DE1963376A1 - Einrichtung zum Zugeben und Verteilen einer Fluessigkeit bzw. eines Gases in anderen Medien - Google Patents
Einrichtung zum Zugeben und Verteilen einer Fluessigkeit bzw. eines Gases in anderen MedienInfo
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Description
A(J 549 AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT, Leverkusen 15. 12.
Einrichtung zum Zugeben und Verteilen einer Flüssigkeit bzw. eines Gases in anderen Medien
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zugeben und Verteilen
einer Flüssigkeit bzw. eines Gases in anderen Medien, wobei unter Flüssigkeiten fließfähige Medien unterschiedlichster
Viskosität und Zusammensetzung zu verstehen sind.
Es sind bereits Einrichtungen zum Zudosieren einer Flüssigkeit zu einer anderen bekannt, bei denen die eine mittels eines
Druckförderers, wie eine Zahnradpumpe, Dosierpumpe, Dosierschnecke
od. dergl., gefördert und durch die AuslaufÖffnung
oder Austrittsöffnung eines Zulaufrohres der anderen Flüssigkeit
aufgegeben wird, wobei die Mündung des Zulaufrohres oberhalb oder unterhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordnet
ist. Zum Mischen beider Flüssigkeiten sind dann weitere Einrichtungen, wie Rührer, Schnecken od. dergl., erforderlich.
Nac?- der britischen Patentschrift 872.426 ist eine Einrichtung
zum Verteilen einer Flüssigkeit in einer anderen vorgeschlagen worden, bei der sioh eine in herkömmlicher Weise in einem
Kessel befindet. In den Kessel bzw. in die andere Flüssigkeit ist vertikal und ruhrwellenartig ein mittels eines Antriebsmotors in Rotation versetztes Zulaufrohr eingetaucht, das
zwischen zwei konischen, mit ihrer Basis einander zugewandten Scheiben mündet, von denen eine hohl, also kegelmantelartig
ausgebildet ist. Beide Scheiben sind mit einem festen Abstand zueinander eingestellt, so daß die mittels einer Pumpe od. dergl.
geförderte eine Flüssigkeit durch das Zulaufrohr geleitet wird und mit Fliehkraft zum Austreten durch den stets offenen Spalt
zwischen den beiden Scheiben gebracht werden soll. Auf diese Weise können beide Flüssigkeiten miteinander gemischt werden.
Um diesen Misoheffekt möglichst optimal zu gestalten, können
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an dem rotierenden Zulaufrohr noch ein oder mehrere Rührflügel angebracht sein. Weiter sind noch zur Erzielung eines verbesserten
Mieoheffektes an den kegeligen Außenflächen der beiden
Scheiben, mit Abstand und geneigt dazu, rotationssymmetrische Leitbleche angeordnet, die die Strömung beider Flüssigkeiten,
ähnlich der in einem Venturirohr, fördern sollen. Mit Ausnahme der Rührflügel dürfte aber durch die beiden anderen Mittel zum
Mischen kein befriedigender Mischeffekt erzielt werden können, da duroh Herausschleudern durch den Spalt weitgehend und durch
die Leitbleohe nahezu ausschließlich laminare Strömungen beider Flüssigkeiten erzeugt werden.
Alle diese bekannten Einrichtungen erfordern neben dem Druckförderer
für die eine."Flüssigkeit weitere angetriebene Einrichtungen
gleich oder ähnlich einem Rührer, dazu Antriebsmotoren sowie entsprechende Mengen Energie, wodurch sowohl bei
der Bereitstellung als auch im Betrieb ein recht erheblicher Aufwand erforderlich ist. Bei diesen Einrichtungen leitet sich
jedoch ein sehr wesentlicher Nachteil daraus her, daß die Austrittsöffnung, gleich welcher Ausbildung, an dem Zulaufrohr
für die eine Flüssigkeit zu der anderen oder gar zu der umgebenden Atmosphäre stets geöffnet ist, so daß die eine Flüssigkeit
auch noch nach Stillstand des Druckförderers in das andere Medium hineingelangt. Dadurch ist auch bei Verwendung einer
sehr präzisen Dosierpumpe eine genaue Dosierung nicht möglich; ebensowenig lassen sich Produktionsabläufe oder Reaktionsvorgänge genau reproduzieren. Außerdem ist ein hoher Aufwand
für die Überwachung dieser Vorgänge notwendig. Das Nachlaufen kann seine Ursaohe in einem allmählichen Druokabbau in der in
dem Zulaufrohr zwisohen dem Druckförderer und der Austrittsöffnung verbleibenden Flüssigkeit haben, wobei eich auch der
Druck im zweiten Medium, z. B. bei unterschiedlichem Flüssigkeitsstand über der Austritteöffnung, auswirkt.Überdies können
eventuell feste Reaktionsprodukte bei stillstehender Rührung die Austrittsöffnung verstopfen.
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Die bekannten Einrichtungen sind also nicht nur sehr aufwendig,
sondern auch kaum für zeitlich und mengenmäßig präzise Aufgabe- und Mischvorgänge geeignet, wie beispielsweise bei der Herstellung von halogensilberhaltigen, photographisohen Suspensionen erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Zudosieren und Verteilen einer Flüssigkeit in eine andere zu
schaffen, bei der die Nachteile bekannter Einrichtungen vermieden werden. Sie soll ein zeitlioh und/oder mengenmäßig sehr
präzises und damit reproduzierbares Zudosieren einer Flüssigkeit in eine andere und einen guten Misoheffekt mit geringem
konstruktivem und betrieblichem Aufwand ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung naoh der Erfindung dadurch gelöst, daß in einem Rohr od. dergl. koaxial ein an ein
Zulaufrohr angeschlossenes Mischdüsenventil mit einem, in einer zu der Achse des Rohres senkrechten Ebene gelegenen,
annähernd radial gerichteten, gegen den Druck einer Federspannung durch den der einen Flüssigkeit beaufschlagen Druck
in seinem rotationssymmetrischen Querschnitt veränderlich zu öffnenden Ringspalt angeordnet ist. Durch diese Ausbildung
ist jegliches Nachlaufen der Flüssigkeit in den Misch- oder Reaktionsraum vermieden, desgleichen jeglicher tote Raum
zwischen der Dosierpumpe und dem Ringspalt. Mit besonderem Vorteil wirkt sich der dem Druck von der Dosierpumpe durch
die Federvorspannung entgegenstehende Druck an dem Ringspalt auf die Genauigkeit der zeitlichen und mengenmäßigen Zugabe
dieser Flüssigkeit aus. Ein anderer wesentlicher Vorteil ist dadurch erzielt, daß die eine Flüssigkeit der in dem Rohr
geführten anderen Flüssigkeit durch den Ringspalt im Querstrom, also senkrecht zu deren Fließrichtung aufgegeben wird. Dadurch
entsteht ein so vollkommener Mischeffekt, daß auf ein zusätzliches Rühren völlig verzichtet werden kann. Es bedarf zu einer
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befriedigenden Durchmischung beider Flüssigkeiten keines
der bisher notwendigen Rührer, so daß sich zu den unmittelbar produktionsbezogenen Vorteilen noch eine erhebliche Ersparnis
an Konstruktions- und Betriebsmitteln ergibt. Durch diese
Vereinfachung wird zugleich die Betriebssicherheit der Einrichtung erhöht und die Möglichkeit des Auftretens von Betriebsstörungen
und kostspieligen Produktionsausfällen wesentlich reduziert.
Eine besonders einfache erfindungsgemäße Ausbildung besteht W darin, daß der Ringspalt zwischen einem an das Zulaufrohr
angeschlossenen, rotationssymmetrischen, einen Kanal mit einer kegelförmigen Erweiterung zu dem Ringspalt enthaltenden, mit
seiner freien Stirnringfläche eine Wand des Ringspaltes bildenden, an sich steifen Ventilkörper und einer an dessen Stirnringfläche
mit Federvorspannung angelegten, rotationssymmetrischen
Ventilscheibe besteht, deren zu der Stirnringfläche weisende Kreisfläche die andere Wand des Ringspaltes darstellt,
weiter darin, daß die Ventilscheibe aus einem federelatisohen Werkstoff besteht und zentrisch mit Federvorspannung an dem
Ventilkörper gehalten ist, sowie ferner darin, daß in dem Ventilkörper, etwa an dem Übergang von dem Kanal zu der kege-
^ ligen Erweiterung, mittels einer Schraubverbindung od. dergl.
