DE19643943A1 - Ansaugluftvorwärmer und Luftzuführaufbau für einen Motor - Google Patents
Ansaugluftvorwärmer und Luftzuführaufbau für einen MotorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen verbesserten Ansaugluftvorwärmeraufbau
für einen Innenverbrennungsmotor, wobei der Aufbau eine einfache, effektive Befe
stigung eines Ansaugluftvorwärmers am Motor bei Minimierung der Größe des Mo
tors gestattet. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung einen Ansaugluftvor
warmer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Ansaugluftzuführaufbau
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7 bzw. 15.
Es ist bekannt, daß ein Dieselmotor Unterstützung, wie das Vorwärmen der Ansaug
luft, braucht, um starten zu können, wenn die Temperaturen der Umgebungsluft
entsprechend niedrig sind. So sind Anstrengungen unternommen worden, um das
Starten und Aufwärmen des kalten Motors zu verbessern, indem ein Mittel zur
Erhöhung der Temperatur der Ansaugluft vorgesehen wird. Zusätzlich erfordern
moderne aufgeladene und rückgekühlte Motoren ein Vorwärmen der Ansaugluft
während bestimmter Betriebsbedingungen, um ein Auftreten von weißen Abgasen
und anderen, unerwünschten Auspuffemissionen zu verhindern.
Die US-PS 3,977,377 offenbart einen Lösungsansatz zur Vorwarmung der Ansaug
luft, bei dem ein Brenner zur Einspritzung eines Sprühnebels an Kraftstoff in einen
Brenneraufbau zur Verbrennung mit Ansaugluft vorgesehen ist. Es wird eine Flamme
erzeugt, die die Ansaugluft ausreichend erwärmt, um ein Anlassen oder Minimieren
von Emissionen mit weißen Abgasen zu ermöglichen. Der Brenneraufbau erfordert
jedoch ein separates Gehäuse, das an einem Ansaugkrümmer befestigt ist, der ge
trennt vom Motorzylinderkopf ausgebildet ist. Daher erhöht dieser Brenneraufbau
unvorteilhafterweise die Gesamtgröße des Motors. Zudem ist festgestellt worden, daß
Luftvorwärmer des Brennertyps anderen Vorwärmern in bestimmten Anwendungsfäl
len unterlegen und oftmals komplex und teuer im Vergleich zu anderen einsetzbaren
Vorwärmsystemen sind.
Ein elektrischer Widerstandsluftvorwärmer, der eine Anordnung von Drähten ver
wendet, die Wärme erzeugen, wenn sie von elektrischem Strom durchflossen werden,
stellt einen anderen Typ eines konventionellen Luftvorwärmers dar. Die US-PS
1,276,083 offenbart einen Typ eines elektrischen Vorwärmers für einen Motor mit ei
nem in jedem Zylinder des Motors angeordneten Ring. Der Ring ist mit einer elektri
schen Stromquelle verbunden und wird ausreichend heiß, wenn er einem Strom aus
gesetzt wird, um die Temperatur innerhalb der Brennräume vor dem Starten des Mo
tors zu erhöhen, wodurch ein Zünden des Kraftstoffs und ein Starten des Motors si
chergestellt werden. Dieser Aufbau erfordert jedoch eine elektrische Platine in jedem
Motorzylinder und ist daher teuer und schwierig zu warten. Deshalb kann dieser
Vorwärmer in die meisten existierenden Motoren nicht nachträglich ohne unzumut
bare Kosten, die entweder mit wesentlichen Modifikationen der existierenden Zylin
derköpfe oder der Bereitstellung eines vollständig neuen Zylinderkopfes verbunden
sind, eingebaut werden. Die US-PS 909,898, 909,899 und 1,327,384 offenbaren alle
in den Motorzylindern angeordnete, elektrische Kraftstoffverdampfer zur Unterstüt
zung der Zündung des Kraftstoffes. Alle diese Vorrichtungen weisen jedoch die glei
chen Nachteile wie der vorgenannte Vorwärmer auf.
Die US-PS 4,682,576 und 2,177,840 offenbaren beide einen elektrischen Luftvor
wärmer, der in einem Ansaugluftkrümmer angeordnet ist. Jedoch ist der elektrische
Vorwärmer stromauf des Zylinderkopfes positioniert, und der Ansaugkrümmer ist se
parat vom Motorzylinderkopf ausgebildet. Folglich erhöht die Befestigung des Vor
wärmers die Anzahl der Verbindungen entlang des Krümmers, die abgedichtet wer
den müssen. Zusätzlich tragen der Luftvorwärmer und der Krümmer zur äußeren
Ausdehnung des Motors bei, wodurch oftmals die Größe des Motors über den ver
fügbaren Platz bei einer bestimmten Anwendung hinaus erhöht wird.
Die DE-A-41 21 075 offenbart einen Luftvorwärmer, der in einem Abzweigungs
kanal angeordnet ist, der nur mit einem Zylinder kommuniziert. Die US-PS 139,777,
4,108,953 und 4,325,344 offenbaren alle Kraftstoffverdampfervorrichtungen, die in
separat vom Motorzylinderkopf ausgebildeten Ansaugkrümmern angeordnet sind.
Die in diesen Referenzen offenbarten Vorwärmer und Luftzuführaufbauten leiden
unter vielen der vorgenannten Nachteile.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ansaugluftvorwärmer und einen
Ansaugluftzuführaufbau zu schaffen, die eine einfache kostengünstige integrierte
Befestigung an einem Motor bei Minimierung der Größe des Motors ermöglichen,
wobei eine effektive Vorwärmung von Ansaugluft bei geringen Gestehungskosten
ermöglicht wird.
Die genannte Aufgabe wird für einen Ansaugluftvorwärmer gemäß den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Ein erfindungsgemäßer Ansaugluftzuführaufbau zeichnet
sich durch die Merkmale des Anspruchs 7 bzw. 15 aus. Die Unteransprüche geben
vorteilhafte Ausgestaltungen wieder.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Nachteile des Standes der
Technik überwunden werden und ein einfacher, kostengünstiger Luftvorwärmer und
ein ebensolches Luftzuführsystem geschaffen werden, die die Motoransaugluft ef
fektiv vorwärmen können.
Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein Luftvorwärmer ge
schaffen wird, der in einem Ansaugluftverteiler angeordnet werden kann, der inte
griert in einen Zylinderkopf eines Motors ausgebildet ist.
Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein Luftvorwarmer zur
Montage in einem Luftzuführsystem geschaffen wird, so daß die Größe des Ansaug
aufbaus und dadurch die Größe des Motors minimiert werden.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein Luftvorwarmer
geschaffen wird, der in einem länglichen Luftverteiler positioniert ist und die durch
den länglichen Verteiler strömende Ansaugluft effektiv vorwärmen kann, so daß ein
Kaltstart des Motors unterstützt wird.
Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein Luftvorwärmer ge
schaffen wird, der einfach in existierende Motoren eingebaut werden kann, ohne die
Größe eines Ansaugluftzuführaufbaus wesentlich zu beeinflussen, wodurch die
Größe des Motors innerhalb des bei einer Motoranwendung verfügbaren Rauman
gebots gehalten wird.
Noch ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein zu einer Ein
heit zusammengefaßter Luftzuführaufbau mit einem Ansaugluftverteiler und dem in
den Motorzylinderkopf integrierten Vorwärmer bereitgestellt wird.
Diese und andere Vorteile werden insbesondere dadurch erreicht, daß ein Ansaug
luftvorwärmer bereit gestellt wird, der in einem Ansaugluftverteiler befestigbar ist,
welcher in einem Zylinderkopf eines Innenverbrennungsmotors integriert gebildet ist,
um entlang eines Ansaugluftströmungsweges zu mehreren Motorzylindern strö
mende Ansaugluft vorzuwärmen, wobei der Ansaugluftvorwärmer ein Vorwärmer
rahmenteil zur Befestigung am Zylinderkopf und ein mit dem Vorwärmerrahmenteil
verbundenes Heizelement zum Vorwärmen der Ansaugluft aufweist. Das Heizelement
ist innerhalb des im Zylinderkopf gebildeten, integrierten Ansaugluftverteilers ange
ordnet, wenn der Vorwärmer am Motor befestigt ist. Das Rahmenteil umfaßt ferner
einen Flanschabschnitt, der im wesentlichen in einer einzigen Befestigungsebene an
geordnet ist, so daß das Heizelement auf einer Seite der Befestigungsebene entlang
des Ansaugluftströmungsweges stromab vom Flanschabschnitt angeordnet ist. Das
Rahmenteil kann eine längliche Form aufweisen, und der Flanschabschnitt kann sich
peripher um das längliche Rahmenteil herum erstrecken. Das Rähmenteil kann auch
zwei Seitenwandabschnitte umfassen, die sich quer zur Befestigungsebene vom Flan
schabschnitt weg erstrecken. Das Heizelement ist zwischen den beiden Seiten
wandabschnitten befestigt und kann einen elektrischen Widerstandsheizer umfassen.
Ein Seitenwandabschnitt kann eine Zugangsöffnung umfassen, um einen Zugang zu
einer elektrischen Verbindung zwischen einer elektrischen Quelle und dem Heizele
ment bereitzustellen.
Die vorliegende Erfindung sieht auch einen Ansaugluftzuführaufbau zur Zuführung
von Ansaugluft zu mehreren Zylindern eines Innenverbrennungsmotors mit einem
Motorblock vor, wobei der Ansaugluftzuführaufbau einen am Motorblock ange
brachten Zylinderkopf und eine darin gebildete, integrierte Ansaugluftverteilerkam
mer zur Zuführung von Ansaugluft zu mehreren Zylindern des Motors umfaßt. Der
Ansaugluftvorwärmer ist zumindest teilweise in der integrierten Ansaugluftverteiler
kammer angeordnet, die in einer oberen Oberfläche des Zylinderkopfs gegenüberlie
gend einer bodenseitigen mit dem Motorblock in Eingriff stehenden Oberfläche des
Zylinderkopfs ausgebildet sein kann. Der Zylinderkopf umfaßt vorzugsweise eine in
einer seiner seitlichen Oberflächen gebildete Verbinderausnehmung zur Aufnahme
eines elektrischen Verbinders, der das Heizelement mit einer Stromquelle verbindet.
