DE19644551A1 - Mehrfarben-Druckmaschine - Google Patents
Mehrfarben-DruckmaschineInfo
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- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Mehrfarben-Druckmaschine
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Mehr
farben-Druckmaschinen bestehen in ans ich bekannter Weise aus
mehreren hintereinandergeschalteten Farbwerken, wobei jedes
Farbwerk mit verschiedenen Farben arbeitet, um eine durch die
hintereinander geschalteten Farbwerke geführte Druckbahn
ein- oder beidseitig zu bedrucken.
Es ist bekannt, daß nach Durchlaufen des einen Farbwerkes und
bevor die Druckbahn in das nächste Farbwerk gelangt, die von
dem vorderen Farbwerk auf der Druckbahn angebrachte Farbe
zunächst getrocknet werden muß. Hierbei ist es bekannt, eine
derartige Trocknung, z. B. mit Luft oder Infrarot-Leuchten
oder dergleichen mehr, durchzuführen.
Hierbei war es bisher bekannt, diese Trocknerstation
vollständig in dem Farbwerk zu integrieren, so daß praktisch
ein modulartiger Aufbau entstand und jedes Farbwerk für sich
autonom arbeiten konnte. Dies hatte zwar Vorteile
hinsichtlich der Auswechselbarkeit eines derartigen
Farbwerkes, hat aber den Nachteil, daß wegen der Integration
der Trocknerstation in dem Farbwerk die in dem Farbwerk
durchzuleitende Länge der Materialbahn sehr groß wird.
Am Auslauf der Trocknerstation des jeweiligen Farbwerkes gibt
es eine sogenannte Übergangsstation, mit der die getrocknete
Druckbahn in das nächste Farbwerk eingeführt wird.
Eine derartige Mehrfarben-Druckmaschine hat also insgesamt
den Nachteil, daß sie wegen der modulartigen Hintereinander
schaltung der Farbwerke und der darin integrierten Trockner
stationen eine sehr große Länge erhält. Beispielsweise ist es
bekannt, daß eine derartige Mehrfarben-Druckmaschine mit
insgesamt 8 hintereinandergeschalteten Farbwerken eine Länge
von 16 m erhält.
Dies ist aus mehreren Gründen nachteilig:
Zum einen wird insgesamt die Länge der Maschine sehr lang, wodurch entsprechend groß dimensionierte Maschinenhallen zur Verfügung gestellt werden müssen, was mit einem hohen Bau aufwand und Installationsaufwand verbunden ist. Zum anderen ist die Maschine sehr teuer, weil wegen der großen Maschinenlänge entsprechende Materialmengen verbraucht werden. Und zum dritten ist es nachteilig, daß in der Maschine von z. B. 16 m Länge eine Materialbahn von z. B. 100 m Länge durchlaufen muß.
Zum einen wird insgesamt die Länge der Maschine sehr lang, wodurch entsprechend groß dimensionierte Maschinenhallen zur Verfügung gestellt werden müssen, was mit einem hohen Bau aufwand und Installationsaufwand verbunden ist. Zum anderen ist die Maschine sehr teuer, weil wegen der großen Maschinenlänge entsprechende Materialmengen verbraucht werden. Und zum dritten ist es nachteilig, daß in der Maschine von z. B. 16 m Länge eine Materialbahn von z. B. 100 m Länge durchlaufen muß.
Eine derartige lange Materialbahn hat den Nachteil, daß
Fehler, die beim Beginn des Druckvorgangs passieren, erst
nach 100 m Materialdurchlauf der Druckbahn am Ende der
Druckmaschine erkannt und korrigiert werden können, wodurch
dann ca. 100 m Papiermaterial Abfall sind.
Die Einrichtung einer derartigen Maschine mit derartig langen
Druckbahnen ist deshalb besonders kostenaufwendig, weil sehr
viel Abfall anfällt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Mehrfarben-Druckmaschine der eingangs genannten Art so
weiterzubilden, daß bei gleicher Anzahl von Farbwerken eine
wesentlich kürzere Länge der durchlaufenden Materialbahn
erzielt werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die
technische Lehre des Anspruchs 1 gekennzeichnet.
Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß die
jedem Farbwerk zugeordnete Trocknerstation nun nicht mehr
allein dem jeweiligen Farbwerk selbst zugeordnet ist, sondern
zumindest teilweise im Übergangsbereich zwischen den
hintereinandergeschalteten Farbwerken angeordnet ist, so daß
also auch der Übergangsbereich zwischen den einzelnen
hintereinandergeschalteten Farbwerken als Trocknerstation
verwendet wird.
Damit besteht der wesentliche Vorteil, daß nun nicht mehr
jedem Farbwerk eine gesonderte Trocknerstation zugeordnet
wird, sondern daß im Übergangsbereich zwischen den Farbwerken
ebenfalls Trocknereinrichtungen angeordnet sind, so daß
insgesamt keine lange Materialbahn mehr durch eine einzige,
einheitliche Trocknerstation in einem Farbwerk
hindurchgeführt werden muß.
Es wird also erfindungsgemäß der Übergangsbereich zwischen
den hintereinandergeschalteten Farbwerken als Trocknerstation
verwendet, wodurch der Vorteil besteht, daß auch dieser
Übergangsbereich als Trocknerstation verwendet werden kann.
Damit besteht der wesentliche Vorteil, daß beispielsweise
eine Maschine mit 8 Farbwerken, die vorher eine Länge von 16
m hatte, nunmehr eine Länge von etwa 14 m erhält und
insbesondere aber die Länge der Materialbahn, die vorher 100
m betrugt, nunmehr auf 63 m reduziert werden konnte.
Damit besteht der wesentliche Vorteil, daß wegen der kürzeren
zu bedruckenden Druckbahn, Fehler, die insbesondere im
Eingangsbereich der Druckmaschine festgestellt werden, nun
bereits schon nach Durchlauf von etwa 60 m Druckbahn am
Auslauf der Maschine erkannt werden können, während bei dem
Stand der Technik eine Druckbahn von 100 m durch die Maschine
hindurchlaufen mußte, um diesen Fehler zu erkennen.
Es ist daher die Einrichtung der Maschine, insbesondere die
Einrichtung der Registerwerke und anderer Komponenten, mit
wesentlich weniger Abfallpapier belastet. Die Einrichtung
läuft daher auch schneller, weil Fehler schneller erkannt
werden können.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
ist es vorgesehen, daß nun die Trocknerstation aus einem
aufsteigenden Ast besteht, der sich unmittelbar an die Druck
station anschließt, wobei dieser aufsteigende Ast in einen in
Durchlaufrichtung der Maschine nach vorne laufenden
horizontalen Ast übergeht und dann in einen absteigenden Ast
übergeht, bevor die Druckbahn dann über entsprechende Umlenk
walzen in die nächste Druckstation eingeführt wird.
Bei der Ausführung einer Trocknerstation nach der
vorliegenden Erfindung muß darauf geachtet werden, daß die im
Trockner anzuordnenden Umlenkwalzen, welche die teilweise
farbfeuchte Druckbahn berühren - nicht mit der Druckbahn
zusammenkleben. Dieses Problem kann dadurch gelöst werden,
daß die Druckwalzen mit einer entsprechenden farbabstoßenden
Schicht beschichtet werden und/oder eine relativ geringe
materialberührende Oberfläche aufweisen, die z. B. durch
Aufrauhen, durch Spitzenbesatz der Oberfläche oder durch
Rippen und/oder Waffelbesatz der Umlenkwalzen geschieht.
Wesentlich ist nun, daß die Länge der Materialbahn dadurch
verkürzt wird, daß der Trockner sich in den Übergangsbereich
zwischen den Farbwerken erstreckt und daher der Übergans
bereich gleichzeitig als Trocknerstation mitbenutzt wird. Auf
diese Weise können also die Überleitungen - die beim Stand
der Technik eigentlich nutzlos waren und die nur wegen des
modulen Aufbaus der Farbwerke erforderlich waren - wesentlich
verkürzt oder gar eingespart werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen
Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der
Erfindung hervor.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt
sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen
Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der
einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung,
offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den
Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als
erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in
Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisiert in Seitenansicht eine
Mehrfarben-Druckmaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Darstellung eines Farbwerkes nach der
Erfindung in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 die Darstellung eines Farbwerkes in einer zweiten
Ausführungsform.
Die in Fig. 1 dargestellte Mehrfarbendruckmaschine besteht
aus insgesamt 8 hintereinandergeschalteten Farbwerken 1-8,
wobei beispielsweise die Farbwerke 1, 3, 4, 5, 6 und 8 für den
Bedruck der Vorderseite der Druckbahn 9 bestimmt sind,
während die Farbwerke 2 und 7 die Rückseite einer Druckbahn 9
bedrucken.
Jedes Farbwerk 1-8 besteht gemäß den Fig. 2 und 3 im
wesentlichen aus einer Reihe von Umlenkwalzen 28, welche den
Einlauf für einen Druckzylinder 14 bilden, wodurch insgesamt
die Druckstation 10 definiert wird.
Wichtig ist nun, daß die Trocknung im Bereich einer Trocken
haube 11 geschieht, wobei der Trockner 33 im wesentlichen aus
einem aufsteigenden Ast 25, aus einem in Durchlaufrichtung
der Maschine nach vorne laufenden horizontalen Ast 26 und aus
einem absteigenden Ast 27 gebildet ist. Die gesamte
Trockenstrecke besteht aus einzelnen Stützwalzen 17, denen
gegenüberliegend Luftdüsen 18 zugeordnet sind, welche
Trockenluft auf zu trocknende Druckbahn 9 aufbringen.
Die Trockenhaube 11 besteht im wesentlichen aus Seitenwänden
19,20, einer Bodenwand 21 und aus einer Deckwand 29.
Die zu trocknende Druckbahn 9 gelangt nun nach dem Auslauf
aus der Druckstation 10 zunächst in den aufsteigenden Ast 25
des Trockners, wird dort teilweise getrocknet und wird dann
über die Umlenkwalze 12 in den horizontalen Ast 26
übergeführt, wo eine weitere Trocknung stattfindet.
Danach wird die noch teilweise druckfeuchte Druckbahn 9 über
die weitere Umlenkwalze 13 nach unten in den absteigenden Ast
27 transportiert, wo sie endgültig getrocknet ist.
Am Auslauf sind Kühlwalzen 15 angeordnet, welche die
Materialbahn kühlen.
Der Kühlwalze 15 ist eine Tänzerwalze 16 nachgeschaltet,
deren Aufgabe es ist, einen sogenannten Registerversatz zu
vermeiden, so daß die genannte Tänzerwalze 16 als
Kompensatorwalze dient, um einen Versatz des Druckbildes von
der einen Druckstation 10 im Vergleich zur nachfolgenden
Druckstation 10' auszugleichen.
Die Fig. 3 zeigt als abgewandelte Ausführungsform, daß ein
Farbwerk 2 vorhanden sein kann, welches geeignet ist, auch
die Rückseite der Druckbahn 9 zu bedrucken. In diesem Fall
wird die Druckbahn 9' über die Umlenkwalzen 24 gewendet und
wird mit ihrer Rückseite in die Druckstation 10 eingeführt
und verläßt dann in Pfeilrichtung 30 die Druckstation 10, wo
sie in den aufsteigenden Ast 25 der Trocknerstation 31
gelangt.
Nach dem Übergang in den horizontalen Ast 26 gelangt sie in
den absteigenden Ast 27, wo sie weiter getrocknet wird.
Nach dem Durchlaufen des absteigenden Astes 27 gelangt sie
über eine Kühlwalze 15 in Pfeilrichtung 32 zu einer weiteren
Kühlwalze 15', wo sie in das benachbarte Farbwerk 3
eingeführt wird.
Das in Fig. 3 dargestellte Farbwerk 2 ist also geeignet,
sowohl die Rückseite als auch alternativ die Vorderseite
einer Druckbahn zu bedrucken und entsprechend zu trocknen.
Wird die Vorderseite der Druckbahn 9 bedruckt und soll diese
getrocknet werden, dann gelten die gleichen Erläuterungen,
wie sie anhand der Fig. 2 gegeben wurden, d. h. die vorher
als absteigender Ast 27 bezeichnete Trocknerstrecke
entspricht nun dem aufsteigenden Ast 25 der Trocknerstrecke,
wobei dieser Trockner nun als Trockner 33 bezeichnet wird.
Insgesamt kann nun festgestellt werden, daß der Abstand 34
zwischen den benachbarten, hintereinandergeschalteten Druck
stationen 10, 10' wesentlich verringert werden konnte, weil
die Übergangsbereiche zwischen den Druckstationen 10, 10' als
Trockenstrecke verwendet werden.
1
Farbwerk
2
Farbwerk
3
Farbwerk
4
Farbwerk
5
Farbwerk
6
Farbwerk
7
Farbwerk
8
Farbwerk
9
Druckbahn
9
'
10
Druckstation
10
'
11
Trockenhaube
12
Umlenkwalze
13
Umlenkwalze
14
Druckzylinder
15
Kühlwalze
16
Tänzerwalze
17
Stützwalze
18
Luftdüse
19
Seitenwand
20
Seitenwand
21
Bodenwand
22
Umlenkeinrichtung
23
Pfeilrichtung
24
Umlenkwalzen
25
aufsteigender Ast
26
horizontaler Ast
27
absteigender Ast
28
Umlenkwalze
29
Deckwand
30
Pfeilrichtung
31
Trocknerstation
32
Pfeilrichtung
33
Trockner
34
Abstand
35
.
Claims (9)
1. Mehrfarben-Druckmaschine mit modulartig hintereinander
geschalteten, jeweils autonom mit verschiedenen Farben
arbeitenden Farbwerken mit in jedem Farbwerk integrierter
Trocknerstation und dieser nachgeschalteten Übergangsstation
zum ein- oder beidseitigen Bedrucken einer Druckbahn, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trocknerstation (31, 33) der Farbwerke
(1-8) zumindestens teilweise im Übergangsbereich zwischen den
hintereinander-geschalteten Farbwerken (1-8) angeordnet ist.
2. Mehrfarben-Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß von den, jeweils mit einer Trockenhaube
(11) und einer unter dieser zum vorder-oder rückseitigen
Bedrucken einer Druckbahn (9, 9') angeordneten Druckstation
(10) mit zugeordneten Umlenkwalzen (28, 24) ausgerüsteten
Farbwerken (1-8), die zum ausschließlich vorderseitigen
Bedrucken der Druckbahn (9) vorzugsweise eingesetzten
Farbwerke (1, 3, 4, 5, 6, 8) zum Trocknen der Druckbahn (9) mit
einem, unter der jeweiligen Trockenhaube (11) angeordneten
Trockner (33) und die zum vorder- oder rückseitigen Bedrucken
der Farbbahn (9, 9') vorzugsweise eingesetzten Farbwerke (2, 7)
zum Trocknen der Druckbahn (9, 9') mit dem/der, unter der
jeweiligen Trockenhaube (11) gemeinsam angeordneten Trockner
(33) und Trockenstation (31), ausgebildet sind.
