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DE19637097C2 - Dentalimplantat - Google Patents

Dentalimplantat

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DE19637097C2
DE19637097C2 DE1996137097 DE19637097A DE19637097C2 DE 19637097 C2 DE19637097 C2 DE 19637097C2 DE 1996137097 DE1996137097 DE 1996137097 DE 19637097 A DE19637097 A DE 19637097A DE 19637097 C2 DE19637097 C2 DE 19637097C2
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Germany
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dental implant
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Thomas Stahlberg
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Description

Die Erfindung betrifft ein Dentalimplantat mit einem im wesentlichen zylindrischen, eine Blindbohrung zum Aufnehmen eines Implantatpfostens aufweisenden, in den Kieferknochen implantierbaren Basisteil, dessen Außenfläche zumindest be­ reichsweise zur Verbesserung der Osteointegration strukturiert ist, wobei das Basisteil als Außenflächenstrukturierung zumin­ dest bereichweise mit im wesentlichen kugelkalottenförmigen Erhebungen versehen ist, die mit dem Mantel des Basisteiles einstückig ausgebildet sind.
Bei bekannten Dentalimplantaten dieser Art, wie sie z. B. in der DE 34 21 046 A1 beschrieben sind, weist die Außenfläche des Basisteiles eine Anzahl von kugelkalottenförmigen Erhebun­ gen auf, die mit verhältnismäßig großem gegenseitigen Abstand angeordnet sind, wobei es charakteristisch ist, daß zwischen den einzelnen kugelkalottenförmigen Erhebungen glatte Bereiche der Außenfläche liegen. Die kugelkalottenförmigen Abschnitte sollen dabei das Auftreten von Spannungsspitzen in dem die hierdurch gebildeten Noppen umgebenden Knochengewebe verrin­ gern.
Aus der DE 42 29 241 A1 weist die Oberfläche des Implantates eine dichtgepackte Kugelschicht auf, bei welcher der Durchmes­ ser der einzelnen Kugeln vorzugsweise im Bereich von 60 bis 120 µm liegen soll. Hierdurch soll die Osteointegration er­ leichtert werden, wobei der Knochen also in die Hohlräume zwi­ schen den Vollkügelchen eindringen soll. Im Grunde handelt es sich also um eine aufgerauhte Oberfläche, wobei an der Basis der Vollkügelchen notwendigerweise zwischen den einzelnen Kü­ gelchen ein glatter Außenmantelbereich des Basisteiles vorhan­ den ist.
Aus der DE 30 07 446 C2 ist bereits ein Dentalimplantat mit einer Rauhigkeit im Mikrobereich bekannt, bei dem die Gesamt­ strukturierung der Implantatoberfläche im wesentlichen dadurch erzielt ist, daß in die zylindrische Außenfläche des Basistei­ les Vertiefungen eingebracht sind. Derartige Implantate haben sich zwar im wesentlichen bewährt, jedoch ergibt sich eine Schwierigkeit dadurch, daß bei der Beanspruchung der Dentalim­ plantate infolge von Kaubewegungen etc. auf diese Weise im wesentlichen Druckkräfte, parallel zur Längsachse des Basis­ teiles, auf den Kieferknochen ausgeübt werden. Derartige Druckkräfte führen in der Regel zu einem Knochenabbau, nicht aber zu einem Knochenaufbau, so daß die Möglichkeit einer Lockerung des implantierten Basisteiles besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dentalimplantat der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welches dafür sorgt, daß bei Belastung des Basistei­ les infolge von Kaubewegungen etc. zumindest teilweise keine Druck-, sondern eine parallel zur Längsachse des Basisteiles erfolgende Zugbelastung des umgehenden Kieferknochen erfolgt, wie dies auch bei natürlichen Zähnen der Fall ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Erhebungen an ihrer Basis im wesent­ lichen ohne Zwischenschaltung eines glatten Außenflächenberei­ ches des Basisteiles unter Erzeugung einer im wesentlichen der Oberflächenstrukturierung einer Brombeere oder dergleichen entsprechenden Außenflächenstrukturierung ineinander überge­ hen; daß der Basisdurchmesser der Erhebungen im Bereich von 0,5 bis 5 mm liegt; und daß die Mittelhöhe der Erhebungen (12), gemessen von der nicht-strukturierten Zylinder-Außenflä­ che des Basisteiles (10), im Bereich von 0,2 bis 2,0 mm liegt.
Nach der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Basisdurch­ messer der Vorsprünge etwa 1 bis 2 mm beträgt.
Weiterhin ist bevorzugt, daß die Mittelhöhe der Erhebungen etwa 0,5 mm beträgt.
Ferner schlägt die Erfindung vor, daß, wie an sich bekannt, das Basisteil aus Titan oder einer Titanlegierung besteht.
Dadurch, daß die einzelnen kugelkalottenförmigen Abschnitte bei der Erfindung an ihrer Basis ohne Zwischenschaltung eines glatten Außenflächenbereiches des Basisteiles ineinander über­ gehen, ist gewährleistet, daß nach erfolgter Osteointegration bei axialer Druckbelastung des Basisteiles letztere nicht als reine Druckbelastung in den umgebenden Kieferknochen eingelei­ tet wird, sondern im Bereich der Vorspünge Zugkräfte auf den Kieferknochen ausgeübt werden, weil die Erhebungen gleichsam an dem Kieferknochen "aufgehängt" sind. Hierdurch wird nicht nur ein Knochenabbau verhindert, wie er ansonsten bei reiner Druckbeanspruchung des Kieferknochens zu besorgen wäre, son­ dern sogar ein Knochenaufbau gefördert, wie er bekanntlich bei Zugbeanspruchung von Knochen auftritt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Basisteil eines Dentalimplantates nach der Erfindung im axialen Längsschnitt;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Teil des Mantelbereiches des Basisimplantates von Fig. 1, ebenfalls im axialen Längs­ schnitt; und
Fig. 3 einen Teil der Mantelfläche des Basistei­ les von Fig. 1 und 2 in der Draufsicht.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, weist ein Basisteil 10 eines Dentalimplantates bei dem hier beschriebenen Ausführungsbei­ spiel nach der Erfindung an seiner Außenfläche eine Reihe von im wesentlichen kugelkalottenförmigen Erhebungen bzw. Vor­ sprüngen, deren Basisdurchmesser bei dem gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel etwa 1 mm und deren Mittelhöhe, gemessen von der im übrigen glatten Außenfläche des Basisteiles, etwa 0,5 mm beträgt.
Die Erhebungen sind natürlich so flach, daß ein Einschieben des Basisteiles in ein in den Kieferknochen gebohrtes Loch nicht behindert wird.

Claims (4)

1. Dentalimplantat mit einem im wesentlichen zylindrischen, eine Blindbohrung zum Aufnehmen eines Implantatpfostens auf­ weisenden, in den Kieferknochen implantierbaren Basisteil, dessen Außenfläche zumindest bereichsweise zur Verbesserung der Osteointegration strukturiert ist, wobei das Basisteil als Außenflächenstrukturierung zumindest bereichweise mit im we­ sentlichen kugelkalottenförmigen Erhebungen versehen ist, die mit dem Mantel des Basisteiles einstückig ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (12) an ihrer Basis im wesentlichen ohne Zwischenschaltung eines glatten Außenflä­ chenbereiches des Basisteiles (10) unter Erzeugung einer im wesentlichen der Oberflächenstrukturierung einer Brombeere oder dergleichen entsprechenden Außenflächenstrukturierung ineinander übergehen; daß der Basisdurchmesser der Erhebungen (12) im Bereich von 0,5 bis 5 mm liegt; und daß die Mittelhöhe der Erhebungen (12), gemessen von der nicht­ strukturierten Zylinder-Außenfläche des Basisteiles (10), im Bereich von 0,2 bis 2,0 mm liegt.
2. Dentalimplantat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisdurchmesser der Vorsprünge (12) etwa 1 bis 2 mm beträgt.
3. Dentalimplantat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Mittelhöhe der Erhebungen (12) etwa 0,5 mm beträgt.
4. Dentalimplantat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil aus Titan oder einer Titanlegierung besteht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005023316A1 (de) * 2005-05-20 2006-11-23 Gebr. Brasseler Gmbh & Co. Kg Dentalimplantat

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DE3421046A1 (de) * 1984-06-06 1985-12-12 Feldmühle AG, 4000 Düsseldorf Kieferimplantat mit einer bohrung zur aufnahme eines zahnersatztraegers
DE3007446C2 (de) * 1979-03-07 1991-03-28 Per Ingvar Moelndal Se Braanemark
DE4229241A1 (de) * 1992-09-02 1994-03-03 Eutec Consulting Gmbh Kieferimplantat

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