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DE1963685U - Spiegelreflexkamera mit schlitzverschluss. - Google Patents

Spiegelreflexkamera mit schlitzverschluss.

Info

Publication number
DE1963685U
DE1963685U DEZ10112U DEZ0010112U DE1963685U DE 1963685 U DE1963685 U DE 1963685U DE Z10112 U DEZ10112 U DE Z10112U DE Z0010112 U DEZ0010112 U DE Z0010112U DE 1963685 U DE1963685 U DE 1963685U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
camera
cassette
rollers
focal plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ10112U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ10112U priority Critical patent/DE1963685U/de
Publication of DE1963685U publication Critical patent/DE1963685U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

RA. 265 611*13.5.67
Zeiss Ikon AG. Stuttgart, den 31. Aug.1965*
zu Pa. 4410
"Spiegelreflexkamera mit Schlitzverschluß"
Die Erfindung geht von einer Spiegelreflexkamera aus, welche mit einem Sehlitzverschluß ausgestattet ist. Sie hat sich die Aufgabe gestellt, eine solche Kamera zur Verwendung von Filmkassetten einzurichten, welche beidseitig des Filmfensters nach vorn ausladende Filmkammern aufzuweisen haben.
Die Verwendung dieser Kassetten ist mit dem Vorhandensein von an der Kamera vorgesehenen Mechanismen verbunden, welche die Aufgabe haben, den Filmschritt abzutasten, um Doppelbelichtungen zu vermeiden, und Kassettenmarkierungen in Steuerbewegungen umzusetzen, um die Empfindlichkeit des in der Kassette vorhandenen Films in die Kamera einzugeben.
Die. Schwierigkeit in der Lösung der Aufgabe liegt darin, daß die nach.vorn ausladenden Filmkammern der Kassette den üblichen, der Filmebene benachbarten Einbau der gebräuchlichen Schlitzverschlüsse behindern, bei denen die Verschlußvorhänge parallel zur Filmtransportrichtung ablaufen. Es wäre dabei der gesamte Verschlußmechanismus um ein entsprechendes Maß nach vorn zu verschieben, was sich in einer Vergrößerung der Kameratiefenerstreckung und einer Verlängerung der Schnittweite der Objektive auswirken würde.
Gemäß der Erfindung werden die vorgenannten Schwierigkeiten umgangen und eine Spiegelreflexkamera mit Schlitzverschluß ist dadurch zur Verwendung von Filmkassetten mit beidseitig des Bildfensters nach vorn ausladenden und durch einen Filmlaufsteg miteinander verbundenen Filmkammern eingerichtet, daß der Schlitzverschluß mit senkrecht zur Filmtransportrichtung ablaufenden Verschlußteilen (Vorhängen) eingebaut ist. Dann können die Verschlußteile im Raum zwischen den Filmkammern in Nachbarschaft der Filmebene angeordnet werden und die zugehörigen Walzen liegen parallel zur Kameradachbzw. —Bodenfläche, wobei die beiden Aufzugswalzen nach einem weiteren speziellen Erfindungsmerkmal sich zwischen der oberen Kassettenwand und dem Suchereinblick und die beiden unteren, die Federn enthaltenden Walzen zwischen Lichtschacht und dem Filmschritt-Abtastglied befinden können.
Durch die vorstehend erwähnten Abtastmechanismen erwächst bei der Verwendung von Kassetten der angegebenen Art in Verbindung mit Spiegelreflexkameras noch eine andere Schwierigkeit. Diese besteht darin, daß entsprechend der oberen Anbringung der Markierungen und des Filmabtastloches an den Kassetten die Abtastmechanismen an der Kameraoberseite untergebracht werden müßten. Das ist bei Spiegelreflexkameras wegen der dort befindlichen'Suchereinrichtungen (Feldlinse, Einstellscheibe, Dachkantprisma und dergl. mehr) räumlich nicht möglich, wenn eine Vergrößerung der Kameraabmessungen vermieden werden soll.
In Ausgestaltung der Erfindung wird dieses Problem dadurch gelöst, daß die Abtastmechanismen im Kameraunterteil vorge-
— 3 —
sehen sind, und daß die Kassette gegenüber ihrer normalen Gebrauchslage um 180° gedreht, also kopf unter, einzulegen ist.
Dem Umstand, daß bei diesem Einlegen der Kassette Schauzeichen (Beschriftung und Bildzahl) an der Kassettenrückseite für die Benutzer bei aufrechter Kamerahaltung auf dem Kopf stehen, kann durch vorübergehende Umkehrung der Kamera ohne weiteres begegnet werden.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Figur dargestellten Querschnittes durch ein Ausführungsbeispiel erläutert.
In der Figur ist mit 1 das Kameragehäuse bezeichnet, während 2 den Objektivtubus darstellt, wobei auch insbesondere die Verwendung von Wechselobjektiven vorausgesetzt ist. Im Kameraoberteil befindet sich die Suchereinrichtung, die im wesentlichen aus der Einstellscheibe 3, der Bildfeldlinse 4, dem Dachkantprisma 5 und dem nur schematisch angedeuteten Okular 6 besteht. Mit 7 ist der Umlenkspiegel bezeichnet, und mit 8 die Filmkassette, welche in üblicher 7/eise von der Kamerarückseite her eingesetzt wird. Mit 11 ist die Filmebene angedeutet. 9 und TO sind Abtastglieder, wobei 9 das Abtästglied für den Filmschritt ist und 10 das Abtastelement für die Kassettenmarkierung darstellt, deren Lage bzw. Ausbildung eine Punktion der Empfindlichkeit des in der Kassette untergebrachten Films ist. Aus der lage der Abtastglieder im unteren Kameraraum ergibt sich, daß die Filmkassette um 180° gedreht, also kopfunter, eingelegt ist.
Die Walzen und Rollen für das Arbeiten des Schlitzverschlusses sind teils im Kameraoberteil, und zwar vorzugsweise im Raum zwischen der Suchereinrichtung und der Kassettenoberseite, und teils im Kameraunterteil, und zwar vorzugsweise im Raum unterhalb des Umlenkspiegels 7, untergebracht. Aus dieser Anordnung der Walzen und Rollen ist ersichtlich, daß die Verschlußteile des Schlitzverschlusses, die in diesem Ausführungsbeispiel aus Vorhängen bestehen, senkrecht zur Filmtransportrichtung arbeiten. Sie laufen im wesentlichen zwischen den (nicht dargestellten) Filmkammern der Kassette hindurch vor dem dazwischen befindlichen Filmlauf— steg ab, der bekanntlich eine nur geringe Tiefenerstreckung aufweist. Im einzelnen gehören die Walzen und Rollen 12, 13» H und 15 zu dem einen Vorhang 16, und die Wälzen und Rollen 17, 18 und 19 zu dem zweiten Vorhang 20. Durch diesen Einbau des Schlitzverschlusses wird eine Vergrößerung der normalen Kameratiefe vermieden und es kann mit Objektiven von üblicher bzw. kurzer Schrittweite gearbeitet werden.

