DE19644497A1 - Verfahren zur Steuerung einer Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffpumpe - Google Patents
Verfahren zur Steuerung einer Brennkraftmaschine mit einer KraftstoffpumpeInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Steuerung
einer Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffpumpe nach der
Gattung des Hauptanspruchs.
Damit nach dem Start einer Brennkraftmaschine möglichst
schnell mit der elektronisch geregelten Einspritzung
begonnen werden kann und die richtige Gemischzusammensetzung
erhalten wird, muß der für die Einspritzungen erforderliche
Kraftstoffdruck im Kraftstoffversorgungssystem sehr schnell
aufgebaut werden. Dazu dient ein sogenannter Vorlauf der
Kraftstoffpumpe, beispielsweise einer
Elektrokraftstoffpumpe, der entweder durch Hard- oder
Softwareansteuerung der Kraftstoffpumpe beim Einschalten der
Zündung gestartet wird.
Bei der softwaremäßigen Freigabe des
Elektrokraftstoffpumpenvorlaufs nach dem Einschalten der
Zündung können Probleme auftreten, wenn beispielsweise
infolge eines Defekts von der Spannungsversorgungsklemme
Kl. 15 ohne Motorbetrieb Spannung zur Elektrokraftstoffpumpe
gelangt. In diesem Falle eines irrtümlichen, gegebenenfalls
wiederholten Einschaltens darf aber kein Pumpenvorlauf
erfolgen. Wird nach dem Abstellen der Brennkraftmaschine die
Zündung eingeschaltet, beispielsweise zum Schließen
elektrisch betätigbaren Fenster eine Inbetriebnahme der
Brennkraftmaschine jedoch nicht durchgeführt, sollte beim
nächsten regulären Start wieder ein Kraftstoffpumpenvorlauf
möglich sein. Zur Lösung dieses Problems wird bei bekannten
Systemen ein Kompromiß getroffen, dabei wird ein
Pumpenvorlauf nach Einschalten der Zündung maximal einmal
ohne Überschreitung der Startendedrehzahl, also der
Drehzahl, die bei einem regulären Start der
Brennkraftmaschine erreicht würde, zugelassen.
Wird bei der hardwaremäßigen Freigabe des
Elektrokraftstoffpumpenvorlaufs als alleiniger Auslöser des
Vorlaufs das Einschalten der Zündung verwendet, wird auch
bei Einschalten der Zündung nach dem Abstellen,
beispielsweise beim Betätigen elektrisch betätigbarer
Fenster gegebenenfalls ein unerwünschter
Elektrokraftstoffpumpenvorlauf ausgelöst. Dieser
unerwünschte Vorlauf sollte jedoch vermieden werden.
Problematisch ist bei der hardwaremäßigen Freigabe des
Elektrokraftstoffpumpenvorlaufs auch noch die Einhaltung von
Sicherheitskriterien im Crashfall. Bei einem Wackelkontakt
an Klemme Kl. 15 kann die Elektrokraftstoffpumpe unter
Umständen ständig ein- und ausgeschaltet werden. Ein solcher
Zustand muß vermieden werden.
Damit ein möglichst schnelles Einschalten der
Kraftstoffpumpe und damit ein möglichst schneller
Druckaufbau im Kraftstoffversorgungssystem möglich ist und
gleichzeitig weitgehend vermieden wird, daß ein irrtümlicher
Vorlauf der Kraftstoffpumpe ausgelöst wird, wird in der
DE OS 43 04 163 vorgeschlagen, bei einer Brennkraftmaschine
mit einer Kraftstoffpumpe die Ansteuerung so durchzuführen,
daß die Kraftstoffpumpe dann eingeschaltet wird, wenn zwei
vorgebbare Bedingungen vorliegen. Diese Bedingungen sind zum
einen eine Spannungsbedingung, die erkennen läßt, daß der
Anlasser der Brennkraftmaschine betätigt ist und zum anderen
die Drehzahl, die innerhalb eines zulässigen Bereiches
liegen muß. Wenn beide Bedingungen erfüllt sind, wird die
Kraftstoffpumpe, üblicherweise eine Elektrokraftstoffpumpe
in Betrieb gesetzt, wodurch sich der gewünschte
Kraftstoffdruck relativ schnell aufbaut und gleichzeitig
sichergestellt wird, daß ein irrtümliches Einschalten der
Kraftstoffpumpe weitgehend vermieden wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung einer
Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffpumpe mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß eine noch
schnellere Einschaltung der Kraftstoffpumpe und dadurch ein
noch schnellerer Aufbau des Kraftstoffdrucks möglich ist.
