DE19637464C1 - Verschleißbeständige Nockenwelle und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Verschleißbeständige Nockenwelle und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von hochverschleißfesten
ledeburitischen Randschichten von Maschinenbauteilen aus Gußeisen. Objekte, bei
denen ihre Anwendung möglich und zweckmäßig ist, sind alle
schmiergleitverschleißbeanspruchten Bauteile aus Gußeisen. Besonders vorteilhaft ist
die Erfindung zur Herstellung von Motorbauteilen, wie z. B. Nockenwellen,
Schlepphebel, Kipphebel, Zylinderlaufbuchsen o. ä. einsetzbar.
Ledeburitische Randschichten weisen eine sehr gute Verschleißbeständigkeit bei
einem Gleitverschleiß unter hydrodynamischen oder Mischreibungsbedingungen auf.
Bekannt ist, solche Schichten für Nockenwellen durch ein WIG-Umschmelzen zu
erzeugen (z. B. Heck: Einfluß der Prozeßführung beim Umschmelzhärten auf die
Randschichteigenschaften von Nockenwellen aus ledeburitischem Gußeisen,
Dissertation München 1983). Dazu wird ein WIG-Brenner relativ langsam mit etwa
125-225 mm/min und quer zur Vorschubrichtung mit einer geringen
Oszillationsfrequenz von etwa 0,7-2,2 Hz pendelnd entlang des Nockenumfanges
geführt. Die eingesetzte Leistungsdichte beträgt grob etwa 3000 W/cm². Damit
werden Erwärmungsgeschwindigkeiten von etwa 200-750 K/s erreicht. Um Risse zu
vermeiden, wird auf Temperaturen von etwa 400°C vorgewärmt.
Die so hergestellten Nocken besitzen ein grobes Erstarrungsgefüge, das aus relativ
grobem ledeburitischen Zementit und Perlit in der metallischen Matrix besteht.
Darüberhinaus entstehen Anlaßzonen, die durch eigenschaftsmäßig ungünstige
Schädigungen des Umschmelzgefüges durch die erneute Temperaturbeaufschlagung
infolge des langsamen Pendelns des WIG-Brenners charakterisiert sind.
Nachteilig wirkt sich bei so hergestellten Nocken aus, daß die Verschleißbeständigkeit
zu gering ist. Die Ursache des geringen Verschleißwiderstandes liegt in der groben
Gefügestruktur und der zusätzlichen Gefügevergröberung innerhalb der Anlaßzone.
Der Hauptmangel des Verfahrens besteht darin, daß die Erstarrungsgeschwindigkeit
zu gering ist. Die Ursache dafür besteht in der zu geringen Leistungsdichte, die es
erforderlich macht, mit relativ geringen Vorschubgeschwindigkeiten zu arbeiten.
Zur Abstellung dieses Mangels ist bekannt, zum ledeburitischen Umschmelzen von
Nockenwellen auch moderne hochenergetische Randschichtumschmelzverfahren wie
Laserstrahlumschmelzen (z. B.: M. S. Mordike: "Grundlagen und Anwendung der
Laseroberflächenveredlung von Metallen", Dissertation, Clausthal-Zellerfeld, 1991;
PS DE 42 37 484) oder Elektronenstrahlumschmelzen (z. B. PS DE 43 09 870)
einzusetzen. Dazu wird ein entsprechend geformter Energiestrahl (z. B. rechteckig;
zwei in Vorschubrichtung getrennte rechteckige Bestrahlungsfelder; punktförmiges
Raster; Raster mit unterschiedlichen Leistungsdichten) mit einer konstanten oder vom
lokalen Krümmungsradius abhängenden Vorschubgeschwindigkeit so über die
Nockenwelle geführt, daß eine über die ganze Nockenbreite reichende oder mehrere
schnell in Vorschubrichtung nur gering ausgedehnte Schmelzbäder entstehen. Hierbei
werden Leistungsdichten von 10³ bis 10⁵ W/cm² verwendet. Die Vorschub
geschwindigkeiten betragen 500 bis 2500 mm/min. Zur Vermeidung von Rissen in
der Schmelzzone schien es unabdingbar, durchgreifend auf Temperaturen von etwa
360 bis 550°C vorzuwärmen. Dies geschieht in der Regel in teuren Durchlauföfen.
