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DE19639915A1 - Hochtemperaturdämmsystem - Google Patents

Hochtemperaturdämmsystem

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Publication number
DE19639915A1
DE19639915A1 DE1996139915 DE19639915A DE19639915A1 DE 19639915 A1 DE19639915 A1 DE 19639915A1 DE 1996139915 DE1996139915 DE 1996139915 DE 19639915 A DE19639915 A DE 19639915A DE 19639915 A1 DE19639915 A1 DE 19639915A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulation
bulkhead
insulation system
sheet
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996139915
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schneider
Peter Bechtel
Winfried Schneeberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
G&H Montage GmbH
Original Assignee
Gruenzweig & Hartmann Montage
Daimler Benz Aerospace AG
G&H Montage GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gruenzweig & Hartmann Montage, Daimler Benz Aerospace AG, G&H Montage GmbH filed Critical Gruenzweig & Hartmann Montage
Priority to DE29622647U priority Critical patent/DE29622647U1/de
Priority to DE1996139915 priority patent/DE19639915A1/de
Priority to ITRM970015 priority patent/IT236101Y1/it
Priority to GB9710584A priority patent/GB2317825B/en
Priority to IT000774 priority patent/IT1293997B1/it
Publication of DE19639915A1 publication Critical patent/DE19639915A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/066Interior liners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/10Bulkheads
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    • B64C1/40Sound or heat insulation, e.g. using insulation blankets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Die Erfindung betrifft ein Dämmsystem, insbesondere für den Schutz von Flugzeugbauteilen gegen Brandeinwirkung, mit Schottelementen zur Bildung eines Brandschotts aus Metall, Isolationsmaterial aufweisenden Dämmelementen zur Bildung ei­ ner in Brandeinwirkungsrichtung vor dem Brandschott angeord­ neten Dämmabschirmung, und jeweiligen Abdeckungen für die Dämmelemente aus Blech oder Folienmaterial.
In modernen Flugzeugkonstruktionen werden immer häufiger auch für tragende Baugruppen, wie z. B. Rumpfspanten, leichte Mate­ rialien wie Aluminium oder Kohlefaserverbundwerkstoffe einge­ setzt. Bauteile aus solchen Materialien halten z. B. von Triebwerksbränden ausgehenden Flamm- und Hitzeeinwirkungen nicht in ausreichendem Maße stand, und es müssen Maßnahmen zum Schutz der betreffenden Bauteile gegen Brandeinwirkung getroffen werden.
Bei einem bisher zu diesem Zweck verwendeten Dämmsystem wird vor dem zu schützenden Bauteil zunächst ein Brandschott aus Schottelementen errichtet, wobei als Schottelemente vorzugs­ weise Stahl- oder Titanblechplatten verwendet werden. Nach Errichtung des Brandschotts wird auf dem Brandschott eine Dämmabschirmung angebracht, welche aus einzelnen, Lagen aus Isolationsmaterial aufweisenden Dämmelementen zusammengesetzt wird. Die Dämmelemente sind beidseitig mit einer Folie aus Edelstahl, Titan oder metallbeschichtetem Kunststoff verklei­ det, wobei die Isolationsmateriallage in dem Folienmaterial eingeschlossen ist.
Zur Montage einer solchen bekannten Dämm-/Schottabschirmung müssen also das Brandschott und die Dämmabschirmung aufeinan­ derfolgend montiert werden, wobei in bezug auf Vorkehrungen zur Befestigung der Schott- und Dämmelemente an z. B. mit dem abzuschirmenden Bauteil verbundenen Trägerteilen jeweils in bezug auf die Trägerteile, die Schottelemente und die Dämme­ lemente bestimmte Fertigungstoleranzen einzuhalten sind. Die flexiblen Dämmelemente müssen darüber hinaus an verhältnismä­ ßig vielen Stellen befestigt sein, um eine ausreichende Festigkeit der Brandschutzabdeckung auch bei Vibrationseinwir­ kungen zu gewährleisten.
Die vorliegende Erfindung schafft gegenüber diesem Stand der Technik ein verbessertes Dämmsystem, das dadurch gekennzeich­ net ist, daß jeweils ein Schottelement, ein Dämmelement und eine Blech-/Folienabdeckung unter Einschluß des Dämmelements zwischen dem Schottelement und der Blech-/Folienabdeckung in einem Dämm-/Schottelemente als Bauelement für eine Brand­ schutzabdeckung integriert sind.
Durch diese Erfindungslosung wird der zur Errichtung der oben beschriebenen Brandschutzabdeckungen erforderliche Montage­ aufwand wesentlich verringert, indem lediglich die integrier­ ten Dämm-/Schottelemente zu einer Schutzwand zusammengesetzt zu werden brauchen. In bezug auf Vorkehrungen zur Befesti­ gung, wie z. B. Befestigungslöcher, brauchen Fertigungstole­ ranzen nicht mehr jeweils getrennt für Schott- und Dämmele­ mente eingehalten zu werden, wodurch sich die Fertigungsko­ sten für das Dämmsystem verringern. Die integrierten Dämm-/­ Schottelemente sind sehr stabil, wobei insbesondere durch den Einschluß des Dämmelements zwischen der Blech-/Folienab­ deckung und dem Schottelement durch die Flexibilität des Däm­ melements bedingte Festigkeitsprobleme gelöst sind. Durch das erfindungsgemäße Dämmsystem ergeben sich darüber hinaus Ge­ wichtsvorteile, indem gegenüber dem Dämmsystem nach dem Stand der Technik eine Folienlage entfällt, d- die Dämmelemente nicht mehr beidseitig sondern nur einseitig mit der Blech-/Folien­ abdeckung zu versehen sind.
Je nach Schutzanforderung oder/und maximal zulässigem Gewicht der Brandschutzabdeckung werden vorzugsweise Schottelemente aus Titan oder Edelstahl verwendet. Ebenso kann als Material für die Blech-/Folienabdeckung Titan oder Edelstahl, insbe­ sondere Chrom-Nickel-Stahl, verwendet werden.
Als Isolationsmaterial kommen z. B. keramische Faserwerkstof­ fe, insbesondere auf der Basis von Al2O3-SiO2, in Betracht. Darüber hinaus kann als Isolationsmaterial ein flexibler, mi­ kroporöser Dämmstoff, insbesondere auf der Basis von SiO2, verwendet werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Dämmelemente zwischen einander gegenüberliegenden Lagen aus Glasfasergewebe eingeschlossen, wobei die Glasfasergewebela­ gen miteinander unter Bildung von Einschlußsektionen für das Isolationsmaterial vernäht sind. Insbesondere durch die Auf­ teilung in Einschlußsektionen ist auch bei starken Vibrati­ onseinwirkungen gewährleistet, daß sogar pulverförmiges Iso­ lationsmaterial an Ort und Stelle gehalten wird und damit ho­ mogen über die Dämmabschirmung verteilt bleibt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Blech- /Folienabdeckung und das Schottelement an deren Außenrändern miteinander, vorzugsweise durch eine durchgehend umlaufende Naht, verschweißt. Bei zum Verschweißen ungeeigneten Materi­ alkombinationen für Schott und Abdeckung können die Blech- /Folienabdeckung und das Schottelement durch ein Fügeverfah­ ren, insbesondere durch Falzen oder Nieten, verbunden werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Schott­ element als Blechplatte ausgebildet und das Dämmelement ist gegenüber dem Rand der Blechplatte zurückversetzt, wobei die Blech-/Folienabdeckung gegen den Rand des Dämmelements ange­ legt und mit der Blechplatte unter Bildung einer der Rückver­ setzung entsprechenden Randabstufung des integrierten Dämm-/­ Schottelements verbunden ist. Durch diese Rückversetzung des Dämmelements steht am Rand des Dämm-/Schottelements genügend Platz für eine Verbindung der Blech-/Folienabdeckung mit dem Schottelement zur Verfügung, so daß z. B. die Blech-/Folien­ abdeckung auf einer genügenden Länge um den Rand des Schott­ elements herum umgefalzt werden kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das integrierte Dämm-/Schottelement eine über seinen Rand hinaus vorstehende Überlappungsfolie zur Ab­ deckung des Stoßbereichs zu einem benachbarten Dämm- /Schottelement aufweist. Durch diese vorzugsweise mit der Blech-/Folienabdeckung verschweißte Überlappungsfolie ist im Stoßbereich, wo aus Gründen der Wärmeausdehnung Stoßfugen zu belassen sind, eine zusätzliche Abschirmwirkung gegeben. Ins­ besondere erstreckt sich diese Überlappungsfolie wenigstens über die Breite einer zwischen benachbarten Dämm-/Schottele­ menten im wesentlichen durch deren Randabstufungen gebildeten Rille.
