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DE19640724A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung einer insbesondere textilen Warenbahn - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung einer insbesondere textilen Warenbahn

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Publication number
DE19640724A1
DE19640724A1 DE19640724A DE19640724A DE19640724A1 DE 19640724 A1 DE19640724 A1 DE 19640724A1 DE 19640724 A DE19640724 A DE 19640724A DE 19640724 A DE19640724 A DE 19640724A DE 19640724 A1 DE19640724 A1 DE 19640724A1
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Germany
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trough
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treatment liquid
line force
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Ceased
Application number
DE19640724A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schumacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eduard Kuesters Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Eduard Kuesters Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to ES97939947T priority patent/ES2175456T3/es
Priority to EP97939947A priority patent/EP0929710B1/de
Priority to DE59707568T priority patent/DE59707568D1/de
Priority to PCT/DE1997/001685 priority patent/WO1998014653A1/de
Priority to US09/269,658 priority patent/US6195824B1/en
Publication of DE19640724A1 publication Critical patent/DE19640724A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/24Means for regulating the amount of treating material picked up by the textile material during its treatment
    • D06B23/28Means for regulating the amount of treating material picked up by the textile material during its treatment in response to a test conducted on the treating material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 9 und entsprechende Vor­ richtungen.
Ein gemäß Anspruch 1 gattungsgemäßes Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung gehen aus der Schriftstelle "Melliand Textilberichte" 1/1989, Seiten 46 bis 52, ins­ besondere Seite 52, Bild 23 hervor. Der Trog und das Quet­ schwalzenpaar bilden zusammen einen üblichen Foulard. Bei der bekannten Ausführungsform ist in dem Trog des Foulards eine schematisch dargestellte "Konzentrationskontrolle" zu erkennen, die "örtlich (Kante/Mitte) und/oder seitlich (Ablauf/tailing)" erfolgen können soll. Es ist jedoch aus der Schriftstelle nichts darüber zu entnehmen, was mit den ermittelten Konzentrationswerten geschehen soll. Das Quet­ schwalzenpaar des Foulards ist gänzlich neutral, das heißt ohne irgendwelche Hinweise auf eine Steuerung dargestellt.
Die Erfindung hat ihren Ausgang von Problemen bei der Kontinuefärbung von textilen Warenbahnen auf dem Foulard genommen. Hierbei tritt insbesondere bei Substantiv- und Reaktivfarbstoffen der Effekt auf, daß das Lösungs- und Transportmedium Wasser relativ zu den Farbstoffanteilen in der Färbeflotte von der den Trog des Foulards durchlaufen­ den Warenbahn langsamer oder schneller aufgenommen wird. Dies führt zu Konzentrationsänderungen der Färbeflotte im Foulardbecken. Nimmt die Warenbahn schneller Wasser auf, verarmt die Färbeflotte an Wasser und wird die Konzentra­ tion an Farbstoff höher. Dies bedeutet, daß die Farbton­ tiefe zunimmt, das heißt, daß der Anfang der Warenbahn deutlich heller gefärbt wird als das Ende der betreffenden Färbepartie.
Ein typisches Beispiel für diesen Fall ist das Färben von Viskose mit Reaktivfarbstoffen. Die Viskose quillt anfänglich sehr stark und nimmt bevorzugt Wasser aus der Färbeflotte mit.
Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, daß eine bestimmte textile Warenbahn bevorzugt Farbstoff aus der Färbeflotte aufnimmt. Dabei wird der Anfang der Färbepar­ tie in einer höheren Farbtontiefe gefärbt.
Beim Färben mit Reaktivfarbstoffen wird eine weitere Ursache für über die Länge der Warenbahn ungleichmäßigen Färbungsausfall in der Neigung der Reaktivfarbstoffe zur Hydrolyse gesehen. Hydrolisierter Reaktivfarbstoff steht für den eigentlichen Färbevorgang nicht mehr zur Verfügung und kann somit zu Konzentrationsveränderungen von reakti­ ven Reaktivfarbstoffen führen.
Die Längs-Farbabläufe werden auch als "Tailing" be­ zeichnet. Sie gehen in der Regel nach einer positiven oder negativen e-Funktion vor sich und münden in einen Gleich­ gewichtszustand, nach dessen Erreichen kein Ablauf mehr stattfindet. Längenabläufe können außer durch die Eigen­ schaften des Fasermaterials auch durch physikalische Ei­ genschaften wie starke Wasserabsorption der Bahn und Quellvorgänge beeinflußt werden.
