DE19638154A1 - Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Übergangsvorrichtung für
zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zu
deren Herstellung gemäß dem Gattungsbegriff des Anspru
ches 18.
Derartige Übergangsvorrichtungen für zwei gelenkig mit
einander verbundene Fahrzeuge weisen einen röhrenförmi
gen, die beiden Fahrzeuge verbindenden Faltenbalg auf,
der aus einer Vielzahl von in seiner Längsrichtung auf
einanderfolgenden Falten besteht, die Seitenwände und
eine Decke des Faltenbalgs bilden.
Der meist ziehharmonikaförmig ausgebildete Faltenbalg
muß aus relativ robustem Balgmaterial gefertigt werden,
das einerseits den Unwelteinflüssen und andererseits
dem Verschleiß der besonders gefährdeten Faltkanten
standhält. In der Praxis werden daher üblicherweise
gummierte Gewebematerialien verwendet.
In der EP-A-0 631 890 wird eine Übergangsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben. Der
Faltenbalg dieser bekannten Übergangsvorrichtung be
steht pro Falte aus zwei Materialbahnen, die durch Ver
nähen miteinander verbunden werden. Bei der Herstellung
werden die einzelnen, ebenen Materialbahnen, die je
weils Seitenwände und Decke umfassen, entsprechend der
Kontur des Faltenbalges ausgeschnitten. Dies bedeutet
jedoch, daß bei dem relativ teueren Balgmaterial sehr
viel Verschnitt anfällt. Um diesem Problem zu begegnen,
hat man auch schon vorgeschlagen, die im wesentlichen
U-förmigen, ebenen Materialbahnen aus mehreren Ab
schnitten zusammenzusetzen. Dies erfordert jedoch einen
zusätzlichen Arbeitsaufwand für das Zusammensetzen die
ser einzelnen Abschnitte. Zudem müssen besondere Vor
kehrungen getroffen werden, um diese zusätzlichen Naht
abschnitte in ausreichendem Maße abzudichten.
Der zusammengesetzte Faltenbalg muß zwar einerseits be
sonders robust sein, andererseits darf er jedoch die
Relativbewegungen zwischen den beiden gelenkig mitein
ander verbundenen Fahrzeugen möglichst wenig behindern.
Der maximale Auszug pro Falte ist bei der bekannten
Ausführung gemäß EP-A-0 631 890 insbesondere durch die
Eckbereiche am Übergang zwischen Seitenwand und Decke
begrenzt. Man hat deshalb bei dieser Konstruktion vor
geschlagen, sogenannte Zwischenfalten einzufügen, die
einen größeren Auszug pro Falte ermöglichen.
Besonders nachteilig bei diesem bekannten Faltenbalg-System
wirken sich daher nicht nur die einzelnen Mate
rialzuschnitte pro Falte und der große Verschnitt des
sehr teueren Materials aus, sondern darüber hinaus auch
der große Zeitaufwand beim Zusammennähen der einzelnen
Materialbahnen und dem Einfügen der erforderlichen Zwi
schenfalten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
Übergangsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspru
ches 1 bzw. das Verfahren gemäß dem Gattungsbegriff des
Anspruches 18 dahingehend zu verbessern, daß die Her
stellung des Faltenbalgs vereinfacht und deren Kosten
verringert werden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
der Ansprüche 1 und 18 gelöst.
Erfindungsgemäß bestehen die Decke und die Seitenwände
des Faltenbalgs im Bereich mehrerer aufeinanderfolgen
der Falten aus einem gemeinsamen, zusammenhängenden
Balgmaterialzuschnitt. Das Balgmaterial ist im Bereich
der äußeren Faltkanten perforiert.
Der röhrenförmige Faltenbalg läßt sich aus einem
rechteckförmigen Materialzuschnitt herstellen. Auf
diese Weise wird jeglicher Verschnitt vermieden. Nach
dem der Materialzuschnitt für mehrere in Längsrichtung
aufeinanderfolgende Falten vorgesehen ist, entfällt zu
dem das Vernähen einzelner, die Falten bildender Mate
rialbahnen.
Während beim Stand der Technik gemäß EP-A-0 631 890
sowohl die äußeren, als auch die inneren Faltkanten mit
Alurahmenprofilen versehen sind, sind bei der er
findungsgemäßen Übergangsvorrichtung den Faltenbalg ab
stützende Rahmenelemente vorgesehen, die sich von einer
Seitenwand über die Decke zur gegenüberliegenden Sei
tenwand erstrecken und sich im Inneren des Faltenbalges
in dessen Falten bis zur äußeren Faltkante erstrecken
und im Bereich der äußeren Faltkante mit dem Faltenbalg
verbunden sind. Indem bei der erfindungsgemäßen Über
gangsvorrichtung die inneren Falten nicht abgenäht bzw.
mit einem Rahmenprofil versehen werden, erhöht sich der
Auszug des Faltenbalgs erheblich, wodurch wiederum die
Anzahl der Falten reduziert werden kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche und werden im folgenden anhand der
Beschreibung und der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht zweier gelenkig miteinander
verbundener Fahrzeuge,
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Faltenbalgs gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Aufsicht des Faltenbalgs gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine Aufsicht eines ebenen Materialzuschnitts
mit Darstellung der Faltkanten,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung längs der Linie VI der
Fig. 1,
Fig. 7 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel und
Fig. 9 eine Vorderansicht eines Faltenbalgs gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt ein Gelenkfahrzeug mit zwei Fahrzeugen bzw.
Teilfahrzeugen 2, 3, die über ein nicht näher darge
stelltes, jedoch allgemein bekanntes Drehkranzgelenk
gelenkig miteinander verbunden sind. Zwischen den bei
den Fahrzeugen 2, 3 ist eine Übergangsvorrichtung 1
vorgesehen, die einen röhrenförmigen, die beiden Fahr
zeuge verbindenden Faltenbalg 10 aufweist, der aus ei
ner Vielzahl von in seiner Längsrichtung aufeinander
folgenden Falten besteht, die Seitenwände und eine
Decke des Faltenbalgs bilden.
Die Übergangsvorrichtung 1 dient für Personen zum ge
schützten Überwechseln von einem Fahrzeug zum anderen.
Der im wesentlichen ziehharmonikaförmig ausgebildete
Faltenbalg 10 gewährleistet eine Relativbewegung, bei
spielsweise in Kurvenfahrten, zwischen den beiden Fahr
zeugen 2 und 3.
Im folgenden wird anhand der Fig. 2 bis 6 der Faltenbalg
10 näher erläutert.
Der dargestellte Faltenbalg besteht im wesentlichen aus
Seitenwänden 11a, 11b, einer Decke 12 und einem Boden
13. Je nach Ausgestaltung der Übergangsvorrichtung kann
unter Umständen auch auf den Boden 13 verzichtet wer
den.
In der Vorderansicht ist der Faltenbalg röhrenförmig
mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt ausgebil
det.
Die Falten der Decke 12 bilden auf der Außenseite des
Faltenbalgs 10 Rinnen 12a, 12b, . . . , die sich im we
sentlichen bis zur vertikalen Außenbegrenzung der Sei
tenwände erstrecken. Auch die Seitenwände bilden auf
der Außenseite des Faltenbalgs nach unten offene Rinnen
11c, 11d, die nach oben durch die Bereiche 12c der Rin
nen 12a, 12b begrenzt werden.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß insbesondere
Regenwasser und Schmutz nach außen bzw. unten ablaufen
kann.
Die Faltentiefe läßt sich individuell nach den Gegeben
heiten ausführen. Die Anzahl der erforderlichen Falten
ist in Abhängigkeit von der Faltentiefe und dem jewei
ligen Auszug des kompletten Faltenbalgs zu ermitteln.
Zur Abstützung des Faltenbalgs sind Rahmenelemente 14
vorgesehen, die sich von der einen Seitenwand 11a über
die Decke 12 zur gegenüberliegenden Seitenwand 11b und
ggf. über Teile des Bodenbereichs 13 erstrecken und
sich im Inneren des Faltenbalges 10 in dessen Falten
bis zur äußeren Faltkante 20, 23 erstrecken und im Be
reich der äußeren Faltkante mit dem Faltenbalg verbun
den sind. Diese Rahmenelemente 14 sind flach aus
gebildet, um das Zusammendrücken des Faltenbalgs 10
möglichst wenig zu behindern, und sind aus Kunststoff,
beispielsweise aus PA-, PE-, PP-, PVC-Material, herge
stellt.
Die innen angeordneten Rahmenelemente 14 werden zweck
mäßigerweise im Bereich der äußeren Faltenkanten von
außen mit dem Balgmaterial vernäht, wie dies durch die
strichpunktierte Linie 15 in Fig. 2 angedeutet ist. Zu
sätzlich werden die äußeren Faltkanten zweckmäßiger
weise geklammert und mit einer entsprechend ausgebilde
ten Klemmschiene abgeklemmt.
Fig. 5 zeigt einen ebenen Balgmaterialzuschnitt, bei dem
die Faltkanten mit durchgezogenen Linien angedeutet
sind. Dieser Balgmaterialzuschnitt ist beispielhaft für
einen Faltenbalg mit drei hintereinander angeordneten
Falten dargestellt, wobei der Faltenbalg im fertigen
Zustand Seitenwände 11a, 11b und eine Decke 12 umfaßt.
Die einzelnen Faltkanten sind mit Bezugszeichen verse
hen, die auch in den Fig. 2 bis 4 verwendet werden. Die
Decke 12 wird im wesentlichen durch außenliegende Falt
kanten 20 und Rinnen 12a, 12b mit gestrichelt darge
stellten Scheitellinien 21 gebildet. Die Decke 12 wird
ferner von den Seitenwänden 11a, 11b durch quer hierzu
verlaufende Faltkanten 22 getrennt. Die Seitenwände
weisen jeweils wieder außenliegende Faltkanten 23 und
Rinnen 11c, 11d mit gestrichelt dargestellten Scheitel
linien 24 auf, die jeweils in der Verlängerung der
Faltkanten 20 bzw. Scheitellinien 21 der Decke 12 ver
laufen.
Nachdem das Balgmaterial längs der Faltkanten 20 und 23
mit den Rahmenelementen vernäht ist, bilden sich durch
die Einschwenkung der einzelnen Rinnen 11c, 11d, 12a,
12b Faltkanten 25, die mit der Faltkante 22 auf dem
ebenen Balgmaterialzuschnitt jeweils eine Art gleich
schenkliges Dreieck bilden.
Erfindungsgemäß ist das Balgmaterial im Bereich der au
ßenliegenden Faltkanten 20, 23 perforiert. Das bisher
üblicherweise für Übergangsvorrichtungen verwendete Ge
webematerial läßt sich ohne Perforation nicht zu einem
Faltenbalg verarbeiten.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese Falt
kanten mit schlitzförmigen Perforationen 26 versehen.
Im Rahmen der Erfindung sind jedoch auch äquivaltente
Bearbeitungsmöglichkeiten, wie beispielsweise durch
Schlitzen des Balgmaterials längs der Faltkante oder
eine Wärmebehandlung denkbar.
Die Rahmenelemente 14 sind in den Falten angeordnet,
deren Außenkanten die schlitzförmigen Perforationen 26
aufweisen.
Üblicherweise weisen die Faltenbalge für Übergangsvor
richtungen auch einen Boden auf, der entweder als sepa
rates Bauteil mit den Seitenwänden 11a, 11b gekoppelt
werden kann oder, wie im vorliegenden Fall, zusammen
mit den Seitenwänden und der Decke aus einem gemeinsa
men, zusammenhängenden Balgmaterialzuschnitt herge
stellt wird. In diesem Fall müßte der in Fig. 5 darge
stellte Balgmaterialzuschnitt links und rechts noch um
jeweils die für den Boden vorgesehenen Abschnitte er
gänzt werden. Der Verlauf der Faltkanten entspricht da
bei denen der Seitenwände. Es ist besonders vorteil
haft, wenn im Bereich des Drehgestells wenigstens ein
Teilstück des Bodens herausgenommen werden kann, um da
durch auf einfache Weise Reparaturarbeiten durchführen
zu können. Eine Verbindung dieses herausnehmbaren Teil
stücks mit dem Faltenbalg kann beispielsweise über Pla
nenösen oder über einen Klettenverschluß erreicht wer
den.
Im vorliegenden Fall wird der Boden 13 durch jeweils
zwei sich an die Seitenwände 11a, 11b anschließenden
Bodenelemente gebildet, die sich zweckmäßigerweise in
der Mitte etwas überlappen. Im Überlappungsbereich, der
in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 13a versehen ist, sind
geeignete Verschlußmittel vorgesehen, um die beiden Bo
denelemente miteinander zu verbinden. Derartige Ver
schlußmittel können beispielsweise durch sogenannte
Planenösen oder Klettbänder verwirklicht werden.
Der Faltenbalg wird an seinem Faltenbalgende 10a in ge
eigneter Weise mit jeweils einem an den Fahrzeugen 2, 3
vorgesehenen Endrahmen 4 oder einem Mittelstandsprofil
gekoppelt (siehe Fig. 6). Zu diesem Zweck sind Mittel
zum Festlegen des Faltenbalgendes 10a gegenüber dem
Endrahmen 4 vorgesehen. So weist jedes Faltenbalgende
10a ein integriertes, über Boden, Seitenwände und Decke
umlaufendes Spannkabel 5 auf. Am Endrahmen 4 ist eine,
beispielsweise durch ein bekanntes J-Profil 8 bereitge
stellte Umfangsnut zur Aufnahme des mit dem Faltenbal
gende 10a versehenen Spannkabels vorgesehen.
Üblicherweise wird in das J-Profil zunächst eine Gummi-
oder Kunststoffleiste 6 eingelegt, die das mit dem
Spannkabel versehene Faltenbalgende 10a aufnimmt. Das
Spannkabel 5 ist zweckmäßigerweise kunststoffbe
schichtet und am Faltenbalgende 10a eingenäht. Die bei
den Kabelenden des Spannkabels 5 werden im Bereich des
Bodens 13 des Faltenbalgs 10 mit einem geeigneten,
nicht näher dargestellten Spannschloß verkoppelt.
Je nach Anwendungsfall wird der Faltenbalg 10 nicht als
einteiliger, durchgehender Faltenbalg zwischen den bei
den Fahrzeugen 2, 3 ausgebildet. So kann beispielsweise
in der Mitte ein Mittelstandsprofil vorgesehen werden,
das mit dem Drehkranzgelenk verbunden ist, an dem dann
auf beiden Seiten jeweils ein Faltenbalg befestigt
wird.
Zum Schutz der außenliegenden Faltkanten 20, 23 werden
von außen Schutzleisten 7 angebracht, die zudem den ge
samten Faltenbalg zusätzlich stabilisieren.
In Fig. 7 ist ein Faltenbalg gemäß einem zweiten erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiel dargestellt. Er unter
scheidet sich von dem bisher beschriebenen Faltenbalg
lediglich dadurch, daß seine Decke 12′ von der Mitte zu
den Seitenwänden um einen Winkel α geneigt ist. Eine
derartige Ausgestaltung bewirkt ein verbessertes Ablau
fen von Regenwasser auf der Decke des Faltenbalges.
Das in Fig. 8 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt
einen Faltenbalg mit Pultdach, bei dem die 12′′ Decke
von einer Seitenwand 11′′a zur anderen Seitenwand 11′′b
um einen Winkel β geneigt ist.