Die umgeschmolzenen Nockenbereiche bestehen aus einer 0,3 mm bis im Mittel etwa
0,8 mm tiefen Umschmelzzone. Die Umschmelzzone enthält ledeburitischen Zementit
und Perlit in der metallischen Matrix. In der Zone direkt unterhalb der Schmelzzone
bildet sich bei Überschreitung der Austenitisierungstemperatur wegen der langsamen
Abkühlung eine neu perlitisierte Zone geringfügig höherer Härte als die des
Ausgangszustandes. Der Härteabfall setzt demzufolge direkt am Schmelzzonenrand
ein und ist relativ schroff.
Der Mangel solcherart hergestellten Nocken besteht darin, daß sie nicht die für eine
solche feindisperse Gefügeausbildung des ledeburitischen Zementits eigentlich
mögliche Verschleißbeständigkeit erreichen. Die Ursache dafür liegt darin, daß der
Perlit in der metallischen Matrix eine geringere Verschleißbeständigkeit als der
Zementit aufweist und deshalb die Schwachstelle des Gefüges darstellt.
Der Mangel des Verfahrens besteht darin, daß sowohl innerhalb der Umschmelzzone
als auch der darunterliegenden Neuaustenitisierungszone Perlit entsteht. Die Ursache
dafür resultiert daraus, daß wegen der hohen Vorwärmtemperaturen von 360°C bis
550°C die Abkühlgeschwindigkeit im Temperaturbereich von etwa 600°C bis 450°C
trotz der hohen Erstarrungsgeschwindigkeit schon so gering ist, daß der Restaustenit
vollständig zu relativ grobem Perlit zerfällt.
Ein für Verschleißbelastung optimaler Randschichtaufbau erfordert dagegen einen
Schichtaufbau, bestehend aus einer dünnen oberflächennahen Schicht, die die mit
der tribologischen Belastung auftretenden adhäsiven Beanspruchungen, plastischen
Umformungen und zyklischen elastisch-plastischen Mikrodehnungen aufzunehmen
imstande ist, und einer darunterliegenden Stützschicht, die die Spannungen infolge
der Hertz′schen Pressung aufnimmt. Ein weiterer Mangel des Verfahrens besteht
demzufolge darin, daß diese Stützschicht auch nur durch eine Umschmelzschicht
gebildet werden kann. Die dazu notwendige größere Umschmelztiefe führt wegen der
dazu notwendigen geringeren Vorschubgeschwindigkeit zu wirtschaftlichen
Nachteilen.
Ein Nocken mit einem der Verschleißbelastung besser angepaßten Rand
schichtaufbau wurde mit der PS EP 0 161 624 bekannt. Die Nockenrandschicht
enthält eine zementitische Schicht mit einem großen Anteil von Zementit und darunter
eine martensitische Schicht, wobei die Umschmelzschicht eine Tiefe von 0,3 bis
1,5 mm und die darunterliegende Härtungszone eine Dicke von 0,3 bis 2,0 mm
aufweist.
Das Verfahren besteht darin, daß ohne Vorwärmung die Nocken durch einen WIG-
Bogen zum Aufschmelzen gebracht werden und anschließend durch
Selbstabschrecken erstarren. In einer nachfolgenden EP 0 194 506 B1 wird zur
Beschleunigung der Abkühlung zusätzlich durch die zentrale Ölbohrung mit Wasser
oder einem Wasser-Luft-Gemisch in der Nockenwellenlängsachse gekühlt.
Auf die Vorwärmung kann ohne Konsequenzen für die Rißbildung verzichtet werden,
da mit einer sehr geringen Leistung von 1360-2600 W bei sehr niedrigen
Umdrehungsgeschwindigkeiten von 0,7 bis 1,0 U/min gearbeitet wird. Diese entspricht
etwa Vorschubgeschwindigkeiten von 80 bis 130 mm/min. Bei diesen geringen
Vorschubgeschwindigkeiten läuft die eingebrachte Wärme vor dem Umschmelzfleck
her und dringt während des Umschmelzens auch sehr weit in den Nocken ein.
Dadurch wird die Abschreckgeschwindigkeit so weit reduziert, daß die
Rißbildungsspannung während der Abkühlung nicht mehr erreicht wird. Durch die
geringe Vorschubgeschwindigkeit wird jedoch auch die Erstarrungsgeschwindigkeit
reduziert, was zu einer gröberen Ausbildung des ledeburitischen Zementits im
Vergleich zu laser- oder elektronenstrahlumgeschmolzenen Nocken führt.
Solcherart behandelte Nocken weisen trotz der geringen Abkühlgeschwindigkeit
gegenüber den mit Vorwärmung WIG-umgeschmolzenen Nocken eine verbesserte
Verschleißbeständigkeit auf. Das kann nur daran liegen, daß der sich in der
metallischen Matrix ausgebildete Perlit wegen der bei seiner Entstehung höheren
Abkühlgeschwindigkeit deutlich feinstreifiger ausbildet. Das Potential der möglichen
Eigenschaftsverbesserung durch eine feindisperse Zementitausbildung kann jedoch
nicht genutzt werden.
Der Mangel solcherart hergestellten Nocken besteht demzufolge darin, daß sie keine
verschleißoptimalen Randschichten besitzen. Die Ursache dafür besteht in der relativ
groben Ausbildung der Erstarrungsstruktur infolge der geringen Erstarrungs
geschwindigkeit und der Ausbildung von Anlaßzonen.
Der Mangel des Verfahrens besteht darin, daß infolge der geringen Leistungsdichte
und der langsamen Vorschubgeschwindigkeit ein für eine feindisperse
Gefügeausbildung zu geringe Erstarrungsgeschwindigkeit entsteht. Ein weiterer
Mangel besteht darin, daß das Gefüge makroskopisch inhomogen ist und periodisch
noch gröbere Gefügestrukturen aufweist. Die Ursache dafür besteht in der erneuten
lokalen Temperaturbeaufschlagung schon stärker abgekühlter Bereiche bis weit über
die Austenitisierungstemperatur infolge der sehr langsamen Oszillationsbewegung
des WIG-Brenners.
Ziel der Erfindung ist es, eine vor Gleitverschleiß besser geschützte Nockenwelle
sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung vorzuschlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Gefügeausbildung und einen
Randschichtaufbau für Nockenwellen und ähnlich belastete Bauteile aus Gußeisen
anzugeben, die den Einsatzbedingungen einer Gleitverschleißbelastung mit hohen
Belastungsspannungen unter hydrodynamischen oder Mischreibungsbedingungen
besser gerecht zu werden. Weiterhin soll ein Verfahren angegeben werden, das zur
Einstellung feindisperser Gefüge mit hohen Leistungsdichten arbeitet, auch ohne eine
durchgreifende Vorwärmung die Rißbildung vermeidet und gleichzeitig durch eine
relativ hohe Abkühlgeschwindigkeit zwischen 600°C und 350°C die Bildung groben
Perlits weitgehend unterdrückt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer verschleißbeständigen Nockenwelle
aus Gußeisen, deren Randschicht aus einer ledeburitischen Umschmelzschicht mit
hohem Zementitanteil und einer darunterliegenden martensitischen Härtungszone
besteht, wie in den Ansprüchen 1 und 2 dargestellt, gelöst.
Die Umschmelzschicht besteht aus feindispersem ledeburitischen Zementit mit
Wandstärken 1 µm und einer metallischen Matrix aus einem Phasengemisch von
Martensit und/oder Bainit, Restaustenit sowie weniger als 20% feinstreifigen Perlit mit
einem Lamellenabstand 0,1 µm. Die darunterliegende Härtungsschicht besteht aus
einem Phasengemisch von Martensit und/oder Bainit, angelöstem Perlit sowie
Restaustenit.
Die in Anspruch 2 angegebenen Tiefen ts der Umschmelzschicht sind
erfindungsgemäß etwas kleiner als nach dem Stand der Technik bekannt und nutzen
damit die Stützwirkung der darunterliegenden Schicht in wirtschaftlich vorteilhafter
Weise aus.
Weiterhin wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung der
verschleißbeständigen Nockenwelle mit Hilfe eines hochenergetischen
Umschmelzverfahrens wie in den Ansprüchen 3 bis 16 angegeben, gelöst.
