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DE19637759C2 - Widerstands-Nahtschweißmaschine und Verfahren zum Schutz von Schweißelektroden - Google Patents

Widerstands-Nahtschweißmaschine und Verfahren zum Schutz von Schweißelektroden

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DE19637759C2
DE19637759C2 DE19637759A DE19637759A DE19637759C2 DE 19637759 C2 DE19637759 C2 DE 19637759C2 DE 19637759 A DE19637759 A DE 19637759A DE 19637759 A DE19637759 A DE 19637759A DE 19637759 C2 DE19637759 C2 DE 19637759C2
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DE
Germany
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electrode protection
welding
protection agent
electrode
materials
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Masaru Yoshida
Akimichi Takeda
Junji Miyata
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Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
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Publication date
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)
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  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Widerstands- Nahtschweißmaschine sowie ein Verfahren zum Schutz von Schweißelektroden, um diese vor Qualitätsverlust zu bewahren.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Widerstands-Naht­ schweißmaschine, die in der Lage ist, Umfangsflächen von Schweißelektroden oder Oberflächen von miteinander zu ver­ schweißenden Produkten vor einer Ablagerung eines Mittels zu schützen, das für die Oberflächenbehandlung von flächigen, miteinander zu verschweißenden Materialien verwendet wird, und zwar durch Aufbringen eines Elektrodenschutzmittels auf Umfangsflächen der Schweißelektroden. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Schutz von Schweißelektroden, die beispielsweise bei derartigen Widerstands-Nahtschweißmaschi­ nen verwendet werden.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird zu­ erst auf den technischen Hintergrund derselben Bezug genom­ men. Die Fig. 7A bis 7C zeigen schematische Ansichten zur Erläuterung eines herkömmlichen Schweißverfahrens, das mit einer bekannten Nahtschweißmaschine durchgeführt wird, wie diese zum Beispiel in der ungeprüften japanischen Patentan­ meldung JP-A-4-258382 offenbart ist. Wie in diesen Zeichnungen zu sehen ist, sind auf einer gemeinsamen Basis (nicht gezeigt) der Schweißmaschine eine Klemmvorrich­ tung 4 an einer Austrittsseite und eine Klemmvorrichtung 5 an einer Eintrittsseite derart angeordnet, daß die jeweiligen Spitzenenden bzw. Abschrägungsenden der beiden Klemmvorrich­ tungen 4 und 5 einander zugewandt gegenüberliegen. Streifen 1a und 2a mit jeweiligen zugeschnittenen Endbereichen, ent­ lang derer die Streifen 1a und 2a (d. h. die zu verschweißen­ den Materialien) miteinander zu verschweißen sind, werden durch die Klemmvorrichtungen 4 bzw. 5 in aufeinanderliegender Weise festgehalten. Beim Verschweißen wird die an der Aus­ trittsseite angeordnete Klemmvorrichtung 4 geringfügig nach oben geschwenkt, während die an der Eintrittsseite angeord­ nete Klemmvorrichtung 5 in Zustellrichtung bzw. Zuführrrich­ tung des Streifens 2a nach vorne bewegt wird, wie dies durch die Pfeile A1 bzw. A2 in Fig. 7A dargestellt ist.
Anschließend werden die zugeschnittenen Endbereiche der Streifen 1a und 2a über eine für den Schweißvorgang ausrei­ chende Breite aufeinandergelegt, wie dies in Fig. 7B zu sehen ist. Die übereinanderliegenden Endbereiche der Streifen 1a und 2a werden in vertikaler Richtung mittels eines Paares aus einer oberen und einer unteren Schweißelektrode 8a und 8b ge­ geneinandergedrückt, wobei es sich bei den Schweißelektroden jeweils um einen drehbaren, scheibenartigen Typ handelt und diese an einem beweglichen Schlitten (nicht gezeigt) fest an­ gebracht sind, der in einer Richtung bewegt wird, die zu der Zustellrichtung der Streifen 1a und 2a beim Schweißvorgang orthogonal ist, wie dies durch den Pfeil A3 in Fig. 7C ange­ deutet ist. In diesem Zustand wird ein Schweißstrom von einer nicht gezeigten Gleichstrom-Versorgungseinrichtung über die obere und die untere Schweißelektrode 8a und 8b angelegt, und infolgedessen fließt ein Schweißstrom durch die übereinander­ liegenden Endbereiche der Streifen 1a und 2a. In dieser Weise wird der Nahtschweißvorgang ausgeführt.
Die vorstehend kurz beschriebene, herkömmliche Nahtschweiß­ maschine ist mit dem Problem behaftet, daß beim Verschweißen von Streifen, wie zum Beispiel Stahlblechen, die zuvor einer Oberflächenbehandlung, wie zum Beispiel Plattieren, unterzo­ gen worden sind, das plattierte Material die Tendenz hat, sich auf den Elektrodenoberflächen und/oder dem Schweißpro­ dukt abzusetzen. Außerdem besteht bei den Materialien, die Oberflächenbereiche der Schweißelektroden bilden, die Wahr­ scheinlichkeit, daß diese Legierungen mit dem aufplattierten Material eingehen, so daß ein Qualitätsverlust sowie auch eine ungleichmäßige Qualität beim Schweißvorgang entstehen.
Genauer gesagt, es kann aufgrund der Tatsache, daß der Schmelzpunkt eines Plattierungsmaterials normalerweise nied­ riger ist als der des Stahlblechs, d. h. des zu verschweißen­ den Materials, das Plattierungsmaterial unter dem Wärmeein­ fluß des Schweißvorgangs leicht schmelzen, so daß es eine Legierung mit dem Oberflächenmaterial der Schweißelektroden eingeht oder in Form von Oxiden auf den Elektrodenoberflächen abgeschieden wird. Als Ergebnis hiervon wird sowohl die elek­ trische Leitfähigkeit als auch die Wärmeleitfähigkeit der Oberflächenbereiche der Schweißelektroden beeinträchtigt, so daß eine solche ungewollte Situation entstehen kann, daß das Wärmezufuhr-Gleichgewicht, bei dem es sich um einen der wich­ tigsten Faktoren für das Widerstandsschweißen handelt, verlo­ rengeht, d. h. die Wärmezufuhr zu einer Kombination aus den Schweißelektroden und den zu verschweißenden Materialien steigt im Vergleich zu der Wärmezufuhr zu den zu verschweißenden Materialien, wobei dies letztendlich zu einer Ver­ schlechterung der Qualität der Schweißarbeit führt.