Claims (3)

nsprüohe
1. Spiegelreflexkamera mit Schlitzverschluß, die dadurch zur Verwendung von Filmkassetten mit beidseitig des Bildfensters nach vorn ausladenden und durch einen Filmlaufsteg verbundenen Filmkammern eingerichtet ist, daß der Schlitzverschluß mit senkrecht zur Filmtransportrichtung ablaufenden Verschlußteilen (Vorhängen) eingebaut ist.
2. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1/ bei der Abtastmechanismen für den Filmschritt und für die Empfindlichkeit des in der Kassette untergebrachten Films vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Schiit25verschlußwalzen parallel zur Kameradach- bzw. -Bodenfläche liegen, wobei die beiden Aufzugswalzen sich zwischen der oberen Kassettenwand und dem Suchereinblick und die beiden unteren, die Federn enthaltenden Walzen zwischen Lichtschacht und dem Filmschritt-Abtastglied befinden.
3. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Verbindung mit der Abtastung des Filmschritts und der der Filmempfindlichkeit entsprechenden Kassettenmarkierungen benötigten Kameramechanismen im unteren Kameraraum vorgesehen sind, und daß die Kassette gegenüber ihrer normalen Gebrauchslage um 180° gedreht, also kopfunter, einzulegen ist.
DEZ10112U 1965-09-01 1965-09-01 Spiegelreflexkamera mit schlitzverschluss. Expired DE1963685U (de)

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DEZ10112U DE1963685U (de) 1965-09-01 1965-09-01 Spiegelreflexkamera mit schlitzverschluss.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1963685U true DE1963685U (de) 1967-07-06

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DEZ10112U Expired DE1963685U (de) 1965-09-01 1965-09-01 Spiegelreflexkamera mit schlitzverschluss.

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