DE19639413A1 - Verfahren zur Anzeige von Informationen an Mobilstationen von Funkteilnehmern eines Mobilfunknetzes sowie ein entsprechendes Mobilfunknetz - Google Patents
Verfahren zur Anzeige von Informationen an Mobilstationen von Funkteilnehmern eines Mobilfunknetzes sowie ein entsprechendes MobilfunknetzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anzeige von Informa
tionen an Mobilstationen von Funkteilnehmern eines Mobilfunk
netzes gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein
entsprechendes Mobilfunknetz gemäß dem Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 7 bzw. eine entsprechende Mobilstation gemäß
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 8.
In Mobilfunknetzen, wie beispielsweise dem nach dem GSM-
Standard (Global System for Mobile Communication) - wie auch
in Festnetzen - besteht bekanntlich die Möglichkeit, die Ruf
nummer des anrufenden Teilnehmers an der Teilnehmerstation
des angerufenen Funkteilnehmers (CLIP, Calling Line Identity
Presentation) und die Rufnummer des verbundenen Teilnehmers
an der Teilnehmerstation des anrufenden Funkteilnehmers
(COLP, Connected Line Identity Presentation) anzuzeigen -
siehe "Mobilfunk und Intelligente Netze", von J. Biala, 1995,
Seiten 146-148. Der Funkteilnehmer kann die Rufnummernanzeige
jeweils als Zusatzdienst (Supplementary Service) zu den Ba
sis-Telekommunikationsdiensten in Anspruch nehmen und über
Teilnehmerselbsteingabe (Subscriber Controlled Input) steu
ern. Dabei werden Steuerprozeduren zwischen der Mobilstation
des Funkteilnehmers und einer Datenbasis - z. B. einem Hei
matregister (Home Location Register) - des Mobilfunknetzes
durchgeführt. Sie beziehen sich auf Prozeduren zu Beginn oder
Ende einer Verbindung, z. B. auf die Freigabe, die Aktivierung
und Deaktivierung des Zusatzdienstes, auf die Abfrage des Da
tenbasisstatus und die Änderung der Datenbasis. Das Mobil
funknetz verfügt über Mobilvermittlungsstellen zur Durchfüh
rung von - insbesondere mobilfunkspezifischen - Vermittlungs
funktionen. Informationen werden von der Mobilvermittlungs
stelle durch drahtgebundene Kommunikationsverbindungen an Ba
sistationen und von dort durch drahtlose Kommunikationsver
bindungen über die Luftschnittstelle an die Mobilstationen
signalisiert. Teilnehmer anderer Telekommunikationsnetze kön
nen über Schnittstellen am Mobilfunknetz Anrufe von Funkteil
nehmern empfangen und Anrufe an Funkteilnehmer richten.
Im ISDN-Netz (Integrated Services Digital Network) besteht
gemäß der ITU-Empfehlung 1.251.9, 27.02.-08.03.1996, Seiten
1-9 darüber hinaus die Möglichkeit, den Namen des anrufenden
Teilnehmers oder eine dazu alternative Information an der
Teilnehmerstation des angerufenen Teilnehmers anzeigen zu
lassen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Verfahren zur
Anzeige von Informationen an Mobilstationen der eingangs ge
nannten Art derart auszugestalten, daß auch andere für den
Funkteilnehmer interessante Informationen an seiner Mobilsta
tion angezeigt werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1 hinsichtlich des Verfahrens und durch die
Merkmale des Patentanspruchs 7 hinsichtlich des Mobilfunknet
zes gelöst. Darüber hinaus ist den Merkmalen des Patentan
spruchs 8 eine zur Lösung der Aufgabe geeignete Mobilstation
entnehmbar.
Demnach wird zumindestens eine Information über den Namen
und/oder über den Aufenthaltsort eines anrufenden Teilnehmers
oder eines angerufenen Teilnehmers von der für den Funkteil
nehmer zuständigen Mobilvermittlungsstelle des Mobilfunknet
zes zur Verfügung gestellt, über eine Kormnunikationsverbin
dung zu einer Basisstation und von dort. Über eine drahtlose
Kommunikationsverbindung zu der Mobilstation signalisiert und
an der Mobilstation angezeigt. Durch die Signalisierung der
Information(en) über den Namen und/oder über den Aufenthalts
ort des anrufenden oder angerufenen Funkteilnehmers im Netz
und durch die Anzeige dieser Information(en) an der Mobilsta
tion kann den Funkteilnehmern ein weiterer Zusatzdienst
(Supplementary Service) zusätzlich zur bekannten Rufnum
mernanzeige angeboten werden. Erkennt beispielsweise der an
rufende Funkteilnehmer an der nach dem Verbindungsaufbau an
gezeigten Information über den Aufenthaltsort, daß der ange
rufene Teilnehmer beispielsweise eine Anrufumlenkung in ein
entferntes Land eingestellt hat, kann der Anruf aus Gebühren
gründen vorzeitig ausgelöst werden.
Es ist dabei von Vorteil, wenn die Information über den Namen
und/oder über den Aufenthaltsort des anrufenden oder des an
gerufenen Funkteilnehmers zusammen mit der Rufnummer des
Funkteilnehmers von der Mobilvermittlungsstelle signalisiert
und von der Mobilstation angezeigt wird. Die Signalisierung
der Rufnummer und der Information über Namen/Aufenthaltsort
erfolgt in vorteilhafter Weise entweder in einem erweiterten
Zeichengabefeld des bekannten CCS7-Zeichengabesystems oder in
getrennten Zeichengabefeldern des bekannten CCS7-Zeichengabe
systems.
Die Erfindung wird anhand eines in einer Figur dargestellten
Ausführungsbeispiels erläutert, die in einem Blockschaltbild
die grundsätzliche Struktur eines Mobilfunknetzes für die
Kommunikation von Funkteilnehmern über ihre Mobilstationen
zeigt.
Das Mobilfunknetz PLMN, basierend auf dem GSM-Standard, um
fasst mehrere Grundelemente, die aus einem funktechnischen
Teilsystem BSS, einem vermittlungstechnischem Teilsystem SSS
und aus einem Betriebs- und Wartungsteilsystem OMS bestehen.
Dabei übernimmt das funktechnische Teilsystem BSS die über
tragungs- und Steuerfunktionen für drahtlose Kommunikations
verbindungen von bzw. zu Mobilstationen MS der Funkteilneh
mer. Der gesamte Versorgungsbereich des Mobilfunknetzes ist
in eine große Anzahl von Funkzellen unterteilt, in denen die
Verbindungen vom Mobilfunknetz zu den Mobilstationen MS über
Basisstationen BTS und Verbindungen von den Mobilstationen MS
zu den Basisstationen BTS des Mobilfunknetzes über eine Luft
schnittstelle aufgebaut, aufrechterhalten und abgebaut werden
können. Eine oder mehrere Basisstationen BTS werden jeweils
von einer Basisstationssteuerung BSC - einer von mehreren -
bedient. Die über den Gesamtversorgungsbereich des Mobilfunk
netzes verteilten Basisstationen BTS bilden Funkstationen, die
alle jeweils am Antennenstandort erforderlichen Funktionen
bereitstellen. Üblicherweise bedient die Basisstation BTS ei
ne Funkzelle, die jedoch durch den Einsatz von Richtantennen
in zwei oder mehr sektorierte Zellen aufgeteilt werden kann.
Den intelligenten Teil des funktechnischen Teilsystems BSS
bilden die Basisstationssteuerungen B . . . , die die wesentli
chen Steuerfunktionen bei der Funkverarbeitung übernehmen.
Darüber hinaus bilden die Basisstationssteuerungen BSC . . . die
Schnittstelle des funktechnischen Teilsystems BSS zu dem ver
mittlungstechnischem Teilsystem SSS dadurch, daß sie mit
dessen Mobilvermittlungsstellen verbunden sind.
Im vorliegenden Beispiel umfasst das vermittlungstechnische
Teilsystem SSS zumindestens eine - in der Regel mehrere - Mo
bilvermittlungsstelle MSC, die jeweils die mobilfunkspezifi
schen Vermittlungsfunktionen zur Verbindungssteuerung durch
führen. Dabei kann jede Mobilvermittlungsstelle MSC eine Ver
bindung zwischen dem Mobilfunknetz PLMN und einem Festnetz,
beispielsweise dem öffentlichen Fernsprechnetz PSTN oder dem
diensteintegrierenden Telekommunikationsnetz ISDN oder zwi
schen dem eigenen Mobilfunknetz PLMN und einem anderen Mobil
funknetz PLMN′ oder innerhalb des eigenen Mobilfunknetzes
zwischen jeweils zwei Mobilstationen MS vermitteln. Bei einer
Verbindung zwischen zwei Mobilstationen MS innerhalb des Mo
bilfunknetzes PLMN wird die Verbindung von einer Mobilver
mittlungsstelle zu einer anderen Mobilvermittlungsstelle oder
innerhalb ein- und derselben Mobilvermittlungsstelle aufge
baut. Für die Kommunikationsverbindungen zu anderen Telekom
munikationsnetzen weist das vermittlungstechnische Teilsystem
SSS eine - nicht dargestellte - Zugangs-Mobilvermittlungs
stelle (Gateway Mobile Switching Center) auf, an die die Mo
bilvermittlungsstellen MSC . . . angeschlossen sind. Die Zu
gangs-Mobilvermittlungsstelle bildet somit die Schnittstelle
für jeweils aus einem anderen Telekommunikationssystem ankom
mende Anrufe bzw. für jeweils zu anderen Telekommunikations
systemen abgehende Anrufe, die in einer Mobilvermittlungs
stelle des Mobilfunknetzs vermittelt werden. Mit der jeweili
gen Mobilvermittlungsstelle MSC ist eine dezentrale Datenba
sis (Besucherregister) VLR in einem physikalischen Systemkno
ten realisiert, um die Teilnehmerdaten der in einem Versor
gungsbereich der Mobilvermittlungsstelle sich aktuell aufhal
tenden Funkteilnehmer zu verwalten und für die Verbindungsbe
handlung bereitzustellen. Darüber hinaus gibt es im vermitt
lungstechnischen Teilsystem SSS weitere Datenbasen, von denen
zumindestens eine zentrale Datenbasis (Heimatregister) HLR
die Teilnehmerdaten der im Mobilfunknetz registrierten Funk
teilnehmer permanent speichert und darüber hinaus Informatio
nen über die Zugangsberechtigung eines Funkteilnehmers zum
Mobilfunknetz, sowie über das für den Funkteilnehmer auf
Grund seines aktuellen Aufenthaltsorts zuständigen Besucher
register enthält.
Mit dem funktechnischen Teilsystem BSS und mit dem vermitt
lungstechnischen Teilsystem SSS ist ein Bedienungs- und War
tungsteilsystem OMS verbunden, das Bedienungs- und Wartungs
zentren OMC als Systemelemente aufweist. Dabei ist vorzugs
weise ein Bedienungs- und Wartungszentrum für das funktechni
sche Teilsystem BSS und ein weiteres Bedienungs- und War
tungszentrum für das vermittlungstechnische Teilsystem SSS
vorgesehen. Die Bedienungs- und Wartungszentren OMC überneh
men Betriebs- und Wartungsfunktionen wie beispielsweise die
zentrale Verwaltung der Netzelemente im funktechnischen Teil
systems BSS und im vermittlungstechnischen Teilsystem SSS,
die Kommunikation zu diesen Netzelementen über beispielsweise
ein Datennetz sowie die Kommunikation zwischen bestimmten
Netzelementen des vermittlungstechnischen Teilsystems SSS und
einem übergreifenden Bediensystem. Darüber hinaus stellt das
Betriebs- und Wartungsteilsystem OMS die Schnittstelle zwi
schen einem Mobilfunknetzbetreiber und den jeweiligen Netze
lementen des funktechnischen Teilsystems BSS und des vermitt
lungstechnischen Teilsystems SSS dar.
Bei einem Anruf eines beispielsweise an das öffentliche Fern
sprechnetz PSTN angeschlossenen Teilnehmers SA zu einem im
Mobilfunknetz PLMN registrierten Funkteilnehmer SB werden In
formationen von der für den den anrufenden Teilnehmer SA im
Fernsprechnetz PSTN zuständigen Vermittlungsstelle bereitge
stellt und über die Zugangs-Mobilvermittlungsstelle im Mobil
funknetz PLMN zu der für den angerufenen Funkteilnehmer SB
auf Grund seines aktuellen Aufenthaltsorts zuständigen Mobil
vermittlungsstelle MSC übertragen. Die Übertragung erfolgt
gemäß dem bekannten zentralen Zeichengabesystem CCS7, das ei
nen Benutzerteil TUP für die Zeichengabefunktionen an der
Schnittstelle zwischen Fernsprechnetz PSTN und Mobilfunknetz
PLMN aufweist.
Zur Anzeige bestimmter Informationen an der Mobilstation MS
des angerufenen Funkteilnehmers SB werden diese Informationen
von der Mobilvermittlungsstelle MSC bereitgestellt und über
eine Kommunikationsverbindung zu der Basisstation BTS und von
dort über eine drahtlose Kommunikationsverbindung zur Mobil
station MS signalisiert. Die Signalisierung zwischen der Mo
bilvermittlungsstelle MSC und der Basisstation BTS unter Ein
beziehung der Basisstationssteuerung BSC erfolgt gemäß dem
Zeichengabesystem CCS7, das einen Anwenderteil BSSAP für die
Zeichengabefunktionen an der Schnittstelle zwischen funktech
nischem Teilsystem BSS und vermittlungstechnischem Teilsystem
SSS aufweist. Die Signalisierung zwischen der Basisstation
BTS und der Mobilstation MS erfolgt gemäß einem Luftschnitt
stellenzeichengabeverfahren DTAP, das einen Verbindungsver
waltungsteil CM zur Unterstützung von Zusatzdiensten umfasst.
Die üblicherweise an einem Anzeigefeld DPL der Mobilstation
MS erscheinende Information besteht aus der Rufnummer SNR des
anrufenden Teilnehmers SA, die im Beispiel die Ziffernkombi
nation 0123 . . . annimmt. Zusätzlich zu der Rufnummer SNR kann
der Funkteilnehmer sich eine Information OINF über den Auf
enthaltsort des anrufenden Teilnehmers SB und/oder eine In
formation NINF über den Namen des anrufenden Teilnehmers SB
an seiner Mobilstation MS anzeigen lassen. Dazu führt der
Funkteilnehmer SA eine Teilnehmerselbsteingabe mit einer
Steuerprozedur (Man-Machine-Interface-Grundfunktion) durch,
mit der er einen weiteren Zusatzdienst zur Anzeige der Infor
mationen OINF und NINF über Aufenthaltsort/Name zu Beginn
oder Ende einer Verbindung aktivieren oder während einer Ver
bindung zuschalten kann. Dadurch entsteht entweder ein Dialog
zwischen der Mobilstation MS und dem Heimatregister HLR oder
ein Dialog zwischen der Mobilstation MS und der Mobilvermitt
lungsstelle MSC bzw. dem Besucherregister VLR. Die Informa
tionen OINF und NINF bestehen im vorliegenden Beispiel aus
den Buchstabenkombinationen MCH (für München) und MAIER. Vor
teilhafterweise werden die Informationen OINF und NINF über
den Namen und /oder über den Aufenthaltsort des anrufenden
Teilnehmers zusammen mit der Rufnummer SNR des Teilnehmers in
einem erweiterten Zeichengabefeld des CCS7-Zeichengabesystems
bzw. des DTAP-Zeichengabeverfahrens signalisiert. Alternativ
dazu können die Rufnummer SNR und die Informationen OINF und
NINF auch in getrennten Zeichengabefeldern des CCS7-Zeichen
gabesystems bzw. des DTAP-Zeichengabeverfahrens signalisiert
werden. Die Zeichengabefelder können dabei eine variable oder
eine feste Feldlänge aufweisen. Ruft der Teilnehmer SA von
einer öffentlichen Fernsprechteilnehmerstation aus an, kann
an Stelle des Namens MAIER und des Aufenthaltsorts MCH eine
Sonderbezeichnung, z. B. ÖFFENTL., an der Mobilstation MS des
Funkteilnehmers angezeigt werden, die ebenfalls von der Mo
bilvermittlungsstelle bereitgestellt und zur Signalisierung
gesendet wird. Die zu signalisierenden Informationen werden
bei einem Anruf eines Teilnehmers aus einem anderen Netz als
dem Mobilfunknetz PLMN in einen Teilnehmerspeicher der Mobil
vermittlungsstelle MSC eingetragen, während die Informationen
für den Fall eines Anrufs eines Funkteilnehmers in einer der
Datenbasen HLR, VLR abgespeichert sind. Der Name des Funk
teilnehmers kann anhand der auf dem Teilnehmeridentitätsmodul
(SIM-Karte) gespeicherte internationale Funkteilnehmerkennung
(IMSI, International Mobile Subscriber Number), deren Zuord
nung zu einer internationalen Funkteilnehmerrufnummer
(MSISDN, Mobile Subscriber ISDN Number) im Heimatregister HLR
erfolgt, ermittelt werden. Die Aufenthaltsinformation OINF
ergibt sich bei dem Teilnehmer des Festnetzes aus seiner in
Regionen aufgeteilten Rufnummer, während bei dem Funkteilneh
mer entweder die ohnehin im Mobilfunknetz vorhandene Aufent
haltsbereichskennung (LAI, Location Area Information) in die
Information OINF über den Aufenthaltsort umgesetzt wird oder
bei Unterstützung des Mobilfunknetzes PLMN durch ein globales
Positionierungssystem (GPS, Global Positioning System) Anga
ben über den Aufenthaltsort des Funkteilnehmers zur Verfügung
gestellt und daraus die Information OINF abgeleitet wird.
Die Mobilstation MS weist bekanntlich Sende- und Empfangsmit
tel zur Übertragung von Signalisierungsinformationen und
Sprach- bzw. Dateninformationen in beiden Übertragungsrich
tungen auf. So werden die Informationen SNR, OINF, NINF über
die Luftschnittstelle empfangen und am Anzeigefeld DPL ent
sprechend des jeweils aktivierten Zusatzdienstes angezeigt.
Darüber hinaus verfügt jede Mobilstation MS über zumindestens
einen Teilnehmerspeicher, in dem die Informationen NINF und
OINF zusätzlich zur Rufnummer SNR gespeichert werden. Somit
kann jeder gespeicherten Rufnummer SNR eine Information OINF
über den Aufenthaltsort und/oder eine Information NINF über
den Namen des Teilnehmers und umgekehrt zugeordnet werden.
Zusätzlich zu der in der Figur dargestellten Anzeige von In
formationen an der Mobilstation MS eines angerufenen Funk
teilnehmers SB (B-Teilnehmer) besteht die Möglichkeit, in
analoger Weise auch die Informationen jeweils an der Mobil
station MS eines anrufenden Funkteilnehmers (A-Teilnehmer)
anzeigen zu lassen. Die angezeigten Informationen können so
mit sowohl Rufnummer, Aufenthaltsort und/oder Namen eines
Teilnehmer eines Festnetzes als auch Rufnummer, Aufenthalts
ort und/oder Namen eines Funkteilnehmer eines Mobilfunknetzes
betreffen.
Claims (8)
1. Verfahren zur Anzeige von Informationen an Mobilstationen
(MS) von anrufenden oder angerufenen Funkteilnehmern (z. B.
SB) eines Mobilfunknetzes (PLMN), bei dem die Informationen
jeweils von einer Mobilvermittlungsstelle (MSC) des Mobilfun
knetzes bereitgestellt und über eine Kommunikationsverbindung
zu einer Basisstation (BTS) des Mobilfunknetzes und von dort
über eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu der Mobilsta
tion (MS) signalisiert werden, und bei dem Kommunikationsver
bindungen von bzw. zu Teilnehmern (z. B. SA) anderer Telekom
munikationsnetze (z. B. PSTN) über Schnittstellen des Mobil
funknetzes verwaltet werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindestens eine Information (NINF, OINF) über den Namen
und/oder über den Aufenthaltsort eines anrufenden Teilnehmers
(SA) oder eines angerufenen Teilnehmers von der für den Funk
teilnehmer (SB) zuständigen Mobilvermittlungsstelle (MSC) zur
Verfügung gestellt, über die Kommunikationsverbindungen zu
der Mobilstation (MS) signalisiert und an der Mobilstation
(MS) angezeigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Information (NINF, OINF) über den Namen und/oder über
den Aufenthaltsort des anrufenden Teilnehmers (SA) oder des
angerufenen Teilnehmers zusammen mit einer Rufnummer (SNR)
des Teilnehmers (SA) von der Mobilvermittlungsstelle (MSC)
signalisiert und von der Mobilstation (MS) angezeigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Information (NINF, OINF) über den Namen und/oder über
den Aufenthaltsort des anrufenden Teilnehmers (SA) oder des
angerufenen Teilnehmers zusammen mit der Rufnummer (SNR) des
Teilnehmers in einem erweiterten Zeichengabefeld des bekann
ten CCS7-Zeichengabesystems signalisiert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Information (NINF, OINF) über den Namen und/oder über
den Aufenthaltsort des anrufenden Teilnehmers (SA) oder des
angerufenen Teilnehmers zusammen mit der Rufnummer (SNR) des
Teilnehmers in getrennten Zeichengabefeldern des bekannten
CCS7-Zeichengabesystems signalisiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeichengabefelder zur Aufnahme der Rufnummer (SNR)
und der Information (NINF, OINF) über den Namen und/oder über
den Aufenthaltsort des anrufenden Teilnehmers (SA) oder des
angerufenen Teilnehmers eine feste oder variable Feldlänge
aufweisen.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den Fall, daß bei einem Anruf von bzw. zu einem Teil
nehmer, der eine öffentliche Fernsprechteilnehmerstation be
nutzt, als Name ein die öffentliche Fernsprechteilnehmersta
tion identifizierende Bezeichnung signalisiert und an der Mo
bilstation (MS) angezeigt wird.
7. Mobilfunknetz (PLMN) mit zumindestens einer Mobilvermitt
lungsstelle (MSC), einer Schnitt stelle zu anderen Telekommu
nikationsnetzen (z. B. PSTN) und mit zumindestens einer Basis
station (BTS), bei dem zur Anzeige von Informationen an Mo
bilstationen (MS) von anrufenden oder angerufenen Funkteil
nehmern (z. B. SB) die Informationen jeweils von der Mobilver
mittlungsstelle (MSC) bereitgestellt und über eine Kommunika
tionsverbindung zu der Basisstation (BTS) und von dort über
eine drahtlose Kommunikationsverbindung zu einer Mobilstation
(MS) signalisiert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die für den Funkteilnehmer (z. B. SB) zuständige Mobilver
mittlungsstelle (MSC) Mittel zur Bereitstellung und Signali
sierung von zumindestens einer Information (NINF, OINF) über
den Namen und/oder über den Aufenthaltsort eines anrufenden
Teilnehmers (z. B. SA) oder angerufenen Teilnehmers aufweist,
um die Information (NINF, OINF) jeweils an der Mobilstation
(MS) anzuzeigen.
8. Mobilstation (MS) für anrufende oder angerufene Funkteil
nehmer (z. B. SA) eines zumindestens eine Schnittstelle zu an
deren Telekommunikationsnetzen (z. B. PSTN ) aufweisenden Mo
bilfunknetzes (PLMN), die Mittel zum Empfang und zur Anzeige
von Informationen aufweist, die jeweils von einer Mobilver
mittlungsstelle (MSC) des Mobilfunknetzes bereitgestellt und
über eine Kommunikationsverbindung zu einer Basisstation
(BTS) des Mobilfunknetzes und von dort über eine drahtlose
Kommunikationsverbindung zu der Mobilstation (MS) signali
siert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (DPL) zur Anzeige für zumindestens eine Infor
mation (NINF, OINF) über den Namen und/oder über den Aufent
haltsort eines anrufenden Teilnehmers (z. B. SA) oder eines
angerufenen Teilnehmers vorgesehen sind, die jeweils von der
für den Funkteilnehmer (z. B. SB) zuständigen Mobilvermitt
lungsstelle (MSC) zur Verfügung gestellt und über die Kommu
nikationsverbindungen zu der Mobilstation (MS) signalisiert
wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19639413A DE19639413A1 (de) | 1996-09-25 | 1996-09-25 | Verfahren zur Anzeige von Informationen an Mobilstationen von Funkteilnehmern eines Mobilfunknetzes sowie ein entsprechendes Mobilfunknetz |
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|---|---|---|---|
| DE19639413A DE19639413A1 (de) | 1996-09-25 | 1996-09-25 | Verfahren zur Anzeige von Informationen an Mobilstationen von Funkteilnehmern eines Mobilfunknetzes sowie ein entsprechendes Mobilfunknetz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19639413A1 true DE19639413A1 (de) | 1998-04-02 |
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Family Applications (1)
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| DE19639413A Ceased DE19639413A1 (de) | 1996-09-25 | 1996-09-25 | Verfahren zur Anzeige von Informationen an Mobilstationen von Funkteilnehmern eines Mobilfunknetzes sowie ein entsprechendes Mobilfunknetz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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