ein Einsatzstück mit einem zunächst in Fortsetzung des Kanals des Ventilkörpers axial und anschließend etwa in Richtung auf
die kegelförmige Erweiterung bzw. den Ringspalt in mehrere kleine Kanäle aufgeteilt, radial verlaufenden Kanal, weiter
einem Anschlag in axialer Richtung und einem radialen Führungsabschnitt für eine in der Ventilscheibe vorgesehene Bohrung
und Befestigungsmitteln für die Ventilscheibe, wie ein liewindedorn
mit Mutter5 angeordnet ist. Der Anschlag greift soweit
unter die Ebene des Ringspaltes, daß die erforderliche Federvorspannung
der Ventilscheibe durch Anpressen ihres inneren Abschnittes an den Anschlag und ihres äußeren Abschnittes an
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die Stirnringfläche des Ventilkörpers eingestellt ist. Damit sind für das Mischdüsenventil nur drei Konstruktionsteile zu
fertigen, so daß die Gestehungskosten für die Einrichtung an sich, aber in Relation zu den oben aufgeführten Wirkungen und
Vorteilen, außerordentlich gering gehalten sind.
Nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist der Ventilkörper in Richtung von seiner Anschlußstelle für das
Zulaufrohr zu dem Ringspalt kegelig erweitert, derart, daß der kleinste kreisringförmige Durchtrittsquersohnitt des Rohres
für die andere Flüssigkeit und der Ringspalt etwa in einer
gemeinsamen Ebene liegen, wodurch die Mischwirkung infolge relativ stärkeren Durohwirbelung des Querstroms nooh weiter
verbessert ist.
Ferner wird nach der Erfindung für einen besonderen Anwendungsfall vorgeschlagen, daß dem Mischdüsenventil mit Ringspalt
unmittelbar und koaxial ein weiteres gleichartiges Mlsohdüsenventil,
verbunden über ein Zulaufrohr, zugeordnet ist. Ausbildung
und Anordnung bestehen vorteilhaft darin, daß auf dem Endabschnitt des.weiteren Zulaufrohres eine kegelmantelförmige,
mit.ihrer freien Stirnringfläche die eine Wand des weiteren Ringspaltes darstellende Ventilhülse und an dem am inneren
Zulaufrohr gelegenen Absohnitt des Ventilkörpers ein axialer Anschlag und eine radiale Führung für eine entsprechende
Bohrung der weiteren Ventilscheibe angeordnet sind, und daß der axiale Abstand dieses Anschlages zu der freien Stirnringflache
der Ventilhülse geringer bemessen ist als die Höhe der weiteren Ventilscheibe, derart} daß auoh diese Ventilscheibe
mit Federvorspannung beaufschlagt ist. Dadurch ist auch für diesen Bedarfsfall und bei Aufrechterhaltung sämtlicher aufgeführter
Vorteile einzelner Einrichtungen bzw. Misohdüsenventile eine vorteilhafte, raumsparende Lösung ermöglicht, die ggf.
eine besonders eng benachbarte Anordnung von Misch- bzw. Reaktionsbereiohen in dem Rohr ergibt.
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In der Zeichnung 1st die Erfindung an Band zweier Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung zum Zugeben und Verteilen einer
Flüssigkeit in einer anderen, und
Fig. 2 eine Einrichtung zum Zugeben und Verteilen zweier
mischbarer Flüssigkeiten in einer anderen,
wobei beide Einrichtungen in der Ebene ihrer vertikalen Achse geschnitten sind.
Nach Fig. 1 und - zunächst <- Fig. 2 besteht eine Einrichtung
zum Zugeben und Verteilen einer Flüssigkeit in eine andere Flüssigkeit darin, daß in einem, diese andere Flüssigkeit
führenden Rohr 1 bzw. 1* koaxial, ein an ein Zulaufrohr 2
bzw. 2' für die eine Flüssigkeit angeschlossenes MischdUsenventil
3 bzw« 3' mit einem,in einer zu der Achse des Rohres.1,
1* senkrechten Ebene gelegenen, annähernd radial gerichteten, in Ruhestellung geschlossenen Ringspalt 4 bzw. 4* angeordnet
ist.
Das Mischdüsenventil 3, 3' setzt sich zusammen aus einem
rotationasymmetrischen, einen Kanal 5 bzw. 51 mit einer kegelförmigen,
zu dem Ringspalt 4, 4* gelegenen Erweiterung 6 bzw. 61 enthaltenden, an sich steifen Ventilkörper 7 bzw. 7*, einem
etwa an dem Übergang von dem Kanal 5, 5* zu der kegeligen
Erweiterung 6, 6' des Ventilkörpers 7, 71 mittels einer Schraubverbindung
8 bzw. 8* befestigten Einsatzstück 9 bzw. 9' mit einem zunächst in Fortsetzung des Kanals 5, 5' des Ventilkörpers
7, 7* axial und anschließend etwa in Richtung auf die kegelige Erweiterung 6, 6' bzw. den Ringspalt 4, 4· in mehrere
kleine Kanäle aufgeteilt, radial verlaufenden Kanal 10 bzw. 10', einem Ansohlag 11 bzw. II1 in axialer Richtung und einem
radialen Führungsabs ohnitt 12 bzw. 12' und einem Gewinde dorn
bzw. 13' , und aus einer, aus einem federelastischen Werkstoff
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gefertigten Ventilscheibe 14 bzw. 14», die mit ihrer Bohrung
bzw. 15' zentrisch auf dem Führungsabs chni tt 12 bzw. i2» geführt
und mittels einer Mutter 16 bzw. 16' gegen den Anschlag 11,
des Einsatzsttickes 9, 91 gehalten ist. Die Mutter 16, 16» ist
hier eine Hutmutter.
Auf diese Weise stellen die freie Stirnringfläche 17, 17· des
Ventilkörpers 7, 71 die eine Wand und der äußere, umlaufende
Abschnitt, eine Kreisringfläche 18 bzw. 18* die andere Wand des
Ringspaltes 4, 4* dar.
Da der Anschlag 11, 11' unterhalb der Stirnringfläche 17, 17'
gelegen ist, ist die in unbelastetem Zustand ebene Ventilscheibe 14, 14' mit ihrem äußeren Absohnitt 18, 18* mit Federvorspannung
an die Stirnringfläche 17, 17' angepreßt. In dieser, in der Zeichnung mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung ist
der Ringspalt 4, 4' geschlossen, und zwar durch den Druck der Federvorspannung in der Ventilscheibe 14, 14'.
Wird nun durch eine - nicht weiter dargestellte - Dosierpumpe die eine Flüssigkeit mit Druck beaufschlagt in den Abschnitt
zwischen der Dosierpumpe und dem Ringspalt 4, 41 gefördert, so
wird durch diesen Druck der entgegenstehende Druck aus der Federvorspannung der Ventilscheibe 14, 14* aufgehoben, wodurch
sioh der Ringspalt 4, 4«, in seinem rotationssymmetrischen Querschnitt veränderlich, öffnet. Damit wird nun die eine,
durch das Zulaufrohr 2, 2', den Kanal 5,5·, den zunächst axial
und anschließend radial verlaufenden Kanal 10, 10* und die kegelige Erweiterung 6, 6' geführte Flüssigkeit durch den
geöffneten Ringspalt 4, 4' - bei außen abgehobener Ventilscheibe 14, 14*, wie in Fig. 1 in Strich-Punkt-Linie verdeutlicht
- der anderen in dem Rohr 1, 1' geführten Flüssigkeit im Querstrom aufgegeben und in diese verteilt, wie dies
in Fig. 1 mit punktierten Linien für die "Fließfäden" der
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anderen Flüssigkeit veranschaulicht ist. Es werden also alle
Partikel der einen Flüssigkeit mit den Partikeln der anderen Flüssigkeit durch die Wirkung des Querstroms innig vermischt.
Die Wirkung des Querstroms ist noch dadurch erhöht, daß der Ventilkörper 7, 71 in Richtung von seiner Anschlußstelle für
das Zulaufrohr 2, 2' zu dem Ringspalt 4,4* außen kegelig
erweitert ist, wodurch der kleinste kreisringförmige Durchtrittsquerschnitt
des Rohres 1, I1 für die andere Flüssigkeit
und der Ringspalt 4, 41 etwa in einer gemeinsamen Ebene liegen.
Sobald die Dosierpumpe stillgesetzt und damit der Druck auf die Ventilseheibe 14, 14s aufgehoben wird, schließt sich durch
die in der Ventilscheibe 14,14' gespeicherte Kraft sogleich der Ringspalt 4, 41» verstärkt durch die Federvorspannung in
der Ventilscheibe 1.4„ 14', selbst. Damit ist jegliches Nachlaufen
oder Nachsickern der einen Flüssigkeit in die andere Flüssigkeit mit großer Sicherheit unterbunden, wie auch eine
Verunreinigung der einen, nun vor dem Ringspalt 4, 41 anstehenden
Flüssigkeit durch die andere nicht eintreten kann.
