im wesentlichen zur Spit
ze (8) der Kanüle (5) fluchtende Ausbuchtung (10), in
die das vordere Ende des Schlauchstückes (12) mit der
Querschweißnaht (14) seitlich einsetzbar ist, wobei
die Querschweißnaht (14) in seitlicher Einsetzrichtung
des Schlauchstückes (12) hinter der Spitze (8) der Ka
nüle (5) positionierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form der Ausbuchtung (10) einem Teil des Au
ßenumfanges des Schlauchstückes (12) angepaßt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zur Spitze (8) der Kanüle (5)
fluchtende Ausbuchtung (10) 20 bis 60° geneigt zur of
fenen Stirnseite (11) des zylindrischen Körpers (1)
ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Sacklochöffnung (2) im zylindri
schen Körper (1) einen Querschnittsbereich (15) auf
weist, der im wesentlichen dem des Schlauchstückes
(12) und der der daran angeordneten verbreiterten
Querschweißnaht (14) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der der verbreiterten Querschweißnaht (14) ent
sprechende Querschnittsbereich (15) der Sacklochöff
nung (2) in einem parallelen Abstand zur Körperlängs
achse (6), entfernt zur Seite der Ausbuchtung (10) in
der Umfangswand (9) im zylindrischen Körper (1) ausge
bildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die innere Umfangswand (9) des zy
lindrischen Körpers (1) im Bodenbereich (3) der Sack
lochöffnung (2) konisch verjüngt (16) ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß das zur Spitze (8) der Kanüle (5)
gerichtete Ende der Ausbuchtung (10) mit einer Abrun
dung (17) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spitze (8) der Kanüle (5) mit
einem Facettenschliff (7) versehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußerste Spitze (8) der Kanüle
(5) exzentrisch zur Körperlängsachse (6) des zylindri
schen Körpers (1) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der im Anschlußstück (4) aufgenomme
ne, von der Spitze (8) entfernte Bereich der Kanüle
(5) mindestens einem Drittel der Länge der Kanüle (5)
entspricht.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zylindrische Körper (1) und das
Anschlußstück (4) einstückig ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zylindrische Körper (1) und das
Anschlußstück (4) aus Kunststoff bestehen.
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19644644C1 (de) |
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE19734332C1 (de) * | 1996-10-26 | 1998-08-27 | Eltest Ges Fuer Elektrophorese | Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück |
| EP0956900A3 (de) * | 1998-05-11 | 2000-08-09 | Eltest -Gesellschaft f. Elektrophorese- und Transfusionssysteme mbH | Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe aus einem Schlauchstück |
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| EP0499764A1 (de) * | 1991-02-22 | 1992-08-26 | Instituto De Biologia Y Sueroterapia, S.A. | Vorrichtung zum Überführen von Flüssigkeiten zwischen flexiblen Behältern und Phiolen |
| DE29518814U1 (de) * | 1995-11-14 | 1996-01-18 | Toha-Plast GmbH, 37079 Göttingen | Vorrichtung zum Öffnen einer Blutprobe |
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1996
- 1996-10-26 DE DE1996144644 patent/DE19644644C1/de not_active Expired - Lifetime
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| WO2014079815A1 (fr) * | 2012-11-20 | 2014-05-30 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Dispositif de remplissage d'un reservoir par un fluide et procede d'utilisation dudit dispositif |
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