3. Mehrfarben-Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zum vorderseitigen Bedrucken und zum
Trocknen der in Pfeilrichtung (23) zugeführten Farbbahn (9)
in den Farbwerken (1, 3, 4, 5, 6, 8) unter der jeweiligen
Trockenhaube (11) angeordnete und die durch die Druckstation
(10) vorderseitig bedruckte Druckbahn (9) trocknende Trockner
(33) mit einem aufsteigenden Ast (25), welcher über eine
erste Umlenkwalze (12) in einen in Durchlaufrichtung der
Maschine nach vorne laufenden horizontalen Ast (26), welcher
über eine weitere Umlenkwalze (13) in einen absteigenden Ast
(27) mit nachgeordneten Kühlwalzen (15) und Tänzerwalze (16)
sowie einer weiteren Druckstation (10') übergeht, besteht.
4. Mehrfarben-Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Trockner (33) im Bereich von
seinem aufsteigenden, horizontalen und absteigenden Ast
(25, 26, 27) mit einer Vielzahl von, unter- bzw. oberseitig
der durchlaufenden Druckbahn (9) angeordneten, Stützwalzen
(17) und Luftdüsen (18) ausgebildet ist.
5. Mehrfarben-Druckmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Trockenhaube (11) der Farbwerke
(1-8) im wesentlichen aus Seitenwänden (19, 20), einer Bodenwand
(21) und einer Deckwand (29) besteht.
6. Mehrfarben-Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in jedem der zum vorder- und rückseitigen
Bedrucken und Trocknen der Druckbahn (9, 9') ausgebildeten
Farbwerke (2, 7) mit jeweiliger Abdeckhaube (11) zum
rückseitigen Bedrucken und Trocknen der Druckbahn (9'),
zusätzliche die Rückseiteneinführung der in Pfeilrichtung
(23) zugeführten Druckbahn (9') in die nachgeordnete
Druckstation (10) gewährleistende und damit eine
Umlenkeinrichtung (22) bildende Umlenkwalzen (24) vorhanden
sind, wobei der Druckstation (10) mit Druckzylinder (14) in
Pfeilrichtung (30) die Trockenstation (31) mit dem
aufsteigenden, horizontalen und absteigenden Ast (25, 26, 27)
mit den beiden Umlenkwalzen (12, 13) und den beidseitig der
Druckbahn (9') angeordneten Stützwalzen/Luftdüsen (17,18) und
der Trockenstation (31) die Kühlwalze (15) und dieser in
Pfeilrichtung (32) eine weitere Kühlwalze (15') nachgeordnet
ist.
7. Mehrfarben-Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Farbwerken (2, 7) zum
vorderseitigen Bedrucken und Trocknen der Druckbahn (9) die
Druckstation (10) mit dem Druckzylinder (14) mit
nachgeordneter Trockenstation (31) Verwendung finden.
8. Mehrfarben-Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die in den
Trocknungseinrichtungen (31, 33) angeordneten Umlenkwalzen
(24, 28) zur Vermeidung des Zusammenklebens mit der
druckfeuchten Druckbahn (9, 9') mit einem farbabstoßenden
Schichtet ausgebildet sind und/oder eine relativ geringe
materialberührende, beispielsweise eine aufgerauhte,
spitzen-, rippen- oder waffelbesetzte Oberfläche aufweisen.
9. Mehrfarben-Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (34) zwischen den
benachbarten, hintereinandergeschalteten Druckstationen
(10, 10') durch die Trockeneinrichtungs-Anordnung (31, 33)
zwischen den den Druckstationen (10, 10') wesentlich
verringert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996144551 DE19644551A1 (de) | 1996-10-26 | 1996-10-26 | Mehrfarben-Druckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996144551 DE19644551A1 (de) | 1996-10-26 | 1996-10-26 | Mehrfarben-Druckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19644551A1 true DE19644551A1 (de) | 1998-04-30 |
Family
ID=7810079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996144551 Withdrawn DE19644551A1 (de) | 1996-10-26 | 1996-10-26 | Mehrfarben-Druckmaschine |
Country Status (1)
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