DE19640282A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung eines Pfades für eine Maschine zwischen einer vorbestimmten Route und einer Endposition - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung eines Pfades für eine Maschine zwischen einer vorbestimmten Route und einer EndpositionInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf autonome bzw.
eigenständige Systeme und insbesondere auf ein Verfahren
zum Bestimmen des Pfades für eine Maschine mit nichtholo
nomischen Einschränkungen.
In der Erdbewegungsindustrie sind kürzlich Forschungen
und Entwicklungen bei der Automatisierung von Erdbewe
gungsmaschinen vorgenommen worden. Beispielsweise offen
bart das US-Patent 5,375,059, ausgegeben am 20. Dezember
1994 an Kyrtsos u. a. (′059) ein System und ein Verfahren
zum Vorsehen einer autonomen bzw. eigenständigen Maschi
ne. Die eigenständigen Maschinen folgen vorbestimmten
Routen. Die Position der Maschinen wird überprüft und un
ter Verwendung des Global-Positionierungssystems bzw.
Global Positioning System (GPS) korrigiert. Im allgemei
nen sind die Routen vorbestimmt. In ′059 werden die Rou
ten beispielsweise im allgemeinen durch das Fahren des
Lastwagens entlang der gewünschten Route und durch Auf
nahme von Positionsauslesungen bestimmt. Die vorbestimmte
Route wird dann unter Verwendung der Positionsauslesungen
bestimmt.
Während des Betriebs der Maschine kann es erforderlich
sein, daß die Maschine einen Pfad bzw. Weg oder ein Pfad
segment überquert, welches kein Teil der vorbestimmten
Route ist. Es sei beispielsweise angenommen, daß die Ma
schine, die die Route überquert bzw. entlangfährt, eine
Transportmaschine ist, die von einer Lade- bzw. Laderma
schine beladen wird. Damit die Lademaschine die Trans
portmaschine in wirkungsvollster Weise belädt, wäre es
wünschenswert, daß die Transportmaschine an einer spezi
ellen Stelle mit einem speziellen Steuerkurs bzw. in ei
ner speziellen Ausrichtung positioniert ist.
Die gewünschte Stelle ändert sich jedoch abhängig von der
Stelle der Lademaschine und ihres Betriebs. Somit können
die gewünschte bzw. Soll-Position der Transportmaschine
und daher das Pfadsegment zur gewünschten Position nicht
durch ein Fahren der Maschine entlang der Route vorbe
stimmt werden.
Zusätzlich muß die Planung eines solchen Pfades oder
Pfadsegmentes die Steuerkurs- bzw. Ausrichtungseinschrän
kungen erfüllen, d. h. das Pfadsegment muß an einer An
fangsposition (Stelle bzw. Ort und Ausrichtung) beginnen
und muß an einer gewünschten bzw. Soll-Stelle mit der ge
wünschten Ausrichtung enden.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines
oder mehrere der Probleme, wie oben dargelegt, zu über
winden.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein
Verfahren zur automatischen Bestimmung und Modellierung
eines Pfades zwischen einer Route und einer Endposition
vorgesehen. Die Endposition weist eine Endstelle bzw. ei
nen Endort und eine Endausrichtung auf. Das Verfahren
weist folgende Schritte auf: Bestimmen einer Anfangsposi
tion auf der Route, Bestimmen eines Satzes von Pfadglei
chungen zwischen der Anfangsposition und der Endposition,
Berechnen eines Satzes von Pfaddatenpunkten unter Verwen
dung des Satzes von Pfadgleichungen, und Bestimmen eines
Modells des Pfades, wie von den Pfaddatenpunkten defi
niert. Die Anfangsposition weist eine Anfangsstelle und
einen Anfangssteuerkurs auf. Das Verfahren weist auch
folgende Schritte auf: Bestimmen der Krümmung des Pfades
an jedem der Pfaddatenpunkte unter Verwendung des Modells
und Bestimmen einer anderen Anfangsposition und eines
Pfades, wenn die Krümmung an irgendeinem Pfaddatenpunkt
größer als eine vorbestimmte Krümmung ist.
Gemäß eines anderen Aspektes der vorliegenden Erfindung
ist eine Vorrichtung zur automatischen Bestimmung und Mo
dellierung eines Pfades zwischen einer Route und einer
Endposition vorgesehen. Die Endposition weist eine End
stelle bzw. einen Endort und eine Endausrichtung auf. Die
Vorrichtung erzeugt ein Endpositionssignal, welches die
Endposition anzeigt, und bestimmt eine Anfangsposition
auf der Route. Die Anfangsposition weist eine Anfangs
stelle und eine Anfangsausrichtung auf. Die Vorrichtung
berechnet einen Satz von Pfaddatenpunkten zwischen der
Anfangsposition und der Endposition, modelliert den Pfad,
der von den Pfaddatenpunkten definiert wird, bestimmt die
Krümmung des Pfades an jedem Pfaddatenpunkt unter Verwen
dung des Modells und bestimmt eine andere Anfangsposition
und einen anderen Pfad unter Verwendung der anderen An
fangsposition, wenn die Krümmung an irgendeinem Pfad
datenpunkt größer als eine vorbestimmte Krümmung ist.
Fig. 1 ist eine schematische Veranschaulichung einer
ersten Erdbewegungsmaschine, die als Radlader
gezeigt ist;
Fig. 2 ist eine schematische Veranschaulichung einer
zweiten Erdbewegungsmaschine, die als Gelände
lastwagen gezeigt ist;
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm einer Einrichtung zur Be
stimmung eines Pfades für eine Maschine zwischen
einer vorbestimmten Route und einer Endposition
gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, welches die gewünschte
Ausrichtung und Stelle einer Erdbewegungsmaschi
ne veranschaulicht;
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, welches eine vorbestimmte
Route und die bestimmte Route zwischen der zwei
ten Maschine und der vorbestimmte Route veran
schaulicht; und
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, welches den Betrieb der
Einrichtung der Fig. 3 gemäß eines Ausführungs
beispiels der vorliegenden Erfindung veranschau
licht.
Mit Bezug auf die Fig. 1-6 sieht die vorliegende Er
findung ein System 300 vor, und zwar zur Verwendung in
einer autonomen bzw. eigenständigen oder halbautonomen
Minenbaustelle bzw. Mine. Das System 300 weist zumindest
zwei Maschinen auf. Zu Zwecken der Besprechung wird die
folgende Besprechung eine Lademaschine 102, beispielswei
se einen Radlader (WL = wheel loader) und eine Transport
maschine 202 aufweisen, beispielsweise einen Geländelast
wagen.
Mit Bezug auf Fig. 1 ist eine Veranschaulichung eines
Radladers 102 gezeigt. Der Radlader 102 weist eine Bedie
nerkabine 104 und ein Arbeitswerkzeug 106 auf. Das Ar
beitswerkzeug 106 ist geeignet, um Material zu graben/zu
laden, und es in die Transportmaschine 202 fallen zu las
sen. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Ar
beitswerkzeug 106 eine Schaufel 108 auf. Während sich die
folgende Besprechung auf die Lademaschine 102 als einen
Radlader bezieht, sei erwähnt, daß andere Bauarten von
Lademaschinen, beispielsweise eine Grabmaschine oder eine
Schaufel bzw. ein Schaufellader ersetzt bzw. eingesetzt
werden, ohne vom Geist der vorliegenden Erfindung ab zu
weichen.
Mit Bezug auf Fig. 2 ist eine Veranschaulichung eines
Geländelastwagens (OHT = off-highway truck) 202 gezeigt.
Der OHT 202 weist eine Ladefläche 204 auf, um geladenes
Material aufzunehmen bzw. zu speichern, zu tragen und zu
transportieren.
Mit Bezug auf Fig. 3 sieht die vorliegende Erfindung ei
ne Vorrichtung und ein Verfahren vor, um automatisch den
Pfad zwischen einer vorbestimmten Route und einer ge
wünschten oder Endposition zu bestimmen. Die gewünschte
Position weist eine gewünschte Stelle bzw. einen ge
wünschten Ort, vorzugsweise in kartesischen Koordinaten
und eine gewünschte bzw. Soll-Ausrichtung auf (Xf, Yf,
Θf).
Das System 300 weist erste Positionierungs- bzw. Positi
onsbestimmungsmittel 302 zur Bestimmung der Position der
Lademaschine 102 auf, und um darauf ansprechend ein er
stes Positionssignal zu erzeugen.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die ersten Po
sitionierungs- bzw. Positionsbestimmungsmittel 302 ein
Global-Positioning System bzw. Globales Positionierungs
system (GPS) auf. Die ersten Positionierungsmittel 302
empfangen Signale von einer Konstellation von von Men
schenhand hergestellten Satelliten, die um die Erde um
laufen, und bestimmt die Position relativ zur Erde mit
tels Triangulation. Vorzugsweise werden die NAVISTAR GPS-
Satelliten der US-Regierung verwendet.
Die ersten Positionierungsmittel 302 weisen erste und
zweite GPS-Antennen 304, 306 auf. Die ersten und zweiten
GPS-Antennen 304, 306 sind in der Bedienerkabine 104 der
Lademaschine 102 an zwei bekannten Stellen montiert, und
zwar getrennt durch einen bekannten Abstand.
Die ersten Positionierungsmittel 302 weisen erste Aufnah
me- bzw. Empfangsmittel 308 auf. Die ersten Empfangsmit
tel 308 sind mit den ersten und zweiten GPS-Antennen 304,
306 gekoppelt, und sind geeignet, um die terrestrische
Position der Lademaschine 102 zu bestimmen.
In einem Ausführungsbeispiel weisen die ersten Empfangs
mittel 308 zwei GPS-Empfänger auf, wobei einer mit jeder
der ersten und zweiten GPS-Antennen 304, 306 verbunden
ist. Jeder GPS-Empfänger bestimmt die terrestrische Posi
tion einer jeweiligen Antenne 304, 306.
In einem anderen Ausführungsbeispiel weisen die ersten
Empfangsmittel 308 einen einzigen GPS-Empfänger auf, der
sowohl mit den ersten als auch den zweiten GPS-Antennen
304, 306 verbunden ist. Der GPS-Empfänger schaltet zwi
schen jeder Antenne um und bestimmt abwechselnd die Posi
tion von jeder.
Vorzugsweise ist die terrestrische Position der Ladema
schine 102 als die Mitte der Schaufel oder der Ladema
schine 102 definiert. Somit übertragen die ersten Emp
fangsmittel 308 die bestimmte Position von zumindest ei
ner der Antennen auf die Position der Mitte der Schaufel.
Dies wird unter Verwendung der bekannten Geometrie der
Lademaschine und der Relativpositionen der Verbindung
durchgeführt, die die Schaufel mit der Lademaschine ver
bindet. Die Geometrie der Verbindung wird durch zumindest
einen Linear- oder Drehpositionssensor (nicht gezeigt)
bestimmt.
Zusätzlich können durch Bestimmen der terrestrischen Po
sition von sowohl der ersten als auch der zweiten GPS-
Antennen 304, 306 der Steuerkurs bzw. die Ausrichtung
(Orientierung) der Lademaschine bestimmt werden.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die ersten GPS-
Empfangsmittel 308 auch einen mikroprozessorbasierten
Controller bzw. eine Steuervorrichtung auf, um Signale
von dem (den) GPS-Empfänger(n) zu empfangen, und um dar
auf ansprechend die terrestrische Position und den Steu
erkurs bzw. die Ausrichtung der Lademaschine zu bestim
men. Die Steuervorrichtung kann auch geeignet sein, um
Signale von einem oder mehreren Pseudoliten bzw. Positi
onssendern und/oder einer Basisstation zu empfangen, um
die Genauigkeit der Positionsbestimmungen zu vergrößern.
Ein geeignetes GPS-System ist im US-Patent Nr. 5,375,059
offenbart, welches am 20. Dezember 1994 an Kyrtsos u. a.
ausgegeben wurde, betitelt: "Vehicle Position Determina
tion System and Method (Fahrzeugpositionsbestimmungs
system und -verfahren)".
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das System 300
auch erste Verarbeitungsmittel 310 auf, um das erste Po
sitionssignal zu empfangen, um eine gewünschte Position
der zweiten Maschine 202 als eine Funktion des ersten Po
sitionssignals zu bestimmen, und um darauf ansprechend
ein gewünschtes bzw. Soll-Positionssignal zu erzeugen.
Ein solches System ist in der US-Patentanmeldung Serien-
Nummer 08/177,040 offenbart, eingereicht am 4. Januar
1994 durch Gudat u. a., welche hierin durch Bezugnahme
aufgenommen sei.
Alternativ, wenn die erste Maschine 102 halbautonom oder
manuell betrieben wird, kann ein Bediener die gewünschte
Position eingeben.
Übertragungsmittel 312 empfangen das erste gewünschte Po
sitionssignal bzw. Soll-Positionssignal und übertragen
darauf ansprechend ein Soll-Positionsradiosignal über ei
ne Übertragungsantenne 314. Die Übertragungsmittel 312
weisen einen Radiofrequenz- bzw. Kurzwellenüberträger mit
geringer Leistung auf. Vorzugsweise ist der Radiofre
quenzüberträger mit geringer Leistung ein Schmalbandüber
träger bzw. -transmitter oder ein Spreizspektrumtransmit
ter.
Steuermittel 320 an Bord der Transportmaschine 202 weisen
zweite Positionsmittel 322 auf. Die zweiten Positionsmit
tel 322 bestimmen die Position der zweiten Maschine 202
und erzeugen darauf ansprechend ein zweites Positions
signal. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die zwei
ten Positionierungsmittel 322 ein Differential- oder Ki
nematik-GPS-System. Die zweiten Positionsmittel bzw. Po
sitionsbestimmungsmittel 322 weisen eine dritte GPS-
Antenne 324 auf, um elektromagnetische Signale von dem
GPS-Satelliten zu empfangen. Zweite GPS-Empfangsmittel
326 sind mit der dritten GPS-Antenne 324 verbunden. Die
GPS-Empfangsmittel 324 weisen einen GPS-Empfänger auf.
GPS-Verarbeitungsmittel 332 empfangen Signale vom GPS-
Empfänger und vorzugsweise von einer Basisstation
und/oder von Pseudoliten und bestimmen darauf ansprechend
die Position der Transportmaschine 202.
Die Steuermittel 320 weisen auch eine erste RF-
Empfangsantenne 327 auf, um das Soll-Positionsradiosignal
zu empfangen, welches von den ersten Positionierungsmit
teln 302 übertragen wird. Die RF-Empfangsantenne 327 ist
mit RF-Empfangsmitteln 328 gekoppelt. Die RF-
Empfangsmittel 328 weisen vorzugsweise einen RF-Empfänger
auf.
Navigationsmittel 330 empfangen ein Positionssignal, wel
ches die Position der Transportmaschine 202 anzeigt, und
zwar von den zweiten Positionsmitteln 322, und das Soll-
Stellensignal von den RF-Empfangsmitteln 328 und erzeugen
darauf ansprechend einen Pfad.
