DE19636781C2 - Magnetventil - Google Patents
MagnetventilInfo
- Publication number
- DE19636781C2 DE19636781C2 DE1996136781 DE19636781A DE19636781C2 DE 19636781 C2 DE19636781 C2 DE 19636781C2 DE 1996136781 DE1996136781 DE 1996136781 DE 19636781 A DE19636781 A DE 19636781A DE 19636781 C2 DE19636781 C2 DE 19636781C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- coil
- permanent magnet
- solenoid valve
- magnetic field
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 title claims description 50
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 14
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims 1
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 7
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000020169 heat generation Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000010287 polarization Effects 0.000 description 1
- 239000003566 sealing material Substances 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/02—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/0675—Electromagnet aspects, e.g. electric supply therefor
- F16K31/0679—Electromagnet aspects, e.g. electric supply therefor with more than one energising coil
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/02—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/08—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid using a permanent magnet
- F16K31/082—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid using a permanent magnet using a electromagnet and a permanent magnet
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetventil, mit einer bestromba
ren Spuleneinrichtung, die zumindest über eine erste und eine
zweite Spuleneinheit verfügt, mit einem mit einem Ventilglied
zusammenwirkenden oder dieses bildenden, zumindest teilweise
in der Spuleneinrichtung angeordneten und axial zwischen zwei
Schaltstellungen bewegbaren Anker und mit einer den Anker an
seinem ersten axialen Anker-Endbereich mit einer Stellkraft
in Richtung einer ersten Schaltstellung beaufschlagenden
Rückstelleinrichtung, die von einer Permanentmagneteinrich
tung gebildet ist, deren Permanentmagnetfeld die den Anker in
Richtung der ersten Schaltstellung beaufschlagende Stellkraft
liefert, wobei das von der ersten Spuleneinheit erzeugbare
erste Spulenmagnetfeld unter Überlagerung des Permanentma
gnetfeldes der Permanentmagneteinrichtung auf den ersten An
ker-Endbereich einwirkt und zum Umschalten des Ankers aus der
ersten in die zweite Schaltstellung dem Permanentmagnetfeld
entgegengesetzt ist, und wobei das von der zweiten Spulenein
heit erzeugbare zweite Spulenmagnetfeld auf den axial entge
gengesetzten zweiten Anker-Endbereich einwirkt.
Ein Magnetventil dieser Art geht aus DE 44 39 695 A1 hervor.
In diesem bekannten Falle sind zwei Spuleneinheiten vorhan
den, in denen ein beweglicher Anker angeordnet ist. Desweite
ren ist eine Permanentmagneteinrichtung vorgesehen, die den
Anker in Richtung einer ersten Schaltstellung beaufschlagt.
Wird ausgehend hiervon die erste Spuleneinheit bestromt, er
folgt eine Schwächung der aus der Permanentmagneteinrichtung
resultierenden Haltekraft. Der Strom durch die erste Spulen
einheit wird soweit erhöht, daß die Haltekraft der Permanent
magneteinrichtung gerade neutralisiert wird. Soll der Anker
in eine zweite Schaltstellung bewegt werden, erfolgt eine Be
stromung der zweiten Spuleneinheit. Dabei wird der Anker so
lange in der zweiten Schaltstellung gehalten, wie ein ausrei
chend großer Strom durch die Spuleneinheit fließt. Zum neuer
lichen Zurückstellen des Ankers genügt es, beide Spulenein
heiten stromlos zu schalten. Der Anker wird dann aufgrund der
Kraft des Permanentmagnetfeldes in die erste Schaltstellung
zurückbewegt.
Bei dem bekannten Magnetventil hängt die Umschaltgeschwindig
keit des Ankers beim Umschalten aus der zweiten Schaltstel
lung in die erste Schaltstellung fast ausschließlich von der
Stärke des Permanentmagnetfeldes ab. In dem Bestreben nach
einer höheren Umschaltgeschwindigkeit wäre es daher denkbar,
ein entsprechend starkes Permanentmagnetfeld zu wählen. Dies
würde allerdings dazu führen, daß zumindest die erste Spulen
einheit beim Umschalten des Ankers aus der ersten in die
zweite Schaltstellung ein stärkeres Magnetfeld aufbauen müß
te, um das Permanentmagnetfeld zu neutralisieren. Hierzu wä
ren in aller Regel bauliche Maßnahmen erforderlich, die das
Magnetventil teurer und in den Abmessungen vergrößern würden.
Zum andern ließe sich auch eine höhere Bestromung der ersten
Spuleneinheit kaum vermeiden, was einen erhöhten Energiever
brauch und eine stärkere Wärmeentwicklung zur Folge hätte.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ma
gnetventil der eingangs genannten Art zu schaffen, das ohne
erhöhten Energieaufwand und unter Beibehaltung kompakter Ab
messungen ein schnelleres Zurückschalten von der zweiten in
die erste Schaltstellung ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß dem kennzeichnenden Teil
des Patentanspruches 1 vorgesehen, daß die beiden Spulenein
heiten durch eine Diodenschaltung derart elektrisch miteinan
der verbunden sind, daß die beim Abschalten der zweiten Spu
leneinheit induzierte Abschaltspannung in der bereits abge
schalteten ersten Spuleneinheit ein dem Permanentmagnetfeld
überlagertes, diesem gleichgerichtetes erstes Spulenmagnet
feld erzeugt.
