DE19638908C1 - Tennissaite - Google Patents
TennissaiteInfo
- Publication number
- DE19638908C1 DE19638908C1 DE1996138908 DE19638908A DE19638908C1 DE 19638908 C1 DE19638908 C1 DE 19638908C1 DE 1996138908 DE1996138908 DE 1996138908 DE 19638908 A DE19638908 A DE 19638908A DE 19638908 C1 DE19638908 C1 DE 19638908C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filament yarns
- string
- twisted
- twisting
- string according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 229920000106 Liquid crystal polymer Polymers 0.000 claims abstract description 3
- 239000004977 Liquid-crystal polymers (LCPs) Substances 0.000 claims abstract description 3
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 11
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 claims description 3
- 235000009854 Cucurbita moschata Nutrition 0.000 claims 1
- 240000001980 Cucurbita pepo Species 0.000 claims 1
- 235000009852 Cucurbita pepo Nutrition 0.000 claims 1
- 235000020354 squash Nutrition 0.000 claims 1
- 239000004979 Vectran Substances 0.000 abstract description 2
- 229920000508 Vectran Polymers 0.000 abstract description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 description 1
- 241001494479 Pecora Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/44—Yarns or threads characterised by the purpose for which they are designed
- D02G3/444—Yarns or threads for use in sports applications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B51/00—Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
- A63B51/02—Strings; String substitutes; Products applied on strings, e.g. for protection against humidity or wear
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D10—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B2331/00—Fibres made from polymers obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. polycondensation products
- D10B2331/04—Fibres made from polymers obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. polycondensation products polyesters, e.g. polyethylene terephthalate [PET]
- D10B2331/042—Fibres made from polymers obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. polycondensation products polyesters, e.g. polyethylene terephthalate [PET] aromatic polyesters, e.g. vectran
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Saite gemäß Oberbegriff des An
spruchs 1.
Neben Saiten aus Naturdarm, die aus Därmen von Rindern oder
Schafen hergestellt werden, gibt es eine Vielzahl unterschied
licher sogenannter Kunstsaiten, die synthetisch hergestellt
werden. Speziell zum Bespannen von Tennisschlägern gibt es
eine große Anzahl unterschiedlicher Kunstsaiten, die unter
schiedlichste Spielerinteressen befriedigen und die im Gegen
satz zu Naturdarmsaiten weniger witterungsempfindlich sind. So
existieren Kunstsaiten, die homogen aus einem Material her
gestellt sind und welche einfach und kostengünstig hergestellt
werden können. Weitere Kunstsaiten bestehen aus mehreren mit
einander verdrehten Fasern oder einer Kernfaser, die ein- oder
mehrlagig mit anderen Fasern umflochten ist. Die Auswahl
unterschiedlichster Materialien für derartige Saiten gewähr
leistet unterschiedlichste Spieleigenschaften und erlaubt den
Einsatz von Kunstsaiten für Schläger, die unterschiedlichste
Rahmengeometrien aufweisen.
Beim Bespannen eines Rahmens wird die Saite mit einer vor
bestimmten Kraft zwischen den Ösen des Rahmens verspannt. Je
größer die zum Spannen der Saite aufgewandte Kraft, um so
größer ist die resultierende Bespannungshärte des Schlägers,
die im allgemeinen Sprachgebrauch mit der Kraft übereinstimmt,
mit der die Saite gespannt wird. Den bisher bekannten Kunst-
und Darmsaiten ist gemeinsam, daß innerhalb weniger Stunden
nach dem Bespannen Relaxationserscheinungen auftreten, wodurch
die Saite an Spannung verliert und die Bespannungshärte des
Schlägers um bis zu 20% nachlassen kann. Bisher bekannte
Materialien, die kein Relaxationsverhalten zeigen, sind zur
Herstellung der bekannten Saiten nicht geeignet, da diese
Materialien eine Elastizität aufweisen, die unterhalb der für
derartige Saiten gewünschten Elastizität liegt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Saite zur
Verfügung zu stellen, die gegenüber den bisher bekannten Sai
ten ein deutlich verringertes Relaxationsverhalten aufweist
und einfach herzustellen ist.
Dieses Problem wird mit einer Saite gelöst, die die Merkmale
des Anspruchs 1 aufweist.
Zur Herstellung der beschriebenen Saite sind Filamente aus
Flüssigkristallpolymeren (liquid crystal polymers) wie das
Produkt Vectran (Warenzeichen) geeignet, die eine maximale
Dehnung von weniger als 3% aufweisen, wobei die resultierende
Saite durch abwechselndes Verdrehen und Verzwirnen der Aus
gangsfilamentgarne zu den Filamentgarnen und der Filamentgarne
zu der Saite eine maximale Dehnung von mehr als 9% aufweisen
kann.
Neben einem geringen Relaxationsverhalten bieten aus derarti
gen Materialien hergestellte Saiten den Vorteil, daß sie die
Reißfestigkeit bisher bekannter Saiten bei vergleichsweise
niedrigem Saitendurchmesser aufweisen, so daß sich insbesonde
re oben genannte Vorteile beim Spielen von Top-Spin und Slice-
Bällen sowie ein verbessertes Ballgefühl ergeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, Filamentgarne vor dem
Verzwirnen so in sich zu verdrehen, daß eine Längenreduktion
des Filamentgarns eintritt, wobei aus dieser Längenreduktion
eine Elastizität des Filamentgarns resultiert, die größer ist
als die Elastizität des unverdrehten Filamentgarns. Durch
miteinander Verzwirnen mehrerer derart in sich verdreht er
Filamentgarne entsteht eine Faser, die bei starker Verzwirnung
der einzelnen Filamentgarne ebenfalls in der Länge reduziert
wird, woraus eine zusätzliche Elastizität resultiert. Die so
entstandene Faser kann zusammen mit bereits bekannten Fasern
dazu verwendet werden, Saiten herzustellen, beispielsweise
durch Umzwirnen einer Kernfaser mit der aus miteinander ver
zwirnten Filamentgarnen bestehenden Faser nach der Erfindung.
Eine Ausführungsform einer Saite nach der Erfindung sieht vor,
daß die Saite ausschließlich aus miteinander verzwirnten Fila
mentgarnen besteht, die jeweils in sich verdreht sind. Diese
Ausführungsform bietet den Vorteil, daß die Saite nur aus
einem Material gefertigt wird, so daß unterschiedliche Deh
nungsverhalten anderer verwendeter Materialien nicht berück
sichtigt werden müssen.
Die aus dem Verdrehen der einzelnen Filamentgarne und dem
anschließenden Verzwirnen derselben resultierende Elastizität
ergibt sich besonders dann, wenn die Filamentgarne in einer
ersten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnt sind, die
entgegengesetzt ist zu einer ersten Verdrehrichtung, in der
die einzelnen Filamentgarne in sich verdreht sind.
Das Elastizitätsverhalten der Saiten nach der Erfindung läßt
sich dadurch steigern, daß die einzelnen Filamentgarne wieder
um aus miteinander verzwirnten Ausgangsfilamentgarnen beste
hen, wie in einer weiteren Ausführungsform einer Saite nach
der Erfindung vorgeschlagen ist. Die Ausgangsfilamentgarne
bestehen vorzugsweise aus jeweils einem in einer zweiten Ver
drehrichtung in sich verdrehten Filament oder aus mehreren in
der zweiten Verdrehrichtung miteinander verzwirnten Filamen
ten. Wie beim Verzwirnen der Filamentgarne in einer ersten
Verzwirnrichtung, die vorzugsweise entgegengesetzt ist zu
einer ersten Verdrehrichtung der einzelnen Filamentgarne,
ergeben sich Vorteile, wenn die Ausgangsfilamentgarne in einer
zweiten Verzwirnrichtung zu den Filamentgarnen verzwirnt sind,
wobei die zweite Verzwirnrichtung entgegengesetzt ist zu der
zweiten Verdrehrichtung, in der entweder einzelne Filamente
verdreht sind oder in der mehrere Filamente miteinander ver
zwirnt sind, um ein Ausgangsfilamentgarn zu bilden.
Um zu verhindern, daß sich die aus miteinander verzwirnten
Ausgangsfilamentgarnen bestehenden Filamentgarne beim Ver
drehen in der ersten Verdrehrichtung entzwirnen, sind die
erste Verdrehrichtung und die zweite Verzwirnrichtung vorzugs
weise gleich, wie in einer weiteren Ausführungsform einer
Saite nach der Erfindung vorgeschlagen ist.
Die Anzahl der Ausgangsfilamentgarne, aus denen ein Filament
garn besteht sowie die Anzahl der Filamentgarne, die zu einer
Saite bzw. zu einem Bestandteil einer Saite verzwirnt sind,
kann variieren. Im allgemeinen wird die Reißfestigkeit einer
Saite zunehmen, je mehr ,miteinander verzwirnte Filamentgarne
sie aufweist bzw. je mehr Ausgangsfilamentgarne die einzelnen
Filamentgarne aufweisen. Neben dem Durchmesser der zur Her
stellung einer Saite verwendeten Filamentgarne bzw. Ausgangs
filamentgarne hängt der Durchmesser einer Saite von der Anzahl
der verwendeten Filamentgarne bzw. Ausgangsfilamentgarne ab.
Mit zunehmender Anzahl der Filamentgarne und/oder Ausgangs
filamentgarne wird der Durchmesser einer Saite zunehmen, wobei
der Durchmesser einer Saite beim Bespannen eines Rahmens ein
limitierender Faktor ist, da die Saite durch Ösen des Rahmens
gefädelt werden muß. Aus spieltechnischen Gründen ist man
bemüht, speziell bei Tennissaiten, die Saiten möglichst dünn
herzustellen, um dadurch bei einem bespannten Rahmen einen
möglichst großen Abstand zwischen einzelnen quer verlaufenden
und längs verlaufenden Saiten zu erreichen. Größere Saiten
abstände bringen insbesondere bei Top-Spin- oder Slice-Schlä
gen, bei denen es darauf ankommt den Ball möglichst stark in
Drehung zu versetzen, Vorteile mit sich.
Eine Ausführungsform einer Saite nach der Erfindung, bei der
sowohl Reißfestigkeit als auch geringer Saitendurchmesser
ausreichend berücksichtigt sind, sieht vor, daß eine Saite aus
drei in einer ersten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten
Filamentgarnen besteht, die in einer ersten Verdrehrichtung in
sich verdreht sind, wobei die Filamentgarne aus jeweils vier
in einer zweiten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten
Ausgangsfilamentgarnen bestehen, welche wiederum aus jeweils
einem in einer zweiten Verdrehrichtung in sich verdrehten
Filament bestehen. Vorzugsweise ist die erste Verdrehrichtung
gleich der zweiten Verzwirnrichtung und die erste Verzwirn
richtung entgegengesetzt zu der ersten Verdrehrichtung, sowie
die zweite Verdrehrichtung entgegengesetzt zu der zweiten
Verzwirnrichtung.
Die beschriebenen Saiten können mit üblichen Schutzschichten
überzogen werden, um die Saite während des Einsatzes vor Wit
terungseinflüssen und/oder erhöhter Abnutzung durch Reibung zu
schützen, die insbesondere dann verstärkt ist, wenn im Freien
gespielt wird und Sand oder Schmutz an den Bällen haftet.
Ebenso kann die Saite eine Strukturierung aufweisen, die
dadurch gegeben sein kann, daß die Saite samt Schutzüberzug
einen polygonförmigen, beispielsweise einen dreieckigen oder
rechteckigen Querschnitt aufweist, so daß durch die Saite
besonders das Spielen von Top-Spin- oder Slice-Bällen unter
stützt wird. Eine Strukturierung der Saite kann auch durch
Umzwirnen der Saite in großen Abständen mit einer weiteren
Faser erfolgen. Die so entstehenden Unebenheiten auf der Ober
fläche der Saite unterstützen ebenfalls das Spielen von Top-
Spin- oder Slice-Bällen, da der Ball durch die Unebenheiten
auf der Saitenoberfläche besser in Drehung versetzt werden
kann.
Die Herstellung einer Saite nach der Erfindung wird nachfol
gend anhand einer Figur erläutert, wobei der Aufbau der Saite
deutlich wird.
In Fig. 1a ist eine Saite 1 dargestellt, die aus drei Fila
mentgarnen 2 besteht, die, wie in der Figur angedeutet, in
einer ersten Verzwirnrichtung zu der Saite 1 verzwirnt sind.
Vor dem Verzwirnen werden die drei Filamentgarne 2 in einer
ersten Verdrehrichtung, wie in der Figur angedeutet, in sich
verdreht. Das Verdrehen der Filamentgarne 2 und/oder das Ver
zwirnen der Filamentgarne 2 zu der Saite 1 erfolgt so, daß
eine Längenreduktion der Filamentgarne 2 und/oder der aus
zusammengezwirnten Filamentgarnen 2 bestehenden Saite 1 auf
tritt, wobei aus dieser Längenreduktion eine Elastizität der
Saite 1 resultiert. Wie in Fig. 1a dargestellt, erfolgt das
Verdrehen der Filamentgarne 2 in der ersten Verdrehrichtung,
die entgegengesetzt ist zu der ersten Verzwirnrichtung, in der
die Filamentgarne 2 zu der Saite 1 zusammengezwirnt werden. In
dem dargestellten Beispiel werden die Filamentgarne 2 in
Rechtsrichtung verdreht und anschließend in Linksrichtung zu
der Saite I verzwirnt.
Aus Fig. 1b wird der Aufbau eines der Filamentgarne 2 deut
lich, welches aus vier miteinander verzwirnten Ausgangsfila
mentgarnen 3 besteht. Die Ausgangsfilamentgarne 3 sind in dem
dargestellten Beispiel in einer zweiten Verzwirnrichtung zu
dem Filamentgarn 2 verzwirnt, wobei die Ausgangsfilamentgarne
3 vor dem Verzwirnen in einer zweiten Verdrehrichtung in sich
verdreht werden. Das Verdrehen der Ausgangsfilamentgarne 3
und/oder das Verzwirnen der Ausgangsfilamentgarne 3 zu dem
Filamentgarn 2 erfolgt so, daß sich eine Längenreduktion der
Ausgangsfilamentgarne 3 und/oder des Filamentgarns 2 ergibt,
wobei aus dieser Längenreduktion eine Elastizität des Fila
mentgarns 2 resultiert. Die aus dem Verdrehen des Filament
garns 2 (wie in Fig. 1a dargestellt) resultierende Elastizi
tät wird durch den Aufbau eines Filamentgarns 2 aus in sich
verdrehten Ausgangsfilamentgarnen 3, wie in Fig. 1b dar
gestellt, zusätzlich gesteigert. Wie in Fig. 1b dargestellt,
erfolgt das Verzwirnen der Ausgangsfilamentgarne 3 in der
zweiten Verzwirnrichtung, die entgegengesetzt ist zu der zwei
ten Verdrehrichtung, in der die Ausgangsfilamentgarne 3 in
sich verdreht sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
erfolgt das Verzwirnen der Ausgangsfilamentgarne 3 in Rechts
richtung, während das Verdrehen der Ausgangsfilamentgarne 3 in
Linksrichtung erfolgt.
Die Ausgangsfilamentgarne 3 bestehen aus einem in sich ver
drehten Filament oder auch aus mehreren miteinander verzwirn
ten Filamenten.
Es ist für den Fachmann offensichtlich, daß die Filamentgarne
2 auch aus einer anderen Anzahl als vier Ausgangsfilamentgar
nen 3 bestehen können und daß die Saite 1 auch aus einer ande
ren Anzahl als drei Filamentgarnen 2 bestehen kann. Weiterhin
ist für den Fachmann offensichtlich, daß die in Fig. 1a als
Saite 1 bezeichnete Faser ein Filamentgarn 2 ist, welches wie
derum in sich verdreht und mit anderen derartigen Filamentgar
nen 2 verzwirnt werden kann, um eine neue Saite 1 zu bilden, die
größer im Durchmesser ist als die in Fig. 1a dargestellte
Saite 1.
