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DE19638154A1 - Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren Herstellung

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DE19638154A1
DE19638154A1 DE1996138154 DE19638154A DE19638154A1 DE 19638154 A1 DE19638154 A1 DE 19638154A1 DE 1996138154 DE1996138154 DE 1996138154 DE 19638154 A DE19638154 A DE 19638154A DE 19638154 A1 DE19638154 A1 DE 19638154A1
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DE
Germany
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bellows
transition device
side walls
ceiling
folds
Prior art date
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Withdrawn
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DE1996138154
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English (en)
Inventor
Albert Stoehr
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Gebrueder Hennig GmbH
Original Assignee
Gebrueder Hennig GmbH
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Publication date
Application filed by Gebrueder Hennig GmbH filed Critical Gebrueder Hennig GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D5/00Gangways for coupled vehicles, e.g. of concertina type
    • B60D5/003Bellows for interconnecting vehicle parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/20Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor
    • B61D17/22Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor flexible, e.g. bellows
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D47/00Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers
    • B62D47/02Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus
    • B62D47/025Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus articulated buses with interconnecting passageway, e.g. bellows

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zu deren Herstellung gemäß dem Gattungsbegriff des Anspru­ ches 18.
Derartige Übergangsvorrichtungen für zwei gelenkig mit­ einander verbundene Fahrzeuge weisen einen röhrenförmi­ gen, die beiden Fahrzeuge verbindenden Faltenbalg auf, der aus einer Vielzahl von in seiner Längsrichtung auf­ einanderfolgenden Falten besteht, die Seitenwände und eine Decke des Faltenbalgs bilden.
Der meist ziehharmonikaförmig ausgebildete Faltenbalg muß aus relativ robustem Balgmaterial gefertigt werden, das einerseits den Unwelteinflüssen und andererseits dem Verschleiß der besonders gefährdeten Faltkanten standhält. In der Praxis werden daher üblicherweise gummierte Gewebematerialien verwendet.
In der EP-A-0 631 890 wird eine Übergangsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben. Der Faltenbalg dieser bekannten Übergangsvorrichtung be­ steht pro Falte aus zwei Materialbahnen, die durch Ver­ nähen miteinander verbunden werden. Bei der Herstellung werden die einzelnen, ebenen Materialbahnen, die je­ weils Seitenwände und Decke umfassen, entsprechend der Kontur des Faltenbalges ausgeschnitten. Dies bedeutet jedoch, daß bei dem relativ teueren Balgmaterial sehr viel Verschnitt anfällt. Um diesem Problem zu begegnen, hat man auch schon vorgeschlagen, die im wesentlichen U-förmigen, ebenen Materialbahnen aus mehreren Ab­ schnitten zusammenzusetzen. Dies erfordert jedoch einen zusätzlichen Arbeitsaufwand für das Zusammensetzen die­ ser einzelnen Abschnitte. Zudem müssen besondere Vor­ kehrungen getroffen werden, um diese zusätzlichen Naht­ abschnitte in ausreichendem Maße abzudichten.
Der zusammengesetzte Faltenbalg muß zwar einerseits be­ sonders robust sein, andererseits darf er jedoch die Relativbewegungen zwischen den beiden gelenkig mitein­ ander verbundenen Fahrzeugen möglichst wenig behindern. Der maximale Auszug pro Falte ist bei der bekannten Ausführung gemäß EP-A-0 631 890 insbesondere durch die Eckbereiche am Übergang zwischen Seitenwand und Decke begrenzt. Man hat deshalb bei dieser Konstruktion vor­ geschlagen, sogenannte Zwischenfalten einzufügen, die einen größeren Auszug pro Falte ermöglichen.