Wird nunmehr die Stromzufuhr zur zweiten Spuleneinheit bei in
der zweiten Schaltstellung befindlichem Anker unterbrochen,
sorgt die Diodenschaltung dafür, daß die in der zweiten Spu
leneinheit induzierte Abschaltspannung kurzzeitig einen
Stromfluß in der ersten Spuleneinheit bewirkt. Dadurch indu
ziert die erste Spuleneinheit kurzzeitig ebenfalls ein Ma
gnetfeld, das dem Permanentmagnetfeld gleichgerichtet ist, so
daß sich die beiden Magnetfelder addieren. Das resultierende
stärkere Gesamtmagnetfeld übt eine hohe Kraft auf den Anker
aus, so daß dieser schneller umgeschaltet wird. Diese höhere
Umschaltgeschwindigkeit wird ohne zusätzlich aufzubringende
elektrische Energie erreicht, so daß ein sparsamer Betrieb
des Magnetventils möglich ist.
Zwar ist aus PATENTS ABSTRACTS OF JAPAN M-49, 1981, Vol. 5 JP
55-135280 (A) bereits bekannt, sogenannte Freilaufdioden par
allel zur Wicklung einer Spule zu schalten. Die vorteilhafte
Verwendung einer Diodenschaltung zum Erreichen einer be
schleunigten Umschaltbewegung des Ankers wird allerdings
nicht angeregt. Im übrigen kommt bei diesem bekannten Magnet
ventil, wie auch bei dem in der DE 27 57 803 A1 beschriebe
nen, nur eine einzige Spuleneinheit zur Anwendung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Un
teransprüchen hervor.
Zugunsten einer besonders kompakten Ausführungsform sind die
Spuleneinheiten vorzugsweise koaxial aufeinanderfolgend ange
ordnet. Der Anker ist insbesondere stets vollständig inner
halb der Spuleneinrichtung in der von dieser definierten An
keraufnahme angeordnet.
Eine besonders gute Wirkung der Permanentmagneteinrichtung
ergibt sich, wenn diese dem ersten Anker-Endbereich axial
vorgelagert ist. Sie kann hierbei zugunsten kompakter axialer
Abmessungen innerhalb der ersten Spuleneinheit angeordnet
sein.
Es empfiehlt sich, das Permanentmagnetfeld symmetrisch in den
beweglichen Anker einzuleiten. Daher ist es zweckmäßig, die
Permanentmagneteinrichtung mit Bezug zum Querschnitt der An
keraufnahme mittig anzuordnen. Andererseits ist es von Vor
teil, einen von dem Ventilglied zu steuernden Fluidkanal der
art vorzusehen, daß er ebenfalls mittig zum Ventilglied bzw.
zum Anker hin in die Ankeraufnahme einmündet. Um hierbei auf
eine Permanentmagneteinrichtung einfachen Aufbaues und ohne
zentrale Bohrung zurückgreifen zu können, ist es zweckmäßig,
den betreffenden ersten Fluidkanal an der Permanentmagnetein
richtung vorbeizuführen und in einer im Anschluß daran ange
ordneten Zwischenplatte so anzuordnen, daß seine Öffnung die
gewünschte Lage hat. Die Zwischenplatte besteht zweckmäßiger
weise aus ferromagnetischem Material, damit in der ersten
Schaltstellung kein Luftspalt zwischen der Permanentmagnet
einrichtung und dem Anker vorliegt, wobei die ferromagneti
sche Zwischenplatte infolge ihres größeren Querschnittes zu
dem in der Lage ist, das Permanentmagnetfeld großflächig über
den Querschnitt des Ankers zu verteilen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Bauform des erfindungsgemäßen
Magnetventils im Längsschnitt, wobei der hier
gleichzeitig das Ventilglied bildende Anker in
der ersten Schaltstellung gezeigt ist und wobei
eine bevorzugte Ansteuerschaltung zur Betätigung
des Magnetventils angedeutet ist,
Fig. 2 das Magnetventil aus Fig. 1 bei in die zweite
Schaltstellung umgeschaltetem Anker bzw. Ventil
glied und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Magnetventil im
Bereich der Permanentmagneteinrichtung gemäß
Schnittlinie III-III aus Fig. 1.
Das beispielsgemäße Magnetventil 1 ist als 3/2-Wegeventil
ausgebildet. Die Fig. 1 zeigt es in einem an einem Grund
körper 2 montierten Zustand, wo zwei in ihm ausgebildete
Fluidkanäle 3, 4 mit Kanälen 5, 6 des Grundkörpers 2
kommunizieren. Der eine Fluidkanal 3 ist ein Speisekanal
und steht über den zugeordneten Kanal 5 des Grundkörpers 2
mit einer nicht näher dargestellten Druckmittelquelle in
Verbindung. Der zweite Fluidkanal 4 ist beispielsgemäß ein
Arbeitskanal, der über den zugeordneten Kanal 6 des Grund
körpers 2 mit einem nicht näher dargestellten Verbraucher
verbindbar ist. Ein weiterer, dritter Fluidkanal 7 des
Magnetventils 1 ist als Entlüftungskanal ausgebildet. Er
mündet wie die übrigen Fluidkanäle 3, 4 zur Außenfläche
des Ventilgehäuses 8 des Magnetventils 1 aus. Bei Bedarf
kann dort ein Schalldämpfer oder eine weiterführende
Leitung zum Fassen der Abluft angeschlossen sein.
Im Ventilgehäuse 8 des elektrisch betätigbaren Magnet
ventils 1 ist eine Spuleneinrichtung angeordnet, die beim
Ausführungsbeispiel aus zwei separaten Spuleneinheiten 12,
13 besteht. Diese jeweils ringförmigen Spuleneinheiten 12,
13 sind koaxial zueinander angeordnet und haben beispiels
gemäß die gleichen Abmessungen. Jede Spuleneinheit 12, 13
steht mit zwei Kontaktelementen 14, 15; 14', 15' in Ver
bindung, über die zur Betätigung eine Bestromung bzw. eine
Beaufschlagung mit einer Versorgungsspannung möglich ist,
die von einer Versorgungs-Spannungsquelle 16 geliefert
wird.
Die beiden Spuleneinheiten 12, 13 sind umfangsseitig im
Bereich ihrer äußeren Mantelfläche von einem gemeinsamen,
vorzugsweise aus ferromagnetischem Material bestehenden
Hüllkörper 17 des Ventilgehäuses 8 umgeben. Die Spulen
einheiten 12, 13 sind axial zueinander beabstandet, wobei
in dem Zwischenraum ein ebenfalls vorzugsweise aus ferro
magnetischem Material bestehender Zwischenring 18 koaxial
angeordnet ist. Ferner ist jede Spuleneinheit 12, 13 an
ihrer der jeweils anderen Spuleneinheit 13, 12 entgegen
gesetzten Axialseite von einem wiederum zweckmäßigerweise
aus ferromagnetischem Material bestehenden, insbesondere
deckelartigen Abschlußelement 22, 23 flankiert. Diese
Abschlußelemente 22, 23 stehen umfangsseitig mit dem
Hüllkörper 17 in Verbindung, in den sie beispielsgemäß
eingesteckt und insbesondere eingepreßt sind. Gemeinsam
bilden die Abschlußelemente 22, 23, der Hüllkörper 17 und
der Zwischenring 18 eine Jocheinrichtung 24.
Die beiden Spuleneinheiten 12, 13 bilden gemeinsam die
umfangsseitige Begrenzung einer zylindrischen Anker
aufnahme 25, die an ihren beiden Axialseiten durch die
Abschlußelemente 22, 23 begrenzt ist. In dieser Anker
aufnahme 25 ist ein aus ferromagnetischem Material be
stehender bewegbarer Anker 26 gemäß Doppelpfeil 27 axial
zwischen zwei Schaltstellungen verschiebbar angeordnet. Er
bildet beim Ausführungsbeispiel gleichzeitig das beweg
liche Ventilglied 28 des Magnetventils 1.
In Fig. 1 ist die erste Schaltstellung des bewegbaren
Ankers 26 bzw. Ventilgliedes 28 illustriert. Der Anker
liegt hierbei mit der Stirnseite seines in Fig. 1 nach
unten weisenden ersten axialen Anker-Endbereiches 32 an
einem gehäusefesten ersten Anschlagkörper 34 an. Gleich
zeitig ist die Stirnseite des entgegengesetzten zweiten
axialen Anker-Endbereiches 33 mit Abstand zu einem gegen
überliegenden gehäusefesten zweiten Anschlagkörper 35
angeordnet, so daß ein Luftspalt 36 vorliegt. Diese erste
Schaltstellung ist beim Ausführungsbeispiel die vom Anker
26 normalerweise eingenommene Ausgangsstellung.
Aus Fig. 2 geht die umgeschaltete zweite Schaltstellung
des bewegbaren Ankers 26 hervor. Diese ist dadurch de
finiert, daß der bewegbare Anker 26 an dem zweiten
Anschlagkörper 35 anliegt, so daß nunmehr ein Luftspalt
36' zwischen dem bewegbaren Anker 26 und dem ersten
Anschlagkörper 34 vorliegt.
Das beispielsgemäße Magnetventil 1 ist als Öffner aus
gebildet. Die erste Schaltstellung ist eine Schließ
stellung. Hier sitzt das Ventilglied 28 mit einem an der
Stirnfläche seines ersten Anker-Endbereiches 32 vorge
sehenen, insbesondere gummielastischen Verschlußkörper 37
auf einem Ventilsitz 38 auf, der an der zugewandten Seite
des ersten Anschlagkörpers 34 vorgesehen ist und dort eine
Öffnung 42 des Speisekanals 3 umschließt. Dieser Speise
kanal 3 ist dadurch abgesperrt. Gleichzeitig ist hierbei
ein an der entgegengesetzten Stirnseite des Ventilgliedes
28 vorgesehener zweiter Verschlußkörper 43 von einer an
dem zweiten Anschlagkörper 35 vorgesehenen Öffnung 44 des
Entlüftungskanals 7 abgehoben. Dadurch liegt eine Ver
bindung des Entlüftungskanals 7 mit dem Arbeitskanal 4
vor. Hergestellt wird diese Verbindung über einen das
Ventilglied 28 in Längsrichtung durchziehenden Durchgangs
kanal 45, der an beiden Stirnflächen des Ventilgliedes 28
bzw. bewegbaren Ankers 26 ausmündet. Die entsprechenden
Mündungen liegen jeweils neben dem zugeordneten Verschluß
körper 37, 43, wobei der am ersten Anker-Endbereich 32
vorgesehenen Mündung eine Öffnung des Arbeitskanals 4
gegenüberliegt, die an dem ersten Anschlagkörper 34 vor
gesehen ist. Auf diese Weise ist der Arbeitskanal 4 über
den Durchgangskanal 45, den Luftspalt 36 und den Ent
lüftungskanal 7 entlüftet, während gleichzeitig der
Speisekanal 3 abgesperrt ist.
In der aus Fig. 2 hervorgehenden zweiten Schaltstellung
liegt der zweite Verschlußkörper 43 an dem zweiten
Anschlagkörper 35 an und verschließt die Öffnung 44 des
Entlüftungskanals 7. Da der erste Verschlußkörper 37
hierbei von der Öffnung 42 des Speisekanals 3 abgehoben
ist, steht letzterer über den Luftspalt 36' und die
weitere Öffnung 46 des ersten Anschlagkörpers 34 mit dem
Arbeitskanal 4 in Verbindung, der somit mit Druckmedium,
insbesondere Druckluft, versorgt wird.
Dem beispielsgemäß unabhängig von der eingenommenen
Schaltstellung jeweils vollständig innerhalb der Spulen
einrichtung 12, 13 aufgenommenen bewegbaren Anker 26 ist
eine Rückstelleinrichtung zugeordnet, die ihn ständig in
Richtung der ersten Schaltstellung gemäß Fig. 1 beauf
schlagt. Diese Rückstelleinrichtung ist von einer
Permanentmagneteinrichtung 47 gebildet, die so angeordnet
ist, daß das von ihr erzeugte Permanentmagnetfeld 48 - so
weit der bewegbare Anker 26 betroffen ist - überwiegend
auf den ersten axialen Anker-Endbereich einwirkt. Dadurch
erfährt der bewegbare Anker 26 ständig eine durch Pfeil 52
angedeutete magnetische Stellkraft 52, die in Richtung der
Schließstellung wirkt und den bewegbaren Anker 26 bei
elektrisch abgeschalteten Spuleneinheiten 12, 13 fest in
die erste Schaltstellung drückt.
Beispielsgemäß ist die Permanentmagneteinrichtung 47 sehr
einfach aufgebaut. Sie besteht hier aus einem einzigen
permanentmagnetischen Magnetstück 53, das dem ersten
Anker-Endbereich 32 mit Abstand axial vorgelagert ist. Es
sitzt beim Ausführungsbeispiel axial zwischen dem
Abschlußelement 22 und dem ersten Anschlagkörper 34. Wie
der erste Anschlagkörper 34 befindet es sich zweckmäßiger
weise innerhalb der ersten Spuleneinheit 12 und somit
innerhalb der Ankeraufnahme 25. Es liegt mit Bezug zur
Längsachse der Ankeraufnahme 25 eine insbesondere axiale
Polarisierung der Permanentmagneteinrichtung 47 vor, die
im übrigen durchaus mehrteilig ausgebildet sein könnte.
Das von der Permanentmagneteinrichtung 47 erzeugte
Permanentmagnetfeld 48 verläuft in der ersten Schalt
stellung durch den ersten Anschlagkörper 34, anschließend
durch den zugeordneten ersten Anker-Endbereich 32 bis etwa
in den Bereich des Zwischenringes 18, sodann über diesen
Zwischenring 18, den Hüllkörper 17 und das erste Abschluß
element 22 zurück zur Permanentmagneteinrichtung 47.
Der der Permanentmagneteinrichtung 47 zum bewegbaren Anker
26 hin axial vorgelagerte erste Anschlußkörper 34 besteht
vorzugsweise aus ferromagnetischem Material und bildet
eine Zwischenplatte 54, die zur Vermeidung von Luftspalten
unmittelbar an der Permanentmagneteinrichtung 47 anliegt,
die ihrerseits in unmittelbarem Kontakt mit dem Abschluß
element 22 steht. Die Zwischenplatte 54 ist zweckmäßiger
weise in die Ankeraufnahme 25 axial eingepreßt, so daß die
Permanentmagneteinrichtung 47 zwischen ihr und dem
Abschlußelement 22 gehalten ist.
Durch entsprechende Bestromung der ersten Spuleneinheit 12
läßt sich ein strichpunktiert angedeutetes erstes Spulen
magnetfeld 55 erzeugen, welches das Permanentmagnetfeld 48
der Permanentmagneteinrichtung 47 überlagert und zugleich
entgegengesetzt gerichtet bzw. polarisiert ist. Da auch
dieses erste Spulenmagnetfeld 55 auf den ersten Anker-
Endbereich 32 einwirkt, erfährt der bewegbare Anker 26
eine der vom Permanentmagnetfeld 48 hervorgerufenen
Stellkraft 52 entgegengesetzte, in Richtung der zweiten
Schaltstellung wirkende Kraft. Als Folge wird die Stell
kraft 52 der Permanentmagneteinrichtung 47 geschwächt und
kann je nach Stärke des ersten Spulenmagnetfeldes 55
wirkungsmäßig sogar völlig gelöscht werden.
Diesen Effekt macht man sich beim Umschalten des Magnet
ventils 1 zunutze. Um den Anker 26 bzw. das Ventilglied 28
in die zweite Schaltstellung umzuschalten, wird die zweite
Spuleneinheit 13 elektrisch erregt, so daß sie ein strich
punktiert angedeutetes zweites Spulenmagnetfeld 56
erzeugt, das auf den zweiten Anker-Endbereich 33 einwirkt.
Dieses zweite Spulenmagnetfeld 56 verläuft durch den
zweiten Anker-Endbereich 33, den sich anschließenden
zweiten Anschlagkörper 35, das Abschlußelement 23, den
Hüllkörper 17 und den Zwischenring 18 zurück zum Anker 26.
Hierbei bildet der zweite Anschlagkörper 35 einen aus
ferromagnetischem Material bestehenden feststehenden
Anker, der vorzugsweise einstückig mit dem zugeordneten
Abschlußelement 23 verbunden ist und ein Stückweit in die
zweite Spuleneinheit 13 bzw. die Ankeraufnahme 25 hinein
ragt.
Die Länge des bewegbaren Ankers 26 und seine Axialposition
innerhalb der Ankeraufnahme 25 ist vorzugsweise so ge
wählt, daß die beiden Anker-Endbereiche jeweils innerhalb
einer der beiden Spuleneinheiten 12, 13 zu liegen kommen,
und zwar zweckmäßigerweise etwa im mittleren Bereich der
axialen Länge einer jeweiligen Spuleneinheit 12, 13.
Um den Anker 26 aus der ersten in die zweite Schalt
stellung umzuschalten, werden zweckmäßigerweise beide
Spuleneinheiten 12, 13 gleichzeitig bestromt. Hierzu
werden beim Ausführungsbeispiel die beiden zwischen den
einen Pol (+) und jeweils ein Kontaktelement 14, 14'
zwischengeschalteten Schalteinrichtungen 57, 57' betätigt.