Gleichzeitig ist die Zuverlässigkeit, daß kein irrtümliches
Einschalten der Kraftstoffpumpe ausgelöst wird noch höher
als beim Stand der Technik.
Erzielt werden diese Vorteile, indem die schnelle
Inbetriebnahme der Kraftstoffpumpe und damit die
Realisierung eines Kraftstoffpumpenvorlaufs von zwei
speziellen Bedingungen abhängig gemacht wird, nämlich von
der Dauer der Abstellzeit der Brennkraftmaschine und von der
Temperatur der Brennkraftmaschine, insbesonders der
Temperatur zum Abstellzeitpunkt. Die Auswertung dieser
beiden Größen für die Entscheidung, ob ein
Kraftstoffpumpenvorlauf stattfinden soll oder nicht,
ermöglicht die vorteilhafte schnelle Entscheidung. Da die
Abstellzeit präzise bestimmbar ist, wird die gewünschte
Zuverlässigkeit für das Kraftstoffpumpenvorlaufkriterium
erhalten. In vorteilhafter Weise werden Fehler bei
Wackelkontakten oder beim Einschalten der Zündung zur
Betätigung elektrischer Verbraucher vermieden. Es tritt
weiterhin kein wiederholter Vorlauf bei Wackelkontakten an
Klemme Kl. 15 oder ähnlichen Versorgungsklemmen auf. Nach
einer längeren Abstellphase findet ein
Kraftstoffpumpenvorlauf schnell und zuverlässig statt,
wodurch ein schneller Druckaufbau erzielt wird.
Die weiteren Vorteile der Erfindung werden durch die in den
Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen erzielt. Das
erfindungsgemäße Verfahren kann prinzipiell bei allen
Brennkraftmaschinen mit einer Kraftstoffpumpe zum Einsatz
kommen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 ein grobe Übersicht
über das Kraftstoffversorgungssystem einer Brennkraftmaschine
einschließlich der erfindungswesentlichen Mittel zur
Erfassung von Betriebszuständen. In Fig. 2 ist ein
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens
dargestellt.
In Fig. 1 sind die zur Erläuterung der Erfindung
erforderlichen Bestandteile eines
Kraftstoffversorgungssystem einer Brennkraftmaschine
schematisch dargestellt. Dabei ist mit 10 das Steuergerät
des Kraftfahrzeuges bezeichnet. Dieses Steuergerät 10
steuert unter anderem auch die Elektrokraftstoffpumpe 11 an,
wobei diese Ansteuerung mit Hilfe des
Elektrokraftstoffpumpenrelais 12 erfolgt, dessen einer
Anschluß mit der Elektrokraftstoffpumpe 11 in Verbindung
steht und dessen anderer Anschluß mit der Spannungsklemme
Kl. 15 oder einem anderen Spannungsanschluß verbunden ist.
Dem Steuergerät 10 werden die von Sensoren oder sonstigen
Meßmitteln gelieferten Informationen zugeführt. Als Sensoren
bzw. Meßmittel werden beispielhaft angegeben ein
Drehzahlsensor 13, ein Temperatursensor 14, der die
Temperatur der Brennkraftmaschine ermittelt und ein
Temperatursensor 15, der die Ansauglufttemperatur ermittelt.
