DE19633836C1 - Seilzug mit auf die Ausgangswelle wirkender Sicherheitsbremse - Google Patents
Seilzug mit auf die Ausgangswelle wirkender SicherheitsbremseInfo
- Publication number
- DE19633836C1 DE19633836C1 DE1996133836 DE19633836A DE19633836C1 DE 19633836 C1 DE19633836 C1 DE 19633836C1 DE 1996133836 DE1996133836 DE 1996133836 DE 19633836 A DE19633836 A DE 19633836A DE 19633836 C1 DE19633836 C1 DE 19633836C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- cable according
- cable
- brake shoes
- output shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 13
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims description 4
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 abstract description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 abstract 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 3
- 101100494773 Caenorhabditis elegans ctl-2 gene Proteins 0.000 description 2
- 101100112369 Fasciola hepatica Cat-1 gene Proteins 0.000 description 2
- 241000282326 Felis catus Species 0.000 description 2
- 101100005271 Neurospora crassa (strain ATCC 24698 / 74-OR23-1A / CBS 708.71 / DSM 1257 / FGSC 987) cat-1 gene Proteins 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 2
- 235000014277 Clidemia hirta Nutrition 0.000 description 1
- 241000069219 Henriettea Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000007613 environmental effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000012552 review Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/18—Power-operated hoists
- B66D3/20—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
- B66D3/22—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C11/00—Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
- B66C11/02—Trolleys or crabs, e.g. operating above runways with operating gear or operator's cabin suspended, or laterally offset, from runway or track
- B66C11/04—Underhung trolleys
- B66C11/06—Underhung trolleys running on monorails
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/04—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes actuated by centrifugal force
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/06—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes with radial effect
- B66D5/08—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes with radial effect embodying blocks or shoes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Seilzüge, vgl. Prospekt "Hubwerke DH" der Fa. Mannesmann Demag
Fördertechnik von 1986, verfügen über zwei voneinander unabhängig
wirkende Bremsen. Eine dieser Bremsen ist eine Arbeits
bremse, die im Wechselspiel mit dem Motor gelüftet oder
angelegt wird und den Zweck hat, bei abgeschaltetem Motor
die Seiltrommel stillzusetzen. Da diese Bremse genauso
viele Arbeitsspiele absolvieren muß wie der Motor, wird
sie aus verschiedenen Gründen zweckmäßigerweise dort
angeordnet, wo das Drehmoment am kleinsten ist. Dies gilt
für die Eingangswelle des Getriebes, weshalb sich hier
oder bei der Ankerwelle des Antriebsmotors diese Bremse
befindet.
Die zweite Bremse ist eine Sicherheitsbremse, die nur
dann in den Betrieb eingreifen soll, wenn aufgrund von
Zerstörungen im Getriebe der Kraftfluß zwischen der Ge
triebeeingangswelle und der Seiltrommel unterbrochen ist.
Eine solche Unterbrechung würde auch bedeuten, daß die
Betriebsbremse die Seiltrommel nicht mehr anhalten kann
und die Last abstürzt. Um dem vorzubeugen, ist die Si
cherheitsbremse in unmittelbarer getrieblicher Nähe der
Seiltrommel angeordnet.
Aus der DE 31 37 523 A1 ist eine derartige Sicher
heitsbremse bekannt, die unmittelbar auf die Außenumfangs
fläche der Seiltrommel einwirkt. Die Sicherheitsbremse
verfügt über eine Bremsfläche auf der Seiltrommel, mit der
Außenbacken zusammenwirken, die auf der Innenseite mit
einem Bremsbelag versehen sind und mit Hilfe von mehreren
Schrauben zu einem Ring zusammengespannt sind. Dadurch
wird der Bremsbelag mit einer entsprechenden Kraft im
Reibeingriff mit der Bremsfläche auf der Seiltrommel
gehalten.
Der so aus Bremsbacken gebildete Ring ist an seiner
im wesentlichen zylindrischen Außenseite mit Fangzähnen
versehen, die das Profil von Sägezähnen haben und mit
einer Sperrklinke zusammenwirken. Die Sperrklinke ist
achsparallel zu der Seiltrommel schwenkbar gelagert und
als zweiarmiger Hebel ausgestaltet, wobei ein Ende mit der
Verzahnung der Bremsbacken zusammenwirkt, während der
andere Arm als Nockenfolger eine Kurvenscheibe auf der
Seiltrommel abtastet. Bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie
sie betriebsmäßig auftreten, folgt die Sperrklinke langsam
den Bewegungen, die ihr durch die Kurvenscheibe aufgeprägt
werden und sie kommt nicht mit der Verzahnung in Eingriff.
Wenn im Fehlerfalle jedoch die Last abstürzt und sich die
Trommeldrehzahl übermäßig erhöht, wird die Sperrklinke
durch die Kurvenscheibe sehr stark beschleunigt und
schleudert in die Verzahnung der Bremsbacken, wo sie sich
verkeilt und den aus den Bremsbacken gebildeten Ring
abrupt abbremst. Durch das Anhalten der Bremsbacken wird
die Seiltrommel über den Reibschluß mit den Bremsbacken
schließlich zum Stillstand gebremst. Damit dieses Bremsen
weder zu abrupt geschieht, was die Aufhängung gefährden
würde, noch so sanft, daß keine Stillstandsbremsung zu
stande kommt, muß die Wirkung der Bremse vor der Ausliefe
rung des Seilzug eingestellt werden.
Bei dieser bekannten Lösung kann die Sicherheits
bremse während der Montage erst geprüft werden, wenn der
Seilzug vollständig montiert ist, d. h. die Seiltrommel
angebaut und das Getriebe am Rahmen des Hebezeugs ange
flanscht ist. Eine vorzeitige Prüfung ohne angebaute Seil
trommel ist bei der bekannten Lösung nicht möglich, was
die Prüfung erschwert, denn das Hebezeug mit Trommel wird
schwer und unhandlich.
Das DE 81 12 831.2 U1 beschreibt einen Seilzug mit
einer Seiltrommel, die unmittelbar mit Hilfe der Ausgangs
welle des Getriebes gelagert ist. Die Sicherheitsbremse
dieses Seilzugs ist eine Mehrlamellenscheibenbremse und
sie wirkt auf einen Wellenstummel der Ausgangswelle des
Getriebes ein, der nach der Seite des Getriebegehäuses
übersteht, die von der Seiltrommel abliegt. Dadurch ist
zwar ein Einstellen der Sicherheitsbremse möglich, noch
bevor die Trommel angebaut ist. Allerdings ist die Lösung,
verglichen mit einer Außenbackenbremse, verhältnismäßig
sehr teuer, weil sehr viele Bauelemente erforderlich sind
und auch die Montage vieler Teile erforderlich ist.
Schließlich leidet die Konstruktion unter einem
komplizierten Betätigungsmechanismus für die Verriege
lungsklinke, die notwendig ist, um den Bremsmechanismus
wirksam zu machen. Eine weitere Schwierigkeit der bekann
ten Lösung besteht darin, daß sich die Bremse auf der von
der Trommel abliegenden Seite befindet und teuere Verzah
nungen auf der Welle voraussetzt, damit die Mehrlamel
lenscheibenbremse drehfest mit der Welle gekuppelt werden
kann.
Aus der EP 0 648 706 A1, die ebenfalls einen auf der
Seiltrommel sitzenden Bremsring beschreibt, ist es be
kannt, die Verriegelungsklinke elektrisch mit Hilfe eines
Elektromagneten zu betätigen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe
der Erfindung, einen Seilzug zu schaffen, dessen mit
Außenbacken arbeitende Sicherheitsbremse bereits vor dem
Anbau der Seiltrommel eingestellt und gegebenenfalls
getestet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Seilzug
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei dem neuen Seilzug ist die Seiltrommel mechanisch
unmittelbar mit der Ausgangswelle verbunden. Diese Ver
bindung gilt als ausreichend zuverlässig und es wird
deswegen gemäß der Erfindung vorgesehen, die Bremsfläche
von der Seiltrommel auf die Ausgangswelle zu verlagern.
Die mechanischen Zuverlässigkeit ist genauso wirksam wie
die Ausbildung der Bremsfläche auf der Seiltrommel. Dafür
erhält man jetzt die Möglichkeit, die Sicherheitsbremse
nach der Montage des Getriebes und noch vor dem Anbau der
Seiltrommel auf das richtige Reibmoment einstellen und
prüfen zu können. Die Einstellung des Reibmoments in
dieser Phase der Montage ist wesentlich einfacher, weil
weder der Rahmen des Seilzugs noch die Seiltrommel ange
baut sein müssen. Die dazu handzuhabenden Teile sind
gerade bei großen Seilzügen wesentlich leichter, vergli
chen mit dem vollständig aufgerüsteten Seilzug.
Insbesondere ermöglicht die neue Lösung das Einstel
len des Bremsmoments mit Hilfe eines Antriebsmotors, der
an der Ausgangswelle an der Stelle der Seiltrommel an
greift, womit die Einstellung des Bremsmomentes das Ge
triebe nicht belastet. Dabei erfolgt die Prüfung vorteil
hafterweise noch zu einem Zeitpunkt, zu dem der Antriebs
motor des Seilzugs nicht an das Getriebe angebaut ist.
Dadurch wird es auch möglich, nicht nur das Reibmoment
richtig einzustellen, sondern auch die Drehzahl zu über
prüfen, bei der die Sicherheitsbremse wirksam wird. Diese
Drehzahl ist eine Überdrehzahl, die vom normalen Antriebs
motor nicht erreicht werden kann. So jedoch wird bei der
Prüfung der Sicherheitsbremse bei der entsprechenden
Überdrehzahl weder der Antriebsmotor belastet noch das
Getriebe, das wegen des fehlenden Antriebsmotors während
der Testphase an der Eingangsseite freilaufen kann. Das
abrupte Anhalten der Ausgangswelle über die Sicherheits
bremse führt wegen des freien Eingangs des Getriebes
ebenfalls zu keiner weitergehenden Belastung.
Eine besonders gute Führung des Bremsrings wird
erreicht, wenn die Bremsfläche beidseits mit je einem
Anlaufbund versehen ist, zwischen denen die Bremsbeläge
der Bremsbacken in axialer Richtung geführt werden.
Die Langzeitstabilität der Bremse wird unter Umstän
den erhöht, wenn an den axialen Enden der Bremsfläche bzw.
des aus den Bremsbacken gebildeten Rings Dichtungen vor
gesehen sind, um die Reibflächen nach außen hin abzudich
ten.
Wenn die Sperrklinke auf einem separaten Lagerträger
gelagert ist, können die Kräfte, die beim Einfallen der
Sicherheitsbremse wirksam werden, einigermaßen verteilt in
das Getriebegehäuse und den Rahmen des Seilzugs eingelei
tet werden, ohne deswegen übermäßige Verstärkungen der
Gehäusewand des Getriebes erforderlich zu machen. Außerdem
gestattet es der separate Lagerträger, daß beim Anbau des
vormontierten Getriebes der Lagerträger für die Klinke
kurzfristig gelöst werden kann, um zwischen ihm und dem
Getriebegehäuse die entsprechenden Rahmenkopfmittel des
Rahmens des Seilzugs einzuschieben. Dadurch wird weder die
Justage der Sicherheitsbremse beeinträchtigt noch sind
größere Montagearbeiten an der Sicherheitsbremse selbst
erforderlich, um die vormontierte und vorjustierte Ein
heit, bestehend aus Getriebe und Sicherheitsbremse, mit
dem Rahmen zu verbinden.
Wie bei derartigen Sicherheitsbremsen üblich, ist der
Sperrklinke eine Betätigungseinrichtung zugeordnet. Diese
Betätigungseinrichtung ist so gestaltet, daß sie in der
Ruhestellung die Sperrklinke im Eingriff mit der Verzah
nung hält. Sie kommt außer Eingriff, wenn der Motor einge
schaltet wird und sie kommt wieder in Eingriff, falls bei
eingeschaltetem Motor die Seiltrommel anfängt, sich zu
schnell zu drehen.
Im übrigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegen
stand von Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Katze mit dem neuen Seilzug, in einer
Stirnansicht,
Fig. 2 die Katze nach Fig. 1, in einer perspektivi
schen Draufsicht,
Fig. 3 die Seilzugseite der Katze in einer perspek
tivischen Ansicht von der anderen Seite,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus Fig.
2, wobei das Getriebegehäuse und das andere Trommellager
längsgeschnitten sind,
Fig. 5 einen Teil der Ausgangswelle des Getriebes
nach Fig. 4, in einer vergrößerten Darstellung zusammen
mit einem Abschnitt der Seiltrommel und Teilen der Sperr
mittel, teilweise geschnitten,
Fig. 6 die wesentlichen Teile der Sicherheitsbremse
des Seilzugs nach Fig. 3, in einer perspektivischen Dar
stellung,
Fig. 7 das Sperrmittel der Sicherheitsbremse nach
Fig. 6, in einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
Fig. 8 einen Schnitt durch den Lagerträger des
Sperrmittels nach Fig. 7, im Bereich der Lagerung der
Sperrklinke und
Fig. 9 die Verbindung des Lagerträgers des Sperr
mittels mit dem Rahmen und dem Getriebegehäuse, in einem
Längsschnitt an einem der Befestigungspunkte.
In Fig. 1 ist eine Katze 1 veranschaulicht, die dazu
vorgesehen ist, längs einer Fahrschiene 2 zu laufen. Die
Fahrschiene 2 besteht aus einem I-förmigen Träger mit
einem Oberflansch 3, einem Unterflansch 4 und einem die
beiden Flansche miteinander verbindenden geraden Steg 5.
Auf der Oberseite des Unterflansches 4 läuft das Katzfahr
werk 1.
Zu den Hauptbestandteilen der Katze 1 gehören zwei
parallel mit Abstand zueinander angeordnete Fahrwerks
wangen 6 und 7, zwischen denen die Fahrschiene 2 verläuft
und die über zwei zueinander parallele Verbindungssäulen 8
miteinander verbunden sind.
Die Fahrwerkswange 6 umfaßt einen Seilzug 9, während
die andere Fahrwerkswange 7 mit einem Fahrantriebsmotor 11
sowie einem Gegengewicht 12 versehen ist.
Auf den einander zugekehrten Seiten der beiden Fahr
werkswangen 6 und 7 sind insgesamt vier Laufräder 12
drehbar gelagert, von denen die beiden dem Betrachter
zugekehrten Laufräder 12 gemeinsam über den Fahrantriebs
motor 11 in Umdrehungen zu versetzen sind.
Gemäß Fig. 2 wird die Fahrwerkswange 6 von einem
Rahmen 13 des Seilzugs 9 gebildet und zu ihr gehört ein in
Richtung parallel zu der Fahrschiene 2 sich erstreckende s
längliches Rahmenbasismittel 14, an dem die beiden Laufrä
der 12 drehbar gelagert sind, sowie zwei an dem Rahmenba
sismittel 14 befestigte Rahmenkopfmittel 15 und 16. Die
Rahmenkopfmittel 15 und 16 sind stabile Blechplatten, die
an dem Rahmenbasismittel 14 angeschraubt sind und parallel
sowie im Abstand zueinander verlaufen. Zwischen den beiden
Rahmenkopfmitteln 15 und 16 ist eine Seiltrommel 17 dreh
bar gelagert, die von einem Antriebsmotor 18 über ein
Getriebe 19 angetrieben ist. Wie die Figuren weiter erken
nen lassen, ist das Getriebe 19 an dem Rahmenkopfmittel 15
angeschraubt, und zwar befindet es sich auf der von dem
Rahmenkopfmittel 16 abgekehrten Seite.
Auf dem Getriebe 19 ist auf der von der Seiltrommel
17 abliegenden Seite ein Anschluß- und Steuerkasten 21 an
geordnet.
Ferner verfügt der Seilzug 1 über eine Sicherheits
bremse 22, die in Fig. 3 zu erkennen ist. Diese umfaßt
zwei zu einem Ring angeordnete Bremsbacken 23 sowie wahl
weise zu betätigende Sperrmittel 24.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, besteht das Rahmenbasis
mittel 14 aus einem Längsträger 25 aus Vierkantrohr, an
dessen beiden Stirnenden zwei vertikal verlaufende Kopf
stücke 26 und 27 angeschweißt sind. Die Verbindung zwi
schen dem Längsträger 25 und den beiden Kopfstücken 26 und
27 erfolgt, wie Fig. 2 zeigt, am oberen Ende der Kopf
stücke 26 und 27.
Die beiden Kopfstücke 26 und 27, die ebenfalls aus
Vierkantrohr bestehen, werden von vier zueinander paarwei
se parallelen Flachseiten 28 und 31 bzw. 29 und 32 be
grenzt.
An der Flachseite 29 des Kopfstücks 26 ist eine
Winkelschiene 33 angeschweißt, deren Schenkel 34 parallel
zu der durch die Flachseite 31 definierten Ebene verläuft.
An dem Schenkel 34 ist das Rahmenkopfmittel 16 mittels
zweier Schrauben 35 angeschraubt (aus Darstellungsgründen
ist lediglich eine der beiden Schrauben 35 zu erkennen;
die andere ist durch die Seiltrommel 17 verdeckt). Das
Rahmenkopfmittel 16 besteht aus einer Blechplatte 36, die
bei 37 unter Ausbildung eines Befestigungsflansches 38
abgewinkelt ist. Der Befestigungsflansch 38 liegt flach
auf dem Schenkel 34 der Winkelschiene 33 auf.
Aufgrund der Abwinkelung längs der Kante 37 entsteht
eine ebene Platte 38, die rechtwinklig von einer Ebene
wegsteht, die durch die beiden Flachseiten 31 der beiden
Kopfstücke 26 und 27 definiert ist. Etwa in der Mitte
dieser im wesentlichen rechteckigen Platte 38 befindet
sich eine Trommellageranordnung 39.
An dem anderen Kopfstück 27 ist unterhalb des Längs
trägers 25 das andere Rahmenkopfmittel 15 in Gestalt einer
Blechplatte 41 angeschweißt oder angeschraubt.
Das Rahmenkopfmittel 15 ist, was die Figuren nicht
erkennen lassen, mit einem Schlitz oder Maul versehen, wo
durch zwei Schenkel entstehen, die das Rahmenkopfmittel 15
gleichsam gabeln. Der Schlitz befindet sich auf der Höhe
der Trommellageranordnung 39. Seine Weite ergibt sich aus
der weiter unten angegebenen Gestaltung der Lagerung der
Seiltrommel 17 auf der anderen Seite, dort, wo das Getrie
be 19 sitzt.
Zur Befestigung des Getriebes 19 sind in den beiden
Schenkeln und beidseits des Schlitzes Befestigungsbohrun
gen 42 (Fig. 9) vorgesehen.
Die Lagerung der Seiltrommel 17 und der Aufbau des
Getriebes 19 sind nachstehend anhand der Fig. 4 erläutert.
Fig. 4 zeigt den Innenaufbau des Getriebes 19 sowie
die Lagerung der Seiltrommel 17; es ist jedoch aus Gründen
der Übersichtlichkeit die Sicherheitsbremse 22 weggelas
sen.
Wie die Fig. 4 erkennen läßt, gehört zu dem Getriebe
19 ein Getriebegehäuse 43, das von zwei zueinander par
allelen und im Abstand zueinander angeordneten Gehäuse
stirnwänden 44 und 45 sowie einer zwischen den beiden
Gehäusestirnwänden 44 und 45 sich erstreckenden, allseitig
geschlossenen Seitenwandanordnung 46 gebildet ist. Die
Seitenwandanordnung 46 ist mit den beiden Gehäusestirnwän
den 44 und 45 einstückig. Hierdurch wird eine besonders
verwindungssteife Konstruktion erreicht, die in der Lage
ist, unmittelbar den Motor 18 zu haltern und die Kräfte
der Sicherheitsbremse 22 aufzunehmen.
Der Motor 18 ist mit Hilfe nicht weiter gezeigter
Befestigungsmittel an der in diesem Bereich entsprechend
verstärkten Gehäusestirnwand 44 angeschraubt, wobei seine
Ankerwelle 47 durch eine Bohrung 48 in der Gehäusestirn
wand 44 in das Innere des Getriebegehäuses 43 hineinragt.
Auf dem in das Getriebegehäuse 43 ragenden Ende der Anker
welle 47 sitzt drehfest ein Antriebsritzel 49. Dieses
Antriebsritzel 49 kämmt mit einem Zahnrad 51, das zusammen
mit einem weiteren Ritzel 52 auf einer Vorgelegewelle 53
drehfest angeordnet ist.
Die Vorgelegewelle 53 ist mit Hilfe zweier Wälzlager
54 und 55 drehbar gelagert, die in entsprechenden Lager
sitzen 56 und 57 stecken.
Das Getriebe 19 enthält achsparallel zu der Vorgele
gewelle 53 eine Ausgangswelle 58, die ebenfalls mit Hilfe
zweier Kugellager 59 und 61 in dem Getriebegehäuse 43
drehbar gelagert ist. Hierzu sind in den Gehäusestirn
wänden 44, 45 miteinander fluchtende Lagersitzbohrungen
62, 63 für die Kugellager 59, 61 vorgesehen. Die Lager
sitzbohrung 63 endet an einer Ringschulter 64, die zu dem
Kugellager 61 zeigt.
Die Lagersitzbohrung 62 hat einen größeren Durch
messer als die Lagersitzbohrung 63, so daß, obwohl das
Gehäuse 43 einstückig ist, das Kugellager 61 durch die
Lagersitzbohrung 62 hindurch in die Lagersitzbohrung 63
eingepreßt werden kann. Ein weiter außen angeordneter
Sprengring 65 sichert das Kugellager 59 nach außen zu in
der Lagersitzbohrung 62.
Auf der Ausgangswelle 58 sind zwei an die Kugellager
59 und 61 angepaßte Lagersitze 66 und 67 ausgebildet, die
voneinander auch den Abstand entsprechend der beiden
Kugellager 59 und 61 haben.
Beide Lagersitze 66 und 67 sind Zylinderflächen,
wobei der Durchmesser des Lagersitzes 67 kleiner ist als
der Durchmesser des Lagersitzes 66. Zwischen den beiden
Lagersitzen 66 und 67 ist bei 68 eine Profilverzahnung
ausgebildet, beispielsweise eine Vielkeilverzahnung, die
der drehfesten Aufnahme einer Nabenöffnung eines Ausgangs
zahnrades 69 dient. Das Ausgangszahnrad 69 kämmt mit dem
Ritzel 52 und liegt mit der rechten Stirnseite an dem
Innenlagerring des Rillenkugellagers 61 an. Damit das
Ausgangszahnrad 69 auf der Ausgangswelle 58 nicht nach
links verrutschen kann, befindet sich zwischen dem Rillen
kugellager 59 und dem Ausgangszahnrad 69 ein Distanzring
71 auf der Ausgangswelle 58.
Die Ausgangswelle 58 geht an ihrer der Gehäusestirn
wand 44 benachbarten Seite in einen Halsteil 72 über, der
durch den erwähnten Schlitz in dem Rahmenkopfmittel 15
hindurchragt.
Auf dem Halsteil 72 ist auf der anderen Seite des
Rahmenkopfmittels 15 einstückig eine zylindrische Brems
fläche 73 ausgebildet, die einstückig in eine ringförmige
Stirnplatte 74 übergeht. Die Bremsfläche 73 gehört zu der
Sicherheitsbremse 22.
Die ringförmige Stirnplatte 74 ist eine zylindrische
dicke Scheibe mit einer zylindrischen Außenumfangsfläche
75, die an der von dem Halsteil 72 abliegenden Stirnseite
in eine plangedrehte Ringfläche 76 übergeht. In der Stirn
platte 75 befinden sich insgesamt vier Gewindebohrungen
77.
Die Seiltrommel 17 selbst ist ein im wesentlichen
zylindrisches Rohr, in dessen Außenumfangsfläche Seilril
len 78 eingearbeitet sind. An ihren beiden Stirnenden 79
und 81 ist die Seiltrommel 17 mit Aufnahmesitze bildenden
Ausdrehungen 82 und 83 versehen. Jede Ausdrehung 82 bzw.
83 besteht aus einer von dem Stirnende 79 bzw. 81 her
ausgehenden zylindrischen Bohrung, die zu der Achse der
Seiltrommel 17 konzentrisch ist. An ihrem innenliegenden
Ende wird die zylindrische Ausdrehung 82 bzw. 83 von einer
Ringschulter begrenzt. Die lichte Weite der Ausdrehung 82
bzw. 83 ist exakt gleich dem Außendurchmesser der Zylin
derfläche 75 auf der Stirnplatte 74.
Schließlich enthält die Seiltrommel 17 im Bereich der
Ausdrehung 82 mehrere radial verlaufende Bohrungen, die
hinsichtlich des Durchmessers und der Anzahl mit den
Bohrungen 77 in der Stirnplatte 74 übereinstimmen.
Im zusammengesteckten Zustand liegt die Ringfläche 76
auf der Ringschulter der Ausdrehung 79 auf und es fluchten
die Bohrungen 77 mit den Bohrungen in der Seiltrommel 17.
In diesem Zustand kann in die Gewindebohrung 77 eine
entsprechende Anzahl von Schrauben 84 eingedreht werden.
An dem anderen Stirnende 81 ist die Seiltrommel 17 in
der gleichen Weise ausgeführt, weshalb für die dort vor
kommenden Strukturelemente insoweit dieselben Bezugszei
chen verwendet sind.
In der Ausdrehung 83 an dem Stirnende 81 sitzt eine
weitere Stirnplatte 85, die hinsichtlich ihrer Umfangskon
tur mit der Stirnplatte 74 identisch ist. Der Unterschied
besteht lediglich darin, daß die Stirnplatte 74 in die
Ausgangswelle 58 übergeht, hingegen die Stirnplatte 85 in
einen Lagerzapfen 86. Die für das Zusammenwirken mit der
Seiltrommel 17 notwendigen Strukturelemente an der Stirn
platte 85 sind deswegen mit denselben Bezugszeichen belegt
wie bei der Stirnplatte 74.
Der Lagerzapfen 86 bildet eine Sitzfläche für ein
Rillenkugellager 87. Das Rillenkugellager 87 wird auf dem
Lagerzapfen 86 mittels eines Sprengrings 88 axial gesi
chert.
Das Rillenkugellager 87 steckt in einer Lagersitzboh
rung 89 eines Lagersitzträgers 91, der mit seinem nach
außen weisenden Flansch 92 auf der Außenseite des Rahmen
kopfmittels 16 festgeschraubt ist. Hierzu führt eine
entsprechende Anzahl von Schrauben 93 durch entsprechende
Bohrungen in dem Lagerträger 91 und das platten- oder
blechförmige Rahmenkopfmittel 16. Außerdem enthält das
Rahmenkopfmittel 16 eine Bohrung 94 für den Durchtritt des
Lagerträgers 91.
Die axiale Sicherung des Rillenkugellagers 87 in der
Lagerbohrung 89 geschieht mit Hilfe von zwei entsprechend
voneinander beabstandeten Innensprengringen, die nicht
weiter ersichtlich sind.
Der Aufbau der Sicherheitsbremse 22 ist anhand der
weiteren Figuren erläutert. Dabei zeigt die Fig. 5, die
einen Ausschnitt aus Fig. 4 veranschaulicht, wie die
zylindrische Bremsfläche 73 in beiden Axialrichtungen
jeweils durch einen Anlaufbund 95, 96 begrenzt ist, der
radial über die Bremsfläche 73 übersteht. Die Bremsfläche
73 ist koaxial zu der Achse der Ausgangswelle 58 und damit
auch koaxial zu der Achse der Seiltrommel.
Auf der Bremsfläche 73 sitzen die beiden Bremsbacken
23. Diese Außenbremsbacken 23 sind untereinander exakt
gleich, weshalb die nachstehend gegebene Erläuterung für
beide Bremsbacken 23 gilt. Jede von ihnen besteht aus
einem Träger 97, der, von der Stirnseite her gesehen, die
Gestalt eines halben Kreisrings hat. Auf seiner Innenseite
98 ist ein streifenförmiger Bremsbelag 99 aufgeklebt, der
der Kontur der Innenfläche 98 folgt. Seitlich bzw. in
Achsrichtung ist der Träger 97 von zwei Planflächen be
grenzt. Seine Außen- oder Rückseite hat von der Grundge
stalt her ebenfalls einen halbkreisförmigen Verlauf, wobei
in den Umfang mehrere Nuten 101 eingearbeitet sind, wo
durch Zähne 102 mit Zahnbrüsten 103 entstehen, die gerade
Flächen sind. Jede Zahnbrust ist rechteckig und so an
geordnet, daß die radial außenliegende Kante jeder Zahn
brust 103, bezogen auf die Drehrichtung, der radial
innenliegenden Kante vorauseilt.
In Umfangsrichtung gesehen endet jeder Träger 97 an
einer planen Stirnfläche 104 bzw. 105. Beide Stirnflächen
104, 105 liegen in einer gemeinsamen Ebene, die nur ge
ringfügig gegenüber der gedachten Achse für die Krümmung
der Innenseite 98 zurückversetzt ist.
Bei der Stirnfläche 104 führen durch den Grundkörper
97 achsparallel zwei Bohrungen 106 hindurch, die bezüglich
des Grundkörpers 97 und des dadurch definierten Rings
tangential verlaufen. Diese Bohrungen 106 treten etwa
mittig aus der Stirnfläche 104 aus. In der Stirnfläche 105
enthält jeder Grundkörper 97 zwei achsparallele Gewinde
bohrungen, die im montierten Zustand mit den Achsen der
beiden Bohrungen 106 fluchten. Durch die Bohrungen 106
führen zwei Kopfschrauben 107, mit denen die beiden Brems
backen 23 aufeinander zu vorgespannt sind. Zwecks ein
facher Einstellung der Vorspannkraft liegt unter jedem
Kopf jeder der beiden Schrauben 107 jeweils ein Druckfe
derpaket.
Um die Bremsfläche 73 und den Bremsbelag 99 gegen
Umwelteinflüsse zu schützen kann in jedem Anlaufbund 95,
96, wie gezeigt, gegebenenfalls eine umlaufende Ringnut
zur Aufnahme eines nicht dargestellten O-Rings eingesto
chen sein. Mit Hilfe dieses O-Rings kann eine Abdichtung
gegen die die Innenseite 98 Bremsbacken 23 erfolgen.
Zu den Sperrmitteln 22 gehört, wie weiter die Fig. 7
und 8 erkennen lassen, ein länglicher Lagerträger 108, der
an seinen beiden Enden 109, 111 zwei zueinander achspar
allele Stufenbohrungen 112 enthält. Jede Stufenbohrung
besteht aus einem Abschnitt 113 mit größerem Durchmesser,
der an einer planen Ringschulter 114 in einen Abschnitt
115 mit kleinerem Durchmesser übergeht. Die Bohrungen 112
sind Durchgangsbohrungen und so orientiert, daß bei der
späteren Montage der Abschnitt 113 dem Rahmenkopfmittel 15
bzw. dem Getriebegehäuse 43 benachbart ist.
Der Lagerträger 108 zwischen den beiden Befestigungs
öffnungen 112 ist etwas bogenförmig gekrümmt, entsprechend
dem Außendurchmesser des von den beiden Bremsbacken defi
nierten Rings, damit seine Unterseite nicht mit den Brems
backen 23 kollidiert. Im übrigen hat er einen etwa recht
eckigen Querschnitt.
Ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Befesti
gungsöffnungen 112 ist der Lagerträger 108 mit einem
zylindrischen Fortsatz 115 versehen sowie mit einer dort
befindlichen zylindrischen Bohrung 116, deren Achse zu den
Achsen der Befestigungsbohrung 112 parallel ist. Durch
diese Bohrung 116 führt ein Achsbolzen 117, der an einem
Ende von einem radial überstehenden Kopf 118 begrenzt ist.
In der Nähe des anderen Endes befindet sich eine Nut 119
für einen Sprengring 121.
Auf diesem Achsbolzen 117 ist eine einarmige Sperr
klinke 122 schwenkbar gelagert. Die Sperrklinke enthält
hierzu eine mit einer Büchse 123 ausgebüchste Lagerbohrung
124.
Ausgehend von der Lagerbohrung 124 verjüngt sich die
Sperrklinke 122 in Richtung auf eine im Querschnitt etwa
rechteckige Sperrklinkennase 125, die an einer ebenen
Stirnfläche 126 endet. Sie ist so ausgerichtet, daß wenn
die Sperrklinke 122 in die Lücke zwischen zwei Zähnen 102
eingreift, die Stirnfläche 126 stumpf auf der Zahnbrust
103 aufliegt. Außerdem ist die Breite der Sperrklinke 122
so gewählt, daß sie mit der Breite der Bremsbacken 23
übereinstimmt.
Zwischen der Sperrklinke 122 und der in Fig. 8 unten
gezeigten Befestigungsöffnung 112 enthält der Lagerträger
zwei Gewindebohrungen 127, an die ein Z-förmig abgekröpf
ter Halter 128 mittels zweier Kopfschrauben 129 ange
schraubt ist, die durch entsprechende Bohrungen in dem
Halter 128 hindurchführen. Der Halter 128 weist einen an
dem Lagerträger 108 anliegenden Flansch 131 auf, durch den
die Schrauben 129 hindurchführen. Von dem Flansch 131 geht
ein von dem Lagerträger 108 wegführender Steg 132 aus, der
wiederum abgewinkelt in einen Halteflansch 133 übergeht.
Der Halteflansch 133 enthält eine Durchgangsöffnung 134
mit großem Durchmesser sowie darum verteilt eine Reihe von
Befestigungsbohrungen 135. Er dient der Halterung eines in
Fig. 7 gestrichelt gezeigten Betätigungsmagneten 136. Der
Elektromagnet 136 ist ein Schwenkantrieb mit einer dreh
baren Achse (sie ist in den Figuren nicht erkennbar), auf
der ein Betätigungsarm 137 aufgeklemmt ist. Der Betäti
gungsarm 137 enthält eine zangenförmige Bohrung 138, durch
die die Achse hindurchführt und die von der Seite her über
einen Schlitz 139 geöffnet ist. An dieser Stelle führt
durch den Betätigungsarm eine Spannschraube 141 hindurch,
mit deren Hilfe die Bohrung 138 zugespannt und somit der
Betätigungsarm auf der Achse festgelegt werden kann.
An dem abliegenden Ende ist der Betätigungsarm bei
142 gegabelt, wobei durch miteinander fluchtende Bohrungen
eine Schraube 143 hindurchführt. Die Schraube 143 stellt
die Achse für eine Kuppelstange 144 dar, die anderenends
in einem zweiten Betätigungsarm 145 schwenkbar aufgenommen
ist. Der zweite Betätigungsarm 145 sitzt auf der Sperr
klinke 122 und steht dort von dem die Lagerbohrung 124
enthaltenden Teil radial nach oben weg. Das freie Ende des
Betätigungsarmes 145 ist ebenfalls unter Ausbildung eines
Schlitzes 146 gegabelt und enthält dort zwei miteinander
fluchtende Bohrungen, durch die eine Schraube 147 hin
durchführt, die ferner auch durch die Kuppelstange 144
verläuft.
Die Lage des Stegs 132 des Halteflansches 128 ist so
gewählt, daß er sich im montierten Zustand über dem von
den Bremsbacken 23 gebildeten Ring befindet. Zusätzlich zu
der Befestigung des Elektromagneten 136 dient er der
Halterung eines induktiv arbeitenden Näherungssensors 148,
der in eine entsprechende Bohrung in dem Steg 132 einge
schraubt ist und dessen Sensorfläche den vorbeilaufenden
Zähnen 102 gegenübersteht.
Schließlich ist neben der Lagerbohrung 116 für den
Achsbolzen 117 ein Befestigungsfortsatz 151 vorgesehen, an
dem bei Bedarf ein Schalter 152 anzubringen ist, mit
dessen Hilfe die Stellung der Sperrklinke 122 erfaßt
werden kann.
Die Anbringung des Lagerträgers 108 ist in Fig. 9
gezeigt. Wie dort zu erkennen ist, sind wenigstens zwei
der Befestigungsöffnungen 42 in dem Rahmenkopfmittel 15 so
angeordnet, daß ihr Abstand dem Abstand der beiden Befe
stigungsöffnungen 112 des Lagerträgers 108 entspricht und
außerdem sind sie so positioniert, daß der Lagerträger 108
an der gewünschten Stelle zu befestigen ist. Mit diesen
Befestigungsbohrungen 42 in dem Rahmenkopfmittel 15 fluch
ten entsprechende Stufenbohrungen 153 in der Gehäusestirn
wand 44 des Getriebegehäuses 43. Die Stufenbohrung 153
besteht aus einem zylindrischen Abschnitt 154, dessen
Durchmesser gleich dem Durchmesser der Befestigungsöffnung
42 in dem Rahmenkopfmittel 15 ist und dessen Durchmesser
wiederum mit dem Durchmesser des Abschnitts 113 der Befe
stigungsöffnung 112 übereinstimmt. An einer Ringschulter
155 geht die Stufenbohrung 153 in eine Gewindesackbohrung
156 über.
Im montierten Zustand fluchten sämtliche Bohrungen
112, 42 und 153 miteinander und sie enthalten eine zylin
drische Büchse 157, deren Außendurchmesser exakt mit der
lichten Weite der Bohrungsabschnitte 154 und 113 bzw. der
Bohrung 42 übereinstimmt. Ihre Länge ist, wie gezeigt,
geringfügig kürzer als der Abstand der Ringschulter 114
von der Ringschulter 155.
Damit die zylindrische Büchse 157 eine definierte
Lage einnimmt, ist sie mit einem umlaufenden Bund 158
versehen, der zwischen dem Lagerträger 108 und dem benach
barten Rahmenkopfmittel 15 eingeklemmt ist.
Von außen her führt eine Maschinenschraube 159 durch
die Bohrung 112 und die Bohrung in der Büchse 157 bis in
die Gewindesackbohrung 156, um alle Teile zusammenzuspan
nen. Dabei legt sich die Maschinenschraube 159 mit ihrem
Kopf 161 an dem Lagerträger 108 an.
Gegebenenfalls können noch, wie gezeigt, zusätzliche
Beilagscheiben 162 und 163 zwischen dem Kopf 161 und dem
Lagerträger 108 bzw. dem Rahmenkopfmittel 15 und der
Gehäusestirnwand 44 angeordnet sein.
Der Zweck der Büchse 158 besteht darin, die beim
Betrieb des Seilzugs auftretenden Scherkräfte von dem
Schaft der Maschinenschraube 159 fernzuhalten, damit diese
nur Zugkräfte zu übertragen braucht. Die Scherkräfte
werden vielmehr mit Hilfe der Büchse 158 zwischen den
belasteten Teilen übertragen.
Die Montage des Seilzugs und die Einstellung der
Sicherheitsbremse 22 geschieht wie folgt:
Beim Zusammenbau wird zunächst das Getriebe 19 mon tiert, und zwar beginnt die Montage beim Einbau der Vor gelegewelle 53. Nach dem Einsetzen des Kugellagers 54 wird durch eine seitliche Öffnung in der Seitenwandanordnung 46 hindurch das Zahnrad 51 eingeführt und es wird sodann durch die Lagersitzbohrung 56 die mit dem Ritzel 52 ver zahnte Vorgelegewelle 53 eingesteckt, bis sie mit ihrem entsprechenden Wellenstummel in dem Kugellager 54 steckt. Das Kugellager 54 ist durch entsprechende Sprengringe axial gesichert. Nach dem Einsetzen der Vorgelegewelle 53 wird das Wälzlager 54 eingesetzt, das ebenfalls durch entsprechende Sprengringe axial gesichert ist.
Beim Zusammenbau wird zunächst das Getriebe 19 mon tiert, und zwar beginnt die Montage beim Einbau der Vor gelegewelle 53. Nach dem Einsetzen des Kugellagers 54 wird durch eine seitliche Öffnung in der Seitenwandanordnung 46 hindurch das Zahnrad 51 eingeführt und es wird sodann durch die Lagersitzbohrung 56 die mit dem Ritzel 52 ver zahnte Vorgelegewelle 53 eingesteckt, bis sie mit ihrem entsprechenden Wellenstummel in dem Kugellager 54 steckt. Das Kugellager 54 ist durch entsprechende Sprengringe axial gesichert. Nach dem Einsetzen der Vorgelegewelle 53 wird das Wälzlager 54 eingesetzt, das ebenfalls durch entsprechende Sprengringe axial gesichert ist.
Im Verlauf der weiteren Montage des Getriebes 19
werden auf die Ausgangswelle 58 das Kugellager 59 und
anschließend der Distanzring 71 aufgesteckt. Nach dem
Einpressen des Kugellagers 61 in den Lagersitz 63 wird
durch eine andere Montageöffnung in der Seitenwandanord
nung 46 das Ausgangszahnrad 74 seitlich eingeschoben, bis
dessen Nabenbohrung mit dem Rillenkugellager 61 fluchtet.
Anschließend wird die mit dem Kugellager 59 bestückte Aus
gangswelle 58 von der Gehäusestirnwand 44 her in das
Getriebegehäuse 43 eingesteckt, wobei die Profilverzahnung
68 mit einer entsprechenden Profilverzahnung in dem Aus
gangszahnrad 69 in Eingriff kommt, um das Ausgangszahnrad
69 drehfest auf der Ausgangswelle 58 festzulegen. Der
Sprengring 65 und ein weiterer Sprengring bei dem Kugel
lager 61 sichern schließlich die Ausgangswelle 58 axial in
dem Getriebegehäuse 43.
Als nächstes werden die beiden Bremsbacken 23 auf der
Bremsfläche 73 positioniert und mit Hilfe der Schrauben
107 zu einem Ring verschraubt. Sobald dies geschehen ist,
wird das vormontierte Sperrmittel mit seinem Lagerträger
108 an der entsprechenden Stelle der Gehäusestirnwand 44
unter Verwendung der Büchsen 157 sowie der Maschinen
schrauben 159 angeschraubt. Dabei tritt provisorisch an
die Stelle der Blechplatte 41, die das Rahmenkopfmittel 15
darstellt, eine entsprechende Distanzplatte gleicher Dicke
mit den zugehörigen Bohrungen 42.
Die insoweit vormontierte Einheit aus Getriebe und
Sicherheitsbremse 22 kann nun auf das richtige Bremsmoment
eingestellt und auf Funktionsfähigkeit überprüft werden.
Dazu wird die Ausgangswelle 58 an der Stirnscheibe 24 mit
einem Antriebsmotor gekuppelt. Der Elektromagnet 136 wird
dazu abgeschaltet, wodurch die Sperrklinke 122 durch eine
in dem Elektromagneten 136 vorhandene Feder in die Ein
griffsstellung der Sperrnase 125 mit den Zähnen 102 vor
gespannt wird. Der Antriebsmotor wird in Gang gesetzt und
es wird das Drehmoment gemessen, das der Motor aufbringt,
um die Antriebswelle 58 gegen die Wirkung der beiden
Bremsbacken 23 festzuhalten, die mit Hilfe der Sperrklinke
122 gegenüber dem Getriebegehäuse 43 festgehalten sind.
Durch Verstellen der Schrauben 107, mit denen die Brems
backen mehr oder weniger stark aufeinander zu und damit
gegen die Bremsfläche 73 gedrückt werden, läßt sich dieses
Reibbremsmoment einstellen. Nach erfolgter Einstellung
wird der Antriebsmotor stillgesetzt. Sodann wird die
normale Steuerung für den Elektromagneten 136 normal in
Gang gesetzt. Diese Steuerung erfaßt mit Hilfe der unter
dem Näherungsgeber 148 vorbeilaufenden Zähne 102 die
Drehzahl der Seiltrommel 17. Wenn die Drehzahl eine in der
Steuerung festgelegte Grenze, die um einen entsprechenden
Sicherheitswert über der im Normalbetrieb maximal auf
tretenden Drehzahl der Seiltrommel 17 liegt, feststellt,
schaltet sie den Elektromagneten 136 ab, so daß die in dem
Elektromagneten 136 vorhandene Feder die Sperrklinke 122
über den Betätigungsarm 137, die Kuppelstange 144 und den
Betätigungsarm 145 in die Eingriffsstellung mit den Zähnen
103 vorspannen kann. Beim Durchgang der nächsten Zahnlücke
zwischen zwei Sperrzähnen 102 fällt die Sperrnase 125 in
diese Lücke ein und die nächste Zahnbrust 103 läuft auf
die Stirnfläche 126 an. Der aus den beiden Bremsbacken 23
gebildete Ring wird damit schlagartig stillgesetzt, wo
durch die Reibungsbremse aktiviert wird, die im Ernstfall
die Seiltrommel 17 abbremst.
Diese Funktionsfähigkeit muß überprüft werden. Es
wird deswegen im Rahmen der Einstellung der Sicherheits
bremse 22 bei aktivierter Steuerung die Ausgangswelle 58
erneut fremdangetrieben, wobei langsam die Drehzahl bis
über den Grenzwert gesteigert wird. Beim Überschreiten des
Grenzwertes soll bei ordnungsgemäß arbeitender Steuerung
die Sperrklinke, wie oben beschrieben, einfallen und den
Ring aus den Bremsbacken 23 stillsetzen.
Bei dem neuen Seilzug 9 kann dies ohne besondere
Belastung des Getriebes 19 durchgeführt werden, da zum
Prüfen lediglich das Getriebe 19 zusammengebaut und die
Sicherheitsbremse 22 an dem Gehäuse montiert werden muß.
Dies ermöglicht den Antrieb von der Ausgangswelle her, so
daß weder der Antriebsmotor belastet werden muß, noch, im
Falle eines Antriebs von der Ausgangswelle her, das in
Richtung auf den Motor ins Schnelle übersetzende Getriebe
in irgendeiner Weise belastet wird. Seine Vorgelegewelle
53 kann vollkommen frei laufen.
Schließlich kann bei der neuen Sicherheitsbremse das
Einfallen der Sperrklinke 122 auch mit der verkehrten
Drehrichtung geprüft werden, was den Vorteil hat, daß beim
Justieren der Grenzdrehzahl nicht jedes Mal die Sperr
klinke 122 auf die Sperrzähne 102 auf läuft, sondern die
Sperrzähne 102 unter der Sperrklinke 122, wie bei einem
Ratschenfreilauf, durchlaufen können. In jedem Fall ist
sehr leicht an einer vergleichsweise kleinen Baueinheit
die Einstellung und Prüfung der Sicherheitsbremse 22
möglich.
Nachdem so die Sicherheitsbremse 22 eingestellt
wurde, kann durch Wegbauen des Lagerträgers 108 das kom
plette Sperrmittel 24 von dem Getriebegehäuse 43 getrennt
werden, ohne daß an der Justierung der Vorspannkraft für
die Bremsbacken 23 irgendetwas verändert werden muß. Dies
wird gewährleistet, weil der Lagerträger 108, wie Fig. 6
zeigt, radial außerhalb des Bewegungsbereiches des aus den
Bremsbacken 23 gebildeten Rings angeordnet ist.
Sobald das Getriebe 19 fertig montiert und die Si
cherheitsbremse eingestellt ist, wird der Antriebsmotor 18
auf der Gehäusestirnwand 46 aufgeflanscht. Sein Ritzel 52
steht dann mit dem Zahnrad 53 in Eingriff.
Das Getriebegehäuse 43 läßt sich jetzt ohne weiteres
an dem Rahmenkopfmittel 15 anschrauben. Dabei wird an zwei
Befestigungsstellen gleichzeitig wieder der Lagerträger
108 mit angeschraubt. Die dazu notwendige kurze Demontage
von Getriebegehäuse 43 und Lagerträger 108 beeinflußt in
keiner Weise die vorgenommene Einstellung.
Der Seilzug läßt sich anschließend vollständig mon
tieren, indem der andere Kopfmittelträger 16 mit der
Lageranordnung 39 versehen wird. Sodann wird die Seil
trommel auf die Stirnplatte 74 aufgesteckt und verschraubt
und es wird am anderen Ende die andere Stirnplatte 85
eingesteckt sowie ebenfalls verschraubt und schließlich
wird das Rahmenkopfmittel 16 an dem Schenkel 23 ange
flanscht.
Bei der neuen Sicherheitsbremse 22 ist außerdem
vorgesehen, daß jedes Mal, wenn der Antriebsmotor 18 für
die Seiltrommel 17 stillgesetzt wird, nach einer vorbe
stimmten Zeit von ca. 3 Sekunden der Elektromagnet 136
entregt wird, damit die dort enthaltene Feder die Sperr
klinke 122 in die Eingriffsstellung mit den Sperrzähnen
102 vorspannen kann. Zusammen mit dem Ingangsetzen des
Motors 18 wird jedes Mal der Elektromagnet 136 eingeschal
tet, um die Sperrklinke 122 aus dem Flugkreis der Sperr
zähne 102 zurückzuziehen.
Bei einem Seilzug ist die Seiltrommel unmittelbar mit
der Ausgangswelle des Getriebes verbunden. Die Ausgangs
welle ist mit einem Halsteil versehen, der als Bremsfläche
für Bremsbacken einer Sicherheitsbremse dient. Das Sperr
mittel zum Arretieren der Bremsbacken sitzt auf dem Ge
triebegehäuse entweder unmittelbar oder unter Zwischenlage
von tragenden Elementen des Rahmens.
Da die Bremsfläche für die Außenbremsbacken unmittel
bar mit der Ausgangswelle des Getriebes vereinigt ist,
kann die Sicherheitsbremse sofort nach dem Zusammenbau des
Getriebes und dem Einbau der Sicherheitsbremse eingestellt
und geprüft werden. Das vollständige Aufrüsten des Seil
zugs kann bis nach dem Einstellen und Prüfen der Sicher
heitsbremse aufgeschoben werden. Zum vollständigen Zu
sammenbau sind im Bereich der Sicherheitsbremse keine
Demontagen erforderlich, die eine erneute Einstellung und
Überprüfung erforderlich machen würden.
Claims (18)
1. Seilzug (9)
mit einem Rahmen (13), der ein Rahmenbasismittel (14) sowie ein erstes und ein zweites, quer zu dem Rahmenbasis mittel (14) verlaufendes Rahmenkopfmittel (15, 16) auf weist, die beide längs dem Rahmenbasismittel (14) vonein ander beabstandet sind,
mit einer rohrförmigen, zwei Stirnenden (79, 81) auf weisenden Seiltrommel (17), die in dem Rahmen (13) zwischen den beiden Rahmenkopfmitteln (15, 16) drehbar gelagert ist, wobei ihre beiden Stirnenden (79, 81) dem jeweils zugehörigen Rahmenkopfmittel (15, 16) benachbart sind, und die an wenigstens einem Stirnende (79, 81) einen Aufnahmesitz (82, 83) enthält, der zur Aufnahme einer Stirnplatte eingerichtet ist,
mit einem an dem ersten Rahmenkopfmittel (15) befe stigten Getriebegehäuse (43), das ein Zahnradgetriebe ent hält,
mit einer Getriebeausgangswelle (58), die in dem Ge triebegehäuse (43) drehbar gelagert ist und deren aus dem Getriebegehäuse (43) herausragendes Ende einstückig die mit der Seiltrommel (17) verbindbare Stirnplatte (74) trägt, und
mit einer als Reibungsbremse ausgebildeten Sicher heitsbremse (22), zu der
eine zylindrische Bremsfläche (75), die auf der Ausgangswelle (58) zwischen der Stirnplatte (74) und dem Getriebegehäuse (43) ausgebildet ist,
wenigstens zwei mit der Bremsfläche (73) zusam menwirkenden Bremsbacken (23),
Vorspannmittel (107) zum Vorspannen der Brems backen (23) in die Eingriffstellung mit der Brems fläche (73) und
wahlweise betätigbare Sperrmittel (24) gehören, die zwischen einer Eingriffstellung mit den Brems backen (23) und einer Lösestellung wahlweise hin- und herschaltbar sind, wobei in der Lösestellung die Bremsbacken (23) mit der Bremsfläche (73) umlaufen können und in der Eingriffsstellung die Bremsbacken (23) an einem Mitlaufen gehindert sind.
mit einem Rahmen (13), der ein Rahmenbasismittel (14) sowie ein erstes und ein zweites, quer zu dem Rahmenbasis mittel (14) verlaufendes Rahmenkopfmittel (15, 16) auf weist, die beide längs dem Rahmenbasismittel (14) vonein ander beabstandet sind,
mit einer rohrförmigen, zwei Stirnenden (79, 81) auf weisenden Seiltrommel (17), die in dem Rahmen (13) zwischen den beiden Rahmenkopfmitteln (15, 16) drehbar gelagert ist, wobei ihre beiden Stirnenden (79, 81) dem jeweils zugehörigen Rahmenkopfmittel (15, 16) benachbart sind, und die an wenigstens einem Stirnende (79, 81) einen Aufnahmesitz (82, 83) enthält, der zur Aufnahme einer Stirnplatte eingerichtet ist,
mit einem an dem ersten Rahmenkopfmittel (15) befe stigten Getriebegehäuse (43), das ein Zahnradgetriebe ent hält,
mit einer Getriebeausgangswelle (58), die in dem Ge triebegehäuse (43) drehbar gelagert ist und deren aus dem Getriebegehäuse (43) herausragendes Ende einstückig die mit der Seiltrommel (17) verbindbare Stirnplatte (74) trägt, und
mit einer als Reibungsbremse ausgebildeten Sicher heitsbremse (22), zu der
eine zylindrische Bremsfläche (75), die auf der Ausgangswelle (58) zwischen der Stirnplatte (74) und dem Getriebegehäuse (43) ausgebildet ist,
wenigstens zwei mit der Bremsfläche (73) zusam menwirkenden Bremsbacken (23),
Vorspannmittel (107) zum Vorspannen der Brems backen (23) in die Eingriffstellung mit der Brems fläche (73) und
wahlweise betätigbare Sperrmittel (24) gehören, die zwischen einer Eingriffstellung mit den Brems backen (23) und einer Lösestellung wahlweise hin- und herschaltbar sind, wobei in der Lösestellung die Bremsbacken (23) mit der Bremsfläche (73) umlaufen können und in der Eingriffsstellung die Bremsbacken (23) an einem Mitlaufen gehindert sind.
2. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bremsfläche (73) an ihren beiden in Achsrichtung
liegenden Enden je von einem Anlaufbund (95) begrenzt ist.
3. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
beidseits der Bremsfläche (73) Dichtungen vorgesehen sind.
4. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Bremsbacke (23) eine teilzylindrische Gestalt mit
einer Innenseite (98) und einer Außenseite aufweist und
auf der Innenseite (98) ein Bremsbelag (99) angeordnet
ist.
5. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Bremsbacken (23) zusammen einen Ring mit einer im
wesentlichen zylindrischen Außenseite bilden, und daß zu
den Sperrmitteln (24) eine Verzahnung (102) gehört, die
auf der Außenseite des Rings aus Bremsbacken (23) ausge
bildet ist.
6. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zu den Sperrmitteln (24) ein an dem Rahmen (13) oder dem
Getriebegehäuse (43) befestigbarer Lagerträger (108)
gehört, an dem eine Sperrklinke (122) schwenkbar gelagert
ist, die zum Zusammenwirken mit den Bremsbacken (23)
eingerichtet ist.
7. Seilzug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sperrklinke (122) eine Betätigungseinrichtung (136)
zugeordnet ist, um die Sperrklinke (122) zwischen einer
Eingriffsstellung mit den Bremsbacken (23) und einer Löse
stellung wahlweise hin- und herzuschalten, wobei in der
Lösestellung die Bremsbacken (23) mit der Bremsfläche (73)
umlaufen können und in der Eingriffsstellung die
Bremsbacken (23) an einem Mitlaufen gehindert sind.
8. Seilzug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung (36) eine Ruhestellung aufweist
und daß in der Ruhestellung die Sperrklinke (122) im
Eingriff mit der Verzahnung (23) steht.
9. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung einen Elektromagneten (36) um
faßt.
10. Seilzug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Elektromagneten (36) eine elektrische Steuerung zu
geordnet ist.
11. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufnahmesitz (82, 83) eine Ausdrehung ist.
12. Seilzug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausdrehung (82, 83) eine zu der Seiltrommel (17) koaxia
le Zylinderfläche sowie eine Ringschulter aufweist.
13. Seilzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringschulter eine Planschulter ist.
14. Seilzug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Planschulter in der Seiltrommel (17) liegt.
15. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Ausgangswelle (58) drehfest ein Ausgangszahnrad
(69) sitzt, das mit der Ausgangswelle (58) profilverzahnt
ist.
16. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Getriebegehäuse (43) eine Seitenwandanordnung (46)
sowie zwei mit der Seitenwandanordnung (46) einstückig
verbundene Stirnwände (44, 45) aufweist, daß die Stirnwände
(44, 45) miteinander fluchtende Lagersitze (62, 63) für
Lager (59, 61) der Ausgangswelle (58) enthalten und daß die
Seitenwandanordnung (46) im Bereich der Lagersitze (62, 63)
für die Ausgangswelle (58) eine Montageöffnung zum Einfüh
ren von Zahnrädern bei der Montage enthält.
17. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sich das betreffende Rahmenkopfmittel (15) zwischen der
Seiltrommel (17) und dem Getriebegehäuse (43) befindet.
18. Seilzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Antriebsmotor (18) außerhalb der Seiltrommel (17) an
geordnet ist und daß seine Ankerwelle (47) zu der Achse
der Seiltrommel (17) parallel ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996133836 DE19633836C1 (de) | 1996-08-22 | 1996-08-22 | Seilzug mit auf die Ausgangswelle wirkender Sicherheitsbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996133836 DE19633836C1 (de) | 1996-08-22 | 1996-08-22 | Seilzug mit auf die Ausgangswelle wirkender Sicherheitsbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19633836C1 true DE19633836C1 (de) | 1998-03-05 |
Family
ID=7803326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996133836 Expired - Lifetime DE19633836C1 (de) | 1996-08-22 | 1996-08-22 | Seilzug mit auf die Ausgangswelle wirkender Sicherheitsbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19633836C1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004043592B3 (de) * | 2004-09-09 | 2006-03-09 | Demag Cranes & Components Gmbh | Sicherheitsbremseinrichtung einer Wickeltrommel sowie Arbeitsverfahren zum Einschleifen der Sicherheitsbremse |
| WO2008155164A1 (de) * | 2007-06-18 | 2008-12-24 | Inventio Ag | Einrichtung und verfahren zum überwachen einer bremseinrichtung |
| DE102016115017A1 (de) * | 2016-08-12 | 2018-02-15 | Zollern Gmbh & Co. Kg | Winde mit einer Windentrommel und einem davon separaten Lagerzapfen |
| WO2018046359A1 (de) * | 2016-09-09 | 2018-03-15 | Stahl Cranesystems Gmbh | Anordnung aus einem drehzahlwandlergetriebe und wenigstens einem fliehkraftschalter, hebezeug mit einer solchen anordnung sowie verfahren zur prüfung eines fliehkraftschalters |
| CN116873761A (zh) * | 2023-08-09 | 2023-10-13 | 洛阳大洋高性能材料有限公司 | 一种用于电熔β氧化铝砖研磨加工的吊装装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8112831U1 (de) * | 1981-09-17 | R.Stahl GmbH & Co , Elektrozugwerk, 7118 Künzelsau | Hebezeug | |
| DE3137523A1 (de) * | 1981-09-22 | 1983-04-28 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | Sicherheitseinrichtung fuer ein hebezeug |
| EP0648706A1 (de) * | 1993-10-15 | 1995-04-19 | KCI Konecranes International Corporation | Sicherheitsvorrichtung |
-
1996
- 1996-08-22 DE DE1996133836 patent/DE19633836C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8112831U1 (de) * | 1981-09-17 | R.Stahl GmbH & Co , Elektrozugwerk, 7118 Künzelsau | Hebezeug | |
| DE3137523A1 (de) * | 1981-09-22 | 1983-04-28 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | Sicherheitseinrichtung fuer ein hebezeug |
| EP0648706A1 (de) * | 1993-10-15 | 1995-04-19 | KCI Konecranes International Corporation | Sicherheitsvorrichtung |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Prospekt "Hubwerke DH" der Fa. Mannesmann Demag Fördertechnik, 1986 * |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004043592B3 (de) * | 2004-09-09 | 2006-03-09 | Demag Cranes & Components Gmbh | Sicherheitsbremseinrichtung einer Wickeltrommel sowie Arbeitsverfahren zum Einschleifen der Sicherheitsbremse |
| JP2006076793A (ja) * | 2004-09-09 | 2006-03-23 | Demag Cranes & Components Gmbh | 巻取ドラム用の安全ブレーキ装置および安全ブレーキ研磨のための作業方法 |
| EP1634849A3 (de) * | 2004-09-09 | 2006-12-20 | Demag Cranes & Components GmbH | Sicherheitsbremseinrichtung einer Wickeltrommel sowie Arbeitsverfahren zum Einschleifen der Sicherheitsbremse |
| US7303183B2 (en) | 2004-09-09 | 2007-12-04 | Demag Cranes & Components Gmbh | Safety brake mechanism for a winding drum and method for grinding a safety brake |
| CN100515915C (zh) * | 2004-09-09 | 2009-07-22 | 德马格起重机及部件有限公司 | 卷绕筒的紧急制动装置及用于磨准紧急制动器的工作方法 |
| WO2008155164A1 (de) * | 2007-06-18 | 2008-12-24 | Inventio Ag | Einrichtung und verfahren zum überwachen einer bremseinrichtung |
| DE102016115017A1 (de) * | 2016-08-12 | 2018-02-15 | Zollern Gmbh & Co. Kg | Winde mit einer Windentrommel und einem davon separaten Lagerzapfen |
| DE102016115017B4 (de) * | 2016-08-12 | 2021-04-29 | Zollern Gmbh & Co. Kg | Winde mit einer Windentrommel und einem davon separaten Lagerzapfen |
| WO2018046359A1 (de) * | 2016-09-09 | 2018-03-15 | Stahl Cranesystems Gmbh | Anordnung aus einem drehzahlwandlergetriebe und wenigstens einem fliehkraftschalter, hebezeug mit einer solchen anordnung sowie verfahren zur prüfung eines fliehkraftschalters |
| CN116873761A (zh) * | 2023-08-09 | 2023-10-13 | 洛阳大洋高性能材料有限公司 | 一种用于电熔β氧化铝砖研磨加工的吊装装置 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102018131844B4 (de) | Parksperreinrichtung in einem Fahrzeug | |
| DE19617796C2 (de) | Elektromechanische Betätigungsvorrichtung für Scheibenbremsen von Schienenfahrzeugen | |
| EP0730107A2 (de) | Scheibenbremse | |
| DE102004010308A1 (de) | Treibscheibenhubwerk für Bühne und Befahranlage hiermit | |
| DE102015100181A1 (de) | Systemanordnung von Hubwerken und Verfahren zum Betrieb der Systemanordnung | |
| EP2999603B1 (de) | Vorrichtung zur sturz- und/oder spurverstellung eines fahrzeugrades | |
| EP3830436B1 (de) | Lageranordnung | |
| DE102018203453B4 (de) | Baugruppensystem für den Antrieb eines Kraftfahrzeugs mit elektrischer Antriebsmaschine | |
| DE3423510C2 (de) | ||
| DE19633837C2 (de) | Seilzug mit elastischem Rahmen | |
| DE19633836C1 (de) | Seilzug mit auf die Ausgangswelle wirkender Sicherheitsbremse | |
| EP1795410B1 (de) | Vorrichtung zur Betätigung einer Parkbremse | |
| DE2814200C2 (de) | Federkraftbremse mit Elektromagnetlüftung | |
| EP0729912B1 (de) | Kettenzug mit einer durch die Bremse verstellbaren Kupplung | |
| DE3710332C1 (de) | Elektrozug | |
| DE102007052280B4 (de) | Richtungsunabhängig ansprechender Geschwindigkeitsbegrenzer | |
| EP0929754B1 (de) | Scheibenbremse für fahrzeuge und verfahren zu deren herstellung | |
| DE102005052951B4 (de) | Verfahren und Werkzeug zur Montage/Demontage von Bremsscheiben | |
| EP3966001B1 (de) | Bremsvorrichtung für eine antriebseinrichtung eines roboters | |
| EP2219984B1 (de) | Aufzugsantrieb und verfahren zum antreiben und halten einer aufzugskabine, ein entsprechendes verfahren sowie eine bremseinrichtung und verfahren zum verzögern und halten einer aufzugskabine und ein zugehöriges verfahren | |
| EP0729913B1 (de) | Kettenzug mit auf beide Seiten der Kupplung wirkender Bremse | |
| DE202019102591U1 (de) | Bremsvorrichtung für eine Antriebseinrichtung eines Roboters | |
| EP0997429B1 (de) | Hebezeug für Einschienenhängekatze mit niedriger Bauhöhe | |
| DE4405870A1 (de) | Manueller Antrieb für Verstelleinrichtungen in Kraftfahrzeugen | |
| DE102008000481A1 (de) | Parksperre für ein Getriebe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |