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DE19635652A1 - Kartuschenbeutel - Google Patents

Kartuschenbeutel

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DE19635652A1
DE19635652A1 DE1996135652 DE19635652A DE19635652A1 DE 19635652 A1 DE19635652 A1 DE 19635652A1 DE 1996135652 DE1996135652 DE 1996135652 DE 19635652 A DE19635652 A DE 19635652A DE 19635652 A1 DE19635652 A1 DE 19635652A1
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DE
Germany
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tubular
semi
cartridge bag
film web
chambers
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DE1996135652
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English (en)
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DE19635652C2 (de
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Volker Runge
Heinz Nilges
Ralf Wesselmann
Dieter Hofmeyer
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Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/32Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
    • B65D81/3261Flexible containers having several compartments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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    • B65D81/325Containers having parallel or coaxial compartments, provided with a piston or a movable bottom for discharging contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Specialized In Special Use (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kartuschenbeutel für eine rohrförmige Kartuschenpresse.
Derartige Kartuschenbeutel für rohrförmige Kartuschen­ pressen, beispielsweise für einkomponentige Klebstoffe, Dichtungsmassen und dergl. sind bekannt. Ein solcher Beu­ tel besteht beispielsweise aus einer Kunststoffolie, die zu einem Beutel geformt, mit dem betreffenden Produkt ge­ füllt und anschließend verschlossen wird. Derartige Kar­ tuschenbeutel sind jedoch für Produkte, die aus zwei Kom­ ponenten bestehen, welche erst unmittelbar vor der Anwen­ dung vermischt werden dürfen, beispielsweise Zwei-Kompo­ nenten-Klebstoffe, offensichtlich nicht geeignet, da eine Trennung der Komponenten nicht möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Kartuschen­ beutel zu schaffen, der für zweikomponentige Produkte, die erst unmittelbar vor der Ausbringung aus der Kartu­ sche miteinander vermischt werden sollen, geeignet ist, wobei die Produktausbringung aus der Kartusche und die Handhabung insgesamt einfach und der Verpackungsaufwand gering sein soll.
Diese Aufgabe wird mit einem Kartuschenbeutel der ein­ gangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dieser zwei voneinander getrennte, in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Kammern zur Aufnahme jeweils einer Produktkomponente aufweist, welche am Austrittsende mit einem gemeinsamen Austritt versehen sind.
Es wird somit ein Doppelkammer-Kartuschenbeutel zur Ver­ fügung gestellt, der zwei getrennte Kammern für die Auf­ nahme der nicht vor der Anwendung miteinander zu vermi­ schenden Komponenten des Produktes aufweist, wobei die räumliche Gestaltung der Kammern natürlich vorzugsweise derart ist, daß diese in Anpassung an das Innenvolumen der Kartusche ausgebildet sind, so daß der Kartuschenbeu­ tel im vollständig gefüllten Zustand das Kartuschenvolu­ men möglichst vollständig ausfüllt. Durch den gemeinsa­ men, geeignet zu gestaltenden Austritt beider Kammern im Bereich des Austrittsendes wird bei Betätigung der Kartu­ sche ein gemeinsamer Austrag beider Komponenten und damit eine zwangsweise Vermischung derselben gewährleistet. Da­ bei wird eine einwandfreie Produktabgabe im richtigen Mi­ schungsverhältnis dadurch erreicht, daß beide Kammern in Längsrichtung gesehen nebeneinander angeordnet sind. Nach Entleerung des Kartuschenbeutels kann dieser einfach und platzsparend entsorgt werden, da er ja wie ein Einkammer- Kartuschenbeutel durch die Druckplatte der Kartuschen­ presse selbst flach zusammengepreßt ist.
Zur optimalen Ausnutzung des Kartuschenvolumens ist vor­ gesehen, daß die Kammern jeweils halbrohrförmig ausgebil­ det sind und sich somit gemeinsam zu einer Rohrform er­ gänzen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Kartuschenbeutel von einer ersten Folienbahn, welche zwei in Längsrichtung verlaufende halbrohrförmige Wölbungen aufweist und von einer zweiten flachen Folienbahn gebildet ist, welche randseitig umlaufend in dem Bereich der Verbindungslinie zwischen den Wölbungen der ersten Folienbahn dicht mit­ einander verbunden sind, wobei die Kammern jeweils zwi­ schen einer halbrohrförmigen Wölbung der ersten Folien­ bahn und dem jeweils zugeordneten Bereich der zweiten Fo­ lienbahn gebildet sind. Dabei können in Abhängigkeit vom Produkt beide Folienbahnen aus Kunststoff bestehen oder es kann auch vorgesehen sein, daß die flache Folie aus einer Aluminiumfolie besteht. Die beiden Folien werden dabei vorzugsweise miteinander verschweißt, wobei natür­ lich zunächst Einfüllöffnungen und der gemeinsame Aus­ tritt offengelassen werden.
Um einen kontrollierten Produktaustritt beider Komponen­ ten und eine gute Vermischung zu gewährleisten, ist vor­ teilhaft vorgesehen, daß im Bereich des Austrittsendes in die jeweilige Kammer jeweils ein halbrohrförmiger Einsatz mit halbrohrförmigem Austrittskanal integriert ist, wel­ cher durch Zusammenfalten entlang der Verbindungslinie zwischen den Wölbungen unter Ausbildung eines den gemein­ samen Austritt bildenden Austrittsrohrs miteinander ver­ bindbar sind. Die beiden halbrohrförmigen Einsätze können dann beispielsweise als Spritzgußteile ausgeführt sein, welche in die Folien entsprechend eingeschweißt werden, wobei durch Faltung der Folienbahn entlang der Verbin­ dungslinie zwischen den beiden Wölbungen der ersten Fo­ lienbahn insgesamt ein rohrförmiger Kartuschenbeutel ent­ steht, bei welchem sich die halbrohrförmigen Austritts­ kanäle der Einsätze zu einem Austrittsrohr ergänzen.
Zur Einstellung der Abgabemengen und Durchmischung der Komponenten ist dabei vorteilhaft vorgesehen, daß die beiden halbrohrförmigen Austrittskanäle jeweils mit sich ergänzenden Gewindegängen zur Aufnahme einer mit entspre­ chendem Innengewinde ausgerüsteten rohrförmigen Misch­ kanals versehen sind.
Zur Arretierung der beiden Kammern in der rohrförmigen Lage ist vorgesehen, daß wenigstens im Bereich des Aus­ trittsendes die beiden Kammern mittels einer Rastverbin­ dung in zusammengefalteter Lage gehalten sind. Diese Rastverbindung kann beispielsweise in die halbrohrförmi­ gen Einsätze integriert sein, wobei vorzugsweise auch im dem Austrittsende gegenüberliegenden Endbereich der bei­ den Kammern entsprechende Rastverbindungen vorgesehen sind, beispielsweise ebenfalls von halbrohrförmigen Ein­ sätzen, die jedoch keine Austrittsöffnung aufweisen.
Die Erfindung sieht auch ein Verfahren zur Herstellung eines vorbeschriebenen Kartuschenbeutels vor, das sich dadurch auszeichnet, daß eine erste Folienbahn mit zwei in Längsrichtung verlaufenden halbrohrförmigen Wölbungen umlaufend und im Bereich der Verbindungslinie zwischen den Wölbungen mit einer zweiten flachen Folienbahn dicht verbunden wird und anschließend entlang der Verbindungs­ linie zwischen den beiden Wölbungen zusammengefaltet wird, derart, daß ein rohrförmiger Kartuschenbeutel mit zwei voneinander getrennten Kammern entsteht, und daß der Kartuschenbeutel in dieser Lage fixiert und anschließend die jeweilige Komponente in den jeweiligen Beutel einge­ füllt wird.
Erkennbar ist dieses Herstellungsverfahren ausgesprochen einfach, da lediglich zwei entsprechend gestaltete Fo­ lienbahnen miteinander verschweißt werden müssen und dann die mittlere Schweißlinie zwischen den Wölbungen quasi als Falzlinie benutzt wird, entlang derer die beiden so gebildeten Kammern unter Ausbildung eines rohrförmigen Kartuschenbeutels zusammengefaltet und aneinander fixiert werden, worauf dann die Befüllung und endgültige Ver­ schließung der Beutel erfolgt. Da auf diese Weise eine flexible Verpackung hergestellt wird, ist kein Druckstem­ pel erforderlich, der das Produkt direkt kontaktiert und hinauspreßt, sondern von der Druckplatte der Kartuschen­ presse wird das Folienmaterial zusammengedrückt, so daß sich automatisch das eingebrachte Füllgut durch die Aus­ trittsöffnungen nach außen bewegt und letztendlich nach Entleerung desselben nur ein kleiner zusammengepreßter Folienballen als leere Restverpackung verbleibt, die leicht entsorgt werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise näher erläutert. Diese zeigt in der einzigen Figur in Explosionsdarstellung einen erfindungsgemäßen Kartuschenbeutel für eine rohrförmige Kartuschenpresse.
Ein erfindungsgemäßer Kartuschenbeutel ist beim darge­ stellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen aus zwei Folienbahnen gebildet, nämlich aus einer ersten Folien­ bahn 1, welche zwei in Längsrichtung verlaufende halb­ rohrförmige Wölbungen 2, 3 aufweist, deren in Längsrich­ tung verlaufende Verbindungslinie mit 4 bezeichnet ist, und aus einer zweiten flachen Folienbahn 5, deren Länge und Breite dem Grundriß der ersten Folienbahn 1 ent­ spricht. Zur Bildung des Kartuschenbeutels werden die erste Folienbahn 1 und die zweite Folienbahn 5 randseitig umlaufend und entlang der Verbindungslinie 4 miteinander verschweißt, wodurch zwischen der ersten Wölbung 2 der ersten Folienbahn und dem zugeordneten Bereich der zwei­ ten Folienbahn 5 eine erste halbrohrförmige Kammer 6 und zwischen der Wölbung 3 und der zweiten Folienbahn 5 eine zweite halbrohrförmige Kammer 7 entsteht.
Im Bereich des Austrittsendes 8 des Kartuschenbeutels ist in die jeweilige Kammer 6, 7 jeweils ein halbrohrförmiger Einsatz 9, 10 integriert, beispielsweise eingeschweißt. Dabei kann es sich um einfache Kunststoff-Spritzgußteile handeln. Diese halbrohrförmigen Einsätze 9, 10 weisen am äußeren Ende jeweils einen halbrohrförmigen Austrittska­ nal 11, 12 auf, diese Austrittskanäle 11, 12 sind dabei im mittleren Bereich des jeweiligen Einsatzes 9, 10 ange­ ordnet und weisen einen deutlich kleineren Radius als die Einsätze 9, 10 auf. Im Bereich der stirnseitigen Außen­ wände 9a, 10a der Einsätze 9, 10 sind korrespondierende Rastmittel vorgesehen, welche mit 13 bzw. 14 bezeichnet sind.
Zur Herstellung und Befüllung eines solchen Doppelkammer- Kartuschenbeutels werden zunächst die beiden Folienbahnen 1 und 5 in der vorbeschriebenen Weise miteinander ver­ schweißt, wobei gleichzeitig entsprechend die Einsätze 9, 10 mit eingeschweißt werden, d. h. die Einsätze 9, 10 sind jeweils von den beiden Folienbahnen 1, 5 umschlossen. Das dem Austrittsende 8 gegenüberliegende andere Ende 15 bei­ der Kammern 6, 7 ist dabei zunächst noch offen, worauf dann anschließend durch diese offenen Enden die jeweilige Kammer 6 bzw. 7 mit einem der beiden Komponenten des zweikomponentigen Produktes gefüllt wird. Anschließend werden diese Enden dann auch durch Verschweißung ge­ schlossen. Es steht dann bereits ein Kartuschenbeutel mit zwei gefüllten, voneinander getrennten Kammern 6, 7 zur Verfügung.
Anschließend werden dann die beiden Kammern entlang der Verbindungslinie 4, die als eine Art Falzlinie dient, zu­ sammengefaltet, derart, daß ein rohrförmiger Kartuschen­ beutel mit zwei getrennten Kammern 6, 7 entsteht. In die­ ser Lage werden die beiden Kammern 6, 7 fixiert, wozu die Rastverbindungen 13, 14 der Einsätze 9, 10 einfach arre­ tiert werden. Diese beiden Einsätze 9, 10 bilden dann zu­ sammen einen endseitig im wesentlichen geschlossenen topfförmigen Körper, wobei gleichzeitig die beiden halb­ rohrförmigen Austrittskanäle 11, 12 zur Anlage kommen und einen gemeinsamen, mit beiden Kammern 6, 7 in Verbindung stehenden Austritt bilden. Bei geeigneter Gestaltung die­ ser Austrittskanäle 11, 12 steht somit bereits ein funk­ tionsfähiger Kartuschenbeutel zur Verfügung, der an­ schließend in eine herkömmliche rohrförmige Kartuschen­ presse eingesetzt werden kann. Wird diese Kartuschenpres­ se betätigt, wird vom anderen Ende 15 her Druck auf beide Kammern 6, 7 ausgeübt, so daß aus beiden Kammern 6, 7 die jeweilige Komponente in den Austrittsbereich gedrückt und dort gemischt wird und austritt.
In Ausgestaltung ist dabei vorteilhaft noch vorgesehen, daß die beiden halbrohrförmigen Austrittskanäle 11, 12 sich ergänzende Gewindegänge aufweisen, so daß der Aus­ tritt dann, wenn diese beiden Austrittskanäle 11, 12 einen gemeinsamen rohrförmigen Austritt bilden, ein Außengewinde aufweist, auf welches ein mit einem entspre­ chenden Innengewinde ausgerüsteter, nicht dargestellter rohrförmiger Mischkanal eingesetzt werden kann. Dieser rohrförmige Mischkanal ist dann geeignet gestaltet, um die Vermischung und Ausbringung des zweikomponentigen Produktes zu optimieren. Darüber hinaus kann noch vorge­ sehen sein, daß auch im Bereich des anderen Endes 15 ähn­ liche halbrohrförmige Einsätze mit integriert werden, die dann allerdings keine Austrittsöffnungen aufweisen, je­ doch Arretierelemente, so daß auch im Bereich des anderen Endes 15 eine Arretierung der beiden Kammern 6, 7 in ih­ rer gewünschten Lage möglich ist.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Weitere Ausgestaltungen sind möglich, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So kann grundsätzlich die Formgestaltung der Kammern 6, 7 auch anders sein, der Kartuschenbeutel sollte aber im gefüllten Zustand eine an das Innenvolumen der Kartu­ schenpresse angepaßte Form aufweisen.

Claims (7)

1. Kartuschenbeutel für eine rohrförmige Kartuschenpresse, dadurch gekennzeichnet, daß dieser zwei voneinander getrennte, in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Kammern (6, 7) zur Aufnahme je­ weils einer Produktkomponente aufweist, welche am Aus­ trittsende (8) mit einem gemeinsamen Austritt (11, 12) versehen sind.
2. Kartuschenbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (6, 7) jeweils halbrohrförmig ausgebildet sind.
3. Kartuschenbeutel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser von einer ersten Folienbahn (1), welche zwei in Längsrichtung verlaufende halbrohrförmige Wölbungen (2, 3) aufweist, und von einer zweiten flachen Folienbahn (5) gebildet ist, welche randseitig umlaufend und im Be­ reich der Verbindungslinie (4) zwischen den Wölbungen (2, 3) der ersten Folienbahn (1) dicht miteinander verbun­ den sind, wobei die Kammern (6, 7) jeweils zwischen einer halbrohrförmigen Wölbung (2, 3) der ersten Folienbahn (1) und dem jeweils zugeordneten Bereich der zweiten Folien­ bahn (5) gebildet sind.
4. Kartuschenbeutel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Austrittsendes (8) in die jeweilige Kammer (6, 7) jeweils ein halbrohrförmiger Einsatz (9, 10) mit halbrohrförmigem Austrittskanal (11, 12) integriert ist, welche durch Zusammenfalten entlang der Verbindungs­ linie (4) zwischen den Wölbungen (2, 3) unter Ausbildung eines den gemeinsamen Austritt bildenden Austrittsrohres miteinander verbindbar sind.
5. Kartuschenbeutel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden halbrohrförmigen Austrittskanäle (11, 12) jeweils mit sich ergänzenden Gewindegängen zur Aufnahme einer mit entsprechendem Innengewinde ausgerüsteten rohr­ förmigen Mischkanals versehen sind.
6. Kartuschenbeutel nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens im Bereich des Austrittsendes (8) die bei­ den Kammern (6, 7) mittels einer Rastverbindung (13, 14) in zusammengefalteter Lage gehalten sind.
7. Verfahren zur Herstellung eines Kartuschenbeutels nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Folienbahn mit zwei in Längsrichtung ver­ laufenden halbrohrförmigen Wölbungen umlaufend und im Bereich der Verbindungslinie zwischen den Wölbungen mit einer zweiten flachen Folienbahn dicht verbunden wird und anschließend entlang der Verbindungslinie zwischen den beiden Wölbungen zusammengefaltet wird, derart, daß ein rohrförmiger Kartuschenbeutel mit zwei voneinander ge­ trennten Kammern entsteht, und daß der Kartuschenbeutel in dieser Lage fixiert und anschließend die jeweilige Komponente in den jeweiligen Beutel eingefüllt wird.
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