DE19640724A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung einer insbesondere textilen Warenbahn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung einer insbesondere textilen WarenbahnInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren nach den
Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 9 und entsprechende Vor
richtungen.
Ein gemäß Anspruch 1 gattungsgemäßes Verfahren und
eine entsprechende Vorrichtung gehen aus der Schriftstelle
"Melliand Textilberichte" 1/1989, Seiten 46 bis 52, ins
besondere Seite 52, Bild 23 hervor. Der Trog und das Quet
schwalzenpaar bilden zusammen einen üblichen Foulard. Bei
der bekannten Ausführungsform ist in dem Trog des Foulards
eine schematisch dargestellte "Konzentrationskontrolle" zu
erkennen, die "örtlich (Kante/Mitte) und/oder seitlich
(Ablauf/tailing)" erfolgen können soll. Es ist jedoch aus
der Schriftstelle nichts darüber zu entnehmen, was mit den
ermittelten Konzentrationswerten geschehen soll. Das Quet
schwalzenpaar des Foulards ist gänzlich neutral, das heißt
ohne irgendwelche Hinweise auf eine Steuerung dargestellt.
Die Erfindung hat ihren Ausgang von Problemen bei der
Kontinuefärbung von textilen Warenbahnen auf dem Foulard
genommen. Hierbei tritt insbesondere bei Substantiv- und
Reaktivfarbstoffen der Effekt auf, daß das Lösungs- und
Transportmedium Wasser relativ zu den Farbstoffanteilen in
der Färbeflotte von der den Trog des Foulards durchlaufen
den Warenbahn langsamer oder schneller aufgenommen wird.
Dies führt zu Konzentrationsänderungen der Färbeflotte im
Foulardbecken. Nimmt die Warenbahn schneller Wasser auf,
verarmt die Färbeflotte an Wasser und wird die Konzentra
tion an Farbstoff höher. Dies bedeutet, daß die Farbton
tiefe zunimmt, das heißt, daß der Anfang der Warenbahn
deutlich heller gefärbt wird als das Ende der betreffenden
Färbepartie.
Ein typisches Beispiel für diesen Fall ist das Färben
von Viskose mit Reaktivfarbstoffen. Die Viskose quillt
anfänglich sehr stark und nimmt bevorzugt Wasser aus der
Färbeflotte mit.
Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, daß eine
bestimmte textile Warenbahn bevorzugt Farbstoff aus der
Färbeflotte aufnimmt. Dabei wird der Anfang der Färbepar
tie in einer höheren Farbtontiefe gefärbt.
Beim Färben mit Reaktivfarbstoffen wird eine weitere
Ursache für über die Länge der Warenbahn ungleichmäßigen
Färbungsausfall in der Neigung der Reaktivfarbstoffe zur
Hydrolyse gesehen. Hydrolisierter Reaktivfarbstoff steht
für den eigentlichen Färbevorgang nicht mehr zur Verfügung
und kann somit zu Konzentrationsveränderungen von reakti
ven Reaktivfarbstoffen führen.
Die Längs-Farbabläufe werden auch als "Tailing" be
zeichnet. Sie gehen in der Regel nach einer positiven oder
negativen e-Funktion vor sich und münden in einen Gleich
gewichtszustand, nach dessen Erreichen kein Ablauf mehr
stattfindet. Längenabläufe können außer durch die Eigen
schaften des Fasermaterials auch durch physikalische Ei
genschaften wie starke Wasserabsorption der Bahn und
Quellvorgänge beeinflußt werden.
Auch wenn die Ursachen der Längenabläufe heute wei
testgehend bekannt sind, ist die Problematik in der Praxis
bis heute vorhanden und müssen die Anfangslängen mancher
Färbepartien immer noch als Ware zweiter Wahl verkauft
oder ganz verworfen werden. Die bisher versuchten Lösungs
ansätze sind nicht recht erfolgreich gewesen. Diese Lö
sungsansätze bestehen beispielsweise darin, Farbstoffe
niedriger Affinität und/oder Hydrolysekonstante zu ver
wenden, die Temperatur im Färbetrog zu reduzieren oder
auch den Flotteninhalt im Färbetrog zu minimieren.
In vielen Fällen kommen alle diese Lösungsansätze an
deutliche Grenzen, insbesondere in dem genannten wichtigen
Fall des Färbens von Viskose mit Reaktivfarbstoffen, wo
immer noch Anfangslängen in der Größenordnung von einigen
zehn Metern Farbtiefenabweichungen zeigen, die zu Ausschuß
führen. Bei den heute geforderten immer kürzeren Längen
einer Färbepartie bis herab zu hundert Metern wird sinn
fällig, daß das Problem durchaus dringend ist und daß die
nicht brauchbaren einigen zehn Meter Anfangslänge einen zu
großen Ausschußanteil darstellen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren so auszugestalten,
daß die beschriebenen Längenabläufe vermieden oder jeden
falls vermindert werden.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiederge
gebene Erfindung gelöst.
Die Grundidee besteht darin, die im Foulardtrog beim
Beginn des Durchlaufs einer Färbepartie stattfindende
Konzentrationsänderung der Färbeflotte über die Steuerung
der Auftragsmenge der Färbeflotte auszugleichen. Nimmt die
Konzentration im Foulardbecken zu, so werden die
Quetschwalzen stärker angestellt, so daß die auf der Waren
bahn verbleibende Menge an Behandlungsflüssigkeit sich
verringert. Dadurch wird einer zu großen Farbtontiefe
entgegengewirkt. Ungekehrt wird bei einem Absacken der
Konzentration an Behandlungsmittel im Foulardtrog die
Auftragsmenge durch entsprechende Einstellung des Quet
schwalzenpaares erhöht, um die Farbtontiefe auf dem ge
wünschten Wert zu halten.
Aus der US-PS 3 207 125 ist zwar eine Anordnung zum
mengengeregelten Auftragen von Schlichte auf eine textile
Warenbahn bekannt, die ebenfalls mit einer foulardartigen
Auftragsvorrichtung arbeitet, die einen Trog zum Tränken
der Warenbahn mit der Schlichte und ein unmittelbar danach
vorgesehenes von der Warenbahn passiertes Quetschwalzen
paar zum Einstellen der aufgetragenen Menge an Flüssigkeit
umfaßt. Es wird an der Warenbahn fortlaufend auf einem
Längenabschnitt zwischen dem Quetschwalzenpaar und einer
Meßrolle der elektrische Widerstand gemessen. Der elek
trische Widerstand in der Bahn hängt von der spezifischen
Leitfähigkeit der Flotte und der Menge der aufgetragenen
Flotte ab. Wenn der Einfluß sich ändernder Leitfähigkeit
ausgeschaltet werden kann, ist der gemessene Widerstands
wert im Maß für die Auftragsmenge und damit der pro Flä
cheneinheit aufgetragenen Schlichtemenge. Um den Einfluß
von Veränderungen der Leitfähigkeit mit der Flotte aus zu
schalten, wird die Leitfähigkeit in dem Trog stichproben
weise gemessen und bei Abweichungen die Verstärkung des
Widerstandssignals zwischen dem Quetschwalzenpaar und der
Meßrolle angepaßt. Die Leitfähigkeitsmessung in dem Trog
dient also nur der Kontrolle der Flotteneigenschaften,
nicht der Steuerung der Linienkraft des Quetschwalzen
paars. Diese erfolgt vielmehr über den Widerstand des
Längenabschnitts der Bahn in der Meßstrecke, dessen Ver
änderung eine Änderung der Auftragsmenge bedeutet. Wenn
insoweit eine Abweichung von dem vorgegebenen Sollwert
auftritt, wird über die Einstellung der Linienkraft an dem
Quetschwalzenpaar die aufgetragene Flüssigkeitsmenge nach
gestellt.
Die Regelung der Linienkraft des Quetschwalzenpaars
eines Foulards ist an sich aus der EP 411 414 B1 bekannt.
Hierbei erfolgt die Regelung jedoch in Abhängigkeit von
der colorimetrisch erfaßten Farbe der noch feuchten Waren
bahn nach dem Quetschwalzenpaar.
Die Erfindung kann in mehreren alternativen Ausfüh
rungsformen verwirklicht werden.
Bei der ersten Ausführungsform nach Anspruch 2 wird
der Konzentrationsverlauf über die Warenbahnlänge während
des Auftrags der Behandlungsflüssigkeit gemessen und an
hand des Meßergebnisses die Linienkraft unmittelbar gere
gelt, so daß sich eine den Konzentrationsverlauf angepaßte
Auftragsmenge pro Flächeneinheit der Warenbahn ergibt. Der
Zusammenhang zwischen einer Konzentrationsänderung und der
zum Ausgleich erforderlichen Linienkraftänderung ist vor
her rechnerisch oder experimentell ermittelt worden und in
der Regeleinrichtung gespeichert. Geht die Konzentration
an Behandlungsmittel in dem Trog nach dem Durchlauf des
ersten Abschnitts der Warenbahn also nach unten, wird die
Linienkraft um einen bestimmten Betrag herabgesetzt, so
daß mehr Behandlungsflüssigkeit und damit auch mehr Be
handlungsmittel auf der Warenbahn verbleiben, um den Kon
zentrationsabfall in der Behandlungsflüssigkeit auszuglei
chen. Entsprechendes gilt, wenn die Konzentration in der
Flotte in dem Trog anfänglich zunimmt.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist
Gegenstand des Anspruchs 3. Hierbei wird in zwei Schritten
gearbeitet. Es wird zunächst einmal eine Test-Warenbahn
länge bei konstant gehaltener Linienkraft des Quetschwal
zenpaars durchlaufen gelassen, um den Konzentrationsver
lauf über die Warenbahnlänge in dem Trog festzustellen.
Dieser Konzentrationsverlauf und der sich daraus ergeben
de, zum Ausgleich im Sinne einer gleichmäßigen Belegung
der Warenbahn mit Behandlungsmittel notwendige Sollverlauf
der Linienkraft über die Warenbahnlänge werden gespei
chert. Beim Durchlauf der nun folgenden Produktions-Waren
bahnlänge(n) wird der Linienkraftverlauf über die Waren
bahnlänge auf den gespeicherten Sollverlauf geregelt. Die
Ermittlung des Konzentrationsverlaufs muß bei einer be
stimmten Ware, einer bestimmten Behandlungsflüssigkeit und
bestimmten sonstigen Behandlungsparametern wie Temperatur
und Arbeitsgeschwindigkeit nur einmal ermittelt werden.
Alle weiteren Partien können anhand des gespeicherten
Ergebnisses behandelt werden.
Das Ergebnis, also der Sollverlauf, kann in der Vor
richtung gespeichert verbleiben, wenn der Testdurchlauf
und die anschließenden Produktionsdurchläufe auf ein und
derselben Vorrichtung stattfinden.
Eine weiterführende Idee besteht aber darin, die
Sollkurve unabhängig von der Produktionsstätte in einem
Labor oder Technikum zu ermitteln und gemäß Anspruch 4 den
gespeicherten Sollwertverlauf auf einem Datenträger fest
zuhalten, der zum Beispiel in Form einer Karte für ein
bestimmtes Material der Warenbahn oder eine bestimmte
Behandlung derselben bereitgehalten und dem Ausrüster in
die Hand gegeben wird. Der Ausrüster braucht dann nur noch
den Datenträger in seine Steuereinrichtung einzustecken
oder einzulegen und kann die Partie abfahren ohne selbst
vorher den Konzentrationsverlauf über die Anfangslänge
feststellen und daraus die Sollkurve der Linienkraft über
die Warenbahnlänge ermitteln zu müssen. Insbesondere kann
der Datenträger leicht vervielfältigt und zum Einsatz an
mehreren Produktionsstätten zur Verfügung gestellt werden.
Die Ansprüche 5 bis 8 geben den apparativen Aspekt
der vorerwähnten verfahrensmäßigen Ausführungsform der
Erfindung wieder.
Eine weitere in Betracht kommende Ausführungsform ist
Gegenstand des Anspruchs 9.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird zwar
nach wie vor der Konzentrationsänderung in dem Trog des
Foulards beim Durchlauf der Warenbahn Rechnung getragen,
doch geschieht dies nicht geregelt, sondern nach einem
festen, vorher festgelegten Ablauf gesteuert. Es wird also
in vereinfachter Form der aus der Erfahrung an bestimmten
Waren bei bestimmten Behandlungen eintretenden Konzentra
tionsänderungen Rechnung getragen. Der Linienkraftverlauf
über die Länge der Warenbahn kann dabei dem sich aus der
tatsächlichen Konzentrationsänderung in dem Trog ergeben
den "theoretischen" Linienkraftverlauf nur angenähert
folgen, doch zeigt die Praxis, daß Annäherungen gefunden
werden können, die die Abweichungen des Behandlungsaus
falls von dem Idealwert, also z. B. die Farbabweichungen
soweit eliminieren, daß in der Praxis, z. B. mit dem Auge,
Unterschiede nicht mehr festgestellt werden können.
Gemäß Anspruch 11 wird der theoretische Linien
kraftverlauf über die Länge der Bahn linear oder stückwei
se linear angenähert, weil diese Art der Steuerung am
einfachsten zu bewerkstelligen ist.
Die Ansprüche 12 bis 14 geben die apparative Seite
dieser Ausführungsform der Erfindung wieder.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines
Foulards zur Durchführung der ersten Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 2 und 3 zeigen entsprechende Ansichten zur
Durchführung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2a und 3a zeigen zugehörige Diagramme;
Fig. 4 zeigt eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer
dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4a zeigt ein entsprechendes Diagramm.
In Fig. 1 ist eine als Ganzes mit 100 bezeichnete
Vorrichtung zum Färben einer Warenbahn 10, z. B. eines Futter-
oder Blusenstoffes aus Viskose mit Reaktivfarbstoffen
dargestellt. Die Vorrichtung 100 umfaßt einen Foulard 1,
der in der üblichen Weise einen Trog 2 beinhaltet, der bis
zu einem Flottenspiegel 3 mit der Färbeflotte 4, die die
Behandlungsflüssigkeit darstellt, gefüllt ist. Das Behand
lungsmittel ist der in der Behandlungsflüssigkeit in einer
zur Flüssigkeitsmenge proportionalen Menge enthaltene
Farbstoff. In dem Trog 2 ist eine drehbare Umlenkrolle 5
angeordnet, die sich ganz unterhalb des Flottenspiegels 3
befindet. Oberhalb des Flottenspiegels 3 ist rechts au
ßerhalb des Troges 2 ein als Ganzes mit 7 bezeichnetes
Quetschwalzenpaar aus einer Oberwalze 8 und einer Unter
walze 9 vorgesehen, das ebenfalls zu dem Foulard 1 gehört.
Die Walzen 8, 9 sind in dem Ausführungsbeispiel durchbie
gungssteuerbare Walzen. Die Warenbahn 10 wird über eine
oberhalb des Flottenspiegels 3 auf der gemäß Fig. 1 linken
Seite des Troges 2 angeordnete Umlenkrolle 6 von oben nach
unten gelenkt, verläuft abwärts in die Färbeflotte hinein,
wird durch die Umlenkwalze 5 um 180° umgelenkt und verläßt
die Färbeflotte 4 nach oben, um sogleich anschließend das
Quetschwalzenpaar 7 zu durchlaufen. Die Walzen 8, 9 des
Quetschwalzenpaars 7 üben eine Linienkraft p pro Längen
einheit der Walzen 8, 9 aus, die durch mit p bezeichnete
Pfeile dargestellt ist. Die Warenbahn 10 ist nach dem
Passieren des Quetschwalzenpaars 7 auf einen bestimmten
Feuchtegehalt entwässert, der einer bestimmten Belegung
der Warenbahn 10 mit Farbstoff, d. h. einer bestimmten
Farbstoffmenge pro Flächeneinheit der Warenbahn 10, ent
spricht.
Als Linienkraft soll die von den Walzen 8, 9 im Wal
zenspalt ausgeübte Gesamtkraft pro cm Walzenlänge verstan
den sein. Der sich daraus ergebende Liniendruck im Walzen
spalt hängt von der Breite des Walzenspalts in Laufrich
tung der Warenbahn ab. Der Liniendruck ist an jeder Stelle
des Walzenspalts, in Laufrichtung der Warenbahn gesehen,
verschieden und hat einen etwa parabelförmigen Verlauf mit
dem Maximum in der Mitte.
Die Linienkraft des Quetschwalzenpaars 7 ist während
des Durchlaufs der Warenbahn 10 veränderbar, was durch die
kleinen Querpfeile 12 angedeutet sein soll. Relevant ist
hier die Veränderung in Abhängigkeit von der Warenbahnlän
ge. Das Linienkraftprofil in Richtung der Warenbahnbreite
ist hier nicht von Interesse. Es ist so gewählt, daß die
Feuchte in Richtung der Warenbahnbreite möglichst konstant
wird. Wenn von "der" Linienkraft die Rede ist, so ist
damit ein Mittelwert über die Warenbahnbreite gemeint.
Dieser Mittelwert soll also über die Länge der Warenbahn
10 veränderlich eingestellt werden können, um eine in
Längsrichtung gleichmäßige Belegung der Warenbahn 10 mit
Farbstoff zu erzielen.
Zu Beginn einer Partie befindet sich eine bestimmte
Menge an Färbeflotte 4 in dem Trog 2. Die Konzentration
dieser Färbeflotte an Behandlungsmittel, das heißt an
Farbstoff, wird auf irgendeine geeignete Weise durch eine
Meßeinrichtung 13 fortlaufend bestimmt, die über eine
Meßleitung 14 ständig mit einer Regeleinrichtung 20 ver
bunden ist. Diese Regeleinrichtung 20 steuert die Höhe der
mittleren Linienkraft des Quetschwalzenpaars 7 in Abhän
gigkeit von dem Signal der Meßeinrichtung 13, was durch
die strichpunktierte Verbindungsleitung 15 angedeutet sein
soll.
Wenn eine Partie durch die Vorrichtung 100 durchzu
laufen beginnt und sich die Konzentration des Farbstoffs
in der Färbeflotte 4 ändert, was die Meßeinrichtung 13
festhält (z. B. optisch) so stellt die Regel- und Steuer
einrichtung 20 nach einem vorher festgelegten, d. h. er
rechneten oder in einem Testdurchlauf experimentell er
mittelten Algorithmus, der eine bei einer bestimmten Kon
zentration eintretende Konzentrationsänderung in Beziehung
zu der zur Aufrechterhaltung der Belegung der Warenbahn 10
mit Farbstoff erforderlichen Linienkraftänderung in Bezie
hung setzt, eine andere Linienkraft des Quetschwalzenpaars
7 ein. Sinkt die Konzentration beispielsweise ab, so wird
die Linienkraft ebenfalls erniedrigt, so daß mehr Färbe
flotte und damit auch mehr Farbstoff auf der Warenbahn 10
verbleibt, wenn diese das Quetschwalzenpaar 7 verlassen
hat. Das Ziel ist, die Belegung der Warenbahn 10 mit Farb
stoff pro Flächeneinheit der Warenbahn 10 ungeachtet der
Konzentrationsänderungen der Färbeflotte 4 in dem Trog 2
konstant zu halten.
In den Fig. 2 bis 3a ist eine Vorrichtung 200 wie
dergegeben, die im Hinblick auf den Foulard 1 mit der
Vorrichtung 100 der Fig. 1 übereinstimmt und daher inso
weit die gleichen Bezugszahlen trägt. Gemäß Fig. 2 ist die
Meßeinrichtung 13 über eine Leitung 14' mit einer Regi
striereinrichtung 30 verbunden, die den Verlauf der Kon
zentration der Färbeflotte 4 in Abhängigkeit von der
durchgelaufenen Warenbahnlänge erfaßt und auf einem Daten
träger 40 festhält, der, wenn die Partie durchgelaufen
ist, an einer Ausgabeeinrichtung 31 aus der Registrier
einrichtung 30 entnommen werden kann.
Es wird an einem ersten Abschnitt einer Warenbahn 10
eines bestimmten Materials bei einer bestimmten Färbeflot
te 4, bei bestimmter Temperatur und Arbeitsgeschwindigkeit
der Konzentrationsverlauf über die Länge des Abschnitts
gemessen, wobei in dem Quetschwalzenpaar 7 die Linienkraft
konstant gehalten wird, was durch das Fehlen der Querpfei
le 12 (siehe Fig. 1) in Fig. 2 angedeutet sein soll.
Es ergibt sich dann über die Länge L der durchgelau
fenen Warenbahn ein Zusammenhang nach Fig. 2a. Hier ist
auf der Koordinate einerseits die Linienkraft p' anderer
seits die Konzentration c(L) im Trog 2 aufgetragen, auf
der Abszisse die Länge L der durchgelaufenen Warenbahn.
Die Linienkraft p(L) ist konstant. Die Konzentration der
Färbeflotte 4 in dem Trog 2 ändert sich jedoch. In dem
ausgezogen dargestellten Ausführungsbeispiel ist unter
stellt, daß die Warenbahn 10 den Farbstoff in der Anfangs
phase bevorzugt auszieht, so daß also die Farbstoffkonzen
tration über die Länge L abfällt. Es gibt aber auch den
umgekehrten Verlauf, daß c'(L) ansteigt, wie in Fig. 2a
gestrichelt angedeutet ist.
Der Konzentrationsverlauf c(L) wird in der Regi
striereinrichtung 30 anhand eines vorher bestimmten Algo
rithmus in einen Sollverlauf der Linienkraft p(L) umge
rechnet, der geeignet ist, den durch die Konzentrations
änderung zu erwartenden Unterschied in der Belegung der
Warenbahn 10 mit Farbstoff auszugleichen, d. h. für eine
gleichbleibende Belegung zu sorgen.
Der Sollverlauf p(L) der Linienkraft wird in der
Registriereinrichtung 30 auf einem Datenträger 40 gespei
chert, der nach dem Durchlauf der Partie bei 31 entnommen
und gegebenenfalls vervielfältigt werden kann. Die zeich
nerische Wiedergabe ist nur schematisch zu verstehen. In
der Praxis kann die Erstellung des Datenträgers 40 auch
anders aussehen.
Die vorbeschriebene Messung anhand einer Testpartie
bei konstantem Liniendruck und die Gewinnung des Sollver
laufs können in einem Labor oder einem Technikum außerhalb
des Ausrüstungsunternehmens vorgenommen werden. Der auf
dem Datenträger 40 festgehaltene Sollverlauf p(L) ist ein
für alle Mal für ein bestimmtes Material der Warenbahn 10,
eine bestimmte Färbeflotte und bestimmte Behandlungspara
meter maßgebend.
Bei dem Ausrüstungsunternehmen ist eine Vorrichtung
300 vorhanden, die hinsichtlich des Foulards 1 mit der
Vorrichtung 100 übereinstimmt, d. h. ein Quetschwalzenpaar
7 mit steuerbarer Linienkraft p umfaßt. Es können auch 200
und 300 ein und dieselbe Vorrichtung sein, wenn die Ver
messung der Testpartie und die Produktion an ein und der
selben Stelle durchgeführt wird. Die Linienkraft wird dann
bei bei der Aufnahme des Sollverlaufs lediglich konstant
gehalten.
Die Meßeinrichtung 13 ist in dem dargestellten Aus
führungsbeispiel bei der Vorrichtung 300 nicht vorhanden.
Sie kann natürlich auch vorhanden und nur stillgelegt
sein.
Die Vorrichtung 300 umfaßt eine Regeleinrichtung 50
zur Regelung des Linienkraftverlaufs über die Warenbahn
länge entsprechend des nach Fig. 2 ermittelten und auf dem
Datenträger 40 gespeicherten Sollverlaufs. Die Regelein
richtung 50 ist mit den beiden Walzen 8, 9 des Quetschwal
zenpaares 7 über die angedeutete Leitung 15 wirkungsver
bunden, über die Signale zur Veränderung der Linienkraft p
an die Walzen 8, 9 weitergegeben werden können. Die Regel
einrichtung 50 hat eine Eingabevorrichtung 51, in die der
Datenträger 40 eingebbar ist. Aufgrund der auf dem Daten
träger 40 gespeicherten Daten wird der Linienkraftverlauf
des Quetschwalzenpaars 7 entlang des Sollverlaufs so gere
gelt, daß die Belegung der Warenbahn 10 mit Behandlungs
mittel bzw. Farbstoff nach dem Verlassen des Quetschwal
zenpaars 7 über die Länge der Warenbahn 10 konstant
bleibt.
Diese Verhältnisse sind in dem Diagramm der Fig. 3a
wiedergegeben. Die Konzentration c(L) an Behandlungsmittel
bzw. Farbstoff auf der Warenbahn 10 ist über die Länge L
der durchgelaufenen Warenbahn konstant. Der Sollverlauf
p(L) des Liniendrucks fällt bei dem angenommenen Ausfüh
rungsbeispiel, bei dem die Konzentration c(L) in dem Trog
2 abfällt, ebenfalls ab. Im anderen Falle, wenn also die
Konzentration in dem Trog zunimmt, wird der gestrichelte
Verlauf p'(L) eingehalten. Dies wird so gehandhabt, daß
der Sollverlauf für jede Ware und eine bestimmte Behand
lung derselben einmal festgelegt wird. Jedesmal wenn wie
der eine neue Partie des gleichen Materials unter gleichen
Bedingungen zu färben ist, wird der Datenträger 40 hervor
geholt und die Vorrichtung 300 damit geregelt. Dies kann
an einer anderen Stelle als der Stelle der Erstellung des
Datenträgers 40 und bei vervielfältigten Datenträgern 40
sogar an mehreren Stellen zugleich geschehen.
Auch die Vorrichtung 400 der Fig. 4 entspricht weit
gehend derjenigen nach Fig. 1 und trägt insoweit gleiche
Bezugszahlen. Der Foulard 1 umfaßt ein Quetschwalzenpaar
7, bei dem die Linienkraft p entsprechend den Pfeilen 12
einstellbar ist.
Es fehlt eine Meßeinrichtung an dem Trog 2. Der Ver
lauf der Linienkraft p über die Länge L der Warenbahn 10
wird vielmehr nach einer vorgegebenen Längenabhängigkeit
gesteuert. Die Steuervorrichtung ist mit 60 bezeichnet.
Hier ist der Verlauf des Liniendrucks p über die Länge der
Warenbahn in irgendeiner Form vorgegeben, die durch die in
dem kleinen strichpunktierten Rechteck angedeutete Kurve
61 wiedergegeben ist. In dem Ausführungsbeispiel steigt
der Liniendruck also linear an und nimmt dann einen sta
tionären Wert an. Dies gilt für den Fall, daß die Konzen
tration der Färbeflotte 4 in dem Trog 2 beim Durchlauf der
Partie zunächst zunimmt, d. h. also für den Fall, daß die
Waren durch Quellung oder dergleichen bevorzugt Wasser
aufnimmt. Im umgekehrten Fall mühte die Linienkraft über
die Anfangslänge der Partie abgesenkt werden.
Die Verhältnisse sind in Fig. 4a noch einmal in Form
eines Diagramms wiedergegeben, welches den Verlauf der
Linienkraft p einerseits und der Konzentration c der Be
handlungsflüssigkeit in dem Trog 2 an Farbstoff anderer
seits über die Länge L der durchgelaufenen Warenbahn wie
dergibt.
Dargestellt ist der Fall, daß die gestrichelt wie
dergegebene Konzentration c in dem Trog 2 über die Länge L
der durchgelaufenen Warenbahn abnimmt.
Um dies exakt auszugleichen, d. h. trotz dieses Ab
falls im Trog 2 auf der Warenbahn 10 eine konstante Bele
gung mit Farbstoff pro Flächeneinheit zu erzielen, müßte
der Liniendruck entsprechend der dünn aus gezogenen Kurve
pth(L) verlaufen.
Diese theoretische Kurve pth(L) wird jedoch nicht
eingeregelt, sondern durch eine Steuerung angenähert.
Die Kurve p1(L) stellt eine Annäherung des steigenden
Teils der Kurve pth(L) in drei linearen Stücken p1'(L),
p1''(L) und p1'''(L) dar. Anschließend gehen die Kurven pth(L)
und p1(L) in eine über die Länge L konstante Linienkraft
über.
Die Praxis hat aber gezeigt, daß in vielen Fällen
schon eine Annäherung des steigenden Teils der Kurve pth(L)
durch einen einzigen linearen Abschnitt möglich ist, der
durch die Kurve p2(L) wiedergegeben ist.
Die Erfahrung zeigt, daß Unterschiede an Belegung der
Warenbahn mit Farbstoff von fünf Prozent zwar meßtechnisch
noch erfaßt, mit dem bloßen Auge aber nicht mehr wahrge
nommen werden. Sofern also dafür Sorge getragen wird, daß
sich die Kurven p1(L) bzw. p2(L) nicht um mehr als fünf
Prozent von der Idealkurve pth(L) entfernen, ist die Annä
herung in der Praxis ausreichend.
Die Wahl der Steigung und der Lage der linearen Annä
herungsverläufe werden aus Erfahrungswerten bestimmt.
Claims (14)
1. Verfahren zur Behandlung einer textilen Waren
bahn (10) mit einer ein Behandlungsmittel enthaltenden
Behandlungsflüssigkeit, insbesondere einer Färbeflotte
(4), bei welchem die Warenbahn (10) kontinuierlich durch
einen die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2)
geführt wird und anschließend ein Quetschwalzenpaar (7)
durchläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in
Abhängigkeit von der durchgelaufenen Warenbahnlänge im
Sinne der Erzielung eines über die Warenbahnlänge gleich
mäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flächeneinheit
der Warenbahn (10) eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Konzentration des Behandlungsmittels in der
Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) fortlaufend gemes
sen wird und - unter Einbeziehung eines zuvor bestimmten
Zusammenhangs zwischen einer Konzentrationsänderung in dem
Trog (2) und der zum Ausgleich erforderlichen Linienkraft
änderung des Quetschwalzenpaars (7) - unmittelbar zur
Regelung der Linienkraft und damit der Auftragsmenge der
Behandlungsflüssigkeit dient.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß in einem ersten Arbeitsgang an einer Test-Waren
bahn der Konzentrationsverlauf der Behandlungsflüssigkeit
in dem Trog (2) in Abhängigkeit von der durchgelaufenen
Warenbahnlänge bei konstanter Linienkraft des Quetschwal
zenpaares (7) gemessen und daraus - unter Einbeziehung
eines zuvor bestimmten Zusammenhangs zwischen einer Kon
zentrationsänderung in dem Trog (2) und der zum Ausgleich
erforderlichen Linienkraftänderung des Quetschwalzenpaars
(7) - ein Sollverlauf der Linienkraft über die durchgelau
fenen Warenbahnlänge derart bestimmt wird, daß die Menge
des aufgetragenen Behandlungsmittels pro Flächeneinheit
der Warenbahn (10) über die Länge der Warenbahn (10) kon
stant bleibt und daß in weiteren Arbeitsgängen an Produk
tions-Warenbahnen gleichen Materials bei gleicher Behand
lungsflüssigkeit und gleichen Behandlungsparametern beim
Auftragen der Behandlungsflüssigkeit auf eine weitere
Warenbahnlänge die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7)
aufgrund des Sollverlaufs geregelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Sollverlauf der Linienkraft für eine bestimm
te Warenbahn (10) und eine bestimmte Behandlungsflüssig
keit bei bestimmten Behandlungsparametern bei dem Durch
lauf der Test-Warenbahnen auf einem Datenträger (40) fest
gehalten wird, der zur Regelung des Linienkraftverlaufs
des Quetschwalzenpaars (7) bei der Behandlung der Produk
tions-Warenbahnen zur Verfügung steht.
5. Vorrichtung (100, 300) zur Behandlung einer tex
tilen Warenbahn (10) mit einer Behandlungsflüssigkeit,
insbesondere einer Färbeflotte (4),
mit einem die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2), durch den die Warenbahn (10) der Länge nach kontinuierlich hindurchleitbar ist,
mit einem außerhalb der in dem Trog (2) befindlichen Behandlungsflüssigkeit angeordneten Quetschwalzenpaar (7) mit steuerbarem Liniendruck, durch welches die Warenbahn (10) nach dem Verlassen der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) hindurchleitbar ist,
und mit einer Meßeinrichtung (13) zur Messung der Konzentration des Behandlungsmittels in der Behandlungs flüssigkeit in dem Trog (2), dadurch gekennzeichnet, daß eine Einstelleinrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in Ab hängigkeit von dem Meßergebnis einstellbar ist.
mit einem die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2), durch den die Warenbahn (10) der Länge nach kontinuierlich hindurchleitbar ist,
mit einem außerhalb der in dem Trog (2) befindlichen Behandlungsflüssigkeit angeordneten Quetschwalzenpaar (7) mit steuerbarem Liniendruck, durch welches die Warenbahn (10) nach dem Verlassen der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) hindurchleitbar ist,
und mit einer Meßeinrichtung (13) zur Messung der Konzentration des Behandlungsmittels in der Behandlungs flüssigkeit in dem Trog (2), dadurch gekennzeichnet, daß eine Einstelleinrichtung vorgesehen ist, mittels derer die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in Ab hängigkeit von dem Meßergebnis einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einstelleinrichtung eine mit der Meß
einrichtung (13) dauernd verbundene Regeleinrichtung (20)
ist, die die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) unmit
telbar in Abhängigkeit von dem Konzentrationsverlauf über
die Warenbahnlänge regelt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Einstelleinrichtung eine mit der Meßeinrich tung (13) unverbundene Regeleinrichtung (50) für die Li nienkraft des Quetschwalzenpaars (7) vorgesehen ist,
daß eine Speichereinrichtung für einen zuvor bestimm ten Zusammenhang zwischen einer Konzentrationsänderung in dem Trog (2) und der zum Ausgleich erforderlichen Linien kraftänderung des Quetschwalzenpaars (7) vorgesehen ist,
daß eine mit der Meßeinrichtung (13) verbundene Regi striereinrichtung (30) vorgesehen ist, die aus dem Konzen trationsverlauf in dem Trog (2) beim Durchlauf der Waren bahn (10) bei konstanter Linienkraft des Quetschwalzen paars (7) unter Einbeziehung des Zusammenhangs einen Soll verlauf der Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) auf nimmt und speichert
und daß mittels der Regeleinrichtung (60) die Linien kraft über die Warenbahnlänge in Abhängigkeit von dem gespeicherten Sollverlauf regelbar ist.
daß die Einstelleinrichtung eine mit der Meßeinrich tung (13) unverbundene Regeleinrichtung (50) für die Li nienkraft des Quetschwalzenpaars (7) vorgesehen ist,
daß eine Speichereinrichtung für einen zuvor bestimm ten Zusammenhang zwischen einer Konzentrationsänderung in dem Trog (2) und der zum Ausgleich erforderlichen Linien kraftänderung des Quetschwalzenpaars (7) vorgesehen ist,
daß eine mit der Meßeinrichtung (13) verbundene Regi striereinrichtung (30) vorgesehen ist, die aus dem Konzen trationsverlauf in dem Trog (2) beim Durchlauf der Waren bahn (10) bei konstanter Linienkraft des Quetschwalzen paars (7) unter Einbeziehung des Zusammenhangs einen Soll verlauf der Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) auf nimmt und speichert
und daß mittels der Regeleinrichtung (60) die Linien kraft über die Warenbahnlänge in Abhängigkeit von dem gespeicherten Sollverlauf regelbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Registriereinrichtung (30) den
gemessenen Konzentrationsverlauf auf einen Datenträger
(40) speichert, der von der Registriereinrichtung (30)
ausgebbar und in die Regeleinrichtung (60) eingebbar und
von dieser ablesbar ist.
9. Verfahren zur Behandlung einer textilen Waren
bahn (10) mit einer ein Behandlungsmittel enthaltenden
Behandlungsflüssigkeit, insbesondere einer Färbeflotte
(4), bei welchem die Warenbahn (10) kontinuierlich durch
einen die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2)
geführt wird und anschließend ein Quetschwalzenpaar (7)
durchläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Linienkraft des Quetschwalzenpaars (7) in
Abhängigkeit von der durchgelaufenen Warenbahnlänge im
Sinne der Erzielung eines über die Warenbahnlänge gleich
mäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flächeneinheit
der Warenbahn (10) gesteuert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L)) über
die Warenbahnlänge, der aufgrund des Konzentrationsver
laufs in dem die Behandlungsflüssigkeit (4) enthaltenden
Trog (2) bei dem Ziel eines über die Warenbahnlänge
gleichmäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flächen
einheit der Warenbahn (10) einzuhalten wäre, durch die
Steuerung angenähert verwirklicht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L)) line
ar oder stückweise linear angenähert wird.
12. Vorrichtung (400) zur Behandlung einer textilen
Warenbahn (10) mit einer Behandlungsflüssigkeit, insbeson
dere einer Färbeflotte (4),
mit einem die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2) durch den die Warenbahn (10) der Länge nach kon tinuierlich hindurchleitbar ist,
mit einem außerhalb der in dem Trog (2) befindlichen Behandlungsflüssigkeit angeordneten Quetschwalzenpaar (7) mit steuerbarem Liniendruck, durch welches die Warenbahn (10) nach dem Verlassen der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) hindurchleitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (60) vorgesehen ist, mit tels derer die Linienkraft (p) des Quetschwalzenpaars (7) über die Warenbahnlänge (L) nach einem vorgegebenen Ver lauf steuerbar ist.
mit einem die Behandlungsflüssigkeit enthaltenden Trog (2) durch den die Warenbahn (10) der Länge nach kon tinuierlich hindurchleitbar ist,
mit einem außerhalb der in dem Trog (2) befindlichen Behandlungsflüssigkeit angeordneten Quetschwalzenpaar (7) mit steuerbarem Liniendruck, durch welches die Warenbahn (10) nach dem Verlassen der Behandlungsflüssigkeit in dem Trog (2) hindurchleitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (60) vorgesehen ist, mit tels derer die Linienkraft (p) des Quetschwalzenpaars (7) über die Warenbahnlänge (L) nach einem vorgegebenen Ver lauf steuerbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L))
über die Warenbahnlänge (L), der aufgrund des Konzentra
tionsverlaufs in dem die Behandlungsflüssigkeit enthalten
den Trog (2) bei dem Ziel eines über die Warenbahnlänge
(L) gleichmäßigen Auftrags an Behandlungsmittel pro Flä
cheneinheit der Warenbahn (10) einzuhalten wäre, durch die
Steuereinrichtung (60) angenähert verwirklicht ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der theoretische Linienkraftverlauf (pth(L))
linear oder stückweise linear angenähert ist.
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