Kern der Erfindung ist es, Filamentgarne 2 bereitzustellen, die
aus verzwirnten in sich verdrehten Filamentgarnen 2 bestehen,
wobei das resultierende Filamentgarn 2 eine Elastizität auf
weist, die größer ist als die der zur Herstellung der Fila
mentgarne 2 verwendeten Filamente.
Claims (12)
1. Saite, insbesondere für Tennisschläger, Squashschläger
und Badmintonschläger mit einer maximalen Dehnung von
mehr als 9%, wobei die Saite (1) miteinander verzwirnte
Filamentgarne (2) aufweist, die jeweils in sich verdreht
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Filamentgarne (2)
Filamente aus Flüssigkristallpolymeren aufweisen, die
eine maximale Dehnung von weniger als 3% besitzen und daß
die maximale Dehnung von mehr als 9% für die Saite (1)
durch Verzwirnen und/oder Verdrehen der Filamente
und/oder der Filamentgarne (2) erreicht wird.
2. Saite nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
ausschließlich aus miteinander verzwirnten Filamentgarnen
(2) besteht, die jeweils in sich verdreht sind.
3. Saite nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Filamentgarne (2) in einer ersten Verzwirnrichtung
verzwirnt sind, die entgegengesetzt ist zu einer ersten
Verdrehrichtung, in der die einzelnen Filamentgarne (2)
in sich verdreht sind.
4. Saite nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Filamentgarne (2) aus in einer
zweiten Verzwirnrichtung miteinander verzwirnten Aus
gangsfilamentgarnen (3) bestehen.
5. Saite nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgangsfilamentgarne (3) aus jeweils einem in einer
zweiten Verdrehrichtung in sich verdrehten Filament be
stehen.
6. Saite nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgangsfilamentgarne (3) aus mehreren in der zweiten
Verdrehrichtung miteinander verzwirnten Filamenten beste
hen.
7. Saite nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Verzwirnrichtung, entgegen
gesetzt ist zu der zweiten Verdrehrichtung.
8. Saite nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Verzwirnrichtung gleich der
ersten Verdrehrichtung ist.
9. Saite nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie aus drei in der ersten Verzwirnrichtung
miteinander verzwirnten Filamentgarnen (2) besteht, die
in der ersten Verdrehrichtung in sich verdreht sind und
aus jeweils vier in der zweiten Verzwirnrichtung mitein
ander verzwirnten Ausgangsfilamentgarnen (3) bestehen.
10. Saite nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit einer Schutzschicht überzogen
ist.
11. Saite nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie
mit Schutzschicht einen polygonförmigen Querschnitt auf
weist.
12. Saite nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Saite (1) struktu
riert ist, insbesondere durch Umzwirnen mit einer Faser.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996138908 DE19638908C1 (de) | 1996-09-23 | 1996-09-23 | Tennissaite |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996138908 DE19638908C1 (de) | 1996-09-23 | 1996-09-23 | Tennissaite |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19638908C1 true DE19638908C1 (de) | 1998-04-09 |
Family
ID=7806560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996138908 Expired - Fee Related DE19638908C1 (de) | 1996-09-23 | 1996-09-23 | Tennissaite |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19638908C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19931860B4 (de) * | 1999-07-09 | 2006-09-14 | Monofil-Technik Gesellschaft für Synthese Monofile mbH | Saite für Ballspielschläger |
| DE102007030159A1 (de) | 2007-06-27 | 2009-01-02 | Teijin Monofilament Germany Gmbh | Mechanisch strukturierte PET-Monofilamente, insbesondere daraus bestehende Saiten für Ballspielschläger |
| DE102007062238A1 (de) | 2007-12-21 | 2009-06-25 | Teijin Monofilament Germany Gmbh | Monofilamente mit strukturiertem Querschnitt auf der Basis einer Mischung aus Polyester und Polyolefinen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2401291A (en) * | 1943-06-11 | 1946-05-28 | Du Pont | Racket string |
| US4238262A (en) * | 1978-07-26 | 1980-12-09 | Fishel Clark W | Applying particles and adhesive to racquet strings |
| US5145172A (en) * | 1989-05-05 | 1992-09-08 | Gosen Co., Ltd. | String for racket |
| DE4302507A1 (de) * | 1992-12-29 | 1994-08-04 | Liu Wen Chung | Spielschläger mit neuartiger Saitenfläche |
-
1996
- 1996-09-23 DE DE1996138908 patent/DE19638908C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2401291A (en) * | 1943-06-11 | 1946-05-28 | Du Pont | Racket string |
| US4238262A (en) * | 1978-07-26 | 1980-12-09 | Fishel Clark W | Applying particles and adhesive to racquet strings |
| US5145172A (en) * | 1989-05-05 | 1992-09-08 | Gosen Co., Ltd. | String for racket |
| DE4302507A1 (de) * | 1992-12-29 | 1994-08-04 | Liu Wen Chung | Spielschläger mit neuartiger Saitenfläche |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Prospekt "Kirschbaum" (25.2.93) * |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19931860B4 (de) * | 1999-07-09 | 2006-09-14 | Monofil-Technik Gesellschaft für Synthese Monofile mbH | Saite für Ballspielschläger |
| DE102007030159A1 (de) | 2007-06-27 | 2009-01-02 | Teijin Monofilament Germany Gmbh | Mechanisch strukturierte PET-Monofilamente, insbesondere daraus bestehende Saiten für Ballspielschläger |
| DE102007030159B4 (de) * | 2007-06-27 | 2015-08-06 | Perlon Nextrusion Monofil GmbH | Mechanisch strukturierte PET-Monofilamente, insbesondere daraus bestehende Saiten für Ballspielschläger |
| DE102007062238A1 (de) | 2007-12-21 | 2009-06-25 | Teijin Monofilament Germany Gmbh | Monofilamente mit strukturiertem Querschnitt auf der Basis einer Mischung aus Polyester und Polyolefinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69019120T2 (de) | Künstlicher rasen, florgarn für einen künstlichen rasen sowie verfahren zur herstellung eines derartigen rasens. | |
| DE69713659T2 (de) | Aufbau eines endlosen Leistungstreibriemens, Kabel dafür und Methoden zu deren Herstellung | |
| DE2656082C3 (de) | Tennisschläger | |
| DE2754947C2 (de) | Schnur | |
| DE19526721B4 (de) | Reifencord | |
| DE2728339A1 (de) | Verfahren zur herstellung von saiten | |
| DE69524786T2 (de) | Endlosband und herstellungsverfahren | |
| DE1800355A1 (de) | Saite fuer Streichinstrumente und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE19638908C1 (de) | Tennissaite | |
| AT396488B (de) | Gebündeltes garn mit stapelfasern und verfahren zu dessen erzeugung | |
| DE2805066C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Bespannungssaiten aus Kunststoff für Ballschläger | |
| DE3875704T4 (de) | Schlägersaite. | |
| DE2531856C3 (de) | Kunststoffilament | |
| DE2704836A1 (de) | Zusammengesetzte saite, insbesondere fuer sportschlaeger, musikinstrumente und dergleichen | |
| DE3015960A1 (de) | Tennisschlaeger | |
| DE8621534U1 (de) | Tennissaite und daraus bestehende Tennisschlägerbesaitung | |
| DD155388A5 (de) | Saite zum bespannen von ballschlaegern fuer tennis und artverwandte spiele | |
| DE202019005160U1 (de) | Ballspielschlägerrahmen | |
| EP0239985B1 (de) | Bespannung von Sportschlägern | |
| DE4305829C2 (de) | Saite sowie Verfahren zur Herstellung einer derartigen Saite | |
| DE4301167C2 (de) | Saite für die Bespannung von Ballspielschlägern | |
| AT359882B (de) | Bespannungssaite aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger | |
| AT355463B (de) | Bespannungssaiten aus kunststoff fuer ball- schlaeger, insbesondere tennisschlaeger | |
| DE19931860A1 (de) | Saite für Ballspielschläger | |
| AT408417B (de) | Ballschläger, insbesondere tennisschläger |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |