DE19635591A1 - GPS verwendendes Vermessungssystem - Google Patents
GPS verwendendes VermessungssystemInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein GPS (Global Positioning
System verwendendes Vermessungssystem.
Herkömmliche Vermessungsvorrichtungen sind in den
veröffentlichten japanischen Patentanmeldungen H 04-151509 und
H 04-151510 beschrieben.
Aus Fig. 2 ist ein Blockdiagramm einer herkömmlichen
Vermessungsvorrichtung ersichtlich. Die gezeigte herkömmliche
Vermessungsvorrichtung weist Bauteile wie eine Referenz-Station
210 und eine Meß-Station 220, einen Personal Computer (PC) 230
und eine Hauptvermessungs-Station 200 auf. Die Referenz-Station
210 und die Meß-Station 220 weisen jeweils GPS-Empfänger auf,
die Teil eines Gesamt-GPS sind.
Der PC 230 wird mit GPS-Daten, die sowohl von der Referenz-
Station 210 als auch von der Meß-Station 220 gemessen werden,
und ferner mit von der Hauptvermessungs-Station 200 gemessenen
Daten gespeist. Dann wandelt der PC 230 die Daten unter
Verwendung eines Koordinatenumwandlungsprogramms in Daten eines
einzigen Koordinatensystems um.
Die dargestellte herkömmliche Vermessungsvorrichtung weist
einige Nachteile auf. Der PC 230 ist typischerweise in einem
Büro aufgestellt, und daher kann die Qualität der
Vermessungsergebnisse nicht am Ort der Vermessung überprüft
werden. Falls z. B. nach der Rückkehr ins Büro festgestellt
wird, daß die Qualität der Vermessungsergebnisse schlecht ist,
muß der Vermesser zum Ort der Vermessung zurückkehren und eine
neue Vermessung durchführen.
Außerdem ist der Vermesser, falls ein kompakter tragbarer
PC 230 an den Ort der Vermessung gebracht wird, immer noch mit
dem Tragen von zusätzlicher Ausrüstung belastet. Und selbst
wenn der tragbare PC 230 zum Ort der Vermessung gebracht wird,
müssen die GPS-Daten und die Daten von der Referenz-Station in
den PC 230 eingegeben werden, um die Qualität der Vermessung zu
überprüfen. Außerdem müssen Referenzkoordinatendaten und ein
absoluter Richtungswinkel in den Computer eingegeben werden.
Deshalb ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein
Vermessungssystem bereitzustellen, bei dem die
Vermessungsergebnisse am Ort der Vermessung sofort bestimmt,
geprüft und verwendet werden.
Eine andere Aufgabe der Erfindung liegt darin, am Ort der
Vermessung beim Eingeben von Daten Zeit zu sparen, ohne die
Anzahl der Vorrichtungen zu vergrößern, die zum Ort der
Vermessung gebracht werden müssen.
Eine andere Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein System
bereitzustellen, von dem die Vermessungsergebnisse der
GPS-Vermessungsvorrichtung für die Eingabe eines
Referenzkoordinatenwertes und des absoluten Richtungswinkels
der Referenz-Station durch Verbinden der Referenz-Station mit
der GPS-Vermessungsvorrichtung verwendet werden kann.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine
GPS-Vermessungsvorrichtung bereitzustellen, die unabhängig von der
Referenz-Station verwendet werden und von ihr entfernt werden
kann.
Eine andere Aufgabe der Erfindung liegt darin, die Referenz-
Station kompakt zu gestalten und die Kosten durch Erstellung
einer Basislinie in der GPS-Vermessungsvorrichtung zu
reduzieren.
Um eine oder mehrere der oben genannten Aufgaben zu lösen, wird
eine Hauptvermessungs-Station bereitgestellt, die eine Eingabe-
/Ausgabeeinheit (I/O), einen Koordinatenzusammensetzer und eine
Ausgabevorrichtung aufweist. Die Eingabe-/Ausgabeeinheit
empfängt GPS-Eingabedaten von der GPS-Vermessungsvorrichtung
der Referenz-Station und von der GPS-Vermessungsvorrichtung der
Meß-Station. Die GPS-Daten können GPS-Werte aufweisen, die von
der GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station und von der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station gemessen werden,
und diese GPS-Daten können mit Hilfe der Basislinie
weiterverarbeitet werden, um einen GPS-Koordinatenwert eines
WGS-84 (World Geodetic System, 1984) zu erzeugen. Der
Koordinatenzusammensetzer setzt aus dem GPS-Eingabekoordinatenwert
von der Eingabe-/Ausgabeeinheit und den
von der Hauptvermessungs-Station gemessenen Daten einen
Koordinatenwert eines einzigen Koordinatensystems zusammen. Die
Ausgabevorrichtung gibt die Koordinatenwerte aus, die von dem
Koordinatenzusammensetzer zusammengesetzt werden. Die
Ausgabevorrichtung kann eine Ausgabeeinheit aufweisen, die z. B.
eine Anzeige, wie eine Flüssigkristallanzeige, und einen
externen Anschluß für eine externe Ausgabe von Daten aufweist.
Die Hauptvermessungs-Station ist mit der GPS-Vermessungsvorrichtung
der Referenz-Station oder der der Meß-Station
lösbar verbunden. Die GPS-Vermessungsvorrichtung der
Referenz-Station kann einen Basislinienprozessor aufweisen.
Dieser Basislinienprozessor wandelt die entsprechenden GPS-Werte,
die von der GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-
Station und von der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station
gemessen werden, in einen GPS-Koordinatenwert in
Übereinstimmung mit dem WGS-84 um.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung können die
Hauptvermessungs-Station und die GPS-Vermessungsvorrichtungen
der Referenz-Station bzw. der Meß-Station getrennt voneinander
Daten sammeln. Die gesammelten GPS-Daten werden an die Eingabe-
/Ausgabeeinheit der Hauptvermessungs-Station übertragen. Dann
setzt der Koordinatenzusammensetzer aus den Daten von der
Hauptvermessungs-Station und den über die Eingabe-
/Ausgabeeinheit eingegebenen GPS-Eingabedaten einen
Koordinatenwert in Übereinstimmung mit einem einzigen
Koordinatensystem zusammen. Die Hauptvermessungs-Station gibt
dann den zusammengesetzten Koordinatenwert über die
Ausgabeeinheit aus.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenzstation bzw. die
GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station können jeweils über
einen Verbinder mit der Hauptvermessungs-Station verbunden
sein. Nachdem die GPS-Vermessungsvorrichtungen alle ihre Daten
einschließlich entsprechender GPS-Daten gemessen haben, wird
der GPS-Wert von der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station
an die GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station
übertragen. Der GPS-Koordinatenwert wird dann unter Verwendung
des GPS-Wertes, der sowohl von der GPS-Vermessungsvorrichtung
der Meß-Station als auch von der GPS-Vermessungsvorrichtung
der Referenz-Station ermittelt wurde, durch einen in der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station angeordneten
Basislinienprozessor bestimmt. Dann wird der GPS-Koordinatenwert
von der GPS-Vermessungsvorrichtung der
Referenz-Station zur Eingabe-/Ausgabeeinheit der
Hauptvermessungs-Station gesendet.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung weist die
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station einen
Basislinienprozessor und einen GPS-Koordinatenumwandler auf.
Der Basislinienprozessor wandelt GPS-Werte, die sowohl von der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station als auch von
der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station gemessen
werden, in einen GPS-Koordinatenwert entsprechend dem WGS-84
um. Der GPS-Koordinatenumwandler wandelt den GPS-Koordinatenwert
in einen GPS-Vermessungskoordinatenwert um. Der
GPS-Koordinatenwert des WGS-84 wird in einen GPS-Vermessungskoordinatenwert
eines anderen Systems, z. B. eines
geodätischen Systems, eines Bessel-Systems oder eines lokalen
Systems umgewandelt.
Der GPS-Koordinatenwert, der vom Basislinienprozessor
umgewandelt wurde, kann ferner von dem GPS-Koordinatenumwandler
der GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station in einen
GPS-Vermessungskoordinatenwert umgewandelt und dann zur
Eingabe-/Ausgabeeinheit der Hauptvermessungs-Station übertragen
werden.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung kann eine
Hauptvermessungs-Station (HS) vorgesehen sein, die eine
Meßeinheit, eine digitale Prozessoreinheit und einen
HS-Koordinatenumwandler aufweist. Die GPS-Vermessungsvorrichtung
der Referenz-Station weist einen Empfänger, eine
Eingabeeinheit, einen Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler,
eine Ausgabeeinheit und eine Stromversorgung auf. Gemäß diesem
Gesichtspunkt der Erfindung werden der von der GPS-Vermessungsvorrichtung
der Referenz-Station gemessene GPS-Wert,
der von der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station
gemessene GPS-Wert und die Ausgabedaten von der
Hauptvermessungs-Station von der Eingabeeinheit der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station verwendet.
Nachfolgend erstellt der Basislinienprozessor der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station seinen eigenen
GPS-Wert, der von der Eingabeeinheit zusammen mit dem von der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station ermittelten GPS-Wert
eingegeben wurde, wobei der Basislinienprozessor als Teil der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station vorgesehen ist.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station gibt den
GPS-Koordinatenwert in Übereinstimmung mit dem WGS-84 aus.
Danach setzt der Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler, der
einen Teil der GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station
bildet, den Wert eines einzigen Koordinatensystems, wie eines
geodätischen Systems, unter Verwendung des vom
Basislinienprozessor ausgegebenen GPS-Koordinatenwertes und der
über die Eingabeeinheit eingegebenen Eingabedaten von der
Hauptvermessungs-Station zusammen.
Der von der Hauptstation gemessene Hauptstationswert wird in
den HS-Koordinatenumwandler der Hauptvermessungs-Station
eingegeben und in einen Koordinatenwert eines geodätischen
Systems umgewandelt. Der Koordinatenwert der Hauptvermessungs-
Station wird an die Eingabeeinheit der GPS-Vermessungsvorrichtung
der Referenz-Station gesendet.
Die oben genannten sowie andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile
der Erfindung werden in der folgenden ausführlichen
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm der Vermessungsvorrichtung gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen
Vermessungsvorrichtung,
Fig. 3 ein Blockdiagramm der Hardware einer Vorrichtung zur
Koordinatenumwandlung,
Fig. 4 ein schematisches Diagramm einer Anlage, die eine
Hauptvermessungs-Station und eine GPS-Vermessungsvorrichtung
einer Referenz-Station aufweist,
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Vermessungsstabes
zusammen mit einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer
Meß-Station,
Fig. 6 eine Außenansicht einer Hauptvermessungs-Station,
Fig. 7 ein Blockdiagramm einer GPS-Vermessungsvorrichtung
einer Referenz-Station und einer Hauptvermessungs-Station
zusammen mit einem lösbaren Verbinder,
Fig. 8 ein Flußdiagramm des gesamten Signalablaufs,
Fig. 9 ein detailliertes Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Orten von Satellitensignalen und zum Ermitteln von
Ortungsinformationen,
Fig. 10 ein ausführliches Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Identifizieren eines erfaßten Satelliten,
Fig. 11 ein ausführliches Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Ermitteln von Phasendaten bestimmter Satellitensignale von
der GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station,
Fig. 12 ein detailliertes Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Ermitteln von Phasendaten bestimmter Satellitensignale von
der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station,
Fig. 13 ein ausführliches Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Durchführen eines Basislinienprozesses,
Fig. 14 ein Blockdiagramm eines Vermessungssystems gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 15 ein Blockdiagramm eines Vermessungssystems gemäß einer
dritten Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 16 ein Blockdiagramm eines Vermessungssystems gemäß einer
vierten Ausführungsform der Erfindung.
Aus Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform eines
Vermessungssystems ersichtlich, das insgesamt mit der
Bezugsnummer 10 versehen ist. Das Vermessungssystem 10 weist
eine Hauptvermessungs-Station und eine Mehrzahl von
GPS-Vermessungsvorrichtungen auf, die als Teil eines Gesamt-GPS
verwendbar sind. Die GPS-Vermessungsvorrichtungen weisen eine
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 einer Referenz-Station und eine
GPS-Vermessungsvorrichtung 50 einer Meß-Station auf. Als
alternative Ausführungsform können mehrere
GPS-Vermessungsvorrichtungen vorgesehen sein, die als
GPS-Vermessungsvorrichtungen einer Meß-Station dienen, und ebenso
können mehrere GPS-Vermessungsvorrichtungen vorgesehen sein,
die als GPS-Vermessungsvorrichtungen einer Referenz-Station
dienen. Das Vermessungssystem weist eine Hauptvermessungs-
Station 20 und einen Stab (in Fig. 2 nicht gezeigt) auf.
In der Hauptvermessungs-Station 20 ist eine Meßvorrichtung 70
vorgesehen, die mit der Eingangsseite eines Koordinaten-
Zusammensetzer/Umwandlers 60 über eine Eingabe-/Ausgabeeinheit
80 verbunden ist. Die Meßvorrichtung 70 weist einen
elektrischen Abstandsmesser 71 (EDM, Electric Distance Meter),
einen Kodierer 72 und einen Neigungssensor 73 auf. Die Eingabe-
/Ausgabeeinheit 80 gibt die GPS-Daten über eine digitale
Datenverbindung ein. Die digitale Datenübertragung kann
entweder, wie in Fig. 1 gezeigt, direkt mittels eines Kabels
oder mittels einer kabellosen Datenübertragung wie z. B. in
Fig. 24 gezeigt, erfolgen. Ein Leiter oder ein Lichtleitkabel
90, wie z. B. ein faseroptischer Leiter, können als
Übertragungskabel verwendet werden. Eine kabellose Übertragung
kann durch eine RF-Übertragung, eine Infrarot-Übertragung oder
eine andere herkömmliche kabellose Übertragungstechnik erreicht
werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist der Koordinaten-
Zusammensetzer/Umwandler 60 einen HS-Koordinatenumwandler 61,
einen GPS-Koordinatenumwandler 62 und einen
Koordinatenzusammensetzer 63 als funktionelle Bauteile auf. Der
HS-Koordinatenumwandler 61 wandelt von der Meßvorrichtung 70
gemessene Werte in HS-Koordinatenwerte (Längswinkel Φ,
Breitenwinkel Ψ, Höhe h) eines geodätischen Systems, eines
Bessel-Systems oder eines lokalen Systems um. Der
GPS-Koordinatenumwandler 62 wandelt die von der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station gesendeten
GPS-Koordinatenwerte, die dreidimensionale, rechtwinklige
Koordinaten (dx, dy, dz) und eine Varianz λ des WGS-84
aufweisen, in das Koordinatensystem des HS-Koordinatenwertes
um. Der Koordinatenzusammensetzer 63 setzt die
GPS-Vermessungskoordinatenwerte des geodätischen Systems, eines
Bessel-Systems oder eines lokalen Systems aus dem von dem
HS-Koordinatenumwandler 61 übertragenen HS-Koordinatenwert und den
vom GPS-Koordinatenumwandler 62 übertragenen
GPS-Vermessungsvorrichtungskoordinatenwerten zusammen.
Fig. 3 zeigt die Hardwarestruktur eines Koordinaten-
Zusammensetzers/Umwandlers 60. Eine zentrale Prozessoreinheit
(CPU) 312 ist vorgesehen, die einen Direktzugriffsspeicher
(RAM) 316 als Datenspeicher verwendet und im Betrieb gemäß
einem Programm, das in einem Festspeicher (ROM) 314 gespeichert
ist (und/oder gemäß einem Programm, das im
Direktzugriffsspeicher 316 gespeichert ist), als Koordinaten-
Zusammensetzer/Umwandler 60 dient. Der Koordinaten-
Zusammensetzer/Umwandler 60 weist eine Eingabe-
/Ausgabeschnittstelle 318, eine Anzeigenschnittstelle 320, und
eine externe Übertragungsschnittstelle 323 auf, die als
Schnittstellen für die Eingabe-/Ausgabeeinheit 80, die Anzeige
101 bzw. die externe Übertragungseinheit 102 dienen.
Eine Ausgabeeinheit 100 ist mit der Ausgabeseite des
Koordinaten-Zusammensetzers/Umwandlers 60 verbunden. Diese
Ausgabeeinheit 100 gibt den vom Koordinaten-
Zusammensetzer/Umwandler 60 zusammengesetzten Koordinatenwert
aus. Die Ausgabeeinheit 100 weist eine Anzeigeeinheit 101, die
z. B. eine Flüssigkristallanzeige oder eine siebensegmentige
LED-Anzeige aufweist, sowie eine externe Übertragungseinheit
102 auf. Ein Aufnahmemedium, wie eine IC-Karte oder eine
Diskette (FD: Floppy Disc, MD: Magnetic Disc) kann als externe
Übertragungseinheit 102 verwendet werden. Die externe
Übertragungseinheit 102 kann auch eine Schnittstelle aufweisen,
um eine Verbindung zu einer Periphervorrichtung zu ermöglichen
oder um eine kabellose Verbindung mit anderen Vorrichtungen zu
erleichtern.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, kann die Hauptvermessungs-Station
20 ferner mit einer Stromquelle 110, wie einer Batterie,
versehen sein, von welcher auch die GPS-Vermessungsvorrichtung
40 der Referenz-Station versorgt wird. Eine Mehrzahl von
Batterien kann vorgesehen sein, wobei eine von diesen selektiv
so geschaltet ist, daß sie als Stromquelle dient. Herkömmlich
haben die Hauptvermessungs-Station und die
GPS-Vermessungsvorrichtungen getrennte Stromquellen. Alternativ
dazu kann die Stromquelle leicht untergebracht und geladen
werden, falls ihre Kapazität und ihre Abmessung standardisiert
sind. Da die Hauptvermessungs-Station und die
GPS-Vermessungsvorrichtungen jedoch unterschiedliche Abmessungen
und unterschiedlichen Stromverbrauch haben, bedarf es einer
neuen Konstruktion, um die Stromquellen zu standardisieren. In
dieser Ausführungsform kann die Stromquelle ohne eine neue
Konstruktion leicht untergebracht und geladen werden, weil die
Stromquelle gemeinsam als Versorgungsquelle für beide Seiten
verwendet wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann die GPS-Vermessungsvorrichtung
40 der Referenz-Station mit einem GPS-Empfänger
41 und einer GPS-Antenne 42 versehen sein. Die
Antenne 42 ist mit dem GPS-Empfänger 41 über ein Antennenkabel
411 und eine Antennenschnittstelle 408 verbunden. Der
GPS-Empfänger 41 weist ein Eingangsteil 43, eine digitale
Verarbeitungseinheit 44, einen Basislinienprozessor 45, einen
Speicher 49 und eine Datenfunkeinheit 46 auf. Das Eingangsteil
43 weist eine Radiofrequenzeinheit 47 und eine
Mittelfrequenzeinheit 48 auf und empfängt Daten von der
GPS-Antenne 42. Die digitale Verarbeitungseinheit 44 empfängt die
Daten von der Mittelfrequenzeinheit 48 des Eingangsteils 43 und
wandelt die Daten von einer analogen in eine digitale Form um.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station 40 weist
ferner einen Verbinder 120, der an einen Ausgang des
Basislinienprozessors 45 angeschlossen ist, und eine Antenne 402
auf, die über eine Antennenschnittstelle 410 an die
Datenfunkeinheit 46 angeschlossen ist.
Der von der Referenz-Station ermittelte GPS-Wert wird von der
digitalen Verarbeitungseinheit 44 in den Basislinienprozessor
45 eingegeben. Ein anderer in der GPS-Vermessungsvorrichtung 50
der Meß-Station ermittelte Wert wird über die Antenne 402, die
Antennenschnittstelle 410 und die Datenfunkeinheit 41 zum
Basislinienprozessor 45 über Funk übertragen. Der
Basislinienprozessor 45 verarbeitet die ermittelten GPS-Werte
mittels des Basislinienprozesses und erstellt einen
umgewandelten GPS-Koordinatenwert gemäß dem WGS-84. Der
umgewandelte GPS-Koordinatenwert wird durch das Lichtleitkabel
90 auf die Eingangs-/Ausgangseinheit 80 der Hauptvermessungs-
Station 20 ausgegeben.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist der GPS-Empfänger 41 mit der
Hauptvermessungs-Station 20 unter Verwendung eines Verbinders
120 lösbar verbunden, um sowohl die kombinierte als auch die
selbständige Benutzung der GPS-Vermessungsvorrichtung der
Referenz-Station zu erleichtern. Die GPS-Antenne 42 ist
ebenfalls lösbar auf der Oberseite der Hauptvermessungs-Station
20 angebracht, um sowohl die kombinierte als auch die
unabhängige Verwendung der GPS-Antenne 42 zu erleichtern. In
einer alternativen Ausführungsform können der GPS-Empfänger 41
und die GPS-Antenne 42 jeweils fest mit der Hauptvermessungs-
Station 20 verbunden sein.
Aus Fig. 4 ist eine Position der GPS-Antenne 42 bezüglich
eines Meßpunktes A ersichtlich, an dem die Hauptvermessungs-
Station 20 aufgestellt ist. Die Positionen der Mittelpunkte der
Hauptvermessungs-Station 20 und der GPS-Antenne 42 relativ zum
Meßpunkt A sind vorbestimmt. Bei dieser Ausführungsform sind
die jeweilige Position der Hauptvermessungs-Station und die der
GPS-Antenne 42 bezüglich der horizontalen x- und y-Achsen
gleich, wobei sie bezüglich der vertikalen z-Achse zueinander
versetzt sind.
Weil die Position des Mittelpunktes der Hauptvermessungs-
Station 20 und die Position des Mittelpunktes der GPS-Antenne
42 relativ zum Meßpunkt A vorbestimmt sind, wäre der
Versetzungswert auch im Falle einer Versetzung in allen drei
Raumrichtungen x, y und z bekannt. Die Höhe h1 (als
Hauptvermessungs-Stationshöhe bezeichnet) ist die Länge vom
Meßpunkt A zum Mittelpunkt der Hauptvermessungsstation 20 und
entspricht dem Wert der Versetzung entlang der z-Achse. Die
Höhe h2 (als Antennenhöhe bezeichnet) ist die Länge vom
Meßpunkt A bis zur Standardkoordinatenposition, an der die
GPS-Antenne 42 aufgestellt ist. Die Koordinate des Punktes A,
die Höhe h1 und die Höhe h2 sind z. B. im RAM 316 für eine
nachfolgende Verwendung für den Basislinienprozeß und die
Koordinatenumwandlung gespeichert.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, senden sowohl die
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station als auch die
Hauptvermessungs-Station 20 digitale Signale, wie den
umgewandelten GPS-Koordinatenwert, über den Verbinder 120. Die
Hauptvermessungs-Station 20 weist unter anderem eine
elektrische Stromsteuervorrichtung 130 auf, die elektrischen
Strom von der Stromquelle 110 der Hauptvermessungs-Station 20
zum GPS-Empfänger 41 über den Verbinder 120 liefert.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die GPS-Vermessungsvorrichtung
50 der Meß-Station einen GPS-Empfänger
51 und eine GPS-Antenne 52 auf, die mit dem GPS-Empfänger 51
über ein Antennenkabel 412 und eine Antennenschnittstelle 404
verbunden ist. Der GPS-Empfänger 51 weist ein Eingangsteil 53,
eine digitale Verarbeitungseinheit 54, eine Eingabetastatur 55
und eine Datenfunkeinheit 56 auf. Das Eingangsteil 53 weist
eine Radiofrequenzeinheit 57 und eine Mittelfrequenzeinheit 58
auf und empfängt Daten von der GPS-Antenne 52. Die digitale
Verarbeitungseinheit 54 wandelt die Ausgabedaten von der
Mittelfrequenzeinheit 58 von einer analogen in eine digitale
Form um und leitet die digitalen Informationen zur
Datenfunkeinheit 56 weiter. Die Datenfunkeinheit 56 sendet
mittels einer kabellose Übertragung über die
Antennenschnittstelle 406 und die Antenne 400 Meß-Stationsinformationen
(die weiter unten definiert werden) zum
GPS-Empfänger 41 der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der
Referenz-Station.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der GPS-Empfänger 51 auf einem
Stab 31 in einer Position mittlerer Höhe lösbar angebracht, um
sowohl eine kombinierte als auch eine selbständige Verwendung
zu erleichtern. Ferner ist der GPS-Empfänger 51 drehbar auf dem
Stab 31 angebracht. Dementsprechend kann der GPS-Empfänger 41,
falls erforderlich, in eine Position gedreht werden, in der er
einfach eingesehen und gesteuert werden kann. Ferner kann die
GPS-Antenne 52 am oberen Ende des Stabes 31 lösbar angebracht
sein, um eine selbständige Verwendung zu erleichtern.
Alternativ jedoch können sowohl die GPS-Antenne 52 als auch der
GPS-Empfänger 51 jeder fest am Stab 31 angebracht werden, so
daß sie von diesem nicht entfernt werden können.
Aus Fig. 5 ist insgesamt eine Vermessungsstabeinrichtung 30
ersichtlich, die einen Stab 31 und eine Zielplatte 32 aufweist.
Die Zielplatte 32 ist in ihrer Mitte an den Stab 31 angebracht,
und ein Entfernungsprisma 33 ist ebenfalls im Mittelpunkt der
Zielplatte 32 angeordnet. Ein Vermessungsziel 34 ist radial vom
Prisma 33 entfernt und am Rand der Platte 32 angeordnet. Der
Stab 31 weist ferner ein Stabende 35 auf. Der Stab 31 hat
ungefähr eine Höhe von 2 m. Um das Tragen des Stabes zu
erleichtern, kann der Stab aus einer Mehrzahl kürzerer Stäbe
zusammengesetzt, einziehbar oder zusammenklappbar sein. Als
eine andere Ausführungsform kann die Zielplatte 32 an einer
bestimmten Position am Stab 31 befestigt oder entlang des
Stabes 31 bewegbar sein.
Die Position der GPS-Antenne 52 relativ zu einem Meßpunkt B,
an dem das Stabende 35 des Stabes 31 aufgestellt wird, ist
vorbestimmt. Bei dieser Ausführungsform werden die Position des
Entfernungsmeßprismas 33 und die Position der GPS-Antenne 52
so bestimmt, daß sie B bezüglich der horizontalen x- und
y-Achsen dem Meßpunkt B entsprechen, jedoch bezüglich der
vertikalen z-Achse vom Meßpunkt B versetzt sind. Bei einer
anderen Ausführungsform jedoch können diese Bauteile vom
Meßpunkt B bezüglich aller drei Achsen x, y und z versetzt
sein. Eine Höhe h3 (als Prismenhöhe bezeichnet) vom Meßpunkt B
zum Prisma 33 und eine Höhe h4 (als Antennenhöhe bezeichnet)
vom Meßpunkt B zur Standardkoordinatenposition der GPS-Antenne
52 sind jeweils im voraus in einen Speicher, wie in das RAM
316, eingespeichert. Die Relativposition des Prismas 33 und die
Relativposition der GPS-Antenne 52 zum Meßpunkt B sind in den
Speicher, z. B. in das RAM 316, im voraus eingespeichert, und
werden nachfolgend für den Basislinienprozeß oder die
Koordinatenumwandlung verwendet. Eine Prismen-Konstante des
Prismas 33 wird ebenfalls im voraus gespeichert.
Die Höhe h3 des Prismas 33, die Höhe h4 der Antenne 52 und die
Prismenkonstante werden jeweils über die Eingabetastatur 55
eingegeben. Die Meß-Stationsinformationen, die über der
Datenfunkeinheit 56, wie oben beschrieben, gesendet werden,
weisen den von der digitalen Verarbeitungseinheit umgewandelten
GPS-Wert, die Höhe h3, die Höhe h4 und eine Prismenkonstante
auf.
Die Höhe h3 des Prismas 33, die Höhe h4 der Antenne 52 und die
Prismenkonstante, die über die Eingabetastatur 55 eingegeben
werden, werden vom GPS-Empfänger 41 der GPS-Vermessungsvorrichtung
40 der Referenz-Station an die
Hauptvermessungs-Station 20 über ein Lichtleitkabel 90
übertragen und für die Koordinatenzusammensetzung verwendet.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, weist der Stab 31 eine
Versorgungseinheit 140 auf, die den GPS-Empfänger 51 mit
elektrischem Strom versorgt. In dieser Ausführungsform sind die
GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 bzw. 50 der Referenz-Station
bzw. der Meß-Station unterschiedlich ausgebildet. Sie können
jedoch auch gleich ausgebildet sein, so daß sie jeweils als
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station bzw. der
Meß-Station oder umgekehrt verwendet werden können.
Fig. 8 ist ein Flußdiagramm einer GPS-Messung mit der
GPS-Meßvorrichtung. In dieser Ausführungsform wird eine
kinematische Ortungsmethode verwendet, um eine relative Ortung
durchzuführen. In einem ersten Schritt S10 werden
Satellitensignale geortet und Ortungsmeldungen empfangen. Dann
wird in einem Schritt S20 bestimmt, welcher Satellit erfaßt
werden soll. In Schritt S30 werden von dem Signal des erfaßten
Satelliten Phasendaten von der GPS-Vermessungsvorrichtung 40
der Referenz-Station ermittelt. Die ermittelten Phasendaten
werden im Speicher 49 in der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der
Referenz-Station gespeichert. Dann werden in Schritt S40 die
Phasendaten der Satellitensignale von der GPS-Vermessungsvorrichtung
50 der Meß-Station ermittelt. Die
Phasendaten werden mittels drahtloser Übertragung vom
GPS-Empfänger 51 der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 an den
GPS-Empfänger 41 der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 übertragen und
im Speicher 49 des GPS-Empfängers 41 gespeichert. Wie aus Fig.
8 ersichtlich, werden die Schritte S30 und S40 sequentiell
ausgeführt. Die GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 bzw. 50 der
Referenz-Station bzw. der Meß-Station können die Phasendaten
des Satellitensignals jedoch auch gleichzeitig ermitteln.
Als nächstes führt in Schritt S50 der Basislinienprozessor 45
(siehe Fig. 1) in der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 den
Basislinienprozeß durch. In diesem Schritt berechnet der
Basislinienprozessor 45 den GPS-Koordinatenwert (dx, dy und dz)
und die Varianz λ des WGS-84 basierend auf den Phasendaten von
den GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 bzw. 50, den Koordinaten
des bekannten Meßpunktes (die im voraus eingestellt werden)
und der Ortungsmeldung der GPS-Vermessungsvorrichtung 40.
Im Schritt S60 wird das Ergebnis (dx, dy, dz und λ), das vom
dem Basislinienprozessor ermittelt wurde, im Speicher 49 der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station gespeichert.
Dann wird im Schritt S70 bestimmt, ob die Varianz λ kleiner als
ein vorbestimmter Wert ist. Falls λ kleiner als der
vorbestimmte Wert ist, wird festgestellt, daß fortgefahren
werden soll, und der Ablauf geht mit Schritt S80 weiter, in dem
eine Koordinatenumwandlung für das Ergebnis (dx, dy, dz und λ)
durchgeführt wird. Die Koordinatenumwandlung des Ergebnisses
wird mit dem GPS-Koordinatenumwandler 62 des Koordinaten-
Zusammensetzers/Umwandlers 60 durchgeführt. Der
GPS-Koordinatenwert (dx, dy und dz) des WGS-84 wird vom
Basislinienprozessor 45 der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 zum
GPS-Koordinatenumwandler 62 über das Lichtleitkabel 90 und die
Eingabe-/Ausgabeeinheit 80 übertragen.
Falls in Schritt S70 bestimmt wird, daß die Varianz λ größer
oder gleich einem vorbestimmten Wert ist, kehrt der Ablauf zu
Schritt S30 zurück, um erneut Phasendaten für die
GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 bzw. 50 zu ermitteln.
Aus Fig. 9 ist ausführlich ein Verfahren zum Orten eines
Satellitensignals und zum Empfang von Ortungsmeldungen
ersichtlich, das dem Schritt S10 des in Fig. 8 dargestellten
Ablaufs entspricht. Der GPS-Koordinatenumwandler 62 wandelt die
GPS-Koordinatenwerte (dx, dy und dz) in das gleiche System wie
die HS-Koordinatenwerte, wie z. B. in das WGS-84, in
Vermessungskoordinatenwerte eines geodätischen Systems
(Längswinkel Φ, Breitenwinkel Ψ, Höhe h), in ein Bessel-System
oder in ein lokales System um. Der umgewandelte
GPS-Vermessungskoordinatenwert wird im Schritt S90 des in Fig. 8
gezeigten Ablaufs vom GPS-Koordinatenumwandler 62 an den
Koordinatenzusammensetzer 63 ausgegeben. In einem ersten
Schritt S11 wird ein Höhenwinkel zum Satelliten berechnet. Dann
wird in Schritt S12 der Satellit ausgewählt und ihm ein Signal,
das aus einem künstlichen Rauschen (PN, Pseudo Noise Code)
besteht, zugeordnet. Im Schritt S13 wird die
Dopplerverschiebung berechnet und damit eine
Abstimmungsfrequenz (Lock-Frequenz) bestimmt. Als nächstes wird
im Schritt S14 festgestellt, ob der Prozeß den gewünschten
Satelliten erfaßt hat (d. h. ob die Frequenz auf diesen
abgestimmt ist). Wenn der Satellit erfaßt wurde, geht der
Ablauf weiter zu Schritt S15, in dem die Ortungsmeldung
(einschließlich Informationen, die die Position des Satelliten
angeben, sowie Zeitinformationen) empfangen wird. Falls der
Satellit nicht erfaßt wurde, geht der Ablauf von Schritt S14
zu Schritt S11 zurück. Der Ablauf wird wiederholt, bis der
Satellit erfaßt wurde.
Aus Fig. 10 ist der Ablauf von Schritt S20, der auch in Fig.
8 dargestellt ist, genauer ersichtlich, wobei dabei die
erfaßten Satelliten identifiziert werden. In einem ersten
Schritt S21 wird der Höhenwinkel der Satelliten berechnet. Als
nächstes wird in Schritt S22 die Anzahl der empfangbaren
Satelliten (MAX) ausgewählt. In dieser Ausführungsform wird MAX
gleich 12 gesetzt (MAX = 12), da ein 12-Kanal Empfänger
verwendet wird. In Schritt S23 wird die Dopplerverschiebung
berechnet. Dann wird in Schritt S24 der erste Satellit (n = 1)
unter den empfangbaren Satelliten ausgewählt, und in Schritt
S25 wird für den dem ausgewählten Satelliten entsprechenden
Kanal N eine Abstimmungsfrequenz eingestellt. Als nächstes wird
in Schritt S26 bestimmt, ob die Frequenz auf den gegenwärtig
ausgewählten n-ten Satelliten abgestimmt ist. Falls die
Frequenz auf den Satelliten abgestimmt ist, geht der Ablauf
weiter zu Schritt S27. In Schritt S27 wird bestimmt, ob alle
der MAX empfangbaren Satelliten ausgewählt wurden, d. h. ob n
gleich MAX ist (n = MAX).
Falls in Schritt S27 festgestellt wird, daß nicht alle der MAX
empfangbaren Satelliten ausgewählt wurden, geht der Ablauf
weiter zu Schritt S28 und die Anzahl n wird um 1 erhöht
(n = n+1). Der Ablauf kehrt dann zu Schritt S25 zurück. Der
Wert n wird im Schritt S28 so lange erhöht, bis alle der 12
empfangbaren Satelliten ausgewählt sind, d. h. bis n gleich MAX
wird. Dementsprechend wird, falls in Schritt S27 n = MAX
festgestellt wird, dieser Ablauf beendet.
Falls in Schritt S26 festgestellt wird, daß der
augenblickliche Satellit noch nicht erfaßt wurde, geht der
Ablauf von Schritt S26 zu Schritt S29 weiter, in dem bestimmt
wird, ob eine bestimmte Zeit verstrichen ist. Falls diese
bestimmte Zeit noch nicht verstrichen ist, kehrt der Ablauf zu
Schritt S26 zurück. Falls die bestimmte Zeit verstrichen ist,
geht der Ablauf direkt von Schritt S29 zu Schritt S28, in dem
die Zahl n erhöht wird, um einen nächsten erfaßbaren
Satelliten zu identifizieren.
Schritt S29 ist vorgesehen, da unter allen empfangbaren
MAX-Satelliten (MAX = 12 in dieser Ausführungsform) einige
Satelliten aus unterschiedlichen Gründen, z. B. aufgrund von
Bäumen oder Gebäuden, nicht erfaßbar sind. Aus diesem Grund
ist die Anzahl der Satelliten max, die wirklich erfaßt werden
kann, kleiner als MAX.
Aus Fig. 11 ist der Ablauf, der dem Schritt S30 im in Fig. 8
gezeigten Ablauf entspricht, genauer ersichtlich, wobei in
diesem Schritt Phasendaten des Satellitensignals in der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station ermittelt werden.
In einem ersten Schritt S31 wartet der Ablauf auf eine
Zeitkreisunterbrechung. Dabei wird auf die Phasendaten
gewartet, die in einem Zähler angesammelt werden. Zum Beispiel
kann der Ablauf 0,5 Sekunden warten. Dann werden in Schritt S32
die Werte des ersten bis zum max-ten Zähler festgehalten. Die
Variable max ist die Anzahl der erfaßbaren Satelliten, die in
der Ausführungsform gleich 8 gesetzt wird.
Als nächstes wird in Schritt S33 der dem ersten Satelliten
entsprechende Zähler ausgewählt (n = 1). Der GPS-Empfänger 41
der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station ist mit
mindestens max (8 in der gezeigten Ausführungsform), in den
Empfänger eingebauten Zählern versehen. Dementsprechend wird in
Schritt S34 ein dem augenblicklich ausgewählten Satelliten
entsprechender Zählerwert aus dem Zähler gelesen. In Schritt
S35 wird der gelesene Zählerwert n im Speicher 49 der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station gespeichert.
Nach dem Speichern des Wertes im Speicher wird in Schritt S36
bestimmt, ob alle der max Satelliten ausgewählt wurden, d. h. ob
n = max ist. Falls nicht alle der max-Satelliten ausgewählt
wurden, geht der Ablauf zu Schritt S37, in dem n um 1 erhöht
wird. Der Ablauf kehrt dann zu Schritt S34 zurück und
wiederholt sich, bis alle der max-Satelliten ausgewählt
wurden, d. h. bis n = max wird. Falls in Schritt S36 bestimmt
wird, daß n = max, wird dieser Ablauf beendet.
Aus Fig. 12 ist der Ablauf, der dem in Fig. 8 gezeigten
Schritt S40 entspricht, ersichtlich. Genauer zeigt das
Flußdiagramm aus Fig. 12 den Ablauf zur Bestimmung von
Phasendaten in der Meß-Station und die Übertragung dieser
Daten zur Referenz-Station. Dieser dargestellte Ablauf wird
durchgeführt, nachdem die Phasendaten des Satellitensignals von
der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station ermittelt
wurden. Die GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station
ermittelt die Phasendaten des Satellitensignals auf die gleiche
Art, wie solche Phasendaten von der GPS-Vermessungsvorrichtung
40 der Referenz-Station ermittelt werden, wie im Zusammenhang
mit Fig. 11 beschrieben wurde. In Schritt S41 wartet die
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station auf eine
Unterbrechung der Verbindung mit der Datenfunkeinheit 46 der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station. In Schritt
S42 werden die ermittelten GPS-Phasendaten von der
GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station gesendet und von der
Datenfunkeinheit 46 der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der
Referenz-Station empfangen. In Schritt S43 wird der GPS-Wert,
der von der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station
ermittelte Phasendaten aufweist, im Speicher 49 gespeichert.
Nach Schritt S43 wird dieser Ablauf dann beendet.
Aus Fig. 13 ist ein Flußdiagramm eines Basislinienprozesses
ersichtlich, der dem Schritt S50 im in Fig. 8 gezeigten
Flußdiagramm entspricht. Der Basislinienprozeß aus Fig. 13
wird vom Basislinienprozessor 45 durchgeführt, der ein Teil des
GPS-Empfängers 41 der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der
Referenz-Station bildet, die in Fig. 1 gezeigt ist. In einem
ersten Schritt S51 werden die im Speicher 49 gespeicherten
Phasendaten von der GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-
Station in den lokalen Arbeitsbereich des GPS-Empfängers 41
gelesen, d. h. sie werden für die Benutzung geladen. Als
nächstes werden in Schritt S52 die ebenfalls im Speicher 49
gespeicherten Phasendaten von der GPS-Vermessungsvorrichtung 50
der Meß-Station geladen. In Schritt S53 wird die
Ortungsmeldung (die in dem Schritt S50 im in Fig. 9 gezeigten
Ablauf empfangen wurde) geladen. In Schritt S54 werden die dem
Meßpunkt A entsprechenden Koordinaten geladen. Die Schritte
S51 bis S54 können in jeder beliebigen Reihenfolge ablaufen.
In Schritt S55 werden die Beobachtungsdauer und die
Empfangsposition in Übereinstimmung mit einer Pseudoentfernung
korrigiert. Dann wird in Schritt S56 eine Taktverzögerung
eingestellt. Danach wird in Schritt S57 ein Basislinienvektor
mit einer doppelten Differenz abgeschätzt, und die
dreidimensionalen rechtwinkligen Koordinatenwerte (dx, dy und
dz) und eine Abweichung (λ) ermittelt. Der Basislinienvektor
wird dann in Schritt S58 im Speicher 49 gespeichert. Nach
Schritt S58 wird der Basislinienprozeß beendet.
Nun wird ein Datensammel-Prozeß beschrieben. Zuerst wird eine
Referenz-Station an einem bestimmten Aufstellungsort
aufgestellt. Falls die Koordinaten des Aufstellungsortes der
Referenz-Station nicht bekannt sind, wird die
GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station als bekannter
Meßpunkt B eingestellt. Die GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der
Referenz-Station ist mit der Hauptvermessungs-Station 20 über
einen Verbinder 120 verbunden.
Unter Verwendung der beiden GPS-Vermessungsvorrichtungen,
einschließlich der GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-
Station und der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station,
und der dem bekannten Meßpunkt B entsprechenden Koordinaten
werden die der Hauptvermessungs-Station 20 entsprechenden
Koordinaten des Aufstellungsortes bestimmt. In der gezeigten
Ausführungsform wird ein mit dem GPS-Koordinatenumwandler 62
umgewandelter GPS-Vermessungskoordinatenwert für die
ursprünglichen dem Einstellungspunkt der Hauptvermessungs-
Station 20 entsprechenden Koordinaten verwendet.
Falls andererseits die dem Aufstellungsort der
Hauptvermessungs-Station 20 entsprechenden Koordinaten bekannt
sind, werden die bekannten Koordinaten in die Hauptvermessungs-
Station 20 eingegeben. Die GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der
Referenz-Station ist mit der Hauptvermessungs-Station 20, wie
aus Fig. 4 ersichtlich, mit einem Verbinder 120 verbunden. Zu
diesem Zeitpunkt werden die Koordinaten des der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station entsprechenden
Meßpunktes basierend auf (1.) der Höhe h2 der Antenne 52,
wobei dieser Wert im voraus eingegeben wurde, und (2.) den
Koordinaten des der Hauptvermessungs-Station 20 entsprechenden
Aufstellungsortes, der ebenfalls im voraus eingegeben wurde,
bestimmt. Ein Koordinatenwert des Meßpunktes der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station kann unabhängig
von der Hauptvermessungs-Station 20 eingegeben werden.
Aus Fig. 5 ist eine GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der
Meß-Station ersichtlich, die mit einem Vermessungsstab 30 verbunden
ist. Der Vermessungsstab 30 wird an einem unbekannten Meßpunkt
B aufgestellt. Ein absoluter Richtungswinkel der
Hauptvermessungsstation wird unter der Verwendung der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Referenz-Station als auch der der
Meß-Station bestimmt. In dieser Ausführungsform wird der
absolute Richtungswinkel der Hauptvermessungs-Station 20
basierend auf dem GPS-Vermessungskoordinatenwert bestimmt, der
von dem GPS-Koordinatenumwandler 62 in der Hauptvermessungs-
Station 20 umgewandelt wurde.
Bei der Durchführung einer eigentlichen Vermessung können die
Hauptvermessungs-Station 20 und beide oder eine der beiden
GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 bzw. 50 zur Durchführung der
Vermessung abhängig von der Umgebung des Vermessungsortes
verwendet werden. Wenn die GPS-Antennen 42 bzw. 52 der
GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 bzw. 50 von Bäumen oder Gebäuden
verdeckt sind, und wenn die Bedingungen für den Empfang des
Satellitensignals nicht gut sind, kann die Vermessung mit der
Hauptvermessungs-Station 20 und dem Vermessungsstab 30
durchgeführt werden. Wenn die Hauptvermessungs-Station 20 und
beide GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 und 50 verwendet werden,
wird die Genauigkeit erhöht. Durch die Einführung des
genauesten Koordinatenwertes unter all den bestimmten
Koordinatenwerten wird die Vermessung genauer und verläßlicher.
Beide der GPS-Vermessungsvorrichtungen 40 und 50 können
unabhängig voneinander verwendet werden. Das heißt, daß die
GPS-Vermessungsvorrichtung 40 der Referenz-Station von der
Hauptvermessungs-Station 20 und ebenso die GPS-Vermessungsvorrichtung
50 der Meß-Station vom Vermessungsstab
30 entfernt werden kann.
Aus Fig. 14 ist ein Blockdiagramm eines Vermessungssystems
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ersichtlich.
Für Teile, die denen der ersten Ausführungsform entsprechen,
werden entsprechende Bezugszeichen verwendet. Das
Vermessungssystem 10a weist insgesamt eine Hauptvermessungs-
Station 20a, eine GPS-Vermessungsvorrichtung 40a einer
Referenz-Station und eine GPS-Vermessungsstation 50a einer
Meß-Station auf.
Die Hauptvermessungs-Station 20a ist in ihrem Aufbau der aus
Fig. 1 ersichtlichen Hauptvermessungs-Station 20 ähnlich. Im
einzelnen weist sie eine Meßvorrichtung 70a auf, die mit einem
Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60a über ein Ausgangsteil
88 verbunden ist. Der Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60a
ist mit einer Ausgabevorrichtung 100a verbunden. Die
Hauptvermessungsstation 20a weist ferner eine Stromquelle 110a,
einen Verbinder 120a und eine Antenne 415a auf, die mit dem
Eingangsteil 88 über eine Antennenschnittstelle 414a verbunden
ist. Das Eingangsteil 88 weist sowohl eine Eingabe-
/Ausgabeeinheit 80a als auch eine Datenfunkeinheit 160 auf.
Die Meßvorrichtung 70a des Vermessungssystems 10a nach Fig.
14 ist im wesentlichen gleich der aus Fig. 1 ersichtlichen
Meßvorrichtung 70 und weist einen elektronischen
Abstandsmesser (EDM, Electric Distance Meter) 71a, einen
Kodierer 72a und einen Neigungssensor 73a auf. Der Koordinaten-
Zusammensetzer/Umwandler 60a aus Fig. 14 ähnelt dem
Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60 aus Fig. 1, da der
Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60a einen
HS-Koordinatenumwandler 61a, einen GPS-Koordinatenumwandler 62a
und einen Koordinatenzusammensetzer 63a aufweist. Jedoch ist
der Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60a ferner mit einem
Basislinienprozessor 150 ausgerüstet.
Die Ausgabevorrichtung 100a ist im wesentlichen gleich der
Ausgabevorrichtung 100 der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform. Sie weist eine Anzeige 101a und eine externe
Übertragungseinheit 102a auf.
Die Signalverbindung zwischen dem Verbinder 120a und der
Eingabe-/Ausgabeeinheit 80a ist ähnlich der Verbindung zwischen
dem Verbinder 120 und der Eingabe-/Ausgabeeinheit 80 der in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsform. Jedoch ist ferner eine
Datenfunkeinheit 160 mit der Eingabe-/Ausgabeeinheit 80a der
Hauptvermessungs-Station 20a verbunden. Die Datenfunkeinheit
160 bildet zusammen mit der Eingabe-/Ausgabeeinheit 80a das
Eingabeteil 88. Die Antenne 415a und die Antennenschnittstelle
414a sind beide mit der Datenfunkeinheit 160 verbunden und
vorgesehen, um die Datenübertragung zwischen der
GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station und der
Hauptvermessungs-Station 20 zu ermöglichen.
Da die Hauptvermessungs-Station 20a einen Basislinienprozessor
150 als Teil des Koordinaten-Zusammensetzers/Umwandlers 60a
aufweist, ist es nicht erforderlich, einen Basislinienprozessor
als Teil der GPS-Vermessungsvorrichtung 40a der Referenz-
Station bereitzustellen. Die GPS-Vermessungsvorrichtung 40a der
Referenz-Station weist einen GPS-Empfänger 41a, eine Antenne
42a, eine Antennenschnittstelle 408a und einen Verbinder 120a
auf. Der Verbinder 120a der GPS-Vermessungsvorrichtung 40a der
Referenz-Station ist mit dem Verbinder 120a der
Hauptvermessungs-Station 20a über ein Lichtleitkabel 90a
verbunden.
Der GPS-Empfänger 41a weist ein Eingangsteil 43a und eine
digitale Verarbeitungseinheit 44a auf, die beide jeweils im
wesentlichen identisch mit dem Eingangsteil 43 bzw. der
digitalen Verarbeitungseinheit 44 sind, die als Teile des in
Fig. 1 gezeigten GPS-Empfängers 41 vorgesehen sind. Das
Eingangsteil 43a weist eine Radiofrequenzeinheit 47a und eine
Mittelfrequenzeinheit 48a auf. Die digitale
Verarbeitungseinheit 44a ist direkt mit dem Verbinder 120a
verbunden. Der GPS-Empfänger 41a weist ferner einen Speicher
49a auf, der im wesentlichen für die gleichen Funktionen dient,
wie der oben beschriebene Speicher 49 in der aus Fig. 1
ersichtlichen Ausführungsform. Ein Basislinienprozessor ist
nicht als Teil des GPS-Empfängers 41a vorgesehen, da ein
Basislinienprozessor in der in Fig. 14 dargestellten
Ausführungsform nicht erforderlich ist.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station ist
ebenfalls der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station in
der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform ähnlich,
abgesehen davon, daß die GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der
Meß-Station nicht mit einer Eingabetastatur 55 versehen ist.
Vielmehr weist sie eine Anzeige 170 auf. Im einzelnen weist die
GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station einen
GPS-Empfänger 51a und eine GPS-Antenne 52a auf, die mit dem
GPS-Empfänger 51a über ein Antennenkabel 412a und eine
Antennenschnittstelle 404a verbunden ist. Eine zusätzliche
Antenne 400a ist ebenfalls mit dem GPS-Empfänger 51a über eine
Antennenschnittstelle 406a verbunden. Der GPS-Empfänger 51a
weist ein Eingangsteil 53a, eine digitale Verarbeitungseinheit
54a, eine Datenfunkeinheit 56a und eine Anzeige 170 auf. Das
Eingangsteil 53a weist eine Radiofrequenzeinheit 57a und eine
Mittelfrequenzeinheit 58a auf und empfängt Daten von der
GPS-Antenne 52a. Die digitale Verarbeitungseinheit 54a wandelt
Ausgabedaten von der Mittelfrequenzeinheit 58a von analoger in
digitale Form um und leitet die digitalen Informationen zur
Datenfunkeinheit 56a weiter. Die Datenfunkeinheit 56a sendet
Informationen von der Meß-Station (die oben unter Bezugnahme
auf die erste Ausführungsform genauer definiert sind) mittels
drahtloser Übertragung über die Antennenschnittstelle 406a und
der Antenne 400 zu der Hauptvermessungs-Station 20a.
Durch die Bereitstellung des Basislinienprozessors 150 als Teil
der Hauptvermessungs-Station 20a, was bedeutet, daß in der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40a der Referenz-Station kein
Basislinienprozessor erforderlich ist, wird die
GPS-Vermessungsvorrichtung 40a der Referenz-Station bedeutend
vereinfacht. Dementsprechend können ihre Größe, ihr Gewicht und
ihre Kosten reduziert werden.
Die Anzeige 170 ist als Teil der GPS-Vermessungsvorrichtung 50a
der Meß-Station vorgesehen. Die Datenfunkeinheit 56a steht mit
der Datenfunkeinheit 160 der Hauptvermessungs-Station 20 in
Verbindung. Die durch den Koordinatenzusammensetzer 63a
zusammengesetzten Koordinatenwerte können mit der
GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station über die
Datenfunkeinheit übertragen werden, und die Ergebnisse solcher
Daten können von der Anzeige 170 angezeigt werden. Die Anzeige
170 kann z. B. eine Flüssigkristallanzeige oder eine
siebensegmentige LED-Anzeige aufweisen. Zwischen der
GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station und der
Hauptvermessungs-Station 20a ist eine Direktverbindung
vorgesehen und die Anzeige 170 bildet einen Teil der
GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station. Deshalb können
GPS-Verarbeitungen unter Verwendung der Hauptvermessungs-
Station 20a aufgrund von Daten durchgeführt werden, die
teilweise von der GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der
Meß-Station vorgesehen sind, um die genauen Koordinaten der
GPS-Vermessungsvorrichtung 50a der Meß-Station zu bestimmen. Diese
Koordinaten können dann in Echtzeit auf der Anzeige 170 am
Vermessungsort angezeigt werden.
Aus Fig. 15 ist ein Blockdiagramm eines Vermessungssystems 10b
gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung ersichtlich.
Für Teile, die denen der ersten Ausführungsform entsprechen,
werden entsprechende Bezugszeichen verwendet. Das
Vermessungssystem 10b weist insgesamt eine Hauptvermessungs-
Station 20b, eine GPS-Vermessungsvorrichtung 40b einer
Referenz-Station und eine GPS-Vermessungsvorrichtung 50b einer
Meß-Station auf.
Die Hauptvermessungs-Station 20b ist bezüglich ihres Aufbaus
ähnlich zur Hauptvermessungs-Station 20, die aus Fig. 1
ersichtlich ist. Im einzelnen weist sie eine Meßvorrichtung
70b auf, die mit einem Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60b
über eine Eingabe-/Ausgabevorrichtung 80b verbunden ist. Der
Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60b ist mit einer
Ausgabevorrichtung 100b verbunden. Die Hauptvermessungs-Station
20b weist ferner eine Stromversorgung 110b und einen Verbinder
120b auf.
Die Meßvorrichtung 70b des gezeigten Vermessungssystems 10b
aus Fig. 15 ist im wesentlichen identisch mit der
Meßvorrichtung 70, die aus Fig. 1 ersichtlich ist, und weist
einen elektronischen Abstandsmesser (EDM, Electric Distance
Meter) 71b, einen Kodierer 72b und einen Neigungssensor 73b
auf. Der Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60b aus Fig. 14
ist ähnlich zum Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60, der
aus Fig. 1 ersichtlich ist, da er einen
HS-Koordinatenumwandler 61b aufweist, der mit einem
Koordinatenzusammensetzer 63b verbunden ist. Allerdings fehlt
dem Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60b ein
GPS-Koordinatenzusammensetzer, wie er in der Ausführungsform, die
aus Fig. 1 ersichtlich ist, vorgesehen ist.
Die Ausgabevorrichtung 100b ist im wesentlichen mit der
Ausgabevorrichtung 100 der aus Fig. 1 ersichtlichen
Ausführungsform identisch und weist eine Anzeige 101b und eine
externen Übertragungseinheit 102b auf.
Die Signalverbindung zwischen dem Verbinder 120b und der
Eingabe-/Ausgabevorrichtung 80b ist gleich der Verbindung
zwischen dem Verbinder 120 und der Eingabe-/Ausgabeeinheit 80
der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform. Im einzelnen ist
der Verbinder 120b direkt mit der Eingabe-/Ausgabeeinheit 80b
verbunden.
Es ist kein GPS-Koordinatenumwandler als Teil des Koordinaten-
Zusammensetzers/Umwandlers 60b vorgesehen, da ein
GPS-Koordinatenumwandler 180 als Teil der GPS-Vermessungsvorrichtung
40b der Referenz-Station vorgesehen ist.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung 40b der Referenz-Station weist
einen GPS-Empfänger 41b, eine Antenne 42b, eine
Antennenschnittstelle 408b und einen Verbinder 120b auf. Der
Verbinder 120b der GPS-Vermessungsvorrichtung 40b der Referenz-
Station ist mit einem Verbinder 120b der Hauptvermessungs-
Station 120b über ein Lichtleitkabel 90b verbunden.
Der GPS-Empfänger 41b weist ein Eingangsteil 43b, eine digitale
Verarbeitungseinheit 44b und einen Basislinienprozessor 45b
auf, die jeweils im wesentlichen mit dem Eingangsteil 43, der
digitalen Verarbeitungseinheit 44 bzw. dem Basislinienprozessor
45 identisch sind, die als Teile des aus Fig. 1 ersichtlichen
GPS-Empfängers 41 vorgesehen sind. Das Eingangsteil 43b weist
eine Radiofrequenzeinheit 47b und eine Mittelfrequenzeinheit
48b auf. Eine digitale Verarbeitungseinheit 44b ist mit dem
Basislinienprozessor 45b verbunden. Der GPS-Empfänger 41b weist
ferner eine Datenfunkeinheit 46b, einen Speicher 49b, eine
Antennenschnittstelle 410b und eine Antenne 402b auf, wobei
diese Teile im wesentlichen mit den entsprechenden Teilen
identisch sind, die als Teile des aus Fig. 1 ersichtlichen
GPS-Empfängers 41 vorgesehen sind.
Der GPS-Empfänger 41b weist ferner einen
GPS-Koordinatenumwandler 180 auf, der zwischen dem
Basislinienprozessor 45b und dem Verbinder 120b angebracht ist.
Über die Antenne 402b, die Antennenschnittstelle 410b und die
Datenfunkeinheit 46b von der GPS-Vermessungsvorrichtung 40b der
Referenz-Station bzw. von der GPS-Vermessungsvorrichtung 51b
der Meß-Station ermittelte GPS-Werte, werden von dem
Basislinienprozessor 45b und dem GPS-Koordinatenumwandler 180
bearbeitet. Der Basislinienprozessor 45b wandelt die von der
jeweiligen GPS-Vermessungsvorrichtung ermittelten GPS-Werten in
GPS-Koordinaten in Übereinstimmung mit dem WGS-84 um, und diese
umgewandelten Werte werden dann weiter mit Hilfe des
GPS-Koordinatenumwandlers 180 umgewandelt, um
GPS-Vermessungskoordinaten in Übereinstimmung mit anderen Systemen,
wie einem geodätischen System, einem Bessel-System, oder einem
lokalen System zu ermitteln.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung 50b der Meß-Station ist im
wesentlichen mit der GPS-Vermessungsstation 50 der Meß-Station
der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform identisch. Im
einzelnen weist die GPS-Vermessungsvorrichtung 50b der
Meß-Station einen GPS-Empfänger 51b und eine GPS-Antenne 52b auf,
die mit dem GPS-Empfänger 51b über ein Antennenkabel 412b und
eine Antennenschnittstelle 404b verbunden ist. Eine zusätzliche
Antenne 400b ist ebenfalls mit dem GPS-Empfänger 51b über eine
Antennenschnittstelle 406b verbunden. Der GPS-Empfänger 51b
weist ein Eingangsteil 53b, eine digitale Verarbeitungseinheit
54b, eine Datenfunkeinheit 56b und eine Eingabetastatur 55b
auf.
Das Eingangsteil 53b weist eine Radiofrequenzeinheit 57b und
eine Mittelfrequenzeinheit 58b auf und empfängt Daten von der
GPS-Antenne 52b. Die digitale Verarbeitungseinheit 54b wandelt
die von der Mittelfrequenzeinheit 58b ausgegebenen Daten von
analoger in digitale Form um und leitet diese digitalen
Informationen zur Datenfunkeinheit 56b weiter. Die
Datenfunkeinheit 56b sendet Informationen von der Meß-Station
(die oben unter Bezugnahme auf die erste Ausführungsform
genauer definiert sind) zur Hauptvermessungs-Station 20b, indem
die Informationen von der Meß-Station zuerst mit Hilfe
drahtloser Verbindung zur GPS-Vermessungsstation 40b der
Referenz-Station und nachfolgend zur Hauptvermessungs-Station
20b unter Verwendung eines Lichtleitkabels 90b übertragen
werden.
In der aus Fig. 15 ersichtlichen Ausführungsform ist die
Hauptvermessungs-Station 20b durch die Bereitstellung eines
GPS-Koordinatenumwandlers 180 als Teil der GPS-Vermessungsvorrichtung
40b der Referenz-Station und durch
Weglassen dieses Teils von der Hauptvermessungs-Station 20b
wesentlich vereinfacht. Dementsprechend können die Größe, das
Gewicht und die Kosten der Hauptvermessungs-Station 20b
reduziert werden.
Aus Fig. 16 ist ein Blockdiagramm einer Vermessungsvorrichtung
10c gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung
ersichtlich. Für Teile, die denen der ersten Ausführungsform
entsprechen, werden entsprechende Bezugszeichen verwendet. Das
Vermessungssystem 10c weist insgesamt eine Hauptvermessungs-
Station 20c, eine GPS-Vermessungsvorrichtung 40c einer
Referenz-Station und eine GPS-Vermessungsvorrichtung 50c einer
Meß-Station auf.
Die Hauptvermessungs-Station 20c ist im Vergleich mit der aus
Fig. 1 ersichtlichen Hauptvermessungs-Station 20 wesentlich
vereinfacht. Im einzelnen weist sie eine Meßvorrichtung 21
auf, die mit einer digitalen Verarbeitungseinheit 22 und einem
HS-Koordinatenumwandler 23 verbunden ist. Der
HS-Koordinatenumwandler 23 wandelt Daten in einen Koordinatenwert
(als HS-Koordinatenwert bezeichnet) um. Die Meßvorrichtung 21
weist einen elektronischen Abstandsmesser (EDM, Electric
Distance Meter) 24, einen Kodierer 25 und einen Neigungssensor
26 auf. Die digitale Verarbeitungseinheit 22 wandelt vom
elektronischen Abstandsmesser 24, vom Kodierer 25 und vom
Neigungssensor 26 ausgegebene Daten von analoger in digitale
Form um.
Der HS-Koordinatenumwandler 23 wandelt von der digitalen
Verarbeitungseinheit 22 ausgegebene digitale Werte in
HS-Koordinatenparameter (Längswinkel Φ, Breitenwinkel Ψ, Höhe h)
eines geodätischen Systems, eines Bessel-Systems oder eines
lokalen Systems um. Der HS-Koordinatenparameter wird zur
GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station über ein
Lichtleitkabel 90c gesendet. Alternativ kann ein Kupferkabel
oder ein Kabel eines anderen leitenden Typs, eine drahtlose
Übertragung oder jede andere geeignete Form der Übertragung
verwendet werden, um die Informationen zu übertragen.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station weist
insgesamt einen GPS-Empfänger 41c, eine erste
Antennenanordnung, eine zweite Antennenanordnung und einen
Verbinder 120c auf. Die erste Antennenanordnung weist eine
GPS-Antenne 417c und eine Antennenschnittstelle 416c auf. Die
zweite Antennenanordnung weist eine Antenne 419c und eine
Antennenschnittstelle 418c auf.
Der GPS-Empfänger 41c weist ein Eingangsteil 43c, ein
Eingabeteil 89, einen Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60c,
eine Ausgabeeinheit 100c und eine Stromquelle 110c auf. Das
Eingangsteil 43c ist zwischen der erste Antennenanordnung und
dem Eingabeteil 89 angeordnet. Das Eingabeteil 89 dient als
eine Schnittstelle zum Übertragen von Daten in und aus der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station, einschließlich
der Eingabe von von der Hauptvermessungs-Station 20c
empfangenen Hauptvermessungs-Stationsdaten und der Übertragung
von von der GPS-Vermessungsvorrichtung 40c bzw. 50c der
Referenz-Station bzw. der Meß-Station ermittelten GPS-Daten.
Das Eingangsteil 43c weist eine Radiofrequenzeinheit 47c und
eine Mittelfrequenzeinheit 48c auf. Das Eingabeteil 89 weist
eine Eingabe-/Ausgabeeinheit 80c und eine Datenfunkeinheit 160
auf.
Der Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60c weist einen
Basislinienprozessor 150c, einen GPS-Koordinatenumwandler 62c
und einen Koordinatenzusammensetzer 63c auf.
Die Ausgabevorrichtung 100c ist im wesentlichen identisch mit
der Ausgabevorrichtung 100, die in der aus Fig. 1
ersichtlichen Ausführungsform vorgesehen ist, und weist eine
Anzeige 101c und eine externe Übertragungseinheit 102c auf.
Die GPS-Vermessungsvorrichtung 50c der Meß-Station ist gleich
der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station in der aus
Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform abgesehen davon, daß die
GPS-Vermessungsvorrichtung 50c der Meß-Station ferner eine
Anzeige 170c aufweist. Die Anzeige 170c ist im wesentlichen
identisch mit der Anzeige 170, die in der aus Fig. 14
ersichtlichen Ausführungsform vorgesehen ist. Im einzelnen
weist die GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station 50c
insgesamt einen GPS-Empfänger 51c und eine GPS-Antenne 52c auf,
die mit dem GPS-Empfänger 51c mit Hilfe eines Antennenkabels
412c und einer Antennenschnittstelle 404c verbunden ist. Eine
zusätzliche Antenne 400c ist ebenfalls mit dem GPS-Empfänger
51c über eine Antennenschnittstelle 406c verbunden. Der
GPS-Empfänger 51c weist ein Eingangsteil 53c, eine digitale
Verarbeitungseinheit 54c, eine Datenfunkeinheit 56c, eine
Eingabetastatur 55c und die Anzeige 170c auf.
Das Eingangsteil 53c weist eine Radiofrequenzeinheit 57c und
eine Mittelfrequenzeinheit 58c auf und empfängt Daten von der
GPS-Antenne 52c. Die digitale Verarbeitungseinheit 54c wandelt
die von der Mittelfrequenzeinheit 58c ausgegebenen Daten von
analoger in digitale Form um und leitet die digitalen
Informationen zur Datenfunkeinheit 56c weiter. Die
Datenfunkeinheit 56c sendet Informationen von der Meß-Station
(die oben unter Bezugnahme auf die erste Ausführungsform
genauer definiert sind) unter Verwendung der Datenfunkeinheit
56c, der Antennenschnittstelle 406c und der Antenne 400c
mittels drahtloser Übertragung zur GPS-Vermessungsvorrichtung
40c der Referenz-Station. Wie bei der aus Fig. 1 ersichtlichen
Ausführungsform kann eine einzige Stromquelle 110c vorgesehen
sein, die sowohl von der Gesamtvermessungsstation 20c als auch
von der GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station
gemeinsam verwendet wird, mit dem Unterschied, daß nach der
Ausführungsform gemäß Fig. 16 die Stromquelle 110c als Teil
der GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station
vorgesehen ist. Der Strom kann von der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station über den
Verbinder 120c und das Kabel 90c in einer Art übertragen
werden, die gleich der ist, die aus Fig. 7 in Verbindung mit
der ersten Ausführungsform ersichtlich ist.
Der Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60c verarbeitet die
GPS-Werte, die vom Eingangsteil 43c empfangen werden, und die
GPS-Werte, die von der GPS-Vermessungsvorrichtung 50 der Meß-Station
drahtloser Übertragung über die Antenne 419c
weitergeleitet werden, indem ein Basislinienprozeß im
Basislinienprozessor 150c durchgeführt wird. Der
GPS-Koordinatenumwandler 62c wandelt dann die vom
Basislinienprozessor 150c erzeugten Daten in
GPS-Koordinatenwerte um. Der Koordinatenzusammensetzer 63c setzt
dann die GPS-Koordinatenwerte und die HS-Koordinatenwerte (die
von der Hauptvermessungs-Station 20c über das Kabel 90c
übertragen werden) zusammen, um einen Parameter gemäß eines
einzigen Koordinatensystems zu erstellen, d. h. einen
zusammengesetzten Koordinatenwert eines einzigen
Koordinatensystems, das einen Koordinaten-Wert (Längswinkel Φ,
Breitenwinkel Ψ, Höhe h) eines geodätischen Systems, eines
Bessel-Systems oder eines lokalen Systems aufweisen kann.
Der endgültige zusammengesetzte, von der
GPS-Vermessungsvorrichtung 40c der Referenz-Station erzeugte
Koordinatenwert wird zur GPS-Vermessungsvorrichtung 50c der
Meß-Station übertragen und auf der Anzeige 170c angezeigt.
Demgemäß kann ein Vermesser, wenn er einen Vermessungsstab in
den Boden treibt, über die Koordinate sofort in Echtzeit
informiert werden. Wie bei der zweiten, aus Fig. 14
ersichtlichen Ausführungsform, kann die Anzeige 170c z. B. eine
Flüssigkristallanzeige oder eine siebensegmentige LED-Anzeige
aufweisen.
Gemäß mit einer fünften Ausführungsform der Erfindung kann das
aus Fig. 16 ersichtliche Vermessungssystem 10c ferner durch
die Versetzung des HS-Koordinatenumwandlers 23 in den
Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler 60c modifiziert sein, d. h.
durch die Anordnung des HS-Koordinatenumwandlers 23 zwischen
der Eingabe-/Ausgabeeinheit 80c und dem unteren Eingang des
Koordinatenzusammensetzers 63c. Demgemäß kann der Aufbau der
Hauptvermessungs-Station 20c weiter vereinfacht sein, da die
Hauptvermessungs-Station 20c dann keinen
HS-Koordinatenumwandler 23 mehr aufweist. Deshalb können die
Größe, das Gewicht und die Kosten der Hauptvermessungs-Station
20c weiter verringert werden.
In Übereinstimmung mit dem oben Ausgeführten können
Vermessungsergebnisse ermittelt und sofort zur Verwendung
angezeigt werden. Zusätzlich können die Anzahl der
Vorrichtungen, die zum Vermessungsort gebracht werden müssen,
und die Zeit zur Eingabe der Daten des Vermessungsortes und
anderer Daten minimiert werden. Zusätzlich können, wenn die
Hauptvermessungs-Station mit der GPS-Vermessungsvorrichtung der
Meß-Station verbunden ist, die von der
GPS-Vermessungsvorrichtung gemessene Daten bei der Eingabe eines
Referenzkoordinatenwertes und der absoluten Richtung der
Hauptvermessungs-Station 20 verwendet werden.
Zusätzlich kann ein Basislinienprozeß mit dem in der
GPS-Vermessungsvorrichtung vorgesehenen Basislinienprozessor
durchgeführt werden. Durch dieses Merkmal kann die
Hauptvermessungs-Station durch Verringerung ihrer Größe, ihres
Gewichtes und ihrer Kosten weiter vereinfacht sein.
Andererseits kann die GPS-Vermessungsvorrichtung durch das
Weglassen des Basislinienprozessors von der
GPS-Vermessungsvorrichtung und der Anordnung desselben in der
Hauptvermessungs-Station weiter vereinfacht sein, wodurch die
GPS-Vermessungsvorrichtung kleiner, leichter und
kostengünstiger ist. Ferner können andere Komponenten, die
normalerweise in der Hauptvermessungs-Station angeordnet sind,
in der GPS-Vermessungsvorrichtung angeordnet sein, so daß die
Hauptvermessungs-Station vereinfacht ist.
Ein anderes Merkmal der Erfindung ist die Bereitstellung einer
digitalen Datenverbindung zwischen der Hauptvermessungs-Station
und jeder der GPS-Vermessungsvorrichtungen. Dies erlaubt es,
wichtige Daten in Echtzeit zu übertragen und zu verwenden (z. B.
einem Vermesser anzuzeigen). Bei der Verwendung eines
Lichtleitkabels (d. h. eines faseroptischen Kabels) für die
digitale Datenübertragung zwischen der Hauptvermessungs-Station
und einer GPS-Vermessungsvorrichtung, kann eine schnelle
Übertragung erreicht und Signal-Interferenzen können vermieden
werden.
GPS-Vermessungsvorrichtungen sind typischerweise auf den
Empfang schwacher Signale von einem Satelliten angewiesen und
sind deshalb rauschempfindlich. Durch die Bereitstellung eines
Lichtleitkabels kann solches Rauschen vermindert und Signal-
Interferenzen können vermieden werden. Bei einer drahtlosen
Übertragung zwischen den GPS-Vermessungsvorrichtungen und der
Hauptvermessungs-Station kann die Anzahl der Komponenten, die
zum Vermessungsort getragen werden müssen, weiter verringert
werden, da keine Kabel getragen werden müssen. Das Beseitigen
von Kabeln beseitigt auch andere Probleme, die mit Kabeln
verbunden sind, wie ein mögliches Kabelgewirr und die
Behinderung des Meßvorgangs.
Ein anderes hilfreiches Merkmal liegt in der gemeinsamen
Anwendung der Stromquelle, die Strom sowohl für die
Hauptvermessungs-Station als auch für eine oder mehrere
GPS-Vermessungsvorrichtungen liefert. Dies erlaubt eine
Verringerung der Größe und des Gewichtes jeder dieser
Komponenten des Vermessungssystems und erlaubt zusätzlich eine
Verminderung der Kosten für die Bereitstellung der Stromquelle.
In bestimmten Ausführungsformen ist in der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station eine Anzeige
vorgesehen. Dies erlaubt es dem Vermesser,
Koordinateninformationen zu erhalten, während er sich am Ort
der Vermessung befindet, und erlaubt es dem Vermesser so, den
genauen Ort zu kennen, an dem der Stab der
GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station steht.
Claims (21)
1. GPS (Global Positioning System) verwendendes
Vermessungssystem mit
einer Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und
einer Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c),
einschließlich wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Referenz-Station und wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Meß-Station, die jeweils GPS-Daten ermitteln,
wobei die Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) Eingänge, über welche die von jeder GPS-Vermessungsvorrichtung ermittelten GPS-Daten eingebbar sind,
einen Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c), von dem ein zusammengesetzter Koordinatenwert eines einzigen Koordinatensystems aus den über die Eingänge eingegebenen GPS-Daten und den von der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) gemessenen Daten erstellbar ist und
Ausgänge aufweist, über über welche der von dem Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c) zusammengesetzte Koordinatenwert ausgebbar ist.
einer Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und
einer Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c),
einschließlich wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Referenz-Station und wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Meß-Station, die jeweils GPS-Daten ermitteln,
wobei die Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) Eingänge, über welche die von jeder GPS-Vermessungsvorrichtung ermittelten GPS-Daten eingebbar sind,
einen Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c), von dem ein zusammengesetzter Koordinatenwert eines einzigen Koordinatensystems aus den über die Eingänge eingegebenen GPS-Daten und den von der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) gemessenen Daten erstellbar ist und
Ausgänge aufweist, über über welche der von dem Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c) zusammengesetzte Koordinatenwert ausgebbar ist.
2. Vermessungssystem nach Anspruch 1, das einen Verbinder (120;
120a; 120b; 120c) zwischen der Hauptvermessungs-Station (20;
20a; 20b; 20c) und einer der GPS-Vermessungsvorrichtungen (40;
40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c) aufweist, wobei über den
Verbinder (120; 120a; 120b; 120c) eine lösbare Verbindung
zwischen der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und
einer der GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50;
50a; 50b; 50c) herstellbar ist.
3. Vermessungssystem nach Anspruch 1, wobei die Referenz-
Station einen Basislinienprozessor (45) aufweist, von dem ein
von der Referenz-Station und von der Meß-Station gemessener
GPS-Wert in einen GPS-Koordinatenwert umwandelbar ist, und
die von dem Basislinienprozessor (45) umgewandelten
GPS-Koordinatenwerte über die Eingänge der Hauptvermessungs-Station
(20; 20a; 20b; 20c) in diese eingegebbar sind.
4. Vermessungssystem nach Anspruch 1, wobei ein von der
Referenz-Station und der Meß-Station gemessener GPS-Wert über
die Eingänge der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c)
in diese eingegebbar ist.
5. Vermessungssystem nach Anspruch 1, wobei die Referenz-
Station
einen Basislinienprozessor (45), von dem der von der Referenz-Station und der Meß-Station gemessenen GPS-Wert in einen GPS-Koordinatenwerte umwandelbar ist, und
einen GPS-Koordinatenumwandler (62; 62a; 62b; 62c) aufweist, von dem die von dem Basislinienprozessor (45) in einen GPS-Vermessungskoordinatenwert des Vermessungssystems umgewandelten GPS-Koordinaten umwandelbar sind,
wobei der von dem GPS-Koordinatenumwandler (62; 62a; 62b; 62c) umgewandelte GPS-Vermessungskoordinatenwert über die Eingänge der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) in diese eingegebbar ist.
einen Basislinienprozessor (45), von dem der von der Referenz-Station und der Meß-Station gemessenen GPS-Wert in einen GPS-Koordinatenwerte umwandelbar ist, und
einen GPS-Koordinatenumwandler (62; 62a; 62b; 62c) aufweist, von dem die von dem Basislinienprozessor (45) in einen GPS-Vermessungskoordinatenwert des Vermessungssystems umgewandelten GPS-Koordinaten umwandelbar sind,
wobei der von dem GPS-Koordinatenumwandler (62; 62a; 62b; 62c) umgewandelte GPS-Vermessungskoordinatenwert über die Eingänge der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) in diese eingegebbar ist.
6. Vermessungssystem nach Anspruch 1, wobei die GPS-Daten
mittels digitaler Datenübertragung über die Eingänge der
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) in diese eingebbar
sind.
7. Vermessungssystem nach Anspruch 6, das ein Lichtleitkabel
(90) für die digitale Datenübertragung aufweist.
8. Vermessungssystem nach Anspruch 6, das drahtlose
Übertragungsmittel für die digitale Datenübertragung aufweist.
9. Vermessungssystem nach Anspruch 1, das eine von der
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und der Referenz-
Station gemeinsam benutzbare Stromquelle (110) aufweist.
10. Vermessungssystem nach Anspruch 1, wobei die Meß-Station
eine Anzeige (170) aufweist, die den zusammengesetzten
Koordinatenwert anzeigt, der über den Ausgang der
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) ausgegeben wird.
11. GPS (Global Positioning System) verwendendes
Vermessungssystem mit
einer Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und
einer Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c),
einschließlich wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Referenz-Station und wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Meß-Station, die jeweils GPS-Daten ermitteln,
wobei die Referenz-Station im wesentlichen am gleichen Ort wie die Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) angeordnet ist und
Eingänge, über die die von der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) ermittelten Daten und ein von der Referenz- Station und der Meß-Station gemessener GPS-Wert eingegebbar sind,
einen Basislinienprozessor (45), von dem mittels des Basislinienprozesses den von der Meß-Station und von der Referenz-Station gemessenen und über die Eingänge eingegebenen GPS-Wert bearbeitbar sind und von dem die Ergebnisdaten als GPS-Koordinatenwerte ausgebbar sind,
einen Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c), von dem ein Koordinatenwert eines einzigen Koordinatensystems aus dem von dem Basislinienprozessor (45) ausgegebenen GPS-Koordinatenwert und den über die Eingänge eingegebenen Hauptvermessungs-Stationsdaten zusammensetzbar ist, und
Ausgänge aufweist, über die die von dem Koordinaten- Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c) umgewandelten Koordinatenwerte ausgegebbar sind.
einer Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und
einer Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c),
einschließlich wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Referenz-Station und wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Meß-Station, die jeweils GPS-Daten ermitteln,
wobei die Referenz-Station im wesentlichen am gleichen Ort wie die Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) angeordnet ist und
Eingänge, über die die von der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) ermittelten Daten und ein von der Referenz- Station und der Meß-Station gemessener GPS-Wert eingegebbar sind,
einen Basislinienprozessor (45), von dem mittels des Basislinienprozesses den von der Meß-Station und von der Referenz-Station gemessenen und über die Eingänge eingegebenen GPS-Wert bearbeitbar sind und von dem die Ergebnisdaten als GPS-Koordinatenwerte ausgebbar sind,
einen Koordinaten-Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c), von dem ein Koordinatenwert eines einzigen Koordinatensystems aus dem von dem Basislinienprozessor (45) ausgegebenen GPS-Koordinatenwert und den über die Eingänge eingegebenen Hauptvermessungs-Stationsdaten zusammensetzbar ist, und
Ausgänge aufweist, über die die von dem Koordinaten- Zusammensetzer/Umwandler (60; 60a; 60b; 60c) umgewandelten Koordinatenwerte ausgegebbar sind.
12. Vermessungssystem nach Anspruch 11, das einen Verbinder
(120; 120a; 120b; 120c) zwischen der Hauptvermessungs-Station
(20; 20a; 20b; 20c) und der Referenz-Station aufweist, wobei
über den Verbinder eine lösbare Verbindung zwischen der
Referenz-Station und der Hauptvermessungs-Station (20; 20a;
20b; 20c) herstellbar ist.
13. Vermessungssystem nach Anspruch 11, wobei die
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) einen
Hauptvermessungs-Stations-Koordinatenumwandler (61) aufweist,
von dem der von der Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b;
20c) gemessene Hauptvermessungs-Stationswert in einen
Hauptvermessungs-Stations-Koordinatenwert umwandelbar ist, und
die von dem Hauptvermessungs-Stations-Koordinatenumwandler
(61) umgewandelten Hauptvermessungs-Stations-Koordinatenwerte
über die Eingänge der Referenz-Station in diese eingebbar sind.
14. Vermessungssystem nach Anspruch 11, wobei ein von der
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) gemessener
Hauptvermessungs-Stationswert über die Eingänge der Referenz-
Station in diese eingebbar ist.
15. Vermessungssystem nach Anspruch 11, wobei die von der
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) über digitale
Datenübertragung ausgegebenen Daten von der Hauptvermessungs-
Station (20; 20a; 20b; 20c) über die Eingänge der Referenz-
Station in diese eingebbar sind.
16. Vermessungssystem nach Anspruch 15, das ein Lichtleitkabel
(90) für die digitale Datenübertragung aufweist.
17. Vermessungssystem nach Anspruch 15, das ein drahtloses
Übertragungsmittel für die digitale Datenübertragung aufweist.
18. Vermessungssystem nach Anspruch 11, das eine von der
Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) und der Referenz-
Station gemeinsam benutzbare Stromquelle aufweist.
19. Vermessungssystem nach Anspruch 11, wobei die Meß-Station
eine Anzeige (170) aufweist, mittels der der über die Ausgänge
der Referenz-Station aus gegebene zusammengesetzte Koordinaten-
Wert anzeigbar ist.
20. GPS (Global Positioning System) verwendendes
Vermessungssystem mit
einer Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c), die einen Hauptteil und einen ein Entfernungsmessungsprisma (33) aufweisenden Stab (31) aufweist, und
einer Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c) aufweist, einschließlich wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Referenz- Station und wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Meß-Station, wobei
der Stab (31) mit der Meß-Station verbunden ist,
die Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) einen ersten Speicher aufweist,
die Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c) einen zweiten Speicher aufweisen, und von einem der Speicher eine Höhe und ein relativer Ort des Entfernungsmessungsprismas (33) bis zum Boden des Stabes speicherbar sind, und
die Höhe und der relative Ort als Offset in einem der Speicher vor der Messung einstellbar sind.
einer Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c), die einen Hauptteil und einen ein Entfernungsmessungsprisma (33) aufweisenden Stab (31) aufweist, und
einer Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c) aufweist, einschließlich wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Referenz- Station und wenigstens einer GPS-Vermessungsvorrichtung einer Meß-Station, wobei
der Stab (31) mit der Meß-Station verbunden ist,
die Hauptvermessungs-Station (20; 20a; 20b; 20c) einen ersten Speicher aufweist,
die Mehrzahl von GPS-Vermessungsvorrichtungen (40; 40a; 40b; 40c; 50; 50a; 50b; 50c) einen zweiten Speicher aufweisen, und von einem der Speicher eine Höhe und ein relativer Ort des Entfernungsmessungsprismas (33) bis zum Boden des Stabes speicherbar sind, und
die Höhe und der relative Ort als Offset in einem der Speicher vor der Messung einstellbar sind.
21. Vermessungssystem nach Anspruch 20, wobei die Meß-Station
eine Eingabtastatur (55), über die am Meßpunkt eine Höhe des Entfernungsprismas (33) vom Boden des Stabes bis zum Entfernungsmessungsprisma (33), die Antennenhöhe vom Boden des Stabes bis zu der Antenne (52) der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station und eine Prismenkonstante des Entfernungsmessungsprismas (33) eingegebbar sind, und
eine Einheit für die drahtlose Datenübertragung aufweist, über die die die Prismenhöhe, die Antennenhöhe und die Prismenkonstante, die über die Eingabetastatur (55) eingegeben werden, entweder zu der Hauptvermessungs-Station oder der Meß-Station übertragbar sind.
eine Eingabtastatur (55), über die am Meßpunkt eine Höhe des Entfernungsprismas (33) vom Boden des Stabes bis zum Entfernungsmessungsprisma (33), die Antennenhöhe vom Boden des Stabes bis zu der Antenne (52) der GPS-Vermessungsvorrichtung der Meß-Station und eine Prismenkonstante des Entfernungsmessungsprismas (33) eingegebbar sind, und
eine Einheit für die drahtlose Datenübertragung aufweist, über die die die Prismenhöhe, die Antennenhöhe und die Prismenkonstante, die über die Eingabetastatur (55) eingegeben werden, entweder zu der Hauptvermessungs-Station oder der Meß-Station übertragbar sind.
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