Besonders nachteilig bei diesem bekannten Faltenbalg-System wirken sich daher nicht nur die einzelnen Mate­ rialzuschnitte pro Falte und der große Verschnitt des sehr teueren Materials aus, sondern darüber hinaus auch der große Zeitaufwand beim Zusammennähen der einzelnen Materialbahnen und dem Einfügen der erforderlichen Zwi­ schenfalten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Übergangsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspru­ ches 1 bzw. das Verfahren gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruches 18 dahingehend zu verbessern, daß die Her­ stellung des Faltenbalgs vereinfacht und deren Kosten verringert werden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 18 gelöst.
Erfindungsgemäß bestehen die Decke und die Seitenwände des Faltenbalgs im Bereich mehrerer aufeinanderfolgen­ der Falten aus einem gemeinsamen, zusammenhängenden Balgmaterialzuschnitt. Das Balgmaterial ist im Bereich der äußeren Faltkanten perforiert.
Der röhrenförmige Faltenbalg läßt sich aus einem rechteckförmigen Materialzuschnitt herstellen. Auf diese Weise wird jeglicher Verschnitt vermieden. Nach­ dem der Materialzuschnitt für mehrere in Längsrichtung aufeinanderfolgende Falten vorgesehen ist, entfällt zu­ dem das Vernähen einzelner, die Falten bildender Mate­ rialbahnen.
Während beim Stand der Technik gemäß EP-A-0 631 890 sowohl die äußeren, als auch die inneren Faltkanten mit Alurahmenprofilen versehen sind, sind bei der er­ findungsgemäßen Übergangsvorrichtung den Faltenbalg ab­ stützende Rahmenelemente vorgesehen, die sich von einer Seitenwand über die Decke zur gegenüberliegenden Sei­ tenwand erstrecken und sich im Inneren des Faltenbalges in dessen Falten bis zur äußeren Faltkante erstrecken und im Bereich der äußeren Faltkante mit dem Faltenbalg verbunden sind. Indem bei der erfindungsgemäßen Über­ gangsvorrichtung die inneren Falten nicht abgenäht bzw. mit einem Rahmenprofil versehen werden, erhöht sich der Auszug des Faltenbalgs erheblich, wodurch wiederum die Anzahl der Falten reduziert werden kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und werden im folgenden anhand der Beschreibung und der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht zweier gelenkig miteinander verbundener Fahrzeuge,
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Faltenbalgs gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Aufsicht des Faltenbalgs gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine Aufsicht eines ebenen Materialzuschnitts mit Darstellung der Faltkanten,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung längs der Linie VI der Fig. 1,
Fig. 7 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel und
Fig. 9 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt ein Gelenkfahrzeug mit zwei Fahrzeugen bzw. Teilfahrzeugen 2, 3, die über ein nicht näher darge­ stelltes, jedoch allgemein bekanntes Drehkranzgelenk gelenkig miteinander verbunden sind. Zwischen den bei­ den Fahrzeugen 2, 3 ist eine Übergangsvorrichtung 1 vorgesehen, die einen röhrenförmigen, die beiden Fahr­ zeuge verbindenden Faltenbalg 10 aufweist, der aus ei­ ner Vielzahl von in seiner Längsrichtung aufeinander­ folgenden Falten besteht, die Seitenwände und eine Decke des Faltenbalgs bilden.
Die Übergangsvorrichtung 1 dient für Personen zum ge­ schützten Überwechseln von einem Fahrzeug zum anderen. Der im wesentlichen ziehharmonikaförmig ausgebildete Faltenbalg 10 gewährleistet eine Relativbewegung, bei­ spielsweise in Kurvenfahrten, zwischen den beiden Fahr­ zeugen 2 und 3.
Im folgenden wird anhand der Fig. 2 bis 6 der Faltenbalg 10 näher erläutert.
Der dargestellte Faltenbalg besteht im wesentlichen aus Seitenwänden 11a, 11b, einer Decke 12 und einem Boden 13. Je nach Ausgestaltung der Übergangsvorrichtung kann unter Umständen auch auf den Boden 13 verzichtet wer­ den.
In der Vorderansicht ist der Faltenbalg röhrenförmig mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt ausgebil­ det.