Die beiden anderen Kontaktelemente 15, 15' einer
jeweiligen Spuleneinheit 13 stehen mit dem anderen Pol (-)
der Versorgungs-Spannungsquelle 16 in Verbindung.
Durch die gleichzeitige Betätigung der beiden Spulen
einheiten 12, 13 wird das Permanentmagnetfeld 48 durch das
erzeugte Gegenfeld geschwächt bzw. aufgehoben, und gleich
zeitig bewirkt das zweite Spulenmagnetfeld 56 ein axiales
Verlagern des bewegbaren Ankers 26 zum Schließen des
Luftspaltes 36 bis zum Erreichen der zweiten Schalt
stellung gemäß Fig. 2. Da die Stellkraft 52 der Permanent
magneteinrichtung 47 hierbei keine oder nurmehr eine
untergeordnete Rolle spielt, kann der Umschaltvorgang mit
sehr geringer Magnetkraft hervorgerufen werden, so daß
Spuleneinheiten mit kleiner Baugröße verwendbar sind und
sich dennoch hohe Schaltgeschwindigkeiten verwirklichen
lassen.
Ist die zweite Schaltstellung gemäß Fig. 2 erreicht, wird
zweckmäßigerweise die erste Spuleneinheit 12 durch öffnen
des ihr zugeordneten Schalters 57' elektrisch abgeschal
tet. Da zwischen dem ersten Anker-Endbereich 32 und der
ebenfalls nach Art eines feststehenden Ankers wirkenden
Zwischenplatte 54 ein Luftspalt 36' vorliegt, ist die
magnetische Anzugskraft reduziert, so daß auch ohne ent
gegengesetzt wirkendes erstes Spulenmagnetfeld 55 eine
geringe Magnetkraft der zweiten Spuleneinheit 13 aus
reicht, um den Anker 26 in der zweiten Schaltstellung zu
halten. Dadurch wird insgesamt ein nur geringer Haltestrom
benötigt, was einen energiesparenden Betrieb erlaubt und
übermäßige Wärmeentwicklung verhindert.
Um den Rückschaltvorgang aus der zweiten Schaltstellung in
die erste Schaltstellung zu initiieren, würde es prinzi
piell genügen, auch die zweite Spuleneinheit 13 elektrisch
abzuschalten. Das ständig anliegende Permanentmagnetfeld
48 zieht den bewegbaren Anker 26 - obwohl durch den
anfänglich größeren Luftspalt 36' geschwächt - in die
Ausgangsstellung zurück. Um diesen Rückschaltvorgang zu
unterstützen und auch bei dieser Schaltrichtung eine
äußerst hohe Schaltgeschwindigkeit zu erhalten, ist
beispielsgemäß eine weitere Besonderheit vorgesehen. So
sind die beiden Spuleneinheiten 12, 13 durch eine einfache
Diodenschaltung 58 derart elektrisch miteinander ver
bunden, daß die beim Abschalten der zweiten Spuleneinheit
13 durch Induktion entstehende negative Abschaltspannungs
spitze in der bereits abgeschalteten ersten Spuleneinheit
12 ein dem Permanentmagnetfeld 48 überlagertes, diesem
gleichgerichtetes erstes Spulenmagnetfeld 56 erzeugt.
Erreicht wird dies beispielsgemäß dadurch, daß eine
Freilaufdiode 62 zwischen zwei Anschlüsse 14, 14' der
beiden Spuleneinheiten 12, 13 geschaltet ist, die mit dem
gleichen Pol (+) der Versorgungs-Spannungsquelle 16
verbunden sind. Es handelt sich beispielsgemäß um die
Kontaktelemente 14, 14', in deren Verbindung zum gleich
namigen Pol - hier: dem Pluspol - jeweils eine Schalt
einrichtung 57, 57' eingeschaltet ist. Bei üblicher
Betätigung sperrt die Freilaufdiode 62. Die infolge des
Öffnens der zugeordneten Schaltereinrichtung 57 induzierte
negative Abschaltspannungsspitze führt jedoch kurzzeitig
zu einem Stromfluß durch die Freilaufdiode 62 und durch
die zweite Spuleneinheit 13, wobei wegen der nun umge
kehrten Stromflußrichtung in der zweiten Spuleneinheit 13
das von ihr erzeugte erste Spulenmagnetfeld 55 entgegen
gesetzt polarisiert ist, verglichen mit dem zum Umschalten
zwischen der ersten und der zweiten Schaltstellung her
vorgerufenen und zur Schwächung des Permanentmagnetfeldes
48 eingesetzten ersten Spulenmagnetfeld 55. Somit erfährt
der bewegliche Anker 26 eine Kraftverstärkung und eine
hohe Beschleunigung, was kurze Schaltzeiten ermöglicht.
Um ein Magnetstück 53 einfachen Aufbaues verwenden zu
können, das insbesondere keine Bohrungen besitzt und das
wie beim Ausführungsbeispiel klotzähnlich gestaltet ist,
ist zweckmäßigerweise eine Permanentmagneteinrichtung 47
vorgesehen, deren Querschnittsabmessungen geringer sind
als diejenigen der Ankeraufnahme 25. Die entsprechend
ausgestaltete Permanentmagneteinrichtung 47 ist mit Bezug
zum Querschnitt der Ankeraufnahme 25 zentral bzw. mittig
angeordnet (Fig. 3), wobei im Falle des Ausführungs
beispieles radial zwischen der Umfangsfläche der Anker
aufnahme 25 und der Umfangsfläche der Permanentmagnetein
richtung 47 ein Ringraum 63 verbleibt, in den ein aus un
magnetisierbarem Material bestehender Ringkörper 64 ein
gesetzt ist. Dieser Ringkörper 64 sitzt somit axial
zwischen dem mit einem kurzen Fortsatz axial in die
Ankeraufnahme 25 hineinragenden ersten Abschlußelement 22
und der an der Permanentmagneteinrichtung 47 anliegenden
Zwischenplatte 54. Hierbei hat die Zwischenplatte 54 im
Vergleich zur Permanentmagneteinrichtung 47 einen größeren
Querschnitt und füllt den Querschnitt der Ankeraufnahme 25
insbesondere vollständig aus. Dadurch wird das von der
Permanentmagneteinrichtung 47 erzeugte Permanentmagnetfeld
48 gleichmäßig über den Querschnitt verteilt und kann
somit über einen großen Querschnitt auf den Anker 26 ein
wirken.
Der Ringkörper 64 ist axial von zwei Ringkörperkanälen 65,
65' durchsetzt, die Bestandteile der beiden Fluidkanäle 3,
4 darstellen. Sie sind jeweils zwischen einem das
Abschlußelement 22 durchsetzenden äußeren Kanalabschnitt
66, 66' und einem die Zwischenplatte 54 durchsetzenden
inneren Kanalabschnitt 67, 67' angeordnet. Die äußeren
Kanalabschnitte 66, 66' münden an der Außenseite des
Abschlußelements 22 aus, die inneren Kanalabschnitte 67,
67' münden über die oben erwähnten Öffnungen 42, 44 in den
den Anker 26 enthaltenden Abschnitt der Ankeraufnahme 25.
Während der zum Arbeitskanal 4 gehörende innere Kanal
abschnitt 67 die Zwischenplatte 54 geradlinig axial
durchsetzt, hat der zum Speisekanal 3 gehörende innere
Kanalabschnitt 67 im Innern der Zwischenplatte 54 einen
abgewinkelten Verlauf, da die dem Ventilsitz 38 zugeord
nete Öffnung 32 mittig angeordnet ist, während der mit
diesem inneren Kanalabschnitt 67' kommunizierende Ring
körperkanal 65 radial weiter außen in der Nähe des Randes
der Ankeraufnahme verläuft. Auf diese Weise wird die
Permanentmagneteinrichtung 47 durch den Kanalverlauf um
gangen, und man erreicht eine zentrale Anordnung des
Ventilsitzes 38 bei gleichzeitig zentraler Anordnung der
Permanentmagneteinrichtung 47.
Die Übergangsbereiche zwischen den Ringkörperkanälen 65,
65' und den zugeordneten inneren und äußeren Kanal
abschnitten 66, 66'; 67, 67' sind zweckmäßigerweise ab
gedichtet. Entsprechende Dichtungen sind bei 68 ange
deutet. Sie können von einer aus Dichtmaterial bestehenden
Beschichtung der beiden Axialseiten des Ringkörpers 64
gebildet sein.
Das beispielsgemäße Magnetventil benötigt keine mechani
sche Federeinrichtung zur Vorgabe der die Ausgangsstellung
darstellenden ersten Schaltstellung. Die Vorspannung
übernimmt das Permanentmagnetfeld 48, wobei vorteilhaft
ist, daß sich die von diesem Permanentmagnetfeld 48
erzeugte Stellkraft mit zunehmender Entfernung des beweg
baren Ankers 26 von der ersten Schaltstellung verringert.
Bei konventionellen Magnetventilen mit mechanischen Feder
einrichtungen tritt im Gegensatz dazu während des
Umschaltvorganges eine Erhöhung der Rückstellkraft auf.
Bei 69 sind noch Dichtringe zu erkennen, die im Bereich
der äußeren Mündungen der Fluidkanäle 3, 4 zwischen dem
Ventilgehäuse 8 und dem Grundkörper 2 zur Abdichtung des
Fluidüberganges zu den Grundkörperkanälen 5, 6 zwischen
gefügt sind.
Claims (10)
1. Magnetventil, mit einer bestrombaren Spuleneinrichtung,
die zumindest über eine erste und eine zweite Spuleneinheit
(12, 13) verfügt, mit einem mit einem Ventilglied (28) zusam
menwirkenden oder dieses bildenden, zumindest teilweise in
der Spuleneinrichtung angeordneten und axial zwischen zwei
Schaltstellungen bewegbaren Anker (26) und mit einer den An
ker an seinem ersten axialen Anker-Endbereich (32) mit einer
Stellkraft (52) in Richtung einer ersten Schaltstellung be
aufschlagenden Rückstelleinrichtung, die von einer Permanent
magneteinrichtung (47) gebildet ist, deren Permanentmagnet
feld (48) die den Anker (26) in Richtung der ersten Schalt
stellung beaufschlagende Stellkraft (52) liefert, wobei das
von der ersten Spuleneinheit erzeugbare erste Spulenmagnet
feld (55) unter Überlagerung des Permanentmagnetfeldes (48)
der Permanentmagneteinrichtung (47) auf den ersten Anker-
Endbereich (32) einwirkt und zum Umschalten des Ankers (26)
aus der ersten in die zweite Schaltstellung dem Permanentma
gnetfeld (48) entgegengesetzt ist, und wobei das von der
zweiten Spuleneinheit (13) erzeugbare zweite Spulenmagnetfeld
(56) auf den axial entgegengesetzten zweiten Anker-Endbereich
(33) einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spulen
einheiten (12, 13) durch eine Diodenschaltung (58) derart
elektrisch miteinander verbunden sind, daß die beim Abschal
ten der zweiten Spuleneinheit (13) induzierte Abschaltspan
nung in der bereits abgeschalteten ersten Spuleneinheit (12)
ein dem Permanentmagnetfeld (48) überlagertes, diesem gleich
gerichtetes erstes Spulenmagnetfeld (56) erzeugt.
2. Magnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diodenschaltung von einer Freilaufdiode (62) gebildet
ist.
3. Magnetventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freilaufdiode (62) zwischen zwei Anschlüsse (14, 14')
der beiden Spuleneinheiten (12, 13) geschaltet ist, die mit
dem gleichen Pol der Versorgungs-Spannungsquelle (16) verbun
den oder verbindbar sind.
4. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spuleneinheiten (12, 13) koaxial auf
einanderfolgend angeordnet sind.
5. Magnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegliche Anker (26) stets vollständig innerhalb der
Spuleneinrichtung (12, 13) angeordnet ist.
6. Magnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Permanentmagneteinrichtung (47) dem ersten Anker-
Endbereich (32) axial vorgelagert angeordnet ist.
7. Magnetventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Permanentmagneteinrichtung (47) innerhalb der ersten
Spuleneinheit (12) angeordnet ist.
8. Magnetventil nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Permanentmagneteinrichtung (47) mit Bezug
zum Querschnitt der von der Spuleneinrichtung (12, 13) um
schlossenen Ankeraufnahme mittig angeordnet ist, wobei an der
dem Anker (26) zugewandten Seite der Permanentmagneteinrich
tung (47) eine einen größeren Querschnitt als die Permanent
magneteinrichtung (47) aufweisende ferromagnetische Zwischen
platte (54) anliegt, und wobei ein erster Fluidkanal (3) an
der Permanentmagneteinrichtung (47) vorbeigeführt ist, der
die Zwischenplatte (54) durchsetzt und über eine zentrale
Öffnung (42) zu dem den bewegbaren Anker (26) enthaltenden
Abschnitt der Ankeraufnahme (25) ausmündet, wo ihr eine mit
dem Anker (26) verbundene Verschlußpartie (37) des Ventil
gliedes (28) gegenüberliegt.
9. Magnetventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer, an der Permanentmagneteinrichtung (47) vor
beigeführter Fluidkanal (4) durch die Zwischenplatte (54)
hindurch zu dem den bewegbaren Anker (26) aufnehmenden Ab
schnitt der Ankeraufnahme (25) ausmündet, wobei seiner Öff
nung (46) die Mündung eines den Anker (26) durchsetzenden
Durchgangskanals (45) gegenüberliegt, über den die Verbindung
zu einem dem entgegengesetzten anderen Anker-Endbereich (33)
zugeordneten weiteren Fluidkanal (7) herstellbar ist.
10. Magnetventil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein jeweiliger, an der Permanentmagneteinrich
tung (47) vorbeigeführter Fluidkanal (3, 4) in einem die Per
manentmagneteinrichtung (47) umschließenden, aus nichtmagne
tisierbarem Material bestehenden Ringkörper (64) ausgebildet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996136781 DE19636781C2 (de) | 1996-09-11 | 1996-09-11 | Magnetventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996136781 DE19636781C2 (de) | 1996-09-11 | 1996-09-11 | Magnetventil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19636781A1 DE19636781A1 (de) | 1998-03-12 |
| DE19636781C2 true DE19636781C2 (de) | 2000-02-10 |
Family
ID=7805174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996136781 Expired - Fee Related DE19636781C2 (de) | 1996-09-11 | 1996-09-11 | Magnetventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19636781C2 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10003959A1 (de) * | 2000-01-29 | 2001-08-02 | Kugler Julius & Co Gmbh | Magnetventil |
| DE10135546A1 (de) * | 2001-07-20 | 2003-01-30 | Harald Schrott | Elektromagnetisches Schaltventil |
| DE10216687A1 (de) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Aweco Appliance Sys Gmbh & Co | Bistabiles elektromagnetisches Ventil |
| DE10206778A1 (de) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Aweco Appliance Sys Gmbh & Co | Bistabiles elektromagnetisches Ventil |
| DE10210890A1 (de) * | 2002-03-12 | 2003-10-02 | Daimler Chrysler Ag | Aktor zur elektromagnetischen Ventilsteuerung |
| US6899314B2 (en) | 2002-02-19 | 2005-05-31 | Harald Schrott | Bistable electromagnetic valve |
| EP1760376A1 (de) | 2005-08-31 | 2007-03-07 | FESTO AG & Co | Vorgesteuertes Impulsventil |
| DE102008014413A1 (de) | 2008-03-14 | 2009-09-17 | Festo Ag & Co. Kg | Ventil |
| DE102012206182A1 (de) * | 2012-04-16 | 2013-10-17 | Hansgrohe Se | Druckbetätigtes Umschaltventil für eine Sanitäreinrichtung |
| US12418741B2 (en) * | 2020-09-21 | 2025-09-16 | Sonion Nederland B.V. | Hearing device and method to provide such a hearing device |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19964256B4 (de) * | 1998-08-03 | 2005-02-03 | Hewlett-Packard Company (N.D.Ges.D.Staates Delaware), Palo Alto | Ventil für eine Wärmeröhre |
| JP3591429B2 (ja) | 2000-06-22 | 2004-11-17 | オムロンヘルスケア株式会社 | 流量コントロール弁及び血圧計 |
| GB2377003A (en) * | 2001-06-25 | 2002-12-31 | Abb Offshore Systems Ltd | A valve arrangement actuated by electrical means having reduced cabling. |