Auch wenn die Ursachen der Längenabläufe heute wei­ testgehend bekannt sind, ist die Problematik in der Praxis bis heute vorhanden und müssen die Anfangslängen mancher Färbepartien immer noch als Ware zweiter Wahl verkauft oder ganz verworfen werden. Die bisher versuchten Lösungs­ ansätze sind nicht recht erfolgreich gewesen. Diese Lö­ sungsansätze bestehen beispielsweise darin, Farbstoffe niedriger Affinität und/oder Hydrolysekonstante zu ver­ wenden, die Temperatur im Färbetrog zu reduzieren oder auch den Flotteninhalt im Färbetrog zu minimieren.
In vielen Fällen kommen alle diese Lösungsansätze an deutliche Grenzen, insbesondere in dem genannten wichtigen Fall des Färbens von Viskose mit Reaktivfarbstoffen, wo immer noch Anfangslängen in der Größenordnung von einigen zehn Metern Farbtiefenabweichungen zeigen, die zu Ausschuß führen. Bei den heute geforderten immer kürzeren Längen einer Färbepartie bis herab zu hundert Metern wird sinn­ fällig, daß das Problem durchaus dringend ist und daß die nicht brauchbaren einigen zehn Meter Anfangslänge einen zu großen Ausschußanteil darstellen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren so auszugestalten, daß die beschriebenen Längenabläufe vermieden oder jeden­ falls vermindert werden.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiederge­ gebene Erfindung gelöst.
Die Grundidee besteht darin, die im Foulardtrog beim Beginn des Durchlaufs einer Färbepartie stattfindende Konzentrationsänderung der Färbeflotte über die Steuerung der Auftragsmenge der Färbeflotte auszugleichen. Nimmt die Konzentration im Foulardbecken zu, so werden die Quetschwalzen stärker angestellt, so daß die auf der Waren­ bahn verbleibende Menge an Behandlungsflüssigkeit sich verringert. Dadurch wird einer zu großen Farbtontiefe entgegengewirkt. Ungekehrt wird bei einem Absacken der Konzentration an Behandlungsmittel im Foulardtrog die Auftragsmenge durch entsprechende Einstellung des Quet­ schwalzenpaares erhöht, um die Farbtontiefe auf dem ge­ wünschten Wert zu halten.
Aus der US-PS 3 207 125 ist zwar eine Anordnung zum mengengeregelten Auftragen von Schlichte auf eine textile Warenbahn bekannt, die ebenfalls mit einer foulardartigen Auftragsvorrichtung arbeitet, die einen Trog zum Tränken der Warenbahn mit der Schlichte und ein unmittelbar danach vorgesehenes von der Warenbahn passiertes Quetschwalzen­ paar zum Einstellen der aufgetragenen Menge an Flüssigkeit umfaßt. Es wird an der Warenbahn fortlaufend auf einem Längenabschnitt zwischen dem Quetschwalzenpaar und einer Meßrolle der elektrische Widerstand gemessen. Der elek­ trische Widerstand in der Bahn hängt von der spezifischen Leitfähigkeit der Flotte und der Menge der aufgetragenen Flotte ab. Wenn der Einfluß sich ändernder Leitfähigkeit ausgeschaltet werden kann, ist der gemessene Widerstands­ wert im Maß für die Auftragsmenge und damit der pro Flä­ cheneinheit aufgetragenen Schlichtemenge. Um den Einfluß von Veränderungen der Leitfähigkeit mit der Flotte aus zu­ schalten, wird die Leitfähigkeit in dem Trog stichproben­ weise gemessen und bei Abweichungen die Verstärkung des Widerstandssignals zwischen dem Quetschwalzenpaar und der Meßrolle angepaßt. Die Leitfähigkeitsmessung in dem Trog dient also nur der Kontrolle der Flotteneigenschaften, nicht der Steuerung der Linienkraft des Quetschwalzen­ paars. Diese erfolgt vielmehr über den Widerstand des Längenabschnitts der Bahn in der Meßstrecke, dessen Ver­ änderung eine Änderung der Auftragsmenge bedeutet. Wenn insoweit eine Abweichung von dem vorgegebenen Sollwert auftritt, wird über die Einstellung der Linienkraft an dem Quetschwalzenpaar die aufgetragene Flüssigkeitsmenge nach­ gestellt.
Die Regelung der Linienkraft des Quetschwalzenpaars eines Foulards ist an sich aus der EP 411 414 B1 bekannt. Hierbei erfolgt die Regelung jedoch in Abhängigkeit von der colorimetrisch erfaßten Farbe der noch feuchten Waren­ bahn nach dem Quetschwalzenpaar.
Die Erfindung kann in mehreren alternativen Ausfüh­ rungsformen verwirklicht werden.
Bei der ersten Ausführungsform nach Anspruch 2 wird der Konzentrationsverlauf über die Warenbahnlänge während des Auftrags der Behandlungsflüssigkeit gemessen und an­ hand des Meßergebnisses die Linienkraft unmittelbar gere­ gelt, so daß sich eine den Konzentrationsverlauf angepaßte Auftragsmenge pro Flächeneinheit der Warenbahn ergibt. Der Zusammenhang zwischen einer Konzentrationsänderung und der zum Ausgleich erforderlichen Linienkraftänderung ist vor­ her rechnerisch oder experimentell ermittelt worden und in der Regeleinrichtung gespeichert. Geht die Konzentration an Behandlungsmittel in dem Trog nach dem Durchlauf des ersten Abschnitts der Warenbahn also nach unten, wird die Linienkraft um einen bestimmten Betrag herabgesetzt, so daß mehr Behandlungsflüssigkeit und damit auch mehr Be­ handlungsmittel auf der Warenbahn verbleiben, um den Kon­ zentrationsabfall in der Behandlungsflüssigkeit auszuglei­ chen. Entsprechendes gilt, wenn die Konzentration in der Flotte in dem Trog anfänglich zunimmt.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist Gegenstand des Anspruchs 3. Hierbei wird in zwei Schritten gearbeitet. Es wird zunächst einmal eine Test-Warenbahn­ länge bei konstant gehaltener Linienkraft des Quetschwal­ zenpaars durchlaufen gelassen, um den Konzentrationsver­ lauf über die Warenbahnlänge in dem Trog festzustellen. Dieser Konzentrationsverlauf und der sich daraus ergeben­ de, zum Ausgleich im Sinne einer gleichmäßigen Belegung der Warenbahn mit Behandlungsmittel notwendige Sollverlauf der Linienkraft über die Warenbahnlänge werden gespei­ chert. Beim Durchlauf der nun folgenden Produktions-Waren­ bahnlänge(n) wird der Linienkraftverlauf über die Waren­ bahnlänge auf den gespeicherten Sollverlauf geregelt. Die Ermittlung des Konzentrationsverlaufs muß bei einer be­ stimmten Ware, einer bestimmten Behandlungsflüssigkeit und bestimmten sonstigen Behandlungsparametern wie Temperatur und Arbeitsgeschwindigkeit nur einmal ermittelt werden. Alle weiteren Partien können anhand des gespeicherten Ergebnisses behandelt werden.
Das Ergebnis, also der Sollverlauf, kann in der Vor­ richtung gespeichert verbleiben, wenn der Testdurchlauf und die anschließenden Produktionsdurchläufe auf ein und derselben Vorrichtung stattfinden.
Eine weiterführende Idee besteht aber darin, die Sollkurve unabhängig von der Produktionsstätte in einem Labor oder Technikum zu ermitteln und gemäß Anspruch 4 den gespeicherten Sollwertverlauf auf einem Datenträger fest­ zuhalten, der zum Beispiel in Form einer Karte für ein bestimmtes Material der Warenbahn oder eine bestimmte Behandlung derselben bereitgehalten und dem Ausrüster in die Hand gegeben wird. Der Ausrüster braucht dann nur noch den Datenträger in seine Steuereinrichtung einzustecken oder einzulegen und kann die Partie abfahren ohne selbst vorher den Konzentrationsverlauf über die Anfangslänge feststellen und daraus die Sollkurve der Linienkraft über die Warenbahnlänge ermitteln zu müssen. Insbesondere kann der Datenträger leicht vervielfältigt und zum Einsatz an mehreren Produktionsstätten zur Verfügung gestellt werden.
Die Ansprüche 5 bis 8 geben den apparativen Aspekt der vorerwähnten verfahrensmäßigen Ausführungsform der Erfindung wieder.
Eine weitere in Betracht kommende Ausführungsform ist Gegenstand des Anspruchs 9.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird zwar nach wie vor der Konzentrationsänderung in dem Trog des Foulards beim Durchlauf der Warenbahn Rechnung getragen, doch geschieht dies nicht geregelt, sondern nach einem festen, vorher festgelegten Ablauf gesteuert. Es wird also in vereinfachter Form der aus der Erfahrung an bestimmten Waren bei bestimmten Behandlungen eintretenden Konzentra­ tionsänderungen Rechnung getragen. Der Linienkraftverlauf über die Länge der Warenbahn kann dabei dem sich aus der tatsächlichen Konzentrationsänderung in dem Trog ergeben­ den "theoretischen" Linienkraftverlauf nur angenähert folgen, doch zeigt die Praxis, daß Annäherungen gefunden werden können, die die Abweichungen des Behandlungsaus­ falls von dem Idealwert, also z. B. die Farbabweichungen soweit eliminieren, daß in der Praxis, z. B. mit dem Auge, Unterschiede nicht mehr festgestellt werden können.
Gemäß Anspruch 11 wird der theoretische Linien­ kraftverlauf über die Länge der Bahn linear oder stückwei­ se linear angenähert, weil diese Art der Steuerung am einfachsten zu bewerkstelligen ist.