Der Vorwärmerrahmen umfaßt einen Befestigungsflansch, der sich entlang der oberen
Oberfläche des Motorblocks erstreckt, und Seitenwände, die sich vom Befestigungs
flansch in die integrierte Ansaugluftverteilerkammer zur Halterung des Heizelementes
erstrecken. Der Luftzuführaufbau kann des weiteren eine Luftzuführleitung
umfassen, die benachbart zur oberen Oberfläche des Zylinderkopfes angebracht ist.
Die Zuführleitung umgrenzt einen Luftzuführdurchgang, der mit dem integrierten
Ansaugluftverteiler in Verbindung steht, und umfaßt einen Leitungsflansch. Der Lei
tungsflansch, der Vorwärmerbefestigungsflansch und die obere Oberfläche dieses
Zylinderkopfes umfassen jeweils eine Vielzahl von Befestigungsausnehmungen, von
denen Gruppen fluchtend ausgerichtet sind, um entsprechende Befestigungsbolzen
zum Zusammenziehen der Flansche aufzunehmen.
Die vorliegende Erfindung sieht auch einen Ansaugluftzuführaufbau mit einem Zy
linderkopf vor, der eine integrierte Ansaugluftverteilerkammer zur Zuführung von
Ansaugluft zu mehreren Zylindern des Motors aufweist. Der Zylinderkopf umfaßt
eine erste Oberfläche zur Anlage am Zylinderblock und eine zweite Oberfläche, die
gegenüberliegend zu der ersten Oberfläche gebildet ist. Der Ansaugluftzuführaufbau
umfaßt weiter eine Luftzuführleitung, die am Zylinderkopf benachbart zu der zweiten
Oberfläche zur Umgrenzung eines Luftzuführdurchganges angeordnet ist. Der Auf
bau umfaßt auch einen Ansaugluftvorwärmer mit einem Heizelement, das im integrier
ten Ansaugkrümmer und/oder der Zuführleitung angeordnet ist. Der Vorwärmer um
faßt auch ein Vorwärmerrahmenteil zur Halterung des Heizelementes, wobei das Vor
wärmerrahmenteil einen Flanschabschnitt aufweist, der zwischen der Luftzuführlei
tung und der zweiten Oberfläche des Zylinderkopfes komprimiert anliegend ange
ordnet ist. Der Flanschabschnitt des Rahmenteils weist eine vorbestimmte minimale
Dicke zur Minimierung des Abstands zwischen der Luftzuführleitung und der oberen
Oberfläche des Zylinderkopfes auf.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand der Zeichnung eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Endseitenansicht eines Motors mit einem Luftvorwärmer und einem
Luftzuführaufbau gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schräge Draufsicht in Sprengdarstellung, die die Verbindung der
Komponenten des Luftzuführaufbaus gemäß der vorliegenden Erfin
dung illustriert;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Luftvorwärmers gemäß der vorliegen
den Erfindung und
Fig. 4 eine Teilschnittansicht des Luftzuführaufbaus gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Ansaugluftvorwärmer 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung und einen Luftzuführaufbau 12 gemäß der vorliegenden Erfindung, die an
einem 6-Zylindermotor mit einem Motorblock 14 angebracht sind, der (nicht darge
stellte) Motorzylinder enthält. Der Luftzuführaufbau 12 umfaßt den Ansaugluftvor
wärmer 10, der zwischen einem Zylinderkopf 16 des Motors und einer Luftzuführlei
tung 18 gehalten ist, wobei der Vorwärmer 10 wahlweise mit Energie beaufschlagt
werden kann, um in den Motor strömende Ansaugluft zu erwärmen bzw. vorzuwär
men.
Der Zylinderkopf 16 weist eine erste bzw. untere Oberfläche 20, die am Motorblock
14 anliegt, eine zweite bzw. obere Oberfläche 22, die gegenüberliegend der unteren
Oberfläche 20 gebildet ist, und seitliche Oberflächen 24 auf, die die untere Oberfläche
20 und die obere Oberfläche 22 verbinden. Der im wesentlichen lang gestreckte An
saugluftverteiler 26 ist integriert in den Zylinderkopf 16 gebildet bzw. in diesen ein
geformt und erstreckt sich von einer von dem Zylinderblock 14 angewandten Ober
fläche 22, 24 des Zylinderkopfes 16, beim Darstellungsbeispiel von der oberen Ober
fläche 22, aus einwärts. Der integrierte Ansaugluftverteiler 26 ist so konstruiert und
ausgelegt, daß von der Luftzuführleitung 18 erhaltene Ansaugluft den verschiedenen,
zu jedem Motorzylinder führenden Einlaßkanälen zugeführt wird.
Die Luftzuführleitung 18 umfaßt eine Einlaßöffnung 28 zur Aufnahme von Ansaug
luft, beispielsweise von einem Turbolader 30, und einen länglichen Auslaß 29, um die
Ansaugluft in den Verteiler 26 zu leiten. Die Leitung 18 umfaßt auch einen Leitungs
flansch 32, der sich um die Peripherie des Auslasses 29 herum erstreckt, um eine im
wesentlichen rechteckige Befestigungsfläche zu bilden, die zu der um die Peripherie
des Ansaugluftverteilers 26 herum angeordneten, oberen Oberfläche 22 des Zylin
derkopfes 16 korrespondiert. Die Luftzuführleitung 18 umfaßt Befestigungsausneh
mungen 34, die in dem Leitungsflansch 32 zur fluchtenden Ausrichtung mit korre
spondierenden, in der oberen Oberfläche 22 des Zylinderkopfes 16 gebildeten Aus
nehmungen 36 ausgebildet sind. Die sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
fächerartig verbreiternde Luftzuführleitung 18 kann nicht nur als eine Abdeckung
des Ansaugverteilers dienen, um Ansaugluft in den integrierten Ansaugverteiler 26 zu
richten, sondern auch als ein Rückkühler oder Wärmetauscher fungieren. Als Rück
kühler dient die Leitung 18 dazu, die Ansaugluft abzukühlen, um die Ladungsdichte
der Luft zu erhöhen, wodurch eine erhöhte volumetrische Effizienz für eine verbes
serte Motorleistung ermöglicht wird. Die Leitung bzw. der Rückkühler 18 umfaßt
Motorkühlmittel Einlaß- und Auslaßverbindungen 38 und 40, die einen Motorkühl
mittelfluß durch ein Bündel von innerhalb der Leitung 18 angeordneten (nicht darge
stellten) Röhren, Wärmetauscherdurchgängen o. dgl. ermöglichen.
Um eine optimale Funktion des Ansaugluftvorwärmeraufbaus 12 gemäß der vorlie
genden Erfindung sicherzustellen, ist der Ansaugluftvorwärmer 10 zwischen der Lei
tung bzw. dem Rückkühler 18 und den Einlaßkanälen jedes Motorzylinders ange
ordnet. Der Ansaugluftvorwärmer 10 umfaßt ein Vorwärmerrahmenteil 42 und ein
Heizelement 44, das vom Rahmen 42 getragen ist. Wie in den Fig. 2 und 3 ge
zeigt, umfaßt der Vorwärmerrahmen 42 einen Befestigungsflanschabschnitt 46, der im
wesentlichen der Form des Leitungsflansches 32 entspricht. Der Flanschabschnitt 46
umfaßt Befestigungsausnehmungen 48, die zu den Befestigungsausnehmungen 34
und 36 des Leitungsflansches 32 bzw. des Zylinderkopfes 16 korrespondieren, um
mit diesen fluchtend ausgerichtet zu werden. Eine Dichtung 49 ist vorgesehen, um
eine abgedichtete Verbindung zwischen dem Flansch 46 und dem Zylinderkopf 16
herzustellen. Bolzen 51 erstrecken sich durch jede fluchtend ausgerichtete Gruppe
von Befestigungsausnehmungen 34, 36 und 48, um die Leitung 18 und den Vorwär
mer 10 am Zylinderkopf 16 zu befestigen. Der Flanschabschnitt 46 ist im wesentli
chen in einer einzigen Befestigungsebene angeordnet, um zwischen dem Leitungs
flansch 32 und der oberen Oberfläche 22 positioniert zu werden. Der Rahmen 42 um
faßt ferner gegenüberliegende Seitenwände 50, die sich jeweils quer in eine Richtung
von der inneren Kante des Rahmenteils 42 bzw. des Flanschabschnittes 46 erstrec
ken. Die Seitenwände 50 verlaufen hier also im wesentlichen parallel zueinander und
erstrecken sich in den Verteiler 26 hinein. Jede Seitenwand 50 umfaßt zwei
zueinander beanstandete Schienen 52, die jeweils zu der gegenüberliegenden Sei
tenwand 50 vorspringen, wobei die Schienen 52 im wesentlichen in der Längser
streckung des Auslasses 29 bzw. des Verteilers 26 verlaufen und einander gegen
überliegende, sich längs erstreckende Befestigungsnuten 54 bilden.
Das Heizelement 44 ist zwischen den Seitenwänden 50 in den Befestigungsnuten 54
angeordnet. Das Heizelement 44 ist vorzugsweise durch einen elektrischen Wider
standsheizer gebildet, der aus einem länglichen Streifen eines elektrischen Wider
standsmaterials hergestellt und so gebogen ist, daß mehrere zueinander beabstandete,
sich zwischen den Seitenwänden 50 erstreckende Heizflächen 56 gebildet werden.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist das Heizelement 44 vom Rahmen 42 mit Ausnahme einer
Masseverbindung über eine Schraube 58 elektrisch an einem Ende des Vorwarmer
rahmens 42 isoliert. An das gegenüberliegende Ende 60 des Heizelementes 44 ist eine
elektrische Stromquelle über einen elektrischen Verbinder 62 angeschlossen. Der
Vorwärmerrahmen 42 ist durch ein Masseband 61 an Masse angeschlossen, das an
einem Ende mit einer vom Flansch 46 abragenden Nase 63 und am gegenüberliegen
den, anderen Ende mit dem Motor verbunden ist.