Durch die in Anspruch 3 dargelegte erfindungsgemäße Überlagerung von zwei
Kurzzeit-Temperatur-Zyklen T1 und T2 gelingt es, den bisher immer bestehenden
Widerspruch nach Forderung einer hohen Erstarrungs- und Abschreck
geschwindigkeit sowie einer relativ hohen und einstellbaren Abkühlgeschwindigkeit
zwischen 600°C und 350°C einerseits und der Forderung nach einer geringen
Abkühlgeschwindigkeit unterhalb von etwa 300°C zu lösen.
Dadurch wird einerseits eine feindisperse Erstarrungsstruktur sowie ein feindisperser
Ablauf der Festumwandlungen bei einer einstellbaren und relativ starken
Unterdrückung der Bildung groben Perlits möglich. Andererseits ist die
Abkühlgeschwindigkeit im rißkritischen Temperaturbereich ausreichend niedrig, um
Risse zu vermeiden.
Vorteilhaft bei der Verfahrensausgestaltung nach Anspruch 4 ist, daß Anlaßzonen
infolge zu großer Temperaturfluktuationen während des Umschmelzens vermieden
werden können.
Die in Anspruch 5 beschriebene zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung macht
von der Tatsache Gebrauch, daß durch eine schnelle Strahloszillation die
Abmessungen des Energiestrahles in Vorschubrichtung und senkrecht dazu relativ
flexibel und unabhängig voneinander eingestellt werden können und daß bei den
angegebenen Oszillationsfrequenzen die Temperaturoszillationen klein genug sind,
um Anlaßzonen zu vermeiden. Dadurch können auch bei breiten Nocken kleine
Schmelzbadlebensdauern erreicht werden.
Vorteilhaft bei der Verfahrensausgestaltung nach Anspruch 7 ist, daß damit die
Leistungsdichteverteilung des Energiestrahles den zur Nockenkante hin sich
ändernden Wärmeableitungsbedingungen und Auswirkungen der Oberflächen
spannung der Schmelze angepaßt werden können.
Die Ansprüche 6 und 8 bis 13 geben günstige Energiequellen an, die erfindungs
gemäß genutzt werden können.
Die Ansprüche 14 und 15 machen in vorteilhafter Weise von der Tatsache Gebrauch,
daß über relativ geringe Änderungen der chemischen Zusammensetzung des
Gußeisens die für die Gleitverschleißeigenschaften wesentliche Gefügeausbildung
deutlich verändert werden kann.
Der Vorteil der Verfahrensausgestaltung gemäß Anspruch 16 besteht darin, daß diese
geringen Veränderungen der chemischen Zusammensetzung auch prozeßintegriert
vorgenommen werden können.
Die Erfindung wird am nachfolgenden Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In den dazugehörigen Zeichnungen ist die erfindungsgemäße Überlagerung zweier
Kurzzeit-Temperatur-Zyklen (Fig. 1) sowie ein schematischer Vergleich des
erfindungsgemäßen Temperatur-Zeit-Verlaufes mit denen aus dem Stand der Technik
bekannten (Fig. 2) dargestellt.
Eine Nockenwelle aus Gußeisen der chemischen Zusammensetzung 2,5 . . . 3,2% C;
1,6 . . . 2,5% Si; 0,3 . . . 1,0% Mn; 0,2% P; 0,12% S; 0,6% Cu 0,15% Ti;
0,2% Ni; 0 3% Cr; 0 3% Mo; 0,9 soll mit einer optimal
verschleißbeständigen und wirtschaftlich herstellbaren Randschicht versehen werden.
Der Nockendurchmesser beträgt 36 mm und die Nockenbreite 14 mm. Die Härte des
Ausgangsgefüges beträgt 250 HV 0,05. Die Graphitausbildung ist lamellar, die Matrix
fast vollständig perlitisch.
In Fig. 1 ist schematisch der realisierte Temperatur-Zeit-Verlauf dargestellt. Als
Verfahren zur Erzeugung des Temperatur-Zeit-Zyklus T1 wird eine induktive
Energieeinbringung gewählt. Der Generator ist ein MF-Generator und hat eine
Frequenz von 10 kHz. Der Induktor ist ein einwindiger Ringinduktor mit einer
Windungsstärke von 8 mm × 8 mm und einem Kopplungsabstand von 2,0 mm.
Als Energiequelle zur Erzeugung des Temperatur-Zeit-Zyklus T2 dient ein 5,0 kW-
CO₂-Laser. Der Laserstrahl wird mit einem off-axis-Parabolspiegel einer Brennweite
von 400 mm fokussiert. Im teilfokussierten Strahlbereich befindet sich ein
Scanningspiegel, der mit einer Frequenz von f = 200 Hz quer zur Vorschubrichtung
des Laserstrahles schwingt. Die Nockenoberfläche befindet sich 30 mm außerhalb
des Fokus. Die Oszillationsamplitude beträgt A = 6 mm bei einem dreieckförmigen
Schwingungsgesetz.
Nach dem Einspannen der Nockenwelle wird sie in eine Umdrehungsgeschwindigkeit
von 300 U/min versetzt. Der Induktionsgenerator wird auf eine Leistung von 70 kW
eingestellt. Die Leistungsdichte p₁ beträgt ∼4000 W/cm². Anschließend wird ein
Generator für eine Zeitdauer von t₁ = 1 ,0 s eingeschaltet.
Bei einer mittleren Aufheizgeschwindigkeit von
wird eine
Spitzentemperatur T1max ≈ 700°C erreicht.
Nach einer Zeitspanne t₂₁ = 0,9 s, während der die Oberfläche auf eine Temperatur
T1min ≈ 550°C abkühlt, wird als Energiequelle S₂ der Laser zugeschaltet. Der
Laserstrahl hat die Abmessungen 16 mm × 2,5 mm, was zu einer mittleren
Leistungsdichte am Strahlaustritt von etwa 1,15 · 10⁴ W/cm² führt. Unmittelbar vor
dem Zuschalten des Lasers wird eine CNC-programmierte Drehbewegung des
Nockens mit einer relativen Vorschubgeschwindigkeit des Laserstrahls von 600
mm/min sowie den entsprechenden Ausgleichsbewegungen der z-Achse zur
Konstanthaltung des Fokusabstandes sowie der y-Achse zur Gewährleistung des
senkrechten Strahleinfalles gestartet.
Nach dem Ausschalten des Lasers kühlt der Nocken an Luft ab. Dadurch, daß das
Temperaturfeld der induktiven Vorwärmung zu Beginn des Laserstrahlschmelzens nur
etwa 3 mm in den Nocken hineinreichte, reicht die Selbstabschreckung aus, um eine
durchgehende oder grobe Perlitbildung zu unterdrücken.
Das Resultat der Behandlung ist eine 0,4 mm dicke ledeburitische Schicht mit einer
mittleren Härte von 780 HV0,05. Sie besteht aus feindispersem Zementit mit einer
Wandstärke von etwa 1 µm, Restaustenit, Martensit und Bainit. Der Perlitgehalt ist
kleiner als 20%. Darunter schließt sich eine martensitische Stützschicht von 0,65 mm
Dicke an. In ihr fällt die Härte kontinuierlich von 780 HV0,05 auf 400 HV0,05 ab. Sie
besteht überwiegend aus Martensit, Restaustenit, Bainit und angelöstem Perlit. Die
Randschichten sind rißfrei.
Verschleißuntersuchungen in einem Schmiergleitverschleißtest ergaben im Vergleich
zu konventionell im Ofen bei 450°C vorgewärmten und anschließend mit den gleichen
Parametern laserumgeschmolzenen Proben eine Steigerung der Lasttragfähigkeit von
20%.
Durch die Variation der Vorwärmzeit t₁ des Temperatur-Zeit-Zyklus T₁ hin zu größeren
Zeiten und der Spitzentemperatur T1max zu höheren Temperaturen können die
Gehalte von Martensit, Austenit, Bainit und Perlit verändert werden. So kann z. B.
ohne Verletzung des Erfindungsgedankens für Verschleißbeanspruchungen bei
höheren Temperaturen auch ein höherer Perlitgehalt eingestellt werden. Durch die
Erhöhung der Laservorschubgeschwindigkeit kann darüberhinaus die Ausbildung des
Zementits noch feindisperser gestaltet werden.
In Fig. 2 wird das erfindungsgemäße Verfahren mit dem Stand der Technik
verglichen. Das konventionelle WIG-Umschmelzen nach Ofenvorwärmung
(kurzgestrichelte Linie) weist eine relativ lange
Schmelzbadlebensdauer Δts, eine geringe Abschreckgeschwindigkeit
bei der Erstarrung und eine geringe Abkühlgeschwindigkeit
im Temperatur
bereich Mp der Perlitbildung auf. Durch die lange Schmelzbadlebensdauer und die
geringe Abschreckgeschwindigkeit wird die Zementitausbildung sehr grob. Die durch
den geringen Temperaturunterschied zur konventionellen Vorwärmtemperatur Tv
geringe Abkühlgeschwindigkeit im Bereich der Perlitbildung Mp führt zu einem groben
Perlit.
Durch den Verzicht auf das Vorwärmen kann auch beim WIG-Umschmelzen im
Temperaturbereich Mp die Bildung groben Perlits unterdrückt werden (langgestrichelte
Linie) und eine martensitische Stützschicht infolge des ausreichend schnellen
Durchlaufens des Ms-Punktes erhalten werden. Allerdings wird dieser Vorteil durch
eine langsame Aufheizung, eine längere Schmelzbadlebensdauer und eine noch
etwas geringere Abschreckgeschwindigkeit erkauft, was zu einer noch etwas
gröberen Zementitausbildung führt.
Ein Laser- oder Elektronenstrahlumschmelzen nach konventioneller Vorwärmung
(strichpunktierte Linie) weist dagegen sehr hohe Aufheizgeschwindigkeiten, geringe
Schmelzbadlebensdauer und große Erstarrungs- und Abschreckgeschwindigkeiten
auf, die zu einer feineren Zementitausbildung führen. Wegen der hohen
konventionellen Vorwärmtemperatur Tv ist jedoch auch hier im Temperaturbereich Mp
die Abkühlgeschwindigkeit so gering, daß relativ grober Perlit entsteht.
Durch die erfindungsgemäße Temperaturführung (durchgezogene Linie) können
dagegen maximale Aufheizgeschwindigkeiten, kurze Schmelzbadlebensdauern und
hohe Abschreckgeschwindigkeiten mit einer ausreichend hohen Abkühl
geschwindigkeit im Temperaturbereich Mp kombiniert werden, was die Herstellung
von optimal verschleißfesten Gefügen ermöglicht.
Weitere Vorteile der erfindungsmäßigen Verfahrenskombination bestehen darin, daß
- - auf teure Durchlauf-Vorwärmöfen und u. U. Abkühlstrecken verzichtet werden kann
- - sich die Gefüge in einem weiteren Varianzbereich herstellen lassen
- - durch die geringe Schmelzbadlebensdauer eine bessere Kantengenauigkeit insbesondere in der Umgebung der Nockenspitze erreicht wird, was den Nachbearbeitungsaufwand verringert.
Claims (16)
1. Verschleißbeständige Nockenwelle aus Gußeisen, deren Randschicht aus einer
ledeburitischen Umschmelzschicht mit hohem Zementitanteil und einer
darunterliegenden martensitischen Härtungszone besteht, gekennzeich
net dadurch, daß
- a. die Umschmelzschicht aus feindispersem ledeburitischen Zementit mit Wandstärken 1 µm und einer metallischen Matrix aus einem Phasengemisch von Martensit, und/oder Bainit, Restaustenit sowie weniger als 20% feinstreifigem Perlit mit einem Lamellenabstand 0,1 µm besteht und
- b. die Härtungsschicht aus einem Phasengemisch aus Martensit und/oder Bainit, angelöstem Perlit sowie Restaustenit aufgebaut ist.
2. Verschleißbeständige Nockenwelle nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umschmelzschicht eine Tiefe ts von 0,25 mm ts
0,8 mm und die Härtungsschicht eine Tiefe von 0,5 mm ts 1,5 mm besitzt.
3. Verfahren zur Herstellung der verschleißbeständigen Nockenwelle von
Anspruch 1 und 2 mittels eines hochenergetischen Oberflächenumschmelz
verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß
- a. der Temperatur-Zeit-Verlauf des Umschmelzens aus zwei überlagerten Kurzzeit-Temperatur-Zeit-Zyklen T₁ und T₂ besteht, die mit zwei verschiedenen Energiequellen S₁ und S₂ mit unterschiedlicher Leistungsdichte p₁ und p₂ erzeugt werden,
- b. der Temperatur-Zeit-Zyklus T₁ eine Spitzentemperatur T1max von 560°C T1max 980°C, eine Heizzeit von 0,5 s t₁ 6 s eine mittlere Aufheizgeschwindigkeit von und eine anfängliche Abschreckgeschwindigkeit aufweist und die Leistungsdichte p₁ der Energiequelle S₁ einen Wert von 8·10² W/cm² p₁8·10³ W/cm² erreicht,
- c. der Temperatur-Zeit-Zyklus T₂ eine Spitzentemperatur T2max von T2max Ts aufweist, wobei Ts die Schmelztemperatur des verwendeten Gußeisens darstellt, eine mittlere Aufheizgeschwindigkeit eine Erstarrungsgeschwindigkeit vs der Schmelze von 10 mm/s vs 67 mm/s sowie eine Leistungsdichte p₂ der Energiequelle S₂ von 0,8 · 10⁴ W/cm² p₂ 8 · 10⁴ W/cm² gewählt wird,
- d. die Zeitspanne t₂₁ = t₂ - t₁ nach der der Temperatur-Zeit-Zyklus T₂ einsetzt 0,3 s t₂₁ 11 s beträgt,
- e. die Temperatur T1min bei der der Temperatur-Zeit-Zyklus beginnt, T1min < 500°C beträgt,
- f. die Schmelzbadlebensdauer Δts im Wertebereich von 0,08 s Δts 0,8 s liegt,
- g. und die Vorschubgeschwindigkeit vB der hochenergetischen Energiequelle S₂ einen Wert von 600 mm/min vB 4000 mm/min erreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
gesamte Nockenbreite in einem Umlauf aufgeschmolzen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die notwendige Leistungsdichteverteilung p₂ quer zur Vorschubrichtung durch
eine schnelle Strahloszillation erzeugt wird, wobei die Oszillationsfrequenz
mindestens 200 Hz beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
hochenergetische Energiequelle S₂ ein Laser ist.
7. Verfahren nach Anspruch 3, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die schnelle Strahloszillation aus einer schnellen zeitlichen und
periodischen Abfolge von mehreren harmonischen Schwingungspaketen
unterschiedlicher Frequenz f, Amplitude A, Mittelpunktslage Ao und
Periodenanzahl np besteht, wobei die Anzahl der verschiedenen
Schwingungspakete zwischen 1 und 8 liegt und die Periodenanzahl zu
1 np 20 gewählt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Energiequelle S₁ ein Mittelfrequenz-Induktionsgenerator ist.
9. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
hochenergetische Energiequelle S₂ ein Elektronenstrahl ist.
10. Verfahren nach Anspruch 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Energiequelle S₁ ebenfalls ein Elektronenstrahl ist.
11. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
hochenergetische Energiequelle S₂ ein Hochleistungsdiodenlaserstack ist.
12. Verfahren nach Anspruch 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Energiequelle S₁ ebenfalls ein Hochleistungsdiodenlaserstack ist.
13. Verfahren nach Anspruch 3, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Energiequelle S₁ aus mehreren, rotationssymmetrisch um die
Nockenwelle angeordneten Hochleistungsdiodenlaserstacks besteht und die
Nockenwelle im Standverfahren vorgewärmt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schmelze zum Abgießen der Nockenwellen zementitstabilisierende Elemente
zugesetzt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schmelze zum Abgießen der Nockenwellen austenitstabilisierende Elemente
zugesetzt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zementit- und/oder austenitstabilisierende Elemente der Schmelze während des
Randschichtumschmelzens mit der hochenergetischen Energiequelle S₂
zugegeben werden.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19637464A DE19637464C1 (de) | 1996-09-13 | 1996-09-13 | Verschleißbeständige Nockenwelle und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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