Die Ansprüche 12 bis 14 geben die apparative Seite dieser Ausführungsform der Erfindung wieder.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich­ nung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Foulards zur Durchführung der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 und 3 zeigen entsprechende Ansichten zur Durchführung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2a und 3a zeigen zugehörige Diagramme;
Fig. 4 zeigt eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4a zeigt ein entsprechendes Diagramm.
In Fig. 1 ist eine als Ganzes mit 100 bezeichnete Vorrichtung zum Färben einer Warenbahn 10, z. B. eines Futter- oder Blusenstoffes aus Viskose mit Reaktivfarbstoffen dargestellt. Die Vorrichtung 100 umfaßt einen Foulard 1, der in der üblichen Weise einen Trog 2 beinhaltet, der bis zu einem Flottenspiegel 3 mit der Färbeflotte 4, die die Behandlungsflüssigkeit darstellt, gefüllt ist. Das Behand­ lungsmittel ist der in der Behandlungsflüssigkeit in einer zur Flüssigkeitsmenge proportionalen Menge enthaltene Farbstoff. In dem Trog 2 ist eine drehbare Umlenkrolle 5 angeordnet, die sich ganz unterhalb des Flottenspiegels 3 befindet. Oberhalb des Flottenspiegels 3 ist rechts au­ ßerhalb des Troges 2 ein als Ganzes mit 7 bezeichnetes Quetschwalzenpaar aus einer Oberwalze 8 und einer Unter­ walze 9 vorgesehen, das ebenfalls zu dem Foulard 1 gehört. Die Walzen 8, 9 sind in dem Ausführungsbeispiel durchbie­ gungssteuerbare Walzen. Die Warenbahn 10 wird über eine oberhalb des Flottenspiegels 3 auf der gemäß Fig. 1 linken Seite des Troges 2 angeordnete Umlenkrolle 6 von oben nach unten gelenkt, verläuft abwärts in die Färbeflotte hinein, wird durch die Umlenkwalze 5 um 180° umgelenkt und verläßt die Färbeflotte 4 nach oben, um sogleich anschließend das Quetschwalzenpaar 7 zu durchlaufen. Die Walzen 8, 9 des Quetschwalzenpaars 7 üben eine Linienkraft p pro Längen­ einheit der Walzen 8, 9 aus, die durch mit p bezeichnete Pfeile dargestellt ist. Die Warenbahn 10 ist nach dem Passieren des Quetschwalzenpaars 7 auf einen bestimmten Feuchtegehalt entwässert, der einer bestimmten Belegung der Warenbahn 10 mit Farbstoff, d. h. einer bestimmten Farbstoffmenge pro Flächeneinheit der Warenbahn 10, ent­ spricht.
Als Linienkraft soll die von den Walzen 8, 9 im Wal­ zenspalt ausgeübte Gesamtkraft pro cm Walzenlänge verstan­ den sein. Der sich daraus ergebende Liniendruck im Walzen­ spalt hängt von der Breite des Walzenspalts in Laufrich­ tung der Warenbahn ab. Der Liniendruck ist an jeder Stelle des Walzenspalts, in Laufrichtung der Warenbahn gesehen, verschieden und hat einen etwa parabelförmigen Verlauf mit dem Maximum in der Mitte.
Die Linienkraft des Quetschwalzenpaars 7 ist während des Durchlaufs der Warenbahn 10 veränderbar, was durch die kleinen Querpfeile 12 angedeutet sein soll. Relevant ist hier die Veränderung in Abhängigkeit von der Warenbahnlän­ ge. Das Linienkraftprofil in Richtung der Warenbahnbreite ist hier nicht von Interesse. Es ist so gewählt, daß die Feuchte in Richtung der Warenbahnbreite möglichst konstant wird. Wenn von "der" Linienkraft die Rede ist, so ist damit ein Mittelwert über die Warenbahnbreite gemeint. Dieser Mittelwert soll also über die Länge der Warenbahn 10 veränderlich eingestellt werden können, um eine in Längsrichtung gleichmäßige Belegung der Warenbahn 10 mit Farbstoff zu erzielen.
Zu Beginn einer Partie befindet sich eine bestimmte Menge an Färbeflotte 4 in dem Trog 2. Die Konzentration dieser Färbeflotte an Behandlungsmittel, das heißt an Farbstoff, wird auf irgendeine geeignete Weise durch eine Meßeinrichtung 13 fortlaufend bestimmt, die über eine Meßleitung 14 ständig mit einer Regeleinrichtung 20 ver­ bunden ist. Diese Regeleinrichtung 20 steuert die Höhe der mittleren Linienkraft des Quetschwalzenpaars 7 in Abhän­ gigkeit von dem Signal der Meßeinrichtung 13, was durch die strichpunktierte Verbindungsleitung 15 angedeutet sein soll.
Wenn eine Partie durch die Vorrichtung 100 durchzu­ laufen beginnt und sich die Konzentration des Farbstoffs in der Färbeflotte 4 ändert, was die Meßeinrichtung 13 festhält (z. B. optisch) so stellt die Regel- und Steuer­ einrichtung 20 nach einem vorher festgelegten, d. h. er­ rechneten oder in einem Testdurchlauf experimentell er­ mittelten Algorithmus, der eine bei einer bestimmten Kon­ zentration eintretende Konzentrationsänderung in Beziehung zu der zur Aufrechterhaltung der Belegung der Warenbahn 10 mit Farbstoff erforderlichen Linienkraftänderung in Bezie­ hung setzt, eine andere Linienkraft des Quetschwalzenpaars 7 ein. Sinkt die Konzentration beispielsweise ab, so wird die Linienkraft ebenfalls erniedrigt, so daß mehr Färbe­ flotte und damit auch mehr Farbstoff auf der Warenbahn 10 verbleibt, wenn diese das Quetschwalzenpaar 7 verlassen hat. Das Ziel ist, die Belegung der Warenbahn 10 mit Farb­ stoff pro Flächeneinheit der Warenbahn 10 ungeachtet der Konzentrationsänderungen der Färbeflotte 4 in dem Trog 2 konstant zu halten.
In den Fig. 2 bis 3a ist eine Vorrichtung 200 wie­ dergegeben, die im Hinblick auf den Foulard 1 mit der Vorrichtung 100 der Fig. 1 übereinstimmt und daher inso­ weit die gleichen Bezugszahlen trägt. Gemäß Fig. 2 ist die Meßeinrichtung 13 über eine Leitung 14' mit einer Regi­ striereinrichtung 30 verbunden, die den Verlauf der Kon­ zentration der Färbeflotte 4 in Abhängigkeit von der durchgelaufenen Warenbahnlänge erfaßt und auf einem Daten­ träger 40 festhält, der, wenn die Partie durchgelaufen ist, an einer Ausgabeeinrichtung 31 aus der Registrier­ einrichtung 30 entnommen werden kann.
Es wird an einem ersten Abschnitt einer Warenbahn 10 eines bestimmten Materials bei einer bestimmten Färbeflot­ te 4, bei bestimmter Temperatur und Arbeitsgeschwindigkeit der Konzentrationsverlauf über die Länge des Abschnitts gemessen, wobei in dem Quetschwalzenpaar 7 die Linienkraft konstant gehalten wird, was durch das Fehlen der Querpfei­ le 12 (siehe Fig. 1) in Fig. 2 angedeutet sein soll.
Es ergibt sich dann über die Länge L der durchgelau­ fenen Warenbahn ein Zusammenhang nach Fig. 2a. Hier ist auf der Koordinate einerseits die Linienkraft p' anderer­ seits die Konzentration c(L) im Trog 2 aufgetragen, auf der Abszisse die Länge L der durchgelaufenen Warenbahn. Die Linienkraft p(L) ist konstant. Die Konzentration der Färbeflotte 4 in dem Trog 2 ändert sich jedoch. In dem ausgezogen dargestellten Ausführungsbeispiel ist unter­ stellt, daß die Warenbahn 10 den Farbstoff in der Anfangs­ phase bevorzugt auszieht, so daß also die Farbstoffkonzen­ tration über die Länge L abfällt. Es gibt aber auch den umgekehrten Verlauf, daß c'(L) ansteigt, wie in Fig. 2a gestrichelt angedeutet ist.
Der Konzentrationsverlauf c(L) wird in der Regi­ striereinrichtung 30 anhand eines vorher bestimmten Algo­ rithmus in einen Sollverlauf der Linienkraft p(L) umge­ rechnet, der geeignet ist, den durch die Konzentrations­ änderung zu erwartenden Unterschied in der Belegung der Warenbahn 10 mit Farbstoff auszugleichen, d. h. für eine gleichbleibende Belegung zu sorgen.
Der Sollverlauf p(L) der Linienkraft wird in der Registriereinrichtung 30 auf einem Datenträger 40 gespei­ chert, der nach dem Durchlauf der Partie bei 31 entnommen und gegebenenfalls vervielfältigt werden kann. Die zeich­ nerische Wiedergabe ist nur schematisch zu verstehen. In der Praxis kann die Erstellung des Datenträgers 40 auch anders aussehen.
Die vorbeschriebene Messung anhand einer Testpartie bei konstantem Liniendruck und die Gewinnung des Sollver­ laufs können in einem Labor oder einem Technikum außerhalb des Ausrüstungsunternehmens vorgenommen werden. Der auf dem Datenträger 40 festgehaltene Sollverlauf p(L) ist ein für alle Mal für ein bestimmtes Material der Warenbahn 10, eine bestimmte Färbeflotte und bestimmte Behandlungspara­ meter maßgebend.
Bei dem Ausrüstungsunternehmen ist eine Vorrichtung 300 vorhanden, die hinsichtlich des Foulards 1 mit der Vorrichtung 100 übereinstimmt, d. h. ein Quetschwalzenpaar 7 mit steuerbarer Linienkraft p umfaßt. Es können auch 200 und 300 ein und dieselbe Vorrichtung sein, wenn die Ver­ messung der Testpartie und die Produktion an ein und der­ selben Stelle durchgeführt wird. Die Linienkraft wird dann bei bei der Aufnahme des Sollverlaufs lediglich konstant gehalten.
Die Meßeinrichtung 13 ist in dem dargestellten Aus­ führungsbeispiel bei der Vorrichtung 300 nicht vorhanden. Sie kann natürlich auch vorhanden und nur stillgelegt sein.
Die Vorrichtung 300 umfaßt eine Regeleinrichtung 50 zur Regelung des Linienkraftverlaufs über die Warenbahn­ länge entsprechend des nach Fig. 2 ermittelten und auf dem Datenträger 40 gespeicherten Sollverlaufs. Die Regelein­ richtung 50 ist mit den beiden Walzen 8, 9 des Quetschwal­ zenpaares 7 über die angedeutete Leitung 15 wirkungsver­ bunden, über die Signale zur Veränderung der Linienkraft p an die Walzen 8, 9 weitergegeben werden können. Die Regel­ einrichtung 50 hat eine Eingabevorrichtung 51, in die der Datenträger 40 eingebbar ist. Aufgrund der auf dem Daten­ träger 40 gespeicherten Daten wird der Linienkraftverlauf des Quetschwalzenpaars 7 entlang des Sollverlaufs so gere­ gelt, daß die Belegung der Warenbahn 10 mit Behandlungs­ mittel bzw. Farbstoff nach dem Verlassen des Quetschwal­ zenpaars 7 über die Länge der Warenbahn 10 konstant bleibt.
Diese Verhältnisse sind in dem Diagramm der Fig. 3a wiedergegeben. Die Konzentration c(L) an Behandlungsmittel bzw. Farbstoff auf der Warenbahn 10 ist über die Länge L der durchgelaufenen Warenbahn konstant. Der Sollverlauf p(L) des Liniendrucks fällt bei dem angenommenen Ausfüh­ rungsbeispiel, bei dem die Konzentration c(L) in dem Trog 2 abfällt, ebenfalls ab. Im anderen Falle, wenn also die Konzentration in dem Trog zunimmt, wird der gestrichelte Verlauf p'(L) eingehalten. Dies wird so gehandhabt, daß der Sollverlauf für jede Ware und eine bestimmte Behand­ lung derselben einmal festgelegt wird. Jedesmal wenn wie­ der eine neue Partie des gleichen Materials unter gleichen Bedingungen zu färben ist, wird der Datenträger 40 hervor­ geholt und die Vorrichtung 300 damit geregelt. Dies kann an einer anderen Stelle als der Stelle der Erstellung des Datenträgers 40 und bei vervielfältigten Datenträgern 40 sogar an mehreren Stellen zugleich geschehen.
Auch die Vorrichtung 400 der Fig. 4 entspricht weit­ gehend derjenigen nach Fig. 1 und trägt insoweit gleiche Bezugszahlen. Der Foulard 1 umfaßt ein Quetschwalzenpaar 7, bei dem die Linienkraft p entsprechend den Pfeilen 12 einstellbar ist.
Es fehlt eine Meßeinrichtung an dem Trog 2. Der Ver­ lauf der Linienkraft p über die Länge L der Warenbahn 10 wird vielmehr nach einer vorgegebenen Längenabhängigkeit gesteuert. Die Steuervorrichtung ist mit 60 bezeichnet. Hier ist der Verlauf des Liniendrucks p über die Länge der Warenbahn in irgendeiner Form vorgegeben, die durch die in dem kleinen strichpunktierten Rechteck angedeutete Kurve 61 wiedergegeben ist. In dem Ausführungsbeispiel steigt der Liniendruck also linear an und nimmt dann einen sta­ tionären Wert an. Dies gilt für den Fall, daß die Konzen­ tration der Färbeflotte 4 in dem Trog 2 beim Durchlauf der Partie zunächst zunimmt, d. h. also für den Fall, daß die Waren durch Quellung oder dergleichen bevorzugt Wasser aufnimmt. Im umgekehrten Fall mühte die Linienkraft über die Anfangslänge der Partie abgesenkt werden.
Die Verhältnisse sind in Fig. 4a noch einmal in Form eines Diagramms wiedergegeben, welches den Verlauf der Linienkraft p einerseits und der Konzentration c der Be­ handlungsflüssigkeit in dem Trog 2 an Farbstoff anderer­ seits über die Länge L der durchgelaufenen Warenbahn wie­ dergibt.
Dargestellt ist der Fall, daß die gestrichelt wie­ dergegebene Konzentration c in dem Trog 2 über die Länge L der durchgelaufenen Warenbahn abnimmt.
Um dies exakt auszugleichen, d. h. trotz dieses Ab­ falls im Trog 2 auf der Warenbahn 10 eine konstante Bele­ gung mit Farbstoff pro Flächeneinheit zu erzielen, müßte der Liniendruck entsprechend der dünn aus gezogenen Kurve pth(L) verlaufen.
Diese theoretische Kurve pth(L) wird jedoch nicht eingeregelt, sondern durch eine Steuerung angenähert.
Die Kurve p1(L) stellt eine Annäherung des steigenden Teils der Kurve pth(L) in drei linearen Stücken p1'(L), p1''(L) und p1'''(L) dar. Anschließend gehen die Kurven pth(L) und p1(L) in eine über die Länge L konstante Linienkraft über.
Die Praxis hat aber gezeigt, daß in vielen Fällen schon eine Annäherung des steigenden Teils der Kurve pth(L) durch einen einzigen linearen Abschnitt möglich ist, der durch die Kurve p2(L) wiedergegeben ist.
Die Erfahrung zeigt, daß Unterschiede an Belegung der Warenbahn mit Farbstoff von fünf Prozent zwar meßtechnisch noch erfaßt, mit dem bloßen Auge aber nicht mehr wahrge­ nommen werden. Sofern also dafür Sorge getragen wird, daß sich die Kurven p1(L) bzw. p2(L) nicht um mehr als fünf Prozent von der Idealkurve pth(L) entfernen, ist die Annä­ herung in der Praxis ausreichend.
Die Wahl der Steigung und der Lage der linearen Annä­ herungsverläufe werden aus Erfahrungswerten bestimmt.

Claims (14)

1. Verfahren zur Behandlung einer textilen Waren­ bahn (10) mit einer ein Behandlungsmittel enthaltenden Behandlungsflüssigkeit, insbesondere einer Färbeflotte (4), bei welchem die Warenbahn (10) kontinuierlich durch einen die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2) geführt wird und anschließend ein Quetschwalzenpaar (7) durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in Abhängigkeit von der durchgelaufenen Warenbahnlänge im Sinne der Erzielung eines über die Warenbahnlänge gleich­ mäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flächeneinheit der Warenbahn (10) eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Konzentration des Behandlungsmittels in der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) fortlaufend gemes­ sen wird und - unter Einbeziehung eines zuvor bestimmten Zusammenhangs zwischen einer Konzentrationsänderung in dem Trog (2) und der zum Ausgleich erforderlichen Linienkraft­ änderung des Quetschwalzenpaars (7) - unmittelbar zur Regelung der Linienkraft und damit der Auftragsmenge der Behandlungsflüssigkeit dient.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß in einem ersten Arbeitsgang an einer Test-Waren­ bahn der Konzentrationsverlauf der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) in Abhängigkeit von der durchgelaufenen Warenbahnlänge bei konstanter Linienkraft des Quetschwal­ zenpaares (7) gemessen und daraus - unter Einbeziehung eines zuvor bestimmten Zusammenhangs zwischen einer Kon­ zentrationsänderung in dem Trog (2) und der zum Ausgleich erforderlichen Linienkraftänderung des Quetschwalzenpaars (7) - ein Sollverlauf der Linienkraft über die durchgelau­ fenen Warenbahnlänge derart bestimmt wird, daß die Menge des aufgetragenen Behandlungsmittels pro Flächeneinheit der Warenbahn (10) über die Länge der Warenbahn (10) kon­ stant bleibt und daß in weiteren Arbeitsgängen an Produk­ tions-Warenbahnen gleichen Materials bei gleicher Behand­ lungsflüssigkeit und gleichen Behandlungsparametern beim Auftragen der Behandlungsflüssigkeit auf eine weitere Warenbahnlänge die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) aufgrund des Sollverlaufs geregelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Sollverlauf der Linienkraft für eine bestimm­ te Warenbahn (10) und eine bestimmte Behandlungsflüssig­ keit bei bestimmten Behandlungsparametern bei dem Durch­ lauf der Test-Warenbahnen auf einem Datenträger (40) fest­ gehalten wird, der zur Regelung des Linienkraftverlaufs des Quetschwalzenpaars (7) bei der Behandlung der Produk­ tions-Warenbahnen zur Verfügung steht.
5. Vorrichtung (100, 300) zur Behandlung einer tex­ tilen Warenbahn (10) mit einer Behandlungsflüssigkeit, insbesondere einer Färbeflotte (4),
mit einem die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2), durch den die Warenbahn (10) der Länge nach kontinuierlich hindurchleitbar ist,
mit einem außerhalb der in dem Trog (2) befindlichen Behandlungsflüssigkeit angeordneten Quetschwalzenpaar (7) mit steuerbarem Liniendruck, durch welches die Warenbahn (10) nach dem Verlassen der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) hindurchleitbar ist,
und mit einer Meßeinrichtung (13) zur Messung der Konzentration des Behandlungsmittels in der Behandlungs­ flüssigkeit in dem Trog (2), dadurch gekennzeichnet, daß eine Einstelleinrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in Ab­ hängigkeit von dem Meßergebnis einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung eine mit der Meß­ einrichtung (13) dauernd verbundene Regeleinrichtung (20) ist, die die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) unmit­ telbar in Abhängigkeit von dem Konzentrationsverlauf über die Warenbahnlänge regelt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet,
daß die Einstelleinrichtung eine mit der Meßeinrich­ tung (13) unverbundene Regeleinrichtung (50) für die Li­ nienkraft des Quetschwalzenpaars (7) vorgesehen ist,
daß eine Speichereinrichtung für einen zuvor bestimm­ ten Zusammenhang zwischen einer Konzentrationsänderung in dem Trog (2) und der zum Ausgleich erforderlichen Linien­ kraftänderung des Quetschwalzenpaars (7) vorgesehen ist,
daß eine mit der Meßeinrichtung (13) verbundene Regi­ striereinrichtung (30) vorgesehen ist, die aus dem Konzen­ trationsverlauf in dem Trog (2) beim Durchlauf der Waren­ bahn (10) bei konstanter Linienkraft des Quetschwalzen­ paars (7) unter Einbeziehung des Zusammenhangs einen Soll­ verlauf der Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) auf­ nimmt und speichert
und daß mittels der Regeleinrichtung (60) die Linien­ kraft über die Warenbahnlänge in Abhängigkeit von dem gespeicherten Sollverlauf regelbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriereinrichtung (30) den gemessenen Konzentrationsverlauf auf einen Datenträger (40) speichert, der von der Registriereinrichtung (30) ausgebbar und in die Regeleinrichtung (60) eingebbar und von dieser ablesbar ist.
9. Verfahren zur Behandlung einer textilen Waren­ bahn (10) mit einer ein Behandlungsmittel enthaltenden Behandlungsflüssigkeit, insbesondere einer Färbeflotte (4), bei welchem die Warenbahn (10) kontinuierlich durch einen die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2) geführt wird und anschließend ein Quetschwalzenpaar (7) durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in Abhängigkeit von der durchgelaufenen Warenbahnlänge im Sinne der Erzielung eines über die Warenbahnlänge gleich­ mäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flächeneinheit der Warenbahn (10) gesteuert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L)) über die Warenbahnlänge, der aufgrund des Konzentrationsver­ laufs in dem die Behandlungsflüssigkeit (4) enthaltenden Trog (2) bei dem Ziel eines über die Warenbahnlänge gleichmäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flächen­ einheit der Warenbahn (10) einzuhalten wäre, durch die Steuerung angenähert verwirklicht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L)) line­ ar oder stückweise linear angenähert wird.
12. Vorrichtung (400) zur Behandlung einer textilen Warenbahn (10) mit einer Behandlungsflüssigkeit, insbeson­ dere einer Färbeflotte (4),
mit einem die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2) durch den die Warenbahn (10) der Länge nach kon­ tinuierlich hindurchleitbar ist,
mit einem außerhalb der in dem Trog (2) befindlichen Behandlungsflüssigkeit angeordneten Quetschwalzenpaar (7) mit steuerbarem Liniendruck, durch welches die Warenbahn (10) nach dem Verlassen der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) hindurchleitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (60) vorgesehen ist, mit­ tels derer die Linienkraft (p) des Quetschwalzenpaars (7) über die Warenbahnlänge (L) nach einem vorgegebenen Ver­ lauf steuerbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L)) über die Warenbahnlänge (L), der aufgrund des Konzentra­ tionsverlaufs in dem die Behandlungsflüssigkeit enthalten­ den Trog (2) bei dem Ziel eines über die Warenbahnlänge (L) gleichmäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flä­ cheneinheit der Warenbahn (10) einzuhalten wäre, durch die Steuereinrichtung (60) angenähert verwirklicht ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L)) linear oder stückweise linear angenähert ist.
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