Die von den Sensoren bzw. Meßmitteln gelieferten Daten
werden im Steuergerät 10 ausgewertet. Das Steuergerät 10
ermittelt in Abhängigkeit von diesen Daten Ansteuersignale
für die Steuerung bzw. Regelung der Brennkraftmaschine,
beispielsweise für die Zündung oder Einspritzung. Diese
Signale werden vom Steuergerät 10 am Ausgang A abgegeben.
Weiterhin liefert das Steuergerät 10 an einem Ausgang B in
Abhängigkeit von den zugeführten Daten bzw. in Abhängigkeit
von ermittelten Rechengrößen Ansteuersignale für das
Schaltmittel, beispielsweise das Kraftstoffpumpenrelais 12,
das die Kraftstoffpumpe 11 an Spannung legt oder von dieser
trennt.
Mit den in Fig. 1 dargestellten Bestandteilen eines
Kraftstoffversorgungssystems einer Brennkraftmaschine kann
das erfindungsgemäße Verfahren ablaufen. Dabei werden die
folgenden Voraussetzungen zugrundegelegt. Liegt dem
Steuergerät eine genaue Information über die Zeit, die
zwischen dem letzten Abstellzeitpunkt des Motors und dem
Wiedereinschaltzeitpunkt bzw. Neustart vergangen ist vor,
kann die Entscheidung ob ein Kraftstoffpumpen- bzw.
Elektrokraftstoffpumpenvorlauf stattfinden soll, abhängig
von der Abstellzeit durchgeführt werden. Wie Auswertungen
des Druckverlaufs im Kraftstoffversorgungssystem ergeben
haben, ist der Kraftstoffdruck noch für eine längere Zeit
nach dem Abstellen der Elektrokraftstoffpumpe so hoch, daß
ein schneller Start (Schnellstart) auch ohne zusätzlichen
Elektrokraftstoffpumpenvorlauf möglich ist. Bei hohem
Kraftstoffdruck können gegebenenfalls erste Einspritzungen
schon abgesetzt werden, bevor die Elektrokraftstoffpumpe
anläuft.
Weitere Untersuchungen der Änderungen des Kraftstoffdrucks
im Kraftstoffversorgungssystem (Fuel Rail) haben ergeben,
daß die Druckabnahme nach Abschalten der
Elektrokraftstoffpumpe von der Temperatur der
Brennkraftmaschine bzw. des Motors abhängig ist. Je höher
die Abstelltemperatur des Motors ist, desto länger können
die Abstellzeiten sein, ohne daß ein Druckabfall auftritt,
der einen Elektrokraftstoffpumpenvorlauf beim
Wiedereinschalten erforderlich macht. Die Information, wann
ein Elektrokraftstoffpumpenvorlauf bei Einschalten der
Zündung erfolgen soll und wann er unnötig ist, kann somit in
einer einzigen Kennlinie der Abstellzeit abhängig von der
Motorabstelltemperatur abgelegt werden. Durch Zugriff auf
diese Kennlinie, die beispielsweise in einem Speicher des
Steuergerätes 10 abgelegt ist, kann das Steuergerät
zuverlässige Einschaltkriterien für die
Elektrokraftstoffpumpe gewinnen und erkennen, ob ein Vorlauf
der Kraftstoffpumpe erforderlich ist, oder ob gleich der
übliche, dauernde Pumpenbetrieb ablaufen soll. Es ist aus
dieser Kennlinie insbesonders die maximale Abstellzeit
entnehmbar, bis zu der kein Vorlauf der
Elektrokraftstoffpumpe nötig ist, da der Druck für erste
Einspritzungen noch ausreicht. Herrschen solche Bedingungen
mit ausreichendem Druck, kann auf einen
Elektrokraftstoffpumpenvorlauf verzichtet werden und mit
einer üblichen Ansteuerung der Elektrokraftstoffpumpe
begonnen werden. Ist also die tatsächliche Abstellzeit
kleiner als die maximale, wird dies vom Steuergerät erkannt
und es wird kein Elektrokraftstoffpumpenvorlauf
durchgeführt. Wird dagegen vom Steuergerät erkannt, daß die
maximale Abstellzeit überschritten ist, so wird ein Vorlauf
gestartet und damit sichergestellt, daß bereits für die
ersten Einspritzungen ein ausreichender Kraftstoffdruck
vorliegt.
