DE19641187C2 - Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elektronischen Auslöseeinrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elektronischen AuslöseeinrichtungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Energie
versorgung von elektronischen Auslöseeinrichtungen, insbeson
dere für Überstromauslöser von Niederspannungsschaltern, mit
einer Stromwandlereinrichtung, deren Ausgangsspannung gleich
gerichtet ist und mittels eines Schaltransistors über eine
Reihenschaltung, bestehend aus einem Bürden-Widerstand, einer
Diode, einem Lade-Kondensator zugeführt ist derart, daß mit
tels einer Komparatorschaltung die Spannung am Lade-Kondensa
tor beim Überschreiten eines Grenzwertes verringert und beim
Unterschreiten eines weiteren Grenzwertes vergrößert ist.
Die oben definierte Schaltungsanordnung ist u. a. aus der
WO 90/12352 A1 ersichtlich und stellt damit ein bekanntes
Schaltprinzip für die Energieversorgung der Auslöseeinrich
tungen dar. Die Spannung am Lade-Kondensator wird praktisch
durch einen Zweipunktregler zwischen zwei Spannungsgrenzen
geregelt. Überschreitet die Spannung am Lade-Kondensator die
obere Grenze, so wird die Diode durch den leitend geschalte
ten Schalttransistor kurzgeschlossen, so daß die Spannung der
Stromwandlereinrichtung nur auf den Bürden-Widerstand ein
wirkt. Unterschreitet dagegen die Spannung am Lade-Kondensa
tor die untere Grenze, so wird der Kurzschluß der Diode auf
gehoben und der Sekundärstrom fließt über den Lade-Kondensa
tor und den Bürden-Widerstand. Damit erhöht sich die Bürde an
der Stromwandlereinrichtung, so daß diese gleichzeitig eine
höhere Energie an die elektronische Auslöseeinrichtung ab
gibt. Dieser Vorgang belastet also die Stromwandlereinrich
tung zusätzlich. Darüber hinaus kann es bei bestimmten Be
triebsbedingungen zum Auftreten von Gleichgliedern
kommen, d. h. daß, insbesondere bei einpha
sigen Laststrom, nur aus jeder zweiten Halbwelle die Versor
gung mit Energie für die Auslöseeinrichtungen entnommen wird.
Dies hat zur Folge, daß in der Stromwandlereinrichtung ein
Gleichstrom fließt, der die Stromwandlereinrichtung einseitig
in den Sättigungsbereich bringt. Das Stromübertragungsverhal
ten wird dadurch verfälscht und führt Falschauslösungen.
Aus EP 0 469 207 A2 ist eine Mehrphasenstromschutzeinrichtung
bekannt, deren Energieversorgung ebenfalls über die Strom
wandler erfolgt. Eine Veränderung der Spannung am Lade-Kon
densator ist jedoch hier nicht vorgesehen. Das RC-Glied dient
ausschließlich zur ausreichenden Erregung des Schaltrelais.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, das
Auftreten von Gleichgliedern, die maßgeblich zur Bildung die
ser unerwünschten Gleichströme beitragen, auch im Zusammen
hang mit einphasigen Lastströmen gänzlich zu vermeiden, um
Falschauslösungen gänzlich zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale
- 1.1 die Schaltungsanordnung ist mit einer invertierenden Dif ferentiereinrichtung ausgestattet, der ein auf Masse be zogenes negatives Ausgangssignal des Bürden-Widerstands zuführbar ist,
- 1.2 der invertierenden Differentiereinrichtung ist eine wei tere Komparatorschaltung nachgeschaltet, die derart be messen ist, daß mit dem Erreichen des Scheitelwertes der Lade-Spannung am Lade-Kondensator an dem Ausgang dersel ben eine positive Signalflanke erzeugt ist,
- 1.3 die weitere Komparatorschaltung steht mit der ersten Kom paratorschaltung derart in Verbindung, daß mit der Erhö hung seiner Referenzspannung durch die positive Signal flanke der weiteren Komparatorschaltung der Schalttransi stor gesperrt ist,
erreicht.
Mit der Verwendung der Differentiereinrichtung ist in Verbin
dung mit der weiteren Komparatorschaltung in einfacher Weise
ein Zweipunktregler realisiert, mit dem in jedem Spannungsma
ximum am Bürden-Widerstand derart getriggert wird, daß in je
der Halbwelle mindestens eine kurzzeitige Nachladung des La
de-Kondensators erfolgt.
Diese Schaltungsanordnung arbeitet im Bereich der normalen
Auslösungen und auch im Kurzschlußfall zufriedenstellend. Al
lerdings ist es mit der Einführung der Funktion der Phasen
ausfallempfindlichkeit bei derartigen Messungen erforderlich,
daß die Auslöseeinrichtungen auch noch im Bereich von 80% der
bisherigen Stromgrößen sicher funktionieren und ausgelöst
werden müssen. In diesen unteren Strombereichen kommt es je
doch wegen der unterschiedlichen Energieentnahmen pro Halb
welle trotz der Synchronisation mit der weiteren Komparator
schaltung zur Bildung störender Gleichglieder und der damit
verbundenen Gleichströme in den Stromwandlereinrichtungen.
Zur Vermeidung dieses Nachteils im unteren Strombereich sind
bei einer Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elek
tronischen Auslöseeinrichtungen, insbesondere für Überstrom
auslöser von Niederspannungsschaltern, mit einer Stromwand
lereinrichtung, deren Ausgangsspannung gleichgerichtet ist
und mittels eines Schaltransistors über eine Reihenschaltung,
bestehend aus einem Bürden-Widerstand und einer Diode und ei
nem Lade-Kondensator, dem Lade-Kondensator derart zugeführt
ist, daß mittels einer Komparatorschaltung die Lade-Spannung
am Lade-Kondensator beim Überschreiten eines Grenzwertes ver
ringert und beim Unterschreiten eines weiteren Grenzwertes
vergrößert ist, gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung die Merkmale
- 2.1 die Schaltungsanordnung weist eine Impulsgeneratorein richtung auf,
- 2.2 die Impulsgeneratoreinrichtung wirkt derart auf die Kom paratorschaltung ein, daß innerhalb einer Halbwelle der Lade-Spannung des Lade-Kondensators mehr als ein Impuls eine Sperrung des Schalttransistors bewirkt,
- 2.3 die Impulsfolge der Impulsgeneratoreinrichtung ist derart gewählt, daß pro Halbwelle der Lade-Spannung eine symme trische Verteilung der Impulse erfolgt,
vorgesehen.
Mit dem Vorsehen der Impulsgeneratoreinrichtung ist erreicht,
daß der Zweipunktregler, repräsentiert durch die Komparator
schaltung, veranlaßt wird, den Schalttransistor mehrmals in
nerhalb einer Halbwelle zu sperren. Dabei ist die Impulsfolge
vorteilhafter Weise so gewählt, daß die Energieentnahme zur
Steuerung der Auslöseeinrichtungen praktisch in Paketbereiche
aufgeteilt und symmetrisch über die Halbwellen verteilt sind.
Allerdings ist diese Maßnahme in dem Strombereich, bei dem
der Strom der Stromwandlereinrichtung die Stromaufnahme der
elektrischen Auslöseeinrichtungen gerade überschreitet, bzw.
der Zweipunktregler mit seinem Regelvorgang einsetzt, nicht
ausreichend. Denn es kommt auch hier, trotz der Paketierung,
wieder zur Bildung von Gleichgliedern. Gemäß einer weiteren
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in diesem Zu
sammenhang das Merkmal
- 3.1 der Schalttransistor steht derart unter dem Steuereinfluß einer Impulskomparatorschaltung, daß mit dem Zuschalten eines über eine Zenerdiode wirksamen Zusatzlast-Wider stands das Regelverhalten der Komparatorschaltung auf ein höheres Spannungsniveau verlagert ist,
vorgesehen, so daß mit dem schaltbaren Zusatzlast-Widerstand
im unteren Strombereich eine Begrenzung der Spannung zur Re
gelung der Komparatorschaltung durch den Spannungsabfall an
der Zener-Diode gegeben ist. Steigt der Strom in der Strom
wandlereinrichtung an, so setzt die Zweipunktregelung der
Komparatorschaltung bei entsprechend höherem Spannungsniveau
ein und der Zusatzlast-Widerstand wird unwirksam geschaltet.
Durch diese Maßnahme wird also die Regelung der Komparator
schaltung vom unsicheren Bereich in unmittelbarer Nähe des
Regeleinsatzes in den stabilen Bereich verschoben, in dem der
Regelvorgang verstärkt wirksam ist.
Beim Absinken des Stromes in der Stromwandlereinrichtung ist
der Zusatzlast-Widerstand zunächst nicht wirksam. Sobald
aber der Regelvorgang in den kritischen Bereich gelangt, wird
der Zusatzlast-Widerstand zugeschaltet und mit der dadurch
entstehenden Spannungsabsenkung der Regelvorgang der Kompara
torschaltung unterbunden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind
die Merkmale
- 4.1 der Schalttransistor steht unter dem Steuereinfluß einer Rechteckimpulse erzeugenden Pulsweitenmodulatorschaltung,
- 4.2 die Pulsweitenmodulatorschaltung ist mit einer Integra torschaltung zur Anpassung der Spannung am Last-Wider stand an eine erste Referenzspannung verbunden,
vorgesehen.
Mit der Pulsweitweitenmodulatorschaltung werden Rechteckim
pulse mit variabler Zeitdauer erzeugt, die die paketweise
Energieentnahme zur Steuerung der elektronischen Auslöseein
richtungen entsprechend beeinflußt. Die Ansteuerung der Puls
weitenmodulatorschaltung erfolgt über die Integratorschal
tung, die eine Abweichung zur ersten Referenzspannung aus
gleicht. Der Ausgang der Integratorschaltung, der gleichzei
tig den Eingang der Pulsweitenmodulatorschaltung bildet, re
gelt bei zu hoher Spannung am Last-Widerstand die Rechteckim
pulse langsam auf kleinere Zeitwerte, so daß mit der Pulswei
tenmodulatorschaltung an dem Schalttransitor eine langsame
Vergrößerung des Pulsweitenverhältnisses bewirkt ist. Die
Spannung am Last-Widerstand wird also bis zum Erreichen der
ersten Referenzspannung heruntergeregelt. Unterschreitet die
Spannung am Last-Widerstand den Wart der ersten Referenzspan
nung, so wirkt sich der Regelvorgang entgegengesetzt aus. Das
bedeutet, das sich die Spannung am Lastwiderstand auf den
Wert der ersten Referenzspannung einstellt. Durch den relativ
langsam ablaufenden Regelvorgang treten hierbei keine soge
nannten Regelschwingungen auf, die unter anderem ebenfalls
zum Auftreten von Gleichgliedern führen können.
In diesem Zusammenhang ist gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung das Merkmal
- 5.1 die Pulsweitenmodulatorschaltung ist mit der Netzfrequenz der Stromwandlereinrichtung synchronisiert,
vorgesehen, mit dem auch über die gesamte Periodenlänge eine
symmetrische Ansteuerung des Schalttransistors gegeben ist.
Eine weitergehende vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
sieht die Merkmale
- 6.1 die Schaltungsanordnung ist mit einer Schnellschutz akti vierenden Komparatorschaltung ausgestattet,
- 6.2 die Komparatorschaltung wirkt auf den Schalttransistor mit einer zweiten Referenzspannung ein, die größer als die erste Referenzspannung ist,
vor. Damit ist sichergestellt, daß auch bei schnellen Span
nungsanstiegen, die beim plötzlichen Kurzschluß auftreten,
keine verzögernden Regelvorgänge ein schnelles Wirksamschal
ten der Auslöseeinrichtungen verhindern. Da die zweite Refe
renzspannung größer als die erste Referenzspannung ist, wird
diese Schaltmaßnahme relativ selten erfolgen.
Die Erfindung wird durch drei in den Fig. 1, 2 und 3 darge
stellte Ausführungsbeispiele näher erläutert, in denen ledig
lich die zum Verständnis der Erfindung wesentliche Schaltein
richtungen im Blockschaltbild dargestellt sind.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Schal
tungsanordnung zur Energieversorgung von elektronischen Aus
löseeinrichtungen. Mit der Stromwandlereinrichtung SW, deren
Strom durch die Gleichrichtereinrichtung GE und der nachge
schalteten Diode DI gleichgerichtet und über die Reihenschal
tung des Bürden-Widerstands RB mit dem Lade-Kondensator CL
geführt ist. Desweiteren ist die erste Komparatorschaltung
KO1 mit ihrer ersten Referenzspannung u ref1 vorgesehen, die
den Schalttransistor TR unter Einwirkung der von der inver
tierenden Differentiereinrichtung DE an die zweite Kompara
torschaltung KO2 übertragenden Signalflanke beim Erreichen
des Scheitelwertes der Spannung am Bürden-Widerstand RB mit
der erzeugten zweiten Referenzspannung u ref2, die der ersten
Referenzspannung u ref1 zugeschaltet wird, sperrt. Mit der
Sperrung des Schalttransistors TR er folgt die Aufladung des
Lade-Kondensators CL. Durch diesen Schaltvorgang wird jedoch
die obere Schaltschwelle der ersten Komparatorschaltung KO1
nicht beeinflußt, so daß die Lade-Spannung am Lade-Konden
sator CL den vorgesehenen Wert nicht überschreitet. Die erste
und die zweite Komparatorschaltung KO1 und KO2 bilden also
einen sogenannten Zweipunktregeler, der in jedem maximalen
Spannungswert am Bürden-Widerstand RB getriggert ist und da
mit in jeder Halbwelle mindestens eine kurzzeitige Nachladung
des Lade-Kondensators CL bewirkt.
Mit der Meßeinrichtung ME wird in bekannter Weise die sich in
der Stromwandlereinrichtung einstellende Stromgröße gemessen
und beim Vorhandensein eines sogenannten Überstroms mit dem
Auslösesignal das Wirksamschalten der nicht dargestellten
Auslöseeinrichtungen veranlaßt.
In der Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel zur Rea
lisierung einer Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von
elektronischen Auslöseeinrichtungen dargestellt. Auch hier
wird der von der Stromwandlereinrichtung SW erzeugte Strom
mit der Gleichrichtereinrichtung GE im Zusammenwirken mit der
Diode DI gleichgerichtet und ebenfalls der Reihenschaltung,
gebildet aus dem Bürden-Widerstand RB und dem Lade-Konden
sator TR, zugeführt. Der Ladevorgang für den Lade-Kondensator
CL wird ebenfalls durch die Komparatorschaltung KO bestimmt,
die jedoch im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel
durch die Impulsgeneratoreinrichtung IG gesteuert wird. Die
Impulsgeneratoreinrichtung IG veranlaßt die Komparatorschal
tung KO den Schalttransistor TR mehrmals pro Halbwelle zu
sperren, um damit eine gleichmäßige Energieentnahme zur
Steuerung der Auslöseeinrichtungen sicherzustellen. Die Ener
gieentnahme erfolgt praktisch in paketierter Form und ist im
Mittel symmetrisch auf die Halbwellen verteilt. Allerdings
kommt es, wie bereits schon früher erwähnt, in dem Strombe
reich, in dem der Regelungsvorgang durch die Komparatorschal
tung gerade einsetzt, trotz Paketierung bei der Entnahme der
Energie zur Bildung von Gleichgliedern, die die unerwünschte
Gleichstrombelastung der Stromwandlereinrichtungen SW bewir
ken. Um diesen Strombereich, bei dem der Regelvorgang ein
setzt, zu erhöhen, wird über die Zener-Diode ZD ein schaltba
rer Zusatzlast-Widerstand RZ in Verbindung mit der Impulskom
paratorschaltung IK wirksam geschaltet. Sobald der Strom in
der Stromwandlereinrichtung SW über den kritischen Bereich
hinaus ansteigt, wird der Zweipunktregelvorgang in den stabi
len Bereich überführt und dort verstärkt wirksam.
Beim nachfolgenden Absinken des Stromes in der Stromwand
lereinrichtung SW ist der Zusatzlast-Widerstand RZ zunächst
nicht wirksam. Sobald die Stromabsenkung wieder in den kriti
schen Bereich fällt, wird der Zusatzlast-Widerstand RZ und
damit die Zenerspannung an der Zenerdiode ZD wirksam, so daß
der Zweipunkt-Regelvorgang der Komparatorschaltung KO durch
die Spannungsverminderung unterbunden ist.