Nach Fig. 2 ist zum Zweck des Aufgebens und Verteilens einer weiteren Flüssigkeit in die andere einem ersten und wesentlich
dem Mischdüsenventil 3 nach Fig. 1 identischen Mischdüsenventil
3' ein weiteres gleichartiges, an ein das Zulaufrohr 2» für das
erste MischdUsenventil 3f mit Abstand mantelförmig umschließendes
weiteres Zulaufrohr 19 angeschlossenes Mischdüsenventil zugeordnet, das einen, dem Ringspalt 41 zumindest wirkungsgleichen
Ringspalt 21 aufweist.
Das weitere Mischdüsenventil 20 besteht aus einer auf dem
Endabschnitt des weiteren Zulaufrohres 19 mittels einer Schraubverbindung22 befestigten etwa kegelmantelförmigen
Ventilhülse 23, die mit ihrer freien Stirnringfläche 24 die eine Wand des weiteren Ringspaltes 21 darstellt, und einer
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weiteren Ventilsoheibe 25, die mittels ihrer zentrischen
Bohrung 26 auf einer an dem Ventilkörper 7· vorgesehenen radialen Führung 27 geführt und mittels eines ebenfalls an dem
Ventilkörper 7' angebrachten Anschlages 28 mit ihrem äußeren umlaufenden Abschnitt 29, der die andere Wand des Ringspaltes
darstellt, gegen die Stirnringf.Iache 24 der Ventilhülse 23
gehalten ist. Die Fed&rvorspannung ist wie bei der Ventilsoheibe
14' der Ventilscheibe 25 dadurch verliehen, daß der axiale Abstand des Anschlages 28 zu der Stirnringfläche 24
geringer bemessen ist als die Höhe der in unbelastetem Zustand etwa ebenen Ventilscheibe 25.
Mit der Einrichtung nach Fig. 2 ist bei gleicher Wirkungsweise der beiden Ringspalte 4f und 21 nicht nur eine raumsparende
Anordnung getroffen, sondern auch - falls die Medien miteinander reagieren - eine besonders eng benachbarte Anordnung
zweier Reaktionsabschnitte ermöglicht.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht an die gzeigten
Ausfüh.rungsbeispiele gebunden. So können verschiedene Ausgestaltungen,
beispielsweise des Ventilkörpers, des Einsatzstüeks oder auch der Ventilscheibe selbst, gewählt oder ggf.
mehr als zwei Ringspalte in Fortführung des Aufbaus des zweiten Ausführungsbeispiels benutzt sein, ohne daß damit der der Erfindung
zugrunde liegende Gedanke verlassen wird, unmittelbar an der Eintrittsstelle d«r einen Flüssigkeit in die andere
Flüssigkeit eine Art Sperrargan vorzusehen, das nur bei Förderung
der einen Flüssigkeit durch den dieser aufgegebenen Druck
gegen den Druck einer Federvorspannung geöffnet wird, und die Austrittsstelle, den Ringspalt so auszubilden, daß die eine
Flüssigkeit in die andere Flüssigkeit, infolge des Drucks in der einen Flüssigkeit besonders wirksam, im Quersfcrom aufgegeben
wird, so daß ohne zusätzliche MIttel ein hoher Misoheffekt
erreicht ist, sowie durch die damit erreichte Präzision des Vorganges solr Ut; Vorgänge reproduzierbar zu machen.,
- Patentansprüche -
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Claims (6)
1. Einrichtung zum Zugeben und Verteilen einer Flüssigkeit bzw. eines Gases in anderen Medien, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem die andere Flüssigkeit führenden Rohr (1,1') od. dergl. koaxial ein an ein Zulaufrohr (2, 21, 19) für
die eine Flüssigkeit angeschlossenes Mischdüsenventil (3, 3', 20) mit einem,in einer zu der Achse des Rohres (l, lf)
senkrechten Ebene gelegenen, annähernd radial gerichteten,
" gegen den Druck einer Federvorspannung durch der einen
Flüssigkeit beaufschlagten Druck in seinem rοtationssymmetrischen
Querschnitt veränderlich zu öffnenden Ringspalt (4, 41, 21) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ringspalt (4, 4*) zwischen einem an das Zulaufrohr (2,
21) angeschlossenen, rotationssymnietrisehen, einen Kanal (5,
51) für den Durchlauf der einen Flüssigkeit mit einer kegelförmigen
Erweiterung (6, 6f) zu dem Ringspalt (4, 4!) enthaltenden,
mit seiner freien Stirnringfläohe (17, 17') oder -kante eine Wand des Ringspaltes (4, 4·) darstellenden, an
sich steifen Ventilkörper (7, 7r) und einer an dessen Stirnringfläche
(17j 17 ·) oder -kante mit Federvorspannung angelegten,
rotatioHSsymmetrischen Ventilseheibe (14, 14f) besteht,
deren zu der Stirnringfläche (17, 17*) oder -kante
weisende Kreis- oder Kreisringfläche (18, 18*) die andere
Wand des Ringspaltes (4, 4') darstellt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ventilscheibe (14, 14·) aus einem
federelastischen Werkstoff besteht und zentrisch mit
Federvorspannung an dem Ventilkörper (7, 71) gehalten ist.
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- ii - AG 549
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4. Einrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Ventilkörper (7, 7f)j etwa an dem Übergang von
dem Kanal (5, 51) zu der kegelförmigen Erweiterung (6, 6'),
mittels einer Schraubverbindung (8, 81) oder dergl. ein
Einsatzstück (9, 9') mit einem zunächst in Fortsetzung des Kanals (5, 5') des Ventilkörpers (7, 71) exial und anschließend
etwa in Richtung auf die kegelförmige Erweiterung (6,6·)
bzw. den Ringspalt (4, 4f), in mehrere kleine Kanäle aufgeteilt,
radial verlaufenden Kanal (10, iO1), weiter einem
Anschlag (11, ii1) in axialer Richtung und einem radialen
Führungsabschnitt (12, 121) für eine in der Ventilscheibe
(14, 141) vorgesehene Bohrung (15, 151) und Befestigungsmitteln für die Ventilscheibe (14, 14*)» »i© ei» Gewindedorn
(13) mit Mutter (iß), angeordnet ist, wobei der Anschlag (11 11 ) soweit unter die Ebene des Ringspaltes (4,
4') greift, daß die erforderliehe Federvorspannung der
Ventilscheibe (14, 14*) durch Anpressen ihres inneren Abschnittes
an den Anschlag (11, 11') und ihres äußeren umlaufenden Abschnitts, ihrer Kreisringfläche (18, 18') an
die Stimringfläche (17, 17») oder -kante des Ventilkörpers
(7, 71) eingestellt ist.
5. Einrichtung nach eine» der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (7, 71) in Richtung
von seiner Anschlußstelle für das Zulaufrohr (2, 2*) zu
dem Ringspalt (4, 4*) kegelig erweitert ist, derart, daß der kleinste kreisringföreige Durchtrittsquerschnitt des
Rohres (i, i1) für die andere Flüssigkeit und der Ring-Spalt
(4, 41 ) etwa in einer gemeinsamen Ebene liegen.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Zugeben und Verteilen einer weiteren Flüssigkeit in die andere Flüssigkeit dem Mischdüsenventil
(3, 3*) alt Ringspalt (4, 4») unmittelbar und
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1 ^ Hi-fi
t %J vJ vf ^J f
- 12 - AG 549-
AGFA-GEVAERT AG, Leverkusen 15. ig«
koaxial ein weiteres gleichartiges, an ein, das Zulaufrohr
(2, 2«) zu dem ersten Mischdüsenventil (3, 31) mit
Abstand mantelförmig umschließendes, weiteres Zulaufrohr
(19) angeschlossenes Mischdüsenventil (20) mit Ringspalt (21) zugeordnet ist.
Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Endabschnitt des weiteren Zulaufrohres (19) eine
kegelmanteIförmige, mit ihrer freien Stirnringfläche (M)
oder -kante die eine Wand des weiteren Ringspaltes (21) darstellende Ventilhülse (23) und an dem, an dem innersa
Zulaufrohr (2·) gelegenen Abschnitt des Ventilkörpers ("T5
ein axialer Anschlag (28) und eine radiale Führung (27) für eine entsprechende Bohrung (26) der weiteren Ventilscheibe (25) angeordnet sind, und daß der axiale Abstasl
dieses Anschlages (28) zu der freien Stirnringflache (24)
oder -kante der Ventilhülse (23) geringer bemessen ist als die Höhe der weiteren Ventilscheibe (25) in unbelestj®·
tem Zustand, derart, daß auch diese Ventilscheibe (25) mit Pedervorspannung beaufschlagt ist.
109826/1397
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| DE19691963376 DE1963376A1 (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Einrichtung zum Zugeben und Verteilen einer Fluessigkeit bzw. eines Gases in anderen Medien |
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