DE19641512A1 - Optisches Modul - Google Patents
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- G02B6/24—Coupling light guides
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- G02B6/4292—Coupling light guides with opto-electronic elements the light guide being disconnectable from the opto-electronic element, e.g. mutually self aligning arrangements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Modul mit einem
in einem Gehäuse untergebrachten und mit einem Flansch ver
sehenen zylindrischen Aufnahmekörper für ein optisches Bau
teil und mit einer U-förmigen Rasteinrichtung, die mit ihrem
mit einer Durchtrittsöffnung für den Aufnahmekörper versehe
nen Basisteil auf den Aufnahmekörper geschoben und mittels
innerer Vorsprünge des Gehäuses an dem Flansch gehalten ist,
indem die Vorsprünge das Basisteil auf seiner von dem Flansch
abgewandten Seite übergreifen, und die zwei einander gegen
überliegende Zungen mit Sperrklinken an ihren Enden aufweist.
Ein bekanntes Modul dieser Art ist in Form des Siemens-"GBaud
Transceivers" offenkundig vorbenutzt bzw. in der Siemens
Product information mit der Ref. No. A23001-G40-P056-X-7600
beschrieben. Bei diesem bekannten Modul ist auf einem zylin
drischen Aufnahmekörper mit einem Flansch für einen Licht
wellenleiter eine U-förmige Rasteinrichtung aus Kunststoff
befestigt, die ein Basisteil mit einer Durchtrittsöffnung für
den Aufnahmekörper aufweist. Das Basisteil ist auf den Auf
nahmekörper aufgeschoben und mit inneren Vorsprüngen an dem
Flansch des Aufnahmekörpers befestigt, indem die Vorsprünge
des Gehäuses im montierten Zustand des Moduls das Basisteil
gegen den Flansch drücken. Dazu ist das Basisteil über die
Breite der Zungen hinaus erweitert, so daß sich die Vor
sprünge des Gehäuses über die gesamte Länge des Basisteils
gegen dessen seitliche Erweiterungen legen. Die bekannte
Rasteinrichtung weist ferner achsparallel zu dem Aufnahmekör
per zwei diametral bezüglich des Aufnahmekörpers liegende
Zungen auf, die jeweils vom Basisteil ausgehen und an ihren
Enden jeweils eine Sperrklinke tragen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein optisches Modul
hinsichtlich seiner U-förmigen Rasteinrichtung aus Kunststoff
so auszugestalten, daß sie eine hohe Biegewechselfestigkeit
hinsichtlich seiner Zungen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einem Modul der eingangs
angegebenen Art erfindungsgemäß die Vorsprünge nasenartige
Ansätze des Gehäuses und übergreifen im Übergangsbereich
zwischen der jeweiligen Zunge und dem Basisteil das Basis
teil.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Moduls besteht
darin, daß es hinsichtlich seiner Rasteinrichtung in Bezug
auf die Zungen eine relativ hohe Biegewechselfestigkeit
aufweist, weil aufgrund der Halterung der Rasteinrichtung mit
den nasenartigen Ansätzen in den Eckbereichen zwischen je
weils Zunge und Basisteil bei der Auslenkung der Zungen auch
Bereiche des Basisteils mitausgelenkt werden, wodurch die
Materialbeanspruchung bzw. -dehnung der Rasteinrichtung ver
gleichsweise gering wird. Die Materialbelastung wird dadurch
relativ klein.
Bei dem erfindungsgemäßen Modul kann das Basisteil der
Rasteinrichtung so ausgeführt sein, daß es eben ist, also
sich über seine ganze Fläche gegen den Flansch des Aufnahme
körpers legt. Durch die Halterung der Rasteinrichtung mit den
nasenartigen Ansätzen ist auch bei einer solchen Ausführung
gewährleistet, daß das Basisteil die Auslenkung der Zungen
unterstützt. Als vorteilhafter wird es aber angesehen, wenn
das Basisteil in seiner Dicke von den Zungen her zumindest
auf seiner dem Flansch zugewandten Seite ausbauchend ausge
bildet ist. Durch die konvexe Ausgestaltung des Basisteils
werden die an der Biegung der Zungen beteiligten Bereiche der
Rasteinrichtung in das Basisteil hinein verlängert, wodurch
sich eine weitere erhebliche Verminderung der Materialdehnung
im ausgelenkten Zustand der Zungen ergibt. Das erfin
dungsgemäße Modul kann daher mit seiner Rasteinrichtung im
auf Leiterplatten montierten Zustand ohne weiteres mit Alko
holen und Ketonen, wie sie als übliche Reinigungsmittel nach
der Bestückung von Leiterplatten verwendet werden, in
Berührung kommen, ohne daß die dadurch verursachte Beanspru
chung des Kunststoffs der Rasteinrichtung zu einer Biegewech
selfestigkeit führt, die nicht hinnehmbar klein ist.