Zur Überwindung der vorstehend genannten Probleme ist bereits ein Verfahren zum Schützen der Schweißelektroden vor diesem ungewollten Phänomen vorgeschlagen worden, wie dies zum Bei­ spiel in der japanischen ungeprüften Patentanmeldung JP-A-54-24239 beschrie­ ben ist, bei der ein Elektrodenschutzmittel auf eine Spitze oder Umfangs-Endbereiche der Schweißelektroden unter Verwen­ dung von Düsen aufgesprüht wird, um dadurch die Oberfläche der Schweißelektroden vor Verunreinigung durch das Plattie­ rungsmaterial zu schützen. Bei den bisher bekannten Schweiß­ elektroden-Schutzverfahren wird jedoch einer Nachsorgung oder Nachbehandlung des auf die Schweißelektroden aufgebrachten Elektrodenschutzmittels keine Beachtung geschenkt. Ferner ist zu bemerken, daß keine Maßnahmen zum angemessenen oder kor­ rekten Steuern der Menge an Elektrodenschutzmittel angegeben werden, das durch den Sprühvorgang aufgebracht wird.
Wenn unter solchen Umständen keine Nachbehandlung nach dem Aufsprühen des Elektrodenschutzmittels erfolgt oder wenn eine unnötig große Menge an Elektrodenschutzmittel auf die Elek­ trodenoberfläche aufgebracht wird, besteht bei dem Elektro­ denschutzmittel die Tendenz, daß es beim Schweißvorgang auf die Oberfläche der zu verschweißenden Streifen tropft. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß beim Aufbrin­ gen eines öligen Elektrodenschutzmittels auf die Oberfläche der zu verschweißenden Streifenmaterialien sowie bei Belas­ sung dieses öligen Mittels auf dem verschweißten Streifen eine abschließende Behandlung, wie eine Farbbeschichtung des verschweißten Streifens, mit großer Wahrscheinlichkeit nur mit Schwierigkeit durchführbar ist, so daß ein fehlerhafter Überzug oder eine fehlerhafte Beschichtung gebildet wird, so daß das äußere Erscheinungsbild der fertigen Oberfläche eines als Endprodukt hergestellten Stahlblechs unattraktiv wird.
Aus diesen Gründen ist es extrem wichtig, eine Aufbringung des Elektrodenschutzmittels in einer unnötig hohen Menge zu verhin­ dern. Selbstverständlich muß in dieser Situation auch sicher vermieden werden, daß das Elektrodenschutzmittel in dem Ausmaß auf der Oberfläche des dem Schweißvorgang unterzogenen Strei­ fens bzw. Flachmaterials verbleibt, in dem es aufgebracht wor­ den ist.
Aus der GB 1 066 625 ist eine Widerstands-Nahtschweißmaschine bekannt, bei der in der Nähe von einem Paar von gegenüberlie­ genden drehbaren scheibenartigen Schweißelektroden jeweils eine Düse vorgesehen ist, die über Leitungen an einen Vorratsbehäl­ ter für ein Elektrodenschutzmittel angeschlossen sind. Mit einer Pumpe wird den Düsen das entsprechend aufbereitete Elek­ trodenschutzmittel zugeführt und in den Bereich zwischen den zu verschweißenden Materialien und den scheibenartigen Schweiß­ elektroden eingesprüht. Dieses Schutzmittel soll einerseits die Schweißelektroden kühlen und andererseits die Schweißelektroden gegen die Bildung von Oxiden oder anderen Verbindungen oder Le­ gierungen schützen. Das überschüssige Elektrodenschutzmittel wird dann mit einem darunter befindlichen Trog aufgefangen.
In der US 4 536 635 ist eine Vorrichtung zum Reinigen von scheibenartigen Schweißelektroden bekannt, wobei jeder Schweiß­ elektrode eine Düse zugeordnet ist, die einen Hochdruck-Wasser­ sprühstrahl gegen den Umfang der jeweiligen scheibenartigen Schweißelektrode richtet. Die von den Düsen beaufschlagten Be­ reiche der Schweißelektroden sind in einem Gehäuse mit geeigne­ ten Abdeckungen abgeschirmt, um einen Monteur nicht einer Ge­ fahr durch einen derartigen Reinigungs-Sprühstrahl auszusetzen.
Das überschüssige Sprühfluid wird in dem Tank der Reinigungs­ vorrichtung aufgefangen. Weitere Merkmale beziehen sich auf die Steuerung der Sprüheinrichtung, damit diese das Sprühfluid nur dann den Schweißelektroden zuführt, wenn diese tatsächlich in Betrieb sind.
Aus der DE 33 30 723 A1 ist eine Verfahren zum Erhöhen der Standzeit der Elektroden von Maschinen zum elektrischen Wider­ standsschweißen bekannt, wobei dort vorgesehen ist, daß die Elektrodenspitze mit einem Schutzgasmantel umgeben wird, um eine Schwächung der Spitze durch Oxidation zu verhindern. Dabei ist eine am Elektrodenschaft befestigte Gasdüse mit einer Gas­ auslaßöffnung vorgesehen, die von der Elektrodenspitze durch­ griffen wird, um das Schutzgas an die Elektrodenspitze heranzu­ führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Widerstands- Nahtschweißmaschine sowie ein Verfahren zum Schutz von Schweiß­ elektroden anzugeben, mit denen sich eine korrekte und angemes­ sene Menge eines Elektrodenschutzmittels vor einem Schweißvor­ gang oder im Verlauf eines Schweißvorganges auf Oberflächen von Schweißelektroden bzw. zu verschweißenden Materialien aufbrin­ gen läßt, ohne daß mit einem unerwünschten Überschuß gearbeitet werden muß.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird zur Lösung dieser Aufgabe eine Widerstands-Nahtschweißmaschine angegeben, die folgendes aufweist:
ein Halterungselement, das orthogonal zur Zuführungsrichtung von zu verschweißenden Materialien bewegbar ist;
ein Paar drehbarer scheibenartiger Schweißelektroden, die an dem beweglichen Halterungselement angeordnet sind und die Materialien zum Schweißen zwischeneinander aufnehmen, wobei während der Bewegung des Halterungselementes die Materialien durch die Schweißelektoden im Verbindungsbereich gegeneinander gepreßt und mit Schweißstrom beaufschlagt werden;
und eine Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung zum Auf­ bringen eines Elektrodenschutzmittels auf die sich drehenden Oberflächen der Schweißelektroden, wobei die Applikatoreinrich­ tung in direktem Kontakt mit den Schweißelektroden steht und wobei das Elektrodenschutzmittel von einer Elektrodenschutzmit­ tel-Zuführungseinrichtung zugeführt wird.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird zur Lösung der Aufgabe eine Widerstands-Nahtschweißmaschine angegeben, die folgendes aufweist:
ein Halterungselement, das orthogonal zur Zuführungsrichtung von zu verschweißenden Materialien bewegbar ist;
ein Paar drehbarer scheibenartiger Schweißelektroden, die an dem beweglichen Halterungselement angeordnet sind und die Mate­ rialien zum Schweißen zwischeneinander aufnehmen, wobei während der Bewegung des Halterungselementes die Materialien durch die Schweißeleketroden im Verbindungsbereich gegeneinander gepreßt und mit Schweißstrom beaufschlagt werden; und
eine Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung zum Aufbrin­ gen eines Elektrodenschutzmittels auf den Verbindungsbereich der Materialien, entlang dem diese miteinander verschweißt wer­ den sollen, wobei sich die Applikatoreinrichtung in Druckkon­ takt mit dem zu verschweißenden Verbindungsbereich der Materia­ lien befindet und wobei das Elektrodenschutzmittel von einer Elektrodenschutzmittel-Zuführungseinrichtung zugeführt wird.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweiß­ maschine ist eine Abnahmeeinrichtung vorgesehen, die mit der sich drehenden Oberfläche von jeder der Schweißelektroden in Abrührung bringbar ist, um dadurch überschüssig aufgebrachtes Elektrodenschutzmittel von der sich drehenden Oberfläche jeder Schweißelektrode zu entfernen.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweiß­ maschine ist eine Abnahmeeinrichtung vorgesehen, die an dem be­ weglichen Halterungselement angeordnet ist und dazu ausgelegt ist, verbliebenes Elektrodenschutzmittel auf Oberflächenberei­ chen, entlang derer die Materialien miteinander verschweißt worden sind, zu entfernen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn bei der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweißmaschine die Abnahmeeinrichtung aus einem rollenartigen Element aus weichem Material gebildet ist, das zum Abstreifen oder Aufwischen des Elektrodenschutzmittels in der Lage ist.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweiß­ maschine ist vorgesehen, daß die Elektrodenschutzmittel-Appli­ katoreinrichtung aus einem rollenartigen Element aus weichem Material gebildet ist, das ein Aufsaugen und Abgeben des zuge­ führten Elektrodenschutzmittels nach außen gestattet.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweiß­ maschine ist vorgesehen, daß die Elektrodenschutzmittel-Appli­ katoreinrichtung relativ zu den miteinander zu verschweißenden Materialien in hin- und hergehender Weise antreibbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweißmaschine ist vorgesehen, daß die Elektrodenschutzmuittel-Abnahmeeinrichtung relativ zu den miteinander zu verschweißenden Materialien in hin- und hergehender Weise antreibbar ist.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweiß­ maschine ist vorgesehen, daß die Elektrodenschutzmittel-Abnah­ meeinrichtung eine rollenartige Oberfläche aufweist, die rota­ tionsmäßig antreibbar ist.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Widerstands-Nahtschweiß­ maschine ist vorgesehen, daß die rollenartige Elektrodenschutz­ mittel-Applikatoreinrichtung eine rollenartige Oberfläche auf­ weist, die rotationsmäßig antreibbar ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Schutz von Schweißelektroden angegeben, das durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:
Versorgen einer Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung mit einem Elektrodenschutzmittel mittels einer Elektroden­ schutzmittel-Zuführungseinrichtung;
Aufbringen des Elektrodenschutzmittels, das der Umfangsfläche eines Paares drehbarer, scheibenartiger Schweißelektroden bei Rotation derselben zugeführt wird, zumindest eine gewisse Zeit vor Beginn des Nahtschweißvorganges oder im Verlauf des Naht­ schweißvorganges; und
mittels einer Abnahmeeinrichtung erfolgendes Entfernen des Elektrodenschutzmittels, das auf einem Material verblieben ist, das mittels der mit dem Elektrodenschutzmittel beaufschlagten Schweißelektroden einem Nahtschweißvorgang unterzogen worden ist und aus dem Schweißelektrodenpaar herausgefördert wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn bei dem erfindungsgemäßen Verfahren beim Aufbringen des Elektrodenschutzmittels das Elektrodenschutzmittel in kontinuierlicher Weise während des Schweißvorganges der Materialien auf die Schweißelektroden aufgebracht wird.
In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgese­ hen, daß beim Aufbringen des Elektrodenschutzmittels das Elek­ trodenschutzmittel auf Oberflächenbereiche von Materialien auf­ gebracht wird, entlang derer die Materialien miteinander zu verschweißen sind, während die Materialien den Schweißelektro­ den zugeführt werden, so daß das Elektrodenschutzmittel auf Um­ fangsflächen der Schweißelektroden aufgebracht wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei wird die Widerstands- Nahtschweißmaschine nachstehend kurz als Nahtschweißmaschine bezeichnet. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Ausbildung einer Nahtschweißmaschine gemäß einem ersten Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Nahtschweißmaschine gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Nahtschweiß­ maschine zur Veranschaulichung eines Verfahrens und einer Anordnung zum Schützen von Schweißelektroden gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung;
Fig. 4 eine Ansicht zur Erläuterung der Ausbildung einer Nahtschweißmaschine gemäß einem dritten Ausführungs­ beispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Draufsicht zur Erläuterung der Ausbildung von Schutzmittel-Applikatorrollen, die bei den Naht­ schweißmaschinen gemäß den ersten drei Ausführungs­ beispielen der Erfindung verwendbar sind;
Fig. 6 eine Seitenansicht zur Erläuterung der Ausbildung der Schutzmittel-Applikatorrollen für die Nahtschweiß­ maschinen gemäß den ersten drei Ausführungsbeispielen der Erfindung;
Fig. 7A eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung eines herkömmlichen Nahtschweißverfahrens, das unter Verwendung einer bekannten Nahtschweißmaschine ausge­ führt wird;
Fig. 7B eine Längsschnittansicht zur Veranschaulichung ge­ schnittener Endbereiche von zu verschweißenden Strei­ fen, die für den Schweißvorgang über eine gewisse Breite übereinander angeordnet werden; und
Fig. 7C eine Ansicht zur Erläuterung eines Schweißvorgangs einer herkömmlichen Schweißmaschine.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung in Verbindung mit den derzeit als bevorzugt oder typisch erachteten Ausfüh­ rungsbeispielen derselben unter Bezugnahme auf die Zeichnun­ gen ausführlich beschrieben. In der nachfolgenden Beschrei­ bung bezeichnen in allen Figuren gleiche Bezugszeichen glei­ che oder entsprechende Teile. Außerdem versteht es sich in der nachfolgenden Beschreibung, daß Begriffe wie "links", "rechts" "obere" "untere" "nach oben" "nach unten", "vertikal", "horizontal" und dergleichen nach Belieben in bezug auf die Zeichnungen gewählt sind und nicht als ein­ schränkende Begriffe zu verstehen sind.
Erstes Ausführungsbeispiel
Eine Nahtschweißmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbei­ spiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben, in der schematisch die Ausbildung einer Nahtschweißmaschine gemäß dem ersten Ausführungsbei­ spiel der Erfindung dargestellt ist. Wie in der Zeichnung zu sehen ist, ist ein Schlitten 6, der einen im wesentlichen um­ gekehrt C-förmigen Querschnitt besitzt und eine bewegliche Halterungseinrichtung bildet, zur Ausführung einer Bewegung in einer Richtung ausgelegt, die zu der Richtung orthogonal ist, in der dem Nahtschweißvorgang zu unterziehende Streifen 1a und 2a, d. h. das zu verschweißende Material, mittels einer Schlittenantriebseinheit (nicht gezeigt) unter der Führung eines Führungsmechanismus zugeführt werden, die auf einer ge­ meinsamen Basis angeordnet sind, wobei dies ebenfalls in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Der Schlitten 6 besitzt eine Schereinrichtung (nicht gezeigt) zum Schneiden der Streifen 1a und 2a zur Bildung eines hinte­ ren Endbereichs sowie eines vorderen oder vorangehenden End­ bereichs derselben, ferner eine Zylinderbetätigungseinrich­ tung zum selektiven Bewegen der Schereinrichtung nach oben oder nach unten sowie eine obere Schweißelektrode 8a und eine untere Schweißelektrode 8b, wobei diese jeweils in Form einer drehbaren Scheibe ausgebildet sind. Diese Schweißelektoden 8a und 8b sind derart angebracht, daß ihre Umfangsflächen einan­ der gegenüberliegen. Es ist an dieser Stelle darauf hinzuwei­ sen, daß die Höhe, in der die untere Schweißelektrode 8b montiert ist, derart gewählt ist, daß sie einem Niveau ent­ sprechend angeordnet ist, in dem die Streifen 1a und 2a be­ fördert werden.
Genauer gesagt, es ist die obere Schweißelektrode 8a mit einem äußeren Endbereich einer Stange La des Zylinders schwenkbar gekoppelt, der eine Antriebseinheit 8c bildet, die an einem oberen Bereich des Schlittens 6 montiert ist, wobei sich die Stange La mittels der Antriebseinheit 8c nach oben und unten, d. h. im wesentlichen in vertikaler Richtung bewe­ gen läßt.
Ferner sind Stangen L1 und L2 von Zylindern, die Antriebsein­ heiten 22a bzw. 24a bilden und sich nach unten erstrecken, an der Stange La über der oberen Schweißelektrode 8a symmetrisch zu dieser an der Arbeitsseite bzw. der Antriebsseite der obe­ ren Schweißelektrode 8a angebracht. Ein oberes rollenartiges Applikatorelement bzw. eine obere Applikatorrolleneinrichtung 21a zum Aufbringen eines Elekrodenschutzmittels auf eine Um­ fangsfläche bzw. Elektrodenoberfläche der oberen Schweißelek­ trode 8a ist an der Stange L1 an einem unteren oder äußeren Ende derselben drehbar angebracht, während ein erstes oberes rollenartiges Abnahmeelement bzw. eine Abnahmerolleneinrich­ tung 23a zum Entfernen von auf die Oberfläche der oberen Schweißelektrode 8a aufgebrachtem Elektrodenschutzmittel an dem unteren Ende der Stange L2 drehbar angebracht ist.
Ferner sind Stangen L3 und L4 von Zylindern, die Antriebsein­ heiten 22b bzw. 24b bilden und sich nach oben erstrecken, un­ ter der unteren Schweißelektrode 8b symmetrisch an der Ein­ trittsseite bzw. Austrittsseite der Elektrode 8b angebracht. Ein unteres rollenartiges Applikatorelement bzw. eine untere Applikatorrolleneinrichtung 21b zum Aufbringen eines Elektro­ denschutzmittels auf eine Elektrodenoberfläche der unteren Schweißelektrode 8b ist an einem oberen Ende der Stange L3 drehbar angebracht, während ein erstes unteres rollenartiges Abnahmeelement bzw. eine Abnahmerolleneinrichtung 23b zum Entfernen von auf die Oberfläche der unteren Schweißelektrode 8b aufgebrachtem Elektrodenschutzmittel an dem oberen Ende der Stange L4 drehbar angebracht ist.
An der Austrittsseite des verschweißten Streifens 1a; 2a, der zwischen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b dem Schweißvorgang unterzogen worden ist, ist ein Zylin­ der, der Teil einer Antriebseinheit 26a bildet und eine sich nach unten durch den Schlitten 6 hindurcherstreckende Stange L5 aufweist, an der oberen Oberfläche des Schlittens 6 ange­ bracht, während ein Zylinder, der Teil einer Antriebseinheit 26b bildet und eine sich nach oben erstreckende Stange L6 aufweist, an einer inneren Bodenfläche des Schlittens 6 ange­ bracht ist. Ferner ist ein zweites oberes rollenartiges Ab­ nahmeelement bzw. eine obere Abnahmerolleneinrichtung 25a an einem unteren Ende der Stange L5 drehbar angebracht, um überflüssiges oder überschüssiges Elektrodenschutzmittel zu ent­ fernen, das nach dem Aufbringen auf der oberen Oberfläche des verschweißten Streifens 1a; 2a verblieben ist.
Zum Entfernen von überschüssigem Elektrodenschutzmittel, das auf der unteren Oberfläche des Streifens 1a; 2a aufgebracht ist, ist ferner ein zweites, unteres rollenartiges Abnahme­ element bzw. eine untere Abnahmerolleneinrichtung 25b an dem oberen Endbereich der Stange L6 drehbar angebracht. Die ande­ ren Stangen La, L1 bis L4 werden durch die zugehörigen Zylin­ der, die die Antriebseinheiten 8c, 22a, 22b, 24a bzw. 24b bilden, im wesentlichen in vertikaler Richtung in hin- und hergehender Weise betätigt.
Zum Aufbringen des Elektrodenschutzmittels auf die obere und die untere Schweißelektrode 8a und 8b sind die obere Applika­ torrolleneinrichtung 21a und die untere Applikatorrollenein­ richtung 21b vorgesehen, die zur Bildung einer Applikatorein­ richtung zusammenwirken und denen eine vorbestimmte Menge des Elektrodenschutzmittels 29 über Pumpen 31a bzw. 31b aus Be­ hältern 30a bzw. 30b zugeführt wird, in denen sich ein Vorrat an Elektrodenschutzmittel befindet, wobei der Behälter 30a und die Pumpe 31a in Verbindung mit der oberen Applikatorrol­ leneinrichtung 21a vorgesehen sind, während der Behälter 30b und die Pumpe 31b in Verbindung mit der unteren Applikator­ rolleneinrichtung 21b vorgesehen sind.
Im folgenden wird eine beispielhafte Ausbildung der unteren Applikatorrolleneinrichtung 21b unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 beschrieben, wobei es sich versteht, daß die obere Applikatorrolleneinrichtung 21a in ähnlicher Weise aus­ geführt ist. Wie in den Zeichnungen zu sehen ist, ist die un­ tere Applikatorrolleneinrichtung 21b gebildet aus einer Rolle 34b mit einer scheibenartigen Konfiguration und einer Schaum­ stoffschicht 35b, die die äußere Umfangsfläche der Rolle 34b mit einer gleichmäßigen Dicke bedeckt und eine Außenfläche aufweist, welche dazu ausgelegt ist, mit Druck an die äußere Umfangsfläche der unteren Schweißelektrode 8b angelegt zu werden. Eine innere Umfangsfläche der Rolle 34b bildet eine zylindrische hohle Kammer 36b, die um ein Lager L31 der Rolle 34b herum ausgebildet ist und von der sich eine Anzahl radialer Kanäle (zum Beispiel vier Kanäle) 361b zu der Schaumstoffschicht 35b erstreckt.
In einer Rollenachse 37b, die sich durch das Lager L31 hin­ durcherstreckt und die durch das in einer vorbestimmten Posi­ tion angebrachte Lager L31 drehbar gehaltert ist, ist ein zentraler Kanal 38b ausgebildet, der sich zu der zylindri­ schen hohlen Kammer 36b erstreckt und mit dieser in hydrauli­ scher Verbindung steht, um das Elekrodenschutzmittel zu der zylindrischen hohlen Kammer 36b hin und von dort über die ra­ dialen Kanäle 361b zu der Schaumstoffschicht 35b zu beför­ dern. Zu diesem Zweck ist der zentrale Kanal 38b mittels einer Kupplungseinrichtung 33b mit einem Rohr 32b verbunden, das von der Pumpe 31b nach außen führt. Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß die Kupplungseinrichtung 33b eine innere Umfangsfläche aufweist, die zur Ausführung einer gleitenden Rotationsbewegung in Berührung mit der äußeren Um­ fangsfläche des Rohrs 32b ausgelegt ist. Die Rollenachse 37b dagegen ist mittels des Lagers L31 der Rollenträgereinrich­ tung L30 drehbar gelagert.
Ferner ist darauf hinzuweisen, daß bei der Nahtschweiß­ maschine gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung die obere Schweißelektrode 8a sowie die untere Schweißelektrode 8b derart ausgebildet sind, daß sie einen Durchmesser oder eine Umfangslänge aufweisen, derart, daß die Durchführung eines vollen Schweißdurchlaufs wenigstens innerhalb einer vollständigen Umdrehung der Elektroden möglich ist. Der Kon­ taktdruck, der durch die Schaumstoffschicht 35a der die obere Applikatorrolleneinrichtung 21a bildenden Rolle 34a auf die äußere Umfangsfläche der oberen Schweißelektrode 8a aufgebracht wird, ist durch die Länge der Hubstrecke der Stange L1 bestimmt, über die die Stange L1 nach unten bewegt ist. In­ folgedessen ist die Dicke einer Schicht des Elektrodenschutz­ mittels 29, das auf die äußere Umfangsfläche der oberen Schweißelektrode 8a aufgebracht wird, durch die vorstehend genannte Hublänge bestimmt. Es ist daher möglich, auf die äußere Umfangsfläche der oberen Schweißelektrode 8a eine kor­ rekte bzw. angemessene Menge an Elektrodenschutzmittel 29 aufzubringen.
In ähnlicher Weise ist die nach unten gehende Hublänge der Stange L2 derart gewählt, daß der Schaumstoffschichtbereich der ersten oberen Abnahmerolleneinrichtung 23a mit einem vor­ bestimmten konstanten Kontaktdruck gegen die äußere Umfangs­ fläche der oberen Schweißelektrode 8a gedrückt wird. Das auf die äußere Umfangsfläche der oberen Schweißelektrode 8a über­ schüssig aufgebrachte Elektrodenschutzmittel 29 läßt sich somit durch die erste obere Abnahmerolleneinrichtung 23a ent­ fernen. Die vorstehend beschriebene Einstellung oder selek­ tive Festlegung der Hublänge gilt auch für die untere Appli­ katorrolleneinrichtung 21b sowie die erste untere Abnahmerol­ leneinrichtung 23b.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Nahtschweißmaschine gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung un­ ter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben. Vor Be­ ginn des Nahtschweißvorgangs wird zuerst das Elektroden­ schutzmittel 29 über die zugehörigen Pumpen 31a und 31b aus den Behältern 30a und 30b den Rohren 32a bzw. 32b zugeführt, so daß die zylindrischen hohlen Kammern 36a und 36b der obe­ ren und der unteren Applikatorrolleneinrichtung 21a und 21b mit dem Elektrodenschutzmittel 29 gefüllt werden, das dann in die Schaumstoffschichten 35a bzw. 35b eingesaugt wird.
Anschließend werden die obere Schweißelektrode 8a und die zweite obere Abnahmerolleneinrichtung 25a durch entsprechende Betätigung der Antriebseinheit 8c bzw. der Antriebseinheit 26a nach unten bewegt. Andererseits wird die zweite untere Abnahmerolleneinrichtung 25b durch die Antriebseinheit 26b nach oben bewegt. Auf diese Weise werden die Umfangsflächen der oberen und der unteren Applikatorrolleneinrichtungen 21a und 21b mittels der Antriebseinheiten 22a und 22b unter Druck mit den Umfangsflächen der oberen und der unteren Schweiß­ elektrode 8a bzw. 8b in Kontakt gebracht.
In diesem Zustand werden die obere und die untere Schweiß­ elektrode 8a und 8b rotationsmäßig bewegt. Danach wird das Elektrodenschutzmittel 29, das unter dem Einfluß der Kapil­ larwirkung die Schaumstoffschichten 35a und 35b bis nach außen durchtränkt hat, über die gesamte Umfangsfläche der oberen sowie der unteren Schweißelektrode 8a bzw. 8b aufge­ bracht. Nach dem Aufbringen des Elektrodenschutzmittels 29 werden Maßnahmen zur angemessenen Ausbildung der Auftragmenge des Elektrodenschutzmittels 29 dadurch ergriffen, daß über­ schüssiges Elektrodenschutzmittel entfernt wird. Zu diesem Zweck werden die erste obere und die erste untere Abnahmerol­ leneinrichtung 23a und 23b durch die Antriebseinheiten 24a bzw. 24b angetrieben, um dadurch die Umfangsflächen der er­ sten oberen und unteren Abnahmerolleneinrichtungen 23a und 23b dazu zu veranlassen, gegen die Umfangsfläche der jeweili­ gen Schweißelektrode zu drücken, so daß das überschüssige Elektrodenschutzmittel 29 aufgesaugt und von den Schweißelek­ troden entfernt wird. Auf diese Weise läßt sich eine Aufbrin­ gung des Elektrodenschutzmittels 29 in einer angemessenen Menge über die gesamte Umfangsfläche der Schweißelektroden sicherstellen.
Beim Start des Nahtschweißvorgangs werden die obere und die unter Applikatorrolleneinrichtung 21a und 21b von der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b durch entsprechende Betätigung der Antriebseinheiten 22a bzw. 22b wegbe­ wegt, wobei die ersten oberen und unteren Abnahmerollenein­ richtungen 23a und 23b mittels der Antriebseinheiten 24a bzw. 24b gleichermaßen von den Schweißelektroden getrennt werden. Andererseits wird die obere Schweißelektrode 8a durch die Antriebseinheit 8c nach unten in Richtung auf die untere Schweißelektrode 8b bewegt, während die zweite obere Abnahme­ rolleneinrichtung 25a mittels der Antriebseinheit 26a nach unten in Richtung auf die zweite untere Abnahmerolleneinrich­ tung 25b bewegt wird, während diese zweite untere Abnahmerol­ leneinrichtung 25b mittels der Antriebseinheit 26b in Rich­ tung nach oben bewegt wird.
Wenn der Schlitten 6 in der durch einen Pfeil A dargestellten Richtung bewegt wird, werden die Streifen 1a und 2a, die übereinander angeordnet zwischen nicht gezeigten, an der Ein­ trittsseite bzw. Austrittsseite angebrachten Klammern gehal­ ten sind, in sowie zwischen die Umfangsflächen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b gedrückt, so daß die übereinander angeordneten Bereiche der Streifen 1a und 2a mittels der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b gegeneinandergedrückt werden. Bei Rotation der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b in der zu dem Pfeil A ent­ gegengesetzten Richtung, während sich der Schlitten 6 in der Richtung A bewegt, werden die Streifen 1a und 2a fortschrei­ tend miteinander verschweißt.
Der dem Schweißvorgang unterzogene Streifen 1a; 2a wird von der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b heraus und zwischen die zweiten oberen und unteren Abnahmerollenein­ richtungen 25a und 25b hineinbefördert, die an der Arbeits­ seite der Nahtschweißmaschine angeordnet sind. Das auf der Oberfläche des Streifens 1a; 2a verbliebene, überschüssige Elektrodenschutzmittel 29 wird durch die zweiten oberen und unteren Abnahmerolleneinrichtungen 25a und 25b auf ein mögli­ ches Minimum entfernt. Ein nachteiliger Einfluß von restlichem Elektrodenschutzmittel 29, das sonst eine anschließende Oberflächenbehandlung des Streifens 1a; 2a beeinträchtigt, läßt sich somit in sicherer Weise verhindern.
Es sei an dieser Stelle auch darauf hingewiesen, daß aufgrund der Tatsache, daß das Elektodenschutzmittel 29 mittels der oberen und der unteren Applikatorrolleneinrichtungen 21a und 21b sozusagen unter Reibung auf die Umfangsflächen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b aufgebracht wird, in sicherer Weise verhindert werden kann, daß das Elektroden­ schutzmittel 29 im Verlauf des Nahtschweißvorgangs auf den Streifen 1a; 2a tropft, wobei dies nicht erwartet werden kann, wenn das Elektrodenschutzmittel 29 durch Sprühen aufge­ bracht wird.
Zweites Ausführungsbeispiel
Im Fall der Nahtschweißmaschine gemäß dem ersten Ausführungs­ beispiel der Erfindung wird das Elektrodenschutzmittel 29 vor Beginn des Schweißvorgangs auf die Umfangsflächen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b aufgebracht, wobei überschüssiges Elektrodenschutzmittel 29 mittels der ersten oberen und unteren Abnahmerolleneinrichtung 23a und 23b ent­ fernt wird. Das Aufbringen des Elektrodenschutzmittels 29 auf die Umfangsflächen der Schweißelektroden kann jedoch auch während des Nahtschweißvorgangs in kontinuierlicher Weise auf die Umfangsflächen der Schweißelektroden erfolgen, während dabei überschüssiges Elektrodenschutzmittel 29 entfernt wird.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht einer Nahtschweißmaschine zur Ver­ anschaulichung des Schweißelektrodenschutzvorgangs gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In Fig. 3 sind Teile, die denen in Fig. 1 und 2 gezeigten entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Nahtschweißmaschine gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Er­ findung unterscheidet sich von der zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Maschine dadurch, daß die Rollenoberflä­ chen der oberen und der unteren Applikatorrolleneinrichtung 21a und 21b mittels der Antriebseinheiten 22a und 22b auf die Umfangsflächen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b gedrückt werden, während der Nahtschweißvorgang der Streifen 1a und 2a mittels der sich in gegenläufigen Richtun­ gen drehenden Schweißelektroden 8a und 8b abläuft.
Das durch die Schaumstoffschichten 35a und 35b nach außen sickernde Elektrodenschutzmittel 29 wird jeweils auf die ge­ samte Umfangsfläche der Schweißelektroden aufgebracht. Außer­ dem befinden sich die ersten oberen und unteren Abnahmerol­ leneinrichtungen 23a und 23b mittels der Antriebseinheiten 24a und 24b in Kontakt mit den Umfangsflächen der Schweiß­ elektroden, um die überschüssige Menge des aufgebrachten Elektrodenschutzmittels 29 zu entfernen, um dadurch eine an­ gemessene Auftragsmenge an Elektrodenschutzmittel 29 für die Schweißelektroden zu gewährleisten.
Der dem Schweißvorgang unterzogene Streifen 1a; 2a wird aus dem Bereich zwischen der oberen und der unteren Schweißelek­ trode 8a und 8b herausbefördert und zwischen die zweiten obe­ ren und unteren Abnahmerolleneinrichtungen 25a und 25b trans­ portiert, die sich auf der Arbeitsseite der Nahtschweiß­ maschine befinden. Auf diese Weise wird das auf den ver­ schweißten Flächen verbliebene, überschüssige Elektroden­ schutzmittel 29 entfernt.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausbildung und Anordnung der Nahtschweißmaschine besteht keine Notwendigkeit, die obere Schweißelektrode 8a zur Aufbringung des Elektrodenschutzmit­ tels 29 während des Schweißvorgangs von der Oberfläche des Streifens 1a; 2a wegzubewegen, wobei dies selbst für den Fall gilt, daß der Nahtschweißvorgang noch nicht abgeschlossen ist oder eine einzige vollständige Umdrehung der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b stattgefunden hat, da die Schweißlänge der Streifen 1a und 2a für einen Durchlauf län­ ger ist als die Umfangslänge der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b.
Auf diese Weise läßt sich eine korrekte Menge an Elektroden­ schutzmittel 29 sogar im Verlauf des Schweißvorgangs in kon­ tinuierlicher Weise aufbringen. Aufgrund der Tatsache, daß Schweißelektroden verwendet werden können, deren Umfangslänge kürzer ist als die in einem Durchlauf bewältigte Schweiß­ länge, läßt sich die Nahtschweißmaschine in miniaturisierter Ausbildung in kostengünstiger Weise ausführen, so daß sich ein zusätzlicher Vorteil ergibt.
Drittes Ausführungsbeispiel
Im Fall der Nahtschweißmaschine gemäß dem zweiten Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung ist eine derartige Anordnung ge­ troffen, daß eine angemessene Menge des Elektrodenschutzmit­ tels 29 in kontinuierlicher Weise auf die Umfangsflächen der Schweißelektroden aufgebracht werden kann, bis ein Schweiß­ durchlauf abgeschlossen ist, selbst wenn die Umfangslänge der Schweißelektroden kürzer ist als die erforderliche Schweiß­ länge. Dies läßt sich dadurch realisieren, daß man das Elek­ trodenschutzmittel 29 auch während des Schweißvorgangs auf die obere und die untere Schweißelektrode 8a und 8b auf­ bringt.
Im Fall der Nahtschweißmaschine gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, wie er in einem dritten Ausfüh­ rungsbeispiel derselben verwirklicht ist, wird vorgeschlagen, daß das Aufbringen des Elektrodenschutzmittels 29 auf die Oberflächenbereiche der Streifen 1a und 2a, entlang derer der Nahtschweißvorgang ausgeführt werden soll, unmittelbar vor dem mittels des Schlittens 6 erfolgenden Einbringen der Streifen 1a und 2a in den Bereich zwischen der oberen Schweißelektrode 8a und der unteren Schweißelektrode 8b stattfinden soll und daß das auf dem verschweißten Ober­ flächenbereich des Streifens 1a; 2a verbliebene Elektroden­ schutzmittel 29 entfernt wird, wenn die verschweißten Streifen nach Abschluß des Nahtschweißvorgangs aus dem Bereich zwischen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b herausbefördert werden.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht zur Erläuterung der Ausbildung einer Nahtschweißmaschine gemäß dem dritten Ausführungsbei­ spiel der Erfindung. Dabei sind Teile, die denen in Fig. 1 gezeigten entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen be­ zeichnet. Wie vorstehend beschrieben wurde, wird im Fall der Nahtschweißmaschine gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung das Elektrodenschutzmittel 29 durch die obere Applikatorrolleneinrichtung 21a und die untere Applikatorrol­ leneinrichtung 21b, die gegen die Umfangsflächen der Schweiß­ elektroden 8a bzw. 8b gedrückt sind, auf die obere Schweiß­ elektrode 8a und die untere Schweißelektrode 8b aufgebracht. Im Gegensatz dazu sind im Fall der Nahtschweißmaschine gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung eine obere Applikatorrolleneinrichtung 27a und eine untere Applikator­ rolleneinrichtung 27b vorgesehen, die dazu ausgelegt sind, relativ zu den Streifen 1a und 2a mittels Stangen L7 und L8 in hin- und hergehender Weise in vertikaler Richtung bewegt zu werden, wobei die Stangen L7 und L8 Antriebseinheiten 28a bzw. 28b zugeordnet sind, die auf der Eintrittsseite der Streifen angebracht sind.
Bei Beginn des Nahtschweißvorgangs werden die Streifen 1a und 2a zwischen die obere Applikatorrolleneinrichtung 27a und die untere Applikatorrolleneinrichtung 27b eingeführt, die mit­ tels der vertikal beweglichen Stangen L7 und L8 unter Druck miteinander in Berührung gebracht sind, wobei das Elektroden­ schutzmittel 29 auf die Oberflächenbereiche aufgebracht wird, entlang derer die Streifen 1a und 2a miteinander verschweißt werden sollen. Das Elektrodenschutzmittel 29 auf den Streifenoberflächenbereichen wird dabei sozusagen unter Reibung auf die Umfangsflächen der Schweißelektroden aufgebracht.
Daran anschließend werden die Streifen 1a und 2a zwischen die obere Schweißelektrode 8a und die untere Schweißelektrode 8b eingeführt, die unter Druck miteinander in Berührung stehen, wonach der Nahtschweißvorgang durchgeführt wird. Im Verlauf des Schweißvorgangs werden die Umfangsflächen der ersten obe­ ren und unteren Abnahmerolleneinrichtungen 23a und 23b dazu veranlaßt, gegen die Umfangsflächen der Schweißelektroden zu drücken, so daß überschüssiges Elektrodenschutzmittel 29 ent­ fernt wird.
Ferner wird der verschweißte Streifen 1a; 2a aus dem Bereich zwischen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b auf die Austrittsseite der Nahtschweißmaschine herausbe­ fördert und zwischen die zweiten oberen und unteren Abnahme­ rolleneinrichtungen 25a und 25b transportiert, die sich auf der Arbeitsseite der Nahtschweißmaschine befinden. Das über­ schüssige Elektrodenschutzmittel 29, das auf der Oberfläche des verschweißten Streifens verblieben ist, wird nun ent­ fernt.
Gemäß der Lehre der Erfindung, wie sie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verkörpert ist, kann somit eine korrekte bzw. angemessene Menge des Elektrodenschutzmittels 29 auf die Umfangsflächen der oberen und der unteren Schweißelektrode 8a und 8b aufgebracht werden.
Modifikationen
Viele Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der ausführlichen Beschreibung zu erkennen, und die bei­ gefügten Ansprüche sollen somit auch alle solchen Merkmale und Vorteile des Systems mitumfassen, die im Rahmen und Um­ fang der Erfindung liegen. Da für den Fachmann auch zahlreiche Modifikationen und Modifikationen erkennbar sind, ist es ferner nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die speziell dargestellte und beschriebene, exakte Konstruktion und Ar­ beitsweise zu beschränken.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist jede obere Applika­ torrolleneinrichtung 21a; 27a sowie die untere Applikatorrol­ leneinrichtung 21b; 27b zwar derart ausgebildet, daß um die Rolle 34a, 34b herum eine Schaumstoffschicht 35a, 35b ausge­ bildet ist, jedoch ist es auch möglich, die obere und die un­ tere Applikatorrolleneinrichtung derart auszubilden, daß um die Rolle herum eine Filzschicht oder eine bürstenartige Schicht vorgesehen ist, die aus einem weichen Material be­ steht und in die Kapillarvorsprünge in dichter Weise einge­ bracht sind. Mit anderen Worten, es läßt sich jegliches ge­ eignete Material zur Bildung der die Rolle umgebenden Appli­ katorschicht verwenden, solange sich das Elektrodenschutz­ mittel 29 unter dem Einfluß der Kapillarwirkung durch die Schicht hindurch nach außen saugen kann.
In ähnlicher Weise können die oberen Abnahmerolleneinrichtun­ gen 23a und 25a sowie die unteren Abnahmerolleneinrichtungen 23b und 25b jeweils durch Herumwickeln eines Filzmaterials oder einer Schaumstofffläche um ein Rollenelement gebildet sein, solange das Filzmaterial in der Lage ist, das Elektro­ denschutzmittel 29 unter dem Einfluß von Kapillarwirkung auf­ zusaugen. Zusätzlich dazu können die obere Applikatorrollen­ einrichtung 21a; 27a, die untere Applikatorrolleneinrichtung 21b; 27b, die oberen Abnahmerolleneinrichtungen 23a und 25a sowie die unteren Abnahmerolleneinrichtungen 23b und 25b hin­ sichtlich des Applikationsvorgangs, des Schweißvorgangs sowie des Vorgangs zum Entfernen des Elektrodenschutzmittels unter der Steuerung einer nicht gezeigten Steuereinrichtung betrie­ ben werden. In diesem Zusammenhang kann die als Antriebsein­ heit dienende Zylindereinrichtung durch einen pneumatischen Zylinder, einen hydraulischen Zylinder oder einen elektromagnetisch betätigten Zylinder gebildet werden, wie dies für die jeweiligen Anwendungen in der Praxis geeignet ist.
Die obere Applikatorrolleneinrichtung 21a; 27a, die untere Applikatorrolleneinrichtung 21b; 27b, die oberen Abnahmerol­ leneinrichtungen 23a und 25a sowie die unteren Abnahmerollen­ einrichtungen 23b und 25b lassen sich in sicherer Weise rota­ tionsmäßig antreiben, so daß der Vorgang der Aufbringung des Elektrodenschutzmittels sowie auch der Vorgang zum Entfernen desselben in gleichmäßiger Weise durchführbar sind. Ferner sollte auch erwähnt werden, daß als Elektrodenschutzmittel 29 ein Maschinenöl, ein Fett, ein Rostschutzmittel oder derglei­ chen verwendet werden können, solange es die "Benetzbarkeit" eines Oberflächenbereichs der Streifen schwächen kann, der durch die Schweißelektroden einem Nahtschweißvorgang unterzo­ gen wird.

Claims (13)

1. Widerstands-Nahtschweißmaschine, die folgendes aufweist:
ein Halterungselement (6), das orthogonal zur Zuführungs­ richtung von zu verschweißenden Materialien (1a, 2a) be­ wegbar ist;
ein Paar drehbarer scheibenartiger Schweißelektroden (8a, 8b), die an dem beweglichen Halterungselement (6) angeord­ net sind und die Materialien (1a, 2a) zum Schweißen zwi­ scheneinander aufnehmen, wobei während der Bewegung des Halterungselementes (6) die Materialien (1a, 2a) durch die Schweißelektroden (8a, 8b) im Verbindungsbereich gegenein­ ander gepreßt und mit Schweißstrom beaufschlagt werden; und
eine Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung (21a, 21b) zum Aufbringen eines Elektrodenschutzmittels (29) auf die sich drehenden Oberflächen der Schweißelektroden (8a, 8b), wobei die Applikatoreinrichtung in direktem Kontakt mit den Schweißelektroden (8a, 8b) steht und wobei das Elektrodenschutzmittel (29) von einer Elektrodenschutzmit­ tel-Zuführungseinrichtung (30a, 30b; 31a, 31b) zugeführt wird.
2. Widerstands-Nahtschweißmaschine, die folgendes aufweist:
ein Halterungselement (6), das orthogonal zur Zufüh­ rungsrichtung von zu verschweißenden Materialien (1a, 2a) bewegbar ist;
ein Paar drehbarer scheibenartiger Schweißelektroden (8a, 8b), die an dem beweglichen Halterungselement (6) angeordnet sind und die Materialien (1a, 2a) zum Schweißen zwischeneinander aufnehmen, wobei während der Bewegung des Halterungselementes (6) die Materia­ lien (1a, 2a) durch die Schweißelektroden (8a, 8b) im Verbindungsbereich gegeneinander gepreßt und mit Schweißstrom beaufschlagt werden; und
eine Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung (27a, 27b) zum Aufbringen eines Elektrodenschutzmit­ tels (29) auf den Verbindungsbereich der Materialien (1a, 2a), entlang dem diese miteinander verschweißt werden sollen, wobei sich die Applikatoreinrichtung in Druckkontakt mit dem zu verschweißenden Verbin­ dungsbereich der Materialien (1a, 2a) befindet und wobei das Elektrodenschutzmittel (29) von einer Elek­ trodenschutzmittel-Zuführungseinrichtung (30a, 30b; 31a, 31b) zugeführt wird.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Abnahmeeinrichtung (23a, 23b), die mit der sich dre­ henden Oberfläche jeder der Schweißelektroden (8a, 8b) in Berührung bringbar ist, um dadurch überschüssig aufge­ brachtes Elektrodenschutzmittel (29) von der sich drehen­ den Oberfläche jeder Schweißelektrode (8a, 8b) zu entfer­ nen.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Abnahmeeinrichtung (25a, 25b), die an dem beweglichen Halterungselement (6) angeordnet ist und dazu ausgelegt ist, verbliebenes Elektrodenschutzmittel (29) auf Ober­ flächenbereichen, entlang derer die Materialien (1a, 2a) miteinander verschweißt worden sind, zu entfernen.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmeeinrichtung (23a, 23b; 25a, 25b) aus einem rollenartigen Element aus weichem Material gebildet ist, das zum Abstreifen oder Aufwischen des Elektrodenschutz­ mittels (29) in der Lage ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung (21a, 21b; 27a, 27b) aus einem rollenartigen Element aus weichem Material gebildet ist, das ein Aufsaugen und Abge­ ben des zugeführten Elektrodenschutzmittels (29) nach außen gestattet.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrichtung (21a, 21b; 27a, 27b) relativ zu den miteinander zu ver­ schweißenden Materialien (1a, 2a) in hin- und hergehender Weise antreibbar ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenschutzmittel-Abnahmeeinrichtung (23a, 23b; 25a, 25b) relativ zu den miteinander zu verschweißen­ den Materialien (1a, 2a) in hin- und hergehender Weise antreibbar ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenschutzmittel-Abnahmeeinrichtung (23a, 23b; 25a, 25b) eine rollenartige Oberfläche aufweist, die rotationsmäßig antreibbar ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die rollenartige Elektrodenschutzmittel-Applikatorein­ richtung (21a, 21b; 27a, 27b) eine rollenartige Oberfläche aufweist, die rotationsmäßig antreibbar ist.
11. Verfahren zum Schutz von Schweißelektroden, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
Versorgen einer Elektrodenschutzmittel-Applikatoreinrich­ tung (21a, 21b) mit einem Elektrodenschutzmittel (29) mit­ tels einer Elektrodenschutzmittel-Zuführungseinrichtung (30a, 30b; 31a, 31b);
Aufbringen des Elektrodenschutzmittels (29), das der Um­ fangsfläche eines Paares drehbarer, scheibenartiger Schweißelektroden (8a, 8b) bei Rotation derselben zuge­ führt wird, zumindest eine gewisse Zeit vor Beginn des Nahtschweißvorgangs oder im Verlauf des Nahtschweißvor­ gangs; und
mittels einer Abnahmeeinrichtung (25a, 25b) erfolgendes Entfernen des Elektrodenschutzmittels (29), das auf einem Material (1a, 2a) verblieben ist, das mittels der mit dem Elektrodenschutzmittel (29) beaufschlagten Schweißelektro­ den (8a, 8b) einem Nahtschweißvorgang unterzogen worden ist und aus dem Schweißelektrodenpaar herausgefördert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufbringen des Elektrodenschutzmittels (29) das Elektrodenschutzmittel (29) in kontinuierlicher Weise wäh­ rend des Schweißvorgangs der Materialien (1a, 2a) auf die Schweißelektroden (8a, 8b) aufgebracht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufbringen des Elektrodenschutzmittels (29) das Elektrodenschutzmittel (29) auf Oberflächenbereiche von Materialien (1a, 2a) aufgebracht wird, entlang derer die Materialien (1a, 2a) miteinander zu verschweißen sind, während die Materialien (1a, 2a) den Schweißelektroden (8a, 8b) zugeführt werden, so daß das Elektrodenschutzmit­ tel (29) auf Umfangsflächen der Schweißelektroden (8a, 8b) aufgebracht wird.
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