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DE1964388A1 - Fotoelektrische Messvorrichtung - Google Patents

Fotoelektrische Messvorrichtung

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DE1964388A1
DE1964388A1 DE19691964388 DE1964388A DE1964388A1 DE 1964388 A1 DE1964388 A1 DE 1964388A1 DE 19691964388 DE19691964388 DE 19691964388 DE 1964388 A DE1964388 A DE 1964388A DE 1964388 A1 DE1964388 A1 DE 1964388A1
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/16Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using electric radiation detectors
    • G01J1/1626Arrangements with two photodetectors, the signals of which are compared

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

p!.-!.-..". A. Spdihoff 22. Dez, 1369
Essen, Pclmanstr, 31
Telefon 772008
17 822 B.
MACHIIiES AUTOMATIQUESIMODEENES
41/43, Avenue Ledru lollin, Paris
Fotoelektrisch^ Meßvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine fotoelektrische Meßvorrichtung, insbesondere für sämtliche Messungen, bei der es um die Absorption, die Reflektion und die Refraktion oder die Transmission von licht geht.
So kann beispielsweise diese Vorrichtung als Basis für einen Lichtundurchläßigkeitsmesser oder ein öpazimeter dienen, um die Opazität von Rauch oder Abgasen von Kraftfährzeugen insbesondere zu bestimmen oder kann stattdessen dazu dienen, einen Grad der Liehtunterbrechung zu messen oder dazu dienen, das durch den Gegenstand der Messung gestreute Licht, beispielsweise zur Messung der Konzentration von Partikeln, die sich in einer Flüssigkeit in Suspension befinden, (wenn diese Partikel von reflektierender Art sind) zu messen, wobei selbstverständlich zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeit im Feld der vorgenannten Messungen auftreten, da die Vorrichtung nach der Erfindung in jedes Meßgerät eintreten kann, welches auf einer Modifikation des Llohtta beruht, die aus der Anwendung eines Lichtitromes auf das
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8AD ORIGiNAL.
- 2 Medium oder den Gegenstand der Messung beruht.
Die Erfindung geht aus von einer fotoelektrischen Meßvorrichtung mit Mitteln zur Emission eines Lichtbündels und zwei fotoelektrischen Zellen, einer sogenannten Bezugszelle, die direkt einen Teil des Bürifels aufnimmt, wobei die andere, die sogenannte Meßzelle empfindlich für einen Lichtstrom ist, der aus der Aufbringung des anderen Teils des Lichtbündels auf das Medium oder den zu messenden Gegenstand resultiert und läßt sich dadurch kennzeichnen, daß an sich bekannte Einrichtungen zur Modulation des verwendeten Lichtbündels vorhanden sind und daß die genannten Bellen so angebracht sind, daß sie modulierte Signale entgegengesetzter Polarität liefern, die an einen Üntersuchungskomparator mit einer resultierenden modulierten Spannung gleich Hull gelegt werden und der eine Vielzahl von geeichten Widerständen aufweist, die über eine Vielzahl von Kontakten mit Folgeschließbewegung eingeschaltet werden, wobei dieser Komparator mit seinem Ausgang an ein RC-Glied gelegt ist, welches als Jfeplitudendetektor für die resultierende modulierte Spannung dient und wobei diese Kontakte mit ihrer FoIgeschließbewegung abhängig von einem Impulsspeicherwähler sind, der an den Ausgang eines Undkreises mit zwei Eingängen gelegt ist, von denen der eine einen der modulierten Signale ausgesetzt ist, daß aus einer der Zellen stammt, und der andere den Ausgangssignalen des R-C-Glied-Detektor derart ausgesetzt ist, daß die Phasenannulierung oder Umkehr dieser modulierten Signale das Stillsetzen des Speicherwählers an einem der genannten für die Eichmessung repräsentativen Kontakten herbeiführt.
Eine solche erfindungsgemäße Vorrichtung ist nicht nur relativ einfach, eignet sich auch leicht für schnelle Messungen, deren Präzis-ion sehr weit getrieben sein kann, sowie zur Atomatisierung und Aufzeichnung der Meßwerte.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun anhand der beiliegenden Zeichnungenxäher erläutert werden, in denen
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Fig. 1 ein elektrisches Schema einer Stoßvorrichtung nach der Erfindung ist;
Pig. 2 ist eine schetnatische Darstellung einer Anwendungsform mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Pig. 1 ist "bei 1 eine Lichtquelle dargestellt, die ein Strahlungsbündel F gegen einen Spiegel 2 richtet, der so angeordnet ist, daß er einen Teil f^ des auftreffenden Lichtstroms, beispielsweise in Form von Streifen, passieren läßt, die auf seiner reflektierenden Oberfläche ausgespart sind und zwar gegen eine fotoelektrische Bezugszelle und hierbei den anderen Teil fg des Licht bündeis gegen d£n schematisch bei 4 gezeigten Meßgegenstand rückführt, um mit Hilfe einer fotoelektrischen Zelle und entsprechend einem der vorgenannten Anwendungsfälle den durch den Gegenstand 4 gestreuten Lichtstrom f ~ zu messen, wobei der Gegenstand beispielsweise aus einem Probe- oder Reagenzglas besteht, welches eine Flüssigkeit und Partikel in Suspension enthält, deren Konzentration gemessen werden soll, wobei der Lichtstrom f * also eine Funktion die ?r Konzentration ist. Die Meßvorrichtung ist vorgesehen, um mit moduliertem Licht zu arbeiten, vorzugsweise mit einer Modulation, die an die eigentliche Quelle 1 gelegt ist; benutzt wird ein Zerhaker, der auf dem Bündel F hiervon angeordnet ist und der hier aus einem ( Zweischaufelverschluß 6 gebildet ist, der durch einen Elektromotor 7 angetrieben wird.
Die Zellen 3 und 5 sind hier Fotodioden, die jeweils mit dem positiven Pol des Potentials + TJ einer Gleichstromquelle und dem negativen Potential + U einer anderen Gleichstromquelle 11 verbunden sind, wobei die anderen Pole dieser Quellen mit der Masse der Meßvorrichtung verbunden sind, die wie bei Potential 0 dargestellt ist.
Die Fotodioden 3 und 5 liefern so jeweils einen modulierten. Strom an die Schleifenverstärker 12 und 13 mit Gegenreaktion und bestehen jeweils aus einem Wideiflband 47 und einem Pot en-
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tiometer 36, dessen Aus gangs spannungen zu Rechteekimpulsen P und N abhängig von der Modulation des Lichtflusses F führen.
Die Ausgänge dieser Verstärker sind mit einem Komparator C verbunden, der einen Leiter 14 umfaßt, nit dem der Verstärker 12 über einen Widerstand 15 verbunden ist und mit dem der Verstärker 13 über e.inen Widerstand 16 - parallel zu dem andere Widerstände, vier-vier an der Zahl 17, 18, 19 und 20 vorgesehen sind, und eine direkte Verbindung 21 verbunden ist. Diese vier Verbindungen sind jeweils über kontakte I, II, III, IV, V gelegt, die einen Teil eines Wählers oder Zählers S bilden, oder einer
sie
solchen Vorrichtung derart zugeordnet sein kann, daß/nacheinander und einzeln abhängig von einer Steuerimpulsfolge geschlossen werden, deren Ursprung weiter unten dargelegt werden wird.
Der Komparator ist mit einem Detektorkreis für die modulierte Spannung mit Widerstand 22 und Kondensator 23 versehen, wobei der Leiter 14 mit einem der Anker des Kondensators 23 verbunden ist, indem er tfcer den beweglichen Kontakt 24a eines Relais 24 gelegt ist, dessen Rolle weiter unten dargelegt werden wirdj das andere bewegliche Teil des Kondensators ist mit dem Widerstand 22 verbunden und bildet in Reihe hiermit einen Differentiatorkreis, dessen Signale an einen Verstärker 25 #.egt sind. Letzterer ist mit einem der Eingänge eines Und-Kreises 26 mit zwei Eingängen verbunden, der in an sich bekannter Weise aus zwei Dioden 27 und 28 und einem Widerstand 29 gebildet ist und dessen Ausgang über einen Leiter 30 mit dem Selektor S verbunden ist.
Der andere Eingang dieses Und-Kreises ist über einen Leiter 31 an den Ausgang eines Signalformungskriises oder !Triggers 32 gelegt, dessen Eingang an den Ausgang des Verstärkers 12 der Rechteckimpulse P über einen Filterkondensator 33 für deren Gleichspannung gelegt ist. Der Ausgang des Triggers 32, der so Signale von bei T dargestellter Form zwischen 0 und + U liefert und in Phase mit den Rechteokimpulsen P liegt, ist ebenfalls mit einer Frequenzdopplervorrichtung 35 verbunden, die
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mit dem Relais 24 verbunden ist und "bei D in der Zeichnung dargestellte Signale erzeugen, deren Impulsgipfel jeweils aufeinanderfolgenden Mittelzonen der Gipfel und den Tälern der Signale T entsprechen sowie den Mittelzonen der Signale für die modulierte resultierende Spannung, die am Ausgang des Komparators C erscheinen sollen und bei E dargestellt sind; wobei deren Amplitude bei Δ E liegt und die in Phase mit den Rechteckimpulsen T sich befinden, was so lange der Pail ist, wie am Leiter 14 die Signale P gegenüber den Signalen N vorherrschen.
Es soll darauf hingewiesen werden, daß die Folgeschließbewegungen des Kontaktes 24a des Relais 24 in Abhängigkeit von den Signalen D bewirken, daß der Kondensator 23 alternativ an das Potential der Gipfel und Täler der Rechteckimpulse E gelegt wird. Die Spannung anjden Klemmen des Widerstandes 22 hat dann die bei R dargestellte Form mit Amplitudenänderungen zwischen + Δ E und - ΔE; es handelt sich hier um diese Spannungsänderungen dieses Differntiatorkreises, die an den Uni-Kreis 26 nach Verstärkung durch den Verstärker 25 gelegt sind und entsprechende Signale RA liefern.
Der Und-Kreis, dessen Widerstand 29 mit dem Potential +U gespeist ist liefert also einen Steuerimpuls am Wähler S jedesmal dann, wo die Impuls^-pfel dieser Signale T und die positiven Spitzen der Signale RA anglegt werden, d.h., es werden Impulse bei dem Intervall I der genannten Spitzen geliefert.
Diese an den Selektor S gegebenen Impulse führen zum iOlgeschließen der Kontakte I - V, wodurch somit nacheinander die Widerstände 17-20 des Komparators und gegebenenfalls die direkte Verbindung 21 eingeschaltet wird. Diese Widerstände besitzen abnehmenden Wert und bilden mit diesen Kontakten die Meßskala der Vorrichtung, die sich eichen läßt, wie weiter unten als Beispiel ausgeführt ist. Es zeigt sich, daß jeder aus dem Und-Kreis austretende Impuls also durch Intervention eines Widerstandes geringer ge als der vorhergehende eine Verminderung in der Rechteckwellensunplltude der Reihe E herbeiführt, was auf einen Rechteclcwellenimpuls folgt, die diesen Impuls über die positiven
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Spitzen E und RA hervorrief.
Hieraus folgt, wenn die Modulation der Signale E zunächst gleich Hull ist oder zu Full wird oder wenn es sich um eine Phasenumkehr dieser Modulation gegenüber der Modulation T handelt, was sich ergibt, wenn die Widerstandsänderung am Komparator am Leiter 14 das Signal K vorherrschend gegenüber dem entsprechenden Signal P macht (was zur Umkehr der bei RA dargestellten Spitzen führt), daß in allen diesen Fällen der Und-Ereis keinen Impuls oder keinen Impuls mehr gegen den Wähler S abgibt und daß einer der Eontakte I bis V als Resultat dieser Messung entsprechend der Intensität des Lichtstromes f, geschlossen bleibt.
Man sieht, daß die Vorrichtung sich leicht zur Verwendung in jedem Eichbereich, den man nur wünschen kann, eignet, d.h., an die gewollte Genauigkeit angepaßt werden kann, wobei die durch den Wähler eingeschaltete Anzahl von Schaltkreisen leicht erhöht werden kann, da dies nur eine Sache der Anzahl der Polgeschließkontakte am Wähler und der Widerstände oder Kombinationen hiervon ist, die durch diese eingeschaltet werden. Die Anzahl der letzteren kann also genau so gut beispielsweise in der Größenordnung 100 vorgesehen warten, wobei die Messung jedoch nicht weniger schnell vor sich geht, da bei einem Antrieb des Zerhacker» 32 mit einem Synchronmotor mit Wechselstrom von 50 Perioden man 100 Rechteckimpulse pro Sekunde erhält und so kann ein Meßbereich mit 100 Eontakten innerhalb einer Sekunde durchlaufen werden.
Das Aufzeichnen der Messung kann leicht auf elektrische Weise über Aufzeichnungskreise mit Schließkontakten erfolgen, die gleichzeitig mit denen des Wählers hergestellt sind und funktionell also hiermit verbunden sind. Beispielsweise kann der Impulspeicherwähler S von einer Bauart mit einer Reihe von aufeinanderfolgend erregten Transistoren sein, welche durch die Steuerimpulse aus dem Und-Kreis leitend gemacht wurden, wobei jeder Transistor in seinem Kollektorkreis ein Relais mit zwei
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Kontakten umfaßt, wobei das eine hier einen der Kontakte I ■ bis V darstellt, um den Meßkreis zu schließen der andere hierbei einen der Kontakte Ie bis Ve bildet, die in den entsprechenden Aufzeichnungskreisen angeordnet sind.
Da die eigentliche Messung im Prinzip durch das Schließen eines der Kontakte I bis Y abgeschlossen ist, erfolgt in diesem Fall also ein Schließen eines der entsprechenden Kontakte Ie bis Tfe und diese letztgenannte Maßnahme kann auf verschiedenste Weise ausgenutzt verden, beispielsweise durch Zündung einer entsprechenden Leuchtscheibe, die dem Arbeiter das Meßergebnis anzeigt ä oder auch, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt um eine Druckeinheit oder einen Schnelldrucker RG zu steuern, wobei dieKöntakte Ie bis Te dann einen gemeinsamen Speiseleiter 40 auieisen, in dem ein Aufzeichnungssteuerkontakt 41 vorgesehen ist; selbstverständlich kann ein zusätzlicher Aufzeichnungskontakt auch bei 0 mit dem "Wähler gekuppelt werden. Dieser Kontakt 41 kann insbesondere im Falle der Anwendung der Vorrichtung nach der Erfindung an äner- Maschine, welche für die automatische Darbietung von Eich- oder Mormalmaßen im Meßbttndel sorgt, durch eine Nooke gesteuert sein, die einen Teil des Schrittsehaltantriebsmechanismus der Eichmaße oder Proben darstellt oder mit diesem Mechanismus verbunden ist, was es ermöglicht, selbsttätig die Aufzeichnung an der gewünschten Stelle auszulösen. ' Ein auf Full rückstellender Kreis des Wählers S mit Kontakt 42 kann selbst dem Einwirken des Arbeit-ers oder der Steuerung durch den Schnelldrucker ausgesetzt sein, um nach einr wirksamen Aufzeichnung des Meßergebnisses zu intervenieren.
Eine Eichung dieser Meßvorrichtung kann leicht für die Extremfälle, die auftreten können, vorgesehen sein, wobei beispielsweise Eichkörper 4 vorgesehen/können, die nach dem betrachteten Beispiel der Messung der Partikel-konzentration durch zwei Porbekonzentrationen gebildet sind, die Repräsentativ für die zu messenden Maxial- und Minimalkonzentrationen sind.
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Die Eichung der Maximalkonzentation, die bei maximaler Lichtstreuung auftritt, die bei maximalen Strom vdhanden ist, der sich an den Verstärker 13 legen läßt, wird mit Hilfe des Potentiometers 36 erhalten,das parallel zum Verstärker gelegt ist, wobei der Meßkreis für diese Eichung nur den Widerstand entgegengesetzt zu dem Widerstand 15 sowie einen neutralisationsunterbrecher des Komparators bei 37 aufweist.
Die Eichung der Minimalkonzentration, die auf die Minimale Lichtstreuung zurückzuführen ist, die bei minimal an den Verstärker 13 zu legendem Strom auftritt, wird mit Hilfe eines in Reihe mit dem Verstärker liegenden Potentiometers 38 erhalten, wobei der Meßkreis direkt für diese Eichung den Ausgang des Potentiometers 38 an den Leiter 21 über einen handbetätigten Kontakt 39 verbindet.
In beiden Fällen kann die Untersuchung der resultierenden modulierten Spannung von Null am Leiter vorgenommen werden, in dem man einen Sichtbarmachungskreis mit Anzeigelampe verwendet. Dieser Kreis ist hier parallel zum Detektor zwischen Kondensator 23 des letzteren und den Kontakt 24a gelegt und umfaßt einen Einschaltunterbreeher V, einen Kondensator 43» einen Widerstand 44, einen Verstärker 45 und eine Anzeigelampe 46. Wird die Vorrichtung mit einer der Eichproben eingeschaltet und ist der Unterbrecher V des Sichtbarmachungskreises geschlossen, so wird er dann an den Verstärker 45 und damit an die Anzeigelampe eine alternative Spannung der bei VE gezeigten Form gelegt, die eine Amplitude A E der modulierten resultierenden Spannung am Austritt dea Komparators ist. Die Eichung erhält man dann durch Löschen der Lampe 46 mit Hilfe der Potentiometer 36 oder 38, je nachdem ob es sich um die Eichung der Maximal- oder Minimalkonzentration handelt .
Es soll darauf hingewiesen werden, daß beim Einschalten des so gebildeten Sichtbarmachungskreises das Schließen des Kontaktes 24a daau führt, gleichzeitig die Kondensatoren 23 und 43 zu laden, wobei letzterer mit dem Wideband 44 eine Anordnung mit
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größerer Zeitkonstante als die Anordnung 22-23 derart liefert, daß "bei erneutem öffnen des Kontaktes 24a die Kondensatoren sich der eine in den andren bis zum folgenden Schließen dieses Kontaktes und sofort entladen, solange, wie noch ein resultierender modulierter S-^rom vorhanden ist.
Der Frequenzdoppler D ist vorzugsweise so angeordnet, daß er positive Impulsgipfel einer Dauer erheblichuiterhalb derjenigen der sie trennenden Impulstäler erzeugt, derart, daß die Spannungen des modilierten Stroms alternativ beim Schließen des Kontaktes 24a ermittelt werden und nicht durch die Unregelmäßigkeiten | beeinflußt werden, welche die Rechteekimpulse E in der Mähe ihrer Winkel aufweisen können und daß sowohl die Messung wie die Eichung an Genauigkeit gewinnen, was die ]ä?allelschaltung des Sichbarmachungseichkreises zwischen dem Kontakt 24a und dem Kondensator 23 noch bevorzugter als vorher macht.
Mit den obengenannten Vorteilen weist die erfindungsgemäße Vorrichtung im übrigen die bekannten Vorteile auf, die daraus resultieren, daß die Relativmessung zwischen einer fotoelektrischen Bezugszelle und einer fotoelektrischen Meßzelle einen Schutz gegen die Variationen der Lichtquelle und de gemeinsamen Änderungen in der Sensibilität der Zellen sicherstellt und daß die Modulation des Mchtbündels den Dunkelstromeffekt der Zellen " eliminiert.
Pig. 2 zeigt schematisch eine Ausbildung einer Vorrichtung entsprechend der vorher mit Bezug auf die erfindungsgemäße Einrichtung genannten Altbildung, wobei es sich um die Messung der Konzentration von in einer Flüssigkeit in Suspension befindlichen Partikeln handelt, wobei diese Konzentrationen in Proberöhrchen enthalten sind, die dazu bestimmt sind, anschließend zur Heßstelle gebracht zu werden.
In dieser Figur sind die Elementejhomolog denen der Fig. 1 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, das Bündel F durchsetzt ein· Me«br«n 50 und eine Konvergenzlinse 51 derart, daß der
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Spiegel 2 vertikal in das Innere des Meßröhrchen 52 ein konvergierendes Bündel fg zurückwirkt, wobei eine Divergenzlinse 53 hier in Kombination mit der vorhergehenden verwendet wird, um ein Liehfbündel zu erhalten, das frei in .das Proberöhrchen eintritt und in der Mittelzone der Flüssigkeit, wo die Messung vorge nommen werden soll, konvergiert.
Entsprechend dieser Zone und quer zum Proberöhrchen ist eine optische Röhre 54 mit Eintrittsmembran 55 angeordnet, die eine Linse 56 aufweist, die dazu bestimmt ist, auf der fotoelektrischen Meßzelle 5 das Licht des durch die in Suspension in der betrachteten Zone gestreuten Bündels f * zu konzentrieren. Der Spiegel 2 ist vor einer anderen optischen Röhre 57 angeordnet, die eine Linse 58 zur Konzentration des Bündels f^ auf der fotoelektrischen Bezugszelle 3 aufweist.
Im Hinblick auf eine knappe Darstellung wurde die Erfindung nur anhand weniger Ausführungs- und Anwendungsformen beschrieben. Änderungen liegen im Rahmen der Erfindung.
Patentansprüche
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Claims (6)

  1. - 11 Patentansprüche
    Potoelektrische Meßeinrichtung, insbesondere für Messungen, bei denen Absorption, Reflektion, Refraktion oder Transmission des Lichtes auftritt, mit Einrichtungen zur Emission eines Lichtbündels und zwei fotoelektrischen Zellen einer sogenannten Bezugszelle, die direkt einen Teil des Lichtbündeis aufnimmt, und einer anderen sogenannten Meßzelle, die empfindlich für den Lichtstrom ist, der aus der Anwendung des anderen Teils des Lichtbündeis auf das Meßmedium oder den Meßgegenstand resultiert, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtunge;n|zur Modulation des Lichtbündels an sich bekannter Verwendung vorgesehen sind, daß die genannten Zellen derart angeordnet sind, daß sie modulierte Signale entgegengesetzter Polarität liefern, die an einen lorschungskomparator mit einer resultierenden modulierten Spannung gleich Null gelegt werden, welcher aus einer Vielzahl von Widerständen geeichten Wertes bestehe», die über eine Vielzahl von Sphließfolgekontakten eingeschaltet werden, wobei dieser Komparator mit seinem Ausgang an ein RC-G-lied gelegt ist, welches als Amplitudendetektor für die resultierende modulierte Spannung dient und wobei diese Kontakte in der FolgeSchließung abhängig von einem Impulsspeicherwähler sind, der an den Ausgang eines Und-Kreises mit zwei Eingängen gelegt ist, von denen der eine modulierten Signalen ausgesetzt ist, die aus einer der Zellen stammen und der andere den Ausgangssignalen des Detektorkreises mit RC-G-lied ausgesetzt ist, derart, daß die Phasenannulierung oder -umkehr dieser modulierten Signale zum Stillstand des Speicherwählers an einem der genannten für den Meßbereich repräsentativen Kontakten herbeiführt,
  2. 2. .Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Komparator und Detektor R-C-G-lied ein Relais-unterbrecher vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von einem Frequenzdoppler mit modifizierten aus einer dieserfzellen kommenden Signale betätigt wird. '
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  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    in Reihe in dieser Verbindung von Zelle-Eintritt des genannten Und-Kreises ein IFilterkondensator für die Gleichspannung und ein Trigger vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß de«. Folgesehließkontakten ein entsprechender Eontaktsatz zugeordnet ist, der parallel an einen Aufzeichnungssteuerkreis eines Schnelldruckers gelegt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Eichung mit zu messendem maximalen und minimalen Lichtstrom ein Eichpotentiometer mit Maxialfluß vorgesehen ist, welches parallel zu einem Stromverstärker der fotoelektrischen Meßzelle gelegt ist und in einen Kreis mit der der genannten Widerstände des Eomparators entsprechend der Meßgrenze hinsichtlich Maximalstrom ein-tritt, und daß ein Eichpotentiometer mit Minimalfluß oder -strom in Reihe zum Verstärker gelegt ist und in den Kreis über eine direkte Verbindung mit dem Ausgang des Komparators eintritt, während parallel zum Detektorkreis mit RC-Glied ein anderes RO-Glied gelegt ist, welches einer Anzeigelampe für eine modulierte Spannung gleich Null zugeordnet und beim Eichen einsehaltbar ist.
  6. 6. Anwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 auf die Konzentrationsmeßuhg von Partikeln, die sich in einer in einem Proberöhrchen in Konzentration enthaltenen Flüssigkeit befinden, dadurch gekennzeichnet, daß der leil des Lichtbündeis der an das Meßmeidum gelegt ist, in der Achse des Meßröhrchens auf die scheinbare Oberfläche der flüssigkeit, um sie direkt zu beleuchten gerichtet ist, und daß die fotoelektrische Meßzelle derart angeordnet ist, daß quer zum Meßröhrchen das durch die Partikel in der erhellten ITlissigkeitszone gestreute Licht aufgefangen Wird.
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