Zur weiteren Dämmwirkung trägt darüber hinaus eine zwischen benachbarten Dämm-/Schottelementen angeordnete Keramikfaser­ dichtung bei, die insbesondere als Strang ausgebildet ist. Dabei ist der Querschnitt des Strangs vorzugsweise entspre­ chend der durch die Randabstufung ausgebildeten Rille vorge­ sehen. Durch eine solche flexible Keramikfaserdichtung kann auch bei sich durch Wärmeausdehnung ändernden Stoßfugenbrei­ ten eine wirksame Dämmung in den Stoßbereichen der integrier­ ten Dämm-/Schottelemente erreicht werden.
Zur weiteren Erhöhung des Integrationsgrades des Dämmungssy­ stems kann die Keramikfaserdichtung vorteilhaft mit dem Dämm- /Schottelement verbunden, sein, wobei ein verwendeter Dich­ tungsstrang mit dem Dämm-/Schottelement insbesondere über we­ nigstens ein den Dichtungsstrang übergreifendes Folienband verbunden sein kann. Vorteilhaft ist das Folienband an einem Ende mit dem Rand des Dämm-/Schottelements und am anderen En­ de mit der Überlappungsfolie verschweißt. Alternativ kann der Dichtungsstrang durch die Überlappungsfolie in der Randabstu­ fung eingeklemmt sein. Durch Verwendung solcher, die Keramik­ faserdichtung bereits enthaltender Bauelemente kann der Mon­ tageaufwand zur Errichtung einer Dämmung weiter verringert werden.
Vorzugsweise ist die Blech-/Folienabdeckung mit einer Venti­ lationsöffnung versehen, über die bei Verwendung der inte­ grierten Dämm-/Schottelemente in Flugzeugen ein Luftdruckaus­ gleich erfolgen kann. Diese Ventilationsöffnung kann zweckmä­ ßig vergittert sein, um eine Auswaschung von Fasern des Iso­ lationsmaterials zu verhindern. Über die Vergitterung hinaus oder als alleinige Maßnahme kann zu diesem Zweck über der Ventilationsöffnung eine Abdeckung vorgesehen werden, wobei nur ein schmaler Öffnungsschlitz zwischen der Abdeckung und der Blech-/Folienabdeckung verbleibt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfin­ dung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf diese Ausführungsbeispiele bezie­ henden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben. Es zei­ gen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für ein integriertes Dämm-/­ Schottelement gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine aus Dämm-/Schottelementen nach der vorliegenden Erfindung zusammengesetzte Brandschutzabdeckung;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen inte­ grierten Dämm-/Schottelements in dessen Randbereich gemäß der Linie A-A von Fig. 2;
Fig. 4 eine Befestigungsstelle eines erfindungsgemäßen Dämm-/Schottelements an einem mit einem zu schützen­ den Bauteil verbundenen Trägerteil in einer Schnitt­ ansicht gemäß Linie B-B von Fig. 2;
Fig. 5 die Befestigungsstelle von Fig. 4 in einer zu der Schnittansicht von Fig. 4 senkrechten Schnittansicht;
Fig. 6 eine Schnittansicht einer Stoßstelle zwischen in der Dämmwand von Fig. 2 aneinanderstoßenden erfindungsge­ mäßen Dämm-/Schottelementen gemäß Linie C-C von Fig. 2, die zwischen den aneinanderstoßenden Dämm-/Schott­ elementen angeordneten Keramikfaserdichtungen; und
Fig. 7 eine zu der Ansicht von Fig. 6 ähnliche Darstellung mit einer zu den Keramikfaserdichtungen von Fig. 6 alternativen Keramikfaserdichtung.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein aus einer Titan­ blechplatte 13 hergestelltes Schottelement bezeichnet, das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Rechteckform aufweist. Anstelle dieser Rechteckform könnte die Blechplatte jede be­ liebige Form entsprechend den Erfordernissen des abzuschir­ menden Bauteils aufweisen. Die Verwendung eines Titanschotts ermöglicht bei geringem Gewicht einen wirksamen Schutz gegen den Durchschlag von Flammen. Je nach Anforderungen an eine herzustellende Dämmung könnte das Schott auch aus einem ande­ ren Material, wie z. B. Edelstahl, hergestellt sein.
Mit dem Bezugszeichen 2 ist in Fig. 1 eine Titanfolie be­ zeichnet, die, wie später anhand von Fig. 3 noch näher erläu­ tert wird, mit der Titanblechplatte 13 durch eine um deren Rand umlaufende Falzverbindung verbunden ist.
Zwischen der Titanblechplatte 13 und der Titanfolie 2 ist ein Dämmelement 3 eingeschlossen. Das Dämmelement 3 besitzt eine Ausdehnung derart, daß es gegenüber den Rändern der Titan­ blechplatte 13 etwas zurückversetzt ist so daß durch Anlage der Titanfolie 2 gegen den Dämmlagenrand und die Falzverbin­ dung der Titanfolie 2 mit der Titanblechplatte 13 eine umlau­ fende Randstufe 4 gebildet ist. Durch diese Rückversetzung steht am Rand der Titanblechplatte 13 genug Falzbreite zur Verfügung, um eine ausreichend stabile Verbindung zwischen der Titanblechplatte 13 und der Titanfolie 2 durch Falzen herstellen zu können.
Die Dämmlage 3 enthält in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Isolationsmaterial, das durch ein mikroporöses Pulver auf SiO2-Basis gebildet und unter der Handelsbezeichnung MINILEIT erhältlich ist. Das pulverförmige Isoliermaterial ist zwi­ schen gegenüberliegenden Gewebelagen aus Glasfasermaterial eingeschlossen, wobei die Gewebelagen unter Bildung von Ein­ schlußsektionen 5 miteinander vernäht sind. Durch diese sek­ tionsweise Abnähung der Gewebemateriallagen wird das pulver­ förmige Isolationsmaterial an Ort und Stelle gehalten und bleibt auch bei starken Vibrationseinwirkungen gleichmäßig über die Fläche des gezeigten Dämm-/Schottelements verteilt.
In der Titanfolie 2 ist etwa im Mittenbereich des Dämm-/ Schottelements eine Ventilationsöffnung 6 vorgesehen. Über dieser im gezeigten Ausführungsbeispiel vergitterten Ventila­ tionsöffnung 6 ist ein teilweise geschnitten dargestelltes Abdeckblech 7 vorgesehen, wobei lediglich eine die Verbindung zwischen der Außenumgebung und der vergitterten Ventilati­ onsöffnung 6 gewährleistende Randschlitzöffnung 8 belassen ist. Die Ventilationsöffnung 6 dient - bei Einbau des gezeig­ ten Bauelements in ein Flugzeug - zum Druckausgleich. Sowohl die Vergitterung, die durch ein feines, auf der Innenseite des Bauelements hinter der Titanfolie 2 angeordnetes Gitter gebildet ist, als auch die Blechabdeckung 7 tragen dazu bei, daß es durch ein- und austretende Luftströmungen nicht zu ei­ ner Auswaschung des Isolationsmaterials kommt.
Wie bei 9 angedeutet ist, weist die Titanfolie 2 eine durch Vertiefungen gebildete Prägung auf, die zur Stabilität des gezeigten Dämm-/Schottelements beiträgt, indem durch diese Prägung einerseits die Titanfolie 2 versteift wird und indem durch die Vertiefungen gebildete, gegen die Dämmlage 3 nach innen vorstehende Noppen andererseits eine sichere Halterung der eingeschlossenen Dämmlage 3 innerhalb des Dämm- /Bauelements gewährleisten.
Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, wo eine aus integrier­ ten Dämm-/Schottelementen zusammengesetzte Brandschutzabdeckung für einen Rumpfspant eines Flugzeugs mit im Rumpfange­ ordneten Triebwerken gezeigt ist. Die Dämmung schützt den Rumpfspant gegen Brandeinwirkung aus dein Triebwerksraum und weist Dämm-/Schottelemente 1a-1e auf, die entsprechend den räumlichen Erfordernissen gegenüber dem in Fig. 1 gezeigten rechteckigen Dämm-/Schottelement unterschiedliche Umrisse aufweisen. Die Dämm-/Schottelemente 1b-1e grenzen an eine Lufteinlaßöffnung 10 an, über die einem in Strömungsrichtung hinter der Öffnung liegenden Triebwerk Luft zugeführt werden kann. Mit den Kreuzzeichen + sind, beispielhaft für die Dämm- /Schottelementen 1b, 1c und 1d, Befestigungsstellen zu deren Befestigung bezeichnet, an denen diese Dämm-/Schottelemente mit in der Fig. 1 nicht-sichtbaren Trägerteilen verbunden sind, die ihrerseits an dem zu schützenden Rumpfspant ange­ bracht sind. Die Dämm-/Schottelemente 1c und 1d weisen Durch­ brüche für von dem Rumpfspant vorstehende, hier nicht näher zu beschreibende Teile 11 und 12 auf.
Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, wo beispielhaft für alle Randbereiche der Dämm-/Schottelemente 1a-1e ein Randbe­ reich des Dämm-/Schottelements 1d gemäß dem in Fig. 2 gezeig­ ten Schnitt A-A dargestellt ist.
Zwischen einer als Schottelement dienenden Titanblechplatte 13d und einer Titanfolie 2d ist eine Dämmlage 3d eingeschlos­ sen. Die Titanfolie 2d weist eine Prägung mit Vertiefungen 9d auf. Die Dämmlage 3d ist mit einander gegenüberliegenden Glasfasergewebelagen 14 und 15 versehen, die durch Nähte, von denen in Fig. 3 die Nähte 16 und 17 sichtbar sind, miteinan­ der verbunden sind. Durch die Nähte sind mit Isolationsmate­ rial gefüllte Sektionen gebildet, die durch das anhand von Fig. 1 beschriebene Isolationsmaterial ausgefüllt sind.
Mit dem Bezugszeichen 18 ist in Fig. 3 eine Falzverbindung zwischen der Titanblechplatte 13d und der Titanfolie 2d be­ zeichnet. Indem die Dämmlage 3d gegenüber dem Rand der Titan­ blechplatte 18d zurückversetzt ist, steht genügend Platz für die Falzverbindung zur Verfügung, so daß einander gegenüber­ liegende Falzschenkel 19 und 20 der Titanfolie 2d in ausrei­ chender Breite gebildet werden können. Anstelle der Falzver­ bindung könnte auch eine Schweißverbindung durch eine z. B. durchgehend umlaufende oder gepunktete Naht oder eine Verbin­ dung durch ein anderes Fügeverfahren, wie z. B. Nieten oder ein sogenanntes Tog-L-Log-Verfahren, zwischen der Titanfolie 2d und der Titanblechplatte 13d hergestellt sein.
Es wird nun auf die Fig. 4 und 5 Bezug genommen, wobei in Fig. 4 beispielhaft für alle Befestigungsstellen eine Befe­ stigungsstelle gemäß dem Schnitt B-B für das Dämm-/Schottele­ ment 1d von Fig. 2 gezeigt ist.
An der Befestigungsstelle weist das Dämm-/Schottelement 1d eine Vertiefung 21 auf, die koaxial zu einer Befestigungsöff­ nung 22 des Dämm-/Schottelements 1d angeordnet ist. Die Ver­ tiefung 21 ist dadurch gebildet, daß die Dämmlage 3d gegen­ über der Öffnung 22 zurückversetzt ist. Die Titanfolie 2d ist um den Öffnungsrand der Öffnung 22 herum mit der Titanblech­ platte 13d in ähnlicher Weise durch eine Falzverbindung ver­ bunden, wie sie gemäß Fig. 3 zwischen der Folie 2d und der Titanblechplatte 13d am Rand des Dämm-/Schottelements 1d her­ gestellt ist.
Mit der Bezugszahl 23 ist in Fig. 4 ein Befestigungswinkel mit Schenkeln 28 und 29 bezeichnet, dessen Schenkel 28 über Niete 24 und 25 mit einem von dem im übrigen nicht gezeigten Rumpfspant vorstehenden Steg 26 verbunden ist. Zwischen dem Schenkel 28 und dem Steg 26 ist eine Lage 27 aus einem Isola­ tionsmaterial angeordnet. Auf dem Schenkel 29 ist eine Rast­ halterung 31 mit einer zweischenkeligen Rastfeder 32 am Aus­ gang einer in dem Schenkel 29 angebrachten Bohrung 30 vorge­ sehen. Die Rasthalterung 31 ist an dem Schenkel 29 über Niete 33 und 61 befestigt. Durch die Öffnung 22 des Dämm-/Schott­ elements 1d und die Bohrung 30 in dem Schenkel 29 ist ein Be­ festigungsknopf 34 mit einem Kopfteil 35 und einem Stiftteil 36 geführt. Der Stiftteil 36 weist an einem Ende eines koni­ schen Spitzenteils 37 vorgesehene tangentiale Rastnuten 38 und 39 für die Schenkel der Rastfeder 32 auf. Der Kopf 35 des Befestigungsknopfs 34 ist mit einem Schraubendrehereingriff­ schlitz 40 versehen.
Zwischen dem Schenkel 29 des Winkels 23 und dem Dämm-/Schott­ element 1d ist eine weitere Dämmlage 41 aus einem Isolations­ material mit einem Durchgang für den Stiftteil 36 des Befe­ stigungsknopfes 34 angeordnet. Zwischen dem Kopf 40 und dem die Befestigungsöffnung 22 aufweisenden Boden der Vertiefung 21 des Dämm-/Schottelements 1d ist eine Federscheibe 42 vor­ gesehen.
Es wird nun auf Fig. 6 Bezug genommen, wo ein Stoßbereich zwischen den aneinanderstoßenden Dämm-/Schottelementen 1b und 1c gemäß Schnitt C-C von Fig. 2 beispielhaft für alle Stoßbe­ reiche gezeigt ist.
Mit dem Bezugszeichen 26b ist in Fig. 6 ein von dem Rumpf­ spant vorstehender Steg bezeichnet, an dem über nicht gezeig­ te Befestigungsmittel ein T-förmiges Stützteil 43 mit einem Längsschenkel 44 und einem Querschenkel 45 angebracht ist. Zwischen dem Steg 26b und dem Längsschenkel 44 ist eine Iso­ lationsmateriallage 27b angeordnet.
Wie der Fig. 6 zu entnehmen ist, liegen die Dämm-/Schottele­ mente 1b und 1c jeweils mit ihren Rändern unter Bildung einer Stoßfuge 46 gegen den Querschenkel 45 des T-förmigen Stütz­ teils 43 an.
Mit 47 und 48 sind Dichtungsstränge aus Keramikfasermaterial bezeichnet, durch die eine im wesentlichen durch die Randab­ stufungen der aneinanderstoßenden Dämm-/Schottelemente 1b und 1c gebildete Rille ausgefüllt wird. Diese Rille ist durch Überlappungsfolien 49 und 50 abgedeckt, die sich von gegen­ überliegenden Rändern der Dämm-/Schottelemente 1b und 1c er­ strecken und mit der Titanfolie 2b bzw. 2c dieser Dämm-/­ Schottelemente durch Punktschweißung verbunden sind. Zwischen diesen ebenfalls aus Titanfolie hergestellten Überlappungsfo­ lien 49, 50 kann der Dichtungsstrang 47 bzw. 49 jeweils in dem Stufenabschnitt am Rand des Bauelements eingeklemmt sein und in diesem Zustand mit dem Dämm-/Schottelement mitgelie­ fert werden.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel für einen Stoßbereich sind gleiche Teile wie bei dem in Fig. 6 gezeig­ ten Ausführungsbeispiel mit der gleichen, jedoch mit einem Strich versehenen Bezugszahl bezeichnet.
Das Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorange­ henden Ausführungsbeispiel dadurch, daß zwischen den aneinan­ derstoßenden Dämm-/Schottelementen 1b' und 1c' ein einziger Dichtungsstrang 60 angeordnet ist. Ferner ist nur eine einzi­ ge Überlappungsfolie 51 vorgesehen, welche die durch die Randabstufung gebildete Rille zwischen den Dämm-/Schottele­ menten 1b' und 1c' überspannt. Der Dichtungsstrang 60 ist mit dem Dämm-/Schottelement 1c' über ein Folienband 52 verbunden, das an einem Ende am Rand des Dämm-/Schottelements 1c' und am anderen Ende an der Überlappungsfolie 51) angeschweißt ist. Die Überlappungsfolie 51 ist durch Punktschweißung mit dem Dämm-/Schottelement 1c' verbunden, wodurch sowohl der Dich­ tungsstrang 60 als auch die Überlappungsfolie 51 ein integra­ ler Bestandteil des Dämm-/Schottelements 1c' sind.
Zur Herstellung der in Fig. 2 gezeigten Brandschutzabdeckung werden die Dämm-/Schottelemente 1a-1e an entsprechend vorbe­ reiteten Befestigungsstellen mit Hilfe der Befestigungsknöpfe 34 angebracht, wobei diese Knöpfe lediglich durch die Befestigungsöffnung und die Bohrung 30 und die erwähnte Durch­ gangsöffnung in der Dämmlage 41 gedrückt zu werden brauchen, bis die Feder 32 in die Rastnuten 38 und 39 einrastet. Den Fig. 4 und 5 entsprechende Befestigungsstellen sind unter Berücksichtigung der gegebenen Erfordernisse für die Befesti­ gung in entsprechender Zahl und Anordnung vorgesehen. Alle Abmessungen der Bauelemente sind in Abstimmung mit den Befestigungsstellen so vorgesehen, daß die Bauelemente mit ihren Rändern unter Bildung der Fuge 46 in konstanter Breite gegen den Querschenkel eines T-förmigen Stützelements 43 anliegen.
Sofern die Dichtungsstränge schon vorab mit den zusammenzu­ setzenden Dämm-/Schottelementen verbunden sind, bedarf es bei der Montage keiner zusätzlichen Arbeiten zur Abdichtung im Stoßbereich.
Die durch Zusammensetzen der Dämm-/Schottelemente 1a-1e ge­ bildete Dämmwand kann leicht demontiert werden, indem der Be­ festigungsknopf 34 um 90° gedreht wird, wodurch die Schenkel der Rastfeder 32 aus dem Eingriff mit den Nuten 38 und 39 lösbar sind und der Knopf aus der Bohrung 30 und der Befesti­ gungsöffnung 22 herausgezogen werden kann.
Durch die zusätzlichen Dämmlagen 27 und 41 ist ein unmittel­ bare Wärmeübergang durch Wärmeleitung von der durch die Dämm-/Schottelemente gebildeten Brandschutzabdeckung auf den abzuschirmenden Rumpfspant weitgehend reduziert.
Je nach Wahl des Materials und der Materialdicken für das Schottelement, das Dämmelement und die Blech-/Folienabdeckung lassen sich unterschiedliche Brandschutznormen erfüllen, wie z. B. die für ein Brandschott geltende Norm MIL-I-83294 und die für eine Dämmabschirmung geltende Norm MIL-I-8776. Bei­ spielsweise kann durch eine aus den erfindungsgemäßen Dämm-/­ Schottelementen errichtete Brandschutzabdeckung einer ca. 1100°C heißen Beflammung über einen Zeitraum von 5-15 Minu­ ten widerstehen, wobei auf der zu schützenden Seite maximale Oberflächentemperaturen von 100°C auftreten.

Claims (25)

1. Dämmsystem, insbesondere für den Schutz von Flugzeugbau­ teilen gegen Brandeinwirkung, mit
Schottelementen (13) zur Bildung eines Brandschotts aus Me­ tall,
Isolationsmaterial aufweisenden Dämmelementen (3) zur Bildung einer in Brandeinwirkungsrichtung vor dem Brandschott ange­ ordneten Dämmabschirmung, und
jeweilige Abdeckungen (2) für die Dämmelemente (3) aus Blech oder/und Folienmaterial,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Schottelement (13), ein Dämmelement (3) und eine Blech-/Folienabdeckung (2) unter Einschluß des Dämmele­ ments (3) zwischen dem Schottelement (13) und der Blech- /Folienabdeckung (2) in einem Dämm-/Schottelement (1) als Bauelement für eine Brandschutzabdeckung integriert sind.
2. Dämmsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Titan oder/und Edelstahl aufweisende Schottelemente vorgese­ hen sind.
3. Dämmsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Abdeckungen aus Titan oder/und Edelstahlfolie, insbeson­ dere Chrom-Nickelstahl-Folie, vorgesehen sind.
4. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Isolationsmaterial einen keramischen Faserwerkstoff, insbesondere auf der Basis von AL2O3-SiO2, umfaßt.
5. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Isolationsmaterial einen flexiblen mi­ kroporösen Dämmstoff, insbesondere auf der Basis von SiO2, aufweist.
6. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dämmelemente (3) einander gegenüberlie­ gende Lagen (14, 15) aus Glasfasergewebe, zwischen denen das Isolationsmaterial eingeschlossen ist, aufweisen.
7. Dämmsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasfasergewebelagen (14, 15) unter Bildung von Ein­ schlußsektionen (5) für das Isolationsmaterial miteinander vernäht sind.
8. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Blech-/Folienabdeckung und das Schotte­ lement an deren Außenrändern, vorzugsweise durch eine durch­ gehend umlaufende Naht, verschweißt sind.
9. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das integrierte Dämm-/Schottelement (1) ei­ ne über seinen Rand hinaus vorstehende Überlappungsfolie (49 bis 51) zur Abdeckung eines Stoßbereichs zu einem benachbar­ ten Dämm-/Schottelement aufweist.
10. Dämmsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappungsfolie (49 bis 51) mit der Blech-/Folienab­ deckung (2) insbesondere durch Punktschweißen verbunden ist.
11. Dämmsystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich­ net, daß sich die Überlappungsfolie (51) wenigstens über die Breite einer zwischen benachbarten Dämm- /Schottelementen (1) im wesentlichen durch Randabstufungen (5) gebildeten Rille erstreckt.
12. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen benachbarten Dämm-/Schottelementen einer aus Dämm-/Schottelementen zusammengesetzten Dämm-/­ Schottwand eine insbesondere als Dichtungsstrang (47, 48, 60) ausgebildete Keramikfaserdichtung angeordnet ist.
13. Dämmsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstrang (9, 48, 60) in bezug auf seinen Quer­ schnitt der Rille angepaßt ist.
14. Dämmsystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die Keramikfaserdichtung (47, 48, 60) mit dem inte­ grierten Dämm-/Schottelement (1b, 1c, 1c') verbunden ist.
15. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstrang (60) mit dem Dämm-/­ Schottelement (1c') über wenigstens ein den Dichtungsstrang (60) übergreifendes Folienband (52) verbunden ist.
16. Dämmsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienband (1c') an einem Ende mit dem Rand des Dämm-/­ Schottelements (1c') und am anderen Ende mit der Überlap­ pungsfolie (51) verschweißt ist.
17. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstrang (47, 48) durch die Überlappungsfolie (49, 50) in der Randabstufung eingeklemmt ist.
18. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Blech-/Folienabdeckung (2) mit wenig­ stens einer Ventilöffnung (6) versehen ist.
19. Dämmsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilöffnung (6) vergittert und/oder mit einer Abdeckung (7) unter Bildung einer Schlitzöffnung (8) zwischen der Blech-/Folienabdeckung (2) und der Abdeckung (7) versehen ist.
20. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Blech-/Folienabdeckung (2) ein Präge­ profil (9) aufweist.
21. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Blech-/Folienabdeckung und das Schott­ element durch ein Fügeverfahren, insbesondere durch Falzen oder Nieten, verbunden sind.
22. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das integrierte Dämm-/Schottelement (1d) Befestigungsöffnungen (22) aufweisen, wobei die Blech-/Fo­ lienabdeckung um den Öffnungsrand herum mit dem Schottelement (1d) verbunden ist.
23. Dämmsystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des integrierten Dämm-/Schottelements (1) an einem Trägerteil (23) durch die Befestigungsöffnung (22) hin­ durch ein Befestigungsknopf (34) mit einem eine Rastnut (38, 39) aufweisenden Stiftteil (36) in Rasteingriff mit einem an dem Trägerteil (23) angebrachten Rastelement (32) drückbar ist.
24. Dämmsystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnut (38, 39) als tangentialer Einschnitt derart aus­ gebildet ist, daß durch Drehung des Befestigungsknopfes (34) das Rastelement (32) aus dem Eingriff mit der Rastnut (38, 39) lösbar ist.
25. Dämmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch ge­ kennzeichnet, daß T-förmige Stützelemente (43) zur Abstützung der integrierten Dämm-/Schottelemente (1b, 1c) im Stoßbereich vorgesehen sind.
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