| WO2004113714A1 (en) * | 2003-06-20 | 2004-12-29 | Siemens Vdo Automotive Inc. | Purge valve including a dual coil annular permanent magnet linear actuator |
| DE102008030258A1 (de) * | 2007-09-11 | 2009-03-12 | Steinbeis GmbH & Co. für Technologietransfer Transferzentrum Mechatronik Ilmenau | Resonantes magnetisches Aktorsystem zur Verwendung in der Industriepneumatik |
| DE102008019453B3 (de) * | 2008-04-18 | 2009-05-07 | Festo Ag & Co. Kg | Ventil |
| FR3005891B1 (fr) * | 2013-05-27 | 2015-05-22 | Sidel Participations | "installation de formage comportant une vanne commandee par un fluide de pilotage et equipee d'une assistance magnetique" |
| CN104315226B (zh) * | 2014-09-11 | 2017-05-03 | 奉化市星宇电子有限公司 | 一种流体控制用的电磁阀 |
| CN105889601A (zh) * | 2015-01-05 | 2016-08-24 | 桑宇宏 | 强力高速电磁阀 |
| DE102017222453A1 (de) * | 2017-12-12 | 2019-06-13 | Festo Ag & Co. Kg | Ventil |
| CN110645398B (zh) * | 2018-06-27 | 2022-04-05 | 三花亚威科电器设备(芜湖)有限公司 | 电磁阀 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2757803A1 (de) * | 1976-12-27 | 1978-07-06 | Detroit Coil Co | Magnetventil |
| DE4439695A1 (de) * | 1994-11-05 | 1996-05-15 | Binder Magnete | Magnetventil und dessen Verwendung |
-
1996
- 1996-09-11 DE DE1996136781 patent/DE19636781C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2757803A1 (de) * | 1976-12-27 | 1978-07-06 | Detroit Coil Co | Magnetventil |
| DE4439695A1 (de) * | 1994-11-05 | 1996-05-15 | Binder Magnete | Magnetventil und dessen Verwendung |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Patent Abstr. of Japan M-49, 1981, Vol.5 JP 55-135280 (A) * |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10003959A1 (de) * | 2000-01-29 | 2001-08-02 | Kugler Julius & Co Gmbh | Magnetventil |
| DE10135546A1 (de) * | 2001-07-20 | 2003-01-30 | Harald Schrott | Elektromagnetisches Schaltventil |
| US7097149B2 (en) | 2002-02-19 | 2006-08-29 | Harald Schrott | Bistable electromagnetic valve |
| DE10206778A1 (de) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Aweco Appliance Sys Gmbh & Co | Bistabiles elektromagnetisches Ventil |
| US6899314B2 (en) | 2002-02-19 | 2005-05-31 | Harald Schrott | Bistable electromagnetic valve |
| DE10216687A1 (de) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Aweco Appliance Sys Gmbh & Co | Bistabiles elektromagnetisches Ventil |
| DE10210890A1 (de) * | 2002-03-12 | 2003-10-02 | Daimler Chrysler Ag | Aktor zur elektromagnetischen Ventilsteuerung |
| EP1760376A1 (de) | 2005-08-31 | 2007-03-07 | FESTO AG & Co | Vorgesteuertes Impulsventil |
| DE102008014413A1 (de) | 2008-03-14 | 2009-09-17 | Festo Ag & Co. Kg | Ventil |
| DE102008014413B4 (de) * | 2008-03-14 | 2017-12-14 | Festo Ag & Co. Kg | Ventil |
| DE102012206182A1 (de) * | 2012-04-16 | 2013-10-17 | Hansgrohe Se | Druckbetätigtes Umschaltventil für eine Sanitäreinrichtung |
| DE102012206182B4 (de) * | 2012-04-16 | 2016-02-04 | Hansgrohe Se | Druckbetätigtes Umschaltventil für eine Sanitäreinrichtung |
| US12418741B2 (en) * | 2020-09-21 | 2025-09-16 | Sonion Nederland B.V. | Hearing device and method to provide such a hearing device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19636781A1 (de) | 1998-03-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19636781C2 (de) | Magnetventil | |
| DE69117673T2 (de) | Hochgeschwindigkeitsdreiwegeventil für Fluidum unter Druck zum Beispiel Druckluftkranläufe | |
| EP0643872B1 (de) | Bistabiler elektromagnet, insbesondere magnetventil | |
| EP1559936B1 (de) | Magnetventil | |
| DE3215057C2 (de) | Selbsthaltendes solenoid | |
| EP2116437B1 (de) | Schaltmagnetventil | |
| DE19655090C2 (de) | Elektromagnetisch betätigtes Wegeventil | |
| DE69509622T2 (de) | Elektromagnetventil für Bewässersteuerungseinheiten | |
| EP1031731B1 (de) | Wegesitzventil | |
| DE10330779A1 (de) | Elektromagnetisches Ventil | |
| DE2600196A1 (de) | Magnetventil | |
| DE19731402A1 (de) | Elektromagnetventileinrichtung | |
| DE69617591T2 (de) | Direkt gekuppeltes Magnetventil | |
| DE202004006156U1 (de) | Magnetantrieb für ein Ventil | |
| DE69709473T2 (de) | Allgemeines Magnetabsperrventil | |
| EP1811216A1 (de) | Betätigungsanordnung zum Betätigen einer Ventilanordnung sowie Elektromagnetaktuator | |
| EP0235318B1 (de) | Betätigungsmagnet | |
| DE102017106297B4 (de) | Elektromagnetische Prallventilanordnung | |
| DE102019204839B4 (de) | Elektromagnetische Antriebseinrichtung und damit ausgestattetes Proportional-Magnetventil | |
| DE4415068C2 (de) | Bistabiles Magnetventil | |
| DE4439695C2 (de) | Magnetventil und dessen Verwendung | |
| DE3543473C2 (de) | ||
| EP2516905A1 (de) | Elektromagnetventil | |
| DE10236054A1 (de) | Magnetventil | |
| DE102017211257B4 (de) | Elektromagnetischer Antrieb und damit ausgestattetes Ventil |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |