DE19642551A1 - Arretiervorrichtung für ein Trittbrett und mit einer Arretiervorrichtung versehenes Trittbrett - Google Patents
Arretiervorrichtung für ein Trittbrett und mit einer Arretiervorrichtung versehenes TrittbrettInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Arretiervorrichtung zum Befesti
gen eines Trittbretts an einem Rahmen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und ein mit einer Arretiervorrichtung verse
henes Trittbrett gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
Der hier in in erster Linie behandelte Typ eines Trittbretts
ist derjenige, der in Verbindung mit Transportfahrzeugen ver
wendet wird. Wenn ein Anhänger für Sattelschlepper bzw. ein
Sattelauflieger mit einem Zugfahrzeug verbunden werden soll,
muß eine umfassende Verbindung von elektrischen, hydraulisch
pneumatischen und anderen Verbindungen hergestellt werden.
Das Verbinden erfordert, daß der Fahrer auf einem der Seiten
träger des Fahrzeugrahmens steht, die nach hinten von der
Fahrerkabine vorstehen, oder auf einem speziell angeordneten
Trittbrett, das dazwischen befestigt ist, wobei der letztere
Fall zweckmäßiger und sicherer ist. Eine der hierbei beste
henden Anforderungen ist die, daß das Trittbrett fest an den
Trägern verankert ist. Geschraubte Verbindungen, die für die
sen Zweck oft verwendet werden, weisen bestimmte Nachteile
auf, die nicht nur darin bestehen, daß diese Art der Befesti
gung des Trittbretts Zeit und Mühe benötigt, sondern auch
darin, daß es schwierig ist, die Position des Trittbretts zu
verändern, da seine Positionierung durch die Position der
vorgesehenen Schraubenlöcher eingeschränkt ist.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Verbindung
zwischen dem Trittbrett und den Rahmen bereitzustellen, die
leicht zu befestigen ist und eine größere Flexibilität be
reitstellt als der Stand der Technik.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Arretiervor
richtung gelöst, die die im Anspruch 1 genannten Merkmale
aufweist. Die Aufgabe wird auch durch ein Trittbrett gelöst,
das sie im Anspruch 7 genannten Merkmale aufweist.
Erfindungsgemäß beinhaltet das Befestigen des Trittbretts an
dem Rahmen, daß der Schiebehalter in eine Stellung gebracht
wird, in der er in Verbindung mit dem Trittbrett einen Ab
schnitt des Rahmens umfaßt, woraufhin der Rahmen zwischen
diesen eingeklemmt wird, indem die Klemmvorrichtung angezogen
wird. Diese Art der Befestigung ist einfach und schnell. Im
Prinzip kann die Befestigung irgendwo längs des Rahmens ange
ordnet sein, was eine größere Freiheit und Flexibilität er
gibt.
Die Klemmvorrichtung besteht vorzugsweise aus einer Schraube,
die sich durch den Schlitz erstreckt und eine zugeordnete
Mutter aufweist.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Führungs
vorrichtung einen Führungshaken auf, der an dem Schiebehalter
befestigt ist und sich durch den Schlitz erstreckt. Auf der
anderen Seite weist er Vorsprünge auf, die dazu beitragen,
die in den Schlitz eingepaßte Arretierschraube zu halten, da
die Vorsprünge an dem Trittbrett neben dem Schlitz anliegen.
In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine
elastische Unterlage auf der Oberfläche der Arretierschraube
angeordnet, die an dem Träger anliegt, so daß eine Berührung
zweier metallischer Oberflächen miteinander vermieden und ei
ne weichere Befestigung geschaffen wird.
Die vorstehenden und andere vorteilhafte Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines bevorzugten Ausfüh
rungsbeispieles unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
detaillierter beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Trittbrett mit einer Arre
tiervorrichtung von oben,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1
durch die Arretiervorrichtung in einer nicht ver
riegelten Stellung,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1
durch die Arretiervorrichtung in einer verriegelten
Stellung,
Fig. 4 eine Ansicht eines Details der Arretiervorrichtung
von oben, und
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4.
Das in Fig. 1 gezeigte Trittbrett 1 ist auf Seitenträgern, 2,
3 eines Fahrzeugrahmens angeordnet, die von der Fahrerkabine
eines Zugfahrzeugs nach hinten vorstehen. Das Trittbrett, das
vorzugsweise aus Aluminium ist, ist in bekannter Weise mit
einer nichtglatten bzw. profilierten oberen Oberfläche verse
hen, die beispielsweise kraterförmige Löcher aufweist, um so
das Rutschrisiko zu reduzieren. Wenn ein Sattelanhänger an
dem Zugfahrzeug zu befestigen ist, bildet das Trittbrett eine
Arbeitsplattform für den Fahrer beim Verbinden der notwendi
gen elektrischen, mechanischen und pneumatischen/hydrau
lischen Verbindungen. Das Trittbrett 1 weist eine Anzahl von
Schlitzen 4 auf, die dazu verwendet werden, dieses an den
Seitenträgern 2, 3 zu verankern mittels einer Arretiervor
richtung 5, die einem der Schlitze 4 zugeordnet ist, wobei
die Anzahl bei jedem der Träger 2, 3 vorteilhafter Weise zwei
beträgt.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Arretiervorrichtung 5 in
Fig. 1 längs der Linie III-III in einer arretierten Stellung
und Fig. 2 zeigt die Arretiervorrichtung in einer nichtarre
tierten Stellung. Die Hauptkomponente der Arretiervorrichtung
5 besteht aus einem länglichen Schiebehalter 6, der sich in
der Richtung des Schlitzes 4 erstreckt und in letzterem be
wegbar ist, wobei er durch einen Führungshaken 7 und einer
Schraube 8 geführt ist. Der Führungshaken 7 erstreckt sich,
wie deutlicher in den Fig. 4 und 5 dargestellt, aufwärts
durch den Schlitz 4 und ist an seinem Ende mit zwei seitlich
ausgerichteten Vorsprüngen 10 versehen, die in der Querrich
tung länger sind als die Breite des Schlitzes 4. Der Schiebe
halter 6 weist in Längsrichtung verlaufende Versteifungs
flansche 11 auf und verfügt somit über einen U-förmigen Quer
schnitt. Das dem Führungshaken 7 gegenüberliegende Ende des
Schiebehalters 6 bildet in einer arretierten Stellung eine
Berührungsfläche 12 bezüglich des Seitenträgers des Fahrzeu
grahmens und ist mit einem dauerhaft befestigten Gummipolster
13 versehen. Wenn der Schiebehalter 6 in den Schlitz 4 einge
paßt wird, wird er etwa rechtwinklig zur Richtung des Schlit
zes 4 gehalten. Dies ermöglicht es, den Führungshaken 7,
dessen Vorsprünge 10 dann parallel zu dem Schlitz 4 verlau
fen, durch letzteren nach oben zu schieben. In diesem Stadium
ist die Schraube 8 noch nicht eingepaßt. Der Schiebehalter 6
wird daraufhin gedreht, so daß er im wesentlichen parallel zu
dem Schlitz 4 liegt. Die Abmessungen der Einschnürung des
Führungshakens 7, d. h. seines sich durch den Schlitz 4 er
streckenden Teiles, sind ausreichend kleiner als die Breite
des Schlitzes 4, damit die Drehung möglich ist. Wenn der
Schiebehalter in seiner parallelen Stellung ist, wird die
Schraube 8 von oben durch den Schlitz und eine Bohrung in dem
Schiebehalter 6 eingeführt und durch leichtes Anziehen der
Mutter 9 befestigt. Der Schiebehalter ist somit eingepaßt,
wobei der Führungshaken 7 sich in der Nähe des linken Endes
des Schlitzes 4 in Fig. 2 befindet.
Das Trittbrett 1 kann an den Trägern 2, 3 befestigt werden,
indem eine Arretiervorrichtung in jeden der vier Schlitze 4
in dem Trittbrett eingefügt wird. Wie dies bewerkstelligt
wird, wird am deutlichsten in Fig. 2 und 3 gezeigt. Wenn das
Trittbrett 1 auf den Trägern 2, 3 aufliegt und der Schiebe
halter 6 sich in der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet,
wird die leicht angezogene Mutter 9 gelockert. Dies ermög
licht es, den Schiebehalter 6 in der Abbildung nach rechts zu
verschieben, wobei dieser während dieser Bewegung durch den
Führungshaken 7 und die Schraube 8 in dem Schlitz 4 geführt
und durch die Vorsprünge 10 des Führungshakens 7 und den Kopf
der Schraube 8 gehalten wird.
Wenn der Schiebehalter 6 zu der dargestellten rechten End
stellung verschoben wurde, wie in Fig. 3 gezeigt, befindet
sich seine Berührungsfläche mit dem Gummipolster 13 unterhalb
eines horizontalen Abschnitts des Seitenrahmens 3, auf dessen
oberer Oberfläche das Trittbrett 1 aufliegt. In dieser Stel
lung wird die Mutter 9 festgezogen, so daß die Berührungsflä
che 12 gegen die Unterseite des Trägers 3 und das Trittbrett
1 gegen dessen obere Oberfläche gedrückt wird, wodurch das
Trittbrett 1 sicher an dem Träger 3 verklemmt wird. Ein Gum
mistreifen 14 ist vorteilhafter Weise zwischen dem Trittbrett
1 und der oberen Oberfläche des Trägers 3 angeordnet.
Da die Befestigung und insbesondere der Ort der Befestigung
nicht von irgendwelchen dauerhaften Ausnehmungen oder Vertie
fungen in den Trägern abhängt, resultiert eine gewisse Frei
heit bezüglich der Positionierung des Trittbretts 1 in der
Längsrichtung der Träger.
Claims (8)
1. Arretiervorrichtung zum Befestigen eines Trittbretts (1)
an einem Rahmen (2, 3), insbesondere einem Fahrzeugrahmen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen Schiebehal
ter (6) aufweist, der längs eines in dem Trittbrett (1) aus
gebildeten Schlitzes (4) in einer zu dem Trittbrett (1) im
wesentlichen parallelen Ebene verschiebbar ist, um entweder
eine Arretierstellung oder eine Freigabestellung einzunehmen,
wobei der Schiebehalter (6) Führungsvorrichtungen (7, 8), die
mit dem Schlitz zusammenwirken, und Klemmvorrichtungen (8, 9)
aufweist und zudem eine Berührungsfläche (10, 12), die so an
geordnet ist, daß sie in der Arretierstellung gegen einen
Teil des Rahmens (2, 3) gedrückt wird, wenn die Klemmvorrich
tungen (8, 9) angezogen werden.
2. Arretiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Klemmvorrichtung mindestens eine Schraube
(8), die sich durch den Schlitz (4) erstreckt, und eine zuge
ordnete Mutter (9) umfaßt.
3. Arretiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtungen einen
Führungshaken (7) aufweisen, der sich durch den Schlitz (4)
erstreckt und an dem Schiebehalter (6) befestigt ist, und daß
der Führungshaken (7) an der von dem Schiebehalter abgewand
ten Seite des Trittbretts (1) zumindest einen Vorsprung (10)
aufweist, der so angeordnet ist, daß er an dem Trittbrett (1)
anliegt.
4. Arretiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Teil des Führungshakens (7), der durch den
Schlitz (4) verläuft, einen Querschnitt mit einer Maximalab
messung aufweist, die geringer ist als die Breite des Schlit
zes (4), um eine Drehung des Führungshakens in dem Schlitz zu
ermöglichen.
5. Arretiervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schiebehalter (6) eine längliche Form
aufweist und der Führungshaken (7) an seinem einen Ende und
die Berührungsfläche (12) an seinem anderen Ende angeordnet
sind.
6. Arretiervorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Polster (13) aus
elastischem Material an der Berührungsfläche (12) befestigt
ist.
7. Trittbrett (1) mit einer Arretiervorrichtung zum Befe
stigen desselben an einem Rahmen, insbesondere einem Fahr
zeugrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß das Trittbrett mit
zumindest einem Schlitz (4) versehen ist, der mit einem
Schiebehalter (6) zusammenwirkt, welcher längs des Schlitzes
(4) in einer zu dem Trittbrett im wesentlichen parallelen
Ebene verschiebbar ist, um entweder eine Arretierstellung
oder eine Freigabestellung einzunehmen, wobei der Schiebehal
ter (6) Führungsvorrichtungen (8, 9), die mit dem Schlitz (4)
zusammenwirken, und Klemmvorrichtungen (8, 9) sowie eine Be
rührungsfläche (12) aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in
der Arretierstellung gegen einen Teil des Rahmens (2, 3) ge
drückt wird, wenn die Klemmvorrichtungen (7, 8) angezogen
werden.
8. Trittbrett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
es zumindest ein Paar Schlitze (4) mit Schiebehaltern (6)
aufweist, wobei die Schiebehalter in jedem Paar spiegelbild
lich angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (2)
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| SE9503604 | 1995-10-16 | ||
| SE9503604A SE505149C2 (sv) | 1995-10-16 | 1995-10-16 | Låsanordning för ett gångbord jämte med låsanordning försett gångbord |
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| DE19642551A1 true DE19642551A1 (de) | 1997-04-17 |
| DE19642551B4 DE19642551B4 (de) | 2014-05-22 |
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Country Status (3)
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| DE (1) | DE19642551B4 (de) |
| SE (1) | SE505149C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010071486A1 (en) * | 2008-12-17 | 2010-06-24 | Volvo Lastvagnar Ab | Rear deck structure for a vehicle |
| US9156405B1 (en) * | 2014-02-07 | 2015-10-13 | Guy Charles Levesque | Supplemental step assembly for a vehicle and method of use |
Family Cites Families (1)
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| US4451063A (en) * | 1982-02-12 | 1984-05-29 | Coachmen Industries, Inc. | Running board construction |
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1995
- 1995-10-16 SE SE9503604A patent/SE505149C2/sv not_active IP Right Cessation
-
1996
- 1996-10-11 BR BR9605098A patent/BR9605098A/pt not_active IP Right Cessation
- 1996-10-15 DE DE1996142551 patent/DE19642551B4/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE505149C2 (sv) | 1997-06-30 |
| BR9605098A (pt) | 1998-07-07 |
| DE19642551B4 (de) | 2014-05-22 |
| SE9503604L (sv) | 1997-04-17 |
| SE9503604D0 (sv) | 1995-10-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20150224 |
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| R071 | Expiry of right |