Fig. 4 ist zu entnehmen, daß der Vorwärmerahmen 42 weiter eine obere und eine un
tere Querwand 64 bzw. 66 aufweist, die sich zwischen den Seitenwänden 50 am ge
genüberliegenden Ende 60 des Heizelementes 44 erstrecken. Eine vertikale Wand 68,
die zwischen den Seitenwänden 50 angeordnet ist, verbindet die obere und untere
Querwand 64, 66. Die vertikale Wand 68 weist einen zentralen Durchgang 70 auf, in
dem eine isolierende Durchführungshülse 72 angeordnet ist. Die Seitenwände 50 des
Rahmens 42 weisen jeweils eine Zugangsöffnung 74 auf, die fluchtend zu dem zen
tralen Durchgang 70 angeordnet ist. Der elektrische Verbinder 62 umfaßt eine Kopf
schraube 76 und eine längliche bzw. hülsenartige Mutter 78 mit einer zentralen Boh
rung 80. Die Kopfschraube 76 erstreckt sich durch eine am gegenüberliegenden, hier
streifenförmigen Ende 60 des Heizelementes 44 gebildete Ausnehmung und durch
den zentralen Durchgang 70 in die zentrale Bohrung 80, um mittels eines Gewindes
in die Mutter 78 einzugreifen. Zwischenlagscheiben sind auf beiden Seiten der verti
kalen Wand 68 angeordnet, um die Mutter 78 und das gegenüberliegende Ende 60
des Heizelementes 44 von der vertikalen Wand 68 des Rahmens 42 zu isolieren. Des
weiteren sind die Kopfschraube 76 und die Mutter 78 aus einem elektrisch leitenden
Material hergestellt, während die Durchführungshülse 72 und jeweils zumindest eine
der Zwischenlagscheiben auf beiden Seiten der Wand 68 aus einem isolierendem Ma
terial hergestellt sind, so daß die Mutter 78, die Kopfschraube 76 und das gegenüber
liegende Ende 60 des Heizelementes 44 untereinander elektrisch kontaktiert, vom
Rahmenteil 42 aber elektrisch isoliert sind.
Eine Verbinderausnehmung 82 ist in einer Seitenwand des Zylinderkopfes 16 in
fluchtender Ausrichtung zu den Zugangsöffnungen 74 gebildet. Der elektrische
Verbinder 62 umfaßt einen Adapterstopfen 84, der mittels eines Gewindes am Zylin
derblock 16 in der Verbinderausnehmung 82 befestigt ist. Der Adapterstopfen 84
weist einen zentralen Durchgang 86 zur Aufnahme einer hohlen Isolierhülse 88 auf.
Ein Gewindestab 90 erstreckt sich durch den zentralen Durchgang 86 und die hohle
Isolierhülse 88 in die zentrale Bohrung 80 der Mutter 78 unter Eingriff in das auf der
inneren Oberfläche der Mutter 78 gebildete komplementäre Gewinde. Eine auf den
Stab 90 geschraubte oder mit diesem einstückig ausgebildete Kontermutter 92 liegt
an der isolierenden Hülse 88 an, um die Hülse 88 und den Stab 90 in ihrer Lage zu si
chern. Folglich wird eine gegenüber dem Zylinderkopf 16 isolierte, elektrische Ver
bindung zwischen dem gegenüberliegenden Ende 60 des Heizelementes 44 und dem
äußeren Ende des Stabs 90 erzeugt, der dann an ein Steuersystem o. dgl. zur Versor
gung des Heizelementes 44 mit Strom angeschlossen werden kann.
Beim Betrieb kann der Luftvorwärmer 10 gemäß der vorliegenden Erfindung wahl
weise mit Energie durch ein konventionelles und wohl bekanntes Steuersystem be
aufschlagt werden, um die durch die Leitung oder den Rückkühler 18 strömende An
saugluft vorzuwärmen, um das Kaltstarten des Motors zu verbessern und das Auf
warmen des Motors zu beschleunigen. Der Ansaugluftvorwärmer 10 kann auch wäh
rend bestimmter Perioden des Motorbetriebs verwendet werden, um den Verbren
nungsprozeß zu verbessern. Das Heizelement 44 weist hier eine längliche Form auf,
um sich über einen wesentlichen Abschnitt des integrierten Ansaugluftverteilers 26
zu erstrecken, wodurch eine sehr gute, gleichmäßige Wärmeverteilung erreicht wird.
Der Ansaugluftvorwärmer 10 und der Luftzuführaufbau 12 gemäß der vorliegenden
Erfindung weisen deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Luftvorwärmern
und Zuführaufbauten auf. Viele konventionelle Luftzuführaufbauten sehen ein Luft
vorwarmergehäuse vor, das entlang der Luftzufuhrleitung angeordnet ist, so daß die
Höhe oder Breite des Luftvorwärmergehäuses wesentlich zu der gesamten Höhe oder
Breite des Motors beiträgt. Diese Erhöhung der Motorgröße führt jedoch oftmals zu
einem Überschreiten des bei einer bestimmten Motoranwendung verfügbaren Platzes.
Zudem können die konventionellen Ansaugluftgehäuse in existierende Motoren
nicht einfach nachträglich eingebaut werden.
Die vorliegende Erfindung führt zu vielen Vorteilen gegenüber konventionellen
Luftzuführaufbauten, indem ein Ansaugluftvorwärmer 10 vorgesehen ist, der in einen
im Zylinderkopf 16 des Motors gebildeten, integrierten Ansaugluftverteiler 26 ein
hängbar ist. Durch Kombination der Verwendung des integrierten Ansaugluftvertei
lers 26 mit dem unübertrefflich konstruierten Ansaugluftvorwärmer 10 gemäß der
vorliegenden Erfindung wird ein Luftzuführaufbau 12 erhalten, der vorteilhafter
weise den Raum des integrierten Ansaugluftverteilers 26 zur Unterbringung des An
saugluftvorwärmers 10 nutzt. Folglich ist im wesentlichen der gesamte Vorwarmer 10
einschließlich des Rahmenteils 42 und des Heizelements 44 innerhalb des integrierten
Ansaugluftverteilers 26 angeordnet. Durch Überlappung des Luftfilters und des Zy
linderkopfes 16 und Begrenzung des Abschnitts des Rahmenteils 42, der sich außer
halb des integrierten Ansaugluftverteilers 26 erstreckt, minimieren der Luftzuführ-
und Vorwärmeraufbau gemäß der vorliegenden Erfindung die Größe des Motors, wo
durch eine Verwendung des Motors bei einer größeren Anzahl von Anwendungsfäl
len mit begrenztem Platzangebot für den Motor ermöglicht wird.
Zusätzlich kann durch Verwendung einer einfachen Flanschanordnung der Luftvor
wärmer 10 gemäß der vorliegenden Erfindung in existierende Motoren ohne wesent
liche Vergrößerung der Größe des Motors nachträglich leicht eingebaut werden. Der
Befestigungsflanschabschnitt 46 weist im wesentlichen eine Dicke von nur 3 mm auf
und beeinflußt daher die Größe des Motors nur sehr wenig. Der Flansch 46 kann
auch sehr einfach mit einer bestimmten Anzahl und Verteilung von Befestigungsaus
nehmungen 48 ausgebildet werden, um den Befestigungsausnehmungen 34, 36 des
Zylinderkopfes 16 und der Zuführleitung 18 eines existierenden Motors zu entspre
chen. Bei vielen konventionellen Motoren fungiert die Luftzuführleitung 18 als ein
Rückkühler mit Wärmetauscherröhren oder -flächen, die von einem Motorkühlmittel
durchströmt und in der Leitung 18 verteilt angeordnet sind. Viele dieser Motoren
weisen auch Ansaugverteiler bzw. -krümmer auf, die durch separate, am Zylinderkopf
des Motors angebrachte Leitungen gebildet sind. Die vorliegende Erfindung vermei
det die Notwendigkeit für ein weiters, getrenntes, großes Gehäuse, das an der Luftan
saugleitung angebracht werden muß, indem sowohl der Ansaugluftvorwärmer 10 als
auch der Ansaugluftverteiler 26 in den Zylinderkopf 16 integriert sind. So stellt die
vorliegende Erfindung einen einfachen, kostengünstigen Ansaugluftvorwärmer 10
zur Verfügung, der nachträglich sehr einfach an einem existierenden Motor ange
bracht werden kann. Zusätzlich stellt die vorliegende Erfindung einen kompakten,
ästhetisch ansprechenderen Luftzuführaufbau 12 zur Verfügung, der vorteilhafter
weise die Größe des Motors minimiert.
Der vorschlagsgemäße integrierte Luftzuführaufbau 12 und der Ansaugluftvorwär
mer 10 gemäß der vorliegenden Erfindung können praktisch bei jedem Innenverbren
nungsmotor, wie einem Reihen- oder V-Motor, eingesetzt werden, der die Zuführung
von Ansaugluft erfordert. Der Ansaugluftvorwärmer 10 gemäß der vorliegenden Er
findung ist insbesondere als ein Ersatzteil zur Nachrüstung existierender Motoren
vorteilhaft.
Claims (22)
1. Ansaugluftvorwärmer zur Anordnung in einem in einen Zylinderkopf (16) eines
Innenverbrennungsmotors integrierten Ansaugluftverteiler (26) zur Vorwärmung von
entlang eines Ansaugluftströmungsweges zu mehreren Motorzylindern strömender
Ansaugluft,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansaugluftvorwärmer (10) ein Vorwärmerrahmenteil (42) zur Anlage am Zy linderkopf (16) aufweist und
daß der Ansaugluftvorwärmer (10) ein mit dem Vorwärmerrahmenteil (42) verbun denes Heizelement (44) zur Vorwärmung von Ansaugluft aufweist, wobei das Heiz element (44) zumindest teilweise innerhalb des integrierten Ansaugluftverteilers (26) angeordnet ist, wenn der Ansaugluftvorwärmer (10) in den Motor eingebaut ist.
daß der Ansaugluftvorwärmer (10) ein Vorwärmerrahmenteil (42) zur Anlage am Zy linderkopf (16) aufweist und
daß der Ansaugluftvorwärmer (10) ein mit dem Vorwärmerrahmenteil (42) verbun denes Heizelement (44) zur Vorwärmung von Ansaugluft aufweist, wobei das Heiz element (44) zumindest teilweise innerhalb des integrierten Ansaugluftverteilers (26) angeordnet ist, wenn der Ansaugluftvorwärmer (10) in den Motor eingebaut ist.
2. Ansaugluftvorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vor
wärmerrahmenteil (42) einen Flanschabschnitt (46) umfaßt, der sich im wesentlichen
in einer einzigen Befestigungsebene erstreckt, wobei das Heizelement (44) auf einer
Seite der Befestigungsebene bezüglich des Ansaugluftströmungsweges stromab des
Flanschabschnitts (46) angeordnet ist.
3. Ansaugluftvorwärmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vor
wärmerrahmenteil (42) zwei Seitenwände (50) umfaßt, die sich ausgehend vom Flan
schabschnitt (46) im wesentlichen quer zur Befestigungsebene erstrecken, wobei das
Heizelement (44) zwischen den beiden Seitenwänden (50) angeordnet und vor
zugsweise an diesen befestigt ist.
4. Ansaugluftvorwärmer nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Heizelement (44) als ein elektrischer Widerstandsheizer aus
gebildet ist.
5. Ansaugluftvorwärmer nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Seitenwand (50) eine Zugangsöffnung (74) zur Bereitstellung eines Zu
gangs für eine elektrische Verbindung zwischen einer Stromquelle und dem Heizele
ment (44) aufweist.
6. Ansaugluftvorwärmer nach Anspruch der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Vorwärmerrahmenteil (42) eine längliche, vorzugsweise im we
sentlichen rechteckige Form aufweist und daß sich der Flanschabschnitt (46) peripher
um das längliche Vorwärmerrahmenteil (42) herum erstreckt.
7. Ansaugluftzuführaufbau zur Zuführung von Ansaugluft zu mehreren Zylindern
eines Innenverbrennungsmotors mit einem Motorblock (14),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) einen am Motorblock (14) angebrachten Zylin
derkopf (16) mit einem darin integriert ausgebildeten Ansaugluftverteiler (26) zur Zu
führung von Ansaugluft zu mehreren Zylindern aufweist und
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) einen zumindest teilweise im Ansaugluftvertei
ler (26) angeordneten Ansaugluftvorwärmer (10) zur Vorwärmung von Ansaugluft
aufweist.
8. Ansaugluftzuführaufbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zy
linderkopf (16) eine untere, am Motorblock (14) anliegende Oberfläche (20), eine ge
genüberliegende obere Oberfläche (22) und mehrere seitliche Oberflächen (24) auf
weist, wobei mehrere seitliche Oberflächen (24) die untere und die obere Oberfläche
(20, 22) miteinander verbinden, und daß der Ansaugluftverteiler (26) in einer der seit
lichen oder vorzugsweise in der oberen Oberfläche (24, 22) gebildet ist.
9. Ansaugluftzuführaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der An
saugluftvorwärmer (10) ein Heizelement (44) in Form eines elektrischen Widerstands
heizers umfaßt und daß der Zylinderkopf (16) eine in einer der seitlichen Oberflächen
(24) gebildete Verbinderausnehmung (82) und einen sich durch die Verbinderöff
nung (82) erstreckenden elektrischen Verbinder (62) aufweist, um eine elektrische
Verbindung zwischen dem Heizelement (44) und einer elektrischen Stromquelle herzu
stellen.
10. Ansaugluftzuführaufbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der An
saugluftvorwärmer (10) ein das Heizelement (44) tragendes Vorwärmerrahmenteil
(42) mit einer Zugangsöffnung (74) umfaßt, wobei sich der elektrische Verbinder (62)
durch die Zugangsöffnung (74) erstreckt, um das Heizelement (44) elektrisch anzu
schließen.
11. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ansaugluftvorwärmer (10) ein Heizelement (44) und ein dieses hal
tendes Vorwärmerrahmenteil (42) mit einem Flanschabschnitt (46) umfaßt, der sich im
wesentlichen entlang einer den integrierten Ansaugluftverteiler (26) aufweisenden
Oberfläche (22) des Zylinderkopfes (16) erstreckt, und daß Seitenwände (50) vorge
sehen sind, die sich vom Flanschabschnitt (46) in den Ansaugluftverteiler (26) zur
Halterung des Heizelementes (44) erstrecken.
12. Ansaugluftzuführaufbau nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Vorwärmerrahmenteil (42) eine längliche, vorzugsweise im wesentlichen rechteckige
Form aufweist und daß sich der Flanschabschnitt (46) peripher um das längliche Vor
wärmerrahmenteil (42) herum erstreckt.
13. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Heizelement (44) vollständig innerhalb des Ansaugluftverteilers
(26) angeordnet ist.
14. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) eine an die den Ansaugluftverteiler
(26) aufweisende Oberfläche (22) des Zylinderkopfes (16) anschließend angeordnete
Luftzuführleitung (18) aufweist, die einen mit dem Ansaugluftverteiler (26) in Verbin
dung stehenden Luftzuführdurchgang bestimmt und einen Leitungsflansch (32)
aufweist, wobei der Leitungsflansch (32), der Flanschabschnitt (46) und die den An
saugluftverteiler (26) aufweisende Oberfläche (22) des Zylinderkopfes (16) jeweils
eine Vielzahl von Befestigungsausnehmungen (34, 36, 48) und eine Vielzahl von sich
jeweils durch entsprechende Gruppen der Befestigungsausnehmungen (34, 36, 48)
erstreckende Befestigungsbolzen (51), die in den Zylinderkopf (16) eingreifen, auf
weisen, um die Luftzuführleitung (18) und das Vorwärmerrahmenteil (42) am Zylin
derkopf (16) zu befestigen.
15. Ansaugluftzuführaufbau zur Zuführung von Ansaugluft entlang eines Ansaug
luftströmungsweges zu mehreren Zylindern eines Innenverbrennungsmotors mit ei
nem Motorblock (14), insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) einen am Motorblock (14) angebrachten Zylin
derkopf (16) mit einem integriert darin ausgebildeten Ansaugluftverteiler (26) zur Zu
führung von Ansaugluft zu den Zylindern aufweist, wobei der Zylinderkopf (16) eine
erste, am Motorblock (14) anliegende Oberfläche (20) und eine zweite, vorzugsweise
gegenüberliegend gebildete Oberfläche (22) aufweist,
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) eine benachbart zu der zweiten Oberfläche (22) am Zylinderkopf (16) angebrachte Luftzuführleitung (18) aufweist, wobei die Luftzu führleitung (18) einen mit dem Ansaugluftverteiler (26) in Verbindung stehenden An saugluftdurchgang bestimmt, und
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) einen entlang des Ansaugluftströmungsweges angeordneten Ansaugluftvorwärmer (10) aufweist, der ein in dem Ansaugluftverteiler (26) und/oder der Luftzuführleitung (18) angeordnetes Heizelement (44) und ein das Heizelement (44) haltendes Vorwärmerrahmenteil (42) umfaßt, wobei das Vorwärmer rahmenteil (42) einen Flanschabschnitt (46) aufweist, der zwischen der Luftzuführlei tung (18) und der zweiten Oberfläche (22) des Zylinderkopfes (16) festgelegt und vorzugsweise eingespannt ist.
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) eine benachbart zu der zweiten Oberfläche (22) am Zylinderkopf (16) angebrachte Luftzuführleitung (18) aufweist, wobei die Luftzu führleitung (18) einen mit dem Ansaugluftverteiler (26) in Verbindung stehenden An saugluftdurchgang bestimmt, und
daß der Ansaugluftzuführaufbau (12) einen entlang des Ansaugluftströmungsweges angeordneten Ansaugluftvorwärmer (10) aufweist, der ein in dem Ansaugluftverteiler (26) und/oder der Luftzuführleitung (18) angeordnetes Heizelement (44) und ein das Heizelement (44) haltendes Vorwärmerrahmenteil (42) umfaßt, wobei das Vorwärmer rahmenteil (42) einen Flanschabschnitt (46) aufweist, der zwischen der Luftzuführlei tung (18) und der zweiten Oberfläche (22) des Zylinderkopfes (16) festgelegt und vorzugsweise eingespannt ist.
16. Ansaugluftzuführaufbau nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flanschabschnitt (46) eine möglichst geringe Dicke zur Minimierung des Abstandes
zwischen der Luftzuführleitung (18) und der zweiten Oberfläche (22) des Zylinder
kopfes (16) aufweist.
17. Ansaugluftzuführaufbau nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flanschabschnitt (46) im wesentlichen in einer einzigen Befestigungsebene
angeordnet ist und daß das Heizelement (44) auf einer Seite des Flanschabschnittes
(46) bezüglich des Ansaugluftstromweges stromab der Befestigungsebene angeord
net ist.
18. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Vorwärmerrahmenteil (42) und das Heizelement (44) eine längliche,
vorzugsweise im wesentlichen rechteckige Form aufweisen und daß sich der
Flanschabschnitt (46) peripher um das längliche Vorwärmerrahmenteil (42) herum er
streckt.
19. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Vorwärmerrahmenteil (42) zwei Seitenwände (50) aufweist, die sich
vom Flanschabschnitt (46) in den Ansaugluftzuführverteiler (26) erstrecken, wobei
das Heizelement (44) zwischen den beiden Seitenwänden (50) angeordnet und vor
zugsweise befestigt ist und ein elektrischer Widerstandsheizer ist.
20. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luftzuführleitung (18) einen Leitungsflansch (32) aufweist, wobei
der Leitungsflansch (32), der Flanschabschnitt (46) und die den Ansaugluftverteiler
(26) aufweisende Oberfläche (22) des Zylinderkopfes (16) jeweils eine Vielzahl von
Befestigungsausnehmungen (34, 36, 48) und eine Vielzahl von sich jeweils durch
entsprechende, fluchtend ausgerichtete Gruppen der Befestigungsausnehmungen
(34, 36, 48) erstreckende Befestigungsbolzen (51), die in den Zylinderkopf (16) ein
greifen, aufweisen, um die Luftzuführleitung (18) und das Vorwärmerrahmenteil (42)
am Zylinderkopf (16) zu befestigen.
21. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ansaugluftvorwärmer (10) ein Heizelement (44) in Form eines elek
trischen Widerstandsheizers umfaßt und daß der Zylinderkopf (16) mehrere seitliche,
die erste und zweite Oberfläche (20, 22) verbindende Oberflächen (24) umfaßt, wobei
der Zylinderkopf (16) eine in einer der seitlichen Oberflächen (24) gebildete Verbin
derausnehmung (82) und einen sich durch die Verbinderöffnung (82) erstreckenden
elektrischen Verbinder (62) aufweist, um eine elektrische Verbindung zwischen dem
Heizelement (44) und einer elektrischen Stromquelle herzustellen.
22. Ansaugluftzuführaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 21, gekennzeichnet
durch einen Ansaugluftvorwärmer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
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