Die Falten der Decke 12 bilden auf der Außenseite des Faltenbalgs 10 Rinnen 12a, 12b, . . . , die sich im we­ sentlichen bis zur vertikalen Außenbegrenzung der Sei­ tenwände erstrecken. Auch die Seitenwände bilden auf der Außenseite des Faltenbalgs nach unten offene Rinnen 11c, 11d, die nach oben durch die Bereiche 12c der Rin­ nen 12a, 12b begrenzt werden.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß insbesondere Regenwasser und Schmutz nach außen bzw. unten ablaufen kann.
Die Faltentiefe läßt sich individuell nach den Gegeben­ heiten ausführen. Die Anzahl der erforderlichen Falten ist in Abhängigkeit von der Faltentiefe und dem jewei­ ligen Auszug des kompletten Faltenbalgs zu ermitteln.
Zur Abstützung des Faltenbalgs sind Rahmenelemente 14 vorgesehen, die sich von der einen Seitenwand 11a über die Decke 12 zur gegenüberliegenden Seitenwand 11b und ggf. über Teile des Bodenbereichs 13 erstrecken und sich im Inneren des Faltenbalges 10 in dessen Falten bis zur äußeren Faltkante 20, 23 erstrecken und im Be­ reich der äußeren Faltkante mit dem Faltenbalg verbun­ den sind. Diese Rahmenelemente 14 sind flach aus­ gebildet, um das Zusammendrücken des Faltenbalgs 10 möglichst wenig zu behindern, und sind aus Kunststoff, beispielsweise aus PA-, PE-, PP-, PVC-Material, herge­ stellt.
Die innen angeordneten Rahmenelemente 14 werden zweck­ mäßigerweise im Bereich der äußeren Faltenkanten von außen mit dem Balgmaterial vernäht, wie dies durch die strichpunktierte Linie 15 in Fig. 2 angedeutet ist. Zu­ sätzlich werden die äußeren Faltkanten zweckmäßiger­ weise geklammert und mit einer entsprechend ausgebilde­ ten Klemmschiene abgeklemmt.
Fig. 5 zeigt einen ebenen Balgmaterialzuschnitt, bei dem die Faltkanten mit durchgezogenen Linien angedeutet sind. Dieser Balgmaterialzuschnitt ist beispielhaft für einen Faltenbalg mit drei hintereinander angeordneten Falten dargestellt, wobei der Faltenbalg im fertigen Zustand Seitenwände 11a, 11b und eine Decke 12 umfaßt.
Die einzelnen Faltkanten sind mit Bezugszeichen verse­ hen, die auch in den Fig. 2 bis 4 verwendet werden. Die Decke 12 wird im wesentlichen durch außenliegende Falt­ kanten 20 und Rinnen 12a, 12b mit gestrichelt darge­ stellten Scheitellinien 21 gebildet. Die Decke 12 wird ferner von den Seitenwänden 11a, 11b durch quer hierzu verlaufende Faltkanten 22 getrennt. Die Seitenwände weisen jeweils wieder außenliegende Faltkanten 23 und Rinnen 11c, 11d mit gestrichelt dargestellten Scheitel­ linien 24 auf, die jeweils in der Verlängerung der Faltkanten 20 bzw. Scheitellinien 21 der Decke 12 ver­ laufen.
Nachdem das Balgmaterial längs der Faltkanten 20 und 23 mit den Rahmenelementen vernäht ist, bilden sich durch die Einschwenkung der einzelnen Rinnen 11c, 11d, 12a, 12b Faltkanten 25, die mit der Faltkante 22 auf dem ebenen Balgmaterialzuschnitt jeweils eine Art gleich­ schenkliges Dreieck bilden.
Erfindungsgemäß ist das Balgmaterial im Bereich der au­ ßenliegenden Faltkanten 20, 23 perforiert. Das bisher üblicherweise für Übergangsvorrichtungen verwendete Ge­ webematerial läßt sich ohne Perforation nicht zu einem Faltenbalg verarbeiten.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese Falt­ kanten mit schlitzförmigen Perforationen 26 versehen. Im Rahmen der Erfindung sind jedoch auch äquivaltente Bearbeitungsmöglichkeiten, wie beispielsweise durch Schlitzen des Balgmaterials längs der Faltkante oder eine Wärmebehandlung denkbar.
Die Rahmenelemente 14 sind in den Falten angeordnet, deren Außenkanten die schlitzförmigen Perforationen 26 aufweisen.
Üblicherweise weisen die Faltenbalge für Übergangsvor­ richtungen auch einen Boden auf, der entweder als sepa­ rates Bauteil mit den Seitenwänden 11a, 11b gekoppelt werden kann oder, wie im vorliegenden Fall, zusammen mit den Seitenwänden und der Decke aus einem gemeinsa­ men, zusammenhängenden Balgmaterialzuschnitt herge­ stellt wird. In diesem Fall müßte der in Fig. 5 darge­ stellte Balgmaterialzuschnitt links und rechts noch um jeweils die für den Boden vorgesehenen Abschnitte er­ gänzt werden. Der Verlauf der Faltkanten entspricht da­ bei denen der Seitenwände. Es ist besonders vorteil­ haft, wenn im Bereich des Drehgestells wenigstens ein Teilstück des Bodens herausgenommen werden kann, um da­ durch auf einfache Weise Reparaturarbeiten durchführen zu können. Eine Verbindung dieses herausnehmbaren Teil­ stücks mit dem Faltenbalg kann beispielsweise über Pla­ nenösen oder über einen Klettenverschluß erreicht wer­ den.
Im vorliegenden Fall wird der Boden 13 durch jeweils zwei sich an die Seitenwände 11a, 11b anschließenden Bodenelemente gebildet, die sich zweckmäßigerweise in der Mitte etwas überlappen. Im Überlappungsbereich, der in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 13a versehen ist, sind geeignete Verschlußmittel vorgesehen, um die beiden Bo­ denelemente miteinander zu verbinden. Derartige Ver­ schlußmittel können beispielsweise durch sogenannte Planenösen oder Klettbänder verwirklicht werden.
Der Faltenbalg wird an seinem Faltenbalgende 10a in ge­ eigneter Weise mit jeweils einem an den Fahrzeugen 2, 3 vorgesehenen Endrahmen 4 oder einem Mittelstandsprofil gekoppelt (siehe Fig. 6). Zu diesem Zweck sind Mittel zum Festlegen des Faltenbalgendes 10a gegenüber dem Endrahmen 4 vorgesehen. So weist jedes Faltenbalgende 10a ein integriertes, über Boden, Seitenwände und Decke umlaufendes Spannkabel 5 auf. Am Endrahmen 4 ist eine, beispielsweise durch ein bekanntes J-Profil 8 bereitge­ stellte Umfangsnut zur Aufnahme des mit dem Faltenbal­ gende 10a versehenen Spannkabels vorgesehen.
Üblicherweise wird in das J-Profil zunächst eine Gummi- oder Kunststoffleiste 6 eingelegt, die das mit dem Spannkabel versehene Faltenbalgende 10a aufnimmt. Das Spannkabel 5 ist zweckmäßigerweise kunststoffbe­ schichtet und am Faltenbalgende 10a eingenäht. Die bei­ den Kabelenden des Spannkabels 5 werden im Bereich des Bodens 13 des Faltenbalgs 10 mit einem geeigneten, nicht näher dargestellten Spannschloß verkoppelt.
Je nach Anwendungsfall wird der Faltenbalg 10 nicht als einteiliger, durchgehender Faltenbalg zwischen den bei­ den Fahrzeugen 2, 3 ausgebildet. So kann beispielsweise in der Mitte ein Mittelstandsprofil vorgesehen werden, das mit dem Drehkranzgelenk verbunden ist, an dem dann auf beiden Seiten jeweils ein Faltenbalg befestigt wird.
Zum Schutz der außenliegenden Faltkanten 20, 23 werden von außen Schutzleisten 7 angebracht, die zudem den ge­ samten Faltenbalg zusätzlich stabilisieren.
In Fig. 7 ist ein Faltenbalg gemäß einem zweiten erfin­ dungsgemäßen Ausführungsbeispiel dargestellt. Er unter­ scheidet sich von dem bisher beschriebenen Faltenbalg lediglich dadurch, daß seine Decke 12′ von der Mitte zu den Seitenwänden um einen Winkel α geneigt ist. Eine derartige Ausgestaltung bewirkt ein verbessertes Ablau­ fen von Regenwasser auf der Decke des Faltenbalges.
Das in Fig. 8 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen Faltenbalg mit Pultdach, bei dem die 12′′ Decke von einer Seitenwand 11′′a zur anderen Seitenwand 11′′b um einen Winkel β geneigt ist.
In Fig. 9 ist schließlich ein viertes Ausführungsbei­ spiel des Faltenbalgs im Bereich des Faltenbalgendes dargestellt. Das Faltenbalgende dieses Ausführungsbei­ spieles wird durch eine Anschlußfalte 16 gebildet, die über das letzte Rahmenelement 14 mit dem Faltenbalg verbunden wird, wobei die Anschlußfalte mit einem Ende mit dem Rahmenelement 14 und dem Balgmaterial längs der strichpunktierten Linien 15 vernäht wird.
Das andere Ende wird entsprechend der Kontur der Um­ fangsnut des Endrahmens zusammen mit dem Spannkabel 5 vernäht. Die beiden Kabelenden werden durch ein ge­ eignetes Spannschloß 17 verkoppelt.
Die erfindungsgemäße Übergangsvorrichtung zeichnet sich mit den eingearbeiteten Rahmenelemente, die sich im In­ neren des Faltenbalgs in dessen Falten bis zur äußeren Faltkante erstrecken, durch eine besonders gute Stabi­ lität aus. Nachdem die innenliegenden Falten weder ab­ genäht noch mit Schutzleisten versehen werden müssen, ergibt sich ein besonders großer Auszug der Übergangs­ vorrichtung, wodurch sich die Zahl der Falten verrin­ gern läßt.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Übergangsvor­ richtung wird der Balgmaterialzuschnitt längs der äuße­ ren Faltkanten 20, 23 perforiert, wobei in den Eckbe­ reichen zwischen Seitenwand und Decke ein Abstand von beispielsweise 25 bis 30 mm gehalten wird, um dort die Dichtheit des Faltenbalges zu gewährleisten. Parallel hierzu können die Rahmenelemente 14 aus entsprechenden Kunststoffplatten in der gewünschten Kontur ausge­ schnitten werden. Schließlich wird das Balgmaterial längs der äußeren Faltkanten 20, 23 mit jeweils einem Rahmenelement 14 vernäht, wobei sich zwischen jeweils zwei Rahmenelementen die Rinnen 11c, 11d bzw. 12a, 12b durch Einschwenken des Balgmaterials ausbilden.
Am vorderen und hinteren Ende wird beispielsweise die in Fig. 9 dargestellte Anschlußfalte 16 zusammen mit Balgmaterial und Rahmenelement vernäht. Zum Schutz der äußeren, vernähten Faltkanten werden schließlich Schutzleisten aufgeklemmt.
Dieses Verfahren gewährleistet eine einfache und zeitsparende Herstellung der Übergangsvorrichtung.

Claims (18)

1. Übergangsvorrichtung (1) für zwei gelenkig miteinan­ der verbundene Fahrzeuge (2, 3) mit
- einem röhrenförmigen, die beiden Fahrzeuge ver­ bindenden Faltenbalg (10), der aus einer Viel­ zahl von in seiner Längsrichtung aufeinanderfol­ genden Falten besteht, die Seitenwände und eine Decke des Faltenbalgs bilden, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Decke (12, 12′) und die Seitenwände (11a, 11b) des Faltenbalgs im Bereich mehrerer aufein­ anderfolgender Falten aus einem gemeinsamen, zu­ sammenhängenden Balgmaterialzuschnitt bestehen
  • - und das Balgmaterial im Bereich der äußeren Faltkanten (20, 23) perforiert ist.
2. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß den Faltenbalg (10) abstützende Rahmenelemente (14) vorgesehen sind, die sich von einer Seitenwand (11a) über die Decke (12) zur ge­ genüberliegenden Seitenwand (11b) erstrecken und sich im Inneren des Faltenbalges in dessen Falten bis zur äußeren Faltkante (20, 23) erstrecken und im Bereich der äußeren Faltkante mit dem Faltenbalg verbunden sind.
3. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rahmenelemente (14) flach aus­ gebildet sind.
4. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rahmenelemente (14) aus Kunst­ stoffmaterial bestehen.
5. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rahmenelemente (14) im Bereich der äußeren Faltkanten (20, 23) von außen mit dem Balgmaterial vernäht sind.
6. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Falten der Decke (12) auf der Außenseite des Faltenbalgs (10) Rinnen (12a, 12b) bilden, die sich im wesentlichen bis zur vertikalen Außenbegrenzung der Seitenwände (11a, 11b) erstrec­ ken.
7. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Falten der Seitenwände (11a, 11b) auf der Außenseite des Faltenbalgs nach unten offene Rinnen (11c, 11d) bilden.
8. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Decke (12′) des Faltenbalgs (10) von seiner Mitte zu den Seitenwänden abfallend ausgebildet ist.
9. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Decke (12′′) des Faltenbalgs von einer Seitenwand (11′′) zur anderen Seitenwand (11′′b) abfallend ausgebildet ist.
10. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Faltenbalg ferner einen Boden (13) aufweist, der sich an die Seitenwände (11a, 11b) anschließt.
11. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß auch der Boden (13) durch den ge­ meinsamen, zusammenhängenden Balgmaterialzuschnitt gebildet wird.
12. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Boden (13) durch zwei, jeweils mit den Seitenwänden (11a, 11b) verbundene Bodenele­ mente gebildet wird, die über Verschlußmittel mit­ einander verkoppelt werden.
13. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Faltenbalg in seiner Längs­ richtung mehrteilig ausgebildet ist, wobei zwischen den einzelnen Teilen Zwischenrahmen vorgesehen sind.
14. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Mittel zum Festlegen der beiden Faltenbalgenden (10a) gegenüber jeweils einem End­ rahmen (4) der Fahrzeuge (2, 3) vorgesehen sind.
15. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an jedem Faltenbalgende (10a) ein integriertes, über Boden, Seitenwände und Decke um­ laufendes Spannkabel (5) vorgesehen ist und der End­ rahmen (4) eine Umfangsnut zur Aufnahme des mit dem Spannkabel (5) versehenen Faltenbalgendes aufweist.
16. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Spannkabel (5) zwei Kabelenden aufweist, die im Bereich des Bodens (13) des Falten­ balges (10) mit einem Spannschloß verkoppelt werden.
17. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Spannkabel (5) durch ein am Faltenbalgende (10a) eingenähtes, kunststoffbe­ schichtetes Kabel gebildet wird.
18. Verfahren zur Herstellung einer Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
  • a) der Balgmaterialzuschnitt längs der äußeren Faltkanten (20, 23) perforiert wird,
  • b) die Rahmenelemente (14) ausgeschnitten werden und
  • c) das Balgmaterial längs der äußeren Faltkanten (20, 23) mit jeweils einem Rahmenelement (14) vernäht werden, wobei sich zwischen jeweils zwei Rahmenelementen (14) Rinnen (11c, 11d, 12a, 12b) von Seitenwand (11a, 11b) und Decke (12) durch Einschwenkung des Balgmaterials ausbilden.
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