Das Verfahren, nach dem im Steuergerät bestimmt wird, ob ein
Pumpenvorlauf erforderlich ist und wann der Pumpenvorlauf zu
beenden ist, ist in Fig. 2 als Flußdiagramm dargestellt. Im
einzelnen ist aus Fig. 2 zu erkennen, daß bei
abgeschalteter Brennkraftmaschine auch das Steuergerät
ausgeschaltet ist. Es wird in üblicher Weise mit Einschalten
der Zündung aktiviert und beginnt unmittelbar nach Erhalt
des Zündungein-Signales mit den ersten Berechnungen.
Im Schritt S1 wird dabei im Steuergerät die maximale
Abstellzeit für den Pumpenvorlauf aus der gemessenen
Motorabstelltemperatur berechnet. Dazu wird aus der in einem
Speicher abgelegten Kennlinie für die ermittelte
Motorabstelltemperatur die zugehörige maximale Abstellzeit
entnommen. Im Schritt S2 wird die maximale Abstellzeit mit
der tatsächlichen Abstellzeit verglichen. Die tatsächliche
Abstellzeit, also die Zeit zwischen dem Abstellzeitpunkt und
dem Wiedereinschaltzeitpunkt der Brennkraftmaschine kann vom
Steuergerät nach verschiedenen Verfahren ermittelt werden.
Solche Verfahren sind beispielsweise in der deutschen
Patentanmeldung DE-P 1 96 21 900 beschrieben und werden
beispielsweise mit einer Uhr ermittelt, die unabhängig vom
Betriebszustand der Brennkraftmaschine und des Steuergerätes
ständig in Betrieb gehalten wird. Die tatsächliche
Abstellzeit läßt sich dann einfach aus der Differenz
zwischen dem Wiedereinschaltzeitpunkt und dem
Abschaltzeitpunkt, der vorzugsweise abgespeichert wird,
ermitteln. Ergibt der als Schritt S2 bezeichnete Vergleich
der bei der gemessenen Temperatur maximal erlaubten
Abstellzeit mit der tatsächlichen Abstellzeit, daß die
maximale Abstellzeit noch nicht erreicht ist, findet kein
Kraftstoffpumpenvorlauf statt (Schritt S3) und es erfolgt
die übliche Ansteuerung der Kraftstoffpumpe.
Ergibt dagegen Schritt S2, daß die maximale Abstellzeit
kleiner ist als die tatsächliche, wird vom Steuergerät ein
entsprechendes Ansteuersignal abgegeben und es wird
beispielsweise ein Vorlauftimer geladen, der die Vorlaufzeit
mißt. Gleichzeitig wird der Pumpenvorlauf gestartet. Im
Flußdiagramm nach Fig. 2 ist dies als Schritt S4
bezeichnet.
Ist der Pumpenvorlauf aktiviert, wird im Schritt S5 geprüft,
ob die Bedingung für einen dauernden Pumpenbetrieb erfüllt
ist. Falls diese Bedingung, die erkennen läßt, daß der
Startvorgang abgeschlossen ist und die Brennkraftmaschine in
den üblichen Betrieb übergegangen ist, erfüllt ist, wird der
Pumpenvorlauf beendet (Schritt S7) und auf die normale
Kraftstoffpumpenregelung übergegangen. Eine solche Bedingung
kann z. B. sein, daß innerhalb einer bestimmten Zeit nach
erkanntem Batteriespannungseinbruch ein Drehzahlsignal
erkannt wird oder daß eine Minimaldrehzahl überschritten
wird, wobei diese Minimaldrehzahl niedriger als die
Drehzahlschwelle für Startende liegt. Wird dagegen im
Schritt S5 erkannt, daß die Bedingung für einen normalen
dauernden Pumpenbetrieb noch nicht erfüllt ist, wird im
Schritt S6 geprüft, ob der Vorlauftimer abgelaufen ist. Es
wird also geprüft, ob die im Vorlauftimer eingegebene Zeit,
während der der Vorlauf aktiviert sein soll, bereits
abgelaufen ist. Wird erkannt, daß der Vorlauf abgelaufen
ist, wird der Pumpenvorlauf beendet. Wird dagegen im Schritt
S5 erkannt, daß der Vorlauftimer noch nicht abgelaufen ist,
wird erneut im Schritt S5 überprüft, ob eine vorgebbare
Bedingung für dauernden Pumpenbetrieb erfüllt ist.
Mit dem in Fig. 2 dargestellten Verfahren kann ein
zuverlässiger Kraftstoffpumpenvorlauf durchgeführt werden,
bei dem sichergestellt wird, daß die Kraftstoffpumpe nicht
irrtümlich eingeschaltet wird, bei dem aber auch
sichergestellt wird, daß bei Bedarf möglichst schnell nach
dem Einschalten ein Kraftstoffpumpenvorlauf aktiviert wird.
Durch Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen
Abstellzeit der Brennkraftmaschine und Temperatur der
Brennkraftmaschine zum Abstellzeitpunkt läßt sich ein
optimales Kriterium dafür festlegen, ob ein Vorlauf der
Kraftstoffpumpe erforderlich ist oder ob der Druck im
Kraftstoffversorgungssystem noch so hoch ist, daß ein
Kraftstoffpumpenvorlauf nicht nötig ist.
Claims (8)
1. Verfahren zur Steuerung einer Brennkraftmaschine mit
einer Kraftstoffpumpe, die in Abhängigkeit von wenigstens
zwei vorgebbaren Bedingungen in Betrieb gesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bedingungen die
Abstellzeit, also die Zeit zwischen dem Abstellzeitpunkt und
dem Wiedereinstellzeitpunkt der Brennkraftmaschine und die
Temperatur der Brennkraftmaschine zum Abstellzeitpunkt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kraftstoffpumpe nach Betätigung des Zündschalters zur
Erzielung eines Kraftstoffpumpenvorlaufs in Betrieb gesetzt
wird, wenn die Abstellzeit länger als eine maximale
Abstellzeit ist, wobei die hänge der maximalen Abstellzeit
in Abhängigkeit von der Temperatur der Brennkraftmaschine
zum Abstellzeitpunkt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die maximale Abstellzeit in Abhängigkeit von der
Temperatur der Brennkraftmaschine zum Abstellzeitpunkt als
Kennlinie abgelegt ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren nur während einer
Startphase abläuft und bei Erkennung, daß ein dauernder
Betrieb der Kraftstoffpumpe erforderlich ist, das Verfahren
beendet wird und auf eine herkömmliche
Kraftstoffpumpenregelung umgeschaltet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bedingung für den dauernden Pumpenbetrieb das Erreichen
einer Mindestdrehzahl einer Brennkraftmaschine ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf einer vorgebbaren
Zeit der Pumpenvorlauf beendet und die übliche
Kraftstoffpumpenregelung erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erforderlichen Berechnungen
und Zeitauswertungen im Steuergerät der Brennkraftmaschine
ablaufen, dem die für Berechnungen erforderlichen Daten
zugeführt werden und das die erforderlichen Zeitmessungen
durchführt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die erforderlichen Daten die Abstellzeit und die
Abstelltemperatur der Brennkraftmaschine sind, die mittels
eines Timers bzw. eines Temperatursensors gemessen werden.
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