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DE19636142C2 - Fernsehfilmabtaster - Google Patents

Fernsehfilmabtaster

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Publication number
DE19636142C2
DE19636142C2 DE1996136142 DE19636142A DE19636142C2 DE 19636142 C2 DE19636142 C2 DE 19636142C2 DE 1996136142 DE1996136142 DE 1996136142 DE 19636142 A DE19636142 A DE 19636142A DE 19636142 C2 DE19636142 C2 DE 19636142C2
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DE
Germany
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errors
image
film
film scanner
line
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1996136142
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English (en)
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DE19636142A1 (de
Inventor
Berthold Eiberger
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DFT Digital Film Technology Holding GmbH
Original Assignee
Philips Corporate Intellectual Property GmbH
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Publication date
Application filed by Philips Corporate Intellectual Property GmbH filed Critical Philips Corporate Intellectual Property GmbH
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Publication of DE19636142A1 publication Critical patent/DE19636142A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19636142C2 publication Critical patent/DE19636142C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/36Scanning of motion picture films, e.g. for telecine
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/222Studio circuitry; Studio devices; Studio equipment
    • H04N5/253Picture signal generating by scanning motion picture films or slide opaques, e.g. for telecine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Color Television Image Signal Generators (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fernsehfilmabtaster mit Bildstandsstabilisierung bei der Abtastung eines durch die Abtaststation bewegten Laufbildfilms mit Hilfe eines digitalen Videoeffektgerätes, mit welchen das von optoelektronischen Sensoren abgeleitete Videosignal sowohl bezüglich horizontaler und vertikaler Bildlage­ verschiebung als auch Bildlageverdrehung mit Hilfe eines für diese Fehler repräsentativen Korrektursignals korrigiert wird.
Ein solcher Fernsehfilmabtaster ist bereits aus EP 0 474 344 B1 bekannt, mit dem der kinematographische Laufbildfilm bildweise ausgerichtet wird, um ein Video­ signal herzuleiten. Bei dieser Abtastart treten vorwiegend horizontale, vertikale und rotatorische Bildlagefehler auf, welche gemäß diesem Verfahren korrigiert werden sollen. Bei einer zeilenweisen Abtastung des kontinuierlich durch die Bildabtaststation bewegten Laufbildfilms mittels zeilenförmigen Halbleiter-Sensoren, wie CCD-Zeilen, können aber weitere, den Bildstand negativ beeinflussende Störungen, beispielsweise Bildgrößenfehler und/oder Scherungsfehler auftreten. Bildgrößenfehler können entstehen, wenn der Film ungleichmäßig, d. h. mit sich ändernder Geschwindigkeit, durch die Abtaststation transportiert wird, während Scherungsfehler durch leichte Drehung des Films bei einer Filmtransport­ geschwindigkeit von ca. 0,5 m/sec verursacht werden können, wobei der Film dann schräg abgetastet wird. Diese Fehler sind insbesondere bei erhöhten Qualitäts­ anforderungen für hochwertige Filmnachbearbeitung, Filmarchivierung und Filmrestaurierung besonders störend und deren Beseitigung hierfür unabdingbare Voraussetzung.
Aus der DE 42 41 529 A1 ist ein Filmabtaster mit Bildstandskorrektur bekannt, bei welchem einzelne Bilder doppelt abgetastet werden. Mittels Bewegungsschätzung kann dabei festgestellt werden, ob sich bei der zweiten Abtastung die Bilder anders als in erwarteter Weise verschoben haben. Die Bewegungsschätzung wird ausschließlich zur Abschätzung der gleichförmigen Bewegung des gesamten Bildinhalts eingesetzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Fernsehfilmabtaster der eingangs genannten Art einen ausgezeichneten Bildstand durch Verminderung bzw. Beseitigung der weiteren genannten Bildstörungen zu erreichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein weiteres für Bild­ größenfehler und Scherungsfehler repräsentatives Korrektursignal abgeleitet wird, welches dem digitalen Videoeffektgerät zur Korrektur dieser Fehler zugeführt wird. Damit ist es möglich, außer der bekannten Korrektur von Lagefehlern eine Korrektur von Größenfehlern vorzunehmen.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das weitere Korrektur­ signal für die Korrektur der Bildgrößen- und Scherungsfehler mit Hilfe des Blockmatching-Verfahrens erzeugt. Das Blockmatching-Verfahren ist beispielsweise aus EP 0 442 404 B1 bekannt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Die Figur zeigt wesentliche Teile eines Fernsehfilmabtasters. Hierbei wird der in Videosignale umzuwandelnde kinematographische Laufbildfilm 1 von einer Vorratsspule 2 kontinuierlich zu einer Aufwickelspule 3 mit Hilfe eines Capstans 4 durch eine Abtaststation 5 transportiert. In dieser Abtaststation 5 wird der Film 1 mit einer Beleuchtungsquelle 6 und einer Blende 7 zeilenförmig beleuchtet, wobei auf der anderen Seite des Films das durch den Film 1 modulierte Licht durch ein Prisma 8 auf die daran angeordneten Zeilensensoren 9, 10, 11 für die Signale R, G, und B projiziert wird. Die von den Zeilensensoren 9, 10 und 11 abgeleiten Videosignale R, G, und B werden danach in einer Videosignalbearbeitungsstufe 12 in an sich bekannter Weise weiterverarbeitet, z. B. verstärkt, gammakorrigiert, etc..
Gleichzeitig werden von diesen Videosignalen mit Hilfe des Blockmatchingverfahrens Fehlersignale abgeleitet und einem Korrektursignalgenerator 13 zugeführt. In diesem wird von den Fehlersignalen ein entsprechendes Korrektursignal abgeleitet und einem digitalen Videoeffektgerät 14 zugeführt, an dessen anderen Eingängen die zu korrigierenden digitalisierten Videosignale von der Stufe 12 anliegen. Am Ausgang 15 des digitalen Videoeffektgeräts 14 ist sodann ein korrigiertes digitales Videosignal abnehmbar.

Claims (3)

1. Fernsehfilmabtaster mit Bildstandsstabilisierung bei der Abtastung eines durch die Bildabtaststation (5) bewegten Laufbildfilms (1) mit Hilfe eines digitalen Videoeffektgerätes (14), mit welchem das von optoelektronischen Sensoren (9, 10, 11) abgeleitete Videosignal (R, G und B) sowohl bezüglich horizontaler und vertikaler Bildlageverschiebung als auch Bildlageverdrehung mit Hilfe eines für diese Fehler repräsentativen Korrektursignals korrigiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres für die Bildgrößenfehler und Scherungsfehler repräsentatives Korrektursignal abgeleitet wird, welches dem digitalen Videoeffektgerät (14) zur Korrektur dieser Fehler zugeführt wird.
2. Fernsehfilmabtaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Korrektursignal für die Korrektur der Bildgrößen- und Scherungfehler mit Hilfe des Blockmatching-Verfahrens erzeugt wird.
3. Fernsehfilmabtaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufbildfilm in der Abtaststation (5) mittels Zeilensensoren (9, 10, 11) zeilenweise ohne Zeilensprung zur Erzeugung des zu korrigierenden Videosignals abgetastet wird.
DE1996136142 1996-09-06 1996-09-06 Fernsehfilmabtaster Expired - Fee Related DE19636142C2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2313189C2 (ru) * 2006-01-17 2007-12-20 Тамбовское высшее военное авиационное инженерное училище радиоэлектроники (военный институт) Способ пространственно-временной обработки изображений на основе матриц фоточувствительных приборов с зарядовой связью и устройство для его реализации

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EP0442404A1 (de) * 1990-02-14 1991-08-21 GRUNDIG E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig holländ. Stiftung & Co. KG. Verfahren zur Ermittlung von Bewegungsinformationen aus Bildsignalen
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EP0474344B1 (de) * 1990-08-31 1996-03-20 Sony United Kingdom Limited Kinofilm-zu-Video-Umwandlung

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