In Fig. 9 ist schließlich ein viertes Ausführungsbei
spiel des Faltenbalgs im Bereich des Faltenbalgendes
dargestellt. Das Faltenbalgende dieses Ausführungsbei
spieles wird durch eine Anschlußfalte 16 gebildet, die
über das letzte Rahmenelement 14 mit dem Faltenbalg
verbunden wird, wobei die Anschlußfalte mit einem Ende
mit dem Rahmenelement 14 und dem Balgmaterial längs der
strichpunktierten Linien 15 vernäht wird.
Das andere Ende wird entsprechend der Kontur der Um
fangsnut des Endrahmens zusammen mit dem Spannkabel 5
vernäht. Die beiden Kabelenden werden durch ein ge
eignetes Spannschloß 17 verkoppelt.
Die erfindungsgemäße Übergangsvorrichtung zeichnet sich
mit den eingearbeiteten Rahmenelemente, die sich im In
neren des Faltenbalgs in dessen Falten bis zur äußeren
Faltkante erstrecken, durch eine besonders gute Stabi
lität aus. Nachdem die innenliegenden Falten weder ab
genäht noch mit Schutzleisten versehen werden müssen,
ergibt sich ein besonders großer Auszug der Übergangs
vorrichtung, wodurch sich die Zahl der Falten verrin
gern läßt.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Übergangsvor
richtung wird der Balgmaterialzuschnitt längs der äuße
ren Faltkanten 20, 23 perforiert, wobei in den Eckbe
reichen zwischen Seitenwand und Decke ein Abstand von
beispielsweise 25 bis 30 mm gehalten wird, um dort die
Dichtheit des Faltenbalges zu gewährleisten. Parallel
hierzu können die Rahmenelemente 14 aus entsprechenden
Kunststoffplatten in der gewünschten Kontur ausge
schnitten werden. Schließlich wird das Balgmaterial
längs der äußeren Faltkanten 20, 23 mit jeweils einem
Rahmenelement 14 vernäht, wobei sich zwischen jeweils
zwei Rahmenelementen die Rinnen 11c, 11d bzw. 12a, 12b
durch Einschwenken des Balgmaterials ausbilden.
Am vorderen und hinteren Ende wird beispielsweise die
in Fig. 9 dargestellte Anschlußfalte 16 zusammen mit
Balgmaterial und Rahmenelement vernäht. Zum Schutz der
äußeren, vernähten Faltkanten werden schließlich
Schutzleisten aufgeklemmt.
Dieses Verfahren gewährleistet eine einfache und
zeitsparende Herstellung der Übergangsvorrichtung.
Claims (18)
1. Übergangsvorrichtung (1) für zwei gelenkig miteinan
der verbundene Fahrzeuge (2, 3) mit
- einem röhrenförmigen, die beiden Fahrzeuge ver bindenden Faltenbalg (10), der aus einer Viel zahl von in seiner Längsrichtung aufeinanderfol genden Falten besteht, die Seitenwände und eine Decke des Faltenbalgs bilden, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Decke (12, 12′) und die Seitenwände (11a, 11b) des Faltenbalgs im Bereich mehrerer aufein anderfolgender Falten aus einem gemeinsamen, zu sammenhängenden Balgmaterialzuschnitt bestehen
- einem röhrenförmigen, die beiden Fahrzeuge ver bindenden Faltenbalg (10), der aus einer Viel zahl von in seiner Längsrichtung aufeinanderfol genden Falten besteht, die Seitenwände und eine Decke des Faltenbalgs bilden, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Decke (12, 12′) und die Seitenwände (11a, 11b) des Faltenbalgs im Bereich mehrerer aufein anderfolgender Falten aus einem gemeinsamen, zu sammenhängenden Balgmaterialzuschnitt bestehen
- - und das Balgmaterial im Bereich der äußeren Faltkanten (20, 23) perforiert ist.
2. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß den Faltenbalg (10) abstützende
Rahmenelemente (14) vorgesehen sind, die sich von
einer Seitenwand (11a) über die Decke (12) zur ge
genüberliegenden Seitenwand (11b) erstrecken und
sich im Inneren des Faltenbalges in dessen Falten
bis zur äußeren Faltkante (20, 23) erstrecken und im
Bereich der äußeren Faltkante mit dem Faltenbalg
verbunden sind.
3. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rahmenelemente (14) flach aus
gebildet sind.
4. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rahmenelemente (14) aus Kunst
stoffmaterial bestehen.
5. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rahmenelemente (14) im Bereich
der äußeren Faltkanten (20, 23) von außen mit dem
Balgmaterial vernäht sind.
6. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Falten der Decke (12) auf der
Außenseite des Faltenbalgs (10) Rinnen (12a, 12b)
bilden, die sich im wesentlichen bis zur vertikalen
Außenbegrenzung der Seitenwände (11a, 11b) erstrec
ken.
7. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Falten der Seitenwände (11a,
11b) auf der Außenseite des Faltenbalgs nach unten
offene Rinnen (11c, 11d) bilden.
8. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Decke (12′) des Faltenbalgs
(10) von seiner Mitte zu den Seitenwänden abfallend
ausgebildet ist.
9. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Decke (12′′) des Faltenbalgs
von einer Seitenwand (11′′) zur anderen Seitenwand
(11′′b) abfallend ausgebildet ist.
10. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Faltenbalg ferner einen Boden
(13) aufweist, der sich an die Seitenwände (11a,
11b) anschließt.
11. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß auch der Boden (13) durch den ge
meinsamen, zusammenhängenden Balgmaterialzuschnitt
gebildet wird.
12. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Boden (13) durch zwei, jeweils
mit den Seitenwänden (11a, 11b) verbundene Bodenele
mente gebildet wird, die über Verschlußmittel mit
einander verkoppelt werden.
13. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Faltenbalg in seiner Längs
richtung mehrteilig ausgebildet ist, wobei zwischen
den einzelnen Teilen Zwischenrahmen vorgesehen sind.
14. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß Mittel zum Festlegen der beiden
Faltenbalgenden (10a) gegenüber jeweils einem End
rahmen (4) der Fahrzeuge (2, 3) vorgesehen sind.
15. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß an jedem Faltenbalgende (10a) ein
integriertes, über Boden, Seitenwände und Decke um
laufendes Spannkabel (5) vorgesehen ist und der End
rahmen (4) eine Umfangsnut zur Aufnahme des mit dem
Spannkabel (5) versehenen Faltenbalgendes aufweist.
16. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Spannkabel (5) zwei Kabelenden
aufweist, die im Bereich des Bodens (13) des Falten
balges (10) mit einem Spannschloß verkoppelt werden.
17. Übergangsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Spannkabel (5) durch ein am
Faltenbalgende (10a) eingenähtes, kunststoffbe
schichtetes Kabel gebildet wird.
18. Verfahren zur Herstellung einer Übergangsvorrichtung
nach Anspruch 1, wobei
- a) der Balgmaterialzuschnitt längs der äußeren Faltkanten (20, 23) perforiert wird,
- b) die Rahmenelemente (14) ausgeschnitten werden und
- c) das Balgmaterial längs der äußeren Faltkanten (20, 23) mit jeweils einem Rahmenelement (14) vernäht werden, wobei sich zwischen jeweils zwei Rahmenelementen (14) Rinnen (11c, 11d, 12a, 12b) von Seitenwand (11a, 11b) und Decke (12) durch Einschwenkung des Balgmaterials ausbilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996138154 DE19638154A1 (de) | 1996-09-18 | 1996-09-18 | Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996138154 DE19638154A1 (de) | 1996-09-18 | 1996-09-18 | Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19638154A1 true DE19638154A1 (de) | 1998-03-19 |
Family
ID=7806078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996138154 Withdrawn DE19638154A1 (de) | 1996-09-18 | 1996-09-18 | Übergangsvorrichtung für zwei gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge sowie ein Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (1)
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