Eine andere Lösung der oben angegebenen Aufgabe besteht
darin, daß bei einem Modul der eingangs angegebenen Art er
findungsgemäß das Basisteil zumindest auf seiner dem Flansch
zugewandten Seite zur Mitte hin ausbauchend ausgebildet
ist. Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Moduls
ist unabhängig von der Ausgestaltung der Vorsprünge am Ge
häuse erreicht, daß die an der Biegung der Zungen beteiligten
Bereiche der Rasteinrichtung in das Basisteil hinein verlän
gert werden, was zu einer relativ geringen Belastung des
Materials der Rasteinrichtung mit dem oben bereits aufgeführ
ten zusätzlichen Vorteilen führt.
Die oben angegebenen Vorteile des erfindungsgemäßen Moduls in
allen oben behandelten Ausführungsformen werden weiterhin
verstärkt, wenn die Rasteinrichtung bezüglich der Zungen je
weils von der Sperrklinke her bis zum Basisteil und weiter
bezüglich des Basisteils von der jeweiligen Zunge bis zur
Mitte in seinem Querschnitt zunehmend verstärkt ist.
Um die Rasteinrichtung des erfindungsgemäßen Steckers mög
lichst einfach montieren zu können, wird es als vorteilhaft
angesehen, wenn das Basisteil im Bereich der Durchtrittsöff
nung mit Quetschrippen zur Vorfixierung außen am Aufnahme
körper versehen ist.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in
Fig. 1 ein Schnitt durch einen Teil eines Ausführungsbei
spiels des erfindungsgemäßen Moduls mit der Rastein
richtung und in
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung nur der Rastein
richtung und des Aufnahmekörpers des Ausführungs
beispiels nach Fig. 1 gezeigt.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, ist in einem teilweise darge
stellten Gehäuse 1 eines optischen Moduls ein zylindrischer
Aufnahmekörper 2 für einen nicht gezeigten Lichtwellenleiter
untergebracht. Der Aufnahmekörper 2 weist einen buchsenarti
gen Ansatz 3 zur Aufnahme des Lichtwellenleiters und einen
Flansch 4 auf. Mit dem Flansch 4 ist der Aufnahmekörper 2 in
bezug auf die Fig. 1 von oben her in einen Schlitz 5 sowie
einen weiteren Schlitz 6 des Gehäuses 1 eingeführt, wobei die
Schlitze 5 und 6 von länglichen Ansätzen 7 und 8 bzw. 9 und
10 an den Innenwänden des Gehäuses 1 gebildet sind. In einer
Ebene oberhalb der Zeichenebene ist nämlich das Gehäuse 1 bei
der Montage offen und später durch einen nicht dargestellten
Deckel verschließbar.
Auf den zylindrischen Ansatz 3 des Aufnahmekörpers 2 ist eine
Rasteinrichtung 11 aufgeschoben und gegen den Flansch 4 des
Aufnahmekörpers 2 geführt. Zur Vorfixierung der Rasteinrich
tung 11 in dieser Position dienen Quetschrippen, von denen
figürlich nur die Quetschrippen 12 und 13 dargestellt sind
(vgl. Fig. 2).
Die Fig. 1 und 2 lassen ferner im einzelnen erkennen, daß
die Rasteinrichtung 11 ein Basisteil 14 mit einer Durch
trittsöffnung 14a für den buchsenartigen Ansatz 3 enthält.
Von dem Basisteil 14 erstrecken sich parallel zur Achse 15
des Aufnahmekörpers 3 Zungen 16 und 17. Jede der Zungen 16
und 17 trägt eine Sperrklinke 18 bzw. 19, die in nicht darge
stellter Weise in Eingriff mit einem nicht dargestellten Ge
genstück zu dem optischen Modul, z. B. einem optischen
Stecker, bringbar sind.
Wie die Fig. 1 und 2 ferner zeigen, ist das Basisteil 14
der Rasteinrichtung 11 so ausgeführt, daß es sich in seiner
Dicke von den Zungen 16 und 17 her zur Mitte hin nach seinen
beiden Seiten 20 und 21 ausbauchend verstärkt. Die Rastein
richtung 11 ist an dem Aufnahmekörper 2 durch nasenartige
Ansätze 22 und 23 gehalten, die das Basisteil 14 an seiner
von dem Flansch 4 abgewandten Seite 20 im Übergangsbereich
zwischen den Zungen 16 und 17 und dem Basisteil 14 übergrei
fen. Diese Ansätze 22 und 23, der bevorzugt die Ausführung
von schmalen Laschen oder Stiften aufweisen, sind am Boden 24
des Gehäuses 1 vorgesehen; entsprechende weitere nasenartige
Ansätze sind an dem figürlich nicht dargestellten Deckel des
Gehäuses 1 vorhanden, der nach Montage des Aufnahmekörpers 2
mit der Rasteinrichtung 11 von oben her auf das Gehäuse 1
aufgebracht wird. Das Basisteil 14 wirkt damit als zusätz
liches Biegeelement, indem es im Bereich zwischen den nasen
artigen Ansätzen 22 und 23 frei auslenkbar ist und ausgehend
von den Zungen 16 und 17 bis zur Mitte des Basisteils 14 hin
eine biegebeanspruchungsgerecht ansteigendende Quer
schnittsfläche und Querschnittshöhe aufweist. Dabei ist durch
die Ausbauchung an der in der Fig. 1 unteren Seite 21 des
Basisteils 14 erreicht, daß trotz einer spielarmen Halterung
der Rasteinrichtung 11 an dem Aufnahmekörper 2 eine der Bie
gung förderliche Beweglichkeit vorhanden ist.
Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, werden bei einem Ausbiegen
der Zungen 16 und 17 aus der im wesentlichen parallel zur
Achse 15 des Aufnahmekörpers 2 ausgerichteten Grundstellung
nach außen nicht nur die Zungen 16 und 17 verbogen, sondern
auch - wie die strichlierte Darstellung im rechten unteren
Teil des Basisteils 11 gemäß Fig. 1 erkennen läßt - auch die
angrenzenden Bereiche des Basisteils 11, wodurch die
Materialbelastung insgesamt auf einen unkritischen Wert re
duziert wird.
Claims (7)
1. Optisches Modul mit
- - einem in einem Gehäuse (1) untergebrachten und mit einem Flansch (4) versehenen zylindrischen Aufnahmekörper (2) für ein optisches Bauteil und mit
- - einer U-förmigen Rasteinrichtung (11),
- - die mit ihrem mit einer Durchtrittsöffnung (14a) für den Aufnahmekörper (2) versehenen Basisteil (14) auf den Aufnahmekörper (2) geschoben und mittels innerer Vorsprünge (22, 23) des Gehäuses (1) an dem Flansch (4) gehalten ist, indem die Vorsprünge (22, 23) das Basisteil (14) auf seiner von dem Flansch (4) abgewandten Seite übergreifen, und
- - die zwei einander gegenüberliegende Zungen (16, 17) mit Sperrklinken (18, 19) an ihren Enden aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Vorsprünge nasenartige Ansätze (22, 23) des Gehäuses (1) sind und im Übergangsbereich zwischen der jeweiligen Zunge (16, 17) und dem Basisteil (14) das Basisteil (14) übergreifen.
2. Optisches Modul mit
- - einem in einem Gehäuse (1) untergebrachten und mit einem Flansch (4) versehenen zylindrischen Aufnahmekörper (2) für ein optisches Bauteil und mit
- - einer U-förmigen Rasteinrichtung (11),
- - die mit ihrem mit einer Durchtrittsöffnung (14a) für den Aufnahmekörper (2) versehenen Basisteil (14) auf den Aufnahmekörper (2) geschoben und mittels innerer Vorsprünge (22, 23) des Gehäuses (1) an dem Flansch (4) gehalten ist, indem die Vorsprünge (22, 23) das Basisteil (14) auf seiner von dem Flansch (4) abgewandten Seite übergreifen, und
- - die zwei einander gegenüberliegende Zungen (16, 17) mit Sperrklinken (18, 19) an ihren Enden aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Basisteil (14) zumindest auf seiner dem Flansch (4) zugewandten Seite zur Mitte hin ausbauchend ausgebildet ist.
3. Modul nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Basisteil (14) zumindest auf seiner dem Flansch (4) zugewandten Seite zur Mitte hin ausbauchend ausgebildet ist.
4. Stecker nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Rasteinrichtung (11) bezüglich der Zungen (16, 17) jeweils von der Sperrklinke (18, 19) her bis zum Basisteil (14) und weiter bezüglich des Basisteils (14) von der jeweiligen Zunge (16, 17) bis zur Mitte in seinem Querschnitt zunehmend verstärkt ist.
5. Modul nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Basisteil (14) im Bereich der Durchtrittsöffnung (14a) mit Quetschrippen (12, 13) zur Vorfixierung außen am Aufnahmekörper (2) versehen ist.
Priority Applications (3)
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