Mit Bezug auf die Fig. 4 und 5 sieht die vorliegende
Erfindung ein Verfahren vor, um automatisch den Pfad zwi
schen einer vorbestimmten Route und einer gewünschten Po
sition zu bestimmen. Die gewünschte Position weist eine
gewünschte bzw. Soll-Stelle, vorzugsweise in kartesischen
Koordinaten (Xf, Yf) und eine gewünschte Ausrichtung (Θf)
auf.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 4 ge
zeigt, werden die Stellen bzw. Orte in kartesischen Koor
dinaten mit Bezug auf einen vorbestimmten Punkt auf einer
Maschine 402 gemessen. Die Maschine 402 weist in die
Richtung, die durch den Pfeil 404 gezeigt ist. Die Aus
richtung der Maschine wird- als der Winkel (Θ) zwischen
dem Pfeil 404 und einer Linie parallel mit der X-Achse
gemessen.
Mit Bezug auf Fig. 5 ist die zweite Maschine 202 geeig
net, einer vorbestimmten Route 502 zu folgen. Die vorlie
gende Erfindung ist geeignet, den Pfad 504 zwischen einer
Anfangsposition 506 und einer Endposition 508 zu bestim
men. Die Anfangsposition 506 weist eine Anfangsstelle
auf, die durch kartesische Koordinaten (X₀, Y₀) und eine
Anfangsausrichtung (Θ₀) definiert ist. Im veranschaulich
ten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die zweite
Maschine 202 rückwärts in die Soll-Position 508 fährt.
Jedoch kann die Erfindung angepaßt werden, um es der Ma
schine zu gestatten, vorwärts in die Soll-Position zu
fahren.
Mit Bezug auf Fig. 6 wird im bevorzugten Ausführungsbei
spiel die vorliegende Erfindung in Software verkörpert.
Vorzugsweise wird die Software auf einem mikroprozessor
basierten Steuermodul betrieben, beispielsweise die Navi
gationsmittel 330 an Bord der zweiten Maschine 202.
Das in Fig. 6 gezeigte Flußdiagramm veranschaulicht den
allgemeinen Betrieb der Software gemäß eines Ausführungs
beispiels der vorliegenden Erfindung.
In einem ersten Steuerblock 602 werden die Anfangs- und
Endpositionen bestimmt und die Design- bzw. Auslegungspa
rameter werden vorgewählt. Die Auslegungsparameter weisen
beispielsweise die maximale Krümmung, den maximalen Ab
stand, die maximale Ausrichtungsdifferenz und die
Maximalanzahl der Punkte auf dem Pfad, wie unten verwen
det, auf.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Endposition
durch eine externe Quelle vorgegeben. Beispielsweise kann
die Endposition an die zweite Maschine 202 von einer ent
fernten Basisstation oder von der ersten Maschine 102
übertragen werden.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Anfangsposi
tion als eine Funktion der Endposition und der Route 502
ausgewählt. Vorzugsweise wird die Route 502 mathematisch
modelliert, beispielsweise durch ein B-Spline. Zuerst
wird der Punkt (S₀) auf der Route 502 bestimmt, der am
nächsten zur Soll-Position (Xf, Yf, Θf) ist. Die Ausrich
tung der zweiten Maschine 202 bei S₀ wird auch bestimmt.
Die erste Stelle 508, wie in Fig. 5 gezeigt, erscheint
an der rechten Seite der Route 502, jedoch kann die End
stelle 508 auch an der linken Seite der Route 502 er
scheinen.
Beginnend bei S₀ wird ein Sammel- bzw. Aufnahmepunkt in
kartesischen Koordinaten entlang der Route 502 bestimmt.
Die Ausrichtung der Maschine am Aufnahmepunkt wird aus
dem Modell der Route 502 bestimmt. Der Aufnahmepunkt und
die Ausrichtung bilden die Aufnahmeposition.
Der Aufnahmepunkt muß dann bewertet werden. Der Aufnahme
punkt ist gültig, wenn entweder die Aufnahmeausrichtung
von der Ausrichtung bei S₀ um mehr als einen vorbestimm
ten Winkel abweicht, beispielsweise 5 oder 10 Grad, oder
wenn der Abstand zwischen dem Aufnahmepunkt und S₀ größer
oder gleich einem vorbestimmten Abstand ist, beispiels
weise 15 Meter. Wenn der Aufnahmepunkt nicht gültig ist,
wird ein anderer Aufnahmepunkt ausgewählt. Im bevorzugten
Ausführungsbeispiel werden die Aufnahmepunkte um 5 Meter
entlang der Route getrennt.
Beispielsweise wird in Fig. 5 der erste Aufnahmepunkt
(S₁) als der Punkt gewählt, der 5 Meter von S₀ entfernt
ist. Wenn S₁ nicht gültig ist, dann wird ein Punkt (S₂)
weiter entlang des vorbestimmten Pfades ausgewählt. Wenn
die Ausrichtung der Maschine 202 bei S₁ oder S₂ nicht von
der Ausrichtung der Maschine bei S₀ um mehr als den vor
bestimmten Winkel abweicht, dann sind die Aufnahmepunkte
nicht gültig, da der Abstand zwischen den Aufnahmepunkten
und S₀ geringer als 15 Meter ist. Wenn jedoch die Aus
richtungsdifferenz der zweiten Maschine 202 bei S₃ gerin
ger als der vorbestimmte Winkel ist, dann ist der Aufnah
mepunkt gültig, da der Abstand von S₀ gleich 15 Metern
ist.
Sobald ein gültiger Aufnahmepunkt ausgewählt worden ist,
wird die Anfangsstelle als der gültige Aufnahmepunkt ge
setzt bzw. eingestellt. Die Ausrichtung der zweiten Ma
schine 202 beim gültigen Sammelpunkt wird als die An
fangsausrichtung gesetzt.
Nachdem die Anfangs- und Endpositionen bestimmt worden
sind, geht die Steuerung weiter zu einem zweiten Steuer
block 604. Im zweiten Steuerblock 604 wird ein Satz von
Pfadgleichungen definiert.
Radfahrzeuge sind nichtholonomische Systeme, was bedeu
tet, daß die bei dem System vorhandenen Einschränkungen
nicht durch integrale oder integrierbare Gleichungen aus
gedrückt werden können.
Die nichtholonomische Einschränkungsgleichung für das Rad
der Maschine 102 kann wie folgt ausgedrückt werden:
sinΘ + cosΘ = 0
Gleichung 1.
Gleichung 1.
Das Bewegungsplanproblem ist als das Auffinden von drei
Funktionen χ(t), y(t), Θ(t) definiert, wobei diese Funk
tionen die folgenden Bedingungen erfüllen müssen:
- (1) Nichtholonomische Einschränkungen:
sin Θ cos Θ = 0
Gleichung 2. - (2) Anfangsbedingungen: χ(t₀) = χ₀, y(t₀) = y₀ and Θ(t₀) = Θt₀Gleichungen 3A, 3B und 3C.
- (3) Endbedingungen:
χ (tf) = χtp y(tf) = yt and Θf = Θf
Gleichungen 4A, 4B und 4C.
Das Pfadplanproblem mit den nichtholonomischen Einschrän
kungen kann als das Problem bezeichnet werden, die Steu
ereingaben r₁ und r₂ zu erhalten, so daß die Zustände des
Systems, die durch die Gleichung 2 beschrieben werden,
sich von einer Anfangsstelle (x₀, y₀, Θ₀) zu einer End-
oder Soll-Stelle (Xf, yf, Θf) bewegt.
Unter Verwendung der Gleichung 1 und der obigen Annahmen
kann das System wie folgt beschrieben werden:
wobei r₁ und r₂ die zwei Steuereingaben sind, d. h. die
Lineargeschwindigkeit bzw. die Winkelgeschwindigkeit.
Das Umwandeln von Gleichung 2 in Integralgleichungen läßt
folgendes übrig:
Der nächste Schritt weist das Definieren einer Kosten
funktion auf, welche die beiden Steuereingaben minimiert,
und wird durch folgendes gegeben:
Die beiden Steuereingaben bzw. Eingangsgrößen werden
durch Minimieren der Kostenfunktion unter Verwendung der
in den Gleichungen 2, 3A, 3B, 3C, 4A, 4B und 4C gegebenen
Einschränkungen erhalten. Die Lagrange-Funktion ist wie
folgt definiert:
L (r₁₁ y₂) = r₁² + r₂² + λ₁ r₁ cosΘ + λ₂ r₁ sinΘ + λ₃ r₂
Gleichung 10.
Gleichung 10.
wobei λ₁, λ₂ und λ₃ Konstanten sind. Durch Ersetzen bzw.
Einsetzen der obigen Gleichung in die Lagrange-Euler-
Gleichungen werden die beiden Steuereingaben
bzw. -eingangsgrößen wie folgt gegeben:
r₁ = γ₁₁ sinΘ + γ₂₂ cosΘ
Gleichung 12.
Gleichung 12.
wobei γ₁₁ und γ₂₂ Konstanten sind.
Unter Verwendung der Randbedingungen ist die gewünschte
bzw. Soll-Trajektorie bzw. Soll-Kurve in kartesischen Ko
ordinaten wie folgt gegeben:
Vorzugsweise ist die Anzahl der Punkte entlang des Pfades
504 vorbestimmt. Aus der Anzahl der Punkte können die
Zeitintervalle bestimmt werden.
Die Lösung des nichtholonomischen Pfadplanungsproblems,
welches durch die Gleichungen 13 und 14 dargestellt wird,
ist genauer in "Path Planning and Control of a Mobile Ba
se with Nonholonomic Constraints" (Pfadplanung
und -steuerung einer mobilen Basis mit nichtholonomischen
Einschränkungen) Robotica, Vol. 12, Seiten 529-539, be
sprochen, welche hierin durch Bezugnahme aufgenommen sei.
Diese Lösung ist nur eine mögliche Lösung. Andere Lösun
gen können, ohne vom Geiste der Erfindung abzuweichen,
eingesetzt werden.
Im dritten Steuerblock 606 werden die kartesischen Koor
dinaten der Punkte entlang des Pfades 504 bestimmt, und
zwar unter Verwendung der Zeitintervalle und der Glei
chungen 13 und 14.
In einem vierten Steuerblock 608 wird der Pfad 504 mathe
matisch modelliert, und zwar unter Verwendung der erzeug
ten Pfadpunkte. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird
der Pfad 504 unter Verwendung von B-Splines modelliert.
Jedoch können andere Modellierungstechniken verwendet
werden, ohne vom Geiste der Erfindung abzuweichen. Eine
B-Spline-Modellierung ist in der Technik wohlbekannt und
wird daher nicht weiter besprochen.
In einem fünften Steuerblock 610 wird ein Steuerblock auf
den ersten Pfadpunkt entlang des Pfades 504 initiali
siert. In einem sechsten Steuerblock 612 wird die Krüm
mung des Pfades 504 am Steuerpunkt bestimmt. Im bevorzug
ten Ausführungsbeispiel wird der Pfad durch ein B-Spline
modelliert und die Krümmung wird wie folgt bestimmt:
wobei dx/dt, dy/dt, d²x/dt² und d²y/dt² die ersten und
zweiten Zeitableitungen der B-Spline bezeichnen.
In einem ersten Entscheidungsblock 614 wird die bestimmte
Krümmung am Steuerpunkt mit einer Maximalkrümmung vergli
chen, und zwar basierend auf der Geometrie der zweiten
Maschine 202. Wenn die Krümmung der B-Spline am Steuer
punkt größer als das Maximum ist, dann schreitet die
Steuerung zu einem siebten Steuerblock 616 fort. Wenn die
Krümmung geringer oder gleich der Maximalkrümmung ist,
schreitet die Steuerung zu einem achten Steuerblock 618
fort.
Im achten Steuerblock 618 wird der Steuerpunkt inkremen
tiert oder weitergeschaltet, und zwar zum nächsten
Pfadpunkt entlang des Pfades 504. In einem zweiten Ent
scheidungsblock 620, wenn die Krümmung des letzten Steu
erpunktes schon bewertet worden ist, wird dann der gesam
te Pfad, wie durch das B-Spline definiert, gültig und die
Steuerung endet. Anderenfalls kehrt die Steuerung zum
sechsten Steuerblock 612 zurück.
Wenn im ersten Entscheidungsblock 614 die Krümmung am
Steuerpunkt größer als die maximale Krümmung war, geht
die Steuerung weiter zum siebten Steuerblock 616. Somit
ist der erzeugte Pfad nicht gültig. Eine neue Anfangs
stelle entlang der Route 502 muß bestimmt werden, und ein
neuer Pfad 504 von der neuen Anfangsstelle zur Endstelle
muß bestimmt und bewertet werden.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel, wenn die Original-
Anfangsposition als eine Funktion des Abstandes definiert
worden ist, dann wird die neue Anfangsposition als der
vorbestimmte Abstand von der letzten Anfangsposition be
stimmt. Wenn die Originalposition als eine Funktion des
Winkels bestimmt worden ist, dann wird die neue Position
so eingestellt bzw. gesetzt, daß sie eine vorbestimmte
Ausrichtungsdifferenz von der letzten Anfangsposition be
sitzt.
In einem dritten Entscheidungsblock 622 wird die Anfangs
stelle gegen eine oder mehr Maximaleinschränkungen bewer
tet. Beispielsweise kann die neue Anfangsposition gegen
eine Maximaldistanz von der S₀-Einschränkung und/oder ei
ne Maximalausrichtungsdifferenzeinschränkung gewertet
werden. Wenn die Maximaleinschränkungen verletzt werden,
dann existiert kein gültiger Pfad für die Endstelle und
-ausrichtung und der Route und die Steuerung geht zu einem
achten Steuerblock 624 weiter.
Wenn die Maximaleinschränkungen zufriedengestellt bzw.
erfüllt werden, dann ist die neue Anfangsposition gültig
und die Steuerung kehrt zum zweiten Steuerblock 604 zu
rück. Der Prozeß wird dann wiederholt, bis ein gültiger
Pfad bestimmt wird.
Der erzeugte Pfad kann angezeigt und/oder zur automati
schen Navigation der zweiten Maschine verwendet werden.
Mit Bezug auf die Figuren und den Betrieb ist die vorlie
gende Erfindung geeignet, um automatisch einen Pfad zwi
schen einer vorbestimmten Route und einer Endposition zu
bestimmen und zu modellieren. Beispielsweise kann die
vorliegende Erfindung in einer Situation verwendet wer
den, in der ein erstes Fahrzeug 102 (eine Lademaschine)
verwendet wird, um Material in eine zweite Maschine 202
zu laden. Die zweite Maschine 202 ist vorzugsweise eine
autonome bzw. eigenständige Maschine und ist geeignet, um
einer vorbestimmten Route zu folgen. Die erste Maschine
102 arbeitet in einem lokalen bzw. örtlichen Gebiet und
erzeugt, wenn geeignet bzw. wenn erforderlich, eine Soll-
Endposition für die zweite Maschine 202. Die Soll-
Endposition stellt die Position dar, an der es für die
erste Maschine 102 am wirkungsvollsten ist, die zweite
Maschine 202 zu beladen. Im allgemeinen ist die Soll-
Endposition nicht auf der vorbestimmten Route und somit
muß der Pfad von der Route zur Soll-Endposition erzeugt
werden.
Die Soll-Endposition wird in der Maschine 102 erzeugt und
wird von der ersten Maschine 102 an die zweite Maschine
202 übertragen. Die zweite Maschine 202 empfängt die
Soll-Endposition und erzeugt automatisch einen Pfad, der
zu fahren ist, der an einer Anfangsposition auf der Route
zur Soll-Endposition beginnt. Die Anfangsposition und die
Soll-Endposition weisen kartesische Koordinaten und eine
Ausrichtung auf.
Unter Verwendung des oben besprochenen Prozesses erzeugt
die vorliegende Erfindung einen Pfad und modelliert den
Pfad, den die zweite Maschine 202 überqueren kann.
Andere Aspekte, Ziele und Merkmale der vorliegenden Er
findung können aus einem Studium der Zeichnungen, der Of
fenbarung und der beigefügten Ansprüche erhalten werden.
Zusammenfassend kann man folgendes sagen:
Ein Verfahren und eine Vorrichtung, um automatisch einen Pfad zwischen einer Route und einer Endposition zu be stimmen und zu modellieren, ist vorgesehen. Eine Anfangs position auf der Route und ein Satz von Pfadgleichungen zwischen der Anfangsposition und der Endposition wird be stimmt. Ein Satz von Pfaddatenpunkten wird unter Verwen dung des Satzes von Pfadgleichungen berechnet, und der Pfad, wie durch die Pfaddatenpunkte definiert wird, mo delliert. Die Krümmung des Pfades an jedem Punkt wird un ter Verwendung des Modells bestimmt und gegen eine Refe renzkrümmung bewertet.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung, um automatisch einen Pfad zwischen einer Route und einer Endposition zu be stimmen und zu modellieren, ist vorgesehen. Eine Anfangs position auf der Route und ein Satz von Pfadgleichungen zwischen der Anfangsposition und der Endposition wird be stimmt. Ein Satz von Pfaddatenpunkten wird unter Verwen dung des Satzes von Pfadgleichungen berechnet, und der Pfad, wie durch die Pfaddatenpunkte definiert wird, mo delliert. Die Krümmung des Pfades an jedem Punkt wird un ter Verwendung des Modells bestimmt und gegen eine Refe renzkrümmung bewertet.
Claims (8)
1. Verfahren, um automatisch einen Pfad zwischen einer
Route und einer Endposition zu bestimmen und zu modellie
ren, wobei die Endposition eine Endstelle und eine
Endausrichtung aufweist, wobei das Verfahren folgendes
vorsieht:
- (a) Bestimmen einer Anfangsposition auf der Route, wobei die Anfangsposition eine Anfangsstelle und eine An fangsausrichtung aufweist;
- (b) Bestimmen eines Satzes von Pfadgleichungen zwi schen der Anfangsposition und der Endposition;
- (c) Berechnen eines Satzes von Pfaddatenpunkten un ter Verwendung des Satzes von Pfadgleichungen;
- (d) Bestimmen eines Modells des Pfades, wie durch die Pfaddatenpunkte definiert;
- (e) Bestimmen der Krümmung des Pfades an jedem der Pfaddatenpunkte unter Verwendung des Modells;
- (f) Bestimmen einer anderen Anfangsposition und Wie derholen der Schritte (a) bis (f), wenn die Krümmung an irgendeinem Pfaddatenpunkt größer als eine vorbestimmte Krümmung ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt der Be
stimmung einer Anfangsposition auf der Route folgende
Schritte aufweist:
- (a) (1) Bestimmen des Punktes auf der Route (S₀), der am nächsten zur Endposition liegt;
- (a) (2) Bestimmen eines Sammel- bzw. Aufnahmepunktes mit einem ersten vorbestimmten Abstand von S₀ entlang der Route;
- (a) (3) Bewerten des Aufnahmepunktes;
- (a) (4) Auswählen eines weiteren Aufnahmepunktes und Wiederholen des Schrittes (a) (3), wenn der Aufnahmepunkt nicht bewertet wird; und
- (a) (5) Gleichsetzen bzw. Einstellen der Anfangspo sition gleich einem bewerteten Aufnahmepunkt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Schritt
(a) (3) den Schritt aufweist, den Sammelpunkt bzw. Auf
nahmepunkt zu bewerten, wenn eine der folgenden Tatsachen
zutrifft: eine Ausrichtung am ersten Aufnahmepunkt vari
iert von einer Ausrichtung bei S₀ um zumindest einen vor
bestimmten Winkel und der Aufnahmepunkt ist um einen
zweiten vorbestimmten Abstand von S₀ entlang der Route
entfernt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Satz von Pfad
datenpunkten im Schritt (c) von vorbestimmter Anzahl ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 1, wobei das Modell des Pfades
des Schrittes (d) ein B-Spline ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 1, wobei die andere Anfangspo
sition des Schrittes (f) als ein Punkt bestimmt ist, der
um einen vorbestimmten Abstand von der vorherigen An
fangsposition entfernt ist.
7. Vorrichtung, um automatisch einen Pfad zwischen ei
ner Route und einer Endposition zu bestimmen und zu mo
dellieren, wobei die Endposition eine Endstelle und eine
Endausrichtung besitzt, wobei die Vorrichtung folgendes
aufweist:
Mittel zur Erzeugung eines Endpositionssignals, welches die Endposition anzeigt; und
Mittel zum Bestimmen einer Anfangsposition auf der Route, wobei die Anfangsposition eine Anfangsstelle und eine Anfangsausrichtung aufweist; Berechnen eines Satzes von Pfaddatenpunkten zwischen der Anfangsposition und der Endposition; Modellieren des Pfades, der durch die Pfad datenpunkte definiert wird; Bestimmen der Krümmung des Pfades an jedem Datenpunkt unter Verwendung des Modells, und Bestimmen einer anderen Anfangsposition und eines an deren Pfades unter Verwendung der anderen Anfangsposi tion, wenn die Krümmung an irgendeinem Pfaddatenpunkt größer als eine vorbestimmte Krümmung ist.
Mittel zur Erzeugung eines Endpositionssignals, welches die Endposition anzeigt; und
Mittel zum Bestimmen einer Anfangsposition auf der Route, wobei die Anfangsposition eine Anfangsstelle und eine Anfangsausrichtung aufweist; Berechnen eines Satzes von Pfaddatenpunkten zwischen der Anfangsposition und der Endposition; Modellieren des Pfades, der durch die Pfad datenpunkte definiert wird; Bestimmen der Krümmung des Pfades an jedem Datenpunkt unter Verwendung des Modells, und Bestimmen einer anderen Anfangsposition und eines an deren Pfades unter Verwendung der anderen Anfangsposi tion, wenn die Krümmung an irgendeinem Pfaddatenpunkt größer als eine vorbestimmte Krümmung ist.
8. Vorrichtung, um automatisch einen Pfad zwischen ei
ner Route und einer Endposition zu bestimmen und zu mo
dellieren, wobei die Endposition eine Endstelle und eine
Endausrichtung aufweist, wobei die Vorrichtung folgendes
aufweist:
eine erste Maschine;
Mittel, die auf der ersten Maschine gelegen sind, um ein Endpositionssignal zu erzeugen, welches die Endposi tion anzeigt, und
Mittel, die auf der zweiten Maschine gelegen sind, um das Endpositionssignal zu übertragen;
eine zweite Maschine, wobei die zweite Maschine ge eignet ist, um auf der vorbestimmten Route zu laufen bzw. sie zu überqueren;
Mittel, die auf der zweiten Maschine gelegen sind, um das Endpositionssignal zu empfangen;
Mittel, die auf der zweiten Maschine gelegen sind, um eine Anfangsposition auf der Route zu bestimmen, wobei die Anfangsposition eine Anfangsstelle und eine Anfangs ausrichtung aufweist; Berechnen eines Satzes von Pfad datenpunkten zwischen der Anfangsposition und der Endpo sition; Modellieren des Pfades, der durch die Pfaddaten punkte definiert wird; Bestimmen der Krümmung des Pfades an jedem Pfaddatenpunkt unter Verwendung des Modells und Bestimmen einer anderen Anfangsposition und eines anderen Pfades unter Verwendung der anderen Anfangsposition, wenn die Krümmung an irgendeinem Pfaddatenpunkt größer als ei ne vorbestimmte Krümmung ist.
eine erste Maschine;
Mittel, die auf der ersten Maschine gelegen sind, um ein Endpositionssignal zu erzeugen, welches die Endposi tion anzeigt, und
Mittel, die auf der zweiten Maschine gelegen sind, um das Endpositionssignal zu übertragen;
eine zweite Maschine, wobei die zweite Maschine ge eignet ist, um auf der vorbestimmten Route zu laufen bzw. sie zu überqueren;
Mittel, die auf der zweiten Maschine gelegen sind, um das Endpositionssignal zu empfangen;
Mittel, die auf der zweiten Maschine gelegen sind, um eine Anfangsposition auf der Route zu bestimmen, wobei die Anfangsposition eine Anfangsstelle und eine Anfangs ausrichtung aufweist; Berechnen eines Satzes von Pfad datenpunkten zwischen der Anfangsposition und der Endpo sition; Modellieren des Pfades, der durch die Pfaddaten punkte definiert wird; Bestimmen der Krümmung des Pfades an jedem Pfaddatenpunkt unter Verwendung des Modells und Bestimmen einer anderen Anfangsposition und eines anderen Pfades unter Verwendung der anderen Anfangsposition, wenn die Krümmung an irgendeinem Pfaddatenpunkt größer als ei ne vorbestimmte Krümmung ist.
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