Die Meßeinrichtung ME überwacht, wie auch im ersten Ausfüh
rungsbeispiel erwähnt, in gleicher Weise den Stromfluß in der
Stromwandlereinrichtung SW und erzeugt im Falle eines Kurz
schlußstromes das Auslösesignal AS zum Wirksamschalten der
entsprechenden Auslöseeinrichtung.
Der Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für die Schaltungsan
ordnung der eingangs definierten Art zu entnehmen, das in
gleicher Weise, wie bereits zu den vorangegangenen Ausfüh
rungsbeispielen beschrieben, den von der Stromwandlereinrich
tung SW gleichgerichteten Strom zur Aufladung des Lade-Kon
densators CL über den Bürden-Widerstand RB nutzt. Auch
hier wird zur Beeinflussung des Regelvorganges ein Zwei
punktregler, gebildet aus der von der Integratorschaltung IE
beeinflußten Pulsweitenmodulatorschaltung PW, eingesetzt, der
den Schalttransistor TR durch Kurzschließen der Diode DI
steuert. Die Pulsweitenmodulatorschaltung PW erzeugt dazu ein
Rechtecksignal, dessen Breite von der Integratorschaltung IE
annähernd auf den Wert der ersten Referenzspannung u ref1 ge
halten wird. Bei zu hoher Ausgangsspannung am Last-Widerstand
RL regelt der Ausgang der Integratorschaltung IE langsam auf
kleinere Werte und bewirkt so über die Pulsweitenmodulator
schaltung PW einen langsamen Anstieg des Pulsweitenverhält
nisses am Schalttransistor TR. Die Spannung am Last-Wi
derstand RB wird also bis zum Wert der ersten Referenzspan
nung u ref1 heruntergeregelt.
Unterschreitet die Spannung am Last-Widerstand den Wert der
ersten Referenzspannung u ref1, so kehrt sich das Regelver
halten um, d. h., die Spannung am Last-Widerstand nimmt län
gerfristig gesehen den Wert der ersten Referenzspannung u
ref1 an. Dadurch daß das Pulsweltenverhältnis nur sehr lang
sam aber stetig geregelt ist, treten keine Regelspannungen
auf, die u. a. auch zur unerwünschten Gleichstrombelastung der
Stromwandlereinrichtung führen.
Wird die Pulsweitenmodulatorschaltung PW noch mit der Netz
frequenz synchronisiert, so ist sichergestellt, daß über die
gesamte Periodendauer die symmetrische Ansteuerung des
Schalttransistors TR erfolgt.
Zur Vermeidung von im Kurzschlußfall zu langsam ablaufenden
Regelvorgängen ist die Komparatorschaltung KO mit einer ge
ringfügig über den Wert der ersten Referenzspannung u ref1
liegenden zweiten Referenzspannung u Reff versehen und akti
viert dadurch einen sogenannten Schnellschutz, der im Kurz
schlußfall zum sofortigen Wirksamschalten der Auslöseeinrich
tung führt.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elektroni
schen Auslöseeinrichtungen, insbesondere für Überstromauslö
ser von Niederspannungsschaltern, mit einer Stromwandlerein
richtung, deren Ausgangsspannung gleichgerichtet ist und mit
tels eines Schaltransistors über eine Reihenschaltung, beste
hend aus einem Bürden-Widerstand und einer Diode und einem
Lade-Kondensator derart zugeführt ist, daß mittels einer Kom
paratorschaltung die Lade-Spannung am Lade-Kondensator beim
Überschreiten eines Grenzwertes verringert und beim Unter
schreiten eines weiteren Grenzwertes vergrößert ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale
- 1.1 die Schaltungsanordnung ist mit einer invertierenden Dif ferentiereinrichtung (DE) ausgestattet, der ein auf Masse bezogenes negatives Ausgangssignal des Bürden-Widerstands (RB) zuführbar ist,
- 1.2 der invertierenden Differentiereinrichtung (DE) ist eine weitere Komparatorschaltung (KO2) nachgeschaltet, die derart bemessen ist, daß mit dem Erreichen des Scheitel wertes der Lade-Spannung am Lade-Kondensator (CL) an dem Ausgang derselben eine positive Signalflanke erzeugt ist,
- 1.3 die weitere Komparatorschaltung (KO2) steht mit der Kom paratorschaltung (KO1) derart in Verbindung, daß mit der Erhöhung seiner Referenzspannung durch die positive Si gnalflanke der weiteren Komparatorschaltung (KO2) der Schalttransistor (TR) gesperrt ist.
2. Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elektroni
schen Auslöseeinrichtungen, insbesondere für Überstromauslö
ser von Niederspannungsschaltern, mit einer Stromwandlerein
richtung, deren Ausgangsspannung gleichgerichtet ist und mit
tels eines Schaltransistors über eine Reihenschaltung, beste
hend aus einem Bürden-Widerstand, einer Diode und einem Lade-Kon
densator, dem Lade-Kondensator derart zugeführt ist, daß
mittels einer Komparatorschaltung die Spannung am Lade-Kon
densator beim Überschreiten eines Grenzwertes verringert
und beim Unterschreiten eines weiteren Grenzwertes vergrößert
ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale
- 2.1 die Schaltungsanordnung weist eine Impulsgeneratorein richtung (IG) auf,
- 2.2 die Impulsgeneratoreinrichtung -(IG) wirkt derart auf die Komparatorschaltung (KO1) ein, daß innerhalb einer Halb welle der Lade-Spannung des Lade-Kondensators (CL) mehr als ein Impuls eine Sperrung des Schalttransistors (TR) bewirkt,
- 2.3 die Impulsfolge der Impulsgeneratoreinrichtung (IG) ist derart gewählt, daß pro Halbwelle der Lade-Spannung eine annähernd symmetrische Verteilung der Impulse erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 2,
gekennzeichnet durch das Merkmal
- 3.1 der Schalttransistor (TR) steht derart unter dem Steuer einfluß einer Impulskomparatorschaltung (IK), daß mit dem Zuschalten eines über eine Zenerdiode (ZD) wirksamen Zu satzlast-Widerstands (RZ) das Regelverhalten der Kompara torschaltung (KO1) auf ein höheres Spannungsniveau verla gert ist.
4. Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elektroni
schen Auslöseeinrichtungen, insbesondere für Überstromauslö
ser von Niederspannungsschaltern, mit einer Stromwandlerein
richtung, deren Ausgangsspannung gleichgerichtet ist und mit
tels eines Schaltransistors über eine Reihenschaltung, beste
hend aus einem Bürden-Widerstand, einer Diode und einem Lade-Kon
densator, dem Lade-Kondensator derart zugeführt ist, daß
mittels einer Komparatorschaltung die Lade-Spannung am Lade-Kon
densator beim Überschreiten eines Grenzwertes verringert
und beim Unterschreiten eines weiteren Grenzwertes vergrößert
ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale
- 4.1 der Schalttransistor (TR) steht unter dem Steuereinfluß einer Rechteckimpulse erzeugenden Pulsweitenmodulator schaltung (PW),
- 4.2 die Pulsweitenmodulatorschaltung (PW) ist mit einer Inte gratorschaltung (IE) zur Anpassung der Spannung am Last-Wi derstand (RL.) an eine erste Referenzspannung (u ref1) verbunden.
5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 4,
gekennzeichnet durch das Merkmal
- 5.1 die Pulsweitenmodulatorschaltung (PW) ist mit der Netz frequenz der Stromwandlereinrichtung (SW) synchronisiert.
6. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 4,
gekennzeichnet durch die Merkmale
- 6.1 die Schaltungsanordnung ist mit einer Schnellschutz akti vierenden Komparatorschaltung (KO) ausgestattet,
- 6.2 die Komparatorschaltung (KO) wirkt auf den Schalttransi stor (TR) mit einer zweiten Referenzspannung (u ref2) ein, die größer ist als die erste Referenzspannung (u ref1).
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| DE1996141187 DE19641187C2 (de) | 1996-09-24 | 1996-09-24 | Schaltungsanordnung zur Energieversorgung von elektronischen Auslöseeinrichtungen |
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- 1996-09-24 DE DE1996141187 patent/DE19641187C2/de not_active Expired - Fee Related
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- 1997-09-24 WO PCT/DE1997/002210 patent/WO1998